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DE1289366B - Spreizbare Verankerung zum Einsatz in ein in Beton, Mauerwerk od. dgl. angebrachtes Bohrloch - Google Patents

Spreizbare Verankerung zum Einsatz in ein in Beton, Mauerwerk od. dgl. angebrachtes Bohrloch

Info

Publication number
DE1289366B
DE1289366B DE1964P0034368 DEP0034368A DE1289366B DE 1289366 B DE1289366 B DE 1289366B DE 1964P0034368 DE1964P0034368 DE 1964P0034368 DE P0034368 A DEP0034368 A DE P0034368A DE 1289366 B DE1289366 B DE 1289366B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
hole
anchoring
anchorage
mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964P0034368
Other languages
English (en)
Inventor
Bixby Thomas G
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phillips Drill Co Inc
Original Assignee
Phillips Drill Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phillips Drill Co Inc filed Critical Phillips Drill Co Inc
Publication of DE1289366B publication Critical patent/DE1289366B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D21/00Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
    • E21D21/008Anchoring or tensioning means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0858Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation with an expansible sleeve or dowel body driven against a tapered or spherical expander plug

Landscapes

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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine spreizbare Verankerung etwaige im Bohrloch verbliebene Bohrmehl keine zum Einsatz in ein in Beton, Mauerwerk od. dgl. Möglichkeit erhält, in den Raum zu gelangen, der als angebrachtes Bohrloch, bestehend aus einem mit Aufnahmeraum für das Material vorgesehen ist, das einer axialen Mittelbohrung versehenen Bolzen, des- beim Eintreiben des Massivbolzens von der Bohrsen in das Bohrloch eingeführte Endteil spreizbar ist, 5 lochwandung abgeschabt wird. Könnte das Bohrmehl und aus einem Spreizdorn, welcher ein Konusteil gleichfalls in diesen Materialaufnahmeraum gelangen, zum Eintreiben in die axiale Mittelbohrung des wäre nicht mehr der erforderliche Raum für das abBolzens und am vom Bolzen abgewandten Ende ein geschabte Material vorhanden, und es würde sich Kopfteil besitzt, wobei in der Endstellung der Ver- dann keine sichere Verankerung des Massivbolzens ankerung in dem Bohrloch ein Hohlraum zwischen io im Bohrloch erzielen lassen. Dadurch, daß nach der Bolzenende, Kopfteil und Wandung des Bohrloches vorliegenden Erfindung der Spreizdorn als Flansch zur Aufnahme von im Bohrloch befindlichen Bohr- mit einem im wesentlichen dem Bohrlochquerschnitt material gebildet ist. entsprechenden Durchmesser gestaltet ist, wird das Es ist ein Spreizdübel der vorerwähnten Art be- gegebenenfalls im Bohrloch vorhandene Bohrmehl kannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 864 882), bei 15 davon abgehalten, in den Raum zu gelangen, der als dem der Bolzen eine durchgehende axiale Mittel- Aufnahmeraum für das beim Eintreiben des Massivbohrung besitzt. Das vorausgehende Ende dieser so- bolzens in das Bohrloch abgeschabte Material vorgenannten Dübelhülse ist mit Schneidzähnen ver- gesehen ist. Die spreizbare Verankerung nach der sehen. Ein konischer Spreizbolzen ist in das ge- Erfindung ermöglicht somit in jedem Fall, auch wenn schlitzte, mit Schneidzähnen versehene Dübelhülsen- ao noch etwaiges Bohrmehl in dem Bohrloch verblieben ende eingesetzt und wird zusammen mit der Dübel- ist, eine sichere Verankerung, hülse in ein vorgebohrtes Dübelloch im Mauerwerk Um den Raum zur Aufnahme des beim Eintreiben eingetrieben. Das beim Eintreiben des Dübels an- des Verankerungsbolzens abgeschabten Materials fällende, durch die Schneiden abgeschabte Material genügend groß gestalten zu können, ist nach einer kann sich in einer konischen Ausdrehung an der 35 weiteren Ausgestaltung der Erfindung, der die vorderen Stirnseite der Dübelhülse ansammeln. Nach- Priorität vom 28. Januar 1964 zusteht, der Spreizteilig ist, daß dieser geschaffene Aufnahmeraum zu dorn, wie an sich bekannt, zwischen dem als Flansch klein ist und außerdem in diesen auch Material ein- ausgebildeten Kopfteil und dem Konusteil einen dringen kann, das beim Bohren des Loches in diesem zylindrischen Abschnitt kleineren Durchmessers aufzurückgeblieben war, weil der Spreizdorn ein seit- 30 weist und daß die Gesamtlänge des Spreizdornes liches Vorbeitreten dieses Materials aus dem Bohr- größer als die Tiefe der Mittelbohrung des Ankerlochgrund in diesen Raum gestattet. Dies hat zur bolzens ist.
