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DE2003928C3 - Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware

Info

Publication number
DE2003928C3
DE2003928C3 DE19702003928 DE2003928A DE2003928C3 DE 2003928 C3 DE2003928 C3 DE 2003928C3 DE 19702003928 DE19702003928 DE 19702003928 DE 2003928 A DE2003928 A DE 2003928A DE 2003928 C3 DE2003928 C3 DE 2003928C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
pile
guide bar
needle
needles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702003928
Other languages
English (en)
Other versions
DE2003928A1 (de
DE2003928B2 (de
Inventor
Christian 6053 Obertshausen Wilkens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH filed Critical Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH
Priority to DE19702003928 priority Critical patent/DE2003928C3/de
Priority to US00108293A priority patent/US3710598A/en
Priority to GB2034071A priority patent/GB1351044A/en
Publication of DE2003928A1 publication Critical patent/DE2003928A1/de
Publication of DE2003928B2 publication Critical patent/DE2003928B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2003928C3 publication Critical patent/DE2003928C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von mit Poischlingen versehener Ware auf einer Raschelmaschine mit mindestens zwei Grundlegebarren, bei dem die Polfäden von Grundbindungsfäden derart eingeklemmt werden, daß beim Senken der Nadelbarre aus einem Polfadenabschnitt zwischen dem Klemmpunkt und der Abschlagkante eine Schlinge gebildet wird.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (FR-PS 10 67 892) erfolgt nur eine einfache Klemmung des Polfadens, die aber nicht ausreichend ist, um den Polfaden zuverlässig so lange zu halten, bis er nach Abschluß des Wirkzyklus an seinen beiden Enden eingebunden ist.
Eine erste erfindungsgemäße Möglichkeit zur Vermeidung dieses Nachteiles besteht darin, daß von einer vorderen Legebarre fransenbildende Grundfäden, einer mittleren Legebarre von einem Fallblech zu erfassende Grundfäden und einer hinteren Legebarre Polfäden geführt werden, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der mittleren Legebarre geführten Fäden über die Nadeln gelegt, durch das Fallblech auf die Nadelschäfte gedrückt werden und die Polfäden am Nadelschaft klimmen, daß anschließend die Polfäden im entgegengesetzten Sinn wie die vom Fallblech erfaßten Fäden unter eine Nadel gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwingen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden im gleichen Sinn wie die Polfäden vorher unter die Nadeln gelegt wurden über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden an den Nadelschäften nochmals klemmen.
Eine weitere Möglichkeit ist erfindungsgemäß dadurch vorhanden, daß von einer vorderen Legebarre fransenbildende Polfäden, einer mittleren Legebarre fransenbildende Grundfäden und einer hinteren Legebarre als Schuß zu legende Grundfäden geführt werden, daß vor dem jeweils ersten Durchschwingen die Schußlegung erfolgt, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der vorderen Legebarre geführten Polfäden über die Nadeln und anschließend in entgegengesetzter Richtung unter die Nadeln gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwingen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden an den Nadelschäften geklemmt werden.
Schließlich gibt es noch eine dritte Möglichkeit, um den oben geschilderten Nachteil zu vermeiden. Sie besteht darin, daß von einer vorderen Legebarre fransenbildende Grundfäden, einer mittleren Legebarre von einem Fallblech zu erfassende Polfäden und einer hinteren Legebarre in Schußrichtung zu legende Grundfäden geführt werden, daß vor dem jeweils ersten Durchschwingen die Schußlegung erfolgt, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der mittleren
Legebarre geführten Polfäden über die Nadeln gelegt und durch das Fallblech auf den Nadelschaft gedrückt werden, daß anschließend die Polfäden in entgegengesetzter Richtung unter die Nadeln gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwiigen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden durch die fransenbildenden Grundfäden und die in Schußrichtung gelegten Grundfäden an den Nadelschäften geklemmt werden. ι ο
Die erfindungsgemäß erzielte zweite Klemmung bringt eine zuverlässige Klemmwirkung mit sich und ermöglicht die Verarbeitung glatterer Poliäden sowie die Herstellung einer Ware mit gleichmäßiger Polhöhe, weil ein Zurückziehen des Polfadens durch die Spannbarre verhindert wird. Durch die neuen Legungen ist die zweifache kreuzende Klemmung des Polfadens auf einer Wirknadelseite gewährleistet.
Insbesondere bei der zweiten und dritten Möglichkeit wird bei der Bildung des zweiten Klemmpui.ktes durch den Schußfaden die Tatsache ausgenutzt, daß die Abschlagbewegung der Nadeln bei Kettenwirkmaschinen dann einsetzt, wenn die Legebarren noch nicht voll ausgeschwungen sind, so daß die hinten liegende Schußfadenlegebarre sich praktisch bis zum vollendeten Abschlag hinter den Nadeln befindet und die von dieser vorher unter die Nadeln gelegten Fäden die Polfäden an den Nadelschäften klemmen.
Nachstehend sind anhand von Legungsbildern und Ausschnitten aus den Maschenbildungsstellen der Maschine die drei erfindungsgemäßen Möglichkeiten erläutert. Es zeigt
Fig. la und Ib ein Legungsbild und die Ansicht einer Wirknadel zu einem ersten erfindungsgemäßen Verfahren.
