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DE2004810C3 - Verfahren und Anordnung zur Ermitt lung von Fehlern in den mit Regeneratoren versehenen Zwischenstellen eines mit Pulscodemodulation arbeitenden Über tragungssystems - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Ermitt lung von Fehlern in den mit Regeneratoren versehenen Zwischenstellen eines mit Pulscodemodulation arbeitenden Über tragungssystems

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DE2004810C3
DE2004810C3 DE19702004810 DE2004810A DE2004810C3 DE 2004810 C3 DE2004810 C3 DE 2004810C3 DE 19702004810 DE19702004810 DE 19702004810 DE 2004810 A DE2004810 A DE 2004810A DE 2004810 C3 DE2004810 C3 DE 2004810C3
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DE
Germany
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pulse
interruptions
switching device
loop
intermediate point
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Application number
DE19702004810
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DE2004810B2 (de
DE2004810A1 (de
Inventor
Hansmartin Dipl.-Ing. 8000 Muenchen Christiansen
Reginhard Dr.-Ing. 8032 Graefelfing Pospischil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Priority to DE19702039183 priority patent/DE2039183C3/de
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Publication of DE2004810B2 publication Critical patent/DE2004810B2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B17/00Monitoring; Testing
    • H04B17/40Monitoring; Testing of relay systems
    • H04B17/407Monitoring; Testing of relay systems without selective localization
    • H04B17/408Monitoring; Testing of relay systems without selective localization using successive loop-backs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Ermittlung von Fehlern in den mit Regeneratoren versehenen Zwischenstellen eines mit Pulscodemodulation arbeitenden Übertragungssystems mit mehreren Übertragungskanälen von einem prüfenden Endamt aus unter Verwendung von Bandpaßfiltern in den einzelnen Zwischenstellen.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 298 553 ist bereits ein derartiges Fehlerortungsverfahren bekannt, bei dem zur Durchführung des Verfahrens in jeder Zwischenstelle verschiedene Schaltungsanordnungen vorgesehen sind, die auf individuelle Adressenpulse ansprechen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe be- steht darin, ein Fehlerortungsverfahren anzugeben, das in jeder Zwischenstelle mit einer gleichen Schaltungsanordnung auskommt.
Ausgehend von einem Verfahren der einleitend geschilderten Art, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein erstes Impulsmuster als Startpuls vom prüfenden Endamt ausgesendet wird, dass am Ende des Startpulses in allen Zwischenstellen ausgangsseitig einerseits ein Schleifenschluß hergestellt und andererseits der Nachrichtenfluß auf den Durchgangsleitungen hinter dem Schleifenschluß unterbrochen wird, dass ein zweites Impulsmuster als erster Prüfpuls vom prüfenden Endamt durch die Schleife gesendet und ausgewertet wird, dass ein drittes Impulsmuster als erster Einstellpuls vom prüfenden Endamt ausgesendet wird, dass am Ende des ersten Einstellpulses der Schleifenschluß und die Unterbrechungen in der ersten Zwischenstelle aufgehoben werden, dass ein viertes Impulsmuster als zweiter Prüfpuls vom prüfenden Endamt durch die Schleife über die zweite Zwischenstelle ausgesendet und ausgewertet wird und dass weiter abwechselnd Einstellpulse gleichen Impulsmusters und Prüfpulse ausgesendet werden, bis alle Zwischenstellen geprüft sind.
Für die praktische Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorteilhaft, wenn das Impulsmuster des Startpulses eine aufmodulierte erste Niederfrequenzspannung enthält und wenn die Impulsmuster aller Einstellpulse eine aufmodulierte zweite Niederfrequenzspannung enthalten.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn das Impulsmuster des Startpulses in jeder Zwischenstelle demoduliert und einem auf die Frequenz der ersten Niderfrequenzspannung abgestimmten ersten Bandpaßfilter zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung den Schleifenschluß und die Unterbrechungen bewirkt, und wenn das Impulsmuster der Einstellpulse im letzten der jeweils mit dem prüfenden Endamt verbundenen Zwischenstellen demoduliert und einem auf die zweite Niederfrequenzspannung abgestimmten zweiten Bandpaßfilter zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung den Schleifenschluß und die Unterbrechungen in der vom prüfenden Endamt entferntesten noch verbundenen Zwischenstelle aufhebt.
