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Elektrischer Kochherd mit mindestens einer Heizplatte mit Anschlußstecker
und einem Schalter für die Regelung des der Heizplatte zugeführten Stromes Die Erfindung
betrifft einen elektrischen Kochherd mit mindestens einer Heizplatte mit Anschlußstecker
und einem Schalter für die Regelung des der Heizplatte zugeführten Stromes.
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Es ist bekannt, bei derartigen Geräten den gesamten Schalter an beliebiger,
für seine Betätigung günstiger Stelle anzuordnen. Dez Schalter muß in diesen Fällen
außer den Eingangsklemmen für die Stromzuführung Ausgangsklemmen besitzen, von denen
isolierte Leitungen zu den Kontakten einer neben der Heizplatte angeordneten Anschlußdose
führen, in welche die Kontakte des Steckers der Heizplatte eingreifen. Mit der Zahl
der Heizstufen vermehrt sich die Zahl dieser Verbindungsleitungen; mindestens werden
drei solcher Verbindungsleitungen notwendig sein. Die Verlegung der Leitungen unter
der Heizplatte ist nicht ganz einfach; sie wird bei einer größeren Zahl von Verbindungen
sogar ziemlich verwickelt.
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Bei dem Kochherd gemäß der Erfindung sind im Gegensatz zu dieser bekannten
Anordnung
die die Schaltung durchführenden Kontaktteile des Schalters
in unmittelbarer Nähe der Heizplatte angeordnet. Die Verbindung zwischen der Heizplatte
und den Schalterkontakten wird unter Vermeidung aller isolierten Verbindungsleitungen,
-klemmen bzw. Schrauben durch Stecker und Klauen bzw. Hülsen hergestellt. Der Antrieb
für die Schalterkontakte erfolgt über ein Gestänge von einem entfernt liegenden
Punkt des Ofens aus.
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Durch diese Anordnung «-erden alle isolierten Verbindungsleitungen
zwischen Schalter und Heizplatte vermieden. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung
wird nicht nur eine erhebliche Ersparnis an Leitungswerkstoff erzielt, es wird auch
der Zusammenbau sehr vereinfacht. Außerdem werden die Kontaktschwierigkeiten, die
infolge der Anordnung der Anschlußdose in der Nähe der Heizplatte auftraten, vermieden.
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In den Fig. i bis 12 sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstands
dargestellt. Im einzelnen zeigt Fig. i einen Grundriß der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. i in größerem Maßstab, Fig. 3 und 4 Grundrisse
einer zweiten und dritten Ausführungsform, Fig. 5 und 6 eine vierte Ausführungsform
im Grundriß und Aufriß, Fig. 7 und 8 eine fünfte Ausführungsform im Grundriß und
Aufriß, Fig.9 den Grundriß einer sechsten Ausführungsform, Fig. io den Hauptteil
nach Fig. 9 in größerem Maßstab, Fig. i i und 12 Grundrisse zweier weiterer Ausführungsformen.
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Die in Fig. i und 2 dargestellte Ausführungsform betrifft einen elektrischen
Tischherd mit nur einer Heizplatte i. Für die Regelung des dieser Platte zuzuführenden
elektrischen Stromes ist ein Schalter 2 vorgesehen. Dieser in Fig. 2 in größerem
Maßstab dargestellte Schalter kann von gewöhnlicher Bauart sein und ist infolgedessen
nicht näher beschrieben. Er besteht aus einem isolierenden Sockel 3, zwei Klemmen
4., an welche die Zuführungsleitungen angeschlossen sind, drei elastischen Klauen
5 und einem drehbaren Betätigungsglied 6, das beispielsweise eine im S ck
angeordnete isolierende Trommel be-0 el 3 t' tätigt, welche leitende Kontaktstreifen
zur Schaltung der leitenden Verbindung der Klemmen a mit den Klauen 5 trägt. Die
Heizplatte i besitzt auf ihrer Unterseite den üblichen zentralen Anschlußstecker
mit drei Fingern 7, von welchen jeder in eine der Klauen 5 eingreift. Je nach der
Schaltungsart kann am Schalter auch eine vierte Klaue angebracht werden für die
Aufnahme eines an der Heizplatte vorgesehenen Erdungssteckers.
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Die Schalterkontakte sind in unmittelbarer Nähe der Heizplatte angeordnet.
Die Verbindung mit der Heizplatte erfolgt über die Klauen 5 und die Steckerstifte
7. Besonders isolierende Verbindungsleitungen sind auf diese Weise entbehrlich;
ebenso kommen besondere Klemmen am Schalter und besondere Klemmen an der Heizplatte
bzw. der sonst üblichen Anschlußdose, die zum Anschluß der Verbindungsleitungen
notwendig wären, in Fortfall.
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Fig. 3 zeigt einen Tischherd mit zwei Heizplatten, in welchen die
beiden Schalter 8 und 9 in bezug auf die Querachse des Herdes symmetrisch angeordnet
sind. Fig..I zeigt die eine Hälfte eines Kochherdes mit vier Heizplatten, in welchen
die Enden der Betätigungsglieder der vier Schalter auf der ganzen Länge der Vorderseite
gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Die Fig. 5 und 6 zeigen die eine Hälfte eines
Kochherdes mit vier Heizplatten und einem Backofen 2o. Oberhalb jeder Seitenwand
des Backofens sind zwei Heizplatten angeordnet, und die Sockel der entsprechenden
Schalter sowie die Betätigungsglieder io und i i dieser letzteren befinden sich
außerhalb des horizontalen Umfanges des Backofens, derart, daß sie nicht der unmittelbaren
Hitze dieses letzteren ausgesetzt sind. Die Betätigungsglieder io und i i sind,
wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, übereinander angeordnet, wobei der Stiel des Gliedes
i i, der etwas geneigt ist, durch ein Kugelgelenk 12 mit der horizontalen Achse
13 der Trommel des Schalters verbunden ist.
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In den vorbeschriebenen Ausführungsformen sind die Heizplatten mit
einem Anschlußstecker versehen, der sich im Zentrum der unteren Fläche der Platte
befindet. In der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 befindet sich dieser Stecker
14 unterhalb der Platte auf j einer Seite derselben; dieser Stecker steht mit mit
einem Schalter, der den in den vorangehenden Beispielen beschriebenen Schaltern
ähnlich ist, in Wirkungsverbindung, indem die Messer 17 des Steckers in die Klauen
5 des Schalters eindringen.
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In den Fig. j und io ist ein Tischherd mit einer einzigen Heizplatte
dargestellt, dessen Schalter 15 sich von denjenigen der vorbeschriebenen Ausführungsarten
dadurch i unterscheidet, daß er an Stelle der Klauen 5 Hülsen 16 aufweist, in welche
die Finger des Steckers der Heizplatte eingreifen. Fig. i i zeigt einen Tischherd
mit zwei Heizplatten und Fig. 12 einen zur Hälfte dargestellten i Kochherd mit vier
Heizplatten. Beide sind mit Schaltern der Ausführungsform nach Fig.9
und
io ausgerüstet. Bei beiden Beispielen sind die Betätigungsglieder der Schalter auf
denn Kochherd verteilt.