DE2005467C3 - Rohrförmige Dübelhülse aus Kunststoff - Google Patents
Rohrförmige Dübelhülse aus KunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine rohrförmige Dübelhülse aus Kunststoff, die als Verankerungsglied in einem
vorgebohrten Loch einer Wand etc. bestimmt ist und an einem Ende einen durch trennbare Verbindungsteile
mit dem Dübelschaft verbundenen Kragen oder Flansch aufweist, wobei Dübelschaft, Flansch und
Verbindungsteile aus einem Stück geformt sind.
Typische Beispiele für derartige Verankerungsmittel mit denen sich die Erfindung befaßt, sind die
verschiedenen Arten von Wandverankerungen für Schrauben oder Dübel, sowie Muffen oder muffenariigf
Teile, die in Verbindung mit den sogenannten Expansionsbolzen verwendet werden oder Teile derartiger
Expansionsbolzen bilden. Diese rohrartigen Verankerungs- oder Befestigungsmittel können in
Verbindung mit axialen Schlitzen oder ohne derartige axiale Schlitze verwendet werden und können aus
Metallen, Kunststoffen oder anderen geeigneten Materialien gefertigt sein.
Falls ein Verankerungs- oder Befestigungsmittel der vorstehend aufgeführten Art in einem gebohrten
Loch befestigt weiden soll, ist es in den meisten Fällen günstig, wenn im Befestigungszustand des Verankerungs-oder
Befestigungsmittels dessen äußeres Ende praktisch in einer Ebene mit der äußeren Oberfläche
des Materials, in das das Loch gebohrt ist, verläuft, beispielsweise mit der äußeren Oberfläche einer
Wand oder einer Platte. Wenn das Loch eine geringe Übergröße hinsichtlich des äußeren Durchmessers des
nicht ausgedehnten Verankerungs- oder Befestigungsmittels hat, wird dieses Mittel oder diese Einrichtung
sehr leicht zu weit in das Loch hineinbewegt, wenn es nicht mit einem Anschlagflansch ausgestattet
ist. Dadurch wird in vielen Fällen die Wirksamkeit des Verankerungs- oder Befestigungsmittels verringert,
wenn nicht die zu dem Verankerungs- oder BeIe-
stigungsmittel zugehörige Schraube oder ein derartiger
Bolzen durch einen längeren ersetzt wird Weiterhin besteht manchmal, falls das Verankerung?.-mittel
zu weit in das gebohrte Loch gedrückt wird, die Gefahr, daß das Verankerungs- oder Befesti
gungsmittel in einen unzugänglichen Hohlraum der Wand fällt und dadurch verlorengeht. Jedoch ist v-s
in bestimmten Fällen günstig, das Verankerungs- od-jr
Befestigungsmittel in einer gewünschten Stelle entlang der Achse des gebohrten Loches anzubringen
Wenn beispielsweise ein Türrahmen in einer Wandöffnung angebracht wird, werden Löcher durch den
Türrahmen in die Wand hinein gebohrt. Dann wiru das Verankerungs- oder Befestigungsmittel so tief ir·
das gebohrte Loch eingedrückt, daß es sich innerhalt«
der Wand befindet, wo die Verankerung stattfinden soll, und dann wird der Verankerungs- oder Befestj
gungsarbeitsgang in der Weise durchgeführt, daß eine relativ lange Schraube in das gebohrte Loch gelegt
wird und in das Verankerungs- oder Befestigungsmittel eingeschraubt wird.
