DE2008125A1 - Kamera mit automatischer Blitzlichtvorrichtung - Google Patents
Kamera mit automatischer BlitzlichtvorrichtungInfo
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Description
DIPL.-PHYS. 6 frankfurt/m.-preungesheim;am 19.PeTDr. 1970
Minolta Camera Käbushiki Kaisha Toyota Building 18,
4-chome Shiomachidori,
Minami-ku, Osaka (Japan)
4-chome Shiomachidori,
Minami-ku, Osaka (Japan)
Kamera mit automatischer Blitzlichtvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer automatischen Blitzlichtvorrichtung
ausgestattete ' Kamera mit programmiertem Verschluß, wobei die gleichen Lamellen für den Verschluß und die
Blende gebraucht werden. Diese Kamera schaltet sich von der Blitzlichtaufnahme zur Tageslichtaufnähme und umgekehrt automatisch
um, wobei die Blendenöffnung in Verbindung mit der Aufnahmeentfernung eingestellt wird.
Verschlüsse,, bei denen vorgesehene Lamellen sowohl für die Blende,
als auch zur Verschlußbetätigung gemeinsam herangezogen sind,
und mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit geöffnet und ruckartig geschlossen werden, wenn die durch die gegebene Öffnung einfallende
Lichtmenge einen bestimmten Wert erreicht, sind bekannt, wobei die richtige Belichtung durch das-zuvor programmierte Verhältnis
von Öffnungsgrad zur Öffnungszeit der Lamellen gemäß der Objekthelligkeit
gewährleistet ist.
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Kameras mit automatischer Blitzlichtvorrichtung bei der die Öffnungszeit des Verschlußes für die automatischen Blitzlichtaufnahmen
auf die für Blitzlichtaufnahmen geeignete Zeit eingestellt wird und die Blendenöffnung der Kamera gemäß der Aufnahmeentfernung
für eine ■•Blitzlichtvorrichtung mit bestimmter Leitzahl*ebenfalls
bekannt.
Bei der oben erwähnten Kamera mit programmiertem Verschluß und gemeinsamen Lamellen für den Verschluß und die Blende ist es
wünschenswert, leicht und sicher auf die automatische Blitzlichtaufnahme entsprechend der Objekthelligkeit umzuschalten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit Programiertem Verschluß und einer Blitzlichtvorrichtung, wobei gleiche Lamellen
für Blende und Verschluß gebraucht sind und bei der ein die Objekthelligkeit ermittelnder Stromkreis an den elektrischen Steuerstromkreis
bestehend aus einem elektrischen Verzögerungsstromkreis
und einem Schaltstromkreis angeschlossen ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, den vorgenannten Kameratyp von der Tageslichteinstellung automatisch
auf Blitzlichtaufnahme umzuschalten, wobei die Blendenöffnung nach der Aufnahmeentfernung bestimmt wird. Die automatische
Umschaltung soll von dem die Objekthelligkeit ermittelnden Stromkreis vor Betätigung des Verschlußes über einen Haltestromkreis,
der den Stopper des mit der Aufnahmeentfernung zusammenwirkenden Blenden- und Belichtungsantriebsrings steuert, vorgenommen
werden.
* sind
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Nach der Erfindung wird zur Lösung der gestellten Aufgabe vorge-•
schlagen, eiraivon dem Entfernungseinstellglied gesteuerten
Schwinghebel vorzusehen, der einen Elektromagneten trägt und einen schwenkbar an dem Schwinghebel gelagerten von dem Elektromagneten
betätigter und das Verschlußantriebsglied beeinflußenden Arretierhebel. Der mit einem Verzögerungskreis zusammenwirkende
die Objekthelligkeit ermittelnde Stromkreis steuert einen Haltestromkreis, der den vorhandenen Zustand aufrechterhält
und die Erregung des Elektromagneten steuert sowie den
Blitzlichtstromkreis abhängig.davon ein- bzw. ausschaltet. Ist die Objekthelligkeit groß genug,, um auf das Blitzlicht zu verzichten,
so bleibt der Elektromagnet unerregt und das Verschlußantriebsglied
ungehemmt. Ist hingegen die Objekthelligkeit zu gering, so wird der Elektromagnet erregt, der Arretierhebel verschwenkt,
das Verschlußantriebsglied gehemmt und der Blitzlichtstromkreis betätigt.