F i g. 2a und 2b ein Legungsbild und die Ansicht einer Wirknadel zu einem zweiten erfindungsgemäßen Verfahren und
F i g. 3a und 3b ein Legungsbild und die Ansicht einer Wirknadel zu einem dritten erfindungsgemäßen Verfahren.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. la und Ib handelt es sich um die Herstellung eines Schußplüsches. Hierbei macht die vorneliegende Legebarre L\ eine Fransenlegung, die dahinterliegende Legebarre Li eine Legung mit Überlegungen, die aber durch ein Fallblech auf den Nadelschaft gedrückt werden, während schließlich die hintenliegende Legebarre L3 den Polfaden fin Schußlegung führt. Nach der Abschlagstellung der Nadelbarre' steigen die Wirknadeln zu ihrem höchsten Punkt. Die Legebarren Li, L2, Lj schwingen in ihrer ersten Einschwingbewegung durch die Wirknadellücken von der Maschinenvorderseite zur Rückseite. Die Legebarre L2 führt eine Überlegung aus. Darauf schwingen diese Legebarren Li, L2, L3 zur Maschinen-Vorderseite zurück und das Fallblech tritt in Tätigkeit; es senkt sich und formt die Überlegung der Legebarre L2 in einen Henkel um, d.h. tritt die Überlegung der Legebarre L2 von der Zunge ab auf den Nadelschaft. Daraufhin steigt das Fallblech, während die Legebarre f>o Lz eine Unterlegung ausführt. Nunmehr schwingen die Legebarren Li, Li, L3 erneut beim zweiten Einschwingen zur Maschinenrückseite. Die Legebarre Li führt eine Überlegung aus, die Legebarren Li, L2, L3 schwingen zur Maschenvorderseite zurück. Es beginnt die Abwärtsbe- (>s wegung der Wirknadeln und dabei entstehen die beiden Klemmpunkte am Nadelschaft, die aus Fig. Ib erkennbar sind. Beim Klemmpunkt 1 liegt der von der Legebarre La gelegte Faden Sch vor dem Polfaden P und beim Klemmpunkt 2 der von der Legebarre Li gelegte Faden M vor dem Polfaden P. Beim Absenken der Nadelbarre entstehen die Polschlingen. Die Nadelzungen schließen und die Legebarre L2 führt eine Unterlegung aus und anschließend erfolgt das Abschlagen der Maschen.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 2a und 2b veranschaulicht die Herstellung von Maschenplüsch. Hierbei wird kein Fallblech verwendet Die vorneliegende Legebarre Li führt den Polfaden P, der Maschen bildet Die dahinterliegende Legebarre Li führt eine Fransenlegung und die hintenliegende Legebarre L3 führt den Schußfaden Sch.
Nach der Abschlagstellung der Nadelbarre steigt diese wiederum zu ihrem höchsten Punkt Die Legebarren Li, L2, L3 schwingen beim ersten Einschwingen durch die Wirknadellücken von der Maschinenvorderseite zur Rückseite. Die Legebarre Li führt eine Überlegung aus, worauf sie zur Maschinenvorderseite zurückschwingt, wo sich eine Unterlegung anschließt, und zwar entgegengesetzt der vorhergehenden Überlegung. Danach schwingen die Legebarren Li, L2, L3 erneugt im Zuge der zweiten Einschwingung zur Maschinenrückseite. Die Legebarre L2 führt nun eine Überlegung aus, worauf die Legebarren Li, L2, Lj wieder zur Maschinenvorderseite schwingen. Es beginnt die Abwärtsbewegung der Nadelbarre und dabei entstehen die beiden Klemmpunkte am Nadelschaft. Beim Senken der Nadelbarre entstehen die Polschlingen und es folgt das Schließen der Nadelzunge und darauf eine Unterlegung der Legebarren Li und L3 mit anschließendem Abschlagen der Maschen. Wie es in Abb. 4 erkennbar ist, liegt hierbei an dem Klemmpunkt 1 der Schußfaden Sch über dem Polfaden P und bei dem Klemmpunkt 2 der Faden M ebenfalls über dem Polfaden P.
