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DE2008877A1 - pr 26-.02.69 V.St.v.Amerika 80267O 12.12.69 " 881694 Verfahren zum Waschen von Textilware - Google Patents

pr 26-.02.69 V.St.v.Amerika 80267O 12.12.69 " 881694 Verfahren zum Waschen von Textilware

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Publication number
DE2008877A1
DE2008877A1 DE19702008877 DE2008877A DE2008877A1 DE 2008877 A1 DE2008877 A1 DE 2008877A1 DE 19702008877 DE19702008877 DE 19702008877 DE 2008877 A DE2008877 A DE 2008877A DE 2008877 A1 DE2008877 A1 DE 2008877A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
water
concentration
oxygen
dry weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702008877
Other languages
English (en)
Inventor
Louis F. Salt Lake City Utah Luechauer (V.St.A.)
Original Assignee
Steiner Company Lausanne S.A., Lausanne (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steiner Company Lausanne S.A., Lausanne (Schweiz) filed Critical Steiner Company Lausanne S.A., Lausanne (Schweiz)
Publication of DE2008877A1 publication Critical patent/DE2008877A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F35/00Washing machines, apparatus, or methods not otherwise provided for
    • D06F35/005Methods for washing, rinsing or spin-drying
    • D06F35/006Methods for washing, rinsing or spin-drying for washing or rinsing only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/39Organic or inorganic per-compounds
    • C11D3/3942Inorganic per-compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/10Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen
    • D06L4/12Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs using agents which develop oxygen combined with specific additives
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D2111/00Cleaning compositions characterised by the objects to be cleaned; Cleaning compositions characterised by non-standard cleaning or washing processes
    • C11D2111/40Specific cleaning or washing processes
    • C11D2111/44Multi-step processes

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Description

betreffend:
Verfahren zum Waschen von Textilware
Die Erfindung betrifft ein erstes Waschverfahren (A) für Textilien, bei dessen Anwendung man ein reines und im wesentlichen von Bakterien und Bakteriensporen freies Wäschestück erhält; das Verfahren besteht aus folgenden Schritten: Die Wäschestücke werden in heißem Wasser mit einem mittleren Wasserstand in Anwesenheit von Seife und einem Abfangmittel gewaschen; der Inhalt der Waschmaschine wird dann ein oder mehrere Male geflutet. Die Stücke werden daraufhin bei niederem Wasserstand etwa 10 bis 15 min bei etwa 80 bis 90°0 in Anwesenheit eines starken Alkalis und von Seife oder einem Waschmittel gewaschen; dann wird der Inhalt der Waschmaschine wieder geflutet; daraufhin wird die Wäsche in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand gebleicht, wozu ein sauerstoffhaltiges Bleichmittel verwendet wird, das in einer Konzentration von etwa 0,1 bis 0,2 % des Trockengewichtes der Ware vorhanden ist und entweder aus Wasserstoffperoxid oder einer Substanz besteht, die in Anwesenheit von Wasser *Wasserstoffperoxid oder naszierenden Sauerstoff bildet, wobei der Bleichvorgang etwa 6 bis 10 min lang bei mindestens etwa 800C durchgeführt wird; die gewaschene Ware wird dann gespült und in Anwesenheit eines wasserlöslichen Germicide, dessen Konzentration dazu ausreicht,die Bildung von Stockflecken in der Ware zu'verhindern, angesäuert, worauf
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der angesäuerten Ware das Wasser entzogen wird.
Gemäß einer Variante (B) des erfindungsgemäßen Verfahrens arbeitet man wie folgt: Man wäscht die Ware in Anwesenheit , einer Seife und eines Abfangmittels in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand und flutet den Inhalt der Waschmaschine ein- oder mehrmals; die Ware wird dann bei niedrigem Wasserstand und einer Wassertemperatur von etwa 60 bis 710C in Anwesenheit eines sauerstoffhaltigen Bleichmittels in einer Konzentration von etwa 0,1 bis 0,2 % des Trockengewichtes mit einem Bleichmittel behandelt, das entweder Wasserstoffperoxid oder eine Substanz ist, die in } Anwesenheit von V/asser Wasserstoffperoxid oder naszierenden Sauer-stoff bildet, wobei die Behandlungszeit so gewählt wird, daß man eine im wesentlichen einheitliche Durchdringung der Ware mit dem sauerstoffhaltigen Bleichmittel erzielt; man erhöht dann etwa 10 bis 15 min lang die Temperatur des Waschmaschineninhaltes in Anwesenheit eines starken Alkalis und einer Seife oder eines Waschmittels auf mindestens 80°C und spült die Ware ein- oder mehrmals; daraufhin säuert man den Maschineninhalt in Anwesenheit eines wasserlöslichen Geroacids an, dessen Konzentration dazu ausreicht, die Bildung von Stockflecken innerhalb der Ware zu verhindern und extrahiert das Wasser von der angesäuerten Ware.
Gegebenenfalls kann sowohl bei der Arbeitsweise (A) wie bei der Variante (B) nach der Behandlung mit dem sauerstoffhaltigen Bleichmittel und vor dem Ansäuern ein Bleichvorgang mit Hypochlorit angewandt werden, um Flecken aus der Ware zu entfernen.
, Um die Wirksamkeit der Peroxidbehandlung innerhalb des erfindungsgemäßen Verfahrens hinsichtlich der Abtötung von Bakteriensporen ohne gleichzeitige Beschädigung der gewaschenen Ware zu überwachen, werden Indikatoren verwendet ·
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- 5 Einen großen Anteil innerhalb der mit dem Waschen und Reinigen von Textilien beschäftigten Industrie bestreiten Unternehmen, welche dem Verbraucher ihre eigene Wäsche liefern, wie Ärzte, Kosmetiksalons, Industriebetriebe, Hotels, Restaurants u.dgl. Ein Unternehmen dieser Art liefert seinen .Kunden kontinuierlich reine Wäsche, d.h. es wird regelmäßig reine Wäsche ausgegeben und ebenso regelmäßig verschmutzte Wäsche eingesammelt, wobei die verschmutzte Wäsche im eigenen Betrieb gewaschen wird.
Viele der oben erwähnten Wäscheverbraucher benötigen Wäsche, die im wesentlichen frei von Bakterien oder Bakteriensporen ist. Dies trifft insbesondere in solchen fällen wie einer Arzt- a praxis oder einer Klinik zu, wo die ärztliche Behandlung eine sterile Umgebung erforderlich macht. Bis vor kurzem standen die mit der Wäschereinigung beschäftigten Betriebe auf dem Standpunkt, daß die angewandten strengen Waschbedingungen zu einem Produkt führten, das vollkommen steril sei. Diese Annahme stützte sich auf die bakterielle Untersuchung von Proben, die von der Oberfläche des gewaschenen Produktes entnommen waren und im allgemeinen zeigten, daß dieses Produkt frei von
Bakterien oder Bakteriensporen war.
Neuerdings wurde jedoch festgestellt, daß in den Zwischenräumen oder Poren eines gewaschenen Produktes, z.B. eines endlosen Handtuches, wärmebeständige Bakteriensporen eingeschlossen sein { können, die auch die bei einem üblichen Waschprozeß herrschenden strengen Bedingungen überleben können. Dies ergab sich aus bakteriellen Untersuchungen, bei denen kleine Teile der gewaschenen Stücke maszerisiert (mascerated) wurden, worauf man sie in ein Wachstumsmedium einbrachte, das, vorzugsweise selbst in Anwesenheit von organischen Verbindungen, wie Phenylmercuriacetat, das Bakterienwachstum förderte. Derartige Versuche zeigten, daß die übliche, eine hygienisch einwandfrei saubere Oberfläche aufweisende Wäsche häufig eine große Anzahl von wärmere sist ent en Bakteriensporen enthält, die in die Zwi-
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sohenräume bzw. Poren der Ware eingebettet sind. Dtrartige '{:, auch nach dem Waschvorgang noch lebensfähige Sporen «teilen eelbstverständlich eine Gefahr für die Gesundheit dar, da sie unter entsprechenden Wachstumsbedingungen aktiviert werden können und Bakterien produzieren. Diese Tatsache würde eich sehr schädlich auswirken, wenn die Wäsche beispielsweise in einer Klinik oder einer Arztpraxis verwendet werden würde. Aber auch in JÄllen, in denen die Wäsche von vielen verschiedenen Menschen benutzt wird, wie bei endlosen Handtüchern, könnte das Freiwerden von Bakterien aus den Poren des Handtuches zu einer raschen Ausbreitung dieser Bakterien führen. Handelt es eich dabei um Krankheitskeime, so wäre das Endresultat die Ausbreitung der Bakterien in epidemischem Umfang.
Zur Sterilisation, auch von Wäschestücken, sind die verschiedensten Methoden bekannt, z.B. intensives Erhitzen, Anwendung von Ultraviolettlicht usw. Die meisten dieser Methoden sind jedoch so rigoros, daß sie zu einer Beschädigung der Wäsche und wegen der notwendigen Neuanschaffung zu einer starken Erhöhung der Kosten führen würden. Außerdem würden viele Sterilisationsmethoden die Wäsche, z.B. Servietten oder die Berufe kleidung von Schwestern und Ärzten, verfärben. Schließlich sind viele Sterilisationsmethoden mit den existierenden Waschein richtungen überhaupt nicht verträglich, so daß ihre Einschaltung zu umfangreichen Änderungen bei dem üblichen Waschprozeß und den vorhandenen Einrichtungen führen würde.
• ■
Eine Lösung der oben angedeuteten Probleme stellt die Erfindung bereit. Das erfindungsgemäße Waschverfahren kann mit Hilfe der vorhandenen Wascheinrichtungen durchgeführt werden, ver meidet jede Beschädigung der Textilstoffe und wirkt sich trotzdem so aus, daß auch die wärmebeständigen Bakteriensporen in den Poren der zu waschenden Stücke abgetötet werden. Im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wurden Mittel zur Untersuchung der Wäsche entwickelt, die das Bedienungspersonal instandsetzen, den Waschprozeß und seine Wirksamkeit laufend zu untersuchen.
