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DE2006133A1 - Fenster- oder Türrahmen - Google Patents

Fenster- oder Türrahmen

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Publication number
DE2006133A1
DE2006133A1 DE19702006133 DE2006133A DE2006133A1 DE 2006133 A1 DE2006133 A1 DE 2006133A1 DE 19702006133 DE19702006133 DE 19702006133 DE 2006133 A DE2006133 A DE 2006133A DE 2006133 A1 DE2006133 A1 DE 2006133A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
sash
frame according
window
casement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702006133
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz-Peter; Suhr Fritz; 3051 Hagenburg. P Suhr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19702006133 priority Critical patent/DE2006133A1/de
Publication of DE2006133A1 publication Critical patent/DE2006133A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Fenster- oder Türrahmen Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Fenster oder Türen, mit eine feststehenden Blendrahmen und einem in diesem verschiebbar angeordneten Flügelrahmen, Es sind bisher Schiebetüren und Schiebefenster in verschiedenen Ausführungen bekannt, bei denen jeweils der Flügeirahmen zum nen des Fensters oder der Tür vor oder hinter einen festehenden Fenster- oder Türteil geschoben werden kann. Die verschiebbare Anordnung eines Flügeirahmens hat den Vorteil, daß nicht so viel freier Raum zur Verfügung stehen muß, wie er sonst zum Schwenken des Flügelrahmens w eine senkrechte Achse erforderlich ist, wenn das Fenster oder die Tür geöffnet werden soll. Dennoch ist die Anwendterkeit von Schiebefenstern und Schiebetüren dadurch begrenzt, daß in auch nur teilweise geöffnetem Zustand des Ferters oder der TUr stets die Gefahr besteht, daß bei plötzlich auftretendem Un-Wetter Regt oder von starkem Wind aufgewirbelte Schmutzteile nahezu ungehindert durch das Fenster oder die Tür eindringen können. Dadurch verbietet es sich in den meisten Fällen, das Schiebefenster oder die Schiebetür für längere Zeit ohne Kontrolle zu Iaftungszweoken geöffnet zu halten. Bei bis zum Erdboden hinabreichenden 3chiebetüren kommt ferner noch der Nachteil hinzu, das Personen und vor allem aber Tiere leicht In das Innere des mit einer solchen Schiebetür verschlossenen Raumes gelangen können.
  • In Ubrigon werden in diesem Falle durch starken Wind aufgewirbelte Schmutzteile in besonders starken Maße in den Raum hineingebragen. In mit solchen Schiebetüren versehenen Räus n muß deshalb Mindestens eines der Fenster besondere Lüftungsflügel aufweisen. In ähnlichem Maße gilt dies aber auch für die Verwenidung van 9chib fenstern, denn auf die Möglichkeit einer auch während längerer Zeit nicht kontrollierten Belüftung wird stets groger Wrt gelegt.
  • Aus diesen Gründen werden regelmäzig zu belUftende Räume vielfach mit Fenstern versehen, deren Flügelrahmen sich um eine an seiner Unterseite liegende, waagerechte Achse in Richtung auf das Rauminnere kippen lädt. Auf diese Weise kann das betreffende Fenster in einem solchen Mae geöffnet werden, wie es fUr eine zufriedenstellende Belüftung erforderlich ist. Der Fensterflügel selbst bietet aber auch noch in seiner aufgekippten Lage einen ausreichenden Schutz gegen das Eindringen von Regen und hochgewirbelten Schmutzteilen. Diese Fensterausführung wird entweder als im oberen Bereich des Fensters liegender Lftungsflügel verwendet, der allein eine solche Kippbewegung ausführen kann, Der darunter liegende Teil des Fensters enthält einen weiteren Flügelrahmen, der um eine vertikale Achse schwenkbar ist, so daß auch der größere Teil des Fensters geöffnet werden kann, und zwar bei Bedarf auch vollständig. Eine andere AusfUhrung dieser Fenster ist durch die sogenannten Dreh-Kippfenster gegeben, die wahlweise in gleicher Weise wie die zuvor beschriebenen Lüftungsflügel gekippt oder aber um eine vertikale Achse in beliebigem Maße gedreht werden können. Beide Ausführungsformen haben den Nachteil, da# zum Offnen des Fensters zur öffnungsseite des FlU-gelrahmens hin stets sehr viel Raum zur Verfügung stehen mu.
  • Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, auch für Schiebefenster und Schiebetüren eine Ausftlhrungsform zu schaffen, die eine gegen das Eindringen von Regen und vom Wind herarigetragenen Schmutzteilen in starkem Maße gesicherte Belüftung ermöglicht und die auch eine Belüftung durch Schiebetüren gestattet, bei der das Eindringen von Personen oder Tieren durch diese nicht zu befürchten ist. Im Ubrigen gehört es zur Aufgabe der Erfindung, die Schwierigkeiten und Nachteil des Standes der Technik zu beseitigen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird für einen Fenster- oder Türrahmen mit einem feststehenden Blendrahmen und einem in diesem verschiebbar angeordneten Flügelrahmen erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwischen der Oberseite des Flügelrahmens und dem Blendrahmen eine an sich bekannte Ausstellvorrichtung angeordnet ist und daß die Ausstellvorrichtung am Blendrahmen verschiebbar gefUhrt ist.
  • Bei einem erfindungsgernäß ausgefUhrten Rahmen werden zunächst diewenigen Vorteile unverändert beibehalten, die für ein Schiebefenster und eine Schiebetür in der bisherigen Ausführung typisch sind. Darilberhinaus Jedoch-wird der Vorteil erzielt, daß für ein Schiebefenster bzw. eine Schiebetür eine einfache Belüftungsmöglichkeit gegeben ist. Es entfällt somit die besondere Ausbildung zumindest eines Fensters als Belüftungsflügel. Eine nach der Erfindung ausgebildete Schiebetür ergibt in gekippter Lage eine so große Lüftungsdffnung, daß sich in vielen Fällen noch weitere BelüftungsflUgel einsparen lassen. Dennoch liegen bei einer erflfldungsgeniäß ausgebildeten Schiebetür im unteren Teil derselben der Blendrahmen und der Flügelrahmen noch so dicht zusammen, daß das Eindringen von Personen oder Tieren nicht zu befürchten ist.
  • Auch ist der zur AusfUhrung der Erfindung erforderliche technische Mehraufwand in Anbetracht der erzielbaren Einsparungen und Vorteile gering.