Folge, daß nicht der erwünschte absolut sichere Es ist zwar bereits eine spreizbare Verankerung Sitz des Spreizdübels im Bohrloch erreicht werden aus der USA.-Patentschrift 3107 570 bekanntkann. 35 geworden, bei der der Spreizdorn einen scheiben-
Bei einem anderen bekannten Spreizdübel (USA.- förmigen Flansch als Kopfteil besitzt, dessen Quer-
Patentschrift 2 900 863) besteht der Bolzen aus einem schnitt dem des Bohrloches entspricht und bei dem
Massivbolzen mit einem Sackloch als axialer Mittel- zwischen Kopfteil und Konusteil ein zylindrischer
bohrung. In diese Mittelbohrung ist ein Spreizdorn Abschnitt kleineren Durchmessers ausgebildet ist,
einsetzbar, der in der Endstellung der Verankerung 40 jedoch ist bei dieser Verankerung eine Dübelhülse
völlig in dieses Sackloch eingetrieben ist. Bei einem verwendet, deren bohrlochseitiges Ende in der End-
solchen Spreizdübel muß das Bohrloch vom Bohr- stellung den zylindrischen Abschnitt des Spreizdornes
mehl gereinigt werden und außerdem findet das beim umschließt und an den als Kopfteil dienenden Flansch
Eintreiben des Massivbolzens in das Bohrloch abge- anstößt. Die zwischen dem zylindrischen Abschnitt
schabte Material keinen Raum, wo es sich, die sichere 45 und dem Konusteil gebildete Schulter soll dabei als
Verankerung nicht beeinflussend, ansammeln kann. zusätzliche Verankerung des Spreizdornes in der
Aufgabe der Erfindung ist es, eine spreizbare Ver- Dübelhülse dienen. Es ist dabei nicht daran gedacht
ankerung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch die zylindrische Ausbildung eines Abschnittes
die es ermöglicht, daß ein sicherer Sitz im Bohrloch des Spreizdornes einen Raum zur Aufnahme von
gewährleistet wird und dazu vorsieht, daß der zur 5° beim Eintreiben der Verankerung in das Bohrloch
Aufnahme des beim Eintreiben des Bolzens in das abgeschabten Materials zu schaffen.
Bohrloch geschaffene Aufnahmeraum ausreichend ist Um den angesetzten Spreizdorn im angesetzten
und abgetrennt gehalten wird von dem im Bohrloch Zustand am Massivbolzen zu fixieren, weist nach
gegebenenfalls verbliebenen Bohrmehl. einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung das dem
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß 55 Bolzen zugewandte Ende des Spreizdornes einen im
der Bolzen in an sich bekannter Weise als Massiv- wesentlichen zylindrischen Abschnitt auf, dessen
bolzen mit einem Sackloch als axialer Mittelbohrung Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der
ausgebildet und der Kopfteil des Spreizdornes als Mittelbohrung ist.
Flansch mit einem im wesentlichen dem Bohrloch- Vorzugsweise ist, wie an sich bekannt, das spreiz-
querschnitt entsprechenden Durchmesser gestaltet ist. 6° bare Endteil des Massivbolzens mit einem Hinter-
Bei spreizbaren Verankerungen mit einer söge- schneidring und mit Räumungsringen versehen, nannten Dübelhülse ist es möglich, etwaiges im Bohr- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in loch verbliebenes Bohrmehl auch nach dem Ein- der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen treiben der Dübelhülse in das Bohrloch durch Ab- näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt saugen über die durchgehende zentrale Mittelbohrung 65 F i g. 1 eine auseinandergezogene Seitenansicht, zu entfernen. Bei Verwendung eines an sich be- welche einen erfindungsgemäßen spreizbaren Verkannten Massivbolzens ist dies dagegen nicht mehr ankerungsbolzen mit seinem Spreizdorn, jedoch von möglich. Es ist daher dafür zu sorgen, daß das einer vereinfachten Bauform, darstellt,
3 4
F i g. 2 eine Schnittansicht einer geringfügig abge- verwendeten Schlagwerkzeuges aufnimmt, ohne daß änderten Ausführungsform der Verankerung und des dabei das Gewinde beschädigt wird. Es wurde in den Dorns nach Fig. 1, welche diese in ein Loch in Zeichnungen versucht, die pilzförmige Erweiterung einem Mauerwerk od. dgl. eingesetzt zeigt, wobei des Endes 18 darzustellen, um anzuzeigen, daß eine Teile weggebrochen und andere Teile im Aufriß dar- 5 gewisse Ausflachung oder Verformung beim Eingestellt sind, treiben der Verankerung eintritt. Da das Ende 18
F i g. 3 eine Ansicht im senkrechten Schnitt, welche einen verringerten Durchmesser hat, wird hierdurch
einen spreizbaren Verankerungsbolzen und Dorn ge- das Aufschrauben einer Mutter auf dem Gewinde-
mäß einer verbesserten Ausführungsform der Erfin- bolzenteil 16 nicht beeinträchtigt, da das Gewinde
dung mit Teilen im Aufriß zeigt, wobei sich der io nicht beschädigt wird.