Eine weitere vorteilhafte Verfahrensweise besteht darin, dass für den Startpuls und die Einstellpulse das gleiche Impulsmuster verwendet wird, dass die vom Startpuls und den Einstellpulsen herrührende Ausgangsspannung eines Bandpaßfilters in jeder Zwischenstelle einer Schalteinrichtung zugeführt wird, die sowohl den Schleifenschluß und die Unterbrechungen als auch deren Aufhebungen bewirkt.
Es ist jedoch auch möglich, für den Startpuls und die Einstellpulse beliebige Impulsmuster zu verwenden, bei deren Erkennung in den Zwischenstellen die Schleifenschlüsse und Unterbrechungen betätigt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann von beiden Endämtern aus mit Vorteil angewendet werden, was eine Verdopplung der erforderlichen Schaltungsteile bedingt.
Zur Durchführung der Verfahrensweise mit zwei Bandfiltern in jeder Zwischenstelle ist eine Anordnung vorteilhaft, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in der Zwischenstelle am Ausgang des Regenerators eine Demodulationsschaltung und an deren Ausgang das erste Bandpaßfilter mit nachgeschalteter erster Verzögerungs- und Schalteinrichtung und das zweite Bandpaßfilter mit nach geschalteter zweiter Verzögerungs- und Schalteinrichtung angeschlossen ist und dass die erste Schalteinrichtung den Schleifenschluß und die Unterbrechungen bewirkt und die zweite Schalteinrichtung den Schleifenschluß und die Unterbrechungen aufhebt. Zur Durchführung der Verfahrensvariante mit einem Bandpaßfilter in jeder Zwischenstelle ist eine Anordnung vorteilhaft, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in der Zwischenstelle am Ausgang des Regenerators eine Demodulationsschaltung und an deren Ausgang das Bandpaßfilter mit nachgeschalteter Verzögerungseinrichtung und Schalteinrichtung angeschlossen ist, an deren einen Ausgang die Schalteinrichtung, die den Schleifenschluß und die Unterbrechungen bewirkt, und an deren anderen Ausgang die Schalteinrichtung, die den Schleifenschluß und die Unterbrechungen aufhebt, angeschaltet ist.
Für diese Anordnung ist es vorteilhaft, wenn eine Schalteinrichtung mit drei Schaltstellungen vorgesehen ist, in deren erster alle Schleifenschlüsse und Unterbrechungen aufgehoben sind, deren zweite durch den Startpuls alle Schleifenschlüsse und Unterbrechungen bewirkt, deren dritte durch einen Einstellpuls die Schleifenschlüsse und Unterbrechungen schrittweise von Zwischenstelle zu Zwischenstelle wieder aufhebt und deren erste durch Umpolen der Speisespannung wieder erreicht wird.
An Hand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Die Fig. 1 a und 1 b zeigen ein Ausführungsbeispiel eines PCM-Nachrichtenübertragungssystems mit zwei Endstellen 1 und 1' und eine diese verbindende Übertragungsstrecke 6, 7 mit Zwischenstellen, 8, 8', 8". Jede Zwischenstelle 8, 8', 8" enthält im Zuge der Durchgangsleitung 6 einen Regenerator 9, 9' oder 9" und eine Unterbrechung a 3, a 3' oder a 3". Im Zuge der Durchgangsleitung 7 für die Gegenrichtung enthält jede Zwischenstelle 8, 8', 8" einen Regenerator 13, 13' oder 13" und eine Unterbrechung a 2, a 2' oder a 2". Jede Zwischenstelle 8, 8' oder 8" enthält einen Schleifenschluß a 1, a 1' oder a 1", der, von der Endstelle 1 aus gesehen, die als prüfendes Endamt fungiert, in jeder Zwischenstelle 8, 8' oder 8" ausgangsseitig vor den Unterbrechungen angeordnet ist.
Die Fig. 2 zeigt ein der Fehlerortung dienendes Pulsprogramm. Mit x ist der Startpuls, mit y 1 und y 2 sind Prüfpulse und mit z 1 und z 2 sind Einstellpulse bezeichnet. Diese Impulsfolge wird vom prüfenden Endamt 1 auf die Leitung 6 ausgesendet.