Parallel zu dem aus dem Photowiderstand und dem Kondensator bestehenden
Verzögerungsstromkreis ist ein Festwiderstand mit
einer zur Blitzlichtaufnahme geeigneten unveränderlichen Zeitkonstant sowie ein Kondensator 49 geschaltet. Die Anschlußstellen
zwischen den Widerständen einerseits und den Kondensatoren andererseits
sind jede für sich an den Schaltstromkreis, angeschlossen
und die Spannungsdifferenz zwischen den Anschlußstellen bestimmt die Leitung oder Sperrung des Haltestromkreises M. Die
Anschlußstellen sind außerdem der Auslaß des die Objekthelligkeit bestimmenden Stromkreises.
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Der Haltestromkreis besteht aus einer Stromquelle, einem mit dem Antriebsschalter des Steuerstromkreises zusammenwirkenden Schalter,
einem Thyristor, der von dem die Objekthelligkeit bestimmenden Stromkreis leitend gemacht oder gesperrt wird iowie einer Spule
für den auf den Schwinghebel 51 angeordneten Elektromagneten,
wobei alle Elemente in Reihe geschaltet sind.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind der Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine graphische Darstellung für die programmierte Belichtung bei dem Verschluß nach der Erfindung, bei dem
Blendenlamellen und Verschlußlamellen gemeinsam herangezogen sind,
Fig. 2 eine graphische Darstellung für die automatische Blitzlichtbelichtung
mit Blitzlicht bei dem oben erwähnten Verschluß,
Fig. 3 eine Frontansicht eines die Blendenlamellen und die Verschlußlamellen
gemeinsam verwendeten Verschleißes gemäß der Erfindung, vor der Betätigung.
Fig. 4 eine Frontansicht des Verschlußes gemäß Fig. 3 bei Betätigung
der automatischen Belichtung mit Blitzlicht,
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Fig. 5 eine vergrößerte Frontansicht des Synkronschalters der
Ausführung gemäß Fig. 3 und 4, ;
Fig. 6 eine vergrößerte Frontansicht des Synkronschalters einer
Modifikation der Erfindung,
Fig. 7 ein Schaltbild des Steuerstromkreises gemäß der Erfindung,
Fig. 8 ein Schaltbild des Steuerstromkreises nach einer Modifikationjder
Erfindung.
Fig. 1 ist eine 'graphische Darstellung, in der das Verhältnis
zwischen dem Öffnungswert und der Öffnungszeit des program. mierten
Verschlußes aufgetragen ist, wenn die Blendenlamellen und die Verschlußlamellen gemeinsam verwendet sind. Die Lamellen
werden der geraden Linie & entlang verhältnismäßig langsam geöffnet
und plötzlich gemäß der abfallenden Geraden geschlossen.
Das Programm der Blendenöffnung zur Belichtungszeit wird von dem
Neigungswinkel 3v der geraden Linie G- bestimmt. Wenn z.B. die Zeit
bis zum Beginn des Söhließ-Vorganges, wie am Punkt P^ gezeigt
1/125 see. beträgt, wird eine sehr geringe, also vernachläßigbare
Zeit zum Schließen benötigt, so daß die Öffnungszeit 1/125sec.
und die effektive Belichtungszeit auch 1/T25sec. ausmacht und
der größte Blendenwert 11 ist.
Wenn der Schließvorgang am Punkt Pp beim T/60sec. beginnt, hat
die Blendenöffnung den Wert 5.6.. Im Fall, daß die automatische
Blitzlichtaufnahme mit einem Verschluß der vorgenannten Art erfolgt,
wird bei einer Belichtungszeit von 1/30sec. vom Beginn des Öffnungsvorgangs bis zum Beginn des Schließvorgangs die
Öffnung der Blendenlamellen auf einen der Aufnahmeentfernung entsprechenden, bestimmten Wert wie zum Beispiel 5.6 gehalten
und das Blitzlicht während des Stillstands der Blendenlamellen,. also im Bereich des Kurvenverlaufes H, wie in Fig. 2 gezeigt,
entsprechend der.Kurve L oder L1 gezündet.