Um die Anzahl von Typen von Verankerungs- oder Befestigungsmitteln zu verringern, welche die Verteiler
oder Verbraucher vorrätig haben müssen, um die verschiedenen Bedarfsnotwendigkeiten abzudecken,
wird es seit langer Zeit gewünscht, mit Flanschen ausgestattete rohrförmige Verankerungs- oder Befestigungsmittel
zur Verfügung zu haben, die erforderlichenfalls leicht durch den Verbraucher in der Weise
modifiziert werden können, daß sie in das gebohrte Loch zu jeder gewünschten Tiefe eingedrückt weiden
können. Aus Kunststoff gefertigte rohrförmige Verankerungs- oder Befestigungsmittel, die in der beschriebenen
Weise modifiziert werden können, sind bekannt. Der Flansch dieser bekannten Verankerungs-
oder Befestigungsmittel ist mit einem Ende des rohrförmigen Bauteils mittels einer Anzahl von in
Abständen befindlichen, sich axial erstreckenden Verbindungsteilen verbunden, die eine Fortsetzung
der Wand des rohrförmigen Bauteils bilden und die mit der Seite des das Bauteil umfassenden ringförmigen
Flansches verbunden sind, wobei der Innendurchmesser des Flansches gleich dem Durchmesser des
eingeschriebenen kreisförmigen Zylinders des rohrförmigen Bauteils ist. Somit bilden bei dem bekannten
Verankerungs- oder Befestigungsmittel der ringförmige Flansch und die Verbindungsteile ein zylindrisches
Loch, das eine direkte Fortsetzung der axialen Bohrung des rohrförmigen Bauteiles darstellt. Falls
dieses bekannte Verankerungs- oder Befestigungsglied tief in einem gebohlten Loch befestigt werden
soll, muß der Flansch von Anfang an durch Abschneiden oder Abscheren der Verbindungsteile, beispielsweise
mittels eines Drahtschneiders, entfernt werden. Es sitzen aber die trennbaren Verbindungsteile zwisehen
Dübelschaft und Flansch in axialer Verlängerung des Schaftkörpers unter dem Flansch und können
daher durch einfaches weiteres Eintreiben des Dübels nicht abgetrennt werden. Hierzu ist ein Werkzeug er-
forderlich.
Weiterhin sind Ausführungsformen in zweiteiliger Ausbildung bekannt, was den Dübel erheblich verteuert.
Darüberhinaus sind blindnietartige Befestigungselemente mit Fiansch bekannt, bei denen Hülse
und Spreizbolzen durch eine dünne, als Sollbrudistellen
ausgebildete Naht verbunden sind, jedoch nicht der Flanschten, und die insofern auch keine im Bedarfsfalle
mögliche Durchsteckmontage durch Abtrennen des Flansches ermöglichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, bei einer rohrförmigen Dübelhülse aus Kunststoff mit
Flansch, die Verbindung zwischen Hülse und Flansch so zu gestalten, daß der Flansch in sehr einfacher
Weise ohne Anwendung von Schneid- und Scherwerkzeugen entfernt werden kann.
Die erfindungsgemäße rohrförmige Dübelhülse aus
Kunststoff, die als Verankerungsglied in einem vorgebohrten Loch einer Wand etc. bestimmt ist und an
einem Ende einen durch trennfähige Verbindungsteile mit dem Dübelschaft verbundenen Kragen oder
Flansch aufweist, wobei Dübelschaft, Flansch und Verbindungsteile aus einem Stück geformt sind, ist
dadurch gekennzeichnet, daß sich das bzw. die Verbindungsteile radial über das kreiszylindrische Endteil
des Dübelschaftes hinaus erstrecken und der Innendurchmesser des von dem oder den Verbindungsteilen
getragenen Flansches größer ist als der Außendurchmesser des zylindrischen Schaftendteiles.
Vorzugsweise sind die Verbindungsteile als radial über den Schaftendteil vorragende, in Abstand voneinander
angeordnete Stege ausgebildet. Günstigerweise weisen die Stege an der Verbindungsstelle mit
dem Dübelschaft einen Fußteil größeren Querschnitts als die radia! weiter außen liegenden Stegteile auf.
Vorteilhafterweise dient als Verbindungsteil eine zwischen Dübelschaft und Flansch angeordnete, dünnwandige
Ringnaht, die durch eine unmittelbar am Dübelschaftumfang ansetzende, in den Flansch eingreifende
Ringrille gebildet ist.
