DE2007509C - Kraftbetatigte Spanneinrichtung fur Drehmaschinen u dgl Werkzeug maschinen - Google Patents
Kraftbetatigte Spanneinrichtung fur Drehmaschinen u dgl Werkzeug maschinenInfo
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Description
5o
Die ErIiHdUIIg betrifft eine kraftbetätigte Spanneinrichtung
für Drehmaschinen und dergleichen Werkzeugina· liinen mit einem an einer hohlen
Arbeitsspindel befestigten Spannfutter, dessen Spannbacken durch im Füllkörper tangential zur Dreh-Lichse
geführte Keüstangen mit einer Antriebsverzahiü;
ig antreibbar sind, in die ein im Flitterkörper
l'L'lih: -rtes Aiiiriebszahnracl eingreift, und mit einem
am anderen Spindelende befestigten, mitumlaufenden Druckmittel linder, dem das Druckmittel über
ein feststehendes, auf einem mitumlaufenden Zapfen gelagertes Druckmittelüberleitungsgehäuse zugeführt
und dessen Kolbenbewegung mittels eines in der Hohlspindel angeordneten Übertragungsglieds auf
das Antriebsglied des Spannfutters übertragen svird.
Derartige kraftbetätigte Spanneinrichtungen für Werkzeugmaschinen sind bekannt. Das mit Keüstangen
zum Antrieb der Spannbacken versehene Spannfutter zeichnet sich durch hohe Genauigkeit
aus, die auch bei einem jahrelangen Betrieb erhalten bleibt. Da die in Zähne der Spannbacken
eingreifende Verzahnung der Keüstangen derart weit verschoben werden kann, daß die Spannbacken
außer Eingriff mit den Keüstangen gelangen können, ergibt sich bei diesen Keilstangen-Spannfuttern die
Möglichkeit, die Spannbacken auf einfache Weise in ihre Stellung zu den Keüstangen zu verstellen und
ganze Backensätze auszuwechseln. Bei der bekannten Ausführung der Spanneinrichtung sind die Keüstangen
parallel zur Drehachse im Futterkörper geführt: als Antrieb wird e! 1 am anderen Spindelende befestigter
Druckmiltelzylinder verwendet, dessen in axialer Richtung verschiebbarer Spannkolben über
eine in der hohlen Arbeitsspindel verlaufende Stange und ein im Futterkörper geführtes Antriebsglied mit
den Keüstangen verbunden ist Diese bekannte Ausführung erfordert eine gewisse Mindesthöhe des
Futterkörpers in axialer Richtung, weshalb sie nur bei größeren Spannfuttern verwirklicht werden
kann.
Es ist auch schon ein Dreibacken-Drehbankfutter mit einem Keilstangenantrieb der Spannbacken bekannt.
Sein Vorteil liegt in der schnellen Umrüstbarkeit und der hohen Dauergenauigkeit. Mit diesem
bekannten Futter sind aber die Forderungen, die moderne Hochleistungsdrehmaschinen an ein Futter
stellen, wie hohe Spannkräfte, hohe Zentriergenauigkeit und zeitsparende Umrüstung, nicht zu erfüllen.
Das bekannte Dreibacken-Drehbankfutter ist ein Handspannfutter, bei dem die gesamte Kraft über
nur einen Zahn des Zentralrades übertragen wird.' Dieser eine Zahn muß das über eine Keilstange und
eine Spindel eingeleitete Drehmoment auf die beiden anderen Keüstangen weiterleiten. Bei diesem Kraftflii".
wird der e;ne Zahn so hoch beansprucht, daß eine Übertragung der zur Zeit gefoiderten hohen
Spannkräfte damit nicht möglich wäre. Außerdem wird durch die Art der Kraftübertragung des be
kannten Futters die Zentriergenauigkeit des Futters beeinträchtigt, weil die direkt durch die Spindel angetriebene
Keilstange die anderen Keilstangen, die über elastische Zwischenglieder bewegt werden, beeinflußt.
Durch diese verschiedenen Stcifigkeiten, die aus den verschieden langen Kraftwegen resultieren,
und auch die unsymmetrische Verformung des Futt'^rkörpers wird die Zentriergenauigkeit von der
Belastung dieser Teile und damit vom eingeleiteten Drehmoment abhängig.