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In Fig. 3 und Fig. 4 sind die Lamellen, die als Blende und Verschluß gemeinsam wirken, mit 1 bezeichnet, von denen zur
besseren Übersicht lediglich eine dargestellt ist. Diese lamelle 1 ist durch den Stift 5 auf dem Verschlußantriebsring 2
gelagert.. In das Laagloch 3 am Ende der Lamelle 1 greift der Zapfen 4, der in die Grundplatte eingesetzt ist, ein. Die Lamellen
werden durch die Umdrehung des Verschlußantriebsringes 2 im Uhrzeigersinn geöffnet und durch dessen Bückdrehung entgegen
dem Uhrzeigersinn geschlossen. Der Verschißantriebsring 2 ist durch die Feder 6 im Uhrzeigersinn beeinflußt und dessen
Arretieransatz 7 steht im in Fig. 3 gezeigten Verschlußauslösezustand mit dem Öffnungsauslösehebel 11 in Eingriff, der durch
die Achse 12 auf dem Verschlußgehäuse gelagert und durch die Feder 13 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt ist. Der Betätigungsansatz
8 des Rings 2 wirkt auf die Kontaktscheibe des Antriebsschalters
14 des elektrischen Verschlußes, und hält den Schalter geöffnet gegen die Neigung der Kontaktscheibe zum
Schließen des Antriebsschalters 14. Der Betätigungsansatz 8 steht mit der entgegengesetzten Seite mit dem Arm 18, des durch die
Feder 17 im Uhrzeigersinn beeinflußten, ersten Zahnrades 16 des Bremszahnradsystem 15 in Berührung. Die äußere Fläche des Ringes
2 trägt einen Stift 9 und am Außenumfang des Rings ist ein Zurückkehalteansatz
10 vorgesehen.
Der Elektromagnet 19, der durch die Leistung des nachher be- >
schriebenen SchaltStromkreises des elektrischen Verschlußes gesteuert
wird, ist an der Grundplatte fixiert. Mit der bogenförmigen Fläche 24 des Verschlußauslösehebels 20, der den Anker 21
des Elektromagnets 19 trägt, und auf der Achse 22 unter Wirkung die Feder 23 entgegen dem Uhrzeigersinn gelagert ist, wirkt ein
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νΑπή 28 des drei Arme besitzenden yerschlußantriebshebels 25 zusammen,
der um 26 gelagert ist und durch die Feder 27 im Uhrzeigersinn
beeinflußt wirkt. Der zweite Arm 29 springt über den
Verschlußantriebsring 2 so vor, daß er mit dem Stift 9 des Rings
2 in Eingriff kommen kann* Der dritte Arm 30 ragt aus dem Verschlußgehäuse heraus und wirkt als Spannhebel.
Zwischen dem bisher oben beschriebenen Aufbau und dem Aufbau des
bekannten Blendehlamellen und Verschlußlamellen gemeinsam heranziehenden
Programmverschluß besteht kein großer Unterschied. Das erfindungswesentliche liegt in der Anordnung eines Schwenkhebels
31» der auf und um die Achse 12 gelagert und durch die Feder 32
im Uhrzeigersinn beeinflußt ist. Durch die Wirkung der Feder wird
der am Ende des einen Armes vorgesehene Stift 33 mit dem an der·
inneren Seite des Entfernungseinstellrings 40 geformte Nocken 41
in Berührung gehalten. Wird die Aufnahmeentfernung daher.durch
Drehung des Entfernungseinstellrings 40 bestimmt, so schwenkt der Schwenkhebel 31 entsprechend dem Verlauf der Nockenbahn um die
Achse 12. Nahe dem Ende des anderen Armes des Schwenkhebels 31 ist
der schwenkbare Arretierhebel 35 um die Achse 34 am Hebel 31 gelagert,
der durch die Feder 36 entgegen dem Uhrzeigersinn beinflußt
ist. Ein Arm des Winkelhebels 35» der an seinem Ende mit
einem Haken versehen ist, liegt normalerweise an der Endabbiegung
44 des Schwenkhebels 31 an, während der andere Arm des Arretierhebels
35 einen Anker 38 trägt, der dem am Schwenkhebel 31 fixierten Elektromagneten 39 gegenübersteht. Wird der Arretier-1
hebel 35 durch die Anziehung des Ankers 38 an Elektromagnet 39 ' gegen die Feder 36 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so kommt der Haken
37 in den Schwenkbereich des Rückhalteansatzes 10 des Rings 2,
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Die Drehung des Bings 2 im Uhrzeigersinn wird daher durch den
Eingriff des Hakens hinter den Ansatz 10 ge-Äemmt. An der inneren Seite des Anhaltehakens 37 ist, wie in Fig. 5 klar gezeigtj
ein Synkronschalter 42 vorgesehen, der geschlossen wird,
wenn der Anhaltehaken 37 mit dem Ansatz 10 in Eingriff kommt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steueratromkreises anhand der Fig. 7 beschrieben.
