DE257365C - - Google Patents
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- Publication number
- DE257365C DE257365C DENDAT257365D DE257365DA DE257365C DE 257365 C DE257365 C DE 257365C DE NDAT257365 D DENDAT257365 D DE NDAT257365D DE 257365D A DE257365D A DE 257365DA DE 257365 C DE257365 C DE 257365C
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- Germany
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- housing
- fresh air
- air supply
- air
- perforated
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/02—Special adaptation for protection against draughts ; Draft controllers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257365 KLASSE 4 a. GRUPPE
ROBERT MICHL in BERLIN-STEGLITZ und HANS KÄMPE in BERLIN.
und das Abzugsrohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1911 ab.
Bei Glühlichtlampen, namentlich Niederdrucklampen, die mit zusätzlicher Luft arbeiten,
bereitet es außerordentliche Schwierigkeiten, die Lampen windsicher einzurichten,
weil sie gegen Druckunterschiede der Frischluftzuführung gegenüber der Abgasableitung
sehr empfindlich sind. Die Windsicherheit wurde bei solchen Lampen bereits auf die
verschiedenste Weise zu erreichen versucht.
ίο Im einen Fall hat man das Windschutzgehäuse
in zwei Teilen von gleicher Form und Bauart ausgeführt, von denen der eine für die
Frischluftzuführung, der andere für die Ableitung der Verbrennungsgase aus dem höher
als die Luftzuleitungen hinauf ragenden Schornstein diente. Beide Teile wurden entweder
unter- oder nebeneinander angeordnet. Im anderen Fall hat man die Frischluft durch ein
über dem Brenner angeordnetes Windschutzgehäuse zugeführt, durch das auch die Abgase
abgeleitet wurden. Dabei waren ein oder mehrere unten vom Windschutzgehäuse abgehende,
die Frischluft zum Brenner führende Rohre neben einem oder mehreren Abgasrohren vorgesehen, die im Gehäuse über den
Eintrittsöffnungen der ersteren mündeten.
Nach der vorliegenden Erfindung soll nun eine größere Windsicherheit als durch die
früheren Einrichtungen dadurch erzielt werden, daß mehrere vom gemeinsamen Windschutzgehäuse
ausgehende Frischluftzuführungsrohre um das gemeinsame, höher hinaufreichende Abzugsrohr angeordnet sind, daß
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also an sich bekannte Einzelanordnungen zu einem neuen Ganzen vereinigt werden. Als vorteilhaft
hat sich dazu erwiesen, daß die für die Ableitung der Abgase bekannte Anordnung einer oder mehrerer gelochter Windschutzmäntel
für den Durchlaß der Frischluft benutzt wird. Es ist in diesem Fall zweckmäßig, den äußeren
Mantel nur teilweise, und zwar nur auf der unteren Hälfte zu lochen und zwischen
ihm und dem Lampendach einen an sich bekannten Spalt freizulassen, durch den die Abgase
ungehindert abziehen können.
Wichtig ist nämlich, daß der Austritt der Abgase möglichst ungehindert vor sich gehen
kann, während die seitlich zugeführte Frischluft beim Eintritt in die Lampe einen etwas
größeren Widerstand zu überwinden hat. Es wird dadurch eine Mischung der Frischluft
mit den Abgasen vermieden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1
zeigt eine Lampe teils in Ansicht und teils im senkrechten Schnitt und Fig. 2 ebenfalls
einen senkrechten, aber um 90 ° gedrehten Schnitt.
Um ein gemeinsames Zugrohr b der Lampe sind eine Anzahl engerer Luftzuführungsrohre a
angeordnet, die die gesamte Verbrennungsluft aus dem oben befindlichen Windschutzgehäuse c
nach unten in die zweckmäßig über der Lampenglocke eingebaute ringförmige Luftvorwärmekammer
d leiten. Aus dieser gelangt ein Teil als zusätzliche Verbrennungsluft durch
mehrere Rohrstutzen e2 zum Brenner e und
ein anderer Teil als Mischluft durch das gebogene Rohr e1 (Fig. 2) ebenfalls zum Brenner·,^.
Das Mischrohr e1 wird durch einen Deckel abgeschlossen (Fig. 2), der ein" auf der regelbaren
Gasdüse verschiebbares Ventil bildet und mit Hilfe des Winkelhebels h und anderer
Zwischenglieder beim öffnen und Schließen des Gashahnes i derart gesteuert wird, daß
es beim Öffnen nach dem Zünden der Flamme ebenfalls geöffnet und beim Schließen des
Gashahnes auch geschlossen wird, um ein Zurückschlagen der Flamme in das Mischrohr
zu verhindern.