Der Startpuls x wird in der Anordnung nach der Fig. 1 a in allen Zwischenstellen 8, 8', 8" empfangen. Nach Beendigung dieses Startpulses x werden in allen Zwischenstellen 8, 8', 8" die Schleifenschlüsse a 1, a 1' und a 1" geschlossen und alle Unterbrechungen a 2, a 3; a 2', a 3'; a 2", a 3" geöffnet. Der von dem prüfenden Endamt 1 ausgesendete Prüfpuls y 1 läuft über die Leitung 6, den Regenerator 9, den Schleifenschluß a 1, den Regenerator 13 und die Leitung 7 zum prüfenden Endamt 1 zurück und wird dort ausgewertet. Anschließend wird der Einstellpuls z 1 über die Leitung 6 zur Zwischenstelle 8 ausgesendet. Wegen der Unterbrechungen a 2 und a 3 kann er nicht weiter zu den Zwischenstellen 8' und 8" gelangen. Zum Zeitpunkt der Beendigung des Ein-
Stellpulses z 1 wird der Schleifenschluß a 1 geöffnet, und die Unterbrechungen a 2 und a 3 werden aufgehoben. Der nachfolgend ausgesendete Prüfpuls y 2 fließt über die Leitung 6, den Regenerator 9, die aufgehobene Unterbrechung a 3, den Regenerator 9', den Schleifenschluß a 1', den Regenerator 13', die aufgehobene Unterbrechung a 2, den Regenerator 13 und die Leitung 7 zur prüfenden Endstelle 1 zurück und wird ausgewertet. Dieser Fall ist in der Fig. 1 b dargestellt. Der zweite Einstellpuls z 2 bewirkt jetzt die Umschaltungen in der Zwischenstelle 8'. Ein in der Fig. 2 nicht mehr dargestellter Prüfpuls y 3 bewirkt die Prüfung der Zwischenstelle 8", und ein in der Fig. 2 nicht mehr dargestellter dritter Einstellpuls z 3 gibt die gesamte Übertragungsstrecke wieder für die Nachrichtenübertragung frei.
In der Fig. 3 sind die zur Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen Schaltungsteile an Hand eines Ausführungsbeispiels in der prüfenden Endstelle 1 und der Zwischenstelle 8 dargestellt. Die prüfende Endstelle 1 enthält eine Pulsvergleichseinrichtung 4 und ein Anzeigegerät 5. Die Zwischenstelle 8 enthält außer den bereits in der Fig. 1 a gezeigten Schaltungselementen eine Demodulatorschaltung 10, ein Bandpaßfilter 11, ein Bandpaßfilter 11', eine Verzögerungseinrichtung 12 und eine Verzögerungseinrichtung 12', eine Schalteinrichtung A und eine Schalteinrichtung B. Die Schalteinrichtung A löst den Schleifenschluß a 1 und die Unterbrechungen a 2 und a 3 aus. Die Schalteinrichtung B betätigt einen Schalter b, der die Schalteinrichtung A abschaltet. Die Schalteinrichtungen A und B können durch Relais oder elektronische Schaltungen realisiert sein. Das prüfende Endamt 1 und die Zwischenstelle 8 sind durch die Leitungen 6 und 7 miteinander verbunden.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach der Fig. 3 ist folgende: Vom prüfenden Endamt 1 wird über die Leitung 6 ein Startpuls x zur Zwischenstelle 8 ausgesendet. Dieser Startpuls weist ein Impulsmuster auf, das eine aufmodulierte erste Niederfrequenzspannung f 1 enthält. Der Startpuls x wird in der Demodulatorschaltung 10 demoduliert, so dass an deren Ausgang die erste Niederfrequenzspannung mit der Frequenz f 1 auftritt. Das Bandpaßfilter 11 ist für diese Frequenz f 1 durchlässig, so dass diese auch am Ausgang des Bandpaßfilters 11 erscheint. Die Verzögerungsschaltung 12 gibt die erste Niederfrequenzspannung nach Beendigung des Startpulses x an das Relais A weiter, das anzieht und den den Schleifenschluß bildenden Arbeitskontakt a 1 schließt und die die Unterbrechungen darstellenden Ruhekontakte a 2 und a 3 öffnet.
Jetzt wird vom prüfenden Endamt 1 ein Prüfpuls y 1 mit beliebigem Impulsmuster ausgesendet, der über die Leitung 6, den Regenerator 9, den Kontakt a 1, den Regenerator 13 und die Leitung 7 zum prüfenden Endamt zurückkehrt und dort der Pulsvergleichseinrichtung 4 und dem Anzeigegerät 5 zugeführt wird. In der Pulsvergleichseinrichtung 4 werden Unterschiede zwischen dem ausgesendeten Prüfpuls y 1 und dem zurückkehrenden Prüfpuls ausgewertet.