  • Nachfolgend werden einige vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, von denen eine darin besteht, daß zur Lagerung des Fltlgelrahmens am Blendrahmen eine Hohlprofil-Schiene mit im Querschnitt kreisförmigen inneren Lagerflächen und durch einn Längsschlitz der Hohlprofil-Schiene in diese hineinragende Tragelemente mit im Querschnitt kreisförmigen äußeren Lagerflächen vorgesehen sind. Hierdurch werden ein sicherer Halt und eine gute FUhrung des Flügelrahmens erreicht, unabhängig davon, ob sich dieser in seiner am Blendrahmen anliegenden oder in seiner gekippten Stellung befindet. Vorteilhaft werden die Hohlprofil-Schiene am Blendrahmen und die Tragelemente am Flügelrahmen befestigt. GUnstig ist es ferner, wenn die Tragelemente auf einem gemeinsamen Träger befestigt und in einem an der Unterseite des Flügelrahmens eingelassenen, zur Hohlprofil-Schiene hin offenen Falz angeordnet sind. Dieser Falz kann dann z.B. rechtwinklig gestaltet sein, so daß als Träger ein in diesen passendes Winkeleisen verwendet werden kann. Als Trägerelemente wählt man vorteilhaft mittels Wälzlager gelagerte Laufrollen mit einer im Querschnitt kreisförmigen Lauffläche.
  • Für die Anordnung der Hohlprofil-Schiene am Blendrahmen und der Tragelemente am Flügelrahmen ist es besonders günstig, wenn die Hohlprofil-Schiene in einer solchen Lage befestigt ist, daß sich ihr Längsschlitz in waagerechter Richtung zur Fenster-InnenseIte hin öffnet und wenn an der Oberseite des Blendrahmens ein Dichtungsstreifen aufliegt, der in den Falz hineinreicht und zugleich auch die Hohlprofil-Schiene im wesentlichen abdeckt.
  • Diese ist dann auch in gekippter Stellung des Flügelrahmens vor Witterungseinflüssen und Verschmutzung geschützt. Besonders geeignet ist ein aus elastischem Material bestehender Dichtungsstreifen, der an seiner in den Falz hineinreichenden Seite lippen-oder wulstförmig ausgebildet ist. Hierdurch kann zwischen der Oberseite der Hohlprofil-Schiene und der entsprechenden Wand des Falzes eine gute Abdichtung hergestellt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Autührungsmöglichkeit der Erfindung besteht darin, da an der Unterseite des Flügelrahmens und im Bereich seiner Innenseite ein nach unten gerichteter Dorn befestigt ist, der bei aufgekippte Flügelrahmen in eine Vertiefung eingreift und eine seitliche Verschiebung des Flügelrahmens blokkiert. Der Flügelrahmen kann dann nur in seiner am Blendrahmen anliegenden Stellung in seitlicher Richtung verschoben werden, so da sichergestellt ist, da der Flügelralimen in seiner gekippten Lage in keinem Falle z.B. durch eine von augen eindringende Person verschoben werden kann. Die Unterseite des Flügelrahinens wird im Bereich seiner Innenseite vorteilhaft so stark abgeschrägt, da? die abgeschrägte Fläche bei Erreichen des gröAtmög licheii Kippwinkels etwa waagerecht liegt, wobei der Dorn dann senkrecht auf die abgeschrägte Fläche aufgesetzt ist.
  • In Abwandlung der zuvor beschriebenen Ausführungsform wird erz in dungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, daß an der Unteralte des Flügeirahmens ein in senkrechter Richtung verschiebbarer Dorn und an der Oberseite des unteren Blendrahmenstückes eine den Dorn in seiner unteren Stellung aufnehmende Vertiefung vorgesehen sind. Auch mit dieser Maßnahme läßt sich eine seitliche Arretierung des Flügelrahmens in günstiger Weise erzielen. Vorteilhaft ist es ferner, wenn der Dorn mit der Treibstange eines Handhebelgestänges verbunden; er kann aber auch mit einem am unteren Blendrahmenstück angeordneten Schnäpperhebel verbunden und durch diesen verschiebbar sein.
  • Ein Flügelrahmen, der in seitlicher Richtung an einem feststehenden Fenster- oder Türteil vorbeigeschoben wird und sich somit in einer anderen Ebene bewegt als dieser, muß in seiner geschlossenen Stellung sowohl gegenüber diesen Fenster- bzw. Türteilen als auch gegenüber dem Blendrahmen gut abgedichtet sein. Der Flügelrahmen liegt deshalb mit einem Teil seiner Breite an den betreffenden Fenster- bzw. Türteilen und an den Anschlagkanten des Blendrahmens an und überdeckt diese dabei. Wenn Jedoch die an der Oberseite des Flügelrahmens angeordnete Ausstellvorrichtung und ihre am Blendrahmen sitzenden Führungen in ihrer einen Endstellung eine leichte seitliche Verschiebung des Flügeirahmens zulassen sollen, so kann dabei der Flügelrahmen in seiner geschlossenen Stellung nicht so fest am Blendrahmen anliegen, daß eine einwandfreie Abdichtung vorliegt. Um diesen Mangel zu beheben, schlägt die Erfindung weiterhin vor, daß an der an einem festen Rahmenteil eines benachbarten Fensterflügels und/oder des Blendrahmens aufliegenden Seite des Flügelrahmens Halteklauen eingelassen sind, die beim Schließen des Flügels hinter in diesei Rahmenteil bzw. den Blendrahmen eingelassene Schließbleche greifen. Mit diesen Halteklauen kann in Schließstellung des F1U-gelrahmens dieser ausreichend fest an seine Auflageflächen angedrückt werden. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Halteklauen mit einem zum Betätigen der Ausstellvorrichtung dienenden, am Flügelrahmen angeordneten Handhabel-Gestänge gekuppelt sind.
  • Ebenso ist es zusätzlich denkbar, daß der Flügeirahmen an einer in geschlossener Stellung desselben am Blendrahmen anliegenden Stirnseite ebenfalls mindestens eine Halteklaue aufweist. Diese bewirkt dann auch auf dieser Seite ein festes Anliegen des F1ugelrahmens. Vorteilhaft ist es im übrigen, wenn die Halteklauen hakenförmig ausgebildet sind und zum Hintergreifen der Schließbleche eine Drehbewegung ausführen.
  • Während Mittel zur Verhinderung eines seitlichen Verschiebens des Flügel rahmens in seine Kipplage bereits vorgeschlagen wurden, hat es sich aber auch als günstig erwiesen, eine Arretierung zur Blockierung der Kippbewegung des Flügeirahmens während des Verschiebens desselben vorzusehen. Eine solche Arretierung wird vorteilhart der Ausstelivorrichtung zugeordnet. Als besonders geeignet hat sich eine Schnappvorrichtung erwiesen, die nur bei bewu£tem Kippen des Flügelrahmens von Hand die Kippbewegung freigibt. Ferner ist es denkbar, die Arretierung so auszubilden, da3 der Flügelrahmen zusätzlich auch in nur teilweise aufgekippter Lage feststellbar ist.
