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DE3023152A1 - Schlitzverschlusseinrichtung - Google Patents

Schlitzverschlusseinrichtung

Info

Publication number
DE3023152A1
DE3023152A1 DE19803023152 DE3023152A DE3023152A1 DE 3023152 A1 DE3023152 A1 DE 3023152A1 DE 19803023152 DE19803023152 DE 19803023152 DE 3023152 A DE3023152 A DE 3023152A DE 3023152 A1 DE3023152 A1 DE 3023152A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shutter
shutter blades
movement
braking
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803023152
Other languages
English (en)
Inventor
Nobuaki Date
Michio Senuma
Syozo Yoshida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3023152A1 publication Critical patent/DE3023152A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)

Description

  • Schlitzverschlußeinrichtung
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Brennebenen-Verschluß bzw. einen Schlitzverschluß und insbesondere auf eine Steuereinrichtung zum Beendigen des Ablaufs der Verschlußlamellen.
  • Wenn die Belichtung durch die Verwendung eines Schlitzverschlusses gesteuert wird, so kann, wenn der Ablauf der vorderen oder der hinteren Lamelle des Verschlusses beendigt wird, ein Prallen bzw. Springen oder eine irreguläre Bewegung der Verschlußlamellen auftreten.
  • Iiierdurch entstehen nicht nur Ungleichmäßigkeiten in der Belichtung oder etwas Ähnliches, sondern auch Schäden am Verschlußmechanismus. Deshalb hat bislang eine große Mannigfaltigkeit von Prallverhinderungseinrichtungen ihre Verwendung bei Verschlüssen der oben beschriebenen Art gefunden. Die Prallverhinderungsein- richtungen können in zwei Hauptklassen eingeteilt werden, die eine davon ist durch die Bremswirkung der Reibungskraft charakterisiert und die andere durch die Verwendung eines Halteteils, das so angeordnet ist, daß es betätigt wird, kurz bevor die Lamellen bzw. Mbrhänge springen.
  • Bei der ersten Bremseinrichtung wirkt die Bremswirkung allmählich so, daß die Lebensdauer des Verschlußmechanismus wesentlich verkürzt wird. Da aber während des Filmtransportes die Bremseinrichtung in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung wirkt, in der der Filmtransport vonstatten geht, neigt das Antriebsdrehmoment dazu anzuwachsen. Insbesondere bei elektromagnetisch betriebenen Verschlüssen, bei denen die Antriebskraft des Ablaufs der Verschlußlamellen bzw. Vorhänge relativ gering ist, ist es für eine solche elektromagnetische Antriebsquelle schwierig, das Rückstellmoment des Verschlusses gegen diese Bremskraft aufzubringen, wenn nicht die Leistung der Antriebsquelle wesentlich erhöht wird.
  • Die zweite Einrichtung, die das Halteteil verwendet, hat zwar den Vorteil, daß der Verschluß leicht rückgestellt werden kann, wenn das Halteteil gelöst wird, aber auch sie verringert die Dauerhaftigkeit des Verschlußmechanismus, da das Halteteil die Verschlußlamellen bzw. Vorhänge plötzlich anhält.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, das Auftreten des störenden Prallens bzw. Springens der Verschlußlamellen am Anschlagende ihrer Ablaufbewegung zu verhindern.
  • Hierzu soll ein Prallverhinderungsmechanismus geschaffen werden, der in der Lage ist, die Lebensdauer der Verschlußlamellen zu verlängern. Ferner soll eine Schlitzverschlußeinrichtung geschaffen werden, die so eingerichtet ist, daß sie bei Begrenzung der Antriebskraft auf ein Minimum wie bei einem elektromagnetisch angetriuenen Verschluß arbeitet und trotz einfachen Aufbaus das Auftreten von Prallen verhindert. Ferner ist die Erfindung darauf gerichtet, eine neuartige Bremseinrichtung zu schaffen, die die obenstehend beschriebeinen Nachteile der herkömmlichen vermeidet.