Wenn die Dübelhülse gemäß der Erfindung tiefer in dem gebohrten Loch, als es durch den Flansch ermöglicht
wird, befestigt werden soll, kann die Dübelhülse in das gebohrte Loch in normaler Weise eingedrückt
werden, bis der Kragen oder Flansch die weitere Einsenkung verhindern. Auf Grund der Tatsache,
daß der Durchmesser des eingeschriebenen Kreises des Flansches größer ist, als der Durchmesser
des eingeschriebenen kreisförmigen Zylinders des Endteiles der Dübelhülse, ist ein ringförmiger Teil der
Endoberfläche des rohrförmigen Bauteils exponiert und dieser unabgedeckte Endteil wird jetzt einer
Druck- oder geringen Hiebwirkung ausgesetzt. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, d-iß der Kopf einer
zu der Dübelhülse gehörenden Schraube an dem exponierten ringförmigen Endoberflächenteil angelegt
wird, worauf ein Druck oder geringfügiger Hieb auf das entgegengesetzte Ende der Schraube, beispielsweise
mittels eines Hammers oder eines anderen Hiebwerkzeuges, ausgeübt wird. Dadurch werden das
Hülsenteil und der Flansch in entgegengesetzten • Richtungen in Bewegung gesetzt und auf Grund der
Tatsache, daß der zwischenliegende Verbindungsteil oder die zwischenliegenden Verbindungsteile sich radial
über den Querschnitt des Enteiles der Dübelhülse erstrecken, ist der bruchfähige Verbindungsteil oder
sind die bruchfähigen Verbindungsteile einer Beugungs- oder Scherwirkung ausgesetzt. Dadurch wird
der Flansch leicht von der Hülse abgetrennt, vorausgesetzt, daß der Verbindungsteil oder die Verbindungsteile
eine geeignete Dimensionierung besitzen. Gemäß der Erfindung übersteigt der Durchmesser
des eingeschriebenen Kreises des Kragens oder Flansches den Durchmesser des Umfangszylinders des
Endteiles des rohrförmigen Bauteils bzw. Hülse und die Verbindungsteile können aus am Umfang im Abstand
angebrachten Verbindungsstegen bestehen, die
ίο sich radial und praktisch im rechten Winkel zur
Längsachse des rohrförmigen Bauteiles erstrecken. Bei dieser Äusführungsform ist die gesamte Endoberfläche
des Hülsenteils unbedeckt und infolgedessen ist es besonders einfach, diese Endfläche der vorstehend
aufgeführten Hiebwirkung auszusetzen. Weiterhin hat die Tatsache* daß sich die Verbindungsstege
über einen ringförmigen Raum zwischen dem Ende des Hülsenteils und dem Flansch erstrecken, die Wirkung,
daß die Stege leicht durch die gegenseitige axiale
ao Entfernung, die zwischen dem Flansch und dem Hülsenteil stattfindet, abgeschnitten werden, wenn die
Dübelhülse nach einwärts gedrückt oder geschlagen wird. Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
erbringen einen weiteren Vorteil, wenn die Dü-
»5 beihülse von der praktisch radial expandierenden Art
ist, falls die zugehörige Schraube oder ein anderes zugehöriges verankerndes Bauteil befestigt wird. Dieser
Vorteil liegt darin, daß auf Grund der zwischenliegenden Stege der steifere Kragen oder Flansch die radiale
Ausdehnung des Hülsenteils an dessen mit dem Flansch ausgerüsteten Ende nicht verhindert.
Gemäß der Erfindung kann jeder dieser Verbindungsstege an der Verbindungsstelle mit dem Dübelschaft
einen Fußteil größeren Querschnitts gegenüber demjenigen der anstoßenden Stegteile aufweisen. Dadurch
wird erreicht, daß die verbindenden Teile nicht genau am äußeren Umfang des rohrförmigen Bauteils
abgeschnitten werden. Die sich nach auswärts erstrekkenden, am rohrförmigen Bauteil verbleibenden Fußteile
tragen zur Erhöhung der Reibung zwischen dem rohrförmigen Bauteil und der Wand des gebohrten
Loches bei. Dies ist besonders vorteilhaft in solchen Fällen, wo das gebohrte Loch eine geringfügige Übergröße
bezüglich des Querschnittes des Verankerungs- oder Befestigungsmittels besitzt.
