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DE2003980C - Frequenzmultiplexsystem zur Übertragung von Fernsprech- und Videophonkanälen - Google Patents

Frequenzmultiplexsystem zur Übertragung von Fernsprech- und Videophonkanälen

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Publication number
DE2003980C
DE2003980C DE19702003980 DE2003980A DE2003980C DE 2003980 C DE2003980 C DE 2003980C DE 19702003980 DE19702003980 DE 19702003980 DE 2003980 A DE2003980 A DE 2003980A DE 2003980 C DE2003980 C DE 2003980C
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DE
Germany
Prior art keywords
khz
videophone
carrier
channels
video
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702003980
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English (en)
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DE2003980A1 (de
DE2003980B2 (de
Inventor
Eberhard Dipl.-Ing. 8034 Germering Kügler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
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Priority to FR7102794A priority patent/FR2077084A5/fr
Priority to SE108371A priority patent/SE415817B/xx
Priority to GB2028471A priority patent/GB1328002A/en
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Publication of DE2003980B2 publication Critical patent/DE2003980B2/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Frequenzmultiplexsystem zur Einseitenbandübertragung von stufenweise in die Übertragungslage umgesetzten Fernsprechkanälen. Diese Frequenzmultiplexsysteme werden auch Trägerfrequenzsysteme genannt und haben meist einen Aufbau, bei dem die einzelnen 4 kHz breiten Fernsprechkanäle durch Träger, die ganzzahlige Vielfache von 4 kHz darstellen, stufenweise in die Übertragungslage umgesetzt werden.
Nach den Empfehlungen des CCITT (Comite Con- Durch die erfindungsgemäße Auswahl der Trägersultatif International T616phoniqufc et Telographique) frequenzen wird erreicht, daß alle nichtlinearen Progehen die Frequenzpläne der meisten Breitband- dukte beliebiger Ordnung der Videophonträger unter-Trägerfrequenzsysteme von der Grund-Primärgruppe einander Vielfache von 4 kHz darstellen und immer 60 bis 108 kHz mit 12 aneinandergereihten Fern- 5 auf Nullfrequenzen der Femsprechksnäle fallen. Somit sprechkanäleü aus. Fünf dieser Primärgruppen werden ergibt sich die geringstmögliche Störung der F'-rnzu einer 60-Kanalgruppe, der Grund-Sekundärgruppe Sprechkanäle durch Videophonträger.
312 bis 552 kHz zusammengefaßt. Eine weitere Bün- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die delung kann z. B. dadurch erreicht werden, daß fünf Zeilenfrequenz der Videophonsignale auf 4 kHz oder Grund-Sekundärgruppen in die 300 Kanäle umfassende io ein ganzzahliges Vielfaches von 4 kHz gelegt. Durch Grund-Tertiärgruppe in der Lage 812 bis 2044 kHz diese Wahl der Zeilenfrequenz wird erreicht, daß alle umgesetzt werden. Dabei sind die Träger, mit denen Mischprodukte zwischen den einzelnen trägerfrequendie einzelnen Kanäle in eine oder mehreren Stufen in ten Videophonsignalen auf Nullfrequenzen der Ferndie Gmndprimärgruppenlage gebracht werden, up-1. Sprechkanäle fallen und somit die Ferngespräche nicht die Träger zur weiteren Umsetzung in die Gnn.a -5 stören.