  • Gemaß einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Verbesserung des Bremsmechanismus mittels des Bremsverfahrens mit einer Anordnung kombiniert, daß die vordere Verschlußlamelle bzw. der vordere Vorhang vom Bremseingriff durch die Wirkung der hinteren Lamelle bzw des hinteren Vorhangs gelöst wird. Hierdurch ergibt sich ein Vorteil dadurch, daß es keine Möglichkeit für eine Beschädigung der Verschlußlamellen gibt, wenn sie einer Prallverhinderungsaktion unterzogen werden und daß kein Anwachsen in dem Antriebsmoment auftritt, wenn der Verschluß zu seiner Ausgangslage rückgestellt wird.
  • Nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Tatsache, daß die hintere Lamelle, während sie die vordere Lamelle von ihrem Eingriff mit dem Bremsmechanismus löst, ihre kinetische Energie verliert und so gebremst wird, verknüpft mit der anderen Tatsache, daß in Übereinstimmung mit dem Anhalten der Ablaufbewegung der hinteren Lamelle die vordere Lamelle ihre Rückkehrbewegung startet, um die Belichtungsöffnung zu verschließen, so daß, sogar wenn es sich ereignet, daß die hintere Lamelle springt oder prallt, es möglich ist, eine Zusatzbelichtung oder Ungleichmäßigkeit in der Belichtung aufgrund des Prallens vollständig zu verhindern.
  • Ferner wird gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung das vorstehend beschriebene Bremsteil und die vordere Verschlußlamelle bzw. der vordere Ver- schlußvorhang aus Metall gefertigt. Die vordere Verschlußlamelle wird elektrisch an dem Kameragehäuse geerdet, während das Bremsteil elektrisch von dem Kameragehäuse isoliert wird, so daß sich die Möglichkeit ergibt, mit dem Bremsteil und der vorderen Verschlußlamelle einen Synchronkontakt zur Verwendung mit einer Blitzeinrichtung an der Kamera zu schaffen. Ohne einen x-Kontakt in der unabhängigen Form zu verwendenr wird es deshalb durch den Aufbau des Verschlusses möglich, ihn selbst als x-Kontakt zu verwenden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Auführungsbeispiels eines Schlitzverschlusses mit einer erfindungsgemäßen Bremseinrichtung in der Ausgangsstellung fertig für eine Aufnahme.
  • Fig. 2 eine ähnliche Ansicht des Verschlusses in einer Stellung, in der Ablauf der vorderen Verschlußlamelle vollendet ist.
  • Fig. 3 eine ähnliche Ansicht des Verschlusses in einer Stellungr in der auf die Beendigung der Ablaufbewegung der hinteren Verschlußlamelle die Rückkehrbewegung der vorderen Verschlußlamelle in ihre Ausgangsposition folgt.
  • Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen ein Beispiel des Aufbaus und der Anordnung der Bremsvorrichtung in drei unterschiedlichen Betriebsstellungen, nämlich wenn eine Filmöffnung geschlossen, bei festgehaltener vorderer Verschlußlamelle geöffnet, und wieder durch die hintere Lamelle geschlossen wird, wobei die vordere Lamelle gleichzeitig in ihre. Ausgangsstellung zurückgesetzt wird. In der Zeichnung ist mit 1 ein Antriebshebel für die vorderen Lamellen 3, 4 und 5 bezeichnet, der mit einem Zusatzhebel 2 zur Führung der vorderen Lamellen zusammenwirkt, wenn diese zu einer Bewegung angetrieben werden. Eine Antriebswelle 6 ist an einem Ende des Antriebshebels 1 angebracht und drehbar auf einer Grundplatte 21 befestigt.
  • Eine bewegbare Spule 7 bildet eine elektromagnetische Antriebsquelle zusammen mit feststehenden Jochen 8 und 9 sowie Permanentmagneten 10 und 11, die zwischen den Jochen 8 und 9 liegen und so orientiert sind, daß sie mit ihren N-Polen aufwärts und mit ihren S-Polen abwärts zeigen, so daß die Enden derselben Polarität in Kontakt mit dem gemeinsamen Joch sind, wobei die bewegliche Spule 7 bewegbar an das Joch 9 angepaßt ist. Bei einer solchen Anordnung wird das Magnetfeld der Permanentmagneten 10 und 11 in dem Raum zwischen den Jochen 8 und 9 gebildet. Durch Stromfluß durch die Spule 7 in einer Richtung senkrecht zu der des magnetischen Flusses wird deshalb die Spule 7 zu einer Bewegung in einer durch den Pfeil gezeigten Richtung angetrieben. Angemerkt soll werden, daß, da die bewegliche Spule 7 und die Verschlußlamellen auf entgegengesetzten Seiten der Antriebswelle 6 angebracht sind und ihre Gewichte ausbalanciert sind, das Antriebsdrehmoment der Welle 6 auf ein Minimum verringert wird. Angemerkt soll ferner werden, daß es natürlich möglich ist, anstelle die Teile 8 und 9 als Joch und die Teile 10 und 11 als Permanentmagnet zu wählen, sie gegenseitig auszutauschen.