Bolzen und der Dorn in einem gebohrten Loch be- Der Mittelschaft- oder Körperteil 14 besteht mit
finden, in welchem eine beträchtliche Menge Abfall den anderen Teilen aus einem Stück und ist bei 20
nach dem Bohren des Loches zurückgeblieben ist, mit einem ringförmigen Rändelungsstreifen versehen,
vor dem Eintreiben des Verankerungsbolzens, der sich in einem geeigneten axialen Abstand vom
F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche Ansicht, bei wel- 15 unteren Ende der Verankerung 10 befindet, um die
eher jedoch der Verankerungsbolzen teilweise einge- Tiefe anzuzeigen, bis zu welcher die Verankerung in
trieben worden ist, das Loch eingesetzt werden soll, um ein Optimum
F i g. 5 eine den F i g. 3 und 4 ähnliche Ansicht, an Wirkungsgrad und Haltevermögen der Veranke-
jedoch mit voll eingetriebenem Verankerungsbolzen, rung zu erzielen.
F i g. 6 eine Draufsicht des unteren Endes des in 20 Diese beiden Merkmale, nämlich die Rändelung 20
Fig. 3,4 und 5 dargestellten Verankerungsbolzens, in einer bestimmten axialen Lage längs des Schaftes
Fig. 7, 8 und 9 den Fig. 3,4 und 5 ähnliche 14 und das Ende 18 von verringertem Durchmesser
Ansichten, welche jedoch von den letzteren insofern sind auch bei den Ausführungsformen nach F i g. 3
abweicht, daß in diesem Falle angenommen ist, daß bis 10 vorgesehen.
das gebohrte Loch vollständig von Abfall gereinigt 35 Der Spreizteil 12 der Verankerung 10 weist meh-
worden ist, wobei zusätzlich der Verankerungsbolzen rere nach unten gerichtete Schneid- oder Räumringe
eine etwas abgeänderte Form aufweist, 22, einen Hinterschneidungsring 24 und einen oder
F i g. 10 eine der F i g. 9 ähnliche Teilansicht, mehrere axiale Schnitte auf, die sich voll durch die welche jedoch eine weiter abgeänderte Ausführungs- Verankerung erstrecken und dadurch Schlitze 26 form der Erfindung im voll eingetriebenen Zustand 30 bilden. Wie erwähnt, hat die selbstbohrende Verzeigt, ankerung Nuten an Stelle von voll durchgehenden
Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungs- Schlitzen, so daß beim Spreizen der selbstbohrenden form der Erfindung handelt es sich um einen Ver- Verankerung das Schneidende längs diesen Nuten ankerungsbolzen mit seinem Dorn von vereinfachter bricht. Im Falle dieser spreizbaren Verankerungs-Form, welche nicht alle der Merkmale der in F i g. 3 35 bolzen wurde festgestellt, daß kleinere Größen nur bis 10 dargestellten Verankerungen aufweist. Der einen winzigen Schnitt durch das Ende erfordern, so Hauptunterschied zwischen den Ausführungsformen daß diametrale Schlitze längs entgegengesetzten Seiten nach F i g. 1 und 2 und den übrigen Darstellungen des Schneidteils 12 erhalten werden. Im Ende 12 ist besteht in der Gestaltung des Spreizdorns, wie sich eine axiale mittige Bohrung 28 vorgesehen, die sich aus dem Nachfolgenden ergibt. Im übrigen sind die 4° über die Räumringe 22 und, bei der dargestellten Verankerungen einander praktisch gleich. Ausführungsform, über die Schlitze 26 hinaus er-
In F i g. 1 bezeichnet 10 einen spreizbaren Ver- streckt. Das Eintrittsende der Bohrung 28 ist, wie
ankerungsbolzen aus einem länglichen Stahlelement, bei 30 gezeigt, mit einer verhältnismäßig flachen
das zweckmäßig auf einer Schraubendrehbank, bei- Abfasung, vorzugsweise mit einem Winkel von etwa
spielsweise aus kalt gewalztem Stangenmaterial, her- 45 120°, ausgesenkt. Hierdurch wird ein Raum 50 für
gestellt wird. Es umfaßt einen unteren Spreizteil 12, den Abfall erhalten, der beim Hinterschneiden durch
einem mittleren Schaft- oder Körperteil 14 und einen den Ring 24 entsteht. Nähere Angaben zum Problem
Gewindebolzenteil 16. Der Gewindebolzenteil 16 soll der Aufnahme des Abfalls werden im nachfolgenden
vom Beton oder dem Mauerwerk abstehen und er- gegeben.
