DE29807693U1 - Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen - Google Patents
Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von SpänenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/08—Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
- B23Q11/0866—Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards using covering means adaptable to the workpieces, e.g. curtains or bristles
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- B23Q11/0042—Devices for removing chips
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- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen, die als
Zusatzeinrichtung an Fräsanlagen Anwendung findet.
Viele Fräsvorgänge erfordern die Bearbeitung des Werkstückes unter Beibehaltung seiner
Position. Das trifft insbesondere dann zu, wenn das zu bearbeitende Werkstück Teil einer
komplexen Anlage ist und sein Ausbau aus zeitlichen oder konstruktiven Gründen aus dieser
Anlage und eine separate Zuführung in eine stationäre Fräseinrichtung nicht möglich sind.
Eine typische Anwendung ist das Nacharbeiten von Elektrodenkappen von Widerstandschweißanlagen
durch Fräsen, um die Qualität und die Reproduzierbarkeit der Schweißpunkte zu gewährleisten. In diesem Fall ist eine bewegliche, z.B. schwenkbare, spezielle
Fräsvorrichtung erforderlich, die die Elektroden als integrierten Bestandteil der Schweißanlage
bearbeitet. Das Erfassen der dabei entstehenden Späne ist bisher nur unzureichend
gelöst.
Mit einer Ausblasvorrichtung wird zwar der Fräsmesserbereich freigelegt, die Späne jedoch
nicht aufgefangen. Im DE-Gebrauchsmuster G 92 01 654.5 wird eine Absaug-ZFilteranlage für
die Entsorgung von Spänen an in mehreren Achsen arbeitenden Maschinen vorgeschlagen.
Die Vorrichtung besitzt einen zweigeteilten Absaugarm, dessen Teile ineinandergleiten und
über eine tellerförmige Abdichtung verbunden sind. Diese Lösung ist allerdings auf die hier
gestellte Aufgabe nicht übertragbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine kostengünstige Vorrichtung für bewegliche Fräseinrichtungen
mit waagerecht oder senkrecht angeordnetem Fräskopf zum Fräsen von Werkstücken, die Bestandteil komplexer Anlagen sind, zu entwickeln, die eine weitgehend vollständige
Umhüllung der Spanentstehungsquelle während des Fräsvorganges gewährleistet und die ein
Ableiten und Auffangen der Frässpäne ermöglicht.
Dabei wird bevorzugt auf den Einsatz der Vorrichtung in Verbindung mit Kappenfräseinrichtungen
für Elektroden von Widerstandsschweißanlagen abgestellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung bei einer mit
waagerechtem Fräskopf ausgerüsteten Fräseinrichtung aus einem in sich stabilen rohrförmigen geschlitzten, senkrecht angeordneten Grundkörper und einem mit ihm
verbundenen abnehmbaren Spänesammelbehälter besteht, wobei im geschlitzten Teil des
Grundkörper mindestens eine zur Durchfuhrung der zu bearbeitenden Elektroden und deren
Führungen geeignete, in Längsrichtung verlaufende Bürstenleiste und eine weitere
Bürstenleiste an der Oberseite so angebracht sind, daß sie den Grundkörper weitgehend
abdichten. Der Grundkörper besitzt außerdem eine in eine Halterung der Fräseinrichtung
eingreifende Öffnung zur Befestigung der Vorrichtung an der Fräseinrichtung. Für den Einsatz an einer mit senkrechtem Fräskopf ausgerüsteten Fräseinrichtung besteht die
erfindungsgemäße Vorrichtung aus einem in sich stabilen rohrförmigen geschlitzten,
waagerecht angeordneten Grundkörper, einem unterhalb der Spanentstehungsquelle angebrachtem und als Späneableitrohr wirkendem Adapter und einem mit ihm verbundenem
Spänesammelbehälter als Unterteil. Der Grundkörper besitzt mindestens eine in Längsrichtung
verlaufende Bürstenleiste und mindestens eine weitere Bürstenleiste an einer oder
beiden Stirnseiten, die den Grundkörper weitgehend abdichten.
Der Grundkörper der Vorrichtung weist je nach Form und Anordnug der zu bearbeitenden
Werkstücke vorzugsweise einen annähernd runden, ovalen oder eckigen Querschnitt auf.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Bürstenleisten am Grundkörper mit
Niete befestigt sind.
In weiteren Vorzugsvarianten ist der Spänesammelbehälter durch einen Klettverschluß lösbar
mit dem Grundkörper oder dem Adapter verbunden oder der Spänesammelbehälter durch
einen Klettverschluß zerlegbar.