  • In diesem Fall müssen die Permanentmagneten 8 und 9 so orientiert sein, daß ihre entgsgengesetzten Magnetpole einander gegenüberliegen.
  • Die hinteren Lamellen 14, 15 und 16 werden durch einen Zusatzhebel 12 und einen Antriebshebel 13 gehalten und zu einer Bewegung angetrieben, wenn eine Antriebswelle 22 durch eine andere nicht gezeigte elektromagnetische Antriebsquelle gedreht wird. 17 ist ein Brems-Lösezapfen, der auf dem einen Ende eines Arms angebracht ist, der sich von der hinteren Lamelle 14 erstreckt. 18 ist ein Bremsteil, das an einer Achse 18a drehbar angelenkt ist, damit es relativ zu der Grundplatte 21 drehbar ist.
  • Eine Feder 20 beaufschlagt das Bremsteil im Uhrzeigersinn in den Zeichnungen. Die Bewegung im Uhrzeigersinn des Bremsteiles 18 wird durch-einen Anschlag 19 begrenzt.
  • In Verbindung mit dem Bremsteil soll ausgeführt werden, daß ein Metall zur Herstellung des Teiles 18 verwendet wird, daß eine Spannung durch den Leitungsdraht 20 angelegt wird, daß das Teil 18 elektrisch von der Grundplatte aus Metall isoliert ist, an der dasselbe Potential wie an dem Kameragehäuse anliegt, daß das Teil 18 einen Abschnitt 18c hat, der in senkrechter Richtung in den Figuren in elastischer Weise wirkt, daß dieser Abschnitt 18c, wenn er in der in Fig. 1 gezeigten Stellung ist, so wirkt, daß er die vorderen Lamellen 3, 4 und 5 des Verschlusses bremst, und daß ein anderer Abschnitt 18d des Bremsteils 18 sich in den Bewegungsweg des Brems-Lösezapfens 17 so erstreckt, daß, wenn sich die hinteren Lamellen dem Endanschlag der Ablaufbewegung nähern, das Teil 18 entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Brems-Lösezapfen 17 gedreht wird, so daß es sich von den vorderen Lamellen wegbewegt, wodurch die vorderen Lamellen aus dem Vorspannungseingriff mit dem Bremsteil gelöst werden.
  • Der Betrieb des in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Schlitzverschlusses ist wie folgt: Wird, wenn der Verschluß in der in Fig. 1 gezeigten Stellung ist, ein Auslöser durch Bedienen eines nicht gezeigten Knopfes betätigt, so wird die bewegliche Spule 7 mit Strom versorgt, der in den Zeichnungen von rechts nach links fließt. Da der magnetische Fluß der Joche 8 und 9 mit dem fließenden Strom zusammenwirkt, wird eine Kraft in der durch den Pfeil angegebenen Richtung auf die Spule 7 ausgeübt.
  • Hierdurch wird die Welle 6 zu einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn zusammen mit dem Antriebshebel 1 angetrieben, durch den die vorderen Lamellen 3, 4 und 5 von der Belichtungsöffnung weg bewegt werden, um eine Belichtung einzuleiten.
  • Nahe oder bei dem Anschlagende der Ablaufbewegung werden die vorderen Lamellen 3, 4 und 5 gebremst, wobei sie in einem übereinandergelagerten Zustand gegen die Grundplatte 21 durch das Teil 18 gedrückt werden. Dies ist in Fig. 2 gezeigt. Wird eine Blitzeinrichtung mit der Kamera verwendet, so bewirkt der gleichzeitige Kontakt des isolierenden Punktes des Bremsteiles 18 mit dem Metallteil der Lamelle 5 das Aufleuchten der Entladungsröhre, wenn ein Betätigungssignal in Form einer Spannung durch den Zuführungsdraht 18b an ihn angelegt ist. Nach dem Ablauf einer bestimmten Zeit wird die Antriebswelle 22 entgegen dem Uhrzeigersinn durch eine nicht gezeigte elektromagnetische Antriebsquelle entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Die elektromagnetische Antriebsquelle hat beispielsweise einen ähnlichen Aufbau wie die der vorderen Lamellen. Diese Bewegung der Welle 22 bewirkt eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn des Hebels 13, durch welche wiederum