Nach Beendigung dieses Prüfschrittes wird vom prüfenden Endamt über die Leitung 6 zur Zwischenstelle 8 ein Einstellpuls z 1 ausgesendet, dessen Impulsmuster eine aufmodulierte zweite Niederfrequenzspannung anderer Frequenz f 2 enthält. Der Einstellpuls z 1 wird in der Demodulatorschaltung 10 demoduliert, so dass am Ausgang dieser Schaltung die zweite Niederfrequenzspannung auftritt. Das Bandpaßfilter 11' ist für diese Frequenz f 2 durchlässig. Die Verzögerungsschaltung 12' gibt die Niederfrequenzspannung nach Beendigung des Einstellpulses z 1 auf das Relais b. Dieses zieht an und öffnet den Ruhekontakt b, der die Stromversorgung des Relais A unterbricht, wodurch sich der Arbeitskontakt a 1 wieder öffnet und die Ruhekontakte a 2 und a 3 sich wieder schließen.
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Endstelle 1 und einer Zwischenstelle 8 a. Gegenüber der Anordnung nach der Fig. 3 unterscheidet sich die Anordnung nach der Fig. 4 lediglich in der Zwischenstelle.
Die Zwischenstelle 8a ist für den Empfang eines Pulsprogramms nach der Fig. 2 ausgelegt, bei der das Impulsmuster des Startpulses x den Impulsmustern der Einstellpulse z 1 und z 2 entspricht.
An die Demodulationsschaltung 10 schließt sich ein einziges Bandpaßfilter 11 und an dieses eine einzige Verzögerungsschaltung 12 an. Dies ist möglich, weil das einheitliche Impulsmuster des Startpulses und der Einstellpulse nur eine Niederfrequenzspannung enthält. Jeweils nach Beendigung des Startpulses oder eines der Einstellpulse gelangt an eine Schalteinrichtung 14 eine Eingangsspannung. Die Schalteinrichtung 14 hat erstens eine Normalstellung, während der weder das Relais A noch das Relais B einen Strom enthalten und der Arbeitskontakt a 1 geöffnet ist und die Ruhekontakte a 2 und a 3 geschlossen sind. Durch eine erste aus dem Startpuls x resultierende Spannung am Eingang der Schalteinrichtung 14 wird deren zweite Stellung eingestellt, während der das Relais A Strom zieht, seinen Kontakt a 1 schließt und seine Kontakte a 2 und a 3 öffnet. Beim Auftreten einer zweiten aus dem Einstellpuls z 1 resultierenden Spannung am Eingang der Schalteinrichtung 14 wird deren dritte Stellung erreicht, durch die das Relais B Strom erhält, anzieht und den Ruhekontakt b öffnet, so dass das Relais A abfällt. Das Auftreten weiterer aus weiteren Prüfpulsen z 2 usw. resultierender Spannungen am Eingang der Schalteinrichtung 14 bewirkt keine Änderung ihrer Stellung. Der Übergang von der dritten auf die erste Stellung erfolgt nach Beendigung des Prüfprogramms durch Umpolen der Speisespannung.
Die Schalteinrichtung 14 läßt sich beispielsweise mit zwei Flip-Flop oder mit einem Schrittschaltwerk realisieren.
Das erfindungsgemäße Fehlerortungsverfahren lässt sich vorteilhafterweise auch bei solchen Zwischenregeneratoren anwenden, deren Eigenschaften völlig richtungsunabhängig sind. In diesem Fall sind die Einrichtungen zur Schleifenbildung auf beiden Seiten der Zwischenregeneratoren 9, 13 vorzusehen. Die Fehlerortung kann dann von beiden Endstellen 1, 1' aus durchgeführt werden. Durch einen Befehl von einer Seite wird immer nur das Verhalten am entfernten Ausgang der Zwischenverstärker beeinflusst. Dennoch könnte in einem solchen Fall dann ein Fehler auftreten, wenn von beiden Seiten gleichzeitig ein Start- oder Einstellpuls ausgesendet wird. Eine hierdurch auftretende Selbstsperre kann durch kurze Gleichstromunterbrechungen wieder behoben werden.

