DE2007301B - Speisetransportgefäß - Google Patents
SpeisetransportgefäßInfo
- Publication number
- DE2007301B DE2007301B DE2007301B DE 2007301 B DE2007301 B DE 2007301B DE 2007301 B DE2007301 B DE 2007301B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lid
- cover
- vessel
- transport vessel
- food transport
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 37
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 20
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Speisetransportgefäß mit
einer Öffnung, die mittels eines Deckels dicht verschließbar ist.
Es sind bereits Speisetransportgefäße bekannt, die dicht verschließbar sind. Bei diesen Gefäßen wird ein
Deckel unter Zwischenlage eines Dichtungsringes auf den Öffhungsrand des Gefäßes aufgesetzt und anschließend
mittels Spannorganen angepreßt. Als Spannorgane können auf der Außenseite des Gefäßes
angelenkte Kniehebel-Verschlußorgane oder gesonderte, meist am Deckel abgestützte und Deckelrand und
Gefaßrand gemeinsam umgreifende Spannbügel dienen. Bei kleineren, runden Transportgöfäßen, die hier
weniger interessieren, sind auch rinnenförmige Spannbänder bekannt, deren Enden über einen Knie
hobelverschluß miteinander verbunden sind und die
so angelegt werden, daß sie den Gefäßrand und den unter Zwischenlage eines Dichtungsringes aufgesetz
ten Deckelrand gemeinsam umgreifen.
Diese bekannten Speisetransportgefäße haben alle
ίο den Nachteil, daß sie zum dichten Verschließen besondere
Spannorgane benötigen, die verlorengehen können und/oder über den Behälter oder seinen Dekkel
vorstehen und dadurch toten Transportraum beanspruchen und/oder ein Stapeln mehrerer Speisetrans-
portgefäße verhindern. Ein weiterer Nachteil der bekannten Speisetransportgefäße besteht darin, daß
durch Kerben oder Einbuchtungen in den Öffnungsrändern der Transportgefäße, die häufig gleichzeitig
zur Essenausgabe dienen und dadurch durch Aufstel-
len von Eßgeschirren oder das Anschlagen von Schöpfkellen einer besonderen Beanspruchung unterlieger.,
die Abdichtung der Gefäße beeinträchtigt wird, weil diese stark beanspruchten Gefäßränder als
Auflageflächen für die Dichtungsringe dienen.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, verschließbare Speisetransportgefäße zu schaffen, die
sich rationell fertigen lassen und die ohne sperrige und lose Verschlußorgane absolut dicht und fest verschließbar
und stapelbar sind, ohne daß dabei eine Beeinträchtigung des dichten Verschlusses befürchtet
werden muß.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Deckel zum Abdichten der OfT-nungsränder
des Speisetransportgefäßes und zu seiner gleichzeitigen Halterung auf dem Gefäß mit einer
nichtlippe aus flexiblem Material versehen ist, die einen an die Form der Gefäßöffnung angepaßten geschlossenen
Dichtungsring bildet und bei auf- oder eingesetztem Deckel unter Aufbiegung an der Innenseite
der Gefäßwandung anliegt, und daß im Deckel oder im Gefäß eine verschließbare Luftverdrängungsöffnung
vorgesehen ist. Vorteilhafterweise ist der Dekkel als vertiefter Einsatzdeckel mit hochgezogenem
und abgewinkeltem Außenrand ausgebildet und die Dichtlippe über den hochgezogenen Randabschnitt
vorstehend angeordnet. Die Dichtlippe kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch einen sich
nach außen verjüngenden Randbereich eines flachen Dichtungsringes, gebildet sein, der auf der Innenseite
so des Deckels befestigt ist. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Dichtlippe durch einen
sich nach außen verjüngenden Randbereich eines flachen Dichtungsringes gebildet, der auf der Innenseite
des Deckels befestigt ist. Vorteilhafterweise kann die-5 ser Dichtungsring zwischen der Deckelinnenseite und
einem Haltering eingespannt sein, der mit dem Dekkel fest verbunden ist.
Durch die Verwendung einer sich aufbiegenden Dichtlippe wird eine sichere Abdichtung, zwischen
dem Deckel und dem Gefäß auch bei stark differierenden Deckelmaßen gewährleistet. Die Dichtlippe
gewährleistet auch eine sichere Abdichtung bei Gefäßen mit eingebeulter Wandung, da sich die aufgebogene
Dichtlippe dem unebenen Verlauf der Gefäßinnenwandung gut anpassen kann. Die Dichtlippe liegt
also an der Innenseite des Gefäßes und nicht an dem einer besonders starken Beanspruchung ausgesetzten
Gefaßrand an.
Bei einem Speisetransportgefäß gemäß der Er fin
clung entfallen seitlich abstehende oder überstehende
Verschlußorgane vollständig, so daß solche Transport gefäße dicht nebeneinander geschoben und übereinan ;
dergestapelt werden können, ohne daß dabei die Ge fahr besteht, daß eines der Gefäße sich öffnet.
Die Luftverdrängungsöffnung ist zweckmäßig in einem vertieften Bereich des Deckels angeordnet und
als Verschlußorgan ist ein Stopfen vorgesehen, der an ι ο einer ebenfalls in dem vertieften Bereich am Deckel
verankerten Haltelasche befestigt oder einstückig mit ihr ausgebildet ist. Durch diese öffnung kann die
Luft beim Einsatzen des dicht abschließenden Dek kels ausströmen und beim Abnehmen des Deckels υ
einströmen. Wird die Luftverdrängungsöffnung durch einen Stopfen nach dem Schließen des Deckels verschlossen,
könnte das Gefäß auch auf der Seite oder auf dem Deckel liegend transportiert werden, ohne
daß die Gefahr bestünde, daß sich der aurch die aufgebogene Dichtlippe und zusätzlich durch die erzielte
pneumatische Haltewirkung sicher sitzende Deckel !ösen könnte.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben.
Im einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine Teildraufsicht auf ein durch den Dekkel
verschlossenes Speisetransportgefäß;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch das Gefäß und den Deckel entlang der Linie H-II in Fig. 1;
F i g. 3 einen Teil eines die Dichtlippe bildenden Dichtringes mit eingezeichnetem Querschnittsprofil.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Speisetransportgefäß handelt es sich um ein längliches Gefäß
mit Abmessungen nach der international gebräuchlichen Gastronorm. Von diesem Gefäß ist in der
Schnittdarstellung der Fig. 2 nur ein Teil seiner Seitenwandung IO ersichtlich, deren oberer Rand zu
einer nach unten offenen Rinne 11 mit einem horizontalen
AuflageabschniU 12 zweimal abgewinkelt ist. Das Gefäß ist mittels eines Einsatzdeckels 13 verschließbar,
dessen Außenrand gemäß F i g. 2 zu einem mindestens annähernd vertikal verlaufenden Bereich
14 hochgezogen und schließlich zu einem hori zontalen Anschlagrand 15 abgewinkelt ist, der durch
Anlage gegen den AuflageabschniU 12 des Gefäßrandes die Einsetztiefe des Deckels in das Transportgefäß
begrenzt. In dem Deckel ist mindestens ein vertiefter runder Bereich 16, in welchem ein napfförmiger
Rundgriff 17 angeordnet ist, sowie ein flacherer länglicher vertiefter Bereich 18 vorgesehen. In dem
flachen länglichen vertieften Bereich 18 befindet sich im Deckel eine Luftverdrängungsöffnung 19, die
durch einen Verschlußstopfen 20 aus Kunststoff verschlossen werden kann. Der Kunststoffstopfen 20 ist
einstückig mit einer Kunststofflasche 21 ausgebildet.