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scheint angebracht, zunächst gewisse Fachausdrucke zu definieren, die ia folgenden mehrfach gebraucht werden. Der ,Ausdruck "leichte Verschmutzung" bezieht sich auf Wäsche, die weder stark mit Flecken verschmutzt ist, noch wesentliche Mengen an losen Schmutzteilchen enthält. Als "leicht verschmutzt" kann beispielsweise Hotelwäsche betrachtet werden und dies gilt in vielen Fällen auch für Handtücher usw. aus Friseurgeschäften. Bas Gewicht an Schmutzstoffen in Stücken dieser Art ist irernachlässigbar und als Richtlinie für eine solche Verschmutzung kann ein Gehalt von etwa 1/2 Gew.-teil trockenem Schmutz (0,2 %) auf eine Haschinenfüllung van 300 Gew.-teilen angesehen werden.
Der Ausdruck "mittlere Verschmutzung" bezieht sich auf Stücke, ' wie Kellnerinnenkleidung, Tücher für Kosmetiksalons und in manchen Fällen Servietten aus Restaurants. Das Gewicht an Schmutzstoffen in Stücken dieser Art ist höher als in leicht verschmutzten Stücken (s.o.) und außerdem enthält die Wäsche mehr Flecken als bei nur leichter Verschmutzung. Als Richtlinie für diese Kategorie dient ein Gehalt von etwa 5 Gew.-teilen trockenem Schmutz (2,0 %) $e 500 Gew.-teile Maschineninhalt.
Verschmutzte Wäsche der nächsten Kategorie, die mit "stark verschmutzt" bezeichnet wird, enthält nicht nur Flecken, sondern außerdem noch wesentliche Mengen an losen Schmutzteilchen, ( die aus der Waschmaschine herausgespült werden müssen$ um ein Grauwerden der Wäsche zu vermeiden. Stark verschmutzt sind beispielsweise Schürzen aus Metzgerläden, Handtücher aus · Restaurants und Wischtücher, die zur Raumpflege "t^mit.vt wurden. Als Richtlinie können hier etwa 30 Gew.-teile trecksner Schmutz (10,0 %) auf 300 Gew.-teile Maschinen!.nhalt aufgestellt • werden.
Schließlich spricht man noch von einer letzten Kategorie, die als "technische Verschmutzung" bezeichnet wird und au- " stelle von fettigen Verschmutzungen, solche mit Mineralöl ent-
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V hält. Hier handelt es sich beispielsweise ua Handtücher und Overalls aus Garagen und Industriebetrieben· Bas Gewicht an ' * Schmutzstoffen bei dieser Kategorie ist wesentlich höher als bei allen anderen: Als Richtlinie seien etwa 100 Gew,-teile
;, trockener Schmutz (50,0 %) auf einen Maschineninhalt von 300 Gew.-teilen genannt*
Das erfindungsgemäße Verfahren (A) und seine Variante (B) Λ ermöglicht eine Reinigung von Textilien in der Waschmaschine,
wobei die Stücke im wesentlichen frei von Bakterien und Bakte-' riensporen anfallen. Die Wirksamkeit des Waschvorganges hinsichtlich der Abtötung von Bakterien und ihren Sporen ohne
Beschädigung der Wäsche kann mit Hilfe von Indikatorpäckchen
™ kontrolliert werden, die im folgenden der Einfachheit und Kürze halber als "Detektoren" bezeichnet werden.
Die bereits erwähnte Variante (B) djes erfindungsgemäßen Verfahrens ist besonders wirksam, wenn es sich um die Abtötung von wärmebeständigen Bakteriensporen handelt. Bei der anfallenden Schmutzwäsche, insbesondere bei Wäsche aus Schlachthäusern, sind manchmal wärmebeständige Bakteriensporen in den Zwischenräumen oder Foren eingebettet, die wesentlich schwerer abzutöten sind als wärmebeständige Bakteriensporen, die in weniger verschmutzter Wäsche eingebettet sind. Die Variante (B) des Verfahrens ist insbesondere auf die 1 ehandlung derartiger ψ. Wäsche eingestellt, während das Verfahren (A) zur t>tötung der wärmebeständigen Bakterien und ihrer Sporen ausreicht, wie sie in den meisten anderen Arten von Schmutzwäsche vorkommen. .
Bei den bisher angewandten Waschverfahren bestand die erste / Stufe darin, daß man die Wäsche sorgfältig mit Wasser benetzte. Falls es sich um blutige Wäsche handelte, betrug die Temperatur des Wassers etwa 490G und falls die Beschickung nicht blutig war, wendete man Wassertemperaturen von etwa 71 C an· Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens (A) zeigte sie', hin-
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gegen, daß es uneweckmäßig ist, den Waschzyklus mit einer BenetKung der Beschickung mit Wasser zu beginnen, wie dies. bisher geschah» da hierdurch leicht die Bakterien und ihre Sporen Über die ganze Wäsche verteilt werden. Der erste Schritt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren (A) ist daher ein mildes Waschen. J)er Beschickung wird heißes Wasser von etwa 710C zueammen mit Seife in einer Konzentration von etwa 0,02 % des irockengewichtea zugefügt, wobei ein Abfangmittel in einer Konzentration zwischen etwa 0,01 und 0,05 % des Trockengewichtes der Wäre zugegen ist. Unter den verschiedenen bekannten Abfangmittiln seien beispielsweise Polyphosphate und das Hatriuaeai.» von Ithylendiamintetraessigsäure (geschützte Handelebeseichming* Versenet) genannt. j
Die Verwendung eines Abfangmittels in der ersten Stufe des Wasfthvorganges ist ausschlaggebend für das gesamte Verfahren und diese Maßnahme weicht von der bisherigen Arbeitsweise ab. Alkali wird bei den einleitenden Waschzyklus nicht zugegeben, da die Anwesenheit von Alkali zum Gerinnen von Blutflecken führt und außerdem die Seife oder das verwendete Waschmittel durch die Anwesenheit von Alkali leicht ausgesalzen wird, so daß das Waschbad seine schmutzlösende Kraft einbüßt. Der in der ersten Stufe angewendete Wasserstand ist als mittlerer Wasserstand su bezeichnen, d.h. er beträgt etwa 15 bis 20 cm, und die Zeitdauer für die erste Stufe beträgt etwa 3 bis 5 min unter Bewegung des Bades, wobei beispielsweise die Verwendung einer Waschmaschine mit offenen Taschen (open pocket washer*) von 107 x %y> ca oder 107 x 244 cm vorausgesetzt ist. Der verwendete Waschmaschinentyp enthält eine senkrecht zu seiner Achse angeordnete Zwischenwand, durch die sie in zwei Abteile unterteilt wird. Die Waschmaschine enthält keine horizontalen oder radialen Abteile und rotiert mit einer konstanten Geschwindigkeit von etwa 21 Upm. Die Stärke der Badbewegung hängt ab von dem Wasserstand. Steigt der Wasserstand an, so geht die Badbewegung zurück und mit fallendem Wasserstand beschleunigt sich die Badbewegung.
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Das erfindungsgemäße Verfahren nach der Arbeitsweise (A) eignet sich insbesondere zum Väschen von endlosen Handtüchern (continous towels). Ein endloses Handtuch soll beispielsweise eine Länge von etwa 55 m haben und wird zum Vaschen zu einem Bündel verschnürt. Die Bündel werden so hergestellt, daß man das Handtuch in Lagen von 90 cm Länge zu einem Bündel legt, das dann eine Länge von etwa 90 cm und eine Höhe von etwa 15 cm hat. Das Bündel wird dann an zwei Stellen verschnürt und auf diese Weise gewaschen. Bei so gebündelter Vare, wie endlosen Handtüchern, bereitet es Schwierigkeit, ein Eindringen der
Vaschlauge in die Foren des Tuches in der Mitte des Bündele
.■■■■■·■■ ■ i ■ ' ■ ■ ■ ■..-■■ ■ ■ ■ ■ während des Vaschvorganges zu erreichen, so daß alle dort vorhandenen Bakterien und Bakteriensporen abgetötet werden. Es ist besondere wichtig, daß durch den Waschvorgang nicht die Bakterien und Sporen wieder neu über die Vare verteilt werden, wie dies der Fall war bei den bisherigen Waschvorgängen, bei denen zunächst die Vare benetzt wurde. Durch die Kraft des Vassers, das beim Benetzen während der Badbewegung die Vare beaufschlagte, wurden bei dieser früheren Arbeitsweise außerdem Bakteriensporen in den Foren der zu waschenden Vare eingebettet. Im Gegensatz dazu werden beim erfindungsgemäßen Arbeiten Schmutz und Bakterien abgelöst und im Waschwasser suspendiert, so daß sie von der Vare abgezogen und nicht darin eingebettet werden.
Vie bereits bemerkt, beträgt die Konzentration der .Seife, z.B. von Natriumstearat,oder der Waschmittel einschließlich anionischer und nicht-ionischer Waschmittel, in welcher diese Zusätze während der ersten Stufe des Verfahrens vorhanden sind, etwa 0,02 % des Trockengewichtes der zu waschenden Vare· Selbstverständlich kann die Menge an verwendeter Seife je nach den Salzgehalt des Wassers variiert werden. Ist das Wasser deionisiert, so kann der Seifengehalt entsprechend vermindert werden.
Nach Beendigung der ersten Waschstufe läßt man die Beschickung
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r ablaufen und schwenkt sie dann ein oder mehrere Haie durch Einleite» von heißem Wasser von ss.B· etwa 71°C in die Maschine „bis au einem hohen Wasserstand, der etwa 30 cm betragen soll. •V&hrend des Schwenkens wird die Beschickung 3 min einer leichten Bjadbewegung ausgesetzt. Wie bereits erwähnt, wird die Rotationsgeschwindigkeit des Wäschers konstant gehalten und die Stärke, der Badbewegung ist durch den Wasserstand bestimmt, Nachdem man die Wäsche etwa 3 min leicht bewegt hat, läßt man'ablaufen und kann dann gegebenenfalls einen zweiten Spülzyklus, der auf gleiche Weise durchgeführt wird, anschließen.
, Nach dem Spülen wird die Wäsche etwa 10 bis 15 min einem neuer- ä liehen Waschzyklus unterworfen. Bas Waschwasser wird dabei auf etwa 80 bis 900C gehalten, wobei der Wasserspiegel niedrig ist, z.B. etwa 7>5 cm beträgt. Bieser niedrige Wasserspiegel führt zu einer starken mechanischen Badbewegung. In dieser Stufe ist ein starkes Alkali, z.B. Natronlauge, in einer Konzentration von etwa 0,2 bis 0,5 % des Trockengewichtes der Ware zugegeben und außerdem Seife oder ein Waschmittel in einer
, Konzentration von etwa 0,1 bis 0,3 % des Trockengewichtes. Gegebenenfalls kann ein gewisser Anteil, z.B. etwa 25 %, der Seife oder des Waschmittels durch ein Abfangmittel, wie oben beschrieben, ersetzt sein.
Die Verwendung eines starken Alkalis als allgemeine Maßnahme * während der Waschstufe von längster Dauer bei dem Wäschvorgang unterscheidet das erfindungsgemäße Verfahren von den bisher bekannten. Bisher verwendeten nur sehr wenige Wäschereien als Alkali kaustisches Natriumhydroxid, außer wenn es mit Soda, Phosphat usw. gepuffert war. Es wurde jedoch gefunden, daß bei ' dem erfindungsgemäßen Verfahren die Verwendung eines starken -Alkalis, wie Natronlauge, in der ersten Stufe notwendig ist, um eine Arbeitsweise sicherzustellen, bei der man hygienisch reine Wäsche erhält.
Falls die zu waschende Wäsche gefärbt ist, fügt man etwas Farb-
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. - 10 - · - ■■ . γ.
stoff, z.B. 0,001 bis 0,002 g je 4-5,4· kg Trockengewicht iu, um den Farbton wieder herzustellen. Unter den dem Fachmann be*· * kannten Farbstoffen, die sich für diesen Zweck eignen, seien als Beispiel folgende genannt: Beim Vaschen von blauen Stoffen kann die als Direkt-Kupferblau (Ciba) bekannte Farbe auge wandt werden, während sich für rote Ware Kongorot-eignet. Für gelbe Handtücher kann beispielsweise Oiba BLSV verwendet werden, für grüne Ware das Ciba Birektgrtin CBH. Die Menge
; an Farbstoff soll nur so groß sein, daß die ursprüngliche
Farbe wieder erreicht wird.
-'■"■' * ·
, Nach der Waschstufe wird die Beschickung mehreren 4e* Spülstufe fen unterworfen. Im allgemeinen wird zweimal geschwenkt bzw. gespült, jedoch kann, falls mehr Schmutz anwesend ist, ein dreimaliges Spülen vorgenommen werden, wahrend des Spülens wird heißes Wasser von etwa 710C in die Maschine eingeführt, bis ein Wasserstand von etwa 30 cm erreicht ist, wobei die Beschickung 3 min einer leichten Badbewegung unterworfen und das Bad dann abgezogen wird. Gegebenenfalls kann das Schwenken bzw. Spülen mehrfach wiederholt werden.
Nach dem Abziehen von Schmutz und Bakterien wird die Beschickung mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel gebleicht, das entweder Wasserstoffperoxid oder ein Stoff ist, der in Anwesenheit von Wasser Wasserstoffperoxid b ".Idet oder naszierenden W Sauerstoff abgibt. Die Konzentration des Bleichmitνals beträgt etwa 0,1 bis 0,2 % des Trockengewichts der Ware. Der Ausdruck "sauerstoffhaltiges Bleichmittel" umfaßt flüssiges Wasserstoffperoxid, festes Natriumperoxid oder äquivalente wasserlösliche, nicht-färbende Salze, wie Natriumperborat. Ein Peroxid wird in Form einer wäßrigen Lösung, z.B. von 35^>igem t Wasserstoffperoxid verwendet. Im Gemisch mit dem Peroxid wird heißes Wasser von etwa 710C bis zu einem mittleren Wasserstand von etwa 15 bis 20 cm zugegeben. Seife, wie Natriumstearat oder ein anderes anionisches oder nicht-ionisches Detergens ist anwesend in einer Konzentration von etwa 0,01 bis
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0,02 % des Trockengewichtes. Vie oben erwähnt, kann auch hier die Menge an Seife beträchtlich verringert werden, wenn man weichgemachtes, vorzugsweise deionisiertes Wasser zur Verfügung hat, In der Bleichstufe wird jedoch kein starkes Alkali, wie etwa natronlauge und kein Abfangmittel zugegeben..
Machdem man in die Waschmaschine das heiße Wasser und die anderen Komponenten eingeführt hat, wird die Beschickung, falls öle noch nicht auf dieser Temperatur ist, auf mindestens etwa 800O erwärmt und bei dieser Temperatur unter Badbewegung etwa 6 bis 10 min gehalten.>
Obgleich bei den bekannten Waschvorgängen nicht allgemein Peroxide angewendet werden, ist die Verwendung dieses Mittels an sich nicht neu. Allerdings bedeutet seine Anwendung in Verbindung mit den anderen Stufen des^ erfindungsgemäßen Verfahrens, das zu sowohl sauberen wie hygienisch sterilen Produkten führt, ein neues Merkmal. Es hat sich nämlich gezeigt, daß gerade die Anwendung eines sauerstoffhaltigen Bleichmittels in Verbindung mit den anderen Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens nicht nur zu einem wirksamen Bleicheffekt führt, sondern auch sämtliche wärmebeständigen Bakteriensporen abtötet, die in den Zwischenräumen bzw. Poren der zu waschenden Ware eingebettet sind.
Anschließend an die Bleichbehandlung wird die Beschickung i einer Reihe von Spülvorgängen unterworfen. Obgleich die Anzahl der Spülzyklen nicht ausschlaggebend ist, erscheint es im allgemeinen zweckmäßig, an die Bleichbehandlung drei Spülsyklen anzuschließen. Bei jedem Zyklus wird in die Waschmaschine soviel Wasser eingeführt, daß ein hoher Wasserstand von s.B. etwa 30 cm erreicht wird, worauf dann der Inhalt bei diesem hohen Wasserstand etwa 3 min lang einer milden Badbewegung ausgesetzt und das Wasser dann abgezogen wird. Im Verlauf der Spülayklen wird die Innentemperatur langsam auf etwa 4-30C gesenkt. Nimmt man beispielsweise für die Temperatur der Beschik-
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BAD ORIGINAL
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kung nach der Bleichbehandlung 600C an, so kann daß Wasser für die erste Spülung eine Temperatur von etwa 660C, das Wasser für die zweite Spülung eine Temperatur von etwa 520G und das Wasser für die dritte Spülung eine Temperatur von etwa 400C haben. Die einzelnen Temperaturen sind dabei willkürlich gewählt, lediglich um den Temperaturrückgang von einem Spül» zyklus zum anderen zu demonstrieren.
Anschließend an die Spülzyklen wird der Maschineninhalt dann einer Säuerungsbehandlung unterworfen, bei welcher der pH-Wert auf ungefähr 5»4, dem pH-Wert der menschlichen Haut, eingestellt wird. Das Säuern kann auch so durchgeführt werden, ■ ■■■·■ daß man einen höheren pH-Wert,. z.B. etwa 6,0 erhält. Ein
* typisches Säuerungsmittel ist Ammoniumsilicofluorid. Die
Konzentration des Säuerungsmittelβ kann zwischen etwa 0,02 und 0,05 % des Trockengewichtes der Wäsche liegen und kann je nach dem pH-Wert des zur Verfügung stehenden Leitungswassers variiert werden. Außerdem wird dem Bad ein wasserlösliches Germicid in einer Konzentration zugefügt, die dazu ausreicht, die Bildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu verhindern. Die Konzentration des Germicides kann je nach seiner Wirksamkeit variiert werden und liegt praktisch etwa im Bereich von 0,004 bis 0,008 % des Trockengewichts der Ware. Typische Germicide sind u.a. wasserlösliche organometallische Verbindungen, wie Phenylmercuri-acetat, das als Standard-
h germicid angesehen werden kann.
Während der Säuerungsbehandlung wird die Ware bei einem mittleren Wasserstand (etwa 15 bis 20 cm) 5 min im Bad bewegt. Nach Abschluß der Säuerung wird das Wasser dann entweder in der Schleuder oder in der Mangel der Ware entzogen und diese kann gebügelt werden.
Wie bereits erwähnt, erhält man mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens (Methode A) eine Wäsche, die nicht nur rein, d.h. schmutzfrei ist, sondern auch im wesentlichen frei von Bakte-
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xien und Bakteriensporen, solange sie noch nicht mit der Luft V in Berührung gekommen ist. Obgleich sowohl für das Waschen .wie für die Sterilisation von Wäschestoffen und Wäschestücken viele Verfahren bekannt sind, existiert bisher noch kein brauchbares Verfahren, mit dem man eine Ware erhält, die gleichzeitig rein und im wesentlichen frei von Bakterien und Bakteriensporen ist, ohne irgendwelche Schädigungen durch die Behandlung aufzuweisen. Das Verfahren, ist für alle oben aufgezählten Verschmutzungsgrade brauchbar. Zur Anpassung an den Verschmutzungsgrad kann die Waschmittelkonzentration und die Anzahl an Spülzyklen erhöht oder vermindert werden. · " ·
. Zusammenfassend seien nochmals die Einzelstufen des erfindungs- | gemäßen Verfahrens (Methode A) aufgezählt:
1) Waschen des Textilgutes in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand in Anwesenheit von Seife oder eines Detergens und eines Abfangmittels;
2) ein- oder mehrmaliges Spülen;
3) 10 bis 15 min langes Waschen des Gutes bei 80 bis 900C und niedrigem Wasserstand in Anwesenheit eines starken Alkalis und einer Seife oder eines Waschmittels;
4) Spülen des Textilguts; "
5) Bleichen des Textilgutes in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel, das Wasserstoffperoxid oder eine Substanz ist, die in Anwesenheit von Wasser Wasserstoffperoxid bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt, wobei das sauerstoffhaltige
- Bleichmittel in einer Konzentration von etwa 0,1· bis 0,2 % des Trockengewichts der Ware vorhanden ist und der Bleichvorgang etwa 6 bis 10 min bei einer Temperatur von mindestens 800C durchgeführt wird;
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6) Spülen der gebleichten Ware;
• ■
7) Säuern der Ware in Anwesenheit eines wasser löslichen Germicide, das in ausreichender Konzentration vorhanden ist, um die Ausbildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu verhindern; ,^
8) Abziehen des Wassers aus der gesäuerten. Vare. ·
Die mit Methode (B) bezeichnete Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens ist insbesondere geeignet zur Abtötung von wärmeresistenten Sporen, wie sie beispielsweise in Schmutzwäsche aus Schlachthäusern vorhanden sind; es handelt sich um eine leichte Abwandlung der Methode (A). Um die Unterschiede zwischen beiden Methoden zu erläutern, seien die einzelnen Stufen der Methode (B) wie folgt aufgeführt:
1) Waschen der Ware in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand in Anwesenheit einer Seife oder eines Waschmittels und eines Abfangmittels;
2) ein- oder mehrmaliges Spülen der Ware;
3) Behandeln der Ware bei niedrigem Wasserstand und einer Wassertemperatur von etwa 60 bis 710C in Anwesenheit
eines sauerstoffhaltigen Bleichmittels, das er>Weder Wasserstoffperoxid oder eine Substanz ist, die in Anwesenheit von Wasser Wasserstoffperoxid bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt, wobei die Behandlung solange ausgedehnt ist, bis das sauerstoffhaltige Bleichmittel die Ware durchdrungen hat und die Konzentration des sauerstoffhaltigen t Bleichmittels zwischen etwa 0,1 und 0,2 % des Gewichtes ' der trockenen Ware liegt;
4) Erhöhung der Temperatur der Füllung der Waschmaschine von etwa 80 auf etwa 900C in Anwesenheit eines starken Alkalis,
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▼on Seife und eines Waschmittels und Aufrechterhalten der erhöhten Temperatur über 10 bis 15 min;
5) ein- oder zweimaliges Spülen der Ware;
6) S&aern der Ware in Anwesenheit eines wasserlöslichen Germicides, dessen Konzentration dazu ausreicht, die Bildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu vermeiden;
7) Abziehen des Wassers aus der gesäuerten Ware.