Claims (10)

1. Verfahren zur Ermittlung von Fehlern in den mit Regeneratoren versehenen Zwischenstellen eines mit Pulscodemodulation arbeitenden Übertragungssystems mit mehreren Übertragungskanälen von einem prüfenden Endamt aus unter Verwendung von Bandpaßfiltern in den einzelnen Zwischenstellen, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Impulsmuster als Startpuls (x) vom prüfenden Endamt (1) ausgesendet wird, dass am Ende des Startpulses (x) in allen Zwischenstellen (8,8',8") ausgangsseitig einerseits ein Schleifenschluß (a1, a1',a1") hergestellt und andererseits der Nachrichtenfluß auf den Durchgangsleitungen (6,7) hinter dem Schleifenschluß (a 2, a 3; a 2',a 3'; a 2", a 3") unterbrochen wird, dass ein zweites Impulsmuster als erster Prüfpuls (y 1) vom prüfenden Endamt (1) durch die Schleife (a 1) gesendet und ausgewertet wird, dass ein drittes Impulsmuster als erster Einstellpuls (z 1) vom prüfenden Endamt (1) ausgesendet wird, dass am Ende des ersten Einstellpulses (z 1) der Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) in der ersten Zwischenstelle (8) aufgehoben werden, dass ein viertes Impulsmuster als zweiter Prüfpuls (y 2) vom prüfenden Endamt (1) durch die Schleife (a 1') über die zweite Zwischenstelle (8') ausgesendet und ausgewertet wird und dass weiter abwechselnd Einstellpulse (z 2, z 3) gleichen Impulsmusters und Prüfpulse (y 2, y 3) ausgesendet werden, bis alle Zwischenstellen (8', 8") geprüft sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Impulsmuster des Startpulses (x) eine aufmodulierte erste Niederfrequenzspannung einer ersten Frequenz (f 1) enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsmuster aller Einstellpulse (z 1, z 2) eine aufmodulierte zweite Niederfrequenzspannung einer zweiten Frequenz (f 2) enthalten.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Impulsmuster des Startpulses (x) in jeder Zwischenstelle (8, 8', 8") demoduliert und einem auf die erste Frequenz (f 1) abgestimmten ersten Bandpaßfilter (11) zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung den Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) bewirkt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsmuster der Einstellpulse (z 1, z 2) in den jeweils mit dem prüfenden Endamt (1) verbundenen Zwischenstellen (8, 8', 8") demoduliert und einem auf die zweite Frequenz abgestimmten zweiten Bandpaßfilter (11') zugeführt werden, dessen Ausgangsspannung den Schleifenschluß (a 1, a 1', a 1") und die Unterbrechungen (a 2, a 2', a 2", a 3, a 3', a 3") in der vom prüfenden Endamt (1) entferntesten und mit diesem noch verbundenen Zwischenstelle aufhebt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Startpuls und die Einstellpulse das gleiche Impulsmuster (x = z 1 = z 2) verwendet wird, dass die vom Startpuls und den Einstellpulsen herrührende Ausgangsspannung eines Bandpaßfilters (11) in jeder Zwischenstelle (8, 8', 8") einer Umschalteinrichtung (14) zugeführt wird, die sowohl den Schleifenschluß (a 1, a 1', a 1") und die Unterbrechungen (a 2, a 3; a 2', a 3'; a 2", a 3") als auch deren Aufhebungen bewirkt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch seine Durchführung von beiden Endämtern (1, 1') aus.
8. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 4 und 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zwischenstelle (8) am Ausgang des Regenerators (9) eine Demodulationsschaltung (10) und an deren Ausgang das erste Bandpaßfilter (11) mit nachgeschalteter erster Verzögerungs- (12) und Schalteinrichtung (A) und das zweite Bandpassfilter (11') mit nachgeschalteter zweiter Verzögerungs- (12') und Schalteinrichtung (B) angeschlossen ist und dass die erste Schalteinrichtung (A) den Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) bewirkt und die zweite Schalteinrichtung (B, b) den Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) aufhebt.
9. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zwischenstelle (8) am Ausgang des Regenerators (9) eine Demodulationsschaltung (10) und an deren Ausgang das Bandpaßfilter (11) mit nachgeschalteter Verzögerungseinrichtung (12) und Umschalteinrichtung (14) angeschlossen ist, an deren einen Ausgang die Schalteinrichtung (A), die den Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) bewirkt, und an deren anderen Ausgang die Schalteinrichtung (B), die den Schleifenschluß (a 1) und die Unterbrechungen (a 2, a 3) aufhebt, angeschaltet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umschalteinrichtung (14) mit drei Schaltstellungen vorgesehen ist, in deren erste alle Schleifenschlüsse (a 1, a 1', a 1") und Unterbrechungen (a 2, a 3; a 2', a 3'; a 2", a 3") aufgehoben sind, deren zweite durch den Startpuls (x) alle Schleifenschlüsse und Unterbrechungen bewirkt, deren dritte durch einen Einstellpuls (z 1, z 2) die Schleifenschlüsse und Unterbrechungen schrittweise von Zwischenstelle zu Zwischenstelle wieder aufhebt und deren erste durch Umpolen der Speisespannung wieder erreicht wird.
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