DE20020231U1 - Vorrichtung zum Glätten von Hemden mit Kragen - Google Patents
Vorrichtung zum Glätten von Hemden mit KragenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden mit Kragen und/oder Manschetten.
Eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden ist aus der FR 1.557.767 bekannt, bei der das Hemd an mehreren Stellen, wie z.B. am Saum, an der Knopfleiste, an den Ärmelenden und/oder am Kragen fixiert und anschließend durch Zug und hineingeblasene Luft gespannt wird. Die aus dieser Druckschrift bekannte Kragenfixiervorrichtung, die ein feststehendes und zwei spreizbare Stützteile aufweist, bildet einen im wesentlichen dreieckförmigen Körper. Durch Spreizen der beweglichen Stützteile kann der Querschnitt des Dreieckkörpers vergrößert werden, so dass der Kragen eines Hemds von innen gespannt und auf diese Weise fixiert wird. Anschließend wird die Kragenfixiervorrichtung nach oben verfahren, um das Hemd in Längsrichtung zu spannen. Die Fixierung des Hemds an verschiedenen Stellen ist in diesem Fall unbedingt notwendig, um es in der richtigen Form zu halten.
Ein anderes Verfahren zum Spannen von Hemden ist durch das deutsche Gebrauchsmuster GM 75 20 576 sowie die US 3,165,244 bekannt, die einen aufblasbaren Blähsack zum Spannen des Hemds verwenden. Der jeweils verwendete Blähsack besitzt die Form eines Hemds, so dass in diesen Fällen das Hemd jeweils vom aufgeblasenen Blähsack in der richtigen Form gehalten wird und keine weiteren Einrichtungen zum Fixieren des Hemds nötig sind. Der in den beiden Druckschriften beschriebene Blähsack weist einen Rumpfabschnitt, zwei Ärmelabschnitte und einen Kragenabschnitt auf, der im aufgeblasenen zustand den Kragen von innen spannen kann.
Der im deutschen Gebrauchsmuster GM 75 20 576 offenbarte einteilige Blähsack weist insbesondere den Nachteil auf, dass im Kragenabschnitt nur der gleiche Druck wie im übrigen Blähsack erreicht werden kann, der für ein zufriedenstellendes Glätten des in der Regel mehrlagigen und steiferen Kragens zu niedrig ist. In der US 3,165,244 wird daher ein mehrteiliger Blähsack verwendet bei dem der Kragenabschnitt mit einem höheren Druck beaufschlagt werden kann, wobei dies jedoch nachteiliger Weise insbesondere ein Gebläse mit höherem Druck, der jedoch nur für das vergleichsweise
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kleine Volumen im Kragenabschnitt nötig ist, und eine aufwendige Einrichtung zum Herstellen unterschiedlicher Drücke in den verschiedenen Abschnitten des Blähsacks erfordert.
Bei einer weiteren aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung zum Glätten von Hemden mit Kragen sind zwei spreizbare Stützteile des Kragens vorgesehen, wobei das eine Stützteil als knopfleistenseitiges Stützteil ortsfest und das andere als Nackenspanner dienende Stützteil beweglich angeordnet sind. Den beiden Stützteilen ist ein Federelement zugeordnet, das auf die Stützteile eine Spreizspannung ausübt. Eine vor dem Gerät stehende Bedienperson kann auf diese Weise mit einer Hand die spreizbaren Stützteile zusammenziehen, indem sie den Nachenspanner zu sich herzieht, während sie mit der anderen Hand den Kragen auflegt und anschließend einfach durch Loslassen der Stützteile den Kragen durch die Spreizwirkung des Federelements fixiert und spannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung sind des weiteren bewegbare Spannbacken vorgesehen, mit denen die Kragenspitzen fixiert werden können. Auf diese Weise muss der Kragen nicht zugeknöpft werden, so dass das Hemd auch im offenen Zustand aufgelegt werden kann.
