DE20017633U1 - Sitz- und Liegemöbel - Google Patents
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Description
M. Seeger: Sitz- u. Liegemöbel ·>· ··· ···· 12.10.2000
Herr Manfred Seeger, Kirchstr. 19, 7 5387 Neubulach-Martinsmoos
Die Erfindung betrifft ein Sitz- und Liegemöbel, insbesondere ein Sofa, nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Als Sofa bekannte Sitz- und Liegemöbel haben z. B. ein ggf. auf Füßen stehendes kastenartig-hohles, vorwiegend rechteckiges Untergestell mit den Blick unter das Sofa verwehrenden Vorder- und Seitenblenden und einer darauf angeordneten, das Sitzpolster, z. B. eine Schaumstoffplatte, tragenden Platte. Die Rükkenlehne kann z. B. durch die entsprechend hochgezogene Rückwand des Untergestells und einer im Abstand vor ihr schräg nach vorn zur Sitzfläche verlaufend angeordneten Platte hohl ausgebildet sein, wobei eine Schaumstoffauflage das Lehnenpolster bilden kann, ggf. sind auch noch Polsterkissen vor die Lehne gestellt. Die Rückenlehne kann bis an die Sofaseiten herumgezogen sein, oder es sind dort Armlehmen geringerer Höhe vorgesehen.
Solche Sofas stellen meistens recht nüchterne Zweckmöbel dar. Wegen ihrer überwiegend von geraden Linien geprägten Form vermitteln sie normalerweise weder einen wirklich gemütlichen, anheimelnden Eindruck, noch laden sie z. B. zum Kuscheln ein, bei dem man Kopf und Glieder an den Leib zieht, um sich, dadurch gekrümmt, an etwas entsprechend Gekrümmtes anzuschmiegen, was aber bei den üblichen Sofas gerade fehlt.
Damit zwei oder drei Personen auf einem der herkömmlichen Zweier- oder Dreier-Sofas mit dem üblichen rechteckigem Grundriß Platz haben, müssen sie gerade nebeneinander sitzen und sich
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aufrecht mit dem Rücken an der Rückenlehne anlehnen, was bei längerem Sitzen unbequem wird. Wollen sie sich, z. B. beim Sprechen, einander ansehen, sollten sie eigentlich den Oberkörper verdrehen, was ebenfalls unbequem ist.
Andererseits kann auf einem dieser herkömmlich-geraden Sofas z. B. nur eine Person ausgestreckt liegen, wobei dann oft eine Seitenlage bevorzugt wird. In dieser liegt man gern mit angezogenen Beinen gekrümmt, findet aber keine Entsprechung an der Sofa-Rückenlehne.
Zum Kuscheln z. B. laden auch nicht die sozusagen eine zentrale Ecke aufweisenden Ecksofas in kurzer L-Form sowie die viel Stellfläche beanspruchende "Wohnlandschaften" in langer L-Form ein. Diese Sofa- oder Couch-Kombinationen vermitteln oft auch eher eine kühle Eleganz als einen Eindruck von Gemütlichkeit.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Sitz- und Liegemöbel, wie z. B. ein Sofa, zu schaffen, das zwar eine der bekannten herkömmlichen Grundriss-Formen haben kann, diese Form aber, ohne dass dies jedoch offensichtlich wäre, jederzeit zumindest in eine andere Form verändert werden kann und so z. B. die Möglichkeit besteht, zumindest aus einem seiner Eckbereiche, ohne großen Aufwand und ohne hierfür ein besonders Geschick zu erfordern, z. B. eine gemütliche Kuschelecke zu machen. Wird die veränderte Möbel-Form nicht mehr benötigt, dann soll auf die gleich günstige Weise wieder die Grundform des Möbels herbeigeführt werden können.
Die Erfindung löst dieses Problem mit den im Schutzanspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhaft Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung basiert auf der Idee, z. B. aus einem Eckbereich eines herkömmlichen Sitz- und Liegemöbels, wie z. B. eines So-
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fas, dadurch &zgr;. B. eine gemütliche Kuschelecke machen zu können, dass ein solches Möbel aus wenigstens zwei einzelnen Möbelteilen gleicher oder unterschiedlicher Breite besteht bzw. zusammengesetzt ist und ein zusätzliches Sitzflächenelement wie auch ein zusätzliches Rückenlehnenelement aufweist. Dadurch wird erreicht, dass das Möbel nicht mehr ausschließlich ein aufgrund der üblichen geradlinig-starren Form wenig gemütlicher Gegenstand ist, dessen Form als unveränderlich hinzunehmen ist und an die sich der Benutzer, so gut es geht, anzupassen hat, wenn er es benutzt. Stattdessen kann die nun von zwei Möbelteilen gebildete und bestimmte Möbel-Grundform jederzeit bei Bedarf auf vorgegebene Weise verändert werden. Hierzu kann z. B. zumindest eines der beiden Möbelteile gegenüber dem anderen nach vorn in den Raum vor dem Möbel so verschoben werden, dass sich sein äußeres Ende dem anderen Möbelteil nähert. Durch den so herbeiführbaren "Knick" im Sofa erhält dieses zunächst einmal eine ungewohnte, zumeist viel gemütlichere Form und kann z. B. im fertigen "Umbau"-Zustand zum Kuscheln in der ggf. so entstandenen Kuschelecke einladen.
