DE1537859C - Schaltungsanordnung zur Überwachung eines ordnungsgemäßen Aufbaues einer Ver bindung in einem Koppelfeld in Fernmelde anlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Überwachung eines ordnungsgemäßen Aufbaues einer Ver bindung in einem Koppelfeld in Fernmelde anlagen, insbesondere FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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- DE1537859C DE1537859C DE1537859C DE 1537859 C DE1537859 C DE 1537859C DE 1537859 C DE1537859 C DE 1537859C
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überwachung eines ordnungsgemäßen Aufbaues
einer Verbindung in einem Koppelfeld, das aus mehreren Koppelstufen besteht, mit gesondertem Wegesuchnetzwerk,
in dem die jeweils belegten Zwischenleitungen durch Auftrennen der zugehörigen Wegesuchadern
markiert werden und "in" dem vor dem Auftrennen eine Funktionsprüfeiilrichtung an die
Wegesuchadern angeschaltet wird, die das an dieser Ader anliegende Wegesuchpotential überwacht und
die bei einwandfreiem Wegesuchnetzwerk wieder abgeschaltet wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, beispielsweise in der Patentschrift 1 293 238, die zur Besetztmarkierung
der Adern im Wegesuchnetzwerk dienenden Kontakte als Folge-Umschalte-Kontakte auszubilden
und so zu schalten, daß bei der Betätigung dieser Kontakte während der Flugzeit des Ankers, solange
noch beide Kontakte geschlossen sind, das an dieser Ader anliegende Wegesuchpotential einer Funktionsprüfeinrichtung
zugeführt wird, die nach Vollendung der Ankerbewegung bei einwandfreiem Wegesuchnetzwerk
wieder abgeschaltet wird.
Einige Schaltmittel, wie beispielsweise einkontaktige Relais, haben nicht die Möglichkeit, Folge-Umschalte-Kontakte
zu betätigen. Um auch in Anlagen, die mit solchen Schaltmitteln ausgerüstet sind, die
Überwachung des ordnungsgemäßen Aufbaues einer Verbindung durchführen zu können, werden gemäß
der Erfindung jeder Wegesuchader wenigstens zwei Schaltmittel zugeordnet, von denen das eine einen die
Leitung auftrennenden ersten Kontakt und das andere einen die Funktionsprüfeinrichtung anschaltenden
zweiten Kontakt steuert, und deren Wicklungen so geschaltet sind, daß der von dem einen dieser Schaltmittel
gesteuerte erste Kontakt erst öffnet, wenn der durch den anderen dieser Schaltmittel gesteuerte
Kontakt geschlossen hat.
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß sie es gestattet, Schaltmittel zu verwenden,
die keine Folge-Umschalte-Kontakte steuern können, sondern nur Arbeits- und Ruhekontakte oder
nur einen einzigen dieser Kontakte.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung werden bei einkontaktigen Schaltmitteln deren Wicklungen
in einem gemeinsamen Betätigungsstromkreis geschaltet; ein aufeinanderfolgendes Arbeiten der Kontakte
wird dadurch erreicht, daß das eine Schaltmittel in Anzug und Abfall durch eine zusätzliche Kurzschlußwicklung
verzögert wird. Das hat nicht nur den Vorteil, daß die richtige zeitliche Folge im Ansprechen
sichergestellt ist, sondern auch, daß durch das spätere Schließen des Ruhekontaktes beim Auslösen
der Verbindung kein Impuls auf das Prüfvielfach gelangt, wie es beim "Einsatz eines Folge-Umschalte-Kontaktes
geschehen kann, so daß es jetzt möglich ist, beliebig große Prüfvielfache ohne besondere
Maßnahmen zur Unterdrückung dieser Impulse zu bilden.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Während Fig. 1 einen Ausschnitt aus
einem Wegesuchnetzwerk und die zu einer Funktionsprüfung/'
führenden Leitungen zeigt, ist in Fig. 2 eine mögliche Zusammenschaltung zweier Spulen einkontaktiger
Relais A I und R 1 veranschaulicht.
Im Wegestichnetz sind bei freien Zwischenleitungen die Sendeknoten Kl und K2 mit den Empfangsknoten K 3 und K4 verbunden. Sobald eine der Zwi
schenleitungen belegt wird, öffnet der zugehörige Kontakt rl. . . r4 und markiert "auf diese Weise die
belegte Strecke.
Bevor jedoch die Ruhekontakte rl. . . r4 öffnen, schließen die zu der jeweilig belegten Zwischenleitung
zugehörigen Arbeitskontakte «1... «4 und lassen damit kurzzeitig das Sendepotential des Markierknotens
Kl bzw. K2 zur Funktionsprüfeinrichtung P gelangen.
ίο Beim Öffnen des Ruhekontaktes wird die Prüfeinrichtung
P wieder zurückgestellt. Erst, wenn das geschehen ist, wird die vom Markierer ausgesuchte
Zwischenleitung als einwandfrei betrachtet, so daß eine darüber aufgebaute Verbindung fehlerfrei sein
dürfte.