Ein Nachteil dieser Vorrichtung liegt jedoch darin, dass eine Bedienperson zum Anlegen eines Hemdes die spreizbaren Stützteile mit einer Hand zusammenziehen muss, während sie mit der anderen Hand den Kragen auflegt und gleichzeitig die Kragenspitzen mittels den bewegbaren Spannbacken mit einer der beiden Händen zu fixieren versucht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der Kragen und/oder wenigstens eine Manschette mit einer einfach bedienbaren Einrichtung fixiert und zufriedenstellend geglättet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden gelöst, mit einem aufblasbaren hemdförmigen Blähsack, der einen Rumpfabschnitt, zwei Ärmelabschnitte und einen Kragenabschnitt aufweist, und mit spreizbaren Stützteilen zum Spannen des Hemdkragens oder einer Manschette, bewegbaren Spannbacken
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zum Fixieren des Hemdkragens und einem Betätigungselement zum Spreizen und Entspreizen der Stützteile und zum Bewegen der Spannbacken.
Durch das Betätigungselement und den diesem vorgegebenen Bewegungsablauf wird erreicht, dass zuerst die vorzugsweise hochgeklappten Kragenspitzen von den bewegbaren Spannbacken erfasst und gegen das knopfleistenseitige Ende der Kragenhohlform gedrückt wird, und dann der Hemdkragen durch das Zusammenwirken des aufblasbaren Kragenabschnitts und den spreizbaren Stützteilen gleichmäßig und verwerfungsfrei gespannt wird. Die gleichmäßige Spannung des Hemdkragens wird dabei von dem Kragenabschnitt des Blähsacks bewirkt, der unter Einwirkung der eingeblasenen Luft ohne scharfe Kanten oder Spitzen abgerundet aufgebläht werden kann. Es ist somit nicht mehr erforderlich, dass eine Bedienperson mehrere Schritte gleichzeitig ausführen muss.
Das Betätigungselement ist bevorzugter Weise so ausgestaltet, dass das Spreizen bzw. Entspreizen der Stützteile unabhängig vom Bewegen der Spannbacken ansteuerbar ist. Es ist jedoch auch vorgesehen, dass das Spreizen bzw. Entspreizen der Stützteile und das Bewegen der Spannbacken gemeinsam ansteuerbar ist.
Bei der Ausgestaltung der spreizbaren Stützteile kann ein knopfleistenseitiges Stützteil ortsfest und ein als Nackenspanner dienendes Stützteil beweglich angeordnet sein. Die Ansteuerung der Stützteile, insbesondere das Spreizen und Entspreizen der Stützteile durch das Betätigungselement, kann durch ein Verschieben des Betätigungselements relativ zu den übrigen Teilen der Vorrichtung bewirkt werden. Der Nackenspanner ist hierbei fest mit dem Betätigungselement angeordnet oder durch einen Anschlag bewegungsfest mit diesem gekoppelt, sodass ein Verschieben des Betätigungselements entweder die Stützteile zusammen oder auseinander schiebt. Es ist auch denkbar, dass die Verschiebung des Betätigungselements durch Rotation des Betätigungselements entlang einer Gewindeschraube bewirkt wird. Sind die spreizbaren Stützteile zusammengezogen, lässt sich der Kragen eines Hemdes besonders einfach anlegen. Die Stützteile können so ausgebildet sein, dass sie zusammen dem Grundriss einer Tropfenform angenähert sind. Auf dieser Weise wird insbesondere bei hochgeklappten Kragen erreicht, dass der hintere Teil des Kragens in gerundeter Stellung fixiert und geglättet wird, wohingegen die in der Regel großflächigeren Kragenspitzen im ebenen
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Zustand fixiert und geglättet werden können, so wie es bei einem geglätteten Hemd üblicherweise erwünscht ist.
Die spreizbaren Stützteile können dabei beispielsweise um den Kragenabschnitt des Blähsacks herum angeordnet sein, wobei der Kragenabschnitt zwischen den Stützteilen sich gegen den Kragen anlegen kann, um diesen zu spannen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die Stützteile innerhalb des Kragenabschnitts des Blähsacks angeordnet. Der Kragenabschnitt kann auf diese Weise am gesamten Kragen anliegen und diesen ohne Falten spannen, wobei zusätzlich die mechanische Spannkraft durch die spreizbaren Stützteile an einigen Stellen unterstützend angreifen kann. Darüber hinaus kann auf diese Weise eine Stützung des Blähsacks erreicht werden, der im nicht aufgeblasenen Zustand ansonsten zusammenfallen würde.