tertiärgruppenlage jeweils ganzzahlige Vielfache von Ein besonderer Vorteil ergiM sich bei der Wahl der
4 kHz. Zeilenfrequenz fz der Videophonsignale auf 8 kHz
Die vorgenannte Wahl der Trägerfrequenz ist z. B. und gleichzeitiger Festlegung der Videophonträger auf aus der Zeitschrift »Frequenz«, 1968, H. 10, S. 274 bis ungeradzahlige Vielfache von 4 kHz. Dadurch wird 284, insbesondere Bild 2, bekannt, welches auch die ao eine Gruppierung aller Spektralanteile der Videophon-Möglichkeit der Übertragung eines 5,5 MHz breiten ka -äle in der Trägerfrequenz-Übertragungsanlage um Fernsehbandes init einem 500 kHz breiten Restseiten- Frequenzen erzielt, die ungeradzahlige Vielfache von band an Stelle von fünf Tertiärgruppen des 12 MHz 4 kHz darstellen. Alle nichtlinearen Mischprodukte breiten Übertragungsbandes zeigt. Die Lage des Video- zweiter Ordi .mg liegen somit in der Übertragungslage trägers ist hierbei 6799 kHz, d. h. 1 kHz tiefer als das 25 in der Nähe von ganzzahligen Vielfachen von 8 kHz, nächstgelegene ganzzahlige Vielfache von 4 kHz. D;e d. h. genau im Halbzeilenoffset zu den Videophondeutsche Auslegeschrift 1 048 952 zeigt die Übertragung Nutzsignalen, und stellen daher lediglich Beeineines 5 MHz breiten Fernsehbandes mit einem flussungen dar, die für das Auge kaum wahrnehmbar 500 kHz breiten Restseitenband, wobei die. Video- sind.
träger-Frequenz 7199 kHz, also auch 1 kHz tiefer als 30 Sämtliche Umsetzerfrequenzen der Tertiär- und
das nächstgelegene Vielfache von 4 kHz gewählt ist. Quartärgruppenumsetzer stehen dann — als ganz-
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift zahlige Vielfache von 8 kHz — ebenfalls im HaIb-1 021 896 ein Trägerfrequenzsystem bekannt, bei dem zeilenoffset zu den Videophon-Nutzsijnalen, d. h., die Träger für die einstufige Umsetzung der Haupt- ihre Trägerreste stören weniger stark im Videophonbzw. Tertiärgruppen in die Übertragungslage Viel- 35 signal.
fache von 4 kHz darstellen. Bei der eventuellen gleich- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
zeitigen Übertragung eines Fernsehkanals soll bei werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher
diesem System die Fernsehträgerfrequenz so gewählt erläutert. Die Zeichnung zeigt dabei in
werden, daß die Modulptionsprodukte zwischen dem F i g. 1, 2 und 4 Frequenzschemata für vier ver-
Fernsehträger und den Fernsehamplituden auf die 40 schiedene Arten des Aufbaus des erfindungsgemäßen
Flanken der Kanalträger fallen. Frequenzmultiplexsysiems,
Die F-findung geht davon aus. daß nicht nur Fern- F i g. 3 ein Frequenzschema der nichtlinearen
Sprechkanäle und 5 MHz bzw. 5,5 MHz breite Fern- Mischprodukte bei einer Zeilenfrequenz von 8 kHz
sehbänder fur die Zwecke des Rundfunks sondern und Videophonträgerfrequenzen, die ungeradzahlige
auch Fernseh-Telefon- bzw. Videophonkanäle auf 45 Vielfache von 4 kHz sind. <
Frequenzmultiplexsystemen übertragen werden sollen. Bei den zwei Frequenzschemata nach F i g. 1 und
Solange jedoch kein speziell auf die Videophon- ien zwei weiteren Frequenzschemata nach F i g. 2 übertragung zugeschnittenes Weitverkehrsnetz be- und 4 ist jeweils ein Frequenzmultiplex- bzw. Trägersteht, ist es sinnvoll, ähnlich wie es z. B, bei der Daten- frequenzsystcm vorausgesetzt, bei dem 4 kHz breite übertragung bereits der Fall ist, vorhandene Frequenz- 50 Fernsprechkanäle nach dem Prinzip der Einseitenbandmultiplexsysteme für den Weitverkehr von Videophon- übertragung mit unterdrücktem Träger in mehreren kanälen mit zu benutzen. Stufen in ein mindestens 4 MHz breites Übertragungs-
Es ist diher Aufgabe der Frfindung, auf einem Fre- band umgesetzt werden. Weitere Signale, die schmalere quenzmultipiexsystem zur Einseitenbandübertragung oder breitere Frequenzbänder als 4 kHz beanspruchen, von 4 kHz breiten Fernsprechl, analen, welche durch 55 fügen sich in den stufenweisen Aufbau dadurch naht-Träger, die ganzzahlige Vielfache von 4 kHz dar- los ein, daß sie vorher zu 4 kHz breiten Kanälen zustellen, stufenweise in die Übertragungslage umgesetzt sammengefaßt bzw. erst auf einer höheren Ebene des werden, zusätzlich Videophonkanäle mit Restseiten- stufenweisen Aufbaus eingefügt werden,
