DE2013663C - Elektrische Zündvorrichtung für die Brenner von Gaskochgeräten - Google Patents
Elektrische Zündvorrichtung für die Brenner von GaskochgerätenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine elektrische ZUndvor- sciifllhrbar ist. Das hut den Vorteil, daß Über die
richtung für die Brenner von Guskochgertiten, insbe- Kontakte des Umschalters, der über entsprechende
• sondere von GaskllchongerUten, bei welchor die Ztlnd- Betlitigungsmecluinismen außerhalb oder innerhalb
organe der Brenner von mindestens einem Transfor- des Gasherdes von einem Steuerorgan beeinflußbar
mator gespeist sind, der Im Entludestromkreis eines 5 ist, nicht mehr der hohe Entladestrom des Konden-
Kondensators liegt, mit einem Zweistellungsumschnl- salors, sondern nur noch der schwache Poiarisierungs-
ter, der in der einen Stellung einen Ludestromkreis strom der Steuerelektrode der gesteuerten Diode
für den Kondensator schließt. fließt, so duß die Kontakte eine außerordentlich
In Gaskochgerliten mit elektrischer Zündung der lunge Lebensdauer uufweisen und nicht duzu neigen,
Brenner, insbesondere in Gasherden, werden derzeit io sich zu verschweißen oder einem sonstigen Verschleiß
elektrische Funkenzünder bzw, GlUhdrlihte zum zu unterliegen.
Zünden verwendet. Zur Speisung dieser Vorrichtun- GeniUß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
gen sind gewöhnlich ein oder mehrere unabhängige der Erfindung stammt dann noch das Entladesignal
Hochspannungstransformatoren vorgesehen, die im von dem aufgeladenen Kondensator selbst, so daß
Entladestromkreis eines Kondensators liegen. Dabei 15 nach Aufladung des Kondensators keine Verbindung
ist jeweils ein Hochspannungstransformator vorge- mehr mit der Netzspannung zur Zündung und Einsehen,
wenn alle Brenner einem einzigen Steuerorgan ladung des Kondensators vorgenommen werden muß.
unterstehen; mehrere unabhängige Hochspannungs- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weitertransformatoren
werden dann verwendet, wenn meh- bildungen der Erfindung können den Unteraiirere
Steuerorgane vorhanden sind. Solche Anordnun- !so Sprüchen entnommen werden.
gen können beispielsweise dem deutschen Gebrauchs- Ι:·η Ausführuiigsbeispid wild nachfolgend iiiitci
muster 1922 014, der deutschen Auslegeschrift Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, deren
1149 126 sowie der USA.-Patentschrift 2 275S6I einzige Figur das elektrische Schaitschema einer
entnommen werden. Bei diesen bekannten Anord- solchen Vorrichtung veranschaulicht, die an einem
nungen ist das Steuerorgan, welches üblicherweise »5 Gasküche'iherd anbringbar ist, bei dem sowohl die
aus einem Zweistellungsumschalter besteht, so auge- Brenner des Herdes, als auch jene der Kochplatte
ordnet, daß es den Kondensator jeweils mit einem mittels einer gemeinsamen Zündvorrichtung gezündet
- hntladestroinkreis und einem Ladestromkreis verbin- werden.
det. Dabei ist der eine Anschluß des Ladekonden- Die dargestellte Vorrichtung wird über die
sators mit der Sehaltzunge des Zweistellungsumschal- 30 Klemmen 1 und 2 (die letztere liegt an Masse) mit
ters verbunden, der in seiner einen Stellung den Wechselstrom gespeist und umfaßt einen Kondeii-
Ladekondensator über einen Gleichrichter mit der sator 3, dessen Ladestroinkreis ausgehend von der
Netzspannung oder einer sonstigen geeigneten Klemme 1 in Reihenschaltung eine Gieichrichter-
Spantnmg verbindet, während bei der anderen diode 4, einen Strombegrenzungswiderstand 5, zwei
Stellung des Zweistellungsumsclialters ein Entlade- 35 Kontakte 6 und 7, sowie die Primärwicklung 10 eines
strom von dem Kondensator über den Umschalter Transformators 11 umfaßt. Die Kontakte 6 und 7
durch die Primärwicklung eines Zündtransformator* sind mittels der Kontaktzunge 8 eines Umschalters 9
Hießt und dadurch das Zünden der Brenner bewirkt. miteinander verbindbar, der zwei Stellungen einneh-
Der Umschalter ist dabei normalerweise vorn am men kann und mechanisch mit einem Betätigungs-
Geräl angebracht und kann von der einen in die 41) organ (beispielsweise einem Druckknopf) verbunden
andere Arbeitsstellung umgeschaltet werden. ist, das vorzugsweise an der Vorderseite des Küchen-
Diese bekannten Zündvorrichtungen haben den herdes angeordnet ist. Die beiden Sekundärwicklun-
Nachteil, daß die Kontakte des Umschalters bzw. gen 12 und 13 des Transformators Π speisen die
der verwendeten Umschalter stets von dem hohen Zündorgane der Brenner des Gasherdes und der
Entladestiom durchflossen sind, der bei den Ziiiid- 45 Kochplatte. Der Entladestromkreis des Kondensa-
vorrichtungen für Haushaltsgeräte im Bruchteil einer tors 3 umfaßt hingegen in Reihenschaltung die
Sekunde Spitzenwerte etwa bis 25 Ampere erreichen Primärwicklung 10 des Transformators 11 und eine
kann. Dadurch kommt es im Laufe der Zeit zu einer gesteuerte Diode 14, deren Steuerelektrode mit einein
Zerstörung bzw. einem Zusammenschmelzen der Punkt zwischen zwei Widerständen 15 und 16 ver-
Kontakle, so daß da* Steuerorgan der Vorrichtung 50 bunden ist, die in Reihe zwischen Masse und einem
unwirksam wird und die gesamte Vorrichtung ver- Kontakt 17 liegen, der durch die Kontaktzunge 8 des
sagt. Umschalters 9 abwechselnd mit dem Kontakt 6 mit
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, die dem Kontakt 7 verbindbar ist.