Dadurch, dass in einer die Grundform des Möbels darstellenden ersten Aufstellungsanordnung der beiden Möbelteile zwischen diesen eine von der Vorder- bis zur Rückseite des Möbels verlaufende Trennstelle vorgesehen ist, längs der sie im wesentlichen bündig aneinander anschließen, wird einerseits erreicht, dass diese Trennstelle nicht besonders auffällt. Sie kann sogar durch eine diesbezüglich günstige Polsterung soweit kaschiert werden, dass die u. a. aufgrund der Trennstelle diesem Möbel innewohnende Verwandelbarkeit nicht auf Anhieb erkannt wird und somit der ggf. von ihm ausgehende gediegen-gemütliche Eindruck nicht beeinträchtigt wird, wodurch dann der Überraschungseffekt bei einer erfolgenden Aufstellungsveränderung umso größer ist.
Andererseits wird mit einer solchen Trennstelle eine günstige Ausgestaltung des Möbels für die erfindungsgemäß vorgesehene
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Verschwenkbarkeit zumindest eines der beiden Möbelteile erreicht. Denn die zur Ausbildung dieser Trennstelle vorzusehenden, aneinander grenzend sich gegenüberliegenden Stirnseiten der beiden Möbelteile können in Verbindung mit der vorgesehenen gelenkigen Verbindung im Bereich ihrer Vorderblenden einen Radius für eine kreisförmige Verschwenkungskurve bilden, wodurch bereits durch eine relativ kurze Verschwenkbewegung des einen Möbelteiles gegenüber dem anderen z. B. eine deutliche Kuschelecke zwischen den beiden Möbelteilen entstehen kann.
Dadurch, dass die beiden Möbelteile im Bereich ihrer aneinander grenzenden Vorderblenden über die Trennstelle hinweg gelenkig miteinander verbunden sind und für wenigstens eines der beiden Möbelteile eine durch eine Verschwenkbewegung einnehmbare zweite definierte Aufstellungsanordnung vorgesehen ist, in der es zumindest zum Teil nach vorn in den Raum vor dem Möbel vorsteht und dementsprechend mit dem anderen Möbelteil wenigstens einen spitzen Schwenkwinkel einschließt, ist für dieses Verschwenken eine feste Verschwenkkurve vorgegeben, auf der das eine Möbelteil um das andere verschwenkt werden kann. Dabei wird es vom anderen Möbelteil durch die Gelenkverbindung mit ihm auf dieser Bahn gehalten, aus er es also beim Verschwenken sozusagen nicht ausbrechen kann, bis es z. B. die definierte Kuschelecken-Position eingenommen hat. Beide Möbelteile werden also hierbei zusammengehalten und können sich nicht voneinander lösen und entfernen.
Durch diese so bewirkte Zwangsführung beim Verschwenken wird das erfindungsgemäße Verändern der Grundform eines solchen Möbels, z. B. in eine Kuscheleckenstellung, z. B.. für denjenigen, der sie ausführen will, vereinfacht und beschleunigt, denn er kann hierbei nichts falsch machen: Das zum Verschwenken vorgesehene Möbelteil kann, vom anderen Möbelteil gelenkig gehalten, nur zwischen der ersten und einer vorgegebenen zweiten Aufstellungspositionen hin und her verschoben bzw. verschwenkt werden.
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Dadurch, dass in der ersten Aufstellungsanordnung der beiden Möbelteile das zusätzliche Sitzflächenelement sich in einer abgesenkten Position in einem zumindest unterhalb der Sitzfläche eines der beiden Möbelteile zur Trennstelle hin offen ausgebildeten Hohlraum in einer Verwahranordnung befindet, aus welcher es in der zweiten Aufstellungsanordnung entweder unmittelbar oder erst nach einer seitwärts aus dem Hohlraum heraus erfolgten Verschwenkbewegung in die beim Verschwenken entstandene Sitzflächenlücke angehoben werden kann, um sie mit seiner an sie angepassten Form zu überbrücken, und dadurch, dass das zusätzliche Rückenlehnenelement in einen zumindest in der Rückenlehne eines der beiden Möbelteile zur Trennstelle hin offen ausgebildeten Hohlraum in eine Verwahrposition eingeschoben ist, aus der es seitwärts herausziehbar ist, um die Rückenlehnenlücke mit seiner an sie angepassten Form zu überbrücken, wird erreicht, dass die "Umbau"-Maßnahme zum Überführen des Möbels aus der ersten in die zweite Aufstellungsanordnung seiner beiden Möbelteile und umgekehrt jederzeit und schnell vonstatten gehen kann. Denn die beiden zusätzlichen Elemente, die die hierbei entstehenden Lücken in der von beiden Möbelteilen gebildeten Sitzfläche und Rückenlehne überbrücken, sind somit erfindungsgemäß jeweils zumindest in unmittelbarer Nähe dieser Lücken im Möbel selbst, lagerichtig für diesen Zweck versteckt angeordnet, bereigehalten.