band und Nyquistflanke zu übertragen, ohne daß eine Zusätzlich wird vciausgesetzt, daß der stufenweise störende Beeinflussung der Fernsprechkanäle durch die 60 Aufbau des Übertragungsbandes durch Träger vor-Videophonübertragung, und umgekehrt, entsteht. genommen wird, die jeweils ganz/ hlige Vielfache von
Diese Aufgabe ist ^rfindungsgemäß dadurch gelöpt, 4 kHz darstellen. Überlegungen im Rahmen der Er-
daß die Träger für die ein- oder mehrstufige Umsetzung findung führen dazu, daß Videophonkanäle im engeren
der Videophonkanäle aus der Videolage in die Über- Sinne, d. h. deren Videobänder nach dem Prinzip der
tragungslage derart gewählt sind, daß die der Frequenz 65 Einseitenbandübertragung mit Restseitenband und
Null in der Videolage entsprechenden Videophon- NyquistPanke und mit einer Gesamtbandbreite von
träger in der Übertragungslage Vielfache von 4 kHz etwa 1 MHz übertragen werden sollen und daß dies
«!■"Ι Videobänder in dem Frequenzmultiplexsystem die
Stelle von Tertiärgruppen mit 300 Fernsprechkanälen tertiärgruppen 812 bis 2044 kHz durch Träger, die
einnehmen sollen. Bei den vier in der Zeichnung dar- ganzzahlige Vielfache von 8 kHz darstellen, in eine
gestellten Frequenzschemata sind jeweils die Träger oder mehreren Stufen in die Übertragungslage um-
für die ein- oder mehrstufige Umsetzung der Video- gesetzt, so daß es genügt, die Träger zur ein- oder
phonkanäle aus der Videolage in die Übertragungslage 5 mehrstufigen Umsetzung der Videophonkanäle aus der
derart gewählt, daß die der Frequenz Null in der Videolage in die Lage der Grundtertiärgruppe jeweils
Videolage entsprechenden Videoträger /m in der derart zu wählen, daß die der Frequenz Null in der
Übertragungslage ungeradzahlige Vielfache von 4 kHz Videolage entsprechenden Videophonträger in die
sind. Es ist also die Bedingung eingehalten Lage der Grundtertiärgruppe ungeradzahlige Vielfache
ίο von 8 kHz sind.
fm = ni · 8 kHz + 4 kHz, Zw(;i Beispiel für Aufbauschemata von Frequenz-
wobei m — ganzzahlig. multiplexsystemen nach der Erfindung sind in F i g. 1
Insbesondere bei einer Festlegung der Frequenzen gezeigt. Hierbei wird das z. B. auf 0 bis 992 kHz beder Videoträger in der vorgenannten Art ergibt sich grenzte Videoband eines Videophonkanals auf zweieine weitere Absenkung von möglichen Störungen 15 erlei Arten in die Lage 812 bis 2044 kHz der Grunddurch Wahl der Zeilenfrequnz fz von 8 kHz. tertiäigruppe GT, und zwar in Regellage umgesetzt.
Abgesehen von den nennenswerten kleineren Spek- Die eine Art der Umsetzung geschieht direkt mittels
tralanteilen der Halbbild- und Bildwechselfrequenz ist des Trägers 1052 kHz. Die andere Art der Um-
das Frequenzgemisch eines Videophonsignals in der Setzung wird in zwei Stufen durchgeführt, und zwar
Trägerfrequenz-Übertragungslage durch Anteile der 20 zuersl mittels des Trägers 3908 kHz in eine Zwischen-
Form frequi:nzlage von 2916 bis 4148 kHz, die mit ZF be-
fm 4- η ■ fz, mit — ζ < η < y (ganzzahlig), zeichnet :-.t, in Kehrlage und dann mittels des Trägers
4960 kHz in die Grundtertiärgruppenlage GT. Der
gegeben, wobei fz die Zeilenfrequenz des Videophon- Träger 4960 kHz kann dabei in einfacher Weise durch
signals ist. Die Große ζ bestimmt z. B. die Breite der 25 Vervielfachung mit dem Faktor 40 aus der Grund-
Nyquistflanke und die Größe y die Videophonkanal- frequenz 124 kHz abgeleitet weiden,
bandbreite. Für den Fall, daß die Videoträger alle Bei beiden Aufbauschemata nach F i g. 1 wird die
ungeradzahlige Vielfache von 4 kHz darstellen und Nyquistflanke bei der jeweils ersten Umsetzung ge-
die Zeilenfrequenz ft = 8 kHz gewählt ist, sind alle bildet, also im ersten Fall in der Grundtertiärgruppen-Spektralanteile der Videophonkanäle in der Über- 30 lage GT und im zweiten Fall in der Zwischenfrequenz-
tragungslage um Frequenzen, die ungeradzahlige lage ZF.