möglicht das Befestigen eines Gegenstandes oder einer 50 Zum Spreizen des Endes 12 dient ein sich verEinrichtung. (Der Einfachheit halber wird das Mauer- jungender Dorn 32, der in die Bohrung 28 eingewerk aus Beton oder Stein nachfolgend als Beton trieben wird. Der Dorn 32 wird am besten durch bezeichnet, ohne daß jedoch die Anwendung hierauf sogenannte Kaltschlagverfahren hergestellt und wird beschränkt ist.) beispielsweise durch Einsatzhärtung bzw. Ober-
Bei der in F i g. 1 dargestellten Anordnung befindet 55 flächenhärtung gehärtet, so daß ein weicherer Kern sich der Bolzenteil 16 am oberen Ende und der verbleibt. Der Dorn weist einen mittleren Körperteil Spreizteil 12 am unteren Ende, da angenommen wird, 34, ein oberes Eintrittsende 36 von verringertem daß der Verankerungsbolzen 10 nach unten in einen Durchmesser und geradzylindrischer Form sowie Boden eingetrieben werden soll. Die Verankerung einen eine Schulter bildenden Flansch 38 auf. Der kann auch in eine Decke, in eine Wand oder in eine 60 Durchmesser des zylindrischen Endes 36 ist derart, geneigte Fläche eingetrieben werden, in welchen daß es Preßpassung oder Preßsitz in der Bohrung 28 Fällen die verschiedenen Teile natürlich eine andere hat, so daß der Hersteller in seinem Betrieb die VerAnordnung haben. Die nachfolgende Verwendung ankerung mit dem Dorn 32 zusammenbauen und den der Bezeichnung »oben«, »unten« und ähnliche Versand im zusammengebauten Zustand vornehmen Wortbildungen ist natürlich relativ zu verstehen. 65 kann. Der Durchmesser des Eintrittsendes 36 ist etwa
Der Gewindebolzenteil 16 hat an seinem oberen 0,025 oder 0,050 mm (0,001 oder 0,002") größer als
Ende 18 einen verringerten Durchmesser, das die der Durchmesser der Bohrung 28, so daß das untere
Schläge eines für das Eintreiben der Verankerung Ende der letzteren das Eintrittsende 36 mit festem
Sitz aufnimmt. Insbesondere bei der Benutzung in In Fig:2.ist das Loch42 mit einem verhältnis-
Fußböden bleibt der Dorn in seiner Lage, während mäßig flachen Grund 52 dargestellt, so daß ange-
die Verankerung in das Loch nach unten getrieben nommen werden kann, daß der zum Bohren des
wird, so daß er nicht aus der Verankerung heraus- Loches verwendete Bohrer ein flaches Ende hatte,
fällt und so daß seine axiale Lage mit Bezug auf die 5 Dies ist natürlich nicht immer der Fall. Ferner ist der
Verankerung aufrechterhalten wird, bis er am Grund ' Flansch 38 unmittelbar auf dem Grund 52 aufruhend
des Loches vor dem Eintreiben zur Ruhe kommt. dargestellt, was voraussetzt, daß das Loch vor dem
Bei der Handhabung der erfindungsgemäßen Anker- Einsetzen der Verankerung völlig gereinigt worden
und Dornkombination sind keine losen Teile zu ist. Dies kann bei einem Loch geschehen, das in eine
handhaben. io Decke eingetrieben wird, und auch bei einem in eine
Der mit einer Schulter ausgebildete Flansch 38 hat Wand oder in den Boden eingetriebenen Loch, jedoch
etwa den gleichen Durchmesser wie der Schaftteil 14 ist es in den beiden letzteren Fällen wahrscheinlich,
und die Innenseite des Loches, so.daß keine Schräg- daß eine beträchtliche Menge abgetragenes Material
stellung oder Verkantung beim Einbau oder Setzen im Loch bleibt. Der Flansch 38 verhindert, daß dieses
der Verankerung stattfinden kann. Natürlich muß ein 15 abgetragene Material beim Setzen der Verankerung
gewisses Spiel vorhanden sein, damit er beim Setzen in den Raum 50 gelangt.