bewirkt wird, daß sich die hinteren Lamellen 14, 15 und 16 in einer Richtung in Bewegung setzen, in der sie die öffnung schließen. Nahe oder am Anschlagende der Ablaufbewegung schlägt der Brems-Lösezapfen 17 gegen das Bremsteil 18 an dessen Arm 18d und dreht anschließend dieses in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 20, bis das Teil 18 die vorderen Lamellen freigibt, so daß eine Freigabe der Bremse und des x-Kontaktes erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt versorgt eine nicht gezeigte Steuerschaltung die Spule 7 in der Antriebsquelle für die vorderen Verschlußlamellen mit einem Strom umgekehrter Richtung, so daß die vorderen Lamellen zum Verschließen der Öffnung mit einem kleinen Antriebsmoment zurückgesetzt werden, da keine Bremswirkung mehr auf sie wirkt.
  • Deshalb ist, sogar wenn die hinteren Lamellen am Anschlagende ihrer Bewegung zurückprallen und die öffnung freigeben, der Film von einer erneuten Belichtung geschützt, da die vorderen Lamellen schon wieder die öffnung bedecken.
  • Angemerkt soll werden, daß, um die Rückkehrbewegung der vorderen Lamellen des Verschlusses unmittelbar nachdem die Bremswirkung von diesen Lamellen gelöst worden ist, einzuleiten, die Steuerschaltung mit einer Schalteinrichtung versehen sein kann, die so angeordnet ist, daß sie bewegt wird, wenn das Bremsteil 1:8 entgegen dem Uhrzeigersinn in den Zeichnungen gedreht wird, so daß der Strom durch die Spule 7 umgedreht wird. Ein anderes Beispiel wäre, das öffnen des X-Kontaktes für das Steuern der Änderung der Richtung des Stromflusses durch die Spule 7 zu erfassen. Um eine solche Änderung auszuführen, ist es beispielsweise ausreichend, eine Batterie vorzusehen, wenn die Batterie so angeordnet ist, daß sie mit einem Umschalt-Schalter oder etwas Ähnlichem derart zusammenwirkt, daß die Spule 7 mit einem in umgekehrter Richtung fließenden Strom versorgt wird, wenn der Schalter geschlossen wird.
  • Sobald die vorderen Lamellen, wie in Fig. 3 gezeigt ist, ihre Rückkehrbewegung vollendet haben, folgt die Rückkehr der hinteren Lamellen. In diesem Falle können die Lamellen leicht zurückkehren, da keine Bremskraft auf sie wirkt.
  • Es soll bemerkt werden, daß die vorliegende Erfindung einen elektromagnetisch betätigten Verschluß schafft, der einen Bremsmechanismus in Kombination mit einer automatischen Löseeinrichtung verwendet, so daß es möglich ist, den Bremseingriff der vorderen Lamellen entsprechend der Beendigung der Ablaufbewegung der hinteren Lamellen zu lösen. Vorteilhaft ist dabei, daß es deshalb, da die Bremskraft nicht länger auf die vorderen Lamellen bei Beginn ihrer Rückkehrbewegung wirkt,maglich ist das Bremsverfahren jn die Praxis mit einer hohen Wirksamkeit sogar bei einem elektromagnetisch betätigten Schlitzverschluß umzusetzen, bei dem das verfügbare Antriebsmoment nicht so weit erhöht werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, daß diese Bremsmechanismus-Anordnung selbst als ein Teil eines Synchronkontaktes für Blitzlichtfotografie wirkt, so daß der sonst nötige Synchronkontakt separater Form eingespart wird.
  • Vorstehend ist eine Schlitzverschlußeinrichtung beschrieben worden, die mit einer Bremseinrichtung für die vorderen Lamellen versehen ist, die nahe des Anschlagendes der Ablaufbewegung der vorderen Lamellen des.Schlitzverschlusses angeordnet ist, um die vorderen Lamellen in einer Ruhestellung entweder direkt oder durch ein mit den vorderen Lamellen zusammenwirkendes Teil anzuhalten.
  • Ferner ist ein Bremslöseteil an den hinteren Lamellen des Verschlusses angebracht, das bei Beendigung der Ablaufbewegung der hinteren Lamellen die vorstehend beschriebene Lamellenbremseinrichtung löst. Eine weitere Eigenschaft ist, daß das mit den vorderen Lamellen in der Anhaltestellung zusammenwirkende Teil und das Bremsteil einen Synchronkontakt zur Verwendung für Blitzlicht»hotographie bilden.

