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DE2002110B - Schiebkarrengestell - Google Patents

Schiebkarrengestell

Info

Publication number
DE2002110B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longitudinal
cross member
wheelbarrow frame
wheelbarrow
struts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo 5908 Neunkirchen Beel
Original Assignee
Carl Capita KG, 5908 Neunkirchen

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Schiebkarrengestell, bestehend aus zwei Längsholmen und einer durch Quer- und Längsverstrebungen verstärkten Fußab-Stützung mit eingepreßter Pror'lierung.
Bei einem derartigen Gestell (deutsches Gebrauchsmuster 1 799 097) sind zwei spiegelbildliche Hälften, bestehend aus je einer Hälfte der Radgabel, einer Längs-Kastenauflage, einer Hälfte der Fußab-Stützung und einem Holm, durch eine gekreuzte Stahlblechverstrebung miteinander verbunden. Wollte man jede dieser Hälften aus einem Stück herstellen, so entstünde ein Blechabfall, der eine wirtschaftliche Fertigung von vornherein ausschlösse. Würde man nur die drei ersten Teilstücke aus einem Blech pressen und den Holm aus Rohr oder einem ähnlichen Material nachträglich an der Fußgestelltiälfte befestigen, so wäre diese Befestigung nur mit hohen Kosten stabil genug herzustellen. Insgesamt ist diese Konstruktion jedoch so leicht, daß sie allenfalls bei einer Gartenkarre angewendet werden könnte. Bei einer stabileren Schiebkarre ist außerdem mindestens eine Querstrebe unter dem Kasten erforderlich, die bei dieser Konstruktion zusätzlich angebracht werden müßte. Damii ergeben sich zahlreiche Einzelteile, die an sehr vielen Stellen miteinander verbunden werden.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion (französische Patentschrift 811 333) ist das ganze Scliiebkarrengestell aus einem Stück Blech hergestellt. Eine wirtschaftliche Herstellung ist hier noch weniger möglich als bei dem zuvor beschriebenen Gestell, da die Material- und Werkzeugkosten zu hoch sind.
Alle diese Konstruktionen haben gemeinsam, daß sie sehr aufwendig sind, sei es durch hohe Material- und Werkzeugkosten oder durch eine relativ große Anzahl von Einzelteilen und Verbindungsstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schiebkarrengestell mit möglichst wenig Einzelteilen, die miteinander verbunden werden müssen, herzustellen. Des weiteren sollen die noch erforderlichen Einzelteile so beschaffen sein, daß sie wirtschaftlich herzustellen und leicht mit einer automatischen Schweißmaschine oder einer anderen zur automatischen Herstellung von Verbindungen geeigneten Maschine miteinander verbunden werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Schiebkarrensesteli der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fußabstützung, deren Quer- und Längsverstrebungen sowie eine hintere, die Längsverstrel-ungen verbindende Quertraverse zur Befestigung des Schiebkarrenkastens einstückig aus einem Stahlblech gepreßt sind.
Die beiden Längsverstrebungen der Fußabstützuna sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung um etwa 90° bis zum Anschlag an die Holme nach vorn gebogen und liegen dicht an den Rohrholmen an, so daß dort ohne weiteres an nur zwei Stellen die Verbindung zwischen den Holmen und dem Preßrahmen hergestellt werden kann. Eine evtl. für erforderlich gehaltene vordere Quertraverse wird zusätzlich eingeschweißt, wobei das bei der Herstellung des Preßrahmens herausfaJtnde Mittelblech ohne weiteres als solche vordere Querstrebe verwendet werden kann. Außerdem ist es möglich, die hintere Quertraverse so weit nach vorne zu verlängern, daß sie mit der vorderen Quertraverse eine Einheit bildet. Das ganze Schiebkarrengestell besteht also aus nur drei bzw. vier Einzelteilen, wobei die Verbindung dieser Einzelteile an nur zwei bzw. vier Stellen durch Schweißen hergestellt werden kann. Die Schweißnähte verlaufen in einer Richtung mit den evtl. beiden Schweißnähten der vorderen Quertraverse und ermöglichen damit auf einfache Weise eine automatische Maschinenschweißung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei sind die Fußabstützung mit 1, die Querverstrebungen mit 2, die Längsverstrebungen mit 3 und die hintere Quertraverse mit 4 bezeichnet. Mit 5 ist die vordere Quertraverse bezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schiebkarrengestell, bestehend aus zwei Längsholmen und einer durch Quer- und Längs-Verstrebungen verstärkten Fußabstützung mit eingepreßter Profilierung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußabstützung (1), deren Längs- und Querverstrebungen (3 und 2) sowie eine hintere, die Längsverstrebungen verbinelende Quertraverse (4) zur Befestigung eines Schiebkarrenkastens einstückig aus einem Stahlblech gepreßt sind.
2. Schiebkarrengestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverstrebungen (3) der Fußabstützung (1) um etwa 90° bis zum Anschlag an die Holme nach vorn gebogen sind.
3. Schiebkarrengestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Quertraverse (4) bis an die Stelle der vorderen Quertraverse (5) verlängert ist.

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