die mit ihrem einen Ende auf einem im vertieften Be reich 18 befestigten Stift 22 verschwenkbar aber un
verlierbar am Deckel 13 verankert ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Lasche 21 durch eine lös
bare Rastverbindung auf dem Deckel verankert. Durch Druckanwendung kann die Lasche 21 gegen
über dem Zapfen 22 so verschoben werden, daß der Zapfen 22 in den Bereich einer größeren Laschenöff
nung 23 gelangt, so daß die Lasche 21 mit dem Stop fen 20 vom Zapfen 22 abgehoben werden kann. Die
Stopfen 20 sind auf diese Weise auswechselbar an geordnet.
Wie aus der Schnittdarstellung der F i g, 2 ersieht
Hch ist, ist auf der Innenseite des Deckels 13 in des
sen Randbereich ein Dichtungsring 24 so angeordnet, daß sein als sich zu ihrem Außenrand verjüngende
Dichtungslippe 25 ausgebildeter einer Rand über den vertikalen Randbereich 14 des Deckels 13 vorsteht.
Der Dichtungsring 24 ist zwischen der Innenseite des Deckels 13 und einem Haltering 26 eingespannt, der
mit einem abgewinkelten Randbereich 27 auf der Innenseite des Deckels 13 durch Punktschweißen befestigt
ist. Beim Einsetzen des Deckels 13 in die Ölt nung des Speisetransportgefäßes wird die vorstehende
Dichtungslippe 25 an der Behälterwandung 10 aufgebogen und kommt dadurch unter ihrer Biegespannung
dicht gegen die Innenseite der Gefäßwandung 10 zu liegen.
Aus Fig. 3 ist ein Eckbereich des flachen Dichtringes
24 ersichtlich, der über einen relativ breiten Bereich sicher am Deckel 13 verankert ist. Seine äußere
Dichtlippe 25 ist relativ breit ausgebildet, wodurch gewährleistet ist, daß auch größere Maßtoleranzen
bei den Deckeln und den durch sie verschlossenen Transportgefäßen die Dichtwirkung nicht beeinflussen
können. Die relativ breite und flexible Dichtlippe 25 gewährleistet außerdem einen dichten Verschluß auch
an Stellen, an denen die Wandung 10 des Transportgefäßes eingebeult oder ausgebeult sein sollte.
Das dargestellte Speisetransportgefäß und der passend dazu bemessene Deckel müssen nicht die aus
der Zeichnung ersichtliche Form haben, sondern können beliebige andere Formen aufweisen. Wesentlich
ist, daß die Abdichtung zwischen Deckel und Gefäß durch eine aufbiegbare und gegen die Gefäßinnenseite
anliegende Dichtungslippe bewirkt wird, wobei die Querschnittsform des Dichtringes, der mit dieser
Dichtlippe versehen ist, und die Art seiner Befestigung am Deckel unterschiedlich sein können. Auch
kann der Verschluß der Luftverd; ängungsöffnung 19 mittels andersartiger Stopfen oder auch mittels eines
Ventiles erfolgen, dessen Schließglied wahlweise in einer Offenstellung verriegelt werden kann. Die Luftverdrängungsöffnung
19 muß sich nicht im Deckel des Gefäßes, sondern könnte sich auch in der Wandung
des Speisetransportgefäßes befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Speisetransportgefäß mit einer öffnung, die mittels eines Deckels dicht verschließbar ist. dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (13) zum Abdichten der öffnur.gsriinder und zu seiner
gleichzeitigen Halterung auf dem Gefäß mit einer Dichtlippe (25) aus flexiblem Material versehen
ist, die einen an die Form der Gefäßöffnung angepaßten geschlossenen Dichtungsring bildet und
bei auf- oder eingesetztem Deckel unter Aufbiegung an der Innenseite der Gefäß wandung (10) anliegt,
und daß im Deckel oder im Gefäß eine verschließbare Luftverdrängungsöffnung (19) vorgesehen
ist.
2. Speisetransportgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (13) als vertiefter
Einsatzdeckel mit hochgezogenem und abgewinkeltem Außenrand (14,15) ausgebildet ist, und
daß die Dichtungslippe (25) über den hochgezogenen Randabschnitt (14) des Deckels vorstehend
angeordnet ist.
3. Speisetransportgefäß nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtlippe (25) durch einen sich nach außen verjüngenden Randbereich eines flachen Dichtungsringes
(24) gebildet ist, der auf der Innenseite des Deckels (13) befestigt ist.
4. Speisetransportgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (24)
zwischen der Deckelinnenseite und einem Haltering (26,27) eingespannt ist, der mit dem Deckel
fest verbunden ist.
5. Speisetransportgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverdrängungsöffnung
(19) in einem vertieften Bereich (18) des Deckels (13) angeordnet und als Verschlußorgan
ein Stopfen (20) vorgesehen ist, der an einer ebenfalls in dem vertieften Bereich am Deckel verankerten
Haltelasche (21) befestigt oder einstückig mit ihr ausgebildet ist.
6. Speisetransportgefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschließbare Luftverdrängungsöffnung
(19) samt Verschlußorgan (20) zusammen mit einem Griff (17) des Deckels (13) in einem vertieften Deckelbereich angeordnet
ist.
7. Speisetransportgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftverdrängungsöffnung
(19) mit einem Einwegventil verschlossen ist, dessen Schließglied in seiner Offenstellung verriegelbar
ausgebildet ist.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009247A1 (de) * | 2008-02-07 | 2009-08-13 | Rieber Gmbh & Co. Kg | Deckel für Speisenbehälter |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009247A1 (de) * | 2008-02-07 | 2009-08-13 | Rieber Gmbh & Co. Kg | Deckel für Speisenbehälter |
| DE102008009247B4 (de) * | 2008-02-07 | 2015-04-16 | Rieber Gmbh & Co. Kg | Deckel für Speisenbehälter im Gastronormformat |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2147038B2 (de) | Plombierbarer Verschluß für einen Transportbehälter | |
| DE202005004130U1 (de) | Frischhaltebehälter mit einem Unterteil und mit einem Deckel | |
| DE2007301B (de) | Speisetransportgefäß | |
| DE2007301C (de) | Speisetransportgefaß | |
| DE2007301A1 (de) | Speisetransportgefäß | |
| CH532390A (de) | Speisetransportbehälter | |
| CH673822A5 (de) | ||
| DE102013222912B4 (de) | Behälter, insbesondere Vorratsbehälter, mit Deckel | |
| DE29914655U1 (de) | Vorrichtung zum Aufsetzen auf Dosen, insbesondere Getränkedosen | |
| DE2801173A1 (de) | Dampfdruckkochtopf | |
| DE29803436U1 (de) | Isolierbehälter mit angeformten Tragegriffen | |
| DE29714678U1 (de) | Behälter | |
| DE222765C (de) | ||
| DE8116994U1 (de) | Behaelterverschluss | |
| EP2546159A1 (de) | Wiederverschließbarer Behälter | |
| DE353527C (de) | Abnehmbare Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern, insbesondere von Metallgefaessen | |
| DE2820089A1 (de) | Behaelter, insbesondere menueschale | |
| DE29714210U1 (de) | Dosenverschluß | |
| DE140570C (de) | ||
| CH660870A5 (de) | Abfallbehaelter. | |
| DE641971C (de) | Verschluss fuer Konservengefaesse | |
| DE8802094U1 (de) | Tragebeutel | |
| DE111285C (de) | ||
| DE907381C (de) | Gefaessverschluss, insbesondere fuer Konservengefaesse | |
| DE1579581A1 (de) | Lebensmittelbehaelter,insbesondere Behaelter mit doppelter Wandung,z.B.Thermosbehaelter |