Das dritte in den F i g. 3a und 3b veranschaulichte Ausführungsbeispie! des Verfahrens veranschaulicht die Herstellung von Henkelplüsch. Die hierbei verwendete Raschelmaschine ist wiederum mit einem Fallblech ausgerüstet. Die vorneliegende Legebarre Li führt der fransenbildenden Grundfaden M, die dahinterliegende Legebarre L2 den Polfaden P, der Überlegungen macht, welche durch das Fallblech auf den Nadelschaft gedruckt werden. Die hintenliegende Legebarre L3 führt den Schußfaden Sch. Nach der Abschlagstellung der Nadelbarre steigt diese wiederum zu ihrem höchsten Punkt. Die Legebarren Li, L2, L3 schwingen beim ersten Einschwingen durch die Wirknadellücken von der Maschinenvorderseite zur Rückseite. Nun führt die Legebarre L2 eine Überlegung aus. Hierauf schwingen die Legebarren Li, L2, L3 wieder zur Maschinenvorderseite und das Fallblech tritt in Tätigkeit, es senkt sich und formt die Überlegung der Legebarre L2 in einen Henkel um, d. h. es drückt die Überlegung der Legebarre L2 von der Zunge ab auf den Nadelschaft. Danach steigt das Fallblech, während die Legebarre Li eine Unterlegung ausführt, aber entgegengesetzt der vorangegangenen Überlegung. Hierauf schwingen die Legebarren L\, Li, L3 im Zuge der zweiten Einschwingung zur Maschinenrückseite. Die Legebarre Li führt eine Überlegung aus. Danach schwingen die Legebarren Li, .' ·, Li wieder zur Maschinenvorderseite zurück und es beginnt die Abwärtsbewegung der Nadelbarre und dabei die Entstehung der beiden Klemmpunkte am Nadelschaft. Beim Klemmpunkt 1 liegt der Schußfaden Sch hinter dem Polfaden Fund beim Klemmounkt 2 der
Grundfaden M vor dem Polfaden P. Beim Absenken der Nadelbarre entstehen die Polschlingen, und es folgt das Schließen der Nadelzunge und schließlich Unterlegungen der Legebarren Li und L3. Anschließend findet das Abschlagen der Maschen statt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware auf einer Raschelmaschine mit mindestens zwei Grundlegebarren, bei dem die Polfäden von Grundbindungsfäden derart eingeklemmt werden, daß beim Senken der Nadelbarre aus einem Polfadenabschnitt zwischen dem Klemmpunkt und der Abschlagkantc eine Schlinge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einer vorderen Legebarre (L\) fransenbildende Grundfäden (M) einer mittleren Legebarre (L2) von einem Fallblech zu erfassende Grundfäden (Sch)\md einer hinteren Legebarre (L3) Polfäden (P) geführt werden, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der mittleren Legebarre (L2) geführten Fäden (Sch) über die Nadeln gelegt, durch das Fallblech auf die Nadelschäfte gedrückt werdet; und die Polfäden (P) am Nadelschaft klemmen, daß anschließend die Polfäden (P) im entgegengesetzten Sinn wie die vom Fallblech erfaßten Fäden (Sch) unter eine Nadel gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwingen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden (M), im gleichen Sinn wie die Polfäden (P) vorher unter die Nadeln gelegt wurden, über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden (P) an den Nadelschäften nochmals klemmen.
2. Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware auf einer Raschelmaschine mit mindestens zwei Grundlegebarren, bei dem die Polfäden von Grundbindungsfäden derart eingeklemmt werden, daß beim Senken der Nadelbarre aus einem Polfadenabschnitt zwischen dem Klemmpunkt und der Abschlagkante eine Schlinge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einer vorderen Legebarre (Li) fransenbildende Polfäden (P), einer mittleren Legebarre (L2) fransenbildende Grundfäden (M) und einer hinteren Legebarre (L)) als Schuß zu legende Grundfäden (Sch) geführt werden, daß vor dem jeweils ersten Durchbchwingen die Schußlegurg erfolgt, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der vorderen Legebarre (L1) geführten Polfäden (P) über die Nadeln und anschließend in entgegengesetzter Richtung unter die Nadeln gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwingen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden (M) über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden (P) an den Nadelschäften geklemmt werden.
3. Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware auf einer Raschelmaschine mit mindestens zwei Grundlegebarren, bei dem die Polfäden von Grundbindungsfäden derart eingeklemmt werden, daß beim Senken der Nadelbarre aus einem Polfadenabschnitt zwischen dem Klemmpunkt und der Abschlagkante eine Schlinge gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einer vorderen Legebarre (L\) fransenbildende Grundfäden (M), einer mittleren Legebarre (L2) von einem Fallblech zu erfassende Polfäden (P) und einer hinteren Legebarre (L3) in Schußrichtung zu legende Gntndfäden (Sch) geführt werden, daß vor dem jeweils ersten Durchschwingen die Schußlegung erfolgt, daß beim jeweils ersten Durchschwingen die von der mittleren Legebarre (L2) geführten Polfäden (P) über die Nadeln gelegt und durch das Fallblech auf den Nadelschaft gedrückt werden, daß anschlie-Bend die Polfäden (P)'m entgegengesetzter Richtung unter die Nadeln gelegt werden und daß beim jeweils zweiten Durchschwingen eines Maschenbildungszyklus die fransenbildenden Grundfäden (M) über die Nadeln gelegt werden und dabei die Polfäden (7^/durch die fransenbildenden Grundfäden (M) und die in Schußrichtung gelegten Grundfäden (Sch) an den Nadelschäften geklemmt werden.
DE19702003928 1970-01-29 1970-01-29 Verfahren zur Herstellung von mit Polschlingen versehener Ware Expired DE2003928C3 (de)

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GB2034071A GB1351044A (en) 1970-01-29 1971-04-19 Method of producing on a warp knitting machine a fabric having pile loops

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DE2003928A1 DE2003928A1 (de) 1971-09-02
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