Vielfache von 4 kHz darstellen, gruppiert. Alle nicht- Das Aufbauschema nach F i g. 2 geht von einem linearen Mischprodukte zweiter Ordnung liegen somit Videophonkanal aus, der in der Videolage auf ein in der Übertragungslage in der Nähe von ganz- Frequenzband von 0 bis 1000 kHz oder von 0 bis zahligen Vielfachen von 8 kHz, d. h. genau im Halb- 35 906 kHz begrenzt ist. Mittels des Trägers 1812 kHz zeilenoffset zu den Videophon-Nutzsignalen und wird aus der Videolage direkt in die Grundtertiärstellen daher lediglich Beeinflussungen dar, die für gruppe GT, und zwar in Kehrlage umgesetzt, wobei das Auge kaum wahrnehmbar sind. das Frequenzband im ersten Fall von 812 bis 2044 kHz
Sämtliche Umsetzerfrequenzen der Tertiär- und und im zweiten von 906 bis 2044 kHz geht. Durch die Quartärgruppenumsetzer stehen dann — als ganz- 40 Beschneidung des Videobandes auf eine obere Fre-
zahligc Vielfache von 8 kHz — ebenfalls im Halb- qaenzgrenze von 906 kHz vor der Umsetzung wird er-
zeilenoffset zu den Videophonnutzsignalen, d. h., ihre reicht, daß sich das Videoband mit den entsprechenden,
Trägerreste stören weniger stark im Videophonsignal. umgesetzten Teilband in der Grundtertiärgruppen-
Die Lage der nichtlinearen Mischprodukte wird an lage GT nicht überschneidet, so daß von diestc UmHand der vier Teilbilder der F i g. 3 noch näher ver- 45 Setzung keinerlei Störungen ausgehen können,
deutlicht. Fig. 3 a zeigt hierbei die Lage zweier be- Den vorbeschriebenen Umsetzungsarten nach F i g. 1
liebiger Trägerfrequenzen fm und /( in der Über- und 2 ist die Bildung eii.er Grundtertiärgruppe GT in
tragungslage sowie das jeweils dazugehörige Frequenz- der Lage 812 bis 2044 kHz gemeinsam. Diese je einen
spektrum in Abständen der Zeilenfrequenz fz — 8 kHz. Videophonkanal beinhaltenden Grundtertiärgruppen Darauf aufbauend zeigt F i g. 3 b als Beispiel ein 50 GT werden sodann wie die mit Fernsprechkanälen
Spektrum der Mischprodukte zweiter Ordnung und belegten Grundtertiärgruppen in üblicher Weise über
F i g. 3c die normierte Frequenzskala. Die Lage der Tertiärgnippenträger 10 560,11 880 und 13 200 kHz in
Fernsprechkanäle in diesem Frequenzmaßstab ist in die Lage 8516 bis 12 388 kHz "der Grundquartärgruppe
Fi g. 3d angedeutet. GQ umgesetzt. Im 12-MHz-Trägerfrequenzsystem
Für den Offsetbetrieb zwischen Fernsprechen und 55 bildet die Grundquartärgruppe GQ bereits den ober-
Videophonübertragung ist eine Genauigkeit der Zeilen- sten Teil des Übertragungsbandes; die beiden unteren,
. ,,., , . , Af1 _ iri . je einer Quartärgruppe entsprechenden Teile des Über-
frequenz der V.deophons.gnale von -j- < 2 ■ 10- {Γα8ιΙΠξ51αηαε5 des 12-MHz-Systems werden aus der
ausreichend. Die größte Abweichung der Störanteile Grundcuartärgruppe GQ mittels der Quartärgnippenvon der Nullfrequenz für die höchste Videosignal- 60 träger 12 704 und 16 720 kHz gebildet. Die unterste frequenz ist dann 2 · 10~6 · 1 MHz = 20 Hz. Quartärgruppe 316 bis 4188 kHz des 12-MHz-Über-3ei den nachfolgend beschriebenen zwei Frequenz- tragungsbandes stellt zugleich in etwa das Überplänen nach F i g. 1 und zwei Frequenzpiänen nach tragungsband für ein 4-MHz-System dar.
