DE1522004A1 - Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluss - Google Patents
Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten VerschlussInfo
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Description
AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 5. Jan. 1967
Leverkusen ' 10-hu-kl
PF 591/MF 1030 1522004
Fotografische Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einem
von einem fotoelektrischen Zeitsehaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten Teilkreis für
einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer Aufnahmehelligkeit
sowie eine Fmsehalteinrichtung von einem zum anderen Teilkreis
enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung
zur Anzeige des Bereiches der herrschenden Aufnahmehelligkeit *
Kameras der eingangs genannten Art sind bereite vorgeschlagen
worden» Diese haben den Baehteil, daß der Benutzer der Kamera
entsprechend der Anzeigeeinrichtung die Umstellung des Zeit"
Schaltkreises vornehmen muß. Dies stellt eine zusätzliche
Beanspruchung des Kamerabenutzers dar. Es sind nun bereits
fotografische Kameras der eingangs genannten Art vorgeschlagen
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worden, bei denen die Umschaltung von dem einen zum anderen Teilkreis durch lichtelektrische Mittel gesteuert automatisch
vor sich geht. Diese Umsehalteinrichtungen erfordern
jedoch einen verhältnismäßig großen Aufwand.
Ziel der Erfindung ist es deshalb, eine automatische Umschalt
einrichtung für eine Kamera mit einer Belichtungssteuerung mit zwei Teilschaltkreisen mit möglichst geringem
Aufwand zu verwirklichen.
öemäß der Erfindung ist bei einer fotografischen Kamera
mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten
Teilkreis für einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer
Aufnahmehelligkeit sowie eine Umsehalteinrichtung von
einem zum anderen Teilkreis enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung zur Anzeige des Bereiches
der herrschenden Aufnahmehelligkeit in der Anzeigeeinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektronische
Schalteinrichtung vorgesehen, die in Abhängigkeit von der Aufnahmehelligkeit zwei Sehaltstellungen einnehmen kann,
und es liegt im Stromkreis der Sehalteinrichtung ein die
ümsehalteinrichtung betätigendes Relais.
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- 3 PF 591/MF 1030 .
Bei Ausbildung einer Kamera gemäß der Erfindung erfolgt die Umschaltung auf den der herrschenden Aufnahmehelligkeit entsprechenden
Teilkreis automatisch, sobald der fotoelektrische Zeitschaltkreis in Betriebsbereitschaft versetzt wird. Die
Anzeigeeinrichtung mit einer vorzugsweise als Kippstufe ausgebildeten elektronischen Schalteinrichtung wird dabei auch für
die Umschaltung herangezogen, so daß für diesen Zweck zusätzlich nur ein Relais erforderlich ist. Die Anzeigeelemente der
Anzeigeeinrichtung, z.B. rote und grüne Lampen, geben dann nicht nur den Bereich an, dem die herrschende Aufnahmehelligkeit
angehört, sondern zugleich welcher Teilkreis der fotoelektrischen Belichtungssteuerung im Augenblick wirksam ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit
der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das anhand von Figuren eingehend erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Verschluß einer erfindungsgemäß ausgerüsteten Kamera und *
Fig. 2 ein Schaltbild zur Steuerung eines Verschlusses gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist der Verschluß einer erfindungsgemäß ausgerüsteten
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fotografischen Kamera dargestellt. Der Verschluß ist ein sogenannter
Blendenverschluß, der in etwa in der Objektivebene angeordnet ist und sowohl die Blendenöffnung als auch die
Belichtungszeit bestimmt. Koaxial zur optischen Achse sind zwei Verschlußringe drehbar gelagert, ein vorlaufender Öffnungsring
32 und ein nachlaufender Schließring 33, die über Stift-Schlitz-Verbindungen Lamellen 34 aus der Objektivöffnung
35 heraus und in diese zurückschwenken. Die Schwenkbewegung der Lamellen wird in bekannter Weise durch eine Relativbewegung
der Ringe 32 und 33 zueinander hervorgerufen. Die Ringe werden außerdem durch Federn 35 und 36, die einseitig
an der Verschlußplatine befestigt sind, mit entsprechenden Anschlägen 32a und 33a in Anlage an im Kameragehäuse drehbar gelagerten
Klinken 37 und 38 gehalten. Die Klinke 37 ist. dabei als Auslöseklinke des Verschlusses ausgebildet und schließt
bei einer Drehung um einen geringen Winkel einen Betriebsbereitschaftsschalter
31. Sie wird von einer Schenkelfeder 39 in einer Lage gehalten, in der sie an einer Nase 32a des
Öffnungsringes anliegt und diesen am Ablaufen hindert. Die Nase 32a hält mit ihrer rückseitigen Fläche 32b einen
Schalter 21, der mit Beginn der Verschlußöffnung ebenfalls geöffnet wird.
Die Klinke 38 wird von einem Magneten 7 in der Stellung
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gehalten, in der sie ein Ablaufen des Schließringes 33 verhindert. Wird der Magnet stromlos, bewegt sich die Klinke
38 unter der Wirkung einer Feder 40 aus dem Bereich des Anschlages 33a an dem Schließring 33.
Am Umfang des Öffnungsringes 32 befindet sich eine Zahnung
32d, in die ein Zahnrad 41 eines in bekannter Weise ausgeführten, nicht näher dargestellten Hemmwerkes 42 eingreift.
Dieses Hemmwerk bewirkt eine verhältnismäßig langsame Verdrehung des Offnungsringes 32 gegenüber dem Schließring 33,
wenn die Klinke 37 durch Drücken des nicht besonders dargestellten Kamera-Auslösehebels die Nase 32a des Offnungsringes
freigibt. Der Ring 32 läuft dabei bis in eine, der maximalen Blendenöffnung entsprechende Stellung. Wenn jedoch vorher durch
den Elektromagneten 7 der Schließring 33 freigegeben wird, wird die Verschlußöffnung bereits vor Erreichen der maximalen Blendenöffnung
geschlossen. An der Bahn eines Anschlages 32c des vor- q laufenden Ringes ist eine Klinke 18 angeordnet, die durch die
Wirkung eines Magneten 16 gegen die Wirkung einer Feder 22 in die Bahn des Anschlags 32c einzuschwenken ist. Der Öffnungsring
läuft bei eingeschwenkter Klinke 18 nur bis zum Anlauf des Anschlages
32c an der Kante 18a der Klinke. Die Lamellen 34 verharren dann in einer Stellung, die von der maximalen Blendenöffnung
abweicht, bis über den Magneten 7 der Schließring freigegeben wird.
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Die Spannung des Verschlusses erfolgt über einen Spannhebel
43» der z.B. im Zusammenhang mit dem Filmtransport in Richtung des Pfeiles 44 gedreht wird. Dadurch werden die beiden
Ringe 32, 33 ohne Relativbewegung zueinander und deshalb ohne öffnungsbewegung der lamellen 34 im Uhrzeigersinn verdreht,
bis die Klinken 37» 38 an den entsprechenden Anschlägen der Ringe einfallen. Die Klinke 38 wird über den
Zwischenhebel 45 von dem Spannhebel 43 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gebracht.
Der Magnet 7, das Relais 16 sowie die Kontakte 21 und 31
aind Teile der elektrischen Schaltung 1 und 2, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Dort ist in dem rechten Teil der Figur der mit 1 bezeichnete Zeitschaltkreis zur Verschlußsteuerung dargestellt, im
linken die mit 2 bezeichnete Anzeigeeinrichtung. Der Zeitschaltkreis 1 ist in an' sieh bekannter Weise als drei Transistoren
3, 4, 5 enthaltende Kippstufe aufgebaut, wobei zwischen dem Kollektor des Transistors 5 und dem Minuspol
einer Batterie 6 der Elektromagnet 7 angeordnet ist, der von einer Diode 8 überbrückt wird. Der Magnet 7 dient zur
Steuerung der die Schließfunktion auslösenden Klinke 38 im Verschluß nach Fig. 1.
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I \J C C \J \J T
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Die Kollektoren der Transistoren 3, 4, die als npn-Transiatoren
ausgebildet sind, sind über Widerstände 9, 10 an den Pluspol der Batterie 6 angeschlossen. Die Basis des
Transistors 4 liegt an einem Abgriff zwischen dem Kollektor dee Transistors 3 und dem Widerstand 10. Die Emitter der
Transistoren 3 und 4 sind über eine Diode 11 miteinander
verbunden. Der Emitter des Transistors 3 liegt über einen
Widerstand 12 am Minuspol der Batterie. g
Der Emitter des Transistors 5, der als pnp-Transistor ausgebildet ist, liegt über einen Widerstand 13 am Pluspol
der Batterie 6, während die Basis an dem Kollektor des
Transistors 4 angeschlossen ist. Die in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen Transistoren 3, 4f 5 bilden
eine an sich bekannte Kippstufe, bei der entweder der Transistor 3 oder der Transistor 5 durchgeschaltet ist.
Die Basie dee Transistors 3 gilt dabei als Eingang und
der Kollektor des Transistors 5 als Ausgang der Kippstufe. h
An dem Pluspol der Batterie 6 liegen weiterhin zwei Fotowiderstände
14, 15. Der freie Pol des Potowiderstandes 15 ist über einen von einem Relais 16 betätigten Umschaltkontakt
16a mit einem an der Basis des Transistors 3
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liegenden Widerstand 17 verbunden. Zwischen dem Kontakt 16a
und dem Widerstand 17 liegt ein Umschaltkontakt 16b, der zwischen zwei Kondensatoren 19» 20, die mit ihrem anderen
Pol an dem Minuspol der Batterie 6 liegen, umschaltbar ist. Parallel zu dem jeweils mit dem Umschaltkontakt 16b verbundenen
Kondensator 19 oder 20 liegt ein Kurzschlußkontakt 21, der im Ruhezustand der Schaltung geschlossen sein kann.
In der gezeichneten Stellung des Umschaltkontaktes 16a ist
der Fotowiderstand 15 an den Umschaltkontakt 16b und den Kondensator 20 angeschlossen. In der anderen Stellung der
Umschaltkontakte 16a, b bildet der Fotowiderstand 14 zusammen mit dem anderen der beiden Kondensatoren 19, 20 das
den Zeitschaltkreis 1 steuernde RC-Glied.
In der gezeigten Stellung ist der Fotowiderstand 14 über
einen Kontakt 16c an einen Widerstand 23 angeschlossen, der mit dem Minuspol der Batterie 6 in Verbindung steht.
Der Abgriff zwischen dem Fotowiderstand 14 und dem Festwiderstand 23 ist verbunden mit der Basis eines der beiden
Transistoren 24, 25 in der als Kippstufe ausgebildeten Anzeigeeinrichtung 2. Die beiden Transistoren sind als
npn-Transistoren ausgebildet, ihre beiden Emitter sind
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miteinander verbunden und über einen Widerstand 26 an den Minuspol
der Batterie angeschlossen. Zwischen den Kollektoren und dem Pluspol der Batterie liegt jeweils eine Lampe 27, 28, die
anzeigt, welcher der beiden Transistoren 24, 25 gerade durchgeschaltet ist. In Reihe zur Lampe 28 liegt außerdem das Relais
16, das die Umschaltkontakte 16a, b und den Ruhekontakt 16c steuert. Der Kollektor des Transistors 24 ist über einen Widerstand 29 mit
der Basis des Transistors 25 verbunden, die außerdem über einen Widerstand 30 mit dem Minuspol der Batterie 6 in Verbindung
steht. Im Stromkreis zwischen dem Minuspol der Batterie und den übrigen Bauteilen liegt außerdem der als Betriebsbereitschaftsschalter
dienende Arbeitskontakt 31·
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Im Ruhezustand, der der Einstellung für den Bereich größerer Aufnahmehelligkeit entspricht, nehmen die Kontakte 16a, b, c
die gezeichnete Stellung ein. Der Betriebsbereitschaftsschalter 31 ist dabei geöffnet. Der Kurzschlußkontakt 21 ist entsprechend
der Bauart des Verschlusses geschlossen.