Ggf. beengte Platzverhältnisse in den Hohlräumen unterhalb der Sitzfläche des Möbels können dabei dazu führen, dass das in die Sitzflächenlücke angehobenen zusätzliche Sitzflächenelement vor dem Zurückschwenken des verschwenkten Möbelteils in seine Ausgangsstellung nicht lediglich in eine Position unterhalb der Sitzflächenlücke vertikal abgesenkt werden kann, sondern anschließend auch noch seitwärts-horizontal in eine Verwahrposition in einen Hohlraum unterhalb eines der beiden Möbelteile verschoben oder verschwenkt werden muß, und zwar unter dem ggf. größeren bzw. nicht zum Verschwenken bestimmten Möbelteil.
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Erfindungsgemäß muß also keines dieser Lückenüberbrückungs-Elemente bei Nichtgebrauch irgendwo anders, z. B. in einem Nebenraum, aufbewahrt werden und folglich müssen sie bei Bedarf auch nicht erst von irgendwo her geholt werden, wo sie ggf. nicht ohne weiteres auffindbar sind, sondern sie sind immer unmittelbar am Einsatzort verfügbar und können daher z. B. auch nicht verloren gehen.
Weil also alle zur Aufstellungsveränderung des Möbels erforderlichen Teile bzw. Elemente immer jederzeit am dafür benötigten Ort verfügbar sind, kann auch jederzeit zwischen den verschiedenen Aufstellungen nach Belieben gewechselt werden.
Auch wird durch die erfindungsgemäß unmittelbar funktionsgerecht-einsatzbereite Aufbewahrung der beiden zusätzlichen lükkenüberbrückenden Elemente vermieden, dass dem Benutzer unklar ist, bzw., z. B. bei einer selteneren Nutzung der Möbel-Veränderungsmöglichkeit, von ihm vergessen wird, wie z. B. die beiden zusätzlichen Elemente zum Lückenüberbrücken richtig zu benutzen sind, was z. B. die Akzeptanz eines derart verwandlungsfähigen Möbels sehr positiv beeinflussen kann.
Durch die beiden jeweils zum Lückenüberbrücken bestimmten und angepassten zusätzlichen Sitzflächen- und Rückenlehnenelemente bleibt das Möbel auch nach seiner Veränderung, z. B. in die Kuscheleckenaufstellung, ein vollwertiges, ohne Einschränkung nutzbares Möbel, zumal die Ausgestaltung dieser Elemente so gewählt werden kann, dass sie gar nicht unmittelbar als "Lückenfüller" auffallen. Darüber hinaus wird durch sie auch noch sowohl die Sitz- bzw. Liegefläche des Möbels vergrößert, wie auch erreicht, dass durch die durch Verschwenken aneinander angenäherten beiden Möbelteil z. B. eine Kuschelecke bilden, die nicht nur zum Kuscheln einlädt, sondern es auch ermöglicht, dass &zgr;. B. zwei Personen sich recht nahe annähernd gegenübersitzen können, aber auch zu zweit in Kuschelstellung auf diesem
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Möbel schlafen können. Somit ist ein derart verwandelbares Sitz- und Liegemöbel gerade auch für Einzelpersonen-Haushalte interessant, die ab und zu Besuch bekommen und immer nur dann z. B. eine weitere Schlafgelegenheit benötigen.
Ebenso einfach und schnell, wie sich das Möbel aus seiner unauffälligen Grundform z. B. in eine gemütliche Kuscheleckenform verändern läßt, kann es aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Ausgestaltung und Anordnung der beiden Lückenüberbrückungs-Elemente auch wieder in seine Grundform zurückverwandelt werden. Hierfür müssen diese Elemente lediglich in ihre vorgegebene Ausgangsposition in der Rückenlehne zumindest des einen Möbelteiles bzw. unterhalb der Möbel-Sitzfläche gebracht werden, wo sie dann wieder sicher und ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen jederzeit verfügbar, aber dennoch unsichtbar aufgehoben sind.
