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DE1522004A1 - Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluss - Google Patents

Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluss

Info

Publication number
DE1522004A1
DE1522004A1 DE19671522004 DE1522004A DE1522004A1 DE 1522004 A1 DE1522004 A1 DE 1522004A1 DE 19671522004 DE19671522004 DE 19671522004 DE 1522004 A DE1522004 A DE 1522004A DE 1522004 A1 DE1522004 A1 DE 1522004A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
photographic camera
brightness
relay
camera according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671522004
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Engelsmann
Kiper Dr-Ing Gerd
Pawlik Dipl-Ing Guenther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Publication of DE1522004A1 publication Critical patent/DE1522004A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 5. Jan. 1967
Leverkusen ' 10-hu-kl
PF 591/MF 1030 1522004
Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitsehaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten Teilkreis für einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer Aufnahmehelligkeit sowie eine Fmsehalteinrichtung von einem zum anderen Teilkreis enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung zur Anzeige des Bereiches der herrschenden Aufnahmehelligkeit *
Kameras der eingangs genannten Art sind bereite vorgeschlagen worden» Diese haben den Baehteil, daß der Benutzer der Kamera entsprechend der Anzeigeeinrichtung die Umstellung des Zeit" Schaltkreises vornehmen muß. Dies stellt eine zusätzliche Beanspruchung des Kamerabenutzers dar. Es sind nun bereits fotografische Kameras der eingangs genannten Art vorgeschlagen
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worden, bei denen die Umschaltung von dem einen zum anderen Teilkreis durch lichtelektrische Mittel gesteuert automatisch vor sich geht. Diese Umsehalteinrichtungen erfordern jedoch einen verhältnismäßig großen Aufwand.
Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine automatische Umschalt einrichtung für eine Kamera mit einer Belichtungssteuerung mit zwei Teilschaltkreisen mit möglichst geringem Aufwand zu verwirklichen.
öemäß der Erfindung ist bei einer fotografischen Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten Teilkreis für einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer Aufnahmehelligkeit sowie eine Umsehalteinrichtung von einem zum anderen Teilkreis enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung zur Anzeige des Bereiches der herrschenden Aufnahmehelligkeit in der Anzeigeeinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektronische Schalteinrichtung vorgesehen, die in Abhängigkeit von der Aufnahmehelligkeit zwei Sehaltstellungen einnehmen kann, und es liegt im Stromkreis der Sehalteinrichtung ein die ümsehalteinrichtung betätigendes Relais.
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Bei Ausbildung einer Kamera gemäß der Erfindung erfolgt die Umschaltung auf den der herrschenden Aufnahmehelligkeit entsprechenden Teilkreis automatisch, sobald der fotoelektrische Zeitschaltkreis in Betriebsbereitschaft versetzt wird. Die Anzeigeeinrichtung mit einer vorzugsweise als Kippstufe ausgebildeten elektronischen Schalteinrichtung wird dabei auch für die Umschaltung herangezogen, so daß für diesen Zweck zusätzlich nur ein Relais erforderlich ist. Die Anzeigeelemente der Anzeigeeinrichtung, z.B. rote und grüne Lampen, geben dann nicht nur den Bereich an, dem die herrschende Aufnahmehelligkeit angehört, sondern zugleich welcher Teilkreis der fotoelektrischen Belichtungssteuerung im Augenblick wirksam ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das anhand von Figuren eingehend erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Verschluß einer erfindungsgemäß ausgerüsteten Kamera und *
Fig. 2 ein Schaltbild zur Steuerung eines Verschlusses gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist der Verschluß einer erfindungsgemäß ausgerüsteten
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fotografischen Kamera dargestellt. Der Verschluß ist ein sogenannter Blendenverschluß, der in etwa in der Objektivebene angeordnet ist und sowohl die Blendenöffnung als auch die Belichtungszeit bestimmt. Koaxial zur optischen Achse sind zwei Verschlußringe drehbar gelagert, ein vorlaufender Öffnungsring 32 und ein nachlaufender Schließring 33, die über Stift-Schlitz-Verbindungen Lamellen 34 aus der Objektivöffnung 35 heraus und in diese zurückschwenken. Die Schwenkbewegung der Lamellen wird in bekannter Weise durch eine Relativbewegung der Ringe 32 und 33 zueinander hervorgerufen. Die Ringe werden außerdem durch Federn 35 und 36, die einseitig an der Verschlußplatine befestigt sind, mit entsprechenden Anschlägen 32a und 33a in Anlage an im Kameragehäuse drehbar gelagerten Klinken 37 und 38 gehalten. Die Klinke 37 ist. dabei als Auslöseklinke des Verschlusses ausgebildet und schließt bei einer Drehung um einen geringen Winkel einen Betriebsbereitschaftsschalter 31. Sie wird von einer Schenkelfeder 39 in einer Lage gehalten, in der sie an einer Nase 32a des Öffnungsringes anliegt und diesen am Ablaufen hindert. Die Nase 32a hält mit ihrer rückseitigen Fläche 32b einen Schalter 21, der mit Beginn der Verschlußöffnung ebenfalls geöffnet wird.