Die bewegbaren Spannbacken sind so ausgestalten, dass durch Rotieren des Betätigungselements in eine Richtung eine Bewegung aus einer ersten Position, in der die Spannbacken am Stützteil anliegen, in eine zweite Position, in der die Spannbacken flügelartig über dem Stützteil hinausragen, bewirkt wird. Es kann ferner vorgesehen werden, dass eine weitere Rotation des Betätigungselements in entgegengesetzte Richtung ein Bewegung aus der zweiten Position zurück in die erste Position bewirkt.
Des weiteren kann vorgesehen sein, dass Anstelle eines Rotierens des Betätigungselements aus einer ersten Position in eine zweite Position eine Verschiebung des Betätigungselements diese Bewegung bewirkt.
Vorteilhafterweise sind der Blähsack und die Stützteile luftdurchlässig. Dies ist insbesondere in den Fällen vorteilhaft, in denen das Hemd im feuchten Zustand aufgelegt und unter Spannung geglättet wird, um ein besseres Glättungsergebnis zu erzielen. In der Regel wird dazu der Blähsack mit erhitzter Luft gefüllt, die durch den Blähsack hindurch zu dem feuchten Hemd gelangen kann, dieses durchströmt und auf diese Weise trocknet. Durch die Luftdurchlässigkeit der Stützteile wird der Zutritt der Trocknungsluft zu dem Hemd möglichst wenig behindert, so dass sich dies vorteilhaft auf die Trocknung des Hemdkragens auswirkt. Die Stützteile können zu diesem Zweck
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beispielsweise aus Lochblech gebogen Formkörper sein. Zum Glätten des Hemds kann auch Dampf und/oder vernebeltes Wasser in den Blähsack eingeleitet werden.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass über dem Kragenabschnitt ein Luftumlenkungsteil vorgesehen ist, um aus dem Kragenabschnitt austretende Luft zu einem aufgelegten Kragen zu lenken. Das Luftumlenkungsteil kann ebenso zum Umlenken von aus dem Kragenabschnitt austretendem Dampf oder vernebeltem Wasser dienen. Diese Luftumlenkungsteil kann die Form eines Hutes haben, der über dem Kragenabschnitt angeordnet ist. Luft beziehungsweise Dampf oder Wassernebel aus dem Kragenabschnitt des Blähsacks kann auf diese Weise nach unten umgelenkt und an den Außenseiten eines aufgelegten Hemdkragens vorbeigeführt werden. Dieser kann auf diese Weise sowohl von innen als auch von außen mit Trocknungsluft beziehungsweise Dampf beaufschlagt, so dass er schneller getrocknet beziehungsweise gedämpft werden kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Glätten von Hemden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten von Hemden,
Fig. 2: eine seitliche Draufsicht auf den Kragenabschnitt der Hemdenglättvorrichtung aus Fig. 1 mit darin angeordneten Stützteilen und
Fig. 3 einen waagrechten Schnitt durch den Kragenabschnitt mit der Vorrichtung zum Spannen eines Hemdkragens sowie einem Kragen im fixierten und gespannten Zustand.
Die schematische Vorderansicht gemäß Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Glätten von Hemden mit einem Blähsack 2, der auf einem nicht vollständig dargestellten Sockel 6 montiert ist. Der Blähsack 2 weist einen Rumpfabschnitt 3, zwei Ärmelabschnitte 4 und einen Kragenabschnitt 5 auf. Der Sockel 6, der auch als Standfuß für das Gerät dient, weist ein Gebläse und eine Heizeinrichtung auf, um den Blähsack 2 mit erwärmter Luft aufblasen zu können. Weiterhin weist die Hemdenglättvorrichtung 1 Spannbacken 8 auf,
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die im Bereich des Kragenabschnitts 5 den hochgestellten Kragen 14 eines aufgelegten Hemds gegen ein innen im Kragenabschnitt 5 angeordnetes Stützteil 9 drücken können, um den Kragen 14 zu fixieren. Zusätzlich ist über dem Kragenabschnitt 5 ein Luftumlenkungsteil 7 befestigt, das insbesondere oben aus dem Kragenabschnitt austretende Luft nach unten umlenken und von außen an einen fixierten Kragen leiten kann.