Um die zeitliche Reihenfolge des Arbeitens der die Arbeits- und die Ruhekontakte betätigenden Relais
sicherzustellen, werden deren Wicklungen, wie in Fig. 2 dargestellt, zusammengeschaltet. Das die
ao Markierknoten Kl und K2 verbindende Koppelrelais der Zwischenleitung wird so z. B. in Reihe mit dem den
Arbeitskontakt a 1 betätigenden Relais A I und dem
den Ruhekontakt r 1 betätigenden Relais R I gleichzeitig an Potential gelegt. Das Relais R1 spricht je- „-
doch später an, weil es mit einer Kurzschlußwicklung^·
versehen ist.
Diese Kurzschlußwicklung macht sich auch beim Auslösen der Zwischenleitung bemerkbar, weil dann
auch der Kontakt rl, verglichen mit dem Kontakt al, verzögert öffnet. Für den Fall, daß der Markierknoten
Kl schon vorzeitig ein Markierpotential führen sollte, das beispielsweise auch aus dem vorhergehenden
Wegesuchnetzwerk herrühren könnte, kann die Funktionsprüfeinrichtung P nicht fälschlicherweise
über den noch geschlossenen Arbeitskontakt al ansprechen, weil der Kontakt rl erst dann
.schließt, wenn al schon geöffnet hat.
In Fig. 2 ist dargestellt, daß die Relais A I und
Rl in Reihe zueinander in einem gemeinsamen Ansprechstromkreis
eingeschaltet werden. Es ist auch möglich, die beiden genannten Relaiswicklungen parallel
zueinander einzuschalten.
Falls nicht einkontaktige Relais zum Einsatz kommen, sondern andere Relais, die zwar mehrere Kontakte
aufweisen können, aber nicht deren aufeinanderfolgende Arbeitsweise sicherstellen, können zwei
oder mehrere dieser Relais so geschaltet werden, daß sie in einer Zwangsfolge nacheinander arbeiten. So ist
es beispielsweise denkbar, daß das Relais A 1 zwei Arbeitskontakte hat. Mit dem ersten Arbeitskontakt
al schaltet es die Funktionsprüfeinrichtung P an das Wegesuchnetzwerk, mit einem zweiten Arbeitskontakt
schließt es den Ansprechstromkreis eines—-nicht
verzögerten — Relais Rl.
Bei einer Verwendung von einkontaktigen Relais kann eine Kurzschlußwicklung dadurch vermieden
werden, daß in Reihe mit dem Koppelrelais der Zwischenleitung zwei derartige Relais A 1 erregt werden,
von denen das erste Relais den Kontaktal steuert, das andere Relais aber mit seinem Kontakt das
Relais R 1 in einen getrennten Ansprechstromkreis
legt.
Mit allen zuletzt genannten Möglichkeiten der Relaiseinschaltimg wird nicht nur sichergestellt, daß die
Arbeitskontaktc al...a4 schließen, bevor die Ruhekontakte rl... r4 geöffnet werden, sondern
daß auch beim Auslösen die Arbeitskontakte vor den Ruhekontakten betätigt werden.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung eines ordnungsgemäßen Aufbaues einer Verbindung in
einem Koppelfeld, das aus mehreren Koppelstufen besteht, mit gesondertem Weg"esuchnetzwerk,
in dem die jeweils belegten Zw^schenleitungen durch Auftrennen der zugehörigen. Wegesuchadern
markiert werden und in dem vor dem Auftrennen eine Funktionsprüfeinrichtung an die
Wegesuchadern angeschaltet wird, die das an dieser Ader anliegende Wegesuchpotential überwacht
und die bei einwandfreiem Wegesuchnetzwerk abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Wegesuchader wenigstens zwei Schaltmittel zugeordnet sind, von denen das
eine (R 1) einen die Leitung auftrennenden ersten Kontakt (rl) und das andere (Al) einen die
Funktionsprüfeinrichtung anschaltenden zweiten Kontakt (al) steuert, und deren Wicklungen (A 1,
Rl) so geschaltet sind, daß der von dem einen dieser Schaltmittel gesteuerte erste Kontakt (rl)
erst öffnet, wenn der durch den anderen dieser Schaltmittel gesteuerte zweite Kontakt (al) geschlossen hat.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aufeinanderfolgende
Arbeiten der ersten (rl) und der zweiten (α 1) Kpntakte durch eine Kurzschlußwicklung des
Schaltmittels (Rl), z.B. Relais, das den ersten Kontakt (rl) steuert, erreicht wird und daß die
Wicklung dieses Schaltmittels (R 1) und die Wicklung des den zweiten Kontakt (α 1) steuernden
Schaltmittels (Al) in einem gemeinsamen Betätigungsstromkreis (Fig. 2) geschaltet werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsstromkreis
für das Schaltmittel (R 1), das den ersten Kontakt (rl) steuert, erst geschlossen wird, wenn
der zweite Kontakt (al), der von dem anderen Schaltmittel (A 1) gesteuert wird, schon geschlossen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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