den F i g. 2 und 4 ist die Bedingung, daß die Video- F i g. 4 zeigt ein Aufbauschema ein.es Frequenzphonträger in der Übertragungslage ungeradzahlige 65 multiplexsyslems, bei dem drei Videophonkanäle in Vielfache von 4 kHz darstellen, erfüllt. Darüber eine bzw. zwei Umsei^ungsstufen in die Lage des hinaus werden bei den Umsetzungsarien nach den 4-MHz-Trägerfrequenzsystemsumgesetzt werden. Hier-F i g. 1 und 2 in der üblichen Weise die Grund- bei ist es auch möglich, diese drei Tertiärgruppen als
unterste Quartärgruppe in ein Frequenzmultiplexsystem mit einer größeren Frequenzbandbreite ein-7'ifügen. z. B. in das 12-MHz-Trägerfrequenzsystem.
Die Videophonkanäle sind in der Videolage auf ein Frequenzband von 0 bis 992 kHz begrenzt und werden mittels des Trägers 3908 kHz in eine Zwischenfrequenzlage ZF(2916 bis 4148 kHz) umgesetzt, <<ie der ungefähren Lage der dritten Tertiärgruppe des Übertragungsbandes des 4-MHz- bzw. des 12-M Hz-T rägerfrequenzsystcms entspricht. Unter gewissen Umständen ist es bei der Übertragung von mehreren Videophonkanälen vorteilhaft, für jede Umsetzung in die Zwischenfrequenzlage ZF einen eigenen Generator zu verwenden und diese Generatoren nicht zu synchronisieren, auch nicht mit dem Grundgenerator der Fern-Sprechumsetzer. Bei einer Vielfachbelegung mit Videophonkanälen tritt dann nämlich sowohl für die Spitzenbelastung als auch für die Addition von nichtlinearen Mischprodukten auf der Strecke eine gewisse statistische Verteilung ein. Günstige Bedingungen für das Übertragungssystem sind gegeben, wenn der Generator zur Erzeugung det Zwischenträgerfrequenz 3908 kHz im vorliegenden Fall eine relative Genauigkeit von 10 β hat, was einer absoluten Abweichung von J. 4 Hz entspricht. Dabei leitet man diese *5 Zwischenträgerfrequenz zweckmäßigerweise von einem frei schwingenden Quarzoszillator ab.
Bei der Umsetzung der Videophonkanäle in die Zwischenfrequenzlage ZF wird mit Vorteil bereits auf der Sendescite die Nyquislflanke mit einer Breite voti ;{ (150 bis 250) kHz Breite geformt, da sich hierbei die günstigste Geräuschbilanz ergibt. Im vorliegenden Fall ist eine Nyquistflanke von { 240 kHz gebildet, so daß sich die Videophonkanäle in der Zwischenfrequenzlage ZF über ein Frequenzband von 2960 bis 4148 kHz in Kehrlage erstrecken.
Für die Übertragung verbleibt ein Videophonkanal in der ungefähren Lage 3' (29Ί6 bis 4148 kHz) des 4-MHz- bzw. 12-M Hz-Systems; zwei weitere Videophonkanäle werden aus der Zwischenfrequcnzlage ZF mittels eines Trägers 4464 kHz in die ungefähre Lage Γ der ersten Tertiärgruppe bzw. mittels eines Trägers 5760 kHz in die ungefähre Lage 2' der zweiten Tertiärgruppe der vorgenannten Systeme jeweils in Regellagc gebracht. Hierbei nimmt der Vidcophonkanal Γ das Frequenzband 316 bis 1548 kHz ein, wobei der Videoträger eine Frequenz von 556 kHz hat. Der zweite Vidcophonkanal 2' nimmt das Frequenzband 1612 bis 2844 kHz ein, wobei der Videoträger die Frequenz 1852 kHz hat.