Die Seitenansicht gemäß Figur 2 zeigt den Kragenabschnitt 5 mit darin angeordneten Stützteilen 9, 10 zum Spannen des Hemdkragens sowie eine Spannbacke 8. Die innerhalb des Kragenabschnitts 5 angeordneten Teile sind dabei gestrichelt dargestellt. Das Luftumlenkungsteil 7 ist in dieser Ansicht nicht dargestellt. Das knopfleistenseitige Ende der Kragenhohlform an dem bei einem aufgelegtem Hemd die Knopfleiste zu liegen kommt, befindet sich in Figur 2 links. An diesem Ende ist das feste Stützteil 9 angeordnet, das mittels einer Strebe 12 an dem Sockel 6 befestigt ist. An der Rückseite des festen Stützteils 9 sind zwei Stangen 11 befestigt, an denen entlang der beweglichen Nackenspanner 10 verschoben werden kann. Der Nackenspanner 10 wird dabei von einer Feder von dem festen Stützteil 9 weggedrückt, wobei ein Anschlag zum Begrenzen dieser Bewegung vorgesehen sein kann.
Das Betätigungselement 16 befindet sich in Figur 2 links vom festen Stützteil 9 und ist durch eine Stange 15, die zwischen den zwei Stangen 11 angeordnet ist, mit dem Nackenspanner 10 verbunden. Durch Verschieben des Betätigungselements 16 nach links wird somit erreicht, dass der Nackenspanner 10 gegen die Federwirkung entlang den zwei Stangen 11 zum Stützteil 9 verschoben wird.
Weiterhin sind an dem festen Stützteil 9 die zwei Spannbacken 8 derart schwenkbar befestigt, dass ein Bewegen des Betätigungselements 8 nach links die Spannbacken 8 scherenartig vom Stützteil 9 hinwegbewegt. Auf diese Weise kann ein Hemdkragen auf den Kragenabschnitt 5 gelegt werden. Die zwei Spannbacken 8 sind des weiteren so ausgestaltet, dass sie bei Zurückbewegen des Betätigungselements nach rechts in ihre Ausgangsposition zurückschwenken, so dass mit ihnen der Kragen 14 eines aufgelegten Hemds gegen das feste Stützteil 9 gepresst werden kann.
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Der Kragenabschnitt 5 ist am festen Stützteil 9 befestigt und umschließt die Kragenspannvorrichtung 9, 10, 11, 12 mit Ausnahme der Spannbacken 8, die zum Festklemmen eines aufgelegten Hemdkragens 14 außen liegen müssen. Unten an dem Kragenabschnitt 5 schließt sich der Rumpfabschnitt 3 an.
Der waagrechte Schnitt gemäß Figur 3 zeigt einen aufgestellten Kragen 14 im festgeklemmten und gespannten Zustand. In dieser Ansicht sind auch Kissen 13 aus einem nachgiebigen, weichelastischen Kunststoff zu sehen, die innen an den Spannbacken 8 befestigt sind, um dem Kragen 4 besser gegen das feste Stützteil 9 pressen zu können. In der gezeigten Darstellung sind die beiden Spitzen des Hemdkragens 14, die sich in der Zeichnung oben befinden, zwischen den Spannbacken 8 beziehungsweise den Polstern 13 und dem festen Stützteil 9 festgeklemmt, wobei sich zwischen dem Kragen 14 und dem festen Stützteil 9 noch der Kragenabschnitt 5 befindet. Am entgegengesetzten Ende der Kragenhohlform, das sich in der Zeichnung unten befindet, wird der Kragen14 durch den Nackenspanner 10 mittels Federkraft gespannt.
Zusätzlich ist in dem dargestellten Zustand der Kragenabschnitt 5 aufgebläht, so dass er sich innen an den Kragen 14 anlegt und zusätzlich nach außen drückt. Dies ist insbesondere im Mittelabschnitt zwischen dem festen Stützteil 9 und dem Nackenspanner 10 zu sehen, in dem der Blähsack 2 den Kragen14 von den Stützteilen 9, 10 weg drückt. Auf diese Weise wird der Kragen14 in einem sehr abgerundeten Zustand gespannt, so dass er ohne Verwerfungen oder Falten besonders vorteilhaft geglättet werden kann. Die Spannbereiche des festen Stützteils 9 sowie der Spannbacken 8, zwischen denen die Spitzen des Hemdkragens zu liegen kommen, sind im wesentlichen eben ausgeführt, da es bei den Hemdkragenspitzen üblicherweise erwünscht ist, dass diese nach dem Glätten eben sind.