Die Klinke 38 wird von einem Magneten 7 in der Stellung
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gehalten, in der sie ein Ablaufen des Schließringes 33 verhindert. Wird der Magnet stromlos, bewegt sich die Klinke 38 unter der Wirkung einer Feder 40 aus dem Bereich des Anschlages 33a an dem Schließring 33.
Am Umfang des Öffnungsringes 32 befindet sich eine Zahnung 32d, in die ein Zahnrad 41 eines in bekannter Weise ausgeführten, nicht näher dargestellten Hemmwerkes 42 eingreift. Dieses Hemmwerk bewirkt eine verhältnismäßig langsame Verdrehung des Offnungsringes 32 gegenüber dem Schließring 33, wenn die Klinke 37 durch Drücken des nicht besonders dargestellten Kamera-Auslösehebels die Nase 32a des Offnungsringes freigibt. Der Ring 32 läuft dabei bis in eine, der maximalen Blendenöffnung entsprechende Stellung. Wenn jedoch vorher durch den Elektromagneten 7 der Schließring 33 freigegeben wird, wird die Verschlußöffnung bereits vor Erreichen der maximalen Blendenöffnung geschlossen. An der Bahn eines Anschlages 32c des vor- q laufenden Ringes ist eine Klinke 18 angeordnet, die durch die Wirkung eines Magneten 16 gegen die Wirkung einer Feder 22 in die Bahn des Anschlags 32c einzuschwenken ist. Der Öffnungsring läuft bei eingeschwenkter Klinke 18 nur bis zum Anlauf des Anschlages 32c an der Kante 18a der Klinke. Die Lamellen 34 verharren dann in einer Stellung, die von der maximalen Blendenöffnung abweicht, bis über den Magneten 7 der Schließring freigegeben wird.
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Die Spannung des Verschlusses erfolgt über einen Spannhebel 43» der z.B. im Zusammenhang mit dem Filmtransport in Richtung des Pfeiles 44 gedreht wird. Dadurch werden die beiden Ringe 32, 33 ohne Relativbewegung zueinander und deshalb ohne öffnungsbewegung der lamellen 34 im Uhrzeigersinn verdreht, bis die Klinken 37» 38 an den entsprechenden Anschlägen der Ringe einfallen. Die Klinke 38 wird über den Zwischenhebel 45 von dem Spannhebel 43 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht.
Der Magnet 7, das Relais 16 sowie die Kontakte 21 und 31 aind Teile der elektrischen Schaltung 1 und 2, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Dort ist in dem rechten Teil der Figur der mit 1 bezeichnete Zeitschaltkreis zur Verschlußsteuerung dargestellt, im linken die mit 2 bezeichnete Anzeigeeinrichtung. Der Zeitschaltkreis 1 ist in an' sieh bekannter Weise als drei Transistoren 3, 4, 5 enthaltende Kippstufe aufgebaut, wobei zwischen dem Kollektor des Transistors 5 und dem Minuspol einer Batterie 6 der Elektromagnet 7 angeordnet ist, der von einer Diode 8 überbrückt wird. Der Magnet 7 dient zur Steuerung der die Schließfunktion auslösenden Klinke 38 im Verschluß nach Fig. 1.