  • Als Atisstellvorrichtungen für Kippflügel ist die Verwendung einer Kreuzschere bekannt. Für ein Schiebefenster bzw, eine Schiebetür nach der Erfindung ist diese jedoch besonders geeignet. Aber auch andere bekannte Austellscheren lassen sich ohne Schwierigkeiten verwenden.
  • wird eine Kreuzschere als Ausstellvorrichtung verwendet, so länt sich gemäQ einem weiteren Vorschlag der Erfindung auch die Schnappvorrichtung vorteilhaft so ausführen, dan sie durch einen an einer der sich kreuzenden Scherenstangen der Kreuzschere befestigten Raststift gebildet ist, der senkrecht zur Bewegungsrichtung der Scherenstangen gegen eine Federkraft auslenkbar ist und in nicht ausgelenkter Stellung in eine an der anderen Scherenstange vorgesehene Ausnehmung e ngreift.
  • Eine solche Schnappvcrrielltung zur Arretierung der Kippbewegung ist im Zusammenhang mit einem nach der Erfindung ausgebildeten Rahmen besonders vorteilhaft verwendbar. Jedoch kann eine solche Schnappvorrichtung darüberhinaus mit dem gleichen Vorteil bei jedem Kippflügel angewendet werden, dessen Ausstellvorrichtung durch eine Kreuzschere gebildet wird. Dies gilt gleichfalls für die nachfolgend beschriebene besondere Ausgestaltung der Schnappvorrichtung, die darin besteht, da der Raststift an einer auf der Oberseite der oberen Scherenstange befestigten Blattfeder sitzt und durch diese Scherenstange in Richtung auf die untere Scherenstange hindurchgeführt ist.
  • Unabhängig von der Art der jeweils verwendeten Ausstellvorrichtung erfolgt die Führung derselben am Blendrahmen günstigerweise mit Hilfe von an einer Führungsschiene entlanglaufenden Rollzapfen.
  • Die Erfindung ist aber auch für eine weitere Art von Fenster-und Türrahmen mit Vorteil anwendbar, und zwar für solche Rahmen, bei denen der Flügelrahmen einen oder mehrere Hubwagen mit auf einer Führungsschiene laufenden Laufrollen aufweist. Auch ein solcher Rahmen kann, wenn die Ausstellvorrichtung am Blendrahmen verschiebbar geführt ist, wahlweise eine Kippbewegung oder eine Schiebebewegung ausführen, wenn gerpäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung der Flügelrahmen auf der Führungsschiene kippbar ist. Dies kann z.B. in einfacher Weise erreicht werden, wenn die Führungsschiene und/oder die Laufrollen abgerundete Laufflächen aufweisen.
  • Wird als Ausstellvorrichtung eine Kreuzschere verwendet, so wird diese dann vorteilhaft jeweils am oberen waagerechten Rahmenteil des Flügelrahmens und des Blendrahmens um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert.
  • Nachfolgend werden einige Maßnahmen beschrieben, die für einen nach der Erfindung ausgeführten, mit einem Hubwagen ausgerüsteten Rahmen eine besonders günstige Form der Abdichtung ergeben. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, da die oberen waagerechten Rahmenteile des Blendrahmens und des Flügelrahmens jeweils einen nach oben bzw. nach unten offenen Falz aufweisen, da3 diese Falze sich in geschlossener Stellung des Flügelrahmens überdecken und daß zwischen den Falzen eine Dichtung angeordnet ist. Wenn als Ausstellvorrichtung eine Kreuzschere verwendet werden soll, so ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform auch darin zu sehen, daß auf den oberen Rahmenteil des Flügelrahmens eine oberhalb der Kreuzschere bis zum Blendrahmen reichende Abdeckung aufgesetzt ist und da an der Unterseite der Abdeckung eine Dichtleiste vorgesehen ist, die beim Absenken des Flügelrahmens auf einer nach oben gerichteten Dichtleiste des Blendrahmens aufliegt. Auf diese Weise sind eine Abdeckung für die Kreuzschere und eine Dichtung in günstiger Weise konstruktiv vereinigt.
  • Eine anders günstige Ausführungsiorm für die Abdichtung eines solchen Rahmens, die allerdings nicht an die Anwendung von Hubwagen gebunden ist, ist gegeben, wenn zwischen dem Flügeirahmen und dem Blendrahmen parallel zueinander eine innere und eine äußere Dichtleiste umlaufen, wenn die innere Dichtleiste in ihrem ganzen Verlauf am Flügelrahmen und die äußere Dichtleiste bis auf ihren bei Verschieben in Offnungsrichtung vorderen, senkrechten Teil am Blendrahmen befestigt sind und wenn dieser Teil der äuzeren Dichtleiste mit dem Flügelrahmen verbunden ist. In geschlossener Stellung des Flügelrahmens ist dieser somit auf sämtlichen Rahinenteilen durch eine doppelte Dichtleiste abgedichtet. Beim Verschieben des Fltlgelrahtnens in Öffnangsrichtung hebt sich dann auch der betreffende Teil der äußeren Dichtleiste von den angrenzenden waagerechten Teilen dieser Dichtleiste ab, so da auch durch die doppelte Dichtleistenanordnung die Bewegung des Flügelrahmens nicht beeirlträchtigt wird.
  • In allen beschriebenen Fällen bestehen die Dichtleisten günstigerweise aus elastischem Material, das in in die Rahmenteile eingelassenen Profilschienen gehalten wird.
  • Bei einer anderen bekannten Rahmenausführung liegt der Flügelrahmen in geschlossener Stellung in der gleichen Ebene mit einem benachbarten Festrahmen. Diese Rahmenausführung wird aus optischen Gründer gerne gewählt, weil sämtliche Rahmenteile in einer Ebene liegen. Bisher war es nur möglich, die Flügelrahmen dieser Fenster oder Türen durch eine Dreh- und/oder Kippbewegung zu öffnen. Aber auch für diese Ausführung wird gemä einem weiteren Vorschlag der Erfindung das wahlweise Öffnen durch eine Kipp-oder Schiebebewegung möglich, wenn der Flügelrahmen an seinem unteren waagerechten Rahmenteil so gelagert ist, daß er in eine zu der Schließebene parallele Ebene verschoben werden kann, und wenn der Flügel rahmen durch die Ausstellvorrichtung in der letztgenannten Ebene, in der dann die Schebebewugung erfolgt, kippfrei arretiert ist.
  • Diese Verschiebbarkeit wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß eine am Blendrahmen zur Führung des Flügelrahrflens befestigte Führungsschiene als Hohlschiene ausgebildet ist, die in Höhe des zu verschließenden Rahmenteils zwei quer zur Schubrichtung verlaufende Abzweigungen aufweist. In diesem können dann die an der Unterseite des Flügelrahmens vorgesehenen Gleitkufen oder Rollen bei der Bewegung des Flügelrahmens von der einen Ebene in die andere geführt werden.
  • Die zur Betätigung der Flügelrahmen meist verwendeten Handhebelgestänge haben aus den seitlichen Stirnwänden desselben austretende, hinter Schließbleche des Blendrahmens greifende Zapfen, die Je nach der Stellung des Handhebelgestänges ihre Höhenlage verändern. FUr einen erfindungsgemäßen Rahmen der letztgenannten Art wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß dieses Handhebelgestänge dann drei Funktionsstellungen aufweist, von denen die der höchsten Lage der Zapfen entsprechende Stellung die Verriegelungsstellung, eine der mittleren Lage der Zapfen entsprechende Stellung die Schiebestellung und eine der unteren Lage der Zapfen entsprechende Stellung die Kippstellung sind.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen: Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Fensters mit einem kipp- oder schiebbaren Flügelrahtnen in einer ersten Ausführungsform; Fig. 2 die Darstellung eines Handhebelgestänges zu der Ausführungsform nach Fig. 1; Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch ein Fenster in der Ausführungsform nach Fig. 1; Fig. 4 einen Teilschnitt entsprechend der Darstellung nach Fig. ), jedoch bei geschlossenem Flügelrahmen; Fig. 5 die perspektivische Darstellung eines nach der Erfindung ausgeführten Fensters mit einem Flügelrahmen, der mit einer Hubvorrichtung versehen ist; Fig. 6 das Handhebelgestänge des Flügelrahmens nach Fig. 5; Fig. 7 einen schematischen Schnitt durch ein Fenster in der Ausführungsform nach Fig. 5 bei geschlossenem Flügelrahmen, entlang der Linie Vil-Vil in Fig. 5; Fig. 8 einen schematischen Schnitt durch dasselbe Fenster, jedoch bei angehobenem Flügelrahmen, entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 5; Fig. 9 einen schematischen Schnitt durch dasselbe Fenster, Jedoch bei gekipptem Flügel rahmen, entlang der Linie IX-IX in Fig. 5; Fig. 10 einen schematischen Teilschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform des Fensters nach Fig. 5 bei geschlossenem Flügelrahmen; Fig. 11 einen schematischen Teilschnitt durch dasselbe Fenster, Jedoch bei angehobenem Flügelrahmen; Fig. 12 eine Seitenansicht in den ausgebrochen gezeichneten unteren Flügelrahmen bei abgesenktem Hubwagen; Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Ansicht mit angehobenem Hubwagen; Fig. 14 eine perspektivische Darstellung einer mit einer Arretierung versehenen Kreuzschere; Fig. 15 die Anordnung der Dichtungen für eine Ausführungsform nach Fig. 5; Fig. 16 einen waagerechten Schnitt entlang der Linie XVI-XVI in Fig. 15; Fig. 17 eine perspektivische Ansicht eines Fensters in einer weiteren Aus führungs form, bei der der Flügelrahmen in Schließstellung in der gleichen Ebene mit einem Festrahmen liegt; Fig. 18 das Handhebelgestänge des Flllgelrahmens nach Fig. 17; Fig. 19 den Flügelrahmen nach Fig. 17 in gekippter Stellung; Fig. 20 einen Schnitt entlang der Linie XX-XX in Fig. 17.
  • Bei der ersten der genannten Ausführungsformen ist ein Blendrahmen 10 in eine hier ntht dargestellte Wand eingesetzt. Die eine Hälfte desselben wird durch einen Festrahmen 11 ausgefüllt, während die andere Hälfte mit einem Flügelrahmen 12 verschließbar ist. Dieser läuft auf einer Führungsschiene 13 und wird an seinem oberen Ende durch eine Kreuzschere 14 gehalten, deren dem Blendrahmen 10 zugewandte Scherenarmenden mit Rollzapfen 15 versehen sind, die in einer Halteschiene 16 laufen. Die Betätigung des Flügelrahmens erfolgt durch ein Handhebelgestänge 17, durch das Halteklauen 18 betätigt werden. Diese führen jeweils um eine Achse 19 eine Drehbewegung aus, bei der sie zum Schliessen des Flügelrahmens 12 hinter Schließbleche 20 greifen. Dies gilt entsprechend für diejenige Halteklaue 18a, die aus einer dem Blendrahmen 10 zugewandten Stirnseite des Rahmenteils 12c des Flügelrahmens 12 herausragt und hinter das Schlieblech 20a greift.
  • Der Flügelrahmen 12 ist an seinem unteren waagerechten Rahmenteil Pa mit einem zum Blendrahmen 10 hin offenen Falz 21 versehen, in den ein winkelförmiger Träger 22 eingesetzt ist. An letzterem sind Laufrollen 25 mit kugelförmigen Laufflächen befestigt, die Un entsprechenden Laufflächen der als C-Profil ausgebildeten Führungsschiene 13 entlanglaufen. In den zwischen dem Träger 22 und der Oberseite der Führungsschiene 15 liegenden Raum ragt eine Dichtung 24 hinein, die an dieser Seite einen Dichtungswulst 24a aufweist und die zugleich den unteren waagerechten Rahmenteil lOa des Blendrahmens 10 abdeckt. Da der Dichtungswulst 24a auch in gekippter Lage des Fllrahmens 12 sowohl an der Führungsschiene 13 als auch am Träger 12 anliegt, sind die Führungsschiene 15 und die Laufrollen 23 vor eindringendem Schmutz und Wasser stets geschützt. Hierdurch wird aber auch am Rahmenteil lOa herablaufendes Wasser unmittelbar nach außen abgeleitet, ohne da es an dieser Stelle zur Innenseite des Fensters vordringen kann.
  • In einem waagerechten Rahmenteil lOb des Blendrahmens 10 befindet sich eine Vertiefung 25, in die bei gekippter Lage des Flügeirahmens 12 ein Dorn 26 eingreift. Die Unterseite des Rahmenteils 12a ist so stark abgeschragt, da der etwa senkrecht aufgesetzte Dorn 26 in der Kipplage des Flügelrahmens 12 seinerseits etwa serjkrefht steht. Die Vertiefung 25 und der Doln 26 haben eine solche relative Lage zueinander, daí, das Eingreifen des Dorns 26 in die Vertiefung 25 nur dann möglich ist, wenn sich der Flügelrahmen 12 genau vor dem von ihm abzuschlieSenden Teil des Fensters befindet. Der in dieser seitlichen Stellung gekippte F1U- Seirahmen 12 ist dann gegen eine seitliche Verschiebung gesichert, so daß ein unbefugtes Beiseites#eben des Flügelrahmens 12 von außen nicht möglich ist.