Vergleicht nan die einzelnen Stufen der Methode (B) mit denjenigen der Methode (A), so zeigt sich, daß der Hauptunter- j schied in der Art und Weise liegt, in welcher das sauerstoffhaltige Bleichmittel angewendet wird. Bei Methode (A) wird die Fare in Stufe 3 zunächst in Anwesenheit eines stärken Alkalis gewaschen und dann in Stufe 5 mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel bei mindestens etwa 80°C behandelt. Bei der Methode (B) wird das sauerstoffhaltige Bleichmittel in Stufe 3 fflit der Ware derart in Berührung gebracht, daß das Bleichmittel möglichst gleichmäßig in die Ware eindringt. Erst dann wird in Stufe 4 ein starkes Alkali zugefügt und die Tempe ratur der Ware von etwa 80 auf etwa 900G erhöht. Es hat sich gezeigt, daß der Wirkungsgrad des sauerstoffhaltigen Bleich mittels beim Abtöten von wärmerestistenten Bakteriensporen, die in die Zwischenräume und Poren der Ware eingebettet sind, erhöht wird, wenn man zuerst dafür sorgt, daß das Bleichmittel möglichst gleichmäßig in die Ware eindringt und dann die bleichende Substanz durch Zugabe eines starken Alkalis und gleichzeitige Temperaturerhöhung von 80 auf etv/a 900C aktiviert.
Die Stufen der Methode (B) sind insofern komplexer, als man dabei dem Inhalt der Waschmaschine zwei verschiedene Waschhilfsmittel zufügen muß, nämlich zuerst in Stufe 3 das sauerstoffhaltige Bleichmittel und später in Stufe 4- das starke Alkali. Bei Methode (A) muß man der Wäsche nicht zwei verschiedene
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Waschhilfsmittel zufügen und insofern stellt diese Methode (A)' einen einfacheren Arbeitsvorgang für die handelsüblichen Wäschereien dar. Aus diesem Grunde wird die Methode (A) bevorzugt, wenn es sich um Wäsche handelt, bei der keine in die ' Ware' eingebetteten wärmeresistenten Bakteriensporen abgetötet werden müssen, wie dies bei Methode (B) erfolgt.
Bei der praktischen Durchführung der Methode (B) wurde gefunden, daß ein Bewegen des Bades bei niedrigem Wasserstand von etwa 7,6 bis 12,7 cm über 3 bis 5 min im allgemeinen dazu ausreicht, ein im wesentlichen gleichförmiges Eindringen des s%. sauerstoffhaltigen Bleichmittels in die Ware zu bewirken. Die fe · Umlaufgeschwindigkeit des Wäschers ist, wie bereits erwähnt; verhältnismäßig konstant und liegt bei etwa 21 Upm. Gegebenenfalls kann selbstverständlich die Umlaufgeschwindigkeit des Wäschers variiert werden, beispielsweise zwischen etwa 18 und 26 Upm. Die genauen Behandlungsbedingungen in Stufe 3 und der Methode (B) können jeweils dem Typ und der Größe der Waschvorrichtung und der Menge an eingebrachtem Gut angepaßt werden.
Die Stufen 1, 2, 3>> 6 und 7 entsprechen den Stufen 1, 2, 6, 7 und 8 der Methode (A), wie dies aus der obigen Aufstellung hervorgeht. Bei der Beschreibung beider Methoden wurde der Ausdruck "Trockengewicht der Ware" verwendet, der sich auf ψ das Gewicht der verschmutzten Ware, so wie sie ist,, wenn sie in die Wäscherei angeliefert wird, bezieht. Das Trockengewicht umfaJt also das Gewicht der Ware selbst, das Gewicht des darin ' vorhandenen Schmutzes und das Gewicht des Feuchtigkeitsgehaltes der Ware, der von wenigen Prozent bis zu etwa 10 % an sehr feuchten Tagen reicht und vom Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre abhängt. Die Ausdrücke "schwenken" und llspülen", wie sie in den !Erklärungen zu beiden Methoden verwendet wurden, sind austauschbar, d.h.. es handelt sich in jedem Fall um die Verdrängung irgendwelcher anderer Bestandteile durch reines Wasser. Der einzige Unterschied könnte darin gesehen werden, daß der
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.2weck des "Schwenkens" darin besteht, Schmutzteile zu entfernen t während der Hauptzweck des "Spülens" darin besteht,*
. irgend einen Waachaittelzusatz von der Ware zu entfernen, z.B. Alkali xu entfernen, um den pH-Wert des Maschineninhaltes su erniedrigen.
In Stufe 4 der. Methode (B) wird soviel Alkali zugefügt, daß «an, falls Hatriumperborat zugegen ist, einen pE-Vert von etwa 11,7 Ms etwa 12,1 und im Fall der Anwesenheit eines Peroxids einen pH-Wert von etwa 12,1 bis etwa 13 erhält« Dementsprechend ist in Stufe 3 der Methode (A) soviel starkes Alkali anwesend, daß sich mit Hatriumperborat ein pH-Wert von etwa 11,7 bis 12,1, bei Anwesenheit eines Peroxids ein solcher | ▼on etwa 12,1 bis 13 ergibt. Insofern entspricht bei Methode (B) die Stufe 4 der Stufe 3 bei Methode (A). Wird bei Methode (B) sur Auffrischung der Farbe ein farbstoff zugefügt, so erfolgt dies vorzugsweise auf Stufe 3, bevor in Stufe 4 das starke Alkali zugegeben wird. Der Farbzusatz kann jedoch auch nach oder gleichzeitig mit der Zugabe des starken Alkalis in Stufe 4 erfolgen.
Sine zusätzliche Arbeitsstufe, die gegebenenfalls bei ,jeder der beiden Methoden (A) und (B) eingeschaltet werden kann, umfaßt die Einschaltung einer Hypochloritbleiche. Gegebenenfalls wird hierdurch die Fleckenentfernung erleichtert. Da das sauerstoffhaltige Bleichmittel das Hypochloritbleichmittel * neutralisieren könnte, muß man die Ware nach Behandlung mit dem sau erst off haltigen Bleichmittel ausreichend oft schwenken oder spülen, um das sauerstoffhaltige Bleichmittel so weit zu verdünnen, daß Komplikationen mit dem Hypochloritbleichmittel vermieden werden. Praktisch wurde gefunden, daß ein dreimaliges Schwenken oder Spülen hierzu ausreicht*
Unter Bezugnahme auf die obige Beschreibung der Arbeitsweise (A) kann die Einführung der Bleichstufe mit Hypochlorit als Stufe 6a "bezeichnet werden, die sich an Stufe 6 anschließt," in
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welcher die Wäsche gespült wird, um ihren Gehalt an sauerstoffhaltigem Bleichmittel entsprechend su Termindern. Bei Durchführung der Hypochlorit bleichung ist das Hypochlorit in einer Menge anwesend, die ausreicht, um Flecken su entfernen und seine Konzentration kann beispielsweise !wischen etwa 50 und 1 000 Teile je Million liegen, Je nach der .Ver schmutzung und den Plecken, die entfernt werden sollen. Während der Hypochloritbleichung wird im Wäscher ein mittlerer Wasserstand aufrechterhalten und die Wassertemperatur beträgt etwa 63°C Dabei wird der Inhalt des Wäschers Über etwa 5 bis 7 min in Bewegung gehalten. . .
ils Bleichmittel kann in dieser Stufe ein wasserlösliches Hypochloritsalz oder eine Substanz verwendet werden, die in situ durch Dissoziation ein wasserlösliches Hypochlorit ergibt. Typische Beispiele sind Natriumhypochlorit, Lithiumhypochlorit, Dichlordimethylhydantoin und chlorierte Metallsalze, z.B. das Natrium- oder Kaliumsalz,der Isocyanursäure. Gegebenenfalls kann auch während der Hypochloritbleichung Seife zugegen sein. Anschließend an- die Bleichung (Stufe 6a in Methode (A)) wird die Wäsche mehrmals gespült, ehe sie in Stufe 7 gesäuert wird. Das Spülen kann bei der Arbeits weise (A) als Stufe 6b bezeichnet werden. Ein einzelner Spülzyklus dauert etwa 3 min, während dessen die Temperatur des Wäscherinhaltes langsam auf 4J°C gesenkt wird, ehe die Wäsche dem Ansäuern (Stufe 7) unterworfen wird.
Wird die Bleichstufe mit Hypochlorit bei der mit Methode (B) bezeichneten Durchführungsform eingeschaltet, so wurde sie dort als Stufe 5a bezeichnet, während das nachfolgende Spülen die Stufe 5b darstellen würde. Diese Stufen 5a und 5b > werden bei Methode (B) auf gleiche Weise durchgeführt wie die Stufen 6a und 6b bei Methode (A).
