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DE20100788U1 - Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zur Bearbeitung von Elektrodenkappen - Google Patents

Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zur Bearbeitung von Elektrodenkappen

Info

Publication number
DE20100788U1
DE20100788U1 DE20100788U DE20100788U DE20100788U1 DE 20100788 U1 DE20100788 U1 DE 20100788U1 DE 20100788 U DE20100788 U DE 20100788U DE 20100788 U DE20100788 U DE 20100788U DE 20100788 U1 DE20100788 U1 DE 20100788U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide system
electrode
tool
holes
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20100788U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWEISTECHNIK BRAEUER GmbH
Original Assignee
SCHWEISTECHNIK BRAEUER GmbH
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Publication date
Application filed by SCHWEISTECHNIK BRAEUER GmbH filed Critical SCHWEISTECHNIK BRAEUER GmbH
Priority to DE20100788U priority Critical patent/DE20100788U1/de
Publication of DE20100788U1 publication Critical patent/DE20100788U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/3063Electrode maintenance, e.g. cleaning, grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

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Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zur Bearbeitung von Elektrodenkappen
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Widerstandsschweißtechnik, speziell die Nachbearbeitung von Elektrodenkappen.
Elektroden für die Widerstandsschweißtechnik müssen in Abhängigkeit vom Verschleiß an den Kappen nachgearbeitet werden, um die Zuverlässigkeit und Festigkeit der Schweißpunkte zu gewährleisten. Insbesondere im Fahrzeugbau, in dem hohe Forderungen an die Reproduzierbarkeit der Schweißpunkte gestellt werden, ist eine Nachbearbeitung der Elektrodenkappen hin zur Urform von großer Bedeutung.
Während bei Roboterzangen eine exakte Zuführung und Positionierung der Elektrode im Werkzeug gesteuert werden kann, ist es bei handgeführten Zangen weitgehend von der Erfahrung und vom Geschick des Arbeitspersonals abhängig, wie die Elektrode mit der zu bearbeitenden Kappe in das Werkzeug eingeführt und während der Bearbeitung positioniert wird. Da dem Arbeitspersonal an bekannten Vorrichtungen zur Bearbeitung der Elektrodenkappen eine Orientierungshilfe zum Positionieren der Elektrode fehlt, wird die Elektrodenkappe in der Regel nicht zentrisch in das Werkzeug eingeführt. Auch während der Kappenbearbeitung selbst, üblicherweise einem Fräsvorgang, kann die Elektrode noch Kippbewegungen ausfuhren. Damit sind Abweichungen von der angestrebten Kappengeometrie zwangsläufig verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zu entwickeln, das eine exakte Zuführung der Elektrode in das Werkzeug und eine sichere Fixierung während der Bearbeitung der Elektrodenkappen gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Führungssystem, das lösbar über eine Werkzeugaufnahme mit einem elektrisch oder einem pneumatisch angetriebenen Werkzeug verbunden ist, aus einer mit Bohrungen versehenen Grundplatte, die an der Werkzeugaufhahme lösbar befestigt ist, aus einer plattenförmigen, mit Durchgangsbohrungen und mit einer Öffnung im zentralen Bereich versehenen Führung für den Kappenbereich der Elektroden und einem äußeren, geschlitzten, i.w. U-förmigen Aufsatz zur Führung des Elektrodenschaftes und zur Begrenzung dessen seitlicher Bewegungsfreiheit besteht, wobei der Schlitz des äußeren Aufsatzes auf den Elektrodenschaftdurchmesser abgestimmt ist und die Grundplatte, die plattenförmige Führung für die Elektrodenkappe und der äußere Aufsatz durch in übereinander angeordneten Bohrungen geführte Schrauben oder Gewindestifte verbunden sind.
Zur erleichterten Zuführung der Elektrode sind in einer Vorzugsausführung um konstante Winkel gegenüber den Bohrungen versetzte Zusatzbohrungen in der Grundplatte eingebracht.
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In einer weiteren Ausgestaltung ist in dem äußeren Aufsatz mindestens ein Näherungsinitiator in einer in der Wand eingebrachten Öffnung vorhanden, der ein Anlaufen des Werkzeuges veranlaßt.
Das Führungssystem kann mit einer Werkzeugaufnahme verbunden sein, die als Werkzeug einen Fräser zur spanenden oder eine Formwalze zur spanlosen Bearbeitung enthält.
Aufbau und Wirkungsweise der Erfindung werden im folgenden beispielhaft an Hand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Explosiv-Darstellung des Führungssystems Figur 2 eine perspektivische Darstellung des zusammengesetzten Führungssystem mit seiner Zuordnung zu einer Werkzeugaufnahme
Das Führungssystem besteht aus der Grundplatte 1, einer plattenförmigen Führung 2 für den Kappenbereich der Elektroden und einem U-förmigen Aufsatz 3 zur Führung des Elektrodenschaftes, die jeweils vier aufeinander abgestimmte Bohrungen 4 und 5 aufweisen (für den Aufsatz 3 hier nicht dargestellt), so daß sie mit Schrauben 6 lösbar verbunden sind. Das Führungssystem ist über seine Grundplatte 1 mit dem Handzangenfräser 7 und dessen integrierten Fräskopf 8 durch in Bohrungen 9 geführte Schrauben verbunden. Die Grundplatte besitzt um 45° gegenüber den Bohrungen 4 versetzte Zusatzbohrungen 10, so daß die Führung 2 für den Kappenbereich inklusive Aufsatz 3 in Schritten von 45° auf der Grundplatte 1 zur besseren Zuführung und Ausrichtung der Handschweißzange montiert werden kann.
Die Handzange wird in den Schlitz des Aufsatzes 3 eingeführt und dann durch die Öffnung 11 der Führung 2 in Richtung Fräskopf 8 abgesenkt. Dafür ist die Schlitzbreite s grob dem Elektrodenschaftdurchmesser angepaßt. Beim Einfuhren in den Aufsatz 3 veranlassen in den Öffnungen 12 integrierte Näherungsschalter ein Anlaufen des im Fräskopf 8 gelagerten Fräsers.
Durch die Führung des Elektrodenschaftes im Aufsatz 3, der ein seitliches Kippen verhindert, und der Elektrodenkappe in der Öffnung 11 wird die gewünschte Position der Elektrodenkappe im Werkzeug fixiert und während der Bearbeitung beibehalten. Das Führungssystem kann auch als nachrüstbarer Bausatz an vorhandene Elektrodenkappenfräser bzw. -umformer angebracht werden.