Es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass anstelle des zusätzlichen Sitzflächenelements auch ein anderer Gegenstand unterhalb der Möbelsitzfläche verfügbar gehalten werden kann, um im verschwenkten Zustand des einen Möbelteiles in die Höhe angehoben zu werden, wie z. B. ein kleines Tischchen, um z. B. Gläser und Flaschen mit Getränken, Schalen mit Konfekt oder Gebäck oder auch Aschenbecher, eine Vase und dergleichen darauf abzustellen. Ein solches Tischchen kann aber auch als Spieltisch für Kartenspiele dienen oder auch in Form eines Schachbretts ausgestaltet sein, um darauf Schach zu spielen.
Mit Vorteil weist das Möbel eine nierenartig gebogen ausgebildete Grundrissform mit annähernd viertelkreisförmig gerundet auslaufenden seitlichen Enden und Rückenlehnen auf. Denn eine solche gebogene Form begünstigt z. B. die Ausbildung einer Kuschelecke, da hierzu die bereits durch die Nierenform vorhandene elliptische Grund-Krümmung des Möbels beim Verschwenken des
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einen Möbelteils eigentlich nur fortgeführt zu werden braucht, wofür schon eine Schwenkbewegung bis zu einem spitzen Schwenkwinkel in einer Größenordnung von nur 45° genügen kann. Das wiederum verringert den Aufwand für die beiden zusätzlichen Lückenüberbrückungs-Elemente, die dementsprechend z. B. weniger breit auszubilden sind, um die einem solchen Schwenkwinkel entsprechenden Lücken zwischen den Rückenlehnen und den Sitzflächen der beiden Möbelteile zu überbrücken. Dann wird auch für ihre Verwahrung im Möbel selbst weniger Platz bzw. Hohlraum benötigt, so z. B. auch in der aufgrund der Nierenform gebogenen Rückenlehne des verschwenkbaren Möbelteils. Außerdem ermöglicht das eine weniger weit ausladende Verschwenkbewegung, wodurch für das Verschwenken weniger Platz vor dem Möbel benötigt wird und somit ggf. vorher nicht erst andere Einrichtungsgegenstände zur Seite geräumt werden müssen. Dadurch kann dieses neuartige Möbel auch in einem kleineren Raum z. B. auf einer Seite in eine Kuschelecke verwandelt werden, was gerade für junge Leute interessant sein kann, die in einer kleinen Wohnung leben.
Andererseits führt ein leicht gekrümmter Verlauf des ggf. das zusätzliche Rückenlehnenelement allein aufnehmenden Rückenlehnenabschnitts eines der beiden Möbelteile dazu, dass dieses ebenfalls entsprechend gekrümmt ist und so vorteilhaft seine Funktion, nämlich in der Verschwenkaufstellung des Möbels die Rückenlehnen-Lücke zwischen den beiden Möbelteilen zu überbrükken, ausüben kann. Denn wenn es hierzu aus diesem Rückenlehnenabschnitt herausgezogen wird, führt es eine Bewegung auf einer Kreisbahn aus und kann so direkt, d. h. ohne seitlichen Versatz an der benachbarten Stirnseite der Rückenlehne des anderen Möbelteiles bündig anschließen. In diesem Fall kann so z. B. auf sonst ggf. erforderliche Gelenke verzichtet werden.
In diesem Fall kann das zusätzliche Rückenlehnenelement als ein starrer, entsprechend gewölbter plattenartiger Körper ausgebildet werden, was wiederum das Herausziehen aus und wieder Hin-
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einschieben in den Rückenlehnen-Hohlraum vereinfacht und erleichtert und auch spezielle Führungen in der Rückenlehne oder davor überflüssig machen kann, da es von der gleich gekrümmten Rückenlehne selbst geführt werden kann. Das vereinfacht den Herstellungsaufwand und spart somit Kosten.
Das zum Verschwenken bestimmte Möbelteil ist vorzugsweise nur halb so breit wie das andere Möbelteil. Dadurch kann es zum einen dank geringeren Gewichts z. B. leichter manuell verschwenkt werden, wobei das demgegenüber größere Möbelteil durch sein entsprechend größeres Gewicht die ihm zugedachte Haltefunktion über die Gelenkverbindung für das zu verschwenkende Möbelteil besser erfüllen kann wiederum beim Verschwenken des anderen Möbelteils seine Aufstellungsposition eher beibehält und so diesen Vorgang abkürzen kann, da z. B. nach dem Verschwenken nicht erst beide Möbelteile wieder zusammengerückt werden müssen.
Zum anderen kann ein Möbelteil dieser geringeren Breite in Verbindung mit der zuvor erwähnten nierenartigen Krümmung des gesamten Möbels stärker geschwenkt werden, ohne dadurch zu weit in den Raum vor dem Möbel vorstehen zu müssen, was, wie schon erwähnt, z. B. den Kuscheleckencharakter schneller entstehen läßt. Das wiederum wirkt sich günstig auf die Breite der zu überbrückