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DE111285C - - Google Patents

Info

Publication number
DE111285C
DE111285C DENDAT111285D DE111285DA DE111285C DE 111285 C DE111285 C DE 111285C DE NDAT111285 D DENDAT111285 D DE NDAT111285D DE 111285D A DE111285D A DE 111285DA DE 111285 C DE111285 C DE 111285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screwed
wine
closed
vessel
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT111285D
Other languages
English (en)
Publication of DE111285C publication Critical patent/DE111285C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1899 ab.
Die zum Transport von jungem Wein dienenden Fässer dürfen nicht vollständig geschlossen werden, damit die sich bei der eintretenden Gährung entwickelnde Kohlensäure entweichen kann. Es wird zu diesem Zwecke der Spund mit einer leicht verschliefsbaren Oeffnung versehen. Die Leute, welche den Transport besorgen, benutzen aber sehr häufig diese Oeffnung, um Wein aus dem Fasse zu saugen, und fügen dadurch dem Empfänger desselben oft empfindlichen Schaden zu. Diesem Uebelstande soll durch vorliegenden Gährspund abgeholfen werden. Derselbe besteht aus einem gefäfsartigen, ein wenig konischen, aufsen mit Gewinde versehenen Zapfen, der mit Hülfe eines geeigneten Schlüssels in das Spundloch hineingeschraubt wird. Der Boden des Zapfens ist mit einer grofsen, mit Gewinde ausgestatteten Bohrung versehen, in welcher sich ein hohler, mehrfach seitlich durchbrochener Stöpsel auf- und niederschrauben läfst, der am unteren Ende einen festgeschraubten, mit einem aufliegenden flachen Ring aus Dichtungsmaterial versehenen Dichtungsflantsch und am oberen Ende einen durchlöcherten Führungsflantsch trägt, welch letzterer sich in der Höhlung, des Zapfens bewegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung seilt
Fig. ι einen Längsschnitt durch den geschlossenen und
Fig. 2 einen solchen durch den zur Gährung geöffneten Spund dar.
Fig. 3 giebt eine obere Ansicht und
Fig. 4 einen Querschnitt desselben.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht und
Fig. 6 eine obere Ansicht des zur Verwendung kommenden Schlüssels.
Der gefäfsartige, aufsen ein wenig konische und am oberen Ende Gewinde tragende Zapfen b (Fig. 1 und 2) hat einen mit grofser Durchbohrung versehenen Boden. Durch denselben ist von oben her der hohle, mit seitlichen Oeffhungen d ausgestattete Stöpsel c geschraubt (Fig. ι und 4), der am oberen geschlossenen Ende einen mehrfach durchlochten Führungsflantsch e (Fig. 3) und einen emporstehenden flügelartigen Lappen h hat, welch letzterer zum Auf- und Niederschrauben von c dient. An dem unteren offenen Ende des letzteren ist ein Dichtungsflantsch f festgeschraubt; auf die nach oben gerichtete Seite desselben ist ein flacher, aus einem geeigneten Dichtungsmaterial hergestellter Ring g gelegt (Fig. ι und 2). An dem oberen Rande des Zapfens b (Fig. 1 bis 3) sind zwei Schlitze i vorgesehen, in welchen die entsprechenden Ansätze / des zum Einschrauben des Spundes dienenden Schlüssels k (Fig. 5 und 6) passen.
Ist es riöthig, das Fafs α dicht zu schliefsen, so kann man das sehr leicht thun, indem man den Stöpsel c rückwärts fest dreht,, so dafs sich der auf dem Flantsche/ desselben liegende Dichtungsring g fest um die im Boden von b vorgesehene Oeffnung legt und einen luftdichten Abschlufs bewirkt (Fig. 1). Soll der Spund geöffnet werden, so braucht man nur den Stöpsel c so weit vorwärts zu drehen, bis die untersten der in den Seiten desselben befindlichen Durchbrechungen d offen liegen. Es kann in diesem Falle wohl die Luft aus dem
Fasse entweichen, wenn dieses gerade liegt, aber es ist unmöglich, Wein daraus zu nehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gährspund, namentlich für Weinfässer, dadurch gekennzeichnet, dafs durch den Boden eines gefä'fsartigen hohlen Zapfens (b) ein ebenfalls hohler, oben und unten geschlossener Stöpsel (c) geschraubt ist, der mit seitlichen Oeffhungen (d) ausgestattet ist und unten einen zweckmäfsig mit einem Dichtungsringe (g) versehenen Flantsch (f) trägt, so dafs er in geöffnetem Zustande wohl eine Luftcirculation gestattet, aber ein Herausnehmen von Wein verhindert und erforderlichen Falles leicht luftdicht abgeschlossen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT111285D Active DE111285C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE111285C true DE111285C (de)

Family

ID=381034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT111285D Active DE111285C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE111285C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2697582A (en) * 1950-01-06 1954-12-21 Gottlieb W Grosch Adjustable outlet gate for irrigation pipe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2697582A (en) * 1950-01-06 1954-12-21 Gottlieb W Grosch Adjustable outlet gate for irrigation pipe

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