Bekannt ist forner ein Druckmittelantrieb für die Spannbacken von Mehrbackcnfuttern mit einem
Kolbentrieb, der in einer Ebene senkrecht zur Futterachse wirksam ist und die Radialbewegung der
Spannbacken nach beiden Richtungen einleitet. Zwischen Kolben um! Spannbacken ist eine in beiden
Drehrichtiingen mitnehmende Kupplung eingefügt, deren Wirksamkeit in jeder Drehrichliing für sich
3 4
wahlweise beeinflußbar ist. Bei einem solchen Druck- wege, die zu einer hohen Zentriergenauigkeil führen,
miitelantrieb ist die Anwendung eines Drehkolheiis Durch diese Kräfteteilung ist es möglich, höhere
/ur Drehung eines mit Spiralverzahnung versehenen Drehmomente einzuleiten und damit höhere Spann-Rades
bekannt, wobei die Kupplung aus feder- kräfte zu erhalten. Dabei stellt der Zahneingriff
belasteten Mitnehmern besteh:. Diese übertragen die 5 keinen Engpaß mehr dar. Durch die gleichmäßige
Drehbewegung d?:, Drehkolbens auf das Spi'alrcd. Kräfteverteilung wird die Abwäizgenauigkeit der
das die Spannbacken verschiebt. Einer der Mitneh- Schrägverzahnung und damit die Futtergenauigkeit
mer ist jeweils unwirksam einstellbar, um so ein erhöht, die spezifische Zahnbelastung vermindert
!nnen- oder Aulienspannen zu ermöglichen. Als und zusätzlich eine Komponente erzeugt, die d ή
Kupplung kann eine Klauenkupplung dienen, die io Kippen der Keilstangen, das durch die radiale Reals
Kolben ausgebildet ist und mittels des Druck- aktionskraft der Spannbacken entsteht, entgegenmittels
wahlweise ein- und ausschaltbar ist. wirkt. Dadurch werden die Reibungskräfte an den
Dieser hydraulische Antrieb eignet sich nur zum Keilslangen vermindert und damit der Wirkungsgrad
Antrieb eines Planspiralfutter, weil er konstruktiv des Futters verbessert. Durch diese Maßnahmen
v.i gestaltet ist. daß es möglich ist, aus einer mehr- 15 wird eine höhere Zentriergenauigkeit durch gleichzeitigen
Teildrehung beliebig viele Umdrehungen zu mäßige: Kraftflutt und eine hohe Spannkraft durch
erhalten. Weiterhin sind alle bekannten Antriebs Kräfteteilung und verbesserten Wirkungsgrad er-■vstenie.
es gibt auch elektromagnetische, für reicht.
■'-hrere Umdrehungen ausgelegt und nicht geeignet. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
iie lür die hohen Spannkräfte erforderlichen Dreh- 20 ist die Steuervorrichtung durch einen im Zapfen
Miomente bei den für eine umlaufende Spanuemrich- entgegen der Kraft einer Feder axial verschiebbaren
..ing notwendigen, kleinen Abmessungen, Gewichten Steuer« ift gebildet, der mit einem Ende aus dem
■.!iid Schwungmomenten zu erzeugen. Mit Einrieb- Zapfen herausragt, an seinem anderen Ende konisch
Hingen ähnlicher Art und vergleichbarer Größe ist ausgebildet ist und durch vorzugsweise zwei si:1',
e> nicht moulich, Spannkräfte zu erzielen, die bei as gegenüberliegende, radial im Zapfen geführte Be-
etwd 20 mp und höher liegen. tätigungsslifte verschiebbar ist, die mit ihrem mnen-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine liegenden, konisch ausgeführten Ende am SieuersnM
:-.raftbctätigte Spanneinrichtung fiir Werkzeug- anliegen und in Abhängigkeit von der Winkelstellung
maschinen mit einem an einer hohlen Arbeitsspindel des Schwenkkolbens durch eine Steuerkurve vji
befestigten Spannfutter der eingangs genannten Art 30 schiebbar sind. Die Steuerkurve ist ertindungsgemül'
■<i) auszubilden, daß unter Beseitigung der aufge- in Form einer dem Sthwenkwinkel beim Spa;·.",
zeigten Nachteile und Mängel des vorstehein. geschil- Vorgang entsprechenden Ausnehmung ar. eif:eir
Jerten Standes der Technik mit der Spanne'inrich- Flanschring gebildet, der am Zyiindergehriuse betung
gleichzeitig hohe Spannkräfte, eine hohe festigt ist. Neben der Ausnehmung ist die Steuer-Zentriergena"igkeit
und eine zeitsparende Umrüstung 35 kurve in Form'einer dem Verschwenkwmke) in
bei kleiner axialer Futterhöhe möglich sind, und Wechselbereich entsprechenden Auflaufschräge an
mit der die Werkzeugmaschine aus Sicherheitsgrün- de.η Flar.schring ausgebildet.
den abschaltbar ist, wenn sich die Spannbacken mit Durch die Verlagerung der von der WinkeHelluni:
cien Kcilstangen nicht mehr in Eingriff befinden. des Schwenkkolbens und damit der K-jilstangen al-
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung da- 40 hängigen Steuervorrichtung an das hintere, den
durch gelöst, daß das Antriebszahnrad über ein Druckmittelzylinder tragende Ende der Spinde! '.si
durch die HoMspinde! verlaufendes Drehrohr mit es erstmals möglich, den Antrieb der Werkzeue-
einem Schwenkkolben eires Schwenkkolbenzylinders maschine selbsttätig so lan?,e zu blockieren, wie die
unmittelbar verbunden ist und der das Druckmitte!- Keilstangen sich in einer Stellung befinden, in der
Überleitungsgehäuse tragende Zapfen am Schwenk- 45 sie außer Eingriff mit den Spannbacken sind. Hu
kolben befestigt und mit einer von der Winkel- Steuervorrichtung kann darüber hinaus auf einfach-
stellung des Schwenkkolbens und damit der Keil- Weise mit einer Anzeigevorrichtung verseilen wer-
stangen abhängigen Steuervorrichtung versehen ist. den. die die jeweilige Stellung der von außen 'licht
Der mit der Erfndung erzielbare technische Fort- sichtbaren Kcilstangen anzeigt. Schließlich is» es
schritt beruht auf mehreren Vorteilen: Der Dreh- 50 möglich, unter Zuhilfenahme der Steuervorrichtung
kolbenzylinder braucht nur eine Teildrehung auszu- eine Folgesteuerung für die Bewegung der KdI-
iühren, die kleiner als 90 ist und bleibt stets ohne stangen zu schaffen, beispielsweise um nach jedem
Unterbrechung mit dem Spannfutter verbunden. Der Verstellen oder Wechseln der Spannbacken und ν(·;
Drehkolbenzylinder legt den gleichen Weg mit dem jedem Spannvi.rgang einen vollen Hub den Spann-Zentralrad
des Spannfutters zurück, wodurch eine 55 futters einzuschalten.
dreifliigelige Gestaltung des Drehkolbens möglich ist, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dei
die Voraussetzung ist für die Erzeugung der not- erfindungsgemäßen Spanneinrichtung dargestellt. Es
wendigen Drehmomente bei den nach dem Stand zeigt
der Technik zulässigen Abmessungen, Gewichten F ig. 1 einen Längsschnitt durch die Spindel einer
und Schwungmomenten. Der Drehkolbcn läßt sich 60 Werkzeugmaschine mit der eründungsgemäßen
in mehreren Stellunge.; zwischen seinen beiden End- Spanneinrichtung,
Stellungen anhalten. Da der Kraftfliiß durch den Fig. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
Drehantrieb vom Zcntralrad ausgeht, wird das ein- des Spannfutters gemäß der Schnittlinie II-Il in
geleitete Drehmoment gleichmäßig zu je einem Drit- Fig. 1,
tel auf die drei Keilstangen des Futters verteilt; alle 65 F i g. 3 einen Querschnitt durch den Druckmittel-Teile
unterliegen tlami*. der gleichen Beanspruchung zylinder gemäß der Schnittlinie HI-IlI in Fig. 1,
und haben be', den durch die Konstruktion beding- F i g. 4 einen Längsschnitt durch den die Steuerten
gleichen Steifigkeiten auch gleiche Verfornumgs- vorrichtung aufnehmenden und das Druckmittel
übcrlcitungsgchäusc tragenden Zapfen des Druckmiltelzyliiulers
in vergrößertem Maßstab und
!•'ig. 5 einen Querschnitt durch einen Teil der
Steuervorrichtung gemäß der Schnittlinie V-V in I" ι g. 1 und 4.
Am Spindelflansch I α der Spindel 1 einer im
übrigen nicht dargestellten Werkzeugmaschine ist mittels Futterschrauben la ein Spannfutter 2 befestigt,
das durch einen am anderen Spindelendc angeordneten Schwenkkolben-Zylinder 3 betätigt
wird. Das Spannfutter 2 weist einen Futterkörper 4 mit radialen Führungen Aa auf, in denen jeweils eine
aus GrundbackcSa und Aufsatzbacke 5 b zusammengesetzte
Spannbacke 5 geführt ist. Die Grundbacken S α sind an ihrer Rückenfläche mit Zähnen S c verschen,
in welche die Verzahnung 6 b jeweils einer Keilstange 6 eingreift. Die Keilstangun 6 sind tangential
beweglich im Futterkörper 4 geführt. Sie besitzen an ihrer zur Futtermittc weisenden Längsseite eine
Antriebsverzahnung 6σ, in die ein im Futterkörper 4
drehbar gelagertes Antriebszahnrad 7 eingreift.