-3-
Aufbau und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden im folgenden
anhand von Zeichnungen beispielhaft für den Einsatz an Kappenfräseinrichtungen für
Elektroden von Widerstandsschweißanlagen erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung, angebracht an einer
Fräseinrichtung mit waagerechtem Fräskopf
Figur 2 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung, angebracht an einer Fräseinrichtung mit senkrechtem Fräskopf
Figur 2 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung, angebracht an einer Fräseinrichtung mit senkrechtem Fräskopf
Die Vorrichtung gemäß Figur 1 besteht aus einem senkrecht angeordneten geschlitztem
Grundkörper 1 mit annäherndem kreisförmigen Querschnitt und einem Spänesammelbehälter
2, der mit dem Grundkörper 1 durch einen Klettverschluß 3 verbunden ist. Der Gnmdkörper 1
besitzt an seinem geschlitzten Teil beidseitig angebrachte, gegenüberstehende Bürstenleisten
4 in Längsrichtung und Bürstenleisten 5 im Oberteil, die mit dem Grunkörper 1 durch Niete
verbunden sind. In der Figur ist aus Gründen der Anschaulichkeit jeweils nur eine
Bürstenleiste dargestellt. Die Bürstenleisten 4 und 5 sind so ausgerichtet, daß sie die
Vorrichtung praktisch vollständig abdichten. Der Grundkörper 1 weist eine weitere Öffnung
auf, in die eine mit dem Fräskopf 6 verbundene Halterung 7 zur Befestigung der Vorrichtung
an der Fräseinrichtung eingreift.
Durch eine Schwenkbewegung wird die Fräseinrichtung mit der mit ihr verbundenen erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Arbeitsstellung gebracht. Dabei werden die senkrecht angeordneten zu fräsenden Elektroden mit den als Zange ausgebildeten Führungen durch die
Bürstenleisten 4 und 5 hindurchgeführt und die Elektrodenkappen im Innern der Vorrichtung
zum Fräsen positioniert. Die elastischen Bürstenleisten 4 und 5 schließen den Raum der
Vorrichtung nach dem Einschwenken der Elektroden und deren Führungen wieder ab, so daß
alle beim anschließenden Fräsvorgang entstehenden Späne über den Grundkörper 1 in den
Spänesammelbehälter 2 gelangen. Die Entleerung dieses Behälters ist nach Lösen des
Klettverschlusses 3 möglich.
Die Vorrichtung gemäß Figur 2 besteht aus einem waagerecht angeordnetem geschlitztem
Grundkörper 8 mit kreisförmigem Querschnitt, einem als Späneableitrohr wirkendem Adapter
9 und einem mit ihm verbundenem Spänesammelbehälter 10 als Unterteil. Der Gnmdkörper
besitzt am geschlitzten Teil angebrachte, gegenüberstehende Bürstenleisten 11 in
Längsrichtung und Bürstenleisten 12 an den Stirnseiten. Der Adapter 9 ist unterhalb der
Fräsermesser im Grundkörper 8 eingefügt. Der Spänesammelbehälter 10 ist durch den
Klettverschluß 13 teilbar ausgeführt. Über eine in die Halterung 14 eingreifende Öffnung ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung über den senkrecht angeordneten Fräskopf 15 mit der
Fräseinrichtung verbunden.
Durch eine Schwenkbewegung wird die Fräseinrichtung mit der mit ihr verbundenen erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Arbeitsstellung gebracht. Dabei werden die waagerecht angeordneten zu fräsenden Elektroden mit den als Zange ausgebildeten Führungen durch die
Bürstenleisten 11 und 12 hindurchgeführt und die Elektrodenkappen im Innern der
Vorrichtung zum Fräsen positioniert. Die elastischen Bürstenleisten 11 und 12 schließen den
Raum der Vorrichtung nach dem Einschwenken der Elektroden und deren Führungen wieder
ab, so daß alle beim anschließenden Fräsvorgang entstehenden Späne über den Adapter 9 in
den Spänesammelbehälter 10 gelangen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet ein vollständiges Ableiten und Erfassen der
Späne an beweglichen Fräseinrichtungen, deren zu bearbeitende Werkstücke Bestandteil
komplexer Anlagen sind, ohne die gesamte Anlage einzuhausen. Die platzsparende und kostengünstige Vorrichung ist auch für Nachrüstungen an Fräseinrichtungen
mit ähnlichem Einsatzgebiet geeignet.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen an Fräseinrichtungen, insbesondere
an Kappenfräser für Elektroden von Widerstandsschweißanlagen, die mit der Fräseinrichtung
fest oder schwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer mit waagerechtem
oder mit annähernd waagerechtem Fräskopf (6) ausgerüsteten Fräseinrichtung die Vorrichtung aus einem in sich stabilen rohrförmigen geschlitztem, senkrecht oder annähernd
senkrecht angeordnetem Grundkörper (1) und aus einem mit ihm verbundenem abnehmbaren
Spänesammelbehälter (2) als Unterteil besteht, wobei am Grundkörper (1) mindestens eine
zur Durchführung der zu bearbeitenden Elektroden und deren Führungen geeignete, in
Längsrichtung verlaufende Bürstenleiste (4) und mindestens eine weitere Bürstenleiste (5) an
der Oberseite so angebracht sind, daß sie den Grunkörper (1) weitgehend abdichten, und daß
der Grundkörper (1) eine in die Halterung (7) der Fräseinrichtung eingreifende Öffnung
aufweist.
2. Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen an Fräseinrichtungen, insbesondere
an Kappenfräser für Elektroden von Widerstandsschweißanlagen, die mit der Fräseinrichtung
fest oder schwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer mit senkrechtem
oder mit annähernd senkrechtem Fräskopf (15) ausgerüsteten Fräseinrichtung die Vorrichtung
aus einem in sich stabilen rohrförmigen geschlitztem, waagerecht oder annähernd waagerecht
angeordnetem Grundkörper (8), einem unterhalb der Spanentstehungsquelle angebrachtem
und als Späneableitrohr wirkendem Adapter (9) und aus einem mit verbundenem Spänesammelbehälter
(10) als Unterteil besteht, wobei am Grundkörper (8) mindestens eine zur Durchführung der zu bearbeitenden Elektroden und deren Führungen geeignete, in
Längsrichtung verlaufende Bürstenleiste (11) und weitere Bürstenleisten (12) an mindestens
einer Stirnseite so angebracht sind, daß sie den Grundkörper (8) weitgehend abdichten, und
daß der Grundkörper (8) eine in die Halterung (14) der Fräseinrichtung eingreifende
Öffnung aufweist.
-2-
3. Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grunkörper (1,8) einen annähernd kreisförmigen, ovalen
oder eckigen Querschnitt aufweist.
4. Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenleisten ( 4, 5, 11, 12) mit dem Grundkörper (1, 8)
durch Niete verbunden sind.
5. Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spänesammelbehälter (2, 10) durch einen Klettverschluß
(3,13) lösbar mit dem Grundkörper (1, 8) bzw. dem Adapter (9) verbunden ist oder der
Spänesammelbehälter (10) durch einen Klettverschluß (13) zerlegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807693U DE29807693U1 (de) | 1998-04-29 | 1998-04-29 | Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29807693U DE29807693U1 (de) | 1998-04-29 | 1998-04-29 | Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29807693U1 true DE29807693U1 (de) | 1998-07-16 |
Family
ID=8056439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29807693U Expired - Lifetime DE29807693U1 (de) | 1998-04-29 | 1998-04-29 | Vorrichtung zum Ableiten und Auffangen von Spänen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29807693U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29920315U1 (de) | 1999-11-19 | 2000-02-03 | Schweißtechnik Bräuer GmbH, 09488 Schönfeld | Späneleitsystem |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201654U1 (de) | 1992-02-11 | 1992-04-02 | Invecon GmbH Industrie- und Anlagentechnik, 4052 Korschenbroich | Absaug-/Filteranlage für die Entsorgung von Emissionen und Spänen an, in mehreren Bewegungsachsen arbeitenden Maschinen |
| DE19627822A1 (de) | 1996-05-21 | 1997-11-27 | Lutz Peter Stephan | Fräseinrichtung und Verfahren zum Befräsen des Schweißbereichs von Punkt-Schweiß-Elektroden |
| DE29724590U1 (de) | 1996-05-21 | 2002-04-18 | Lutz, Peter-Stephan, Svaty Jur | Fräseinrichtung |
-
1998
- 1998-04-29 DE DE29807693U patent/DE29807693U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE9201654U1 (de) | 1992-02-11 | 1992-04-02 | Invecon GmbH Industrie- und Anlagentechnik, 4052 Korschenbroich | Absaug-/Filteranlage für die Entsorgung von Emissionen und Spänen an, in mehreren Bewegungsachsen arbeitenden Maschinen |
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| DE29724590U1 (de) | 1996-05-21 | 2002-04-18 | Lutz, Peter-Stephan, Svaty Jur | Fräseinrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29920315U1 (de) | 1999-11-19 | 2000-02-03 | Schweißtechnik Bräuer GmbH, 09488 Schönfeld | Späneleitsystem |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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