Um den Kragen 14 wie in Figur 3 dargestellt zu fixieren, wird das zu glättende Hemd um den Blähsack gelegt, der Kragen14 hinten an den Nackenspanner 10 angelegt, dieser gegen die Federkraft mittels Verschiebung des Betätigungselements 16 nach vorne gezogen. Durch die Bewegung des Betätigungselements 8 werden die Spannbacken 8 flügelartig vom Stützteil 9 weggeschwenkt. Die Spitzen des Hemdkragens 14 können nun mittels der Spannbacken 8 gegen das feste Stützteil 9 dadurch festgeklemmt
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werden, dass das Betätigungselement wieder in seine Ausgangsposition zurückbewegt wird. Durch diese Bewegung zurück in Ausgangsposition des Betätigungselements 16 wird der Nackenspanner 10 losgelassen und von der Feder nach hinten gedrückt, wodurch der vorne fixierte Kragen14 gespannt wird. Danach kann zum Glätten des Hemds der Blähsack 2 mit dem Kragenabschnitt 5 mit insbesondere erwärmter Luft aufgebläht werden, so dass der Kragen14 die in Figur 3 dargestellte Form erhält und in dieser geglättet wird.
Auf dieser Weise ist durch die erfindungsgemäße Lösung die Spannung des Hemdkragens 14 in einer Stellung mit besonders wenig Falten oder Verwerfungen möglich, so dass ein besonders gutes Glättungsergebnis für den Kragen14 erzielt wird.
In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 kann vorgesehen sein, das Betätigungselement 8 durch Rotation entlang einer Gewindestange zu bewegen, um so die Stützteile 9 und 10 zu spreizen und die Spannbacken 8 zu bewegen.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Glätten von Hemden mit einem aufblasbaren hemdförmigen Blähsack (2), mit spreizbaren Stützteilen (9, 10) zum Spannen des Hemdkragens (14) oder einer Manschette, bewegbaren Spannbacken (8) zum Fixieren des Hemdkragens (14) oder einer Manschette und einem Betätigungselement (16) zum Spreizen bzw. Eritspreizen der Stützteile (9, 10) und zum Bewegen der Spannbacken (8).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blähsack (2) einen Rumpfabschnitt (3), zwei Ärmelabschnitte (4) und einen Kragenabschnitt (5) aufweist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (16) so ausgestaltet ist, dass das Spreizen bzw. Entspreizen der Stützteile (9, 10) unabhängig vom Bewegen der Spannbacken (8) ansteuerbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (16) so ausgestaltet ist, dass das Spreizen bzw. Entspreizen der Stützteile (9, 10) und das Bewegen der Spannbacken (8) gemeinsam ansteuerbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein knopfleistenseitiges Stützteil ortsfest und ein als Nackenspanner dienendes Stützteil beweglich angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Nackenspanner fest mit dem Betätigungselement angeordnet oder durch einen Anschlag bewegungsfest mit diesem gekoppelt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizen und Entspreizen der Stützteile (9, 10) durch das Betätigungselement (16) durch ein Verschieben des Betätigungselements (16) relativ zu den übrigen Teilen der Vorrichtung bewirkt wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizen und Entspreizen der Stützteile (9, 10) durch das Betätigungselement (16) durch ein Rotieren des Betätigungselements (16) relativ zu den übrigen Teilen der Vorrichtung bewirkt wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützteile (9, 10) innerhalb des Kragenabschnitts des Blähsacks angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegen der Spannbacken (8) durch das Betätigungselement (16) durch ein Verschieben des Betätigungselements (16) relativ zu den übrigen Teilen der Vorrichtung bewirkt wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegen der Spannbacken (8) durch das Betätigungselement (16) durch ein Rotieren des Betätigungselements (16) relativ zu den übrigen Teilen der Vorrichtung bewirkt wird.
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