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DE898346C - Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE898346C
DE898346C DESCH7816A DESC007816A DE898346C DE 898346 C DE898346 C DE 898346C DE SCH7816 A DESCH7816 A DE SCH7816A DE SC007816 A DESC007816 A DE SC007816A DE 898346 C DE898346 C DE 898346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
stitch
stitches
fillet
entwined
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH7816A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter H Scheibe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH7816A priority Critical patent/DE898346C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898346C publication Critical patent/DE898346C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B21/00Warp knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B21/10Open-work fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Filet- oder tüllartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung Man hat bisher filet- oder tüllartige Gewebe hauptsächlich auf den sogenannten Rolling-Locker-Maschinen hergestellt, bei denen jeweils um einzelne Kettenfäden weitere auf Bohinen aufgespulte Fäden herumgelegt werden, indem bei der Bildung des Gewebes die Bobinen nach Umschlingung der Kettenfäden jeweils um einen Kettenfaden weiterwandern. Es ist also zu jedem verwendeten Kettenfaden eine Bobine erforderlich, so daß sich bei einer großen Warenbreite ein großer maschineller Aufwand ergibt, der die Maschinen sehr kompliziert und teuer gestaltet. Es kommt noch hinzu, daß zur Bedienung viel Personal erforderlich und die Ausstoßleistung verhältnismäßig gering ist.
  • Andererseits. hat man auch schon Filetware auf Wirkmaschinen zweinädelig hergestellt, indem die einzelnen Stäbchen durch Maschenbildung entstehen und anschließend ,die Fäden einfach verkreuzt werden. Diese Maschinen sind zwar im Aufbau einfacher als die vorgenannten, auch die Ausstoßleistung ist wesentlich besser, jedoch hat die Ware einen ,erhöhten Garnverbrauch und ist dadurch bedeutend schwerer, somit nicht feinfädig.
  • Durch die Erfindung ist es nunmehr gelungen, eine filet- oder tüllartige Ware auf einfachen Wirkmaschinen einnädelig herzustellen und gleichzeitig die feinsten heute erhältlichen Garne zu verarbeiten. Die Ware wird fest und vollständig gleichmäßig, und die an sich bekannten Maschinen verlangen die geringe übliche Bedienung, ohne daß Zusatzeinrichtungen erforderlich sind. Außerdem kann durch die neue Warenart bzw. durch .das neue Verfahren dieAusstoßleistung gegenüber sämtlichen bisher bekannten, derartige Waren herstellenden Maschinen nicht unwesentlich erhöht werden. Bei der neuartigen Ware bestehen die einzelnen Maschenstäbchen aus aufeinanderfolgenden Maschengruppen, von denen wieder jede Gruppe aus einer Masche des einen Fadens und aus zwei Maschen des zweiten Fadens bestehen kann, während der erste Faden um Maschen des zweiten Fadens eine Umschlingung ausführt, und anschließend beide Fäden dann zum Nachbarstäbchen gehen und nach Bildung der gleichen Maschengruppe auf diesem Stäbchen wieder zum ersten Stäbchen zurückkehren können.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung dieser neuartigen Wirkware besteht ferner darin, daß zunächst die Maschenbildung eines Fadens erfolgt, worauf dieser mit dem anderen Faden verschlungen wird, und zwar lediglich unter Verwendung einer Nadel; hierzu kann eine Zungen-, Spitzen-, Röhrchennadel oid. dgl. dienen. Im einzelnen verläuft das neue Verfahren so, daß die Nadel zunächst mit dem einen Faden eine Masche bildet, und hierauf wird dieser Faden mit dem zweiten Faden verschlungen, worauf,die Nadel mit dem zweiten Faden eine oder mehrere weitere Maschen bildet, wobei nach jeder Maschenbildung dieser Faden mit dem ersten Faden verschlungen wird, bevor die weitere Maschenbildung durchgeführt wird; anschließend, d. h. nach Fertigste41ung des Stäubchens gewünschter Länge, erfolgt der Übergang zur benachbarten h?adel, um das nächstfolgende Stäbchen zu bilden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Bild der neuartigen Ware und Fig. 2 die legu.ngstechn.ische Darstellung der Ware gemäß Fig. i.