Der Anschlußpunkt a des aus dem Photowiderstand 46 und dem Verzögerungskondensator
47 bestehenden VerzögerungsStromkreises,
der über den vorher erwähnten Antriebsschalter 14 an die Stromquelle 45 angeschlossen ist, ist an die Basis des ersten Transistors
50 des Schaltstromkreises des elektrischen Verschlußes angeschlossen. Parallel zum Verzögerungsstromkreis ist der Stromkreis
K mit der unveränderlichen Zeitkonstanten für die Blitzlichtaufnahme wie zum Beispiel 1/30sec. vorgesehen, der aus dem
Festwiderstand 48 und dem Kondensator 49 besteht. Der Anschlußpunkt b ist an die Basis des ersten Transistors 52 angeschlossen
und eh die Objekthelligkeit ermittelnder Stromkreis ist aus diesem Verzögerungsstromkreis und dem Stromkreis K mi't der unveränderlichen
Zeitkonstante gebildet.
Im Schaltstromkreis ist der Kollektor des ersten Transistors 50 des elektrischen Verschlußes an die Basis des zweiten Transistors
51 angeschlossen und an diesem Kollektorstromkreis der Elektromagnet
19, der den vorher erwähnten Verschlußauslösehebel 20 auslöst. Der Kollektor des Transistors 52, dessen Basis an den Anschlußpunkt
b des Stromkreises.mit der unveränderlichen Zeitkonstante angeschlossen ist, liegt auch an der Basis des zweiten
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Transistors 51. Also wird der zweite Transistor 51 zumleiten-.den
Zustand gesteuert und der den Elektromagnet 19 betätigt. Der Transistor 53 bildet mit den ersten Transistoren 50, 52 zusammen
einen Schmidt'sehen Stromkreis. ■
Der Haltestromkreis M besteht aus der in Reihe geschalteten
Stromquelle 54, dem Schalter 55» dem Widerstand 5.6»' dem Tyristor
57 und dem Elektromagnet 39. Dieser Schalter 55; wirkt mit dem
Antriebsschalter 14 zusammen bei Schwenkung des Hebels 11. Ans
Gitter des Thyristors 57 ist der Anschlußpunkt a des Verzögerungsstromkreises und an die Kathode der Anschlußpunkt b des Stromkreises
mit der unveränderlichen.Zeitkonstante angeschlossen.
Wenn die Objekthelligkeit einen bestimmten Wert überschreitet und die programmierte Aufnahme mit Tageslicht daher ermöglicht- ist,
ist die Spannung am Punkt a höher als die am Punkt b, so daß der
Thyristor sperrt und der Haltestromkreis den gesperrten Zustand
hält, währenddem sich der Elektromagnet 39 im entmagnetisierten
Zustand.befindet. . .
Wenn die Objekthelligkeit einen bestimmten Wert unterschreitet und die Aufnahme mit Blitzlicht durchgeführt werden muß, wird
die Spannung am Punkt b höher.als die am Punkt a, so daß der
Thyristor leitend wird und der Haltestromkreis M den leitenden
Zustand aufrechterhält. Der Elektromagnet 39 wird magnetisiert, so daß der bewegliche Arretierhebel 35 im Uhrzeigersinn schwenkt.