der Verankerung frei in das Loch nach unten bewegt Wie erwähnt, ist der Raum 50 in sehr vielen Fällen
werden kann. wahrscheinlich zu klein, um eine Bewegung der Ver-
Der sich verjüngende Teil 34 erstreckt sich von ankerung 10' auf dem sich verjüngenden Teil 34 ganz
dem zylindrischen Eintrittsteil 36 zum Flansch 38 in 20 hinunter bis zur Flanschschulter 40 zu ermöglichen,
der Weise, daß sein unteres oder Fußende 39 einen Damit dies bei der dargestellten Ausführungsform
etwas geringeren Durchmesser als der Flansch 38 hat, der Verankerung und des Doms geschehen kann,
so daß eine Schulter 40 erhalten wird. kann Wasser in das Loch 42 eingeleitet werden, das
Die Schulter 40 kann als Anschlag dienen, an dem aus dem abgetragenen Material einen Schlamm bildet,
das Ende des Spreizteils 12 zur Anlage kommt, wenn «5 so daß es nicht gegen den Dorn 32 drücken und
der ganze sich verjüngende Teil 34 in die Bohrung diesen in seiner Lage sperren oder eine volle Sprei-
28 beim Spreizen der Verankerung eingetrieben wird. zung verhindern kann.
Es wurde durch Versuche festgestellt, daß dies nur Wasser ist natürlich nicht immer leicht verwendunter praktisch idealen Bedingungen geschieht. Wie bar und kann bei Anbauten an der Decke nicht verersichtlich, wird, wenn die Verankerung 10 nach 30 wendet werden, so daß bei den verbesserten Ausfühunten über den sich verjüngenden Teil 34 eingetrieben rungsformen der Erfindung mehr Raum zur Aufwird, der Spreizteil 12 gespreizt und beginnt der-Ring nähme des beim Setzen der Verankerung abgetra-24, das vorgebohrte Loch zu hinterschneiden. Der genen Materials vorgesehen ist.
von der Wand des Loches bei der Hinterschneidung Fig. 3 zeigt eine Verankerung 60, die in einen ajbgeschabte Abfall sammelt sich oberhalb der 35 Körper 44 aus Beton eingesetzt ist. Die Verankerung Schulter 40, worauf, wenn sich das Ende des Teils 60 besitzt einen mittleren Schaftteil 62, einen unteren 12 der Schulter nähert, dieser Abfall von dem Ring- Spreizteil 64 und einen oberen Gewindebolzenteil 66. raum 50 aufgenommen wird. Die Bezeichnungen »unterer«, »oberer« usw. trifft
Das Vorhandensein eines Raumes für das Abge- natürlich nur für die relative Lage zu, da die Vertragene, bzw. den Abfall ist ein Merkmal sowohl der 40 ankerung 60 sowohl in eine Wand als auch in eine vereinfachten Ausführungsform der Erfindung als Decke sowie auch in einen Fußboden eingesetzt auch der nachstehend beschriebenen verbesserten werden kann. Das freie Ende der Verankerung 60 Ausführungsform, jedoch liegt der Unterschied in ist mit einem Teil 68 von verringertem Durchmesser dem Umstand, daß bei der Verankerung und dem ausgebildet, der zur Aufnahme der Schläge eines Ein-Dorn von der in F i g. 1 und 2 gezeigten Art der 45 treibwerkzeugs, beispielsweise eines Hammers, dient Raum 50 proportional ziemlich klein ist und es ziem- und, wie in F i g. 4 und 5 gezeigt ist, beim Eintreiben lieh wahrscheinlich ist, daß in vielen Fällen die der Verankerung etwas pilzförmig werden kann. Menge des Abgetragenen größer ist, als von dem Ferner ist ein gerändelter Streifen 70 vorgesehen, der Raum 50 dieser proportionalen Größe aufgenommen die Tiefe angibt, bis zu welcher die Verankerung 60 werden kann, wenn die Verankerung bis zum Flansch 5° für beste Ergebnisse gesetzt werden soll. Die Vervoll eingetrieben wird. Oft wird das Abgetragene ankerung weist eine Mittelbohrung 72 in Form eines gegen die Schulter 40 des Flansches gedrückt, so daß Loches auf, die von ihrem unteren Ende eingebohrt der Dorn 32 am Grund des Loches verriegelt wird, ist und sich bei der dargestellten Verankerung 60 bis wobei gleichzeitig die volle Spreizung des Spreizteils zu einer Höhe 74 erstreckt, d. h. tiefer als die Schlitze 12 verhindert wird. 55 76, die quer zur Verankerung geschnitten sind. Wie