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I \J C C \J \J T
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Die Kollektoren der Transistoren 3, 4, die als npn-Transiatoren ausgebildet sind, sind über Widerstände 9, 10 an den Pluspol der Batterie 6 angeschlossen. Die Basis des Transistors 4 liegt an einem Abgriff zwischen dem Kollektor dee Transistors 3 und dem Widerstand 10. Die Emitter der Transistoren 3 und 4 sind über eine Diode 11 miteinander verbunden. Der Emitter des Transistors 3 liegt über einen
Widerstand 12 am Minuspol der Batterie. g
Der Emitter des Transistors 5, der als pnp-Transistor ausgebildet ist, liegt über einen Widerstand 13 am Pluspol der Batterie 6, während die Basis an dem Kollektor des Transistors 4 angeschlossen ist. Die in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen Transistoren 3, 4f 5 bilden eine an sich bekannte Kippstufe, bei der entweder der Transistor 3 oder der Transistor 5 durchgeschaltet ist. Die Basie dee Transistors 3 gilt dabei als Eingang und der Kollektor des Transistors 5 als Ausgang der Kippstufe. h
An dem Pluspol der Batterie 6 liegen weiterhin zwei Fotowiderstände 14, 15. Der freie Pol des Potowiderstandes 15 ist über einen von einem Relais 16 betätigten Umschaltkontakt 16a mit einem an der Basis des Transistors 3
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liegenden Widerstand 17 verbunden. Zwischen dem Kontakt 16a und dem Widerstand 17 liegt ein Umschaltkontakt 16b, der zwischen zwei Kondensatoren 19» 20, die mit ihrem anderen Pol an dem Minuspol der Batterie 6 liegen, umschaltbar ist. Parallel zu dem jeweils mit dem Umschaltkontakt 16b verbundenen Kondensator 19 oder 20 liegt ein Kurzschlußkontakt 21, der im Ruhezustand der Schaltung geschlossen sein kann.
In der gezeichneten Stellung des Umschaltkontaktes 16a ist der Fotowiderstand 15 an den Umschaltkontakt 16b und den Kondensator 20 angeschlossen. In der anderen Stellung der Umschaltkontakte 16a, b bildet der Fotowiderstand 14 zusammen mit dem anderen der beiden Kondensatoren 19, 20 das den Zeitschaltkreis 1 steuernde RC-Glied.
In der gezeigten Stellung ist der Fotowiderstand 14 über einen Kontakt 16c an einen Widerstand 23 angeschlossen, der mit dem Minuspol der Batterie 6 in Verbindung steht. Der Abgriff zwischen dem Fotowiderstand 14 und dem Festwiderstand 23 ist verbunden mit der Basis eines der beiden Transistoren 24, 25 in der als Kippstufe ausgebildeten Anzeigeeinrichtung 2. Die beiden Transistoren sind als npn-Transistoren ausgebildet, ihre beiden Emitter sind
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miteinander verbunden und über einen Widerstand 26 an den Minuspol der Batterie angeschlossen. Zwischen den Kollektoren und dem Pluspol der Batterie liegt jeweils eine Lampe 27, 28, die anzeigt, welcher der beiden Transistoren 24, 25 gerade durchgeschaltet ist. In Reihe zur Lampe 28 liegt außerdem das Relais 16, das die Umschaltkontakte 16a, b und den Ruhekontakt 16c steuert. Der Kollektor des Transistors 24 ist über einen Widerstand 29 mit der Basis des Transistors 25 verbunden, die außerdem über einen Widerstand 30 mit dem Minuspol der Batterie 6 in Verbindung steht. Im Stromkreis zwischen dem Minuspol der Batterie und den übrigen Bauteilen liegt außerdem der als Betriebsbereitschaftsschalter dienende Arbeitskontakt 31·
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Im Ruhezustand, der der Einstellung für den Bereich größerer Aufnahmehelligkeit entspricht, nehmen die Kontakte 16a, b, c die gezeichnete Stellung ein. Der Betriebsbereitschaftsschalter 31 ist dabei geöffnet. Der Kurzschlußkontakt 21 ist entsprechend der Bauart des Verschlusses geschlossen.