Im Blitzlichtstromkreis sind e,in aus der1 Stromquelle 58 und dem
Kondensator 59 bestehender Aufladestromkreis und ein EntladeStromkreis
mit einer an diesem Kondensator 59 angeschlossenen Blitzlichtentladungsvorrichtung
60 angeordnet. Die positive Elektrode
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des an die Stromquelle 58 angeschlossenen Auslösekondensators ist über den Synkronschalter 42 und die Primärwicklung des Zusatztransformatros
62 mit dem an die Anode des Thyristors 57 im HaltungsStromkreis M angeschlossenen Anschlußstelle c verbunden
und die negative Elektrode des Auslösekondensators 63 ist über die Anschlußstelle *d an die Kathode des Thyristors 57 angeschlossen.
Ein Ende der Sekundärwicklung des Transformators 62 ist an die Auslöseelektrode 61 der Blitzlichtentladungsvorrichtung
60 angeschlossen.
Wenn die Objekthelligkeit für die Programmaufnahme mit Tageslicht ausreicht, wird der Eingriff des Öffnungsauslösehebels 11 mit dem
Arretieransatz 7 des Rings 2 durch Schwenkung des Hebels 11 im Uhrzeigersinn freigegeben und der Ring 2 schwenkt durch die
Wirkung der Feder 6 im Uhrzeigersinn, worauf der Antriebsschalter 14 geschlossen wird und zugleich der Schalter 55.
Durch das Schließen des Antriebsschalters 14 wird der aus dem VerzögerungsStromkreis und dem Stromkreis K mit der unveränderlichen
Zeitkonstante bestehende, die Objekthelligkeit ermittelnde
Stromkreis geschlossen. Da der im Photowiderstand 46 fließende Strom aber in diesem Fall größer als der im Festwiderstand 48
fließende Strom ist, ist die Ladespannung des Kondensators 47 stets höher als die des Kondensators 49 und die Spannung am Anschlußpunkt
a höher als die am Anschlußpunkt b, so daß der Thyristor 57 sperrt und der Haltestromkreis M diesen Zustand aufrecht
erhält. Der Elektromagnet 39 wird somit nicht magnetisiert, so daß der bewegbare Arretierhebel 35 mit der Abbiegung in Berührung
bleibt. Also wird der Ring 2 ohne Hindernis gedreht, während das Bremsgetriebesystem wirkt und die Lamellen 1 werden der schrägen
Linie G entlang geöffnet.
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Wenn die Ladespannung des Kondensators 47 einen bestimmten Wert
erreicht, wird der erste Transistor 50'des Schaltstromkreises
des elektrischen Verschlußes geöffnet, wodurch der zweite Transistor
51 leitend wird und den Elektromagnet 19 erregt, so daß der Verschlußauslösehebel 20 gegen die Feder 23 im Uhrzeigersinn
gezogen und verschwenkt wird. Der die bogenförmige Fläche 24 des Auslösehebels 20 umgreifende Verschlußantriebshebel 25 wird daher
durch die sti|ake Feder 27 rückartig im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Der zweite Arm 29 stößt dabei gegen den Stift 9» der in den im
Uhrzeigersinn umdrehenden Ring 2 eingesetzt ist, und läßt den Ring 2 gegen die Feder 6 und damit entgegen dem Uhrzeigersinn abprtllen,
so daß die Lamellen 1 ruckartig geschlossen werden und die Belichtung ist durch die programmierte Belichtungszeit und
Blende gemäß der Objekthelligkeit vollendet und die EE Programmaufnahnemit
Tageslicht bewirkt.
