DE2004592A1 - Atmosphärenprüfer basierend auf der Variierung der Verbrennungsfront - Google Patents
Atmosphärenprüfer basierend auf der Variierung der VerbrennungsfrontInfo
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Description
Pet-Am». Dr. Ruachk· 9
Pat.-AmnH Agular
τ.«.»: «it/J«« Dipl.-lng. HEINZ AGULAR τ.ω«,: «ι/««»
Α PATENTANWÄLTE
TeplKzar Strata 42 n n n . _ _ B??""1-^L'
Kto. 827801 2004592 Kte.l»51B
T«l*gr*mm-Adr····: ^ ^ TalagrainM-Adraaa·:
J 547 München, den 2«Pebruair 1970
Joaquin Mareuerquiaga Iriondo, Avenida Basagoiti 40
Algorta-Spanien
Atmosphärenprüfer basierend auf der Variierung der Verbrennungsfront
Sämtliche Geräte, die durch Verbrennung von Kohlenwasserstoffen oder sonstigen Brennstoffen funktionieren, wozu
sie der sie umgebenden Atmosphäre Sauerstoff entziehen müssen, können zu Schwierigkeiten führen, wenn diese
Luft nicht ausreichend erneuert wird.
Dies kann der Pail sein in Räumen, wo eine beständige
Lufterneuerung vermieden wird, weil die klimatologisehen
Bedingungen in erheblichem Masse ungünstig sind, und man einen entsprechenden Komfort wünscht, um sich nicht unbehaglich
zu fühlen.
Um diese eventuellen Unfälle oder Störungen zu vermeiden, werden diese Geräte ausgestattet mit Atmosphärenprüfern,
die uns einen Sauerstoffgehalt garantieren, der sich in keinem Falle schädlich auswirkt und noch nicht einmal als
störend empfunden wird.
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Mit der vorliegenden Erfindung gelingt es, optimale Resultate zu erzielen durch ein höchst einfaches System sowohl im
Hinblick auf seine Industrialisierung ala auch hinsichtlich seiner Arbeitsweise.
Die Erfindung basiert auf der Variierung der Verbrennungsfront, da sie unter normalen Bedingungen und in Bezug auf den
prozentualen Gehalt der verschiedenen Bestandteile in ier
Atmosphäre eine bestimmte Form annimmt aufgrund der char-v.kteristischen
Silhouette der Verbrennungscffnung; iiene Front
ändert sich in dem Masse, wie der Sauerstoffgehalt zurückgeht.
Um einen solchen Prüfer herzustellen, geht man aus von einem Verbrenner mit einem vorzugsweise zylindrischen AbzugT5ka.:.c-.l,
in 1en konzentrisch ein Thermofühler oder hitzeemrfiniliches
Element eingebaut wird. Das den Thermofühler umgebende Element, i.h. das Element, welches die Form bestimmt, iie iie
Verbrennungsfront jeweils annehmen v;ird, und gleichzeitig -άΙγ
Halter des Thermofühlers dient, da es im Abzugskanal tefesti^t
ist, ist ein Drehelement.
Der Flammenformer weist eine sternförmige Verbrennungsfront auf mit drei oder mehr Zacken.
Unter normalen Bedingungen verläuft die Verbrennungsfront aussen um den Stern uiü den Abzugskanal herum, und da sich die
inneren Scheitelpunkte des Sterns in der Nähe des Thermofühlers befinden, wird dieser sehr schnell erregt.
Diese Form der Verbrennungsfront wird innerhalb gewisser, vorher
zu bestimmeriler Grenzen des Sauerstoffgehalts beibehalten,
bis,diese Front beginnt, ihre Form zu ändern. Diese Variierung oder Umgestaltung besteht darin, dass sich die inneren Spitzen
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der Verbrennungsfront abstumpfen und sich somit vom Thermofühler entfernen, was einen Rückgang seiner Sensibilität
zur Folge hat.
Wird ein bestimmter Grad der Umgestaltung dieser im voraus festgelegten Verbrennungsfront erreicht, so hört sie auf,
den Thermofühler zu erregen; damit wird ein Verschluss der Brennstoffleitung bewirkt und ea ertönt eine Alarmglocke oder
ähnlicher Gegenstand zur Warnung vor der Gefahr.
Zum besseren Verständnis der Eigenart der Erfindung wird auf
der beiliegenden Zeichnung eine schematische Darstellung seiner Verwendung gegeben, die keineswegs einschränkend ist,
weshalb es also möglich ist, zusätzliche Veränderungen vorzunehmen, aofern die wesentlichen Eigenschaften davon unberührt
bleiben.
1 zeigt einen Aufriss des Verbrenners, aus dem die Anordnung der verschiedenen Bestandteile zu ersehen ist.
Pig. 2 stellt einen Grundriss des Ganzen dar.
Fig. 3 und 4 zeigen den Auf- bzw. den Grundriss des Brenners
mit einem Flammenfonner, der erzielt wurde durch eine getriebene
Lamelle, deren Löcher so angebracht sind, dass die Flamme geiiuu die Form des Flammenformers annimmt.
Fig. 5 stellt einen Aufriss der öffnung des Verbrenners dar,
in dem nit Punkt-Strich-Linie die Flamme eingezeichnet let,
die sich bildet bei normalen Sauerstoffgehalt der Luft oder
innerhalb einer optimalen Grenze.
Fig. 6 zeigt den Grundriss der Fig. 5? hier ist die Vabrennungsfront
ebenfalls mit Punkt-Strich-Linie eingezeichnet.