In das Antriebszahnrad 7 greift unverdrehbar ein Drehrohr 8 ein, das durch die hohle Spindel 1 bis
zum anderen Spindelcnde hindurchgeführt ist. An diesem Spindelende ist an einen Zwischenflansch 9
mittels Befestigungsschrauben 10 das Zylindergehäuscll des Schwenkkolben-Zylinders 3 befestigt.
In dem Zylindergehäuse ii befindet sich ein mit Kolbenflügeln 12a versehener Schwenkkolben 12,
der ebenfalls unverdrehbar mit dem Drehrohr 8 verbunden ist.
Das zur Betätigung des mit der Spindel 1 umlauden
Schwcnkkolben-Zylinders 3 erforderliche Druckmittel wird diesem über ein stillstehendes Druckmittelübcrleitungsgehäuse
14 zugeführt, das auf einem am Schwenkkolben 12 angeordneten Zapfen
13 gelagert ist. Das zu- bzw. abfließende Druckmittel steht über zwei im Dnickmittelüberleitungsgehäuse
14 angeordnete und in Ringnuten 14 a mündende Anschlüsse 14 h sowie über im Zapfen 13 und
Schwenkkolben 12 verlaufende Kanäle mit den Zylinderkammern 11 α bzw. lift in Verbindung.
Bei einer Beaufschlagung der Zylinderkammern lift mit Druckmittel wird der Schwenkkolben 12
aus seiner in F i g. 3 gezeigten Lage im Uhrzeigersinn verdreht, wobei der maximale Verdrehwinkel
dem in F i g. 3 eingezeichneten Winkel « entspricht. Durch die unmittelbare und übersetzungsfreie Verbindung
des Schwenkkolbens 12 über das Drehrohr 8 mit dem Antriebszahnrad 7 entspricht der Dreh·
winkel des Antriebszahnrades 7 der Verdrehung des Scliwenkkolbcns 12, so daß diese zugleich ein Mall
für die Versehiebcbewegung der Keilstangen 6 ist. Im Bereich des Winkels
<i rindet die Spannbewegung des Spannfutters 2 statt. Sobald bei einer Beaufschlagung
der Zylinderkammern Hn die Kolbenflügel 12a über die in Fig. 3 eingezeichnete Stellung
hinaus in den Bereich des eingezeichneten
ίο Winkels β gelangen, treten die Verzahnungen 6 b der
Keilstangen 6 außer Eingriff mit den Zähnen S c der Grundbacken 5 a. In dieser Stellung soll der Antrieb
für die Spindell automatisch unterbrochen sein. Zu diesem Zweck ist in einer zentrischen Axialbohrung
im Zapfen 13 ein Steuerstift 17 gelagert, der mit seinem einen Ende aus dem Zapfen 13 herausgeführt
ist und unter der Kraft einer Feder 18 steht. Der Stcuerstift 17 ist an seinem innenliegenden
Ende konisch ausgebildet. An diesem Ende greifen
ao ebenfalls konisch ausgebildete Betätigungsstifte 19
an, die sich auf einem gemeinsamen Durchmesser gegenüberliegend radial im Zapfen 13 geführt sind.
Die Betätigungsstifte 19 werden in Abhängigkeit von der Wink-.!stellung des Schwenkkolbens 12 durch je
as eine Steuerkurve 20 verschoben, die am Zylindergehäuse
11 ausgebildet ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich die Steuerkurven 20
an einem Flanschring 15, der mittels Schrauben 16 am Zylindergehäuse 11 befestigt ist. Die Steuerkurve
20 für jeden Betätigungsstift 19 besteht hierbei aus einer dem Verschwenkwinkel im Arbeitsbereich «
entsprechenden Ausnehmung und der inneren Zylinderfläche des Flanschringes 15 sowie aus abgeschrägten
Übergangsstellen.
Solange sich der Schwenkkolben 12 im Arbeitsbereich it \r~: egt, findet keine radiale Verschiebung
der ßetätigungsstifte 19 statt. Gelangt der Schwenkkolben 12 jedoch in den Wechselbereich /i, drücken
die entsprechenden Teile der Steuerkurve 20 die Betätigungsstifte 19 radial nach innen, wodurch diese
über ihre konischen Flächen den Steuerstift 17 in axialer Richtung entgegen der Kraft der Feder 18
aus dem Zapfen 13 hera'isbewegcn. Der größtmögliche Hub/1 ist in Fig. 4 eingezeichnet. Durch den
aus dem Zapfen 13 hervortretenden Steuerstift 17 kann der Stößel 21 eines Schalters 22 betätigt \ :rden
der für eine Ausschaltung des Antriebes der Spindel 1 sorgt, solange sich der Schwenkkolben 12 irr
Wechselbereich β befindet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kraftbetätigte Spanneinrichtung für Drehmaschinen
und dergleichen Werkzeugmaschinen mit einem an einer hohlen Arbeitsspindel befestigten
Spannfutter, des.cn Spannbacken durch im Futterkorpef tangential zur Drehachse geführte
Keüstangen mit einer Antriebsverzahnung antreibbar sind, in die ein im Futterkörper ge- ίο
lagerten Antriebszahnrad eingreift, und mit einem am anderen Spindelende befestigten, mitumlaufenden
Druckmii:j!zyiinder. dem das Druckmittel
über ein feststehendes, auf einem mitumlaufenik-n
Zapfen gelagertes Druckmiitelüberleitunirs- '5
jvhiiuse z!igef:;hrt und dessen Kolbenbewegung
mittels eines m der Hohlspindel angeordneten
t'hertragimgsgliedes auf das Antriebsglied des
Spannfutters übertragen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Antriebszahnrad (7) ao über ein durch die Huh! -linde! verlaufendes
Drehrohr (K) mit dem Schwenkkolben (12) eines Schwenkkolben/!,linder« (3) unmittelbar verbunden
ist und daii der Ja^ Driickmittelüberleitungspehause(14)
tragende Zapfen (13) am Schwenkkolben (12) befestigt und mit einer von der Winkelstellung -.'es Schwenkkolben* (12) und daniit
der Keüstangen (16* abhängigen Steuervorrichtung
versehen ist.
2. Spanneinrichtung nach An«r ruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung durch
einen im Zapfen (13) entgegen der Kraft einer Feder (18) axial verschiebbarer. Steuerstift (17)
gebildet ist, der mit einem Ende aus d>*m Zapfen (13) herausragt, an seinem anderen Finde konisch
ausgebildet ist und durch vorzugsweise zwei sich gegenüberliegende, radial im Zapfen(13) geführte
Betätigunssstifte (19) verschiebbar ist. die mit ihrem innenliegender!, konisch ausgeführten Ende
am Steuerstift (17) anliegen und in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Schwenkkolbens (12)
durch eine Steuerkurve (20) verschiebbar sind
3. Spanneinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve
(20) in Form einer dem Verschwenkwinkel im Arbeitsbereich <■ entsprechenden Ausnehmung
an einem Flanschring (15) ausgebildet ist, der am Zylindergehäuse (11) befestigt ist.
4. Spanneinrichtung nach den Ansprüchen 1.
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (20) neben der Ausnehmung in Form
einer dem Verschwcnkwinkei im Wechselbereich (ji) entsprechenden Auflaufschräge an
dem Flanschring (15) ausgebildet ist.
55
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007509 DE2007509C (de) | 1970-02-19 | Kraftbetatigte Spanneinrichtung fur Drehmaschinen u dgl Werkzeug maschinen | |
| US116158A US3698729A (en) | 1970-02-19 | 1971-02-17 | Power operated clamping device for machine tools |
| FR7105500A FR2080621B3 (de) | 1970-02-19 | 1971-02-18 | |
| GB2140071A GB1309989A (en) | 1970-02-19 | 1971-04-19 | Chucking devices in machine tools |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007509 DE2007509C (de) | 1970-02-19 | Kraftbetatigte Spanneinrichtung fur Drehmaschinen u dgl Werkzeug maschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007509A1 DE2007509A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2007509B2 DE2007509B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE2007509C true DE2007509C (de) | 1973-05-30 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2556227A1 (de) * | 1975-12-13 | 1977-06-30 | Smw Spanneinrichtungen | Spannfutter |
| US4200300A (en) | 1977-03-18 | 1980-04-29 | Roehm Guenter H | Lathe chuck with removable jaws |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2556227A1 (de) * | 1975-12-13 | 1977-06-30 | Smw Spanneinrichtungen | Spannfutter |
| US4200300A (en) | 1977-03-18 | 1980-04-29 | Roehm Guenter H | Lathe chuck with removable jaws |
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