  • Die Funktion eines derart aufgebauten Fensters ist folgende: In geschlossener und verriegelter Stellung des Flügeirahmens 12 nimmt das Handhebelgetänge 17 die in Fig. 2 gezeigte Lage ein.
  • Zum Offnen des Flügeirahmens 12 wird das Handhebelgestänge 17 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht, in der die Halteklauen 18 von den Schlie3blechen 20 gelöst sind. Der Flügelrahmen 12 kann dann in seitlicher Richtung beliebig verschoben werden. Dabei verhindert eine hier nicht erkennbare, später noch beschriebene Arretierung in der Kreuzschere 14 eine Kippbewegung des Flügelrahmens 12. Wenn diese Jedoch gewünscht wird, so kann durch bewuAtes Drücken des Flügeirahmens 12 in seine Kipprichtung durch Anfassen des Handhebelgestänges 17 die Haltewirkung der Arretierung überwunden werden, wonach der Flügelrahmen 12 die Kippbewegung ausführt und in der zuvor beschriebenen Weise durch den Dorn 26 gegen eine seitliche Verschiebung selbsttätig gesichert ird. Beim Schließen des Flügelrahmens 12 aus seiner Kippstellung heraus drückt man diesen mittels des Handhebelgestänges 17 wieder in seine senkrechte Lage, wobei die Arretierung erneut wirksam wird.
  • Anschließend werden durch Betätigung des Handhebelgestänges 17 die Halteklauen 18 in Eingriff mit den Schlie3blechen 20 gebracht.
  • Die anhand der Fig. 5 bis 16 beschriebenen Ausführungsforiren gehen von einem Flügelrahmen 27 aus, der zum Offnen gegenUber dem Blendrahmen 10 angehoben werden kann. Zur Betätigung des Flügelrahmens 27 dient ein Handhebelgestänge 2S, über das Halteklauen 29 und ein zwei Hubwagen 30 zugeordnetes Hebelwerk betätigt werden. Durch das Absenken des FlUgelrahmens 27 beim Verschlie'en desselben greifen die Halteklauen 29 in ausreichender Weise hinter Schlieableche 51, so daß eine Drehbewegung der Halteklauen 29 nicht unbedingt erforderlich ist.
  • Als Ausstellvzrrichtung ist auch hier wieder eine Kreuzschere 32 vorgesehen, die so ausgebildet ist, da3 sie der Hubbewegung des Flügelrahmers27 entsprechend auch eine Schwenkbewegung um eine waagerechte Achse ausführen kann. Die dem Blendrahmen 10 zugeordnete Seite der Kreuzschere 32 wird in einer als Hohlprofil ausgebildeten Halteschiene 33 über kugelige Lagerkörper 34 gehalten und geführt, wobei der Durchmesser der Lagerkörper 34 größer ist als ein an der Unterseite der Halteschiene 33 befindlicher Schlitz 35. Die Breite des Schlitzes 35 ist so bemessen, daß eine Schwenkbewegung der Kreuzschere 32 an der Halteschiene 53 möglich ist.
  • Die am Flügelrahinen 27 befestigten Armenden der Kreuzschere 32 sind über Schwenkzapfen 36 mit Jeweils einem Winkelstück 37 verbunden. Die Schwenkzapfen 36 sind sowohl an den Armenden der Kreuzschere 32 als auch an den Winkelstücken 37 so befestigt, daß eine Auslenkung dieser Teile gegeneinander um eine waagerechte Achse möglich ist, so daß auch diese Seite der Kreuzschere 52 die durch das Heben und Senken des Flügelrahmens 27 bewirkte Schwenkbewegung mitmachen kann. Für die beschriebene Lagerung der Schwenkzapfen 36 ist es ausreichend, wenn die Armenden der Kreuzschere 32 und die Winkelstücke 37 entsprechende Längsschlitze aufweisen, die hier nicht dargestellt sind.
  • Der Flügelrahmen 27 ist an seinem oberen waagerechten Rahmenteil 27a mit einem nach unten gerichteten Falz 38 versehen, der in geschlossener Stellung des Flügelrahmens 27 über einen nach oben gerichteten Falz 39 des oberen waagerechten Rahmenteils lOc des Blendrahmens 10 liegt. In die Falze 38 und 39 sind wulstförmige Dichtleisten 40 und 41 eingelassen, von denen zumindest eine aus elatischem Material besteht. Die dem Falz 59 zugeordnete Dichtleiste 41 hat ein sich nach oben halbrund öffnendes Profil, das dem Querschnitt der in den Falz 30 eingelassenen Dichtleiste 40 angepasst ist. Beim Absenken des Flügelrahmens 27 liegt die Dichtleiste 40 im halbrunden Teil der Dichtleiste 41 fest auf, so daß sich eine gute Abdichtung ergibt.
  • Der untere waagerechte Rahmenteil 27b des Flügelrahmens 27 ist an seiner Unterseite mit einer Dichtleiste 42 aus elastirohem Material versehen, die sich beim Absenken des Flügelrahmens 27 auf den Rahmenteil lOb des Blendrahmens 10 drückt.
  • Der Rahmenteil 27b ist ferner mit einem nach unten hin offenen, U-förmigen Profil träger 43 versehen, der als Gehäuse zur Unterbringung des Hubwagens 30 und des zugehörigen Hebeiwerkes dient.
  • In n Figuren 7 bis 9 sind nur die Laufrollen 44 des Hubwagens 30 entsprechend ihrer Jeweiligen relativen Lage innerhalb des Profilträgers 43 dargestellt. Die Laufrollen 44 laufen auf einer Führungsachiene 45 entlang, und beide sind mit einander angepasten abgerundeten Laufflächen versehen, so daß letztere auch als Lagerung zum Durchführen der Kippbewegung des Flügelrahmens 27 geeignet sind.
  • Die Kreuzschere 32 kann zusätzlich mit einer Abdeckung 46 versehen werden, die gleichzeitig zum Befestigen der oberen Dichtleiste 40 dient (Fig. 10, 11). Hierzu weist die Abdeckung 46 einen nach unten schlitzf#rmig geöffneten Profilteil 46a auf.
  • Entsprechend ist die Dichtleiste 41 in einen Profilteil 47a einer Führungsschiene 47 eingezogen. An der Kreuzsohere 32 befestigte Lagerkörper 50 greifen bei dieser Ausführung von der Seite her durch einen Schlitz 48 in die Führungasohiene 47 ein. Die Armenden der Kreuzschere 32 sind an der Abdeckung 46 durch Schwenkzapfen 49 gehalten, deren Länge etwas größer gewählt ist als es der Gesamtdtärke des betreffenden 8cherenarmendes und des Winkeltückes 46b der Abdeckung 46 entspricht.
