DE20020935U1 - Herdzündstruktur - Google Patents
HerdzündstrukturInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/10—Arrangement or mounting of ignition devices
- F24C3/103—Arrangement or mounting of ignition devices of electric ignition devices
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Description
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Herde und insbesondere eine Herdzündstruktur.
Gasherde sind übliche Einrichtungsgegenstände, die beim Kochen von Lebensmitteln verwendet werden. Herkömmliche Herde sind im allgemeinen mit einem Zündknopf ausgerüstet, der gedreht werden kann, um die Zündung zu steuern. Die herkömmliche Zündstruktur enthält viele Bauelemente. Wenn der Zündknopf gedreht wird, kollidieren Bauelemente, um Funken zu erzeugen, die das Gas an einer Ofenscheibe entzünden. Da jedoch eine solche Zündstruktur viele mechanische Teile enthält, ist die Möglichkeit ihrer Beschädigung groß. Außer einer komplizierten Konstruktion weist die herkömmliche Zündstruktur folgende zusätzliche Nachteile auf:
1. Wenn der Zündknopf gedreht wird, kollidieren die Funken erzeugenden Elemente, wodurch Geräusche und Schwingungen entstehen, was zum Lockern oder Beschädigen der Element führt.
2. Wenn die mit dem Zündknopf verbundenen Teile einen Reibungskontakt aufweisen, behindert die Reibung und der Widerstand, der von den verknüpften Teilen erzeugt wird, eine gleichmäßige Drehung des Zündknopfes. Nach einem langen Gebrauch werden aufgrund der Abnutzung der mechanischen Teile die Spielräume zwischen ihnen vergrößert, wodurch die Zündwirkung beeinträchtigt wird.
3. Wenn der Herd nicht in Gebrauch ist, muß ein gewisser Kollisionshub zwischen den zwei Teilen zum Erzeugen der Funken belassen werden. Somit sind die zwei Endschlagflächen Schmutz, Ölverschmutzungen und dergleichen ausgesetzt, was die Fähigkeit der Schlagflächen zum Erzeugen von Funken durch Kollision beeinträchtigt und was zu unzureichenden Funken oder einem Ausfall der Zündung führt.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die obenerwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine verbesserte Herdzündstruktur zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Herdzündstruktur, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt. Der abhängige Anspruch ist auf eine bevorzugte Ausführungsform gerichtet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schnittansicht der Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltbild der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Magnetschalters;
Fig. 4 die Position des Zündknopfes;
Fig. 5 die Zündstruktur;
Fig. 6 die Position des Zündknopfes; und
Fig. 7 die Zündstruktur.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Schnittansicht einer verbesserten Herdzündstruktur gemäß der Erfindung. Fig. 2 zeigt eine Zündschaltung, wobei eine von der Erfindung geschaffene Verbesserung einen Zündknopf 10, eine Sprungfunkenstromquelle, einen Magnetschalter 30, einen Elektrofunkengenerator 40 und einen Leitungsdraht 50 für die Schaltungsverbindung enthält. Der Zündknopf 10 ist an einer Steuertafel 2 eines Herdes vorgesehen. Die Mitte der Knopffläche nahe der Steuertafel 2 ist in einen Ventilschaft 3A eingesetzt und befestigt, der von einem Gasventil 3 im Herd hervorsteht. Ein Magnet 12 ist an einer geeigneten Position am Umfang der Knopffläche 11 angeordnet. Der
Magnetschalter 30 ist an der Innenwand des Herdes 1 gegenüber dem Zündknopf 10 vorgesehen, so daß der Magnet 12 eine vorgegebene Zündposition erreicht. Die zwei Kontaktenden des Magnetschalters 30 sind mit der Sprungfunkenstromquelle 20 im Herd verbunden. Die Sprungfunkenstromquelle 20 kann, wie in Fig. 2 gezeigt, eine Batterieeinheit 21 enthalten, die mit einer Verstärkerschaltung 22 verbunden ist. Der Magnetschalter 30 steuert die Verbindung des Niederspannungsabschnitts der Batterieeinheit 21, während das Spannungsausgangsende der Sprungfunkenstromquelle 20 über den Leitungsdraht 50 mit dem Funkengenerator 40 nahe der Unterseite einer Herdscheibe 4 verbunden ist.
Wie in Fig. 3 gezeigt, enthält die Struktur des Magnetschalters 30 allgemein eine langgestreckte geschlossene Glasröhre 31, die zwei gegenüberliegende zugewandte Federplatten 32, 33 und ein Schutzgas 34 umhüllt. Die Teile der Federplatten 32, 33, die aus der Glasröhre 31 hervorstehen, bilden Kontakte, während die gegenüberliegenden Plattenenden der Federplatten 32, 33 innerhalb der Glasröhre ausgerichtete magnetische Kontakte bilden, die sich im Normalzustand nicht berühren. Wenn der Magnet 12 in einem Abstand von einigen Millimetern vom Magnetschalter 30 beabstandet angeordnet wird, ohne diesen zu berühren, werden die zwei Federplatten 32, 33 der Magnetkraft des Magneten 12 ausgesetzt, wodurch ein Kontakt bewirkt wird und die elektrische Verbindung hergestellt wird. Nachdem der Magnet 12 vom Magnetschalter 30 entfernt worden ist, kehrt der Schalter 30 in seinen Trennungszustand zurück. Durch die Verwendung der magnetischen Kraft zum Einwirken auf den Magnetschalter aus einer Entfernung von einigen Millimetern wird die magnetische Steuerwirkung selbst dann nicht beeinflußt, wenn der Magnet 12 und der Magnetschalter durch die dünne Wand der Steuertafel 2 des Herdes etwas beabstandet angeordnet sind.