Beim Schließen des Betriebsbereitschaftsschalters 31 über die Auslöseklinke wird die Schaltung bestromt. An der Basis des
Transistors 24 stellt sich ein Potential ein, das durch den Spannungsteiler 14, 23 bestimmt wird und der herrschenden
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Aufnahmehelligkeit entspricht. Bei ausreichender Helligkeit liegt das Basispotential über dem Potential des Emitters
und der Transistor 24 schaltet durch, während der Transistor 25 über die Rückkoppelung des Widerstandes 29 gesperrt
wird. Die Lampe 27, die z. B. grün gefärbt sein kann, leuchtet auf und zeigt dann an, daß die Aufnahmehelligkeit
zum Bereich der größeren Helligkeit gehört. Gleichzeitig liegt der Fotowiderstand 15, der eine andere
Charakteristik als der Widerstand 14 aufweisen kann, im Stromkreis des Zeitschaltkreises 1. Wird nun eine Aufnahme
ausgelöst, so bestimmt der Fotowiderstand 15 und der über den Umschalter 16b angeschlossene Kondensator
die Zeit bis zum Abfallen des Magneten 7, der damit die Schließfunktion des Verschlusses auslöst. Die Wirkungsweise
einer derartigen Zeitbildungseinrichtung ist bekannt und braucht nicht näher erläutert zu werden.
Ist jedoch die herrschende Aufnahmehelligkeit geringer als der kritische Wert, so sinkt das Potential an der
Basis des Transistors 24 unter den Grenzwert, bei dem die Kippstufe in die andere Schaltstellung übergeht. Die
grüne lampe 27 erlischt dann und die z.B. rot gefärbte Lampe 28, die an den Transistor 25 angeschlossen ist,
leuchtet auf. Dies bedeutet, daß mit der in der Figur
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gezeigten Stellung der Schaltung eine zufriedenstellende Belichtungssteuerung
nicht erreicht werden kann, z.B. weil das über den Fotowiderstand 15 gesteuerte Zeit-Blendenprogramm
nicht mehr ausreicht.
Gleichzeitig mit dem Aufleuchten der roten Lape zieht das
Relais 16 an. Die Umschaltkontakte 16a und 16t» werden umgelegt,
der Euhekontakt 16c wird geöffnet. Der Fotowiderstand
14 bildet dann zusammen mit dem Kondensator 19 das zeitbestimmende RC-Glied. Die Zeitkonstante dieses RC-Gliedes kann
durch andere Kapazität des Kondensators 19 und durch eine Charakteristik des Fotowiderstandes 14 sowie durch in bekannter
Weise anwendbare Korrekturwiderstände parallel und/oder in Reihe zum Fotowiderstand so abgestimmt sein, daß der Zeitschaltkreis
1 dann ein reines Zeitprogramm steuert, während ja in der anderen Stellung ein Zeitblendenprogramm durchgeführt
wird. Durch das öffnen des Ruhekontaktes 16c liegt die Basis des Transistors 24 an einem Potential, das einem
unendlich hohen Widerstandswert des Fotowiderstandes 14 entspricht. Die Anzeigeeinrichtung 2 wird deshalb einen
Schaltzustand einnehmen, in dem die Lampe 28 bestromt ist, die Anzeige also des* geringeren Helligkeitsbereich entspricht,
so daß die rote Lampe weiter leuchtet.
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Durch das Anziehen des Relais 16 wird gleichzeitig die Klinke 18 angezogen, so daß bei einer Auslösung des Verschlusses
der Öffnungsring 32 nur läuft, bis sein Anschlag 32c an der Kante 18a der Klinke anschlägt. Diese Blendenöffnung
ist für alle unterhalb eines gewissen Wertes auftretenden Aufnahmehelligkeiten gleich. Das durch den Fotowiderstand
14 und den Kondensator 19 gebildete RC-Glied verwirklicht eine dementsprechend andere Aufladefunktion
am Kondensator 19· Wenn das Grenzpotential am Kondensator 19 erreicht ist, spricht die von den Transistoren 3, 4 und
gebildete Kippstufe an und der Magnet 7 fällt ab. Nach dem Rückgang des Auslösers wird auch der Betriebsbereitschaftsschalter
31 geöffnet, so daß das Relais 16 abfällt und alle Schalter wieder die in Figur 2 dargestellte Stellung einnehmen.