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß der Methoden (A) und (B) ist es zweckmäßig, zur Überwachung des Waschvorganges sog. "Wäschetester11 zu verwenden. Die Verwen-
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dung derartiger Wäschetester ist in der eigenen USA-Patent-3Γ094 ^?4 vom 18. Juni 1963 beschrieben. Gemäß dieser
Beschreibungbesteht ein zur Überwachung von Waschvorgängen geeigneter Wäschetester aus einem großen Stück Popeline mit ausgezackten Rändern, auf dem acht verschiedene ."Detektoren"
aufgsbracKt sind (mit dem Ausdruck "Detektoren" sind hier kittel bezeichnet, mit deren Hilfe man den Verlauf und das Ergebnis "des Waschvorgangs verfolgen kann und die weiter unten näher beschrieben sind). Bei den Wäschetestera nach dem erwähnten Patent werden die einzelnen Detektoren Nr. 1, 2 und 3 verwendet,,um die Intensität des Bleichvorganges unter Verwendung von Hypochlorit, das dort wie üblich in form von Natriumhypochlorit zugesetzt wird, zu bestimmen. i Me Detektoren Nr. 4, 5» ^1 7 und 6 werden gemäß der Patentschrift verwendet, um die Temperatur und Zeit, die Alkali-
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stärke und den Grad der gegebenenfalls mechanischen Badbe-
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wegung bei dem gesamten Waschvorgang zu überwachen und zu
steuern.
Da in dem Verfahren nach vorliegender Erfindung zunächst nur ein sauerstoffhaltiges Bleichmittel (Wasserstoffperoxid oder eine Substanz, die mit Wasser Wasserstoffperoxid bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt) verwendet wird, müssen die aus der Patentschrift bekannten Detektoren 1, rd und 3 ' beim vorliegenden Verfahren nicht verwendet werden. Wird jedoch, wie dies grundsätzlich möglich ist, bei der einen oder * der anderen der Durchführungsformen (A und B) eine Hypochloritbleichung eingeschaltet, so ist es zweckmäßig, die aus der Patentschrift bekannten Detektoren 1, 2 und 3 mitzuverwenden, um die Wirksamkeit der Hypochloritbleichung zu überwachen.
Unter den erwähnten, an sich bekannten Detektoren hat jeder einzelne eine verschiedene Empfindlichkeit gegenüber Peroxid und erleidet bei einem bestimmten Peroxidgehalt einen Farbumschlag. Die zur Zeit verwendeten fünf Detektoren müssen
den folgenden Anforderungen genügen:
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BAD ORiGINAL
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1) Sie dürfen bei dem Waschvorgang, der der Bleichstufe vorausgeht, nicht angegriffen werden;
2) sie müssen einen Farbumschlag erleiden, der dauerhaft ist und einen oder zwei Monate nach Verwendung des Detektors' noch besteht;
3) sie müssen bei Einwirkung von Peroxid einen Farbumschlag zeigen, jedoch gleichzeitig ausreichend abgeschirmt sein, so daß durch gleichzeitige Einwirkung vcjn Warme, Alkali, Seife oder Waschmittel und mechanischer Bewegung beim Waschvorgang vor der eigentlichen Bleichung das Pigment des Detektors nicht angegriffen wird oder verlorengeht^
4) sie dürfen während der Säuerungsstufe keine Farbänderung erleiden und
5) der Farbumschlag muß so ausgesprochen sein, daß er sich ohne Verwendung von Spezialinstrumenten feststellen läßt.
Die beim vorliegenden Verfahren zur Bestimmung des jeweiligen Peroxidgehaltes verwendeten fünf Detektoren bestehen Jeweils aus einem Papier, das mit Chromchlorid imprägniert ist, wobei gegebenenfalls noch eine kleine Menge Titanoxid als Glanzgeber vorhanden sein kann. Das Chromchlorid und das Titanoxid können mit Hilfe eines üblichen Harzbinders an der Oberfläche des Papiers gehalten werden. Der Binder kann beispielsweise ein in einem leicht verdunstenden Lösungsmittel gelöstes Trägerharz enthalten. Als Harz kann z.B. Äthylzellulose, entweder allein oder im Gemisch mit Polyäthylen oder ein modifiziertes Alkydharz oder Zein vorhanden sein. Für Äthylzellulose als Harz können die verschiedensten Lösungsmittel, wie MethylendiChlorid, Benzol, Toluol, Äthylalkohol, Methylalkohol, aromatische Kohlenwasserstoffe oder chlorierte Kohlenwasserstoffe verwendet werden.
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-Beispielsweise kann ein Gemisch aus Chromchlorid und Titanoxid mit gekochtem, d.h. oxydiertem Leinöl, das mit einem
. Lösungsmittel auf Erdölgrundlage verdünnt ist, vermischt werden. Das Papier kann in das leinölhaltige Gemisch einge taucht und dann in der Wärme an der Luft getrocknet werden, um das Verdünnungsmittel zu verdunsten. Das Chromchlorid hat in wasserfreier Form eine Purpurfarbe und nimmt bei Einwirkung von Wasserdampf oder Feuchtigkeit sechs Moleküle Wasser auf, wobei die Purpurfarbe jedoch erhalten bleibt.
Das imprägnierte Papier kann so behandelt werden, daß es eine graugrüne Farbe annimmt, welche dem Farbmuster 27D-1 in "Maerz und Paul, Dictionary of Color" (McGraw-Hill Book Company, Inc., 1950) entspricht. Das erwähnte Buch ist maßgebend für Farbtöne. Ein für die oben beschriebenen Detektoren zweckmäßiges Indikatorpapier erhält man am besten dadurch, daß man das purpurfarbene (Farbton 41F-5, Maerz und Paul) Papier bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchtigkeit altern läßt. Beim Altern nimmt das Papier einen graugrünen Ton an (Farbton 27D-1, Maerz und Paul). Dabei verschiebt sich der pH-Wert des Pigments nach der alkalischen Seite. Der durch Zugabe von 25 g in Streifen geschnittenem purpurfarbigem Papier zu 100 ml destilliertes Wasser erzielte pH-Wert liegt im Gebiet von 5»0 bis 6,0. Nachdem die Färbung durch Altern in einen graugrünen Ton umgeschlagen ist, erhält man bei Zugabe von 25 g Papierstreifen zu 100 ml destillia?- tem Wasser ein pH von 8,0 bis 9»0. Das Gewichtsvernaltnis von Chromchlorid zu Titandioxid im Pigment liegt ungefähr bei 9:1.
Wie oben beschrieben, läßt man das imprägnierte Papier bei Raumtemperatur sechs Monate oder mehr liegen, wodurch die - Purpurfärbung zunächst in Grau und schließlich in Graugrün bzw. Grünlichgrau übergeht. In den zur Bestimmung der Peroxidstärke beim vorliegenden Verfahren verwendeten Detektoren ist dieses gealterte Papier von grünlichgrauer Färbung eingearbeitet.
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Nan kann eich eine Reihe von Peroxiddetektoren herstellen, unter welchen der empfindlichste Detektor (A) ein gealtertes ' imprägniertes Papier enthält, bei welchem das Verhältnis von Chromchlorid zu Titandioxid den obigen Wert hat. Bas Pigment enthält außerdem Natriumcarbonat in einer Menge, die dazu ausreicht, um den pH-Wert, der sich einstellt wenn man das Papier wie oben in Wasser einbringt, auf etwa 9*5 zu erhöhen. Auf das Papier wird dann ein einzelner Strang- von 16-fachem Baumwollfaden aufgebracht, der an der Rückseite des Papiers mit Hilfe eines 125M dicken Nylonfilms festgehalten wird. Das dreiteilige Stück wird dann in. ein Päckchen
eingeschlossen, das aus einer einzigen Lage "Nylon Autoclavable film" von 50/U Dicke besteht, und zwar derart, daß der Baumwollfaden an einer Seite den heißversiegelten Teil des Päckchens durchdringt und heraushängt.
Der "Nylon Autoclavable film" ist ein Rilsan-Nylon 11-Film, •4e* ein vegetabilisches Derivat von 11-Aminoundecansäurepolymerisat (Nylon 11), hergestellt aus Rizinusöl und verwendet in reiner Form ohne Zugabe von Weichmachern oder Füllmitteln. Der Film ist erhältlich bei Vail Medical Products, 923 CoIe Avenue, Los Angeles.
Der nächstempfindlichste Detektor (B) enthält ein wie oben beschrieben mit Chromchlorid und Titandioxid imprägniertes Papier, das auf normale Weise bis zu einer grünlichgrauen Färbung gealtert ist. Der gealterte Detektor wird in ein Päckchen aus einer einzigen Lage 'Nylon Autoclavable film" (Dicke 50 mm) eingesiegelt. Der Film wird nach dem Versiegeln mit einer Nadel von 1/2 bis 2 mm (vorzugsweise etwa 1 mm) Dicke punktiert, wobei die Nadel von der Rückseite des Indika? tors her in den Film eindringt und durch das Papier hindurchgeht und an der anderen Seite nach Durchbohren des Deckfilms wieder austritt.
Bei dem nächstempfindlichsten Detektor (C) wird das gleiche
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Indikatorpapier wie beim Detektor (B) verwendet. Auf dem Papier sind vier Stränge Reyoncord aufgebracht, die nahe aneinander liegen müssen. Das Indikatorpapier wird darin in "Nylon Autoclavable film" von 50 Ai Dicke wie oben beschrieben eingeschlossen, wobei die Reyoncordfäden durch den versiegelten Seil des Päckchens herausragen. Diese Fäden wirken als Docht, der Flüssigkeit in das Päckchen hineinsaugt.
Der in seiner Empfindlichkeit dem Detektor (C) am nächsten kommende Detektor (D) entspricht dem Detektor (C), enthält jedoch nur zwei Stränge Reyoncord, welche den versiegelten (Feil durchdringen und aus dem Filmpäckchen herausragen.
Der am wenigstens empfindliche Detektor (E) enthält das gleiche gealterte Indikatorpapier wife die Detektoren (B) bis (D), ist jedoch völlig in ein heißyersiegeltes Päckchen von 25/U dickem "Nylon Autoclavable film" eingehüllt, der chemisch mit dem oben benutzten 50/u dicken Film identisch ist.