Beim Schließen des Betriebsbereitschaftsschalters 31 über die Auslöseklinke wird die Schaltung bestromt. An der Basis des Transistors 24 stellt sich ein Potential ein, das durch den Spannungsteiler 14, 23 bestimmt wird und der herrschenden
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Aufnahmehelligkeit entspricht. Bei ausreichender Helligkeit liegt das Basispotential über dem Potential des Emitters und der Transistor 24 schaltet durch, während der Transistor 25 über die Rückkoppelung des Widerstandes 29 gesperrt wird. Die Lampe 27, die z. B. grün gefärbt sein kann, leuchtet auf und zeigt dann an, daß die Aufnahmehelligkeit zum Bereich der größeren Helligkeit gehört. Gleichzeitig liegt der Fotowiderstand 15, der eine andere Charakteristik als der Widerstand 14 aufweisen kann, im Stromkreis des Zeitschaltkreises 1. Wird nun eine Aufnahme ausgelöst, so bestimmt der Fotowiderstand 15 und der über den Umschalter 16b angeschlossene Kondensator die Zeit bis zum Abfallen des Magneten 7, der damit die Schließfunktion des Verschlusses auslöst. Die Wirkungsweise einer derartigen Zeitbildungseinrichtung ist bekannt und braucht nicht näher erläutert zu werden.
Ist jedoch die herrschende Aufnahmehelligkeit geringer als der kritische Wert, so sinkt das Potential an der Basis des Transistors 24 unter den Grenzwert, bei dem die Kippstufe in die andere Schaltstellung übergeht. Die grüne lampe 27 erlischt dann und die z.B. rot gefärbte Lampe 28, die an den Transistor 25 angeschlossen ist, leuchtet auf. Dies bedeutet, daß mit der in der Figur
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gezeigten Stellung der Schaltung eine zufriedenstellende Belichtungssteuerung nicht erreicht werden kann, z.B. weil das über den Fotowiderstand 15 gesteuerte Zeit-Blendenprogramm nicht mehr ausreicht.
Gleichzeitig mit dem Aufleuchten der roten Lape zieht das Relais 16 an. Die Umschaltkontakte 16a und 16t» werden umgelegt, der Euhekontakt 16c wird geöffnet. Der Fotowiderstand 14 bildet dann zusammen mit dem Kondensator 19 das zeitbestimmende RC-Glied. Die Zeitkonstante dieses RC-Gliedes kann durch andere Kapazität des Kondensators 19 und durch eine Charakteristik des Fotowiderstandes 14 sowie durch in bekannter Weise anwendbare Korrekturwiderstände parallel und/oder in Reihe zum Fotowiderstand so abgestimmt sein, daß der Zeitschaltkreis 1 dann ein reines Zeitprogramm steuert, während ja in der anderen Stellung ein Zeitblendenprogramm durchgeführt wird. Durch das öffnen des Ruhekontaktes 16c liegt die Basis des Transistors 24 an einem Potential, das einem unendlich hohen Widerstandswert des Fotowiderstandes 14 entspricht. Die Anzeigeeinrichtung 2 wird deshalb einen Schaltzustand einnehmen, in dem die Lampe 28 bestromt ist, die Anzeige also des* geringeren Helligkeitsbereich entspricht, so daß die rote Lampe weiter leuchtet.