  • Hierdurch erhält die Kreuzichere 32 auch an ihrer dem FlUgelrahmen 27 zugewandten Seite eine Versohwenkbarkeit um eine waagerechte Achse. Die Kreuzschere 32 kann somit die Hub- und Senkbewegung des Flügelrahmens 27 mitmachen.
  • Der in den unteren Rahmenteil 27b des FlUgelrahmens 27 eingesetzte Profilträger 43 enthält Jeweils zwei Hubwagen 30, die in der gehobenen und der gesenkten Stellung des Fltlgelrahmens 27 mit ihren Laufrollen 44 stets auf der FUhrungaschiene 45 aufliegen. Der Prorilträger 43 ist mit den beiden Hubwagen 30 durch einen Arm Je eines Winkelhebels 51 verbunden, der in einem Drehpunkt 52 am Profilträger 43 und in einem Drehpunkt 53 am Hubwagen 30 befestigt ist. In einem weiteren Drehpunkt 54 ist an Jedem der Winkelhebel 51 eine Druck-Zug-Stange 28a des Handhebelgestänges 28 angelenkt. Diese ist über weitere Winkelhebel 55 an beiden Enden mit Je einer in senkrechter Richtung angeordneten Druck-Zug-Stange 28b gelenkig verbunden; bei Betätigungderselben drehen sich die Winkelhebel 55 um ihren Drehpunkt 56. Soll der Flügelrahmen 27 aus der in Fig. 12 dargestellten abgesenkten Lage angehoben werden, so erfolgt eine solche Betätigung des Handhebelgestänges 28, daß die linke Druck-Zug-Stange 28b nach oben und die rechte Druck-Zug-Stange 28b nach unten bewegt werden. Die Winkelhebel 55 drehen sich im Uhrzeigersinn und verschiebsn die Druck-Zug-Stange 28a nach rechts. Dabei drehen sich i'ie Winhihebel 51 um ihren Drehpunkt 52 ebenfalls im Uhrzeigersinn, so daß der dem Abstand zwischen den Drehpunkten 52 und 53 entsprechende Hebelarm des Winkelhebels 51 aus einer angenähert horizontalen Lage in eine vertikale Lage verstellt wird. Hierbei wird der Profilträger 43 gegenüber dem Hubwagen 50 um ein entsprechendes StUck angehoben. Da der Profilträger 43 bei dieser Drehrichtung der Winkelhebel 51 und bei der in Figur 5 gezeigten Einbaulage durch den angrenzenden vertikalen Teif des Blendrahmens 10 und im übrigen auch durch die Halteklauen 29 in seitlicher Richtung arretiert ist, werden die Hubwagen 30 bei dieser Hubbewegung nach links versetzt. Beim Absenken des Flügelrahmens 27 verlaufen die einzelnen Verstellbewegungen entsprechend in umgekehrtem Sinne.
  • Unabhängig davon, ob ein Flügelrahmen 12 ohne Hubwagen oder ein Flügelrahmen 27 mit Hubwagen verwendet wird, ist es in jedem Fall erforderlich, den betreffenden Flügelrahmen nach dem Lösen der Halteklauen 18 bzw. 29 in vertikaler Lage zu arretieren, damit diese Lage bei einer beabsichtigte;i Verschilbebewegung beibehalten wird. Wenn als Ausstellvorrichtung eine Kreuzschere 14 bzw. 32 verwendeT wird, so iässt sich diese Arretierung durch die in Fig. 14 dargestellte Schnappvorrichtung in gut,~ stiger Weise bewirken. Die i#'#euzschere 14 hat zwei Scherenarme 14a und 14b, die mit Jeweils einem Ende über Winkelstücke 57 am Flügelrahmen 12 angelenkt sind. Auf der Oberseite des oberen Scherenarms 14a ist eine Blattfeder 58 befestigt, die einen Raststift 59 trägt. Dieser ist durch eine in dem Scherenarm 14a befindliche Bohrung hindurchgeführt und hat eine solche Länge, daß er in eine Bohrung 60 im Scherenarm 14b eintreiben kann.
  • Die Bohrung 60 hat eine solche Lage, daß dieses Eingreifen gerade dann erfolgt, wenn der Flügelrahme 12 eine vertikale Lae hat. Es können bei Bedarf noch weitere Raststifte und Bohrungen vorgesehen werden, mit denen der Flügelrahmen 12 z.B. auch in halbgekippter Stellung arretiert werden kann. Das Lösen dieser Arretierung erfolgt in Jedem Falle durch einen über den Handgriff des Handhebelgestänges 17 bewußt auf den Flligelrahmen 12 ausgeübten Druck bzw. Zug.
  • Wenn ein Flügelrahmen 27 fUr eine Kippbewegung und eine Verschiebebewegung gleichzeitig ausgelegt sein muß, so erfordert dies in besonderer Weise angeordnete Dichtungen. Eine besonders vorteilharte Anordnung ist gegeben, wenn in den Blendrahmen 10 drei Teile 61a, 61b und 61c einer Dichtleiste 61 eingesetzt sind. Ein senkrecht verlauf ender Teil 61d ist im beim Verschieben in Offnungsrichtung vorderes Rahmenteil 27a des Flügelranmens 27 in einer solchen Lage befestigt, daß er bei geschlossenem Flügelrahmen 27 an die freien Enden der Teile 61a und 61c der Dichtleiste 61 anschließt. Zusätzlich ist eine innere Dichtleiste 62 vorgesehen, deren Teile Jeweils parallel zu den Teilen 61a bis 61d der Dichtleiste 61 verlaufen, die Jedoch mit sämtlichen Teilen nur am Flügelrahmen 27 befestigt ist. Beide Dichtleisten 61 und 62 bestehen aus elastischem Material, so daß sie beim Andrücken des Flügel rahmens 27 an den Blendrahmen 10 zusammengedrückt werden und eine breite Dichtfläche ergeben. Bei dieser Ausführung ist die Dichtwirkung wegen der beschriebenen Doppelanordnung besonders gut.
  • Die Arbeitsweise eines mit Hubwagen 30 versehenen Plilgeirahmens 27 ist folgende: In geschlossenem Zustand haben die einzelnen Teile des Flügelrahmens 27 die in den Fig. 6, 7 bzw. 10 und 12 gezeigte Lage. Zum oeffnen wird das Handhebelgestänge 28 in die in Fig. 5 gezeigte Lage gebracht, in der die Halteklauen 29 von den Schließblechen 31 durch Anheben des Flügelrahmens 27 gelöst sind. Bei diesem Anheben werden die Hubwagen 30 durch die Druck-Zug-Stangen 28a und 28b in der zuvor beschriebenen Weise gegenüber dem Flügeirahmen 27 verstellt, so daß sich die in den Fig. 8 und 13 dargestellte Lage ergibt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Arretierung des Flügelrahmens 27 in der vertikalen Lage wirksam, wie sie für den Flügelrahmen 12 durch den Raststift 59 und die Bohrung 6Q vorgesehen ist. Jetzt kann der Fensterflügel 27 in die in Fig. 5 dargestellte Lage geschoben oder aber in die in Fig. 9 gezeigte Lage gekippt werden. Im ersten Fall laufen dabei die Laufrollen 44 auf der Führungsschiene 45, während beim Kippen die Laufrollen 44 auf der Lauffläche der Führungsschiene 45 quer zu dieser gleiten. Beim Schließen des Flügelrahmens 27 verlaufen die einzelnen Verstellbewegungen entsprechend in umgekehrter Richtung.
  • Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist in dem Blendrahmen 10 ein Fensterflügel 63 eingesetzt, der in geschlossener Lage in der gleichen Ebene liegt wie die Rahmenteile lOa und lOc des Blendrahmns 10. Der Flügelrahmen 63 ist auf halbkugelförmigen Gleitstücken 64 gelagert, die in einer FUhrungsschiene 65 venehiebber sind. Diese ist mit zwei Abzweigungen 65a versehen, so daß der Flügelrahmen 63 aus der zuvor genannten Ebene in eine zu dieser parallele Ebene gedrückt werden kann. Diese ist dann die Verschiebeebene, in der sich der F1U-gelrahrnen 65 beim Verschieben in seitlicher Richtung bewegt und in der er durch eine an seiner Kreuzschere 66 vorgesehene Arretierung kippfrei gehalten wird. Diese Arretierung besteht ebenfalls aus einer Blattfeder 58, einem Raststift 59 und einer Bohrung 60, die Jeweils an den Scherenarmen 66a und 66b vorgesehen sind und in der gleichen Weise zusammenwirken, wie es zuvor für die Kreuzschere 14 am Flügelrahmen 12 beschrieben wurde. Die Verriegelung des Flügelrahmens 63 am Blendrahmen 10 erfolgt durch Rollzapfen 67, die hinter Schließbleche 68 greiren und die durch ein Handhebelgestänge 69 betätigt werden. Letzteres hat drei Funktionsstellungen, von denen die in Fig. 18 gezeigte Stellung die Verriegelungsstellung ist. Wird das Handhebelgestänge 69 durch Verdrehung des Handhebels um 90° betätigt, so nehmen die Rollzapfen 67 die in Fig. 17 gezeigte Lage ein, in der sie sich auf einer mittleren Höhe befinden. In dieser Stellung können die untersten Rollzapfen 67 durch Ausnehmungen 68a in den unteren Schließblechen 68 und außerdem auch aus den übrigen Schließblechen 68 austreten, so daß der Flügelrahmen 63 in die Verschiebeebene gebracht werden und in seitlicher Richtung verschoben werden kann. An der Kreuzschere 66 befestigte Lagerkörper 70, die auch als Rollzapfen ausgebildet sein können, gleiten dabei in einer Halteschiene 70.
  • Wird ein Verschieben des Flügelpahmens 63 nicht gewünscht und soll er in eine Kipplage gebracht werden, so verbleibt der FlUgelrahmen 63 in seiner Schließebene, und das Handhebelgestänge 69 wird nicht um 900. sondern um 1800 aus der Verriegelungsstellung in die in Fig. 19 gezeigte Lage verstellt. Dann ist ein Kippen des Flügelrahmens 63 möglich, wobei dieser gegen eine seitliche Verschiebung durch seine Lage innerhalb des Blendrahmens 10 gesichert ist.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    Rahmen für Fenster oder Türen, mit einem feststehenden Blendrahmen und einem in diesem verschiebbar angeordneten Flügelrahmen#. da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß zwischen der Oberseite des Flügelrahmens (12; 27; 63) und dem Blendrahmen (10) eine an sich bekannte Ausstellvorrichtung (Kreuzschere 14; 32; 66) angeordnet ist und daß die Ausstellvorrichtung (Kreuzschere 14; 32; 66) am Blendrahmen (10) verschiebbar geführt ist.
    2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Flügelrahmens (12) am Blendrahmen (10) eine Hohlprofil-Schiene (Führungsschiene 13) mit im Querschnitt kreisförmigen, inneren Lagerflächen und durch einen Längsschlitz der Hohlprofil-Schiene (Führungsichiene 13) in diese hineinragende Tragelemente (Laufrollen 23) mit im Querschnitt kreisförmigen, äußeren Lagerflächen vorgesehen sind.
    3. Rahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlprofil-Schiene (Führungsschiene 15) am Blendrahmen (10) und die Tragelemente (Laufrollen 23) am Flügelrahmen (12) befestigt sind.
    4. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (taufrdlen 23) auf einem gemeinsamen Träger (22) befestigt und in einem an der Unterseite des Flügelrahmens (12) eingelassenen, zur Hohlprofil-Schiene (lUhrungsschiene 15) hin offenen Falz (21) angeordnet sind.
    5. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da als Tragelemente mittels Wälzlager gelagerte Laufrollen (23) mit einer im Querschnitt kreisförmigen Lauf fläche dienen.
    6. Rahmen nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlprofil-Schiene (Führungsschiene) am Blendrahmen (10) in einer solchen Lage befestigt ist, daß sich ihr LSngsschlitz in waagerechter Richtung zur Fenster-Innenseite hin öffnet, und daQ an der Oberseite des Blendrahmen8 (10) ein Dichtungsstreifen (Dichtung 24) aufliegt, der in den Falz (21) hineinreicht und zugleich auch die Hohlprofil-Schiene (Führungsschiene 13) im wesentlichen abdeckt.
    7. Rahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß der Dichtungsstreifen (Dichtung 24) aus elastischem Material besteht und an seiner in den Falz (21) hineinreichenden Seite wulstförmig ausgebildet ist.
    8. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Flügelrahmens (12) und im Bereich seiner Innenseite ein nach unten gerichteter Dorn (26) befestigt ist, der bei aufgekipptem Flügelrahmen (12) in eine Vertiefung (25) eingreift und eine seitliche Verschiebung des FlUgelrahmens (12) blockiert.
    9. Rahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des FlUgeirahmens (10) im Bereich seiner Innenseite so stark abgeschrägt ist, daß die abgeschrägte Fläche bei Erreichen des größtmöglichen Kippwinkels etwa waagerecht liegt, und daß der Dorn (26) senkrecht auf die abgeschrägte Fläche aufgesetzt ist.
    10. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Flllgelrahmens ein in senkrechter Richtung verschiebbarer Dorn und an der Oberseite des unteren Blendrahmenstückes eine den Dorn in seiner unteren Stellung aufnehmende Vertiefung vorgesehen sind.