Auf den in den Detektoren vorhandenen Indikator wirkt sich das Peroxid so aus, daß die Farbe des Papiers von graugrün in bräunlichecker (lohfarben) umschlägt (Maerz und Paul Plate 13J-7). Schlägt das Papier zu einem blaßen rötlichocker-farbenen Ton (Maerz und Paul Plate 11 7) um, so ist dies ein Zeichen, daß die Peroxidkonzentration weitaus diejenige überschreitet, die notwendig ist, um die Bakterien- | sporen abzutöten, so daß Gefahr für die Struktur der Ware besteht .
Bei der Anwendung der fünf Detektoren (A) bis (JC) läßt sich in dem Detektor (A) ein Farbumschlag von graugrün zu bräunlichocker stets dann feststellen, wenn die Wäsche erfindungsgemäß behandelt wird, selbst bei der niedrigsten Peroxidkonzentration, die angewandt werden kann.
Bei dem Detektor (B) zeigt eine bVäunlichocker-Verfärbung
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i^ ■ ■■'■■. - 24 - ■ ,
:" an den durchstochenen Stellen an, daß der Peroxidgehalt . ausreicht, um die Bakterien schneller abzutöten als dies stattfindet, wenn ein Farbumschlag im Detektor (A) beobachtet Wird· Ist der Peroxidgehalt hoch genug, um einen Farbumschlag BU bräunlichocker im Detektor (C) zu verursachen, so nimmt der gesamte gefärbte Bereich im Detektor (B) eine Bräunlichocker -Färbung an.
Bin Farbumschlag im Detektor (C) zu bräunlichocker ist ein sicheres Anzeichen, daß die Bleichintensität durch Peroxid ausreichend ist, um nicht nur Bakterien und Bakteriensporen h abtutöten, sondern auch eine bestimmte Zeit lang eine niedrige ^ Zahl aufrechtzuerhalten. Der Farbumschlag in bräunlichocker erfolgt hier allmählich.
Ein Farbumschlag im Detektor (D) zu bräunlichocker zeigt eine rasche Abtötung der vorhandenen Bakterien und Bakteriensporen an. Allerdings wird die Ware stärker beschädigt, wenn ein Farbumschlag im Detektor (D) zu beobachten ist, als dies der Fall ist, wenn lediglich die Detektoren (A), (B) und (C) ansprechen.
Ein Farbumschlag im Detektor (E) zu bräunlichocker deutet auf einen sehr hohen Peroxidgehalt hin, der die Bakterien außerordentlich rasch abtötet. Ein so hoher Peroxidgehalt, ψ d.h. ein Ansprechen des Detektors (E) wäre jedoch nur dann
in s.B. einem erstpn erfindungsgemäSen Waschvorgang wünschenswert, wenn in der Schmutzwäsche besonders viele Bakterien und Bakteriensporen vorhanden sind. Zwar wurden durch diesen hohen Peroxidgehalt in einem einzigen Waschvorgang sämtliche Bakterien abgetötet werden, jedoch würde die Wäsche so weit beschädigt, daß es sich keine Wäscherei leisten könnte, diesen hohen Peroxidgehalt Tag für Tag zu benutzen.
Zur näheren Erläuterung der Farbänderungen im Indikatorpapier sei auf folgende Aufstellung hingewiesen:
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Detektoren Farbtöne nach
Maerz und Paul
1) Detektoren vor dem Altern
(purpur) Plate 41F-5
•2) Detektoren nach dem Altern
(grünlichgrau) Plate 27D-1
3) Farbe des Detektors (B)? wenn die Abtötung von Bakterien unvollständig ist (gelblichgrau) Plate 28A-1
4) Farbe des Detektors (C), wenn die Abtötung von Bakteriensporen vollständig ist (bräunlichgrau) Plate 13J-3
5) Farbe des Detektors (D), wenn die Abtötung von Bakterien vollständig ist, jedoch zu starke Sauerstoffbleichung die Ware beschädigen kann
(khaki) Plate 13J-?
6) Farbe der Detektoren (D)
oder (E), wenn eine Beschädigung der Ware stattgefunden
hat (rötlichocker) Plate 1 1-7
Das erfindungsgemäße Waschverfahren führt ohne jeden Schaden . für die Wäsche zu reinen, im wesentlichen von Bakterien und Bakteriensporen freien Wäschestücken. Verwendet man bei diesem Verfahren die oben beschriebenen Detektoren mit ihrer verschiedenen Empfindlichkeit für Peroxid, so verfügt man über Mittel, mit deren Hilfe man die Peroxidintensität innerhalb eines weiten Bereiches bestimmen kann. Auf diese Weise läßt sich der Waschvorgang wirkungsvoll überwachen, um sicher zu gehen, daß die angewandte Peroxidmenge zwar die Bakterien und Bakteriensporen abtötet, ohne jedoch gleichzeitig die Ware zu beschädigen.
Der Ausdruck "im wesentlichen, frei von Bakterien öder Bakterien-
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sporen" bezieht sich auf Zahlen, welche denjenigen analog sind, die in einigen Gebieten für Schwimmbeckenwasser maßgebend sind, d.h. einer M.P.N.-Coliformzahl von nicht mehr als 2,2 in 100 ml und, soweit anwendbar, einer Gesamtzahl von nicht mehr als 200 Kolonhien je ml. Zur Zeit verfügt man Weder über einheitliche Standardwerte für Gesamtzahlen, noch besteht eine Übereinkunft darüber, ob gewisse Bakterien überhaupt anwesend sein dürfen. Jedenfalls ergibt die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine Ware mit sehr niedrigen Zahlwerten, d.h. weniger als 6 000 je 0,1 gmaszerierte Ware und führt zur vollkommenen Ausschließung gewisser Organismen, die nach allgemeiner Auffassung für den Menschen pathogen sind. In Tabelle I sind Ergebnisse des erfindungsgemäßen Verfahrens nach beiden Durchführungsformen (A und B) aufgeführt, die einen Vergleich mit den Resultaten eines üblichen Waschvorganges ermöglichen.
TABETJ1K I :
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TABELLE! i
Herkunft Mikrobenabtötung auf endlosen weißen Handtüchern, typisch für und Zustand verschiedene Waschverfahren ·)
Konventionelles Verfahren Verfahren (A) Verfahren (B) Gesamtzahl*) Anzahl Sporen*) Gesamtzahl*) Anzahl Sporen*) Gesamtzahl*)Anzahl Sporen*)
Schlacht- ver- 97 000 000 4 400 haus schmutzt
ge- 800 00 156 ? waschen
ver-
^Normal schmutzt - - 8 75° 1
^ ge- 236
""* waschen
toSchlacht- ver- 8 660 000 11
haus schmutzt
ge
waschen
56 000 4 030 250 000 000
70
118 000
29 £
Schlacht- ver-
haus schmutzt
ge
waschen
— — 105 000
630
55 000 "^
530 δ
ver-
Normal schmutzt
ge
waschen
— —
·) sämtliche Zahlenangaben für abgetötete Mikroben beziehen sich auf 6,45 cm (1 Quadratzoll) oder ' ungefähr 0,1 g endloses Tuch
00 '.
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Wie aus der Tabelle ersichtlich, wurden endlose weiße Handtücher (continous white toweling), wie oben beschrieben, auf drei verschiedene Arten gewaschen. Die Handtücher' stammten entweder aus einem Schlachthaus oder waren "normal", was bedeutet, daß sie nicht in einem Schlachthaus verwendet und beschmutzt worden waren. In der Spalte "Konventionelles Verfahren" sind Zahlen für die Abtötung von Bakterien und Bakteriensporen aufgeführt, die beim Waschen eines im Schlachthaus benutzten Handtuches mit Hilfe der konventionellen Methode für stark verschmutzte Ware erhalten wurden (s. auch Tabelle VII in der USA-Patentschrift 3 094- 373).
Bei den für die Durchführungsform (A) der Tabelle zu entnehmenden Zahlen für die Abtötung von Bakterien und Bakteriensporen handelt es sich um Waschverfahren, bei denen die zusätzliche Hypochloritbleichung nicht angewandt wurde. Die für die Durchführungsform (B) des erfindungsgemäßen Verfahrens angegebenen Reöultate wurden erreicht mit einem Verfahren, dem eine Bleichung mit Lithiumhypochlorit angegliedert war. Die Gesamtzahl bei verschmutzten und gewaschenen Tüchern setzt sich zusammen aus der gesamten Bakterienzahl und der gesamten Anzahl der Bakteriensporen. Zieht man die letztere Zahl von der Gesamtzahl ab, so erhält man die Anzahl der ausgezählten Bakterien. Alle in der Tabelle aufgeführten Zahlen wurden erhalten durch Maszerieren von 1 Quadratzoll (6,45 cm ) Tuch, was gewichtsinäßig etwa 0,1 g entspricht.
Der bei der Beschreibung der Detektoren erwähnte "Nylon Autoclavable film" laut kMne Moleküle, wie Wasser oder Peroxid durch, ist jedoch im wesentlichen undurchdringlich für größere Moleküle, wie Seife, Waschmittel oder Glänzer. Die Dicke des Films entspricht seiner Durchlässigkeit, d.h. der 50Ai dicke Film ist weniger durchlässig als derjenige mit einer Dicke von 25/U. Bei Wäschetestern, bei welchen ein Mittel vorhanden ist, das Feuchtigkeit in das Innere des Päckchens leitet, wie beispielsweise der Docht oder eine kleine Öffnung bei den Oben beschriebenen Detektoren A, B, C und D, muß die Hülle
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nicht zur Weiterleitung von Feuchtigkeit geeignet sein, da in diesem Pail der Docht oder die Öffnung die Feuchtigkeit übermittelt.
Durch die Hülle wird das Pigment auf dem Indikatorpapier festgehalten, so daß es durch die dem Bleichen vorausgehenden Waschstufen nicht entfernt wird. Ist der Film dünn genug, z.B; nur 25/U dick wie beim Detektor D, so dient er neben seiner Schutzwirkung gleichzeitig dazu, Flüssigkeit und Peroxid auf das Indikatorpapier zu übertragen.