Dagegen, im Fall, daß die Öbjekthelligkeit einen bestimmten Wert
unterschreitet und die Aufnahme mit Blitzlicht daher erforderlich ist, wird die Aufnahmeentfernung durch Drehung des Entfernungseinstellrings
40 bestimmt und der Schwenkhebel 31 durch den Nocken
41 verschwenkt. Dadurch wird die lage der Drehachse 36 des schwenkbaren
Arretierhebels 35 dementsprechend bestimmt. Andererseits wird der ÖffnungsauslÖsehebel 11 im Uhrzeigersinn verschwenkt,, so
daß der Ring 2 wie vorher beschrieben sich zu drehen beginnt, und
de£ Antriebsschalter 14 und der mit diesem zusammenwirkende Schalter
55 .des Haltestromkreises M geschlossen werden. Da der im Festwiders
tptnd 48 fließende Strom in diesem Fall größer als der im \
Photowiderstand 46 fließende Strom ist, wird die Spannung des Kondensators 49 stets höher als die des Kondensators 47 und die
Spannung am Anschlußpunkt b höher als die am Anschlußpunkt a, so
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daß der Thyristor 57 leitend wird und der Haltestromkreis M den leitenden Zustand aufrechterhält. Dadurch wird der Elektromagnet'
39 erregt, und der bewegbare Arretierhebel 35 gegen die Feder 36 im Uhrzeigersinn verschwenkt, worauf der Haken 37 in der der
Achse 34 entsprechenden lage in den Schwenkbereich des Ansatzes 10 dringt. Kommt der Ansatz 10 mit dem Haken 37 in Eingriff, so
wird die Umdrehung des Rings 2 wie in Fig. 4 gezeigt gehemmt. Der ÖffnungsVorgang der Lamellen 1 hält in dieser Lage an, so
daß die Blendenöffnung nicht mehr der schrägen Linie G in Fig. 2
ρ sondern der waagerechten Linie H folgt und in dieser Lage anhält.
Ferner wird der Synkronschalter 42 gleichzeitig mit dem oben erwähnten
Eingriff der beiden geschlossen und die Anschlüsse c, d, des Blitzlichtstromkreises sind leitend, so daß der Auslösekondensator
63 entladen wird. Die hohe Spannung wird hierauf durch den Transformator 62 in die Auslöseelektrode 61 der Blitzlichtentladungsvorrichtung
60 zugeführt, worauf die Blitzlichtentladung* vorrichtung 60 wie mit der Kurve L in Fig. 2 gezeigt gezündet wird.
Wenn der Kondensator 49 eine bestimmte Spannung errefcht, wird der
Transistor 52 geöffnet und der Transistor 51 daher leitend, worauf sich der Verschluß schließt und die automatische Blitzlichaufnahme
* bei der die Blendenöffnung gemäß der Aufnahmeentfernunjf eingestellt
wird, autonfatisch durchgeführt.
Ferner, in Fig. 6 ist das andere Ausihrungsbeispiel des Synkronschalters
gezeigt. Der Synkronschalter ist am Kontakt 421, der
mit dem Verschlußantriebshebel 25 in Berührung steht, angeordnet und wird bei Betätigung dieses Hebels 25 geschlossen. In diesem
Fall wird die Blitzlichtentladungsvorrichtung wie mit der Kurve L1 in Fig. 2 gezeigt gezündet.
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Ίη Fig. 8 ist ein anderws; Ausführungsbeispiel des .erfindungsgemäßen
Steuerstromkreises gezeigt. Nämlich zwischen dem über
den AntriebssGhalter14 an die Stromquelle 45 angeschlossene .
Photowiderstand 46 und dem Verzögerungskondensator 47 ist ein
Umschalter 64 vorgesehen. Dieser Umschalter 64 ist gewöhnlich
an den Anschluß 65 mit dem Festwiderstand 68 angeschlossen.
Wenn der Antriebsschalter 14f für das Verschlußauslöseverfahren
und der Schalter 55' im Haltestromkreis über 67 geschlossen
werden, wird die Objekthelligkeit durch den Photowiderstand 46
und dem Festwiderstand 68 ermittelt. Wenn die Objekthelligkeit
einen bestimmten Wert unterschreitet, nämlich die Programmaufnahme mit Tageslicht unmöglich ist, wird die Teilspannung des
Photowiderstandes 46 höher als ein bestimmter Wert und der'
Thyristor 57 des Haltestrakreises M leitend, so daß der Elektromagnet
39 erregt wird und der schwenkbare Arretierhebel 35 wie in Fig. 4 gezeigt gesteuert und verschwenkt wird. Die
Drehung des Einges 2 wird daher durch den Haken 37 gehemmt.