  • Jeweils ein Stäbchen i der dargestellten Ware besteht aus einer Masche 2 .des -einen Fadens, der punktiert dargestellt ist, und aus der Masche 3 des zweiten Fadens., der ausgezogen dargestellt ist. Gleichzeitig schlingt sich der erste Faden nach der Masche 2 um die Masche 3, wie .durch den punktierten Fadenteil .4 zu ersehen ist. Der ausgezogene Faden bildet nach der Masche 3 noch eine weitere Masche 5, die bereits den Übergang zu dem nächsten, versetzt angeordneten Stäbchen bildet. Der Übergang zu dem anderen Stäbchen, das ebenfalls versetzt zu dem ersten Stäbchen ist, wird durch eine Verdrehung der Teile 6 und 7 der beiden Fäden gebildet. An Stelle der einen Masche 3 können auch, je nach Länge des gewünschten Stäbchens, mehrere hintereinander angeordnet sein, wobei dann vorzugsweise nach jeder Masche eine Verschlingung mit dem punktierten Faden erfolgt.
  • An Hand .der legungstechnischen Darstellung gemäß Fig. 2 ist die Durchführung des Verfahrens zu erkennen. Zunächst wird .der punktierte Faden 8 mit .dem Faden 9 von dem augenblicklichen Ausgangspunkt, der aufdieser Darstellung gewählt ist, verdreht, und hierauf- bildet der Faden 8 die Masche,io. Daraufhin bildet die gleiche Nadel, indem sie den Faden 9 aufnimmt, die Masche i i und verschlingt sich an der Stelle i2 mit dem punktierten Faden, worauf eine weitere Masche gebildet wird, an die sich :die Verdrehung der beiden Fäden in Punkt 13 anschließt, wodurch der Übergang zu dem nächsten Stäbchen gebildet ist, der durch die benachbarte Nadel entsteht. Wie ferner aus dieser Darstellung zu ersehen ist, findet dauernd nach Bildung eines Stäbchens ein Wechsel zur benachbarten Nadel und anschließend wieder zur ersten Nadel, und zwar beider Fäden, statt.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel der neuartigen Ware beschränkt keineswegs den Erfindungsgedanken, sondern es sind in dessen Rahmen die verschiedensten Warenformen -möglich; es kommt lediglich darauf an, daß sie einnädelig und durch Maschenbildung und Verschlingung zweier Fäden hergestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Filet- oder tüllartige Kettenwirkware, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenstäbchen aus aufeinanderfolgenden Maschengruppen beetehen, deren Maschen: abwechselnd aus je einem Faden von zwei Faden!leetten gebildet sind, und da$ die Maschen des einen Fadens noch zusätzlich von dem anderen Faden umschlungen sind.
  2. 2. Wirkware nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an eine Maschengruppe die beiden beteiligten Fäden zum Nachbarstäbchen übergehen und nach Bildung derselben Maschengruppe auf diesem Stäbchen zum ersten Stäbchen zurüdkkehren.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung des Gewebes nach einem oder mehreren der bisherigen Ansprüche, id.adurch gekennzeichnet, daß die Maschenbildung des, einen Fadens und dessen Verschlingen mit dem anderen Faden nacheinander, lediglich unter Verwendung von einer Nadel, wie Zungen-, Spitzen-, Röhrchennadel od. dgl., pro Stäbchen erfolgt. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .da$ zunähst mit dem einen Faden eine Masche gebildet und dieser mit dem anderen Faden verschlungen wird, worauf mit dem zweiten Faden zwei oder mehrere Maschen gebildet werden und nach jeder Masche dieser mit dem ersten Faden verschlungen wird, worauf mit,dem zweiten Faden zwei oder mehrere Maschen gebildet werden und nach jeder Masche dieser mit dem ersten Faden verschlungen wird und anschließentd der Übergang zur nächsten Nadel erfolgt. Angezogene Druckschriften USA.-Patentschrift Nr. 2 2o5 58i.
DESCH7816A 1951-10-25 1951-10-25 Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE898346C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH7816A DE898346C (de) 1951-10-25 1951-10-25 Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DESCH7816A DE898346C (de) 1951-10-25 1951-10-25 Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE898346C true DE898346C (de) 1953-11-30

Family

ID=7425543

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH7816A Expired DE898346C (de) 1951-10-25 1951-10-25 Filet- oder tuellartige Kettenwirkware und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE898346C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3389582A (en) * 1967-12-04 1968-06-25 Liberty Fabrics Of New York Textile fabric

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2205581A (en) * 1939-12-08 1940-06-25 Aaron S Staff Knitted fabric

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