Werden die Detektoren beim Waschen von Stücken, wie endlosen Handtüchern, verwendet, die vor dem Einbringen in die Waschmaschine gefaltet und verschnürt werden, so ist es zweckmäßig, die Detektoren an verschiedenen Stellen innerhalb des Bündels anzuordnen, beispielsweise in das äußere Drittel, in das mittlere Drittel und in das innere Drittel des Bündels. Die Beobachtung des Waschprozesses wird hierdurch erleichtert und präzisiert.
Bei der Anwendung einer zusätzlichen Hypochloritbleiche, die grundsätzlich bei beiden Durchführungsformen (A) und (B) möglich ist, besteht immer die Gefahr einer Beschädigung der Wäsche. Insofern beruht die Entscheidung darüber, ob diese zusätzliche Bleiche angewandt werden soll oder nicht,stets auf a einem Kompromiß zwischen dem Wunsch nach einer restlosen ' Entfernung der Flecken einerseits und einer vielleicht gerade noch erträglichen Beschädigung der Ware andererseits. Um diese Entscheidung zu erleichtern, kann man einen Zugfestigkeitstest durchführen, der die Wirkung der Hypochloritbleiche/ ausgedrückt als Beschädigungsgrad der Ware, angibt. Man bedient sich hierzu eines Gewebes, das in Rollen von etwa 46 cm Breite zur Verfügung steht. Von der Rolle werden Stücke von 25 cm Länge abgeschnitten und numeriert. So erhält beispielsweise das erste von der Rolle abgeschnittene Stück die Nummer 1, das nächste die Nr. 2 usw. Die Teststücke werden dann in Gruppen von je 4- eingeteilt, so daß beispielsweise die Stücke
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1, 2, 3 und 4 in die erste, die Stücke 5, 6, 7 und 8 in die nächste Gruppe kommen usw. Bei der ersten Gruppe sind die Stücke 1 und 4 Vergleichsstücke, während die Stücke 2 und 3 gewaschen werden. Dann schneidet man jedes einzelne Stück, 1 bis 4, in zehn Streifen, wobei die Schnittrichtung der Richtung der Kettgarne parallel läuft. Die Streifen werden jeweils wieder mit 1 bis 10 bezeichnet und man testet die zehn Streifen des ersten Stückes 1 auf einer Vorrichtung zur Feststellung der Zugfestigkeit und nimmt den Durchschnittswert als Zugfestigkeit des Stückes 1. Ebenso testet man die zehn einzelnen Streifen des Stückes 4 und hat damit den Durchschnittswert für die Zugfestigkeit des Stückes 4. Für die Stücke 2 und 3 gilt dieser Wert dann auch als Anfangswert vor dem Waschen.
Die Stücke 2 und 3 werden nun auch in zehn gleiche Streifen entlang der Kettrichtung geschnitten und die einzelnen Streifen verwendet, um die Schaden beim Waschvorgang zu bestimmen. Einige dieser Streifen durchlaufen den gesamten V/aschzyklus, worauf sie getrocknet und einer Zugfestigkeitsprüfung unterworfen werden. Andere Streifen aus dem gleichen Stück werden unmittelbar vor Durchführung der Hypochloritbleiche in die Waschmaschine eingebracht. Auch diese Streifen werden auf Zugfestigkeit getestet und man kann so bestimmen, um wieviel die Zugfestigkeit des Teststoffes durch die Hypochloritbleiche verringert wurde. Vergleicht man den durch diese Bleiche verursachten Rückgang in der Zugfestigkeit mit dem Rückgang an Zugfestigkeit der durch den gesamten Waschprozeß verursacht ist, so erhält man ein genaues Bild darüber, wie sich die Hypochloritbleichung auf die Ware auswirkt.
Auch zur Überwachung der Einheitlichkeit der Behandlung lassen sich solche Teststreifen verwenden. Man bringt zu diesem Zweck sämtliche Einzelstreifen eines Teststückes, z.B. des Stückes 2}in die Waschmaschine ein und verteilt sie innerhalb der Beschickung. Die Verteilung kann ähnlich wie oben für
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die Detektoren beschrieben auf das äußere, das mittlere und das innere Drittel eines Bündels erfolgen. Läßt man die Streifen den gesamten Waschvorgang durchlaufen, so kann an ihrer Beschaffenheit bestimmt werden, ob die Behandlung gleichmäßig war. Wenn beispielsweise einige der Streifen nur eine geringe Einbuße an Zugfestigkeit, andere jedoch eine größere haben, so zeigt dies an, daß die Behandlung nicht einheitlich war.
Nimmt man beispielsweise an, daß alle zehn Streifen des
Stückes 2 in die Maschine eingebracht wurden und dm gesamten Waschvorgang durchlaufen haben, so kann man sämtliche zehn Streifen aus dem Stück 3 innerhalb eines reinen Handtuchbündels | oder eines anderen Wäschestückes verteilen, das unmittelbar vor der Hypochloritbleiche in den Wäscher eingebracht wird.
Vergleicht man die Zugfestigkeitswerte der Streifen des Stückes
3 nach der Hypochloritbleiche untereinander, so läßt sich
feststellen, ob diese Bleichungsstufe einheitlich durchgeführt wurde. Gleichzeitig kann man die Schwere der Beschädigungen
feststellen.
Weist eines der für den Zugfestigkeitctest benützten Tuchstücke einen Wulst oder eine andere Unvollkommenheit auf, so wird das gesamte Stück verworfen. Handelt es sich dabei um ein Vergleichsstück, d.h. ein Stück 1 oder 4 unter den ersten vier Stücken, so wird die gesamte Gruppe von vier I
Stücken verworfen. Findet sich die Unvollkommenheit bei einem der Zwischenwaschstucke, d.h. der Stücke 2 oder 3 der ersten vier Stücke, so braucht nur dieses spezielle Stück verworfen zu werden. Das andere Stück, 2 oder 3» das keine Unvollkommenheiten enthält, wird im Waschzyklus verwendet und seine Zugfestigkeit wird als Durchschnitt der beiden Vergleichsstücke 1 und 4 angenommen.
Das zu den oben beschriebenen Versuchen benutzte Gewebe ist hergestellt aus gebleichtem 38/2 Eäiifadengarn aus Baumwolle mit extra langen Stapelfasern (Hersteller Coats &. Clark, Inc.).
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Der Faden wird dann an Prodesco, Inc. gesandt und dort zu einem Leinenstoff mit 54 Kettfaden je Zoll und 49 Schußfäden je Zoll verwoben. Streifen von einem Zoll (4,45 cm) Breite längs der Kettrichtung werden auf dem Stoff durch schwarze Fäden abgeteilt, so daß sich die entsprechend breiten Streifen leicht schneiden lassen. Das so hergestellte Material erwies sich als sehr gut gebrauchsfähig bei der Bestimmung von Schaden an dem Waschgut, da es eine sehr einheitliche Zugfestigkeit aufweist.
Durch Anwendung des oben beschriebenen Zugfestigkeitstestes mit dem erwähnten Versuchsstoff läßt sich ohne weiteres bestimmen, ob eine zusätzliche Entfleckung durch Anwendung der Hypochloritbleiche gerechtfertigt ist bzw. ob die Beschädigungen gering genug sind, um in Kauf genommen zu werden. Falls die Schäden zu schwer sind, wird die Entscheidung so ausfallen, daß die zusätzliche Hypochloritbleiche nicht angewandt wird, während, falls die Schaden nur minimal sind, die Bleiche angewandt werden wird, um die Entfernung von Flecken zu erleichtern und zu verbessern.
PATENTANSPRÜCHE
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Claims (1)

  1. Patentansprüche (wörtliche Übersetzung der engl. Ansprüche)
    hj Verfahren zum Waschen von Textilware, dadurch gekennzeichnet , daß man
    (1) die Ware in heißem Wasser bei einem mittleren Wasserstand in Anwesenheit von Seife oder einem
    Waschmittel und einem Abfangmittel wäscht;
    (2) die Ware ein oder mehrere Male spült;
    (3) die Ware bei niedrigem Wasserstand etwa 10 bis 15 min bei etwa 80 bis 9O0C in Anwesenheit eines starken Alkalis und von Seife oder einem Waschmittel wäscht;
    (4) die Ware spült;
    .(5) die Ware bei mittlerem Wasserstand in heißem V/asser mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel bleicht, das entweder Wasserstoffperoxyd oder eine Substanz ist, die in situ Wasserstoffperoxyd bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt, wobei das Bleichmittel in einer Konzentration von etwa 0,1 bis 0,2 des Trockengewichtes der Ware anwesend ist und das Bleichen etwa 6 bis 10 min bei einer Temperatur von mindestens etwa 800C durchgeführt wird;
    (6) die Ware spült;
    (7) die Ware säuert, wobei man in Anwesenheit eines wasserlöslichen Germicides in einer Konzentration, die dazu ausreicht, die Ausbildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu verhindern, arbeitet und
    (8) der angesäuerten Ware das Wasser entzieht.
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    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
    zeichnet , daß man das Abfangmittel in der Arbeitsstufe (1) in einer Konzentration von etwa 0,01 bis etwa 0,05 io des Trockengewichtes der V/are verwendet.
    3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
    ζ e i c h ne t , daß man die Stufe (3) des Waschverfahrens in Anwesenheit von Natronlauge durchführt.
    4· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e ke η η -
    zeichnet , daß man die Stufe (3) des Waschverfahrens in Anwesenheit von Natronlauge durchführt.
    5· Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn
    zeichnet , daß man in Stufe (3) das starke Alkali in einer Konzentration von etwa 0,2 bis 0,5 9^ des Trockengewichtes der Ware verwendet.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß man als starkes Alkali Natriumhydroxyd verwendet.
    7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß man in Stufe (3) das starke Alkali in einer Konzentration von etv/a 0,2 bis etwa 0,5 5^ des
    Trockengewichtes der Ware verwendet.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß man als starkes Alkali Natriumhydroxyd verwendet.
    9· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man zusätzlich zu den Waschstufen eine Bleichstufe (6a) mit Hypochlorit einschaltet, bei wel-
    - 35 -009839/1373
    eher die Ware bei einem mittleren Wasserstand und einer Wassertemperatur von etwa 630C für etv/a 5 bis 7 min in Anwesenheit eines Hypochloritbleichmittels, dessen Menge dazu ausreicht, die Flecken aus der Ware wirkungsvoll zu entfernen, in Bewegung gehalten wird, worauf sie in einer weiteren Stufe (6b) gespült wird, ehe sie der Säuerungsstufe (7) zugeführt wird.