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Ver- in F i g. 6 gezeigt, sind nur zwei solche Schlitze vor-
ankerunglO', die von der Verankerung 10 nach gesehen, die durch einen einzigen Schnitt erhalten
Fig. 1 nur insofern abweicht, als ihr Schaft viel werden können, obwohl auch vier Schlitze durch zwei
kürzer ist. Wie F i g. 2 zeigt, ist die Verankerung 10' Schnitte im rechten Winkel zueinander gebildet wer-
in ein vorgebohrtes Loch 42 im Betonkörper 44 ein- 60 den können. Wie ersichtlich, werden die Schlitze 76
gesetzt und ist eine Halterung oder Maschinenplatte über ihre volle Erstreckung geöffnet. Ebenso wie bei
46 an der Fläche 48 mittels einer auf das Gewinde- den Verankerungen 10 und 10' sind Räumringe oder
bolzenende 16 aufgeschraubten Mutter 50 mit einer Zähne 78 sowie ein Hinterschneidungsring 80 am
Zwischenlegscheibe 52 befestigt. Wie ersichtlich, ist unteren Ende der Verankerung vorgesehen. Das
das obere Ende 18 durch das Eintreiben des Ver- 65 Ende der Verankerung ist bei 82 ausgesenkt,
ankerungsbolzens 10' etwas pilzförmig. Der Dorn 32 wobei der ausgesenkte Raum eine bessere Füh-
hat eine Spreizung des Spreizendes 12 und damit rung für den Eintritt des Doms in die Bohrung
eine Hinterschneidung des Loches bewirkt. 72 bildet. Gleichzeitig erhält dadurch die Vorder-
kante des Hinterschneidungsringes 80 eine ge- schneidungswirkung entstehende abgetragene Matewisse Schärfung. Der ausgesenkte Raum braucht rial ist mit 106 bezeichnet.
nicht als Raum für das abgetragene Material zu In F i g. 5 ist der verjüngte Abschnitt 88 voll in
dienen. die Bohrung 72 eingetreten, der Spreizteil 64 ist voll
Die Gestaltung des Spreizdorns 84 weicht von der- 5 gespreizt worden und hat das Loch voll hinter-
jenigen des Doms 32 ab. Er hat einen verhältnis- schnitten, und der Raum 95 hat sich mit noch mehr
mäßig kurzen zylindrischen Eintrittsteil 86, welcher abgetragenem Material 106 gefüllt. Das bei der BiI-
Preßsitz in der Bohrung 72 hat, so daß der Hersteller dung des Loches entstandene ursprüngliche abge-
den Dorn 84 festsitzend in die Bohrung einsetzen tragene Material ist unter dem Flansch 92 noch stärker
und die Verankerung mit dem Dorn vereinigt zum io zusammengedrückt worden, wie bei 108 gezeigt.
Versand bringen kann. Für den Benutzer bedeutet Aus F i g. 5 ergibt sich, daß der Dorn 84 nicht voll
eine solche Anordnung ebenfalls eine große Annehm- in das untere Ende der Verankerung eintritt, sondern
lichkeit. Unmittelbar unterhalb des zylindrischen von diesem um einen Betrag absteht, der durch die
Eintrittsteils 86 befindet sich ein verjüngter Teil 88, Dicke des Flansches 92 und den größten Teil der
dessen Verjüngung etwa 8° betragen kann, da fest- 15 Länge des zylindrischen Abschnitts 90 gebildet wird,
gestellt wurde, daß diese geringe Verjüngung die Die Bohrung 72 ist, wie erwähnt, länger als der
besten Ergebnisse zu liefern scheint. Der verjüngte Schlitz 76 und auch wesentlich langer als die Tiefe,
Abschnitt 88 geht in einen zylindrischen Abschnitt bis zu welcher der Dom 84 für ein optimales Halte-
90 über, welcher am unteren Ende des Doms mit vermögen eingetrieben werden soll. Zur leichteren
einem Flansch 92 endet. Infolge des zylindrischen ao Herstellung ist ein gewisser Spielraum vorgesehen.