Gemäß der Erfindung kann als Verbindungsteil eine zwischen Dübelschaft und Flansch angeordnete,
dünnwandige Ringnaht dienen, die durch eine unmittelbar am Dübelschaft ansetzende, in den Flansch eingreifende
Ringrille gebildet ist. Wenn das exponierte Ende des Hültenteils bei dieser Ausführungsform dem
vorstehenden erläuterten axialen Hieb ausgesetzt wird, wird der Flansch an der Stelle zerschnitten, wo
dessen Stärke durch die Ringrille verringert ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen weiterhin erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht von unten einer Ausführungsform der Dübelhülse gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen axialen Schnitt entlang Linie N-IL der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von unten einer weiteren Ausführungsform
der Dübelhülse gemäß der Erfindung, Fig. 4 einen axialen Schnitt entsprechend dem in
Fig. 2 gezeigten, jedoch mit der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform,
Fig. 5 eine Dübelhülse gemäß der Hrfindung von
der radial entlang der Gesamtlänge expandieibaien
Art,
Fig. ft ein Verfahren zur Entfernung des Kragens
oder Flansches vom Hülsenteil gemäß der Erfindung, das in einem gebohrten Loch befestigt ist,
Fig. 7 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt eines Teiles eines Türrahmens, der in einer Wandöffnung
unter Anwendung einer Dübelhülse gemäß der Erfindung befestigt ist, und
Fig. 8 bis 10 Axialschnittc entsprechend den in Fig. 2 und 4 gezeigten, jedoch von weiteren Ausfiihrungsformen
einer Dübelhülse entsprechend der Krfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Verankerungs- oder Befestigungsmitte! oder eine Dübelhülse 10, die für
samtliche Artenvon rohrförmigen Verankerungsbaiiteilen
steht, die zur Befestigung in einem Bohrloch zwecks Befestigung oder Verankerung einer
Schraube, eines Bolzens oder eines ähnlichen Befcstigungsbauteiles
geeignet sind. An einem Ende ist die Hülse IO mit einem ringförmigen Kragen oder Flansch
11 ausgestattet, dessen Innendurchmesser größer als der äußere Durchmesser oder der Durchmesser des
kreisförmigen Umfangszylinders des anstoßenden Endes der Hülse 10 ist, so daß ein Ringraum 12 zwischen
der Hülse und dem Flansch ausgebildet wird. Der Kragen oder Flansch 11 ist an der äußeren Oberfläche
der Hülse 10 durch einen gegenseitigen Abstand aufweisende, ;>ich radial erstreckende Verbindungsstege
13 befestigt.
Bei der in den F i g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform
ist der ringförmige Flansch 11 mit dem Hülsenteil 10 mittels eines ringförmigen Verbindungsteües
14 verbunden, der eine kleinere Wandstärke als der gesamte Flansch oder Kragen 11 besitzt.
In Fig. 5 ist eine Dübelhülse 15 tier zur Ausdehnung
über die gesamte Länge beim Einschrauben einer Holzschraube geeigneten Art gezeigt. Auf Grund
der Tatsache, daß ein Ringraum 12 zwischen dem Flansch 11 und dom Bauteil 15 vorhanden ist, verhindert
der Flansch nicht die Ausweitung desjenigen Endes des Hülsenteiles, mit dem der Flansch verbunden
ist.
In F i g. ft ist die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Dübelhülse
in einem Loch 16 befestigt, das in eine Wand
17 gebohrt ist. In den meisten Fällen ist es erwünscht,
daß der Flansch 11 an der äußeren Wandoberfläche
18 in der gezeigten Weise anliegt. Bisweilen will man jedoch den Flansch Il von der Hülse 10 entfernen,
beispielsweise, wenn die Hülse weiter in das Loch 16
hineinbewegt werden soll. Erfindungsgemälß wird diese Entfernung des Flansches II dadurch durchgeführt,
daß die Hülse 10 einer Druckwirkung oder geringen Hiebwirkung in der durch den Pfeil 19 angezeigten
Richtung ausgesetzt wird. Beispielsweise kann der Kopf einer Schraube 20 hieizu so angebracht werden,
daß et an dem Hülsenende in der gezeigten Weise
anliegt, worauf das entgegengesetzte Ende der
Schiaube einem Hieb mittels eines Hammers oder eines anderen Werkzeuges ausgesetzt werden kann.
Dalici weiden die Veibindungsstege 13 auf Grund der
Scherbeanspruchung, dei sie unterliegen, abgeschert.
Di-i Flansch, dei m den I ig. } und 4 gezeigten Ausfiihiungsform
kann ingleichei Weise entfernt werden.
Verschiedene wertere Ausführungsformen der Dübelhülse gemäß der Erfindung sind in den Fig. 8, S)
und 10 gezeigt, wobei der Flansch 11 einen axialen Abstand von der benachbarten Endfläche des Hülsentciis
10 besitzt, und wobei die Verbindungsstege sich in bezüglich der Längsachse der Dübelhülse geneigten
Richtungen erstrecken. Gemäß Fig. 8 überdeckt der Kragen oder Flansch 11 einen Teil der benachbarten
Endfläche der Hülse und gemäß den
ίο Fig. S und ° sind die Verbindungsstege mit der äußeren
Umfangsoberfläche der Muffe verbunden. Gemäß Fig. 10 sind jedoch die Verbindungsstege mit der
EndHäche der Hülse verbunden.
