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DE20100919U1 - Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen - Google Patents

Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen

Info

Publication number
DE20100919U1
DE20100919U1 DE20100919U DE20100919U DE20100919U1 DE 20100919 U1 DE20100919 U1 DE 20100919U1 DE 20100919 U DE20100919 U DE 20100919U DE 20100919 U DE20100919 U DE 20100919U DE 20100919 U1 DE20100919 U1 DE 20100919U1
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DE
Germany
Prior art keywords
guide rod
laying device
profile
laying
wooden
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20100919U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE20100919U1 publication Critical patent/DE20100919U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Martin Hermann
Horkheimer Straße 55
74081 Heilbronn
Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen.
Die Erfindung betrifft ein Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen auf dem Boden oder an der Wand, bestehend aus dicht nebeneinander verlegten Holzplatten.
Derartige Holzbeläge auf dem Boden oder an der Wand bestehen aus einer Reihe von dicht nebeneinander angeordneter Holzplatten, z.B. in Form von Parkett- oder Laminatplatten, die dicht nebeneinander auf Anschlag verlegt werden. Die Endlage der jeweils letzten Holzplatte wird bisher durch Klopfen mit einem Hammer oder einem ähnlichen Schlagwerkzeug erreicht. Da die Sichtkanten der Holzplatten aus Sichtgründen unbeschädigt bleiben müssen, ist bei dieser Tätigkeit große Sorgfalt erforderlich. Aus diesem Grund legt man einen länglichen Gegenstand an die Sichtkante, um die Stoßkräfte flächenmäßig zu verteilen. Hierzu sind jedoch immer beide Hände notwendig, so dass zusätzliche Korrekturen oder Hi Ifstätigkeiten nicht möglich sind. Hinzu kommt noch, dass diese Tätigkeit immer in gebückter oder knieender Haltung durchgeführt werden muss. Das Verlegen derartiger Holzbeläge auf dem Boden, aber auch an der Wand, sind daher sehr umständlich sowie anstrengend und erfordern zudem einen erheblichen Zeitaufwand, was sich wiederum auf die entstehenden Kosten auswirkt.
-DE "
-Z-
Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese Verlegearbeiten zu verbessern, und zwar sowohl hinsichtlich der Verlegequalität als auch dem Zeitaufwand.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass ein Anlegeprofil zum stirnseitigen Anlegen an die zu verlegende Holzplatte sowie am Anlegeprofil ein senkrecht zur Anlegefläche ragender Führungsstab vorgesehen, auf dem Führungsstab ein verschiebbar gelagertes Treibgewicht und am freien Ende des Führungsstabes ein Anschlag für das Treibgewicht angeordnet ist.
Weitere zweckdienliche Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Verlegegerätes; Fig. 2 die Draufsicht auf das Verlegegerät; Fig. 3 und 4 zwei zusätzliche Ausführungsformen des Verlegegerätes.
Das Verlegegerät nach der Erfindung dient zum Verlegen von Holzbelägen, z.B. in Form von Parkett- und Laminatplatten auf dem Boden, aber auch an Wänden. Es besteht aus einem Anlegeprofil 1 zum Anlegen an die Stirnfläche des zu verlegenden Holzprofils1. Zweckmäßigerweise ist das Anlegeprofil 1 als Winkelprofil ausgebildet, welches mit der abgewinkelten Profilplatte 11 auf der in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten, zu verlegenden Holzplatte 2 aufliegt. Das Anlegeprofil 1 ist ausreichend breit, z.B. mit 180 mm, ausgelegt, um eine großflächige Anlagefläche an der Stirnfläche der Holzplatte 2 zu erreichen. Auf der Profilplatte 1' ist etwa mittig ein Lagerstück 3 angeordnet, in dem eine rechtwinklig
zur Anlagefläche an der Holzpl atte^2 ragende Führungsstange
4 befestigt ist. Auf dieser ist ein Treibgewicht 5 leicht verschiebbar gelagert, so dass es zwischen dem Lagerstück 3 und einem am freien Ende der Führungsstange 4 angeordneten Anschlag 6 bewegbar ist, wie mit dem Pfeil 7 in Fig. 2 angedeutet ist. Zusätzlich kann am freien Ende der Führungsstange 4 noch eine Bodenstütze 8 vorgesehen sein, um das Verlegegerät beidendig auf dem zu verlegenden Holzbelag abstützen zu können.
Es ist ersichtlich, dass nach Ansetzen des Verlegegerätes gem. Fig. 1 durch schnelles Verschieben des Treibgewichtes
5 auf den Anschlag 6 ein Schlag gegen die Holzplatte 2 ausgeübt wird, so dass diese mit ihrer Feder in die Nut der benachbarten und bereits verlegten Holzplatte 2' eindringt und dadurch eine spaltfreie Anlage zwischen den beiden Holzplatten 2 und 2' erreicht wird. Um das Verschieben der Bodenstütze 8 auf der Holzplatte 2' zu erleichtern, ist deren Bodenfläche mit einem Gleitbelag 9 versehen.
Um die erste oder die ersten Holzplatten gegenüber der Wand in die richtige Position zu bringen, kann es erforderlich sein, einen Schlag in entgegengesetzter Richtung auszuüben. Aus diesem Grund kann der Führungsstab 4 auch lösbar im Lagerstück 3 gelagert sein, so dass er auch in entgegengesetzter Richtung einsetzbar ist, wie in Fig. 3 dargestellt ist. In diesem Fall ist die dem Führungsstab 4 zugewandte Stirnfläche des Lagerstückes 3 als Gegenanschlag 3' ausgebildet. Zum lösbaren Befestigen des Führungsstabes 4 im Lagerstück 3 kann ein Querstift 10 oder eine Schraube dienen, die mit einem Handgriff oder dgl. versehen ist, um das werkzeuglose und leichte Lösen zu ermöglichen. In weiterer Ausgestaltung kann der Führungsstab 4 auch längseinstellbar im Lagerstück 3 angeordnet sein, wie in Fig. 4 angedeutet ist. Der Querstift 10 wird dann in abstandsmäßig im Führungsstab 4 eingebrachte Bohrungen 11 eingeführt. Gleiches gilt für den Anschlag 6.
801-DE
-4-
Um das seitlcihe Führen des Verlegegerätes an der Stirnkante der Holzplatten , insbesondere an Wänden, zu erleichtern, kann weiterhin das Anlegeprofil 1 im Anlegebereich eine U-förmige Verlängerung 1111 aufweisen, wie strichpunktiert in Fig. 1 angedeutet ist. Zweckmäßigerweise besitzt diese Verlängerung 1111 eine dünne Wandstärke, um das Einführen auch in schmale Abstände zwischen Wand bzw. Boden und Holzplatte zu ermöglichen. Damit kann das Verlegegerät auf der Oberkante einer Wandverkleidung eingehängt und verschoben werden, so dass weitere Handhabungen zum Halten an der Wandverkleidung entfallen. Das Verlegen von ersten Holzplatten an einer Wand kann weiterhin noch erleichtert werden durch eine sich entgegengesetzt zur Profilplatte 1' erstreckende Nase 111, welche auf die zu verlegende Holzplatte aufgelegt werden kann. Auch hierbei ist das Lagerstück 3 als Gegenanschlag 31 ausgebildet.
Es ist ersichtlich, dass das erfindungsgemäße Verlegegerät vielseitig angewendet werden kann und zudem eine beträchtliche Arbeitserleichterung bietet, wodurch außerdem eine einwandfreie Verlegung der Holzplatten zu einem geschlossenen Holzbelag erreicht wird. Eine weitere Erleichterung der Verlegearbeit kann noch dadurch erreicht werden, dass der Führungsstab 4 aus mehreren Stabteilen zusammensetzbar ausgebildet ist. Je nach Bedarf kann dann die Länge des Führungsstabes 4 eingestellt werden.