Abschnitts 90 ist der Fußdurchmesser 93, der dem Viele Bedingungen des Betons oder Mauerwerks
Fußdurchmesser 39 in F i g. 1 entspricht, für eine lassen ein etwas stärkeres Eintreiben ohne Verlust
gegebene Lochgröße wesentlich geringer, als wenn an Haltevermögen zu.
die Verjüngung 88 bis zum Flansch 92 durchgehend Die Wirkung des Dorns 84 bei der Aufnahme des
wäre. Infolge dieser Ausbildung wird ein länglicher, as Bolzenendes 66 trägt offensichtlich zumindest einer
ringförmiger, zylindrischer Raum von beträchtlicher geringen axialen Bewegung aus dem Loch heraus
Größe um den zylindrischen Abschnitt 90 herum Rechnung. Wenn der Dorn und die Verankerung fest
erhalten, der durch den letzteren und die Wandung miteinander verkeilt worden sind, bewegen sich beide,
des Loches begrenzt und mit 95 bezeichnet ist. Die wobei die daraus resultierende Rückwirkung der
Anlage des Spreizteils 64 an dem sich verjüngen Ab- 30 Lochwandung auf den gespreizten Teil der Verbin-
schnitt 88 ergibt eine ausreichende Reibung, so daß, dung zwischen der Verankerung und dem Dorn noch
wenn die Verankerung über den verjüngten Ab- fester macht. Wenn der Dom im unteren Ende des
schnitt 88, jedoch nicht in einem wesentlichen Aus- Loches gesperrt ist, beispielsweise durch verdichtetes
maß darüber hinaus, eingetrieben wird, durch die abgetragenes Material, das sich auf der Oberseite des
dadurch erhaltene Hinterschneidung und Spreizung 35 Flansches befindet, kann die erste Bewegung der
des unteren Endes der Verankerung diese fest in Verankerung beim Anziehen den Dom von seiner
ihrem Loch gehalten wird. Wenn auf den Gewinde- Verankerung trennen und das Hochziehen der ganzen
teil 66 eine geeignete Mutter aufgeschraubt wird, wird Verankerung zulassen. Mit Hilfe des Raumes 95 kann
durch die auf die Verankerung ausgeübte Kraft, dies vermieden werden, da mehr als ausreichend
welche diese aus ihrem Loch herausziehen will, der 40 Raum zur Aufnahme des abgetragenen Materials
Spreizteil 64 mit großer Kraft radial nach innen und vorhanden ist. Die Abmessungen der Verankerung
sehr fest gegen den Spreizdorn 84 verkeilt. Da das 60 und des Dorns 84 mit Bezug auf den Durchmesser
übrige Loch einen kleineren Durchmesser als die des Loches 100 sind so gewählt, daß ein Volumen
gespreizte Verankerung hat, führt dies zu einem sehr für den Raum 95 erhalten wird, welches etwa das
sicheren Eingriff. 45 zweifache Volumen des Betons beträgt, das durch
Es sei für diesen Fall angenommen, daß ein Loch den Hinterschneidungsring 80 beim Setzen abgetragen 100 in den Betonkörper 44 mit Hilfe eines Bohrers wird, welches Volumen das Endvolumen des Raumes gebohrt worden ist, der ein konisches Ende hat, so 95 ist. Hierdurch wird eine volle Spreizung der Verdaß der Grund des Loches die in F i g. 3 und 5 ge- ankerung gewährleistet und ferner sichergestellt, daß zeigte Form hat. Es sei ferner angenommen, daß ein 5° der Dorn nicht im Grund des Loches verriegelt wird, beträchtlicher Teil des beim Bohren des Loches an- In F i g. 3, 4 und 5 zeigt der Rändelstreifen 70 die fallenden abgetragenen Materials im Loch 100 ge- Tiefe an, bis zu welcher die Verankerung 60 eingeblieben ist, was bei 102 dargestellt ist. Dieses ab- trieben werden soll, wenn etwas abgetragenes Mategetragene Material ist gewöhnlich pulverförmig und rial im Loch unter dem Flansch 92 geblieben ist. In locker. Bei der in F i g. 3 gegebenen Darstellung ist 55 Verbindung mit dem Streifen 70 können Anweisungen die Verankerung in das Loch eingesetzt und der gegeben werden, die dem Benutzer zur Kenntnis Flansch 92 nach unten auf die Oberseite des losen bringen, wie die Verankerung zu setzen ist. Die optiabgetragenen Materials 102 gepreßt worden. In male Tiefe wird erhalten, wenn sich die Oberfläche F i g. 4 hat der Benutzer begonnen, die Verankerung etwa in der Mitte des Rändelstreifens befindet,
in das Loch einzutreiben, um sie festzusetzen. Das 60 In F i g. 7, 8 und 9 ist angenommen, daß das Loch abgetragene Material am Grund des Loches ist nun 120 durch einen Bohrer gebohrt worden ist, der ein noch stärker verdichtet als in Fig. 3 und ist mit 104 etwas flacheres unteres Ende hat, und femer, daß bezeichnet. Der verjüngte Teil 88 des Dorns ist teil- das Loch vor dem Einsetzen der Verankerung völlig weise in die Bohrung 72 eingetreten und bei der gereinigt worden ist.