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Pig. 7 stellt den Aufriss des Verbrenners dar, in der* die
Verbrennungsfront sich in einer Übergangsperiode ihrer Variierung befindet.
Fig. 8 zeigt den entsprechenden Grundrins dieser Übergangsperiode
der Verbrennungsfront.
Fig. 9 und 10 zeigen im Auf- bzw. Grundriss jene Form, die
die Verbrennungsfront annimmt, wenn ein bestimmter Verdünnungsgrad der Atmosphäre erreicht ist, aus welcher die
Primärluft entnommen wird; hier ist deutlich zu erkennen, dass der Thermofühler nicht mehr angeregt wird und sich
folglich in der Kaltzone der Flamme befindet.
In der Zeichnung sind folgende Elemente eingezeichnet:
Nr. 1,- Injektor
Nr. 2.- Venturirohr
Nr. 3.- Abzugskanal
Kr. 4.- Thermofühler
Nr. 5.- Flammenformer in Sternform
Nr. 6.- Getriebener Flammenformer mit Löchern, die ihm eine dem Former analoge Form
geben (5)
Nr. 7.- Verbrennungsfront unter normalen Bedingungen
Nr. 8.- Verbrennungsfront, im Übergang begriffen Nr. 9.- Umgeformte Verbrennungsfront.
Wenn der Brennstoff aus dem Injektorlaustritt, so vermischt
er sich im Venturirohr 2 mit der Primärluft und kommt zum Abzugskanal 3; wird die Öffnung des Verbrenners erreicht,
so kommt es zur Verbrennung der Luft-Brennstoff-Mischung.
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Ist der Sauerstoffgehalt optimal oder befindet er sich innerhalb annehmbarer Grenzen, so ruft die sich bildende
Verbrennungsfront an den inneren Spitzen des Sterns eine rasche Erwärmung des Thermofühlers 4 hervor und erregt ihn
kurzzeitig.
Geht nun der Sauerstoffgehalt zurück, so befindet sich die
Luft-Brennstoff-Mischung nicht mehr im erforderlichen Gleichgewicht für eine perfekte Verbrennung, der Flamme
fehlt daher Sauerstoff, was bewirkt, dass die Verbrennungsfront nach aussen rückt 8, wie aus Figo 7 und 8 zu ersehen
isto
Erfolgt eine weitere Luftverdünnung, so entfernt sich die Verbrennungsfront immer mehr vom Thermofühler 4, dieser
erhält somit weniger Wärme, wird also weniger erregt; wird nun ein im voraus festgelegter Grad der Verdünnung erreicht,
so entfernt sich die Verbrennungsfront soweit vom Thermopaar 9, wie in Fig. 9 und 10 dargestellt ist, dass eine
Erregung nicht mehr erfolgt. Dies hat zur Folge, dass ein Durchgangsventil nicht mehr betätigt wird, welches seinerseits
einen Alarm einschaltet oder irgendein anderes Instrument betätigt, das die Benutzer vor der Gefahr, in
der sie sich befinden, warnt.
Nachdem die Eigenart der vorliegenden Erfindung ausreichend
beschrieben ist, bleibt nur noch darauf hinzuweisen, dass sowohl am Ganzen als auch an den einzelnen Bestandteilen
Veränderungen in der Form, im Material und in der Anordnung vorgenommen werden können, sofern dadurch nicht das Wesentliche
der Erfindung betroffen wird.
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Claims (3)
- 2Ü(Kb92-D-Patentansprüehe\1yAtmosphärenprüfer basierend auf der Variierung der Verbrennungsfront, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbrennungsöffnung eines Brenners, ier entweder Hauptbrenner oder Signalbrenner sein kann, ein Thermofühler eingebaut ist und zwischen beiden ein Plumnienformerelement, Vielehe β einmal den Thermofühlt-r in zur Yt,rbrer;.nung3Öffnung konzentrischer Position hält, zum andern die Porin eines Sterns aufweist mit drei oder mehr Zacken, v.'obei sich die inneren Scheitelpunkte in unmittelbarer llähe den 7h'jrncfTihl^rs urrJ die äusseren Scheitelivinkte un den .fänden der Vvrbrcnnun -ijöffnung befinden.
- 2. Atmosphärenprüfer nach Anspruch 1 , dadurch .'«.-kennzeichnet, dass unter normalen Bedingungen der Atmosoh-'ire sie Verbrennungsfront au:;::en um den Fl'immenformer hf;nun verläuft, d&s heisst, das:; die Plurane sich an den ir.n;ren Scheitelpunkten des :jt:.rn:; len Thermofühler n;*hort tnö aussen dem Abzugsk^n·"1.! öler aer öffnung des Brenner:;, v/o sie gesteuert werden kann.
- 3. Atmosphr renprüf er nach Anap.-.'uch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Veränderung dos 3?Aiisrstoffgehalts in der Atmosphäre, v.'elcher die Prinärluft zur Verbrennung entnommen wird, das heisst, wenn der prozentuale Gehalt an Sauerstoff abnimmt, sich auch die Verbrennungsfront ändert, indem sich die Spitzen des Sterns abstumpfen und sich die Heisszone der Flamme immer mehr vom Thermofühler entfernt, bis si3 soweit abgerückt ist, daes der Thermofühler nicht mehr erregt wird, Menn die Atmosphäre einen im voraus festgeigten Verdünnungsgrad erreicht hat.009846/1008BAD ORIGINAL
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