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Durch das Anziehen des Relais 16 wird gleichzeitig die Klinke 18 angezogen, so daß bei einer Auslösung des Verschlusses der Öffnungsring 32 nur läuft, bis sein Anschlag 32c an der Kante 18a der Klinke anschlägt. Diese Blendenöffnung ist für alle unterhalb eines gewissen Wertes auftretenden Aufnahmehelligkeiten gleich. Das durch den Fotowiderstand 14 und den Kondensator 19 gebildete RC-Glied verwirklicht eine dementsprechend andere Aufladefunktion am Kondensator 19· Wenn das Grenzpotential am Kondensator 19 erreicht ist, spricht die von den Transistoren 3, 4 und gebildete Kippstufe an und der Magnet 7 fällt ab. Nach dem Rückgang des Auslösers wird auch der Betriebsbereitschaftsschalter 31 geöffnet, so daß das Relais 16 abfällt und alle Schalter wieder die in Figur 2 dargestellte Stellung einnehmen.
Nach dem Spannen des Verschlusses durch Drehen des Hebels 43 nehmen auch die Teile des Verschlusses wieder die gezeigte Stellung ein.
Die Durchführung von Belichtungen im Langzeitbereich mit einem von der maximalen Blendenöffnung abweichenden Wert ist deshalb von Vorteil, weil der Programmbereich beispieleweise mit einer Belichtungszeit von 1/30 Sekunde
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endet und bei schlechteren Lichtverhältnissen vorteilhafterweise ein Stativ verwendet wird. Da es sich jedoch dann in der Regel nur um Aufnahmen langsam beweglicher Motive handelt, kann zugunsten einer größeren Tiefenschärfe eine Verlängerung der Belichtungszeit in Kauf genommen werden.
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Claims (6)

  1. PF 591/MF 1030
    Patentansprüche
    ( 1 J Fotografisehe Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten Teilkreis für einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer Aufnahmehelligkeit sowie eine Umschalteinrichtung von einem zum anderen Teilkreis enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung zur Anzeige des Bereiches der herrschenden Aufnahmehelligkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektronische Sehalteinrichtung (2) enthält, die in Abhängigkeit von der Aufnahmehelligkeit zwei Schaltstellungen einnehmen kann, und daß im Stromkreis der Sehalteinrichtung (2) ein die ümschalteinrxchtung betätigendes Beiais (16) liegt.
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  2. 2. !Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (16) in Reihe liegt mit einer an eich bekannten, den dem Bereich der geringeren Helligkeit entsprechenden Schaltzustand der Schalteinrichtung (2) anzeigenden, beispielsweise roten Lampe (28), die im Sucher der Kamera oder in sonstiger sichtbarer Stellung angeordnet ist.
  3. 3. Fotografische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais drei Umschalter (I6a, 16b, 16c) betätigt, von denen der erste jeweils einen von zwei Ladekondensatoren (19* 20) der beiden Teilachaltkreiee an den Eingang einer dem Zeitschaltkreis (1) angehörigen Kippstufe anschließt, der zweite Jeweils einen von zwei Fotowiderstand en (H, 15) in Reihe zu den Ladekondensatoren (19, 20) legt und der dritte den Eingang der Schalteinrichtung (2) einerseits an den Zwischenabgriff eines aus Fotowider- j stand (14) und Festwiderstand (23) bestehenden Spannungsteilers und andererseits über den Festwiderstand (23) an den Minuspol einer die Schaltung bestromenden Batterie (6) anschließt.
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  4. 4. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Relais (16) betätigbare, eine feste, von der größten Blendenöffnung abweichende Blende einstellende Mittel (18) vorgesehen sind.
  5. 5. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekenn- ψ zeichnet, daß bei Ausbildung des Verschlusses als Blendenverschluß mit verzögert ablaufendem Öffnungsglied (32) und mit von dem Zeitschaltkreis (1) freigegebenem Schließglied (33) die Mittel zur Blendeneinstellung als von dem Relais (16) in die Bahn des vorlaufenden Verschlußgliedes (32) schwenkbare Klinke (18) ausgebildet sind.
  6. 6. Fotografische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (18) Von einer Feder (22)
    in der unwirksamen Ruhestellung gehalten ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    909826/0653 8ADORlG1NAL
    Leerseite
DE19671522004 1967-01-07 1967-01-07 Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluss Pending DE1522004A1 (de)

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Families Citing this family (7)

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