Claims (5)

  1. iJatentansprüche 1. Schlitzverschlußeinrichtung mit vorderen Verschlußlamellen, die so angeordnet sind, daß sie in ihrer Ausgangsstellung eine Öffnung für einen photographischen Lichtweg sperren, und daß sie bei Betätigung eines Verschlußauslösers sich in einer ersten Richtung von dieser öffnung wegbewegen, mit hinteren Verschlußlamellen, die so angeordnet sind, daß sie ihrer Ausgangsstellung zunächst diese Öffnung nicht sperren und daß sie bei Beendigung eines bestimmten Zeitintervalls nach dem Beginn der Bewegung der ersten Verschlußlamellen in der ersten Richtung ihre Bewegung in dieser ersten Richtung beginnen und dann diese Öffnung sperren, und mit einer Bremseinrichtung, die zumindest nahe dem Anschlagende der Bewegung der ersten Verschlußlamellen zum Eingriff mit den ersten sich bewegenden Verschlußlamellen angeordnet ist, um diese Verschlußlamellen so zu bremsen, daß die Verschlußlamellen in einer bestimmten Stellung angehalten werden, gekennzeichnet durch eine Bremslöseeinrichtung (17), die aus einem mit den hinteren Verschlußlamellen (14, 15, 16) zusammenwirkenden Element besteht und so angeord- net ist, daß sie den Bremseingriff der Bremseinrichtung (18) mit den vorderen Verschlußlamellen (3, 4, 5) aufhebt, wenn die hinteren Verschlußlamellen (14, 15, 16) nahe dem Anschlagende ihrer Bewegung in der ersten Richtung sind.
  2. 2. Schlitzverschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nachdem der Bremseingriff der vorderen Verschlußlamellen (3, 4, 5) aufgehoben ist, diese Verschlußlamellen (3, 4, 5) zu einer Bewegung in Gegenrichtung zu ersten Richtung angetrieben werden, um die öffnung abzudecken.
  3. 3. Schlitzverschlußeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die vorderen Verschlußlamellen (3, 4, 5) sich in Gegenrichtung zur erstn Richtung zum Abdecken der Öffnung bewegt haben, die hinteren Verschlußlamellen (14, 15, 16) gleichzeitig angetrieben werden, damit sie in ihre Ausgangslage zurückkehren.
  4. 4. Schlitzverschlußeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Verschlußlamellen (3, 4, 5) aus einem leichten Metall hergestellt und elektrisch mit dem Kameragehäuse verbunden sind, daß die Bremseinrichtung (18) aus einem Metall gefertigt und elektrisch von dem Kameragehäuse isoliert ist, und daß die vorderen Verschlußlamellen (3, 4, 5) und die Bremseinrichtung (18) einen Synchronkontakt zur Verwendung mit einer Blitzeinrichtung bilden.
  5. 5. Schlitzverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und/oder die hinteren Verschlußlamellen (3, 4, 5 bzw. 14, 15, 16) zu ihrer Bewegung durch eine elektromagnetische Kraft antreibbar sind.
DE19803023152 1979-06-22 1980-06-20 Schlitzverschlusseinrichtung Withdrawn DE3023152A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP7895079A JPS564128A (en) 1979-06-22 1979-06-22 Braking device of focal plane shutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3023152A1 true DE3023152A1 (de) 1981-01-15

Family

ID=13676158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803023152 Withdrawn DE3023152A1 (de) 1979-06-22 1980-06-20 Schlitzverschlusseinrichtung

Country Status (3)

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US (1) US4268147A (de)
JP (1) JPS564128A (de)
DE (1) DE3023152A1 (de)

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