Wie bereits vorstehend ausgeführt, müssen, beispielswcise
wenn ein Türrahmen in einer Wandöffnung unter Anwendung von Schrauben-Verankerungs-
oder -Bcfestigungsmitteln befestigt werden soll, die daran befindlichen Flansche entfernt weiden,
da die Verankerungsmittel tief in den gebohrten Lo-
ao ehern angebracht werden müssen. In Fig. 7 ist ein
derartiger Türrahmen 21 gezeigt, der in einer öffnung
22 einer Wand 23 befestigt ist. Die äußeren Abmessungen des Türrahmens 21 sind normalerweise etwas
kleiner als die entsprechenden Abmessungen der Tiir-
»5 öffnung und deshalb wird der Türrahmen anfänglich in der öftnung 22 mit Holzkeilen 24 befestigt. Anschließend
werden Löcher 25 durch den Rahmen 21 und in die Wand 23 gebohrt und dann können die
Dübelhülsen gemäß der Erfindung in den Löchern 25.
wie unten in Fig. 7 gezeigt, in der Weise angebracht werden, daß der Flansch 11 der Hülse an der Innen
seitc des Rahmens 21 anschlägt. Der Flansch 11 kanu
nun von der Hülse 10 so abgetrennt werden, daß Ie diglich die Flülsc nach einwärts in das gebohrte Lot b
25 gestoßen oder geschlagen wird. Dies kann beispielsweise unter Anwendung einer Schraube 26 br
wirkt werden, die entweder so, wie die Schraube /.*'
gemäß F ig. ft angebracht wird, oder bei der die Spit/
der Schraube in die Hülse 10 in der in Fig. 7 unit-
to gezeigten Weise eingesetzt wird, worauf die Schraub
einer Hiebwirkung in der durch den Pfeil 19 angeg'
benen Richtung ausgesetzt wird. Die Hülse H) kan>dann
gerade in den Boden des Loches 25 in der Wann
23 eingedrückt werden, -vorauf die Schraube 26 ■·
die Hülse in der in F i g. 7 oben gezeigten Weise eing·
schraubt werden kann. Durch Anwendung einer Di
belhülse von der in den Fig. 1,2 und 5 gezeigten Λιι
worin die Fußteile der Verbindungsstege versünk
sind, verbleiben diese Fußteile 27 gemäß Fig. 7 ;u
der Hülse, nachdem der Flansch 11 entfernt ist. im.'
sind dadurch als die Reibung verstärkende BiuiUii.
wirksam und veihindern zusätzlich, daß sich die HuK'
innerhalb des Loches 25 dreht, wenn die SchrauN 26 eingeschraubt wird.
Selbstverständlich können verschiedene Modifil·, >
tionen der in den Zeichnungen gezeigten Au>ful>
lungsformen im Rahmen der Erfindung vorgeimm
men werden. Beispielsweise sei erwähnt, dal* Ίκ
Verbindungsstege 13sich nicht radial erstrecken mn sen. Weiteihin ist darauf hinzuweisen,daßdieäußt-M.-.:
und inneren Kanten des Kragens oder Flansches 1 I nicht notwendigerweise kreisförmig sein mussen
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Rohrförmige Dübelhülse aus Kunststoff, die als Verankerungsglied in einem vorgebohrten
Loch einer Wand etc. bestimmt ist und an einem Ende einen durch trennfähige Verbindungsteile
mit dem Dübelschaft verbundenen Kragen oder Flansch aufweist, wobei Dübelschaft, Flansch und
Verbindungsteile aus einem Stück geformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich das
bzw. die Verbindungsteile (14,13) radial über das kreiszylindrische Endteil des Dübelschaftes (10)
hinaus erstreckt bzw. erstrecken und der Innendurchmesser des von dem oder den Verbindungsteilen
getragenen Flansches (11) größer ist als der Außendurchmesser des zylindrischen Schaftendteiles
(10).
2. Rohrförmige Dübelhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile
als radial über den Schaftendteil vorragende, in Abstand voneinander angeordnete Stege (13)
ausgebildet sind.
3. Rohrförmige Dübelhülse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stege (13) an der Verbindungsstelle mit dem Dübelschaft einen Fußteil (27) größeren Querschnitts
als die radial weiter außen liegenden Stegteile aufweisen.
4. Rohrförmige Dübelhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsteil
eine zwischen Dübelschaft und Flansch angeordnete, dünnwandige Ringnaht (14) dient, die durch
eine unmittelbar am Dübelschaftumfang ansetzende, in den Flansch eingreifende Ringrille gebildet
ist.
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