Die Blende wird hierauf gemäß der Aufnahmeentfernung eingestellt
und der Blitzlichtstromkreis wird gleichzeitig betätigt. Dann wird der Umschalter 64 durch die Verschlußbewegung zu dem
an den Verzögerungskondensatof 47 angeschlossenen Kontakt 66 umgeschaltet
und der Öffnungsvorgang der Lamellen beginnt. Wenn der Öffnungw.inkel der Lamellen durch den Haken 37 des bewegbaren
Arretierhebels 35 auf einen bestimmten Grad gehalten wird, wird die Blitzlichtentladungsvorrichtung 60 gezündet. Die Lamellen
werden durch den Verschlußantriebshebel 25 nach dem.
-Ablauf der der Helligkeit entsprechenden Zeit geschlossen.
Patentansprüche: 009838/U84
Claims (5)
- Patentansprüche :(λ) Kamera mit programmiertem Verschluß und automatischer Blitzlichtvorrichtung, wobei gleiche Lamellen für Blende und Verschluß verwendet sind sowie ein Verschlußantriebsglied zum langsamen Offnen der Lamellen, ein dessen Öffnungsneigung hemmendes Glied mit dazugehörigem Stromanschluß, ein mit der Öffnungsbewegung des Verschlußes zusammenwirkender Antriebsschalter sowie ein elektrischer Steuerstromkreis mit einem Verzögerungsund einem Schaltstromkreis und ein Blitzlichtstromkreis, gekennzeichnet durch ein von dem Entfernungseinstellglied oder -ring gesteuerter Schwinghebel (31) mit einem Elektromagneten (39) und einen schwenkbar an dem Schwinghebel gelagerter von dem Elektromagneten betätigter und das Verschlußantriebsglied beeinflußender Irretierhebel (35).
- 2. Kamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Verzögerungsstromkreis (46, 47) zusammenwirkender die Objekthelligkeit ermittelnder Stromkreis, der einen Haltestromkreis (M), welcher den Zustand der Übertragung oder Sperrung aufrechterhält steuert und wobei der Haltestromkreis (M) die Erregung des Elektromagneten (39) auf dem Schwingfebel (31) steuert und den Blitzlichtstromkreis (B) ein- bzw. ausschaltet.
- 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, gekenn- Jj zeichnet durch einen Haltestromkreis (M) aus einer Stromquelle (54), einem mit dem Antriebsschalter (14, 14') des Steuerstromkreises zusammenwirkenden Schalter (55, 55') einem009838/1484Thyristor (57), der von dem die Objekthelligkeit "bestimmenden ^Stromkreis leitend gemacht oder gesperrt wird, sowie einer Spule für den auf den Schwinghebel (3D angeordneten Elektromagneten, wobei alle Elemente in Beine geschaltet sind.
- 4. Kamera nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Verzögerungsstromkreis aus dem Photowiderstand (46) Und dem Kondensator (47) besteht und dazu parallel ein Festwiderstand (48) mit der zur Blitzlichtaufnahme geeigneten unveränderlichen Zeitkonstanten sowie ein Kondensator (49) geschaltet ist, wobei die Anschlußstellen (a, b) zwischen den Widerständen (46, 48) und den Kondensatoren (47, 49) jeder für sich an den Schaltstromkreis angeschlossen ist und die Spannungsdifferenz der Anschlußstellen (a, b) die den Auslaß des die Objekthelligkeit bestimmenden Stromkreises darstellen an den Haltestromkreis (H) gegeben wird.
- 5. Kamera nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch. g*ekennze ichnet, daß an der zwischen dem Photowiderstand (46) und dem Kondensator (47) des VerzÖgerungsStromkreises liegenden Anschlußstellen (9) ein Umschalter,(65) angeordnet ist, der einerseits den Photowiderstand (47) an den Kondensator und andererseits ersteren an einen parallel zu dem Kondensator liegenden Festwiderstand (68) anschließen kann, wobei der Umschalter (65) zu Beginn des Verschlußauslösevorganges mit dem Festwiderstand (68) zur Messung der Objekthelligkeit verbunden ist, während der Ueschalter (65) durch die nachfolgende Verschlußöffnungsbewegung zur Steuerung des SchaltStromkreises mit dem Kondensator (47) verbunden wird.009838/1484Leerseite
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