Die beiden Träger, mit denen die beiden letztgenannten Videophonkanäle Γ und 2' in ihre Übertragungslage gebracht werden, können in einfacher Weise aus bereits vorhandenen Frequenzen des Frequenzmultiplexsystems durch Multiplikation in folgender Weise gewonnen werden: 4464 kHz = 36 · 124 kHz; 5760 kHz = 40 · 144 kHz.
Der Aufbau des 4-MHz-Systems nach F i g. 4 kann r.n't dem Aufbau von 15 Sekundärgruppenblöcken bei reiner Fernsprechbelegung verglichen werden. Von dieser »Grund-Quartärgruppe mit 15 Sekundärgruppen« aus lassen sich dann genau wie beim Fernsprechen mit gleichen Umsetzereinrichtungen auch breitere Systeme aufbauen. Somit bietet dieser Aufbau für Vidcophonkanal-Übertragungen die gleichen Voraussetzungen für Systemaufbauten wie bei reiner Fernsprechbelegung, und es kann eine beliebige Mischung zwischen Videophonkanälen und 300er-Fernsprechgruppen vorgenommen werden. Außerdem kann beim 4-M Hz-System unterhalb von 312 kHz noch die Sekundärgruppe 1 mit 60 Fernsprechkanälen übertragen werden.
nie im Zusammenhang mit dem Aufbauschema nach F i g. 4 beschriebene Art der Ableitung der Träger für die Umsetzung aus der Videolage in die Zwischenfrequenzlage ZF mittels frei schwingender Quarzoszillatoren kann sinngemäß auch bei den Aufbauschemata nach den F i g. 1 und 2 angewendet werden. So kann der Träger 3980 kHz bei der einen Umsetzungsart nach F i g. 1 in der gleichen Weise wie bei dem Aufbauschema nach F i g. 4 mit Vorteil für jeden umzusetzenden Videophonkanal aus eineneignen, nicht synchronisierten Quarzoszillator mii einer relativen Genauigkeit von 10 6 abgeleitet werden was einer absoluten Abweichung dieses Trägers voi -i 4 Hz entspricht. Eine absolute Genauigkeit voi ± 4 Hz ist ebenfalls für die jesveiligcn Trägergenera toren einzuhalten, die die Träger 1052 kHz bzw 1812 kHz erzeugen, welche jeweils für eine direkt« Umsetzung aus der Videolagc in die GrundtertiSr gruppenlage GT bei den Aufbauarten nach den F i g. und 2 eingesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209 643/3

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Frequenzmultiplexsystem zur Einseitenbandübertragung von 4 kHz breiten Fernsprechkanälen, welche durch Träger, die ganzzahlige Vielfache von 4 kHz darstellen, stufenweise in die Übertragungslage umgesetzt werden, und zur Übertragung von Videophonkanälen mit Restseitenband und Nyquistflanke, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger für die ein- oder mehrstufige Umsetzung der Videophonkanäle aus der Videolage in die Übertragungslage derart gewählt sind, daß die der Frequenz Null in der Videolage entsprechenden Videoträger in der Übertragungsia^e Vielfache von 4 kHz sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenfrequenz der Videophonsignale 4 kHz oder ein ganzzahliges Vielfaches von
4 kHz ist. ao
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenfrequenz fz der Videophonsignale 8 kHz ist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da3 die Träger für die ein- oder mehrstufige Umsetzung der Videophonkanäle aus der Videoanlage in die Übertragungs- !ige derart gewählt sind, daß die Frequenz Null in der Videolage entsprechende V:deoträger in der Übertragungslage ungeradzahlige Vielfache von 4 kHz sind.