Claims (4)

1. Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zur Bearbeitung von Elektrodenkappen, lösbar über eine Werkzeugaufnahme mit einem elektrisch oder pneumatisch angetriebenen Werkzeug verbunden, dadurch gekennzeichnet, daß es aus
einer mit Bohrungen (4) versehenen Grundplatte (1), die an der Werkzeugaufnahme (7) lösbar befestigt ist,
einer plattenförmigen, mit Durchgangsbohrungen (5) und mit einer Öffnung (11) im zentralen Teil versehenen Führung (2) für den Kappenbereich der Elektroden und
einem äußeren, mit Bohrungen versehenen, geschlitzten, i. w. U-förmigen Aufsatz (3) zur Führung des Elektrodenschaftes und zur Begrenzung dessen seitlicher Bewegungsfreiheit, besteht
wobei die Schlitzbreite s des äußeren Aufsatzes (3) auf den Elektrodenschaftdurchmesser abgestimmt ist und die Grundplatte (1), die plattenförmige Führung (2) für die Elektrodenkappe und der äußere Aufsatz (3) durch in übereinander angeordneten Bohrungen (4, 5) geführte Schrauben oder Gewindestifte (6) verbunden sind.
2. Führungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) um konstante Winkel gegenüber den Bohrungen (4) versetzte Zusatzbohrungen (10) aufweist.
3. Führungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Aufsatz (3) mindestens einen Näherungsinitiator in einer in der Wandung eingebrachten Öffnung (12) aufweist, der ein Anlaufen des Werkzeuges veranlaßt.
4. Führungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Werkzeugaufnahme verbunden ist, die als Werkzeug einen Fräser zum spanenden oder eine Formwalze zum spanlosen Nachbearbeiten der Kappen aufweist.
DE20100788U 2001-01-17 2001-01-17 Führungssystem für handgeführte Schweißzangen zur Bearbeitung von Elektrodenkappen Expired - Lifetime DE20100788U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009055886B4 (de) * 2008-12-03 2012-12-13 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Fräsen von Schweißpistolenspitzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009055886B4 (de) * 2008-12-03 2012-12-13 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Fräsen von Schweißpistolenspitzen

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