Claims (9)

1. Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen auf dem Boden oder an der Wand, bestehend aus dicht nebeneinander verlegten Holzplatten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlegeprofil (1) zum stirnseitigen Anlegen an die zu verlegende Holzplatte (2) sowie am Anlegeprofil (1) ein senkrecht zur Anlegefläche ragender Führungsstab (4) vorgesehen, auf dem Führungsstab (4) ein verschiebbar gelagertes Treibgewicht (5) und am freien Ende des Führungsstabes (4) ein Anschlag (6) angeordnet ist.
2. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Führungsstabes (4) eine Bodenstütze (8) angeordnet ist.
3. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlegeprofil (1) als Winkelprofil ausgebildet und auf dessen plattenseitig auflegbarer Profilplatte (1') der Führungsstab (4) befestigt ist.
4. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlegeprofil (1) und/oder Anschlag (6) längseinstellbar am Führungsstab (4) gelagert ist.
5. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstab (4) wahlweise in der einen oder entgegengesetzten Richtung am Anlegeprofil (1) befestigbar ist.
6. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstab (4)aus mehreren zusammensetzbaren Stabteilen besteht.
7. Verlegegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerstück (3) des Führungsstabes (4) am Anlegeprofil (1) als Gegenanschlag (3') für das Treibgewicht (5) ausgebildet ist.
8. Verlegegerät nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlegeprofil (1) am Anlegebereich eine U-förmige Verlängerung (1''') aufweist.
9. Verlegegerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bodenfläche der Bodenstütze (8) ein Gleitbelag (9) angeordnet ist.
DE20100919U 2001-01-18 2001-01-18 Verlegegerät zum Verlegen von Holzbelägen Expired - Lifetime DE20100919U1 (de)

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DE20100919U1 true DE20100919U1 (de) 2001-06-28

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034671A1 (de) * 2006-07-24 2008-01-31 Wronka, Helga Werkzeug zum Positionieren eines flächigen Werkstücks
EP3130725A1 (de) 2015-08-10 2017-02-15 Wolfcraft GmbH Hammeranordnung zur parkett- oder paneelverlegung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034671A1 (de) * 2006-07-24 2008-01-31 Wronka, Helga Werkzeug zum Positionieren eines flächigen Werkstücks
EP3130725A1 (de) 2015-08-10 2017-02-15 Wolfcraft GmbH Hammeranordnung zur parkett- oder paneelverlegung
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