Wenn gemäß der obenbeschriebenen Konstruktion die Herdscheibe 4 nicht gezündet ist, wie in Fig. 4 gezeigt, ist der Magnet 12 am Zündknopf 10 vom Magnetschalter 30 im Herd beabstandet angeordnet, so daß er die Verbindung des Magnetschalters 30 nicht beeinflußt, wobei die gesamte Zündstruktur so beschaffen ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Der Magnetschalter 30 trennt den Schaltkreis der Sprungfunkenstromquelle 20, so daß die Sprungfunkenstromquelle 20 keine Sprungfunkenspannung auf den Funkengenerator 40 überträgt
und an der Herdscheibe 4 keine Funken erzeugt werden. Wenn gewünscht wird, die Herdscheibe 4 zu zünden, wie in Fig. 6 gezeigt, ist es lediglich erforderlich, den Zündschalter 10 zu drehen, so daß der Magnet 12 und der Magnetschalter 30 im Herd unmittelbar überlappen, wobei die vom Magneten erzeugte Magnetkraft den Magnetschalter 30 veranlaßt, unmittelbar eine elektrische Verbindung herzustellen. Während des Drehvorgangs wird auch das Gasventil 3 des Herdes geöffnet, um zu ermöglichen, daß Gas zur Herdscheibe 4 strömt, so daß die gesamte Zündstruktur so beschaffen ist, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Der Magnetschalter 30 schließt den Schaltkreis der Sprungfunkenstromquelle 20, so daß die Sprungfunkenstromquelle 20 eine Funkenspannung zum Funkengenerator 40 sendet, um die Erzeugung von Funken mittels des Funkengenerators 40 zu veranlassen, wodurch das Gas an der Herdscheibe 4 gezündet wird. Wenn der Zündknopf 10 über die Position des Magnetschalters 30 hinaus gedreht wird, kehrt der Magnetschalter 30 in einen Ausschaltzustand zurück. Unter der Bedingung, daß das Gasventil 30 offen bleibt, erreicht die Herdscheibe 4 nach der Zündung einen Voll-Brennzustand.
Claims (2)
1. Zündstruktur, dadurch gekennzeichnet, daß
sie einen Zündknopf (10), eine Sprungfunkenstromquelle (20), einen Magnetschalter (30), einen Elektrofunkengenerator (40) und einen Leitungsdraht (50) für die Schaltungsverbindung umfaßt,
der Zündknopf (10) an einer Steuertafel (2) eines Herdes (1) vorgesehen ist,
die Mitte der Knopffläche nahe der Steuertafel (2) in einen Ventilschaft (3A), der sich von einem Gasventil (3) im Herd erstreckt, eingesetzt und befestigt ist,
ein Magnet (12) am Umfang der Knopffläche (11) an einer geeigneten Position angebracht ist,
der Magnetschalter (30) an der Innenwand des Herdes (1) vorgesehen und dem Zündknopf (10) zugeordnet ist, so daß der Magnet (12) eine vorgegebene Zündposition erreicht,
zwei elektrische Kontakte des Magnetschalters (30) mit der Sprungfunkenstromquelle (20) des Herdes (1) verbunden sind, und
ein Spannungsausgangsende der Sprungfunkenstromquelle (20) über den Leitungsdraht (50) mit dem Funkengenerator (40) an der Unterseite einer Herdscheibe (4) verbunden ist.
sie einen Zündknopf (10), eine Sprungfunkenstromquelle (20), einen Magnetschalter (30), einen Elektrofunkengenerator (40) und einen Leitungsdraht (50) für die Schaltungsverbindung umfaßt,
der Zündknopf (10) an einer Steuertafel (2) eines Herdes (1) vorgesehen ist,
die Mitte der Knopffläche nahe der Steuertafel (2) in einen Ventilschaft (3A), der sich von einem Gasventil (3) im Herd erstreckt, eingesetzt und befestigt ist,
ein Magnet (12) am Umfang der Knopffläche (11) an einer geeigneten Position angebracht ist,
der Magnetschalter (30) an der Innenwand des Herdes (1) vorgesehen und dem Zündknopf (10) zugeordnet ist, so daß der Magnet (12) eine vorgegebene Zündposition erreicht,
zwei elektrische Kontakte des Magnetschalters (30) mit der Sprungfunkenstromquelle (20) des Herdes (1) verbunden sind, und
ein Spannungsausgangsende der Sprungfunkenstromquelle (20) über den Leitungsdraht (50) mit dem Funkengenerator (40) an der Unterseite einer Herdscheibe (4) verbunden ist.
2. Herdzündstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprungfunkenstromquelle (20) eine Batterieeinheit (21) enthält, die mit einer Verstärkerschaltung (22) verbunden ist, und der Magnetschalter (30) die Verbindung des Niederspannungs-Leistungsabschnitts der Batterieeinheit (21) steuert.
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