Nach dem Spannen des Verschlusses durch Drehen des Hebels 43 nehmen auch die Teile des Verschlusses wieder die gezeigte
Stellung ein.
Die Durchführung von Belichtungen im Langzeitbereich mit einem von der maximalen Blendenöffnung abweichenden Wert
ist deshalb von Vorteil, weil der Programmbereich beispieleweise mit einer Belichtungszeit von 1/30 Sekunde
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endet und bei schlechteren Lichtverhältnissen vorteilhafterweise ein Stativ verwendet wird. Da es sich jedoch dann in der
Regel nur um Aufnahmen langsam beweglicher Motive handelt, kann zugunsten einer größeren Tiefenschärfe eine Verlängerung
der Belichtungszeit in Kauf genommen werden.
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Claims (6)
- PF 591/MF 1030Patentansprüche( 1 J Fotografisehe Kamera mit einem von einem fotoelektrischen Zeitschaltkreis gesteuerten Verschluß, welcher Zeitschaltkreis einen ersten Teilkreis für einen Bereich größerer Aufnahmehelligkeit und einen zweiten Teilkreis für einen Bereich geringerer Aufnahmehelligkeit sowie eine Umschalteinrichtung von einem zum anderen Teilkreis enthält, und mit einer fotoelektrisch gesteuerten Einrichtung zur Anzeige des Bereiches der herrschenden Aufnahmehelligkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektronische Sehalteinrichtung (2) enthält, die in Abhängigkeit von der Aufnahmehelligkeit zwei Schaltstellungen einnehmen kann, und daß im Stromkreis der Sehalteinrichtung (2) ein die ümschalteinrxchtung betätigendes Beiais (16) liegt.-15-909826/0653- 15 PP 591/MP 1030
- 2. !Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (16) in Reihe liegt mit einer an eich bekannten, den dem Bereich der geringeren Helligkeit entsprechenden Schaltzustand der Schalteinrichtung (2) anzeigenden, beispielsweise roten Lampe (28), die im Sucher der Kamera oder in sonstiger sichtbarer Stellung angeordnet ist.
- 3. Fotografische Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais drei Umschalter (I6a, 16b, 16c) betätigt, von denen der erste jeweils einen von zwei Ladekondensatoren (19* 20) der beiden Teilachaltkreiee an den Eingang einer dem Zeitschaltkreis (1) angehörigen Kippstufe anschließt, der zweite Jeweils einen von zwei Fotowiderstand en (H, 15) in Reihe zu den Ladekondensatoren (19, 20) legt und der dritte den Eingang der Schalteinrichtung (2) einerseits an den Zwischenabgriff eines aus Fotowider- j stand (14) und Festwiderstand (23) bestehenden Spannungsteilers und andererseits über den Festwiderstand (23) an den Minuspol einer die Schaltung bestromenden Batterie (6) anschließt.-16-9 0 9 8 2 6 / 0 6LS 3 r. .—.To5 9-1 /MF 1030
- 4. Fotografische Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Relais (16) betätigbare, eine feste, von der größten Blendenöffnung abweichende Blende einstellende Mittel (18) vorgesehen sind.
- 5. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekenn- ψ zeichnet, daß bei Ausbildung des Verschlusses als Blendenverschluß mit verzögert ablaufendem Öffnungsglied (32) und mit von dem Zeitschaltkreis (1) freigegebenem Schließglied (33) die Mittel zur Blendeneinstellung als von dem Relais (16) in die Bahn des vorlaufenden Verschlußgliedes (32) schwenkbare Klinke (18) ausgebildet sind.
- 6. Fotografische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (18) Von einer Feder (22)in der unwirksamen Ruhestellung gehalten ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen909826/0653 8ADORlG1NALLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
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