5. System nach Anspruch 4, bei dem CClTT-Grund-Tertiärgruppsn 812 bis 2044 kHz durch Träger, die ganzzahlige Vielfache von 8 Hz sind, in ein oder mehreren Stufen in die Übertragungslage umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanäle in eine oder mehreren Stufen aus der Videolage in die Lage der Grund-Tertiärgruppe 812 bis 2044 kHz und danach wie die mit Fernsprechkanälen belegten Grund-Tertiärgruppen in eine oder mehreren Stufen in die Übertragungslage umgesetzt werden und daß die Träger zur ein- oder mehrstufigen Umsetzung der Videophonkanäle aus der Videolage in die Lage der Grund-Tertiärgruppe derart gewählt sind, daß die der Frequenz Null in der Videolage entsprechenden Videoträger in der Lage der Grundtertiärgruppe ungeradzahlige Vielfache von 4 kHz sind.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanäle in einer einzigen Stufe mit einem ein ungeradzahliges Vielfaches von 4 kHz darstellenden Träger aus der Videolage in die Lage der Grund-Tertiärgruppe 812 bis 2044 kHz umgesetzt werden (F i g. 1 und 2).
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung aus der Videolage in die Lage der Grundtertiärgruppe (GT) in Regellage mit einem Träger von 1052 kHz erfolgt (F i g. 1).
8. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung aus der Videolage in die Lage der Grundtertiärgruppe (GT) in Kehrlage mit einem Träger von 1812 kHz erfolgt (F i g. 2).
9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8, üaJurch gekennzeichnet, daß die Vitleophonkanäle mit einem Träger in die Grund-Tertiärgruppenlage (GT) umgesetzt werden, dir von einem frei schwingenden Quarzoszillator mit einer absoluten Genauigkeit von etwa ± 4 Hz abgeleitet ist (F i g. 1 und 2).
10. rSystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanäle jeweils aus der Videolage in die ungefähre Lage der dritten Tertiärgruppe (ZF) des Übertragungsbandes des 4-MHz- bzw. des 12-MHz-Systems in Kehrlage umgesetzt werden und daß die dritte Tertiärgruppe zumindest teilweise als Zwischenfrequenzlage für weitere Umsetzungen dient (F i g. 1 und 4).
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Umsetzung der Videophonkanäle mit einem Träger von 3908 kHz erfolgt (F i g. 1 und 4).
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Videophonkanal mit einem Träger von 4464 kHz in einer zweiten Umsetzung aus der Zwischenfrequenzlage (ZF) in die ungefähre Lage der ersten Tertiärgruppe (1') des Übertragungsbandes des 4-MHz- bzw. 12-MHz-Systems in Regellage gebracht wird (r i g. 4).
13. System nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Videophonkanal mit einem Träger von 5760 kHz in einer zweiten Umsetzung aus der Zwischenfrequenzlage (ZF) in die ungefähre Lage der zweiten Tertiärgruppe (2') des Übertragungsbandes des 4-MHz- bzw. 12-M Hz-Systems in Regellage gebracht wird (F i g. 4).
14. System nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Videophonkanal in der Lage der dritten Tertiärgruppe (3') des Übertragungsbandes verbleibt und übertragen wird. (F i g 4).
15. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Videopbc nkanäle in einer zweiten Umsetzung aus der Zwischenfrequenzlage in die Lage der CCITT-Grund-Tertiärgruppe 812 bis 2044 kHz in Regellage gebracht und danach wie die mit Fernsprechkanälen belegten Grund-Tertiärgruppen 812 bis 2044 kHz in ein oder mehreren Stufen in die Übertragungslage umgesetzt werden (F i g. 1).
16. System nach Anspruch 11 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Umsetzung mit einem Träger von 4960 kHz erfolgt (F i g. 1).
17. System nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Videophonkanäle mit einem Träger in die ungefähre Lage der dritten Tertiärgruppe des Übertragungsbandes des 4-MHz- bzw. 12-M Hz-Systems umgesetzt werden, der von einem frei schwingenden Quarzoszillator mit einer relativen Genauigkeit von etwa 10~e abgeleitet ist.
DE19702003980 1970-01-29 1970-01-29 Frequenzmultiplexsystem zur Übertragung von Fernsprech- und Videophonkanälen Expired DE2003980C (de)

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