    10« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel ein Peroxyd verwendet.
    11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ι zeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel Natriumperborat verwendet.
    12. Variante des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man
    (1) die Ware in Wasser von etwa 710C, das Seife und ein Abfangmittel enthält, wäscht, wobei das letztere in einer Konzentration von etwa 0,01 bis etwa 0,05 $ des Trockengewichtes der Ware anwesend ist und das Waschen bei einen mittleren Wasserstand unter leichter Badbewegung 3 bis
    5 min lang durchgeführt wird;
    (2) die Ware durch ein- oder mehrfaches Einleiten *
    νο,η Wasser von 710C bei einem hohen Wasserstand unter leichter Badbewegung spült, wobei jeder Spülvorgang etwa 3 min lang durchgeführt wird;
    (3) die Ware in Wasser von etwa 80 bis 9O0C bei hohem Wasserstand etwa 10 bis 15 min wäscht, wobei das Waschwasser ein starkes Alkali in einer Konzentration von etwa 0,2 bis etwa 0,5 $ des Trockengewichtes der Ware sowie Seife oder ein Waschmittel enthält;
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    (4) die Ware ein- oder mehrmals durch Einleiten von Wasser von etwa 8O0C spült, wobei man für einen hohen Wasserstand sorgt und den Inhalt· des Wäschers bei jedem einzelnen Spülvorgang etwa 3 min in leichter Bewegung hält;
    (5) die Ware mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel in Form von Wasserstoffperoxyd oder einer Substanz, die in situ im Gemisch mit heißem Wasser Wasserstoffperoxyd bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt, behandelt, wobei das sauerstoffhaltige Bleichmittel in einer Konzentration von etwa 0,1 bis etwa 0,2 $> des Trockengewichtes der Ware zugegen ist und das Bleichen bei mittlerem Wasserstand und einer Temperatur von mindestens 80° etwa 6 bis 10 min unter leichter Badbewegung durchgeführt wird;
    (6) die Ware ein- oder mehrmals durch Einleiten von Wasser bei hohem Wasserstand und leichter Badbewegung spült, wobei der einzelne SpülVorgang etwa 3 min dauert;
    (7) die Ware mit Wasser von etwa 43° bei mittlerem Wasserstand säuert, wobei das Säuerungsmittel in einer Konzentration von etwa 0,005 bis etwa 0,02 # des Trockengewichtes der Ware anwesend ist und das Bad ein wasserlösliches Germicid enthält, dessen Konzentration dazu ausreicht, die Ausbildung von Stockflecken auf der gewaschenen Ware zu verhindern und
    (8) das Wasser von der Ware abzieht.
    13· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß man die Temperatur des Bades während der Durchführung der Stufe (6)unter die Temperatur, bei welcher die Stufe (5) durchgeführt wurde, senkt, indem man zum Spülen Wasser verwendet, dessen Temperatur zwischen der Wassertemperatur in Stufe (5) und derjenigen in Stufe (7)liegt.
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    14· Verfahren nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel ein Peroxyd verwendet.
    15. .Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel Natriumperborat verwendet.
    16. Testmittel zur Kontrolle des Waschvorganges, gekennzeichnet durch ein mit Chromchlorid imprägniertes Papier, das bis zur Grünliahgrau-färbung gealtert worden ist und ein dieses Papier umhüllendes Päckchen sowie Mittel zum Einführen von Feuchtigkeit in kontrolliertem Umfang in das Innere des Päckchens.
    17· Tester nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß das Papier außerdem mit einem Glanzmittel, wie Titandioxid, imprägniert ist.
    18. Tester nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zur Einführung von Feuchtigkeit aus durch die Wand des Paketes hervortretenden Dochtenbestehen.
    19· Tester nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zur Einführung von Feuchtigkeit in einem loch durch die Wand der Verpackung mit einem Durchmesser von etwa 0,5 bis 2 mm bestehen.
    2.0. Tester nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß das Päckchen aus einer einzigen Schicht eines Filmes gebildet wird, der gegenüber Wasser und Peroxyd durchlässig, jedoch gegenüber großen -Molekülen, wie solchen von Seife, Waschmittel oder Glanzmittel, undurchlässig ist und als Mittel zur Einführung von Feuchtigkeit in das Päckchen dient. . . *
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    21. Tester nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , daß das Gewichtsverhältnis von Chromsalz zu Titandioxid etwa 9:1 beträgt.
    22. Verfahren zum Waschen von Textilwaren, dadurch gekennzeichnet , daß man:
    (1) die Ware in heißem Wasser bei mittlerem Wasserstand in Anwesenheit von Seife oder einem Waschmittel und einem Abfangmittel wäscht;
    (2) die Ware ein- oder mehrmals spült;
    (3) die Ware bei niedrigem V/asserstand und einer Wassertemperatur von etwa 60 bis 710C mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel behandelt, das entv/eder Wasserstoffperoxyd oder eine Substanz ist, die in situ Wasserstoffperoxyd bildet oder naszierenden Sauerstoff freigibt, wobei die Behandlungszeit so gewählt wird, daß sie eine im wesentli-chen einheitliche Durchdringung des Waschmaschineninhaltes mit dem sauerstoffhaltigen Bleichmittel, dessen Konzentration zwischen etwa 0,1 und etwa 0,2?^ des Trockengewichtes der V/are liegt, gewährleistet;
    (4) die Temperatur des Waschmaschineninhaltes in Anwesenheit eines starken Alkalis und von Seife oder einem Waschmittel von etwa 80 auf etwa 90° erhöht und die erhöhte Temperatur 10 bis etv/a
    15 min aufrechterhält;
    (5) die V/are ein- oder mehrmals spült;
    (6) die Ware in Anv/esenheit eines wasserlöslichen Germicides in einer Konzentration, die dazu ausreicht, die Ausbildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu verhindern, ansäuert und
    (7) das Wasser von dem angesäuerten Inhalt der Wasch
    maschine abzieht.
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    23· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß das Abfangmittel in Stafe (1) des Verfahrens in einer Konzentration von etwa 0,01 bis etwa 0,05 $> des Trockengewichtes der Ware anwesend ist.
    24· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stufe (4) des Verfahrens in Anwesenheit von Natriumhydroxyd durchführt.
    25· Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß das in Stufe (4) verwendete starke Alkali in einer Konzentration von etwa 0,2 bis etwa 0,5 # des Trockengewichtes der Ware anwesend ist.
    26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch g e k e η η zeichnet, daß als starkes Alkali Natriunhydroxyd verwendet wird.
    27. . Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß das in Stufe (4) verv/endete starke Alkali in einer Konzentration von etwa 0,2 bis etwa 0,5 $ des Trockengewichtes der Ware vorhanden ist.
    28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet , daß das starke Alkali Natronlauge ist.
    29· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch ge k e η η zeichnet , daß zusätzlich eine Bleichstufe (5a) nit Hypochlorit angewandt wird, worin die Ware bei einen mittleren Wasserstand und etwa 630C etwa 5 bis 7 min in Anwesenheit eines Hypochloritbleichmittels, dessen Menge dazu ausreicht, Flecken aus der Ware zu entfernen, in Bewegung gehalten wird, worauf sie in einer weiteren Stufe (5b) gespült wird, bevor sie der Säuerungsstufe (6) zugeführt wird.
    - 40 009839/1:3 73
    30· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß als sauerstoffhaltiges Bleichmittel ein Peroxyd verwendet.wird.
    31· Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß als eaueretoffhaltlges Bleichmittel ftatrlumperborat verwendet wird.
    32· Verfahren zum Waschen von Textilware, daduroh gekennzeichnet , daß man:
    (!) die Ware in heißem, Seife und ein Abfangmittel enthaltendem Wasser von 61 °c wäscht, wobei das Abfangmittel in einer Konzentration von etwa 0,01 bis etwa 0,05 # des Trockengewichtee der Ware anwesend ist, und das Waschen 3 bis 5 min unter leichter Badbewegung bei einem mittleren ! Wasserstand durchgeführt wird)
    (2) die Ware ein- oder mehrmals durch Einleiten von
    Wasser von 710C bei hohem Wasserstand und leichter Badbewegung spült, wobei die SpUldauer jeweils 3 min beträgt;
    (3) die Ware bei niedrigem Wasserstand und einer Wassertemperatur von etwa 60 bis 71° mit einem sauerstoffhaltigen Bleichmittel, das entweder Wasserstoffperoxyd oder eine Substanz, die Waeeerstoffperoxyd bildet oder naszierenden Sauerstoff in situ freigibt, behandelt, wobei man den Maschineninhalt etwa 3 bis 5 min bewegt, um eine im wesentlichen einheitliche Durchdringung der Ware mit dem sauerstoffhaltigen Bleichmittel zu erhalten, dessen Konzentration etwa 0,1 bis etwa 0,2 $> des Trockengewichtes
    der Ware beträgt;
    - 41 -0f>9839/1373
    (4) die Temperatur der Ware in Anwesenheit eines starken Alkalis in einer Konzentration von etwa 0,2 "bis etwa 0,5 $> des Trockengewichtes der Ware und von Seife oder eines Waschmittels auf etwa 80 bis 90°c gesteigert und die erhöhte Temperatur etwa 10 bis 15 min aufrechterhält;
    (5) die Ware ein- oder mehrmals durch Einleiten von Wasser bei hohem Wasserstand und leichter Bewegung spült, wobei jeder Spülvorgang 3 min lang durchgeführt wird;
    (6) die Ware durch Einleiten von Wasser von etwa 430C bei einem mittleren Wasserstand säuert, wobei das Säuerungsmittel in einer Konzentration von etwa 0,005 bis etwa 0,02 $> des Trockengewichtes zugegen ist und das Wasser ein wasserlösliches Germicid in einer Konzentration enthält, die dazu ausreicht, die Ausbildung von Stockflecken in der gewaschenen Ware zu verhindern; und
    (7) das Wasser von der Ware abzieht.
    33· Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel ein Peroxyd verwendet.
    34· Verfahren nach Anspruch 32, dadurch g e k e η η - ' zeichnet , daß man als sauerstoffhaltiges Bleichmittel Natriumperborat verwendet.
    01)9839/1373
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