Das möglichst groß bzw. weit zu bemessende Windschutzgehäuse c besteht aus zwei ineinander
angeordneten Mänteln und wird, wie Fig. 2 zeigt, aus dem trichterförmigen Boden c1,
dem Innengehäuse c2 und dem Außengehäuse, bestehend aus dem Mantel c3 und dem
Deckel c4, gebildet. Das Innengehäuse c2 ist aus gelochtem Blech hergestellt, während beim
Außengehäuse der Mantel c3 nur in seiner unteren Hälfte gelocht ist. Die Öffnungen des
gelochten Bleches für das Innengehäuse c2 werden zweckmäßig möglichst klein, z. B. mit
2 mm Durchmesser bemessen, und es empfiehlt sich, bei Bemessung derselben nicht über eine
Weite von 5 mm hinauszugehen. Der Deckel c4 befindet sich in einem solchen Abstand vom
oberen Rand des Mantels c3, daß die Abgase unter dem Deckel seitlich unbehindert entweichen
können. Die Austrittsöffnung des Zugrohres b ist möglichst hoch über den Eintrittsöffnungen
der Luftzuflußrohre α im Windschutzgehäuse angeordnet.
Das Zugrohr b ist, wie Fig. 2 zeigt, mit dem Mantel k umgeben und der dadurch um das
Zugrohr gebildete Luftraum, soweit dies die Schraffur andeutet, mit einem schlechten
Wärmeleiter angefüllt, um eine Zirkulation der Luftschichten möglichst zu verhindern.
Die Gaszuleitung I teilt sich im Windschutzgehäuse
in zwei Schenkel I1 und I2, die unten
durch die Rohrschuhe m abgedichtet und mit der Lampe verschraubt werden. Demzufolge
kann das Leuchtgas nur über den einen Rohrschenkel I2 strömen.
Die in dem Windschutzgehäuse durch den Wind verursachten kleinen Strömungen wirken
auf die Lufteintrittsöffnungen der Rohre a nicht gleich, sondern je nach ihrer Lage verschieden.
Da die Luftzuflußrohre α sämtlich in die Luftkammer d münden, so können sich
diese kleinen Strömungen über diese Kammer ausgleichen, ohne störend auf den Luftzufluß
zum Brenner zu wirken. Die Saugwirkung des Zugrohres b bleibt hierbei ungestört, weil
dessen Austrittsöffnung im Windschutzgehäuse an einem neutralen Punkt, d. h. in der Mitte
zwischen den Eintrittsöffnungen der Luftzuflußrohre α liegt.
Günstig wirkt bei der vorbeschriebenen Lampe auch die Form des Windschutzgehäuses
c, bei der die Abgase aus demselben durch den Austrittsspalt unter dem Deckel c4
mit geringem Widerstand entweichen können, während der seitliche Zufluß der Luft durch
die beiden gelochten Mäntel c2 und c3 besonders
geschützt ist. Die gegenüber den Eintrittswiderständen der Frischluft kleineren Austrittswiderstände der Abgase bewirken, daß
die Abgase sich nicht mit der Frischluft vermischen.
Zweckmäßig ist auch die Anordnung der Mischdüse, die quer in das seitlich neben
dem Zugrohr b angeordnete Gaszuflußrohr eingesetzt ist, weil dadurch die Düse nicht
nur der Erhitzung durch die heißen Abgase möglichst entzogen, sondern auch zur Reini-
! gung bequem zugänglich ist. Die dargestellte j Lampe kann in derselben Bauart auch mehr-
! flammig gebaut werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:j i. Zugrohrlampe mit gemeinsamem Windschutzgehäuse für die Frischluftzuführung und das Abzugsrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen mehrerer vom gemeinsamen Windschutzgehäuse ausgehender Frischluftzuführungsrohre symmetrisch um das höher hinaufragende Abzugsrohr angeordnet sind.
- 2. Zugrohrlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Windschutzgehäuse einen auf der unteren Hälfte gelochten, oben ungelochten Mantel oder mehrere gelochte Mäntel hat, von denen der äußerste auf der oberen Hälfte ungelocht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257365C true DE257365C (de) |
Family
ID=515293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257365D Active DE257365C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257365C (de) |
-
0
- DE DENDAT257365D patent/DE257365C/de active Active
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