Nachteile der bekannten Anordnung zu beseitigen Wird im Betrieb die Kontaktzunge 8 von ihrer voll
und eine Zündvorrichtung zu schaffen, bei der der 55 ausgezogen gezeichneten Stellung in die strichliert
Entladestrom nicht mehr über das Steuerorgan gezeichnete Stellung übergeführt, dann wird der
fließen muß, obwohl durch Betätigung dieses Steuer- Ladestromkreis des Kondensators 3 geschlossen, so
organs der Zündvorgang jeweils in Tätigkeit gesetzt daß derselbe aufgeladen wird, während der in den
wird. . Sekundärwicklungen des Transformators 11 fließende
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung 60 schwache induzierte Strom nicht in der Lage ist, die
aus von einer Zündvorrichtung der eingangs geschil- Zündorgane zu betätigen (dieselben können aus
dcrlen Art und besieht darin, daß der Entladestrom- Zündkerzen, aus einem Glühfaden oder aus anderen
kreis des Kondensators in Reihe mit dem Transfor- Vorrichtungen dieser Art bestehen. Die gesteuerte
mator eine gesteuerte Diode (Thyristor) umfaßt, Diode 14 ist inzwischen durch das Null-Potential
deren Steuerelektrode mit einem Polarisieiungsstroin- 65 ihrer Steuerelektrode gesperrt,
kreis verbunden ist, dein bei geöffnetem Ladestrom- Wenn die bewegliche Kontaktzunge 8 anschließend
kreis des Kondensators über den in seiner zweiten in die gezeigte voll ausgezogen gezeichnete Stellung
Stellung befindlichen Umschalter ein Entladesignal zurückkehrt, dann wird der Ladestromkreis des
Kondensators 3 unterbrochen und gleichzeitig der Kondensator in Reihe zu den beiden Widerstünden
15 und 16 geschaltet. Das Potential der Steuerelektrode
der gosteuorten Diode 14 steigt sodann bis zum
Schwellenwert der Diode an, so da» dieselbe leitend wird und sich der Kondensator frei Über sie entladen
kann.
Dor hohe Entladestrom erzeugt entsprechend hoho induzierte Ströme in den Sekundärwicklungen 12 und
13 des I runsformators U1 durch die die Zlindorgano
wirksam gemacht werden, wodurch das Zünden der Urenner (natürlich nur jener, deren Guszufuhr geöffnet
wurde) ermöglicht wird.
Das dargestellte und beschriebene Schema bezieht sich aiii eine Vorrichtung zur elektrischen Zündung
der Brenner eines Gusküchenherdes mit gemeinsamer Zugsteuerung für die Brenner des Herdes und jeno
der Kochplatte. Durch einfache Verdoppelung des
gezeigten Stromkreises IUlH sich die Vorrichtung zur Verwendung bei solchen Gusherden anpassen, bei ao
denen die Zündung der genannten Brenner getrennt erfolgt.
Claims (4)
- Patentansprüche:I. Elektrische Zündvorrichtung für die Brenner von Gaskochgorülen, insbesondere Gasküchenherden, bei welcher die Zündorganc der Brenner von mindestens einem Transformator gespeist sind, der im Entjadestromkreis eines Kondensators liegt, mit einem Zwcistelliingsumschalter, der in der einen Stellung einen Ladostromkreis für den Kondensator schließt, dadurch gekennzeichnet, duß der Entladestromkreis des Kondensators (3) in Reihe mit dem Transformator (II) eine gesteuerte Diode (Thyristor 14) umfaßt, deren Steuerelektrode mit einem Polarisierungsstromkreis verbunden ist, dem bei geöffnetem Ladestromkreis des Kondensators (3) über den in seiner zweiten Stellung befindlichen Umschalter (9) ein Entladesignal zufUhrbar ist.
- 2. Zündvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladesignal dem Kondensator (3) selbst entnommen ist.
- 3. Zündvorrichtung nach Anspruch I und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Polarisierungsstromkreis aus zwei in Reihe geschalteten Widerstünden (15,16) besteht, dereji Verbindungspunkt mit der Steuerelektrode verbunden ist und deren andere Anschlüsse einerseits über den Transformator (M) mit dem einen Anschluß des Kondensator* (3) und andererseits über den Umschalter (9) mit dem anderen Anschluß des Kondensators verbunden sind.
- 4. Zündvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennnzeichnct, daß der Ladestromkreis für den Kondensator (3) aus der Primärwicklung des Transformators (11) sowie einer in Reihe mit einem Widerstand (5) geschalteten Diode (4) und dem Umschalter (9) besteht.Hierau 1 Blatt Zeichnungen
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