    11. Rahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichet, daß der Dorn mit der Treibstange eines Handhebelgestänges verbunden ist.
    12. Rahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn mit einem am unteren Blendrahmenstück angeordneten Schnäpperhebel verbunden und durch diesen verschiebbar ist.
    13. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der an einem festen Rahmenteil eines benachbarten Fensterflügels und/oder des Blendrahmens (10) aufliegenden Seite des Flügelrahmens (12) Halteklauen (18) eingelassen sind, die beim Schließen des Flügelrahmens (12) hinter in diesen Rahmenteil bzw. den Blendrahmen (10) eingelassene Schließbleche (20) greifen.
    14. Rahmen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklauen (18) mit einem zum Betätigen der Ausstellvorrichtung (Kreuzschere 14) dienenden, am Flügelrahmen (12) angeordneten Handhebelgestänge (17) gekuppelt sind.
    15. Rahmen nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,daß der FlUgelrahmen(12) an einer in geschlossener Stellung desselben am Blendrahmen (10) anliegenden Stirnseite ebenfalls mindestens eine Halteklaue (18a) aufweist.
    16.Rahmen nach einem der Ansprüche 13 und 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklauen (18, 18a) hakenförmig ausgebildet sind und zum Hintergreifen der Schließbleche (20, 20a) um eine Achse (19) drehbar sind.
    17. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretierung (Raststift 59, Bohrung 60) zur Blockierung der Kippbewegung des Flügelrahmens (12; 27; 63) während des Verschiebens desselben vorgesehen ist.
    18. Rahmen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstellsorrichtung (Kreuzachere 14 32; 66) eine solche Arretierung aufweist.
    19. Rahmen nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung (Raststift 59, Bohrung 60) als Schnappvorrichtung ausgebilddt ist, die nur bei bewußtem Kippen des PlUgelrahmenß (12; 27S 63) von Hand die Kippbewegung freigibt.
    20. Rahmen nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügeirahmen zusätzlich auch in teilweise aufgekippter Lage durch eine Arretierung feststellbar ist.
    21. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausstellvorrichtung eine an sich bekannte Kreuzschere (14; 32; 66) dient.
    28. Rahmen nach Anspruch 19 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappvorrichtung durch einen an einem der sich kreuzenden Scherenarme (14a; 66a) der Kreuzschere (14; 66) bebefestigten Raststift (59) gebildet wird, der senkrecht zur Bewegungirichtung der Scherenarme (14a; 14b; 66a, 66b) gegen eine Federkraft auslenkbar ist und in nicht ausgelenkter Stellung in eine an dem anderen Scherenarm (14bS 66b) vorgesehene Ausnehmung (Bohrung 60) eingreift.
    23. Rahmen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Raststift (59) an einer auf der Oberseite des oberen Scherenarms (14a; 66a) befestigten Blattfeder (58) sitzt und durch diesen in Richtung auf den unteren Scherenarm (14b; 66b) hindurchgeführt ist.
    24. Rahmen nach Anspruch 1 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Ausstellvorrichtung (Kreuzschere 14) am Blendrahmen (10) an einer Halteschiene (16) entlan#laufende Rollzapfen (15) vorgesehen sind.
    25. Rahmen nach Anspruch 1, bei dem der Flügelrahmen mindestens einen Hubwagen mit auf einer Pührungsschiene laufenden Laufrollen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügeirahmen (27) auf der Führungsschiene (45) kippbar ist.
    26. Rahmen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (45) und/oder die Laufrollen (44) abgerundete Laufflächen aufweisen.
    27. Rahmen nach Anspruch 21 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzschere (32) Jeweils am oberen waagerechten Rahmen teil (27a bzw. lOc) des Flltgelrahmens (2) und des Blendrahmens (10) um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagert ist.
    28. Rahmen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen waagerechten Rahmenteile (lOc bzw. 27c) des Blendrahmens (10) und des Flügelrahmens (27) Jeweils einen nach oben bzw. nach unten offenen Falz (39 bzw. 38) aufweisen, daß diese Falze (38, 39) sich in geschlossener Stellung des Flügelrahmens (27) überdecken und daß zwischen den Falzen (38, 59) eine Dichtung (Dichtleisten 40, 41) angeordnet ist.
    29. Rahmen nach Anspruch 21 und 25 dadurch gekennzeichnet, daß auf den oberen R#hmenteil (27a) des Flügelrahmens (27) eine oberhalb der Kreuzschere (32) bis zum Blendrahmen (10) reichende Abdeckung (4 aufgesetzt ist und daß an der Unterseite der Abdeckung (46) eine Dichtleiste (40) vorgesehen ist, die beim Absenken des Flügelrahmens (27) auf einer nach oben gerichteten Dichtleiste Q41) des Blendrahmens (10) aufliegt.
    30. Rahmen nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flügelrahmen (27) und dem Blendrahmen (10) parallel zueinander eine innere und eine äußere Dichtleiste (62 bzw. 61) umlaufen, daß die innere Dichtleiste (62) in ihrem ganzen Verlauf am Flügelrahmen (27) und die äußere Dichtleiste (61) bis auf ihren beim Verschiebel in #ffnungsrichtung vorderen, senkrechten Teil (61d) am Blendralmzen (10) befestigt sind und daß dieser Teil (61d) der äußeren Dichtleiste (61) mit dem Flügelrahmen (27) verbunden ist.
    31. Rahmen nach Anspruch; 1 mit eirem Fltlgelrahmen, der tn geschlossener Stellung mit einem benachbar-ten Festsailmen in der gleichen Ebene liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen E;3) an seinem unteren waagerechten Rahmenteil in eine zu der vorgenannten Ebene parallele Ebene verschiebbar gelagert ist und daß der Flügelrahmen (63) durch die Ausstellvorrichtung (Kreuzschere 66) in letzterer kippfrei arretierbar ist.
    32.Rahmen nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Blendrahmen(lO) zur Führung des Flügelrahmens (63) befestigte Führungsschiene (65) als Hohlschiene ausgebildet ist, die in Höhe des zu verschließenden R#menteils zwei quer zur Schubrichtung verlaufende Abzweigungen (65a) aufweist.
    35. Rahmen nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Handhebelgestänge (69) mit aus den seitlichen Stirnwänden des Flügelrahmens (63) austretenden, hinter Schließbleche (68) des Blendrahmens (10) greifenden, höhenverstellbaren Zapfen (Rollzapfen 67) drei Funktionsstellungen aufweist, von denen die der höchsten Zapfenlage entsprechende Stellung die Verriegelungsstellung, eine der mittleren Zapfenlage entsprechende Stellung die Schiebestellung und eine der unteren Zapfenlage entsprechende Stellung die Kippstellung sind.
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