Abwärtsbewegung der Verankerung hat der Hinter- 65 Die in F i g. 7, 8 und 9 dargestellte Verankerung
schneidungsring 80 Material an den Seiten des Loches 122 weicht von der Verankerung 60 nach F i g. 3, 4
100 weggeschnitten, das in den Raum 95 gefallen ist und 5 nur in einer Beziehung ab. Bei der Veranke-
und diesen zu füllen beginnt. Das bei der Hinter- rung 122 ist das Loch 124, welches die hohle Boh-
rung bildet und der Bohrung 72 entspricht, bis zu einer bestimmten, mit 126 bezeichneten Tiefe gebohrt, so daß der Dorn 84 nicht weiter in die Verankerung als bis zu der Tiefe eintreten kann, die für das optimale Haltevermögen erforderlich ist. Der zylindrische Eintrittsteil 86 des Doms 84 kommt daher bis auf den Grund der Bohrung 124, wenn die Verankerung voll eingesetzt ist.
Im übrigen ist die Verankerung 122 der Verankerung 60 identisch und ist der Dorn 84 bei der Ausführungsf orm nach F i g. 7, 8 und 9 dem Dorn 84 nach Fig. 3, 4 und 5 identisch.
Fig. 10 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform eines Doms 130, bei welchem der zylindrische Abschnitt 132 anteilmäßig länger als der Abschnitt 90 in Fig. 3, 4 und 5, 7, 8 und 9 ist, während der verjüngte Abschnitt 88 kürzer ist.
Bei Verwendung des Doms 130 tritt dieser beim Setzen der Verankerung in die Bohrung 134 ein, spreizt den Spreizteil 64, welcher das Loch 136 hinterschneidet und mit etwa über der Hälfte des zylindrischen Abschnitts 132 in Reibungsanlage ist. Eine solche Ausführungsform ist bei außerordentlich hartem Mauerwerk wahrscheinlich wirksamer, da in den meisten Fällen der Wirkungsgrad einer Verankerung dieser Art dadurch verringert werden kann, daß die Wahrscheinlichkeit einer Verriegelung des Doms 130 im Loch 136 durch das Zusammendrücken des abgetragenen Materials in dem kleinen zur Verfügung stehenden Raum besteht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Spreizbare Verankerung zum Einsatz in ein in Beton, Mauerwerk od. dgl. angebrachtes Bohrloch, bestehend aus einem mit einer axialen Mittelbohrung versehenen Bolzen, dessen in das Bohrloch eingeführter Endteil spreizbar ist und aus einem Spreizdom, welcher ein Konusteil zum Eintreiben in die axiale Mittelbohrung des Bolzens und am vom Bolzen abgewandten Ende ein Kopfteil besitzt, wobei in der Endstellung der Verankerung in dem Bohrloch ein Hohlraum zwischen Bolzenende, Kopfteil und Wandung des Bohrloches zur Aufnahme von im Bohrloch befindlichen Bohrmaterial gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (10; 122) in an sich bekannter Weise als Massivbolzen mit einem Sackloch als axialer Mittelbohrung ausgebildet und der Kopfteil (38; 92) des Spreizdornes (32; 84) als Flansch mit einem im wesentlichen dem Bohrlochquerschnitt entsprechenden Durchmesser gestaltet ist.
2. Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizdorn (32; 84), wie an sich bekannt, zwischen dem als Flansch ausgebildeten Kopfteil (92) und dem Konusteil (88) einen zylindrischen Abschnitt (90) kleineren Durchmessers aufweist und daß die Gesamtlänge des Spreizdomes größer als die Tiefe der Mittelbohrung des Massivbolzens ist.
3. Verankerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Bolzen zugewandten Ende des Spreizdomes (32; 84) einen im wesentlichen zylindrischen Abschnitt (36; 86) aufweist, dessen Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der Mittelbohrung (124) ist.
4. Verankerung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, das spreizbare Endteil des Bolzens mit einem Hinterschneidring (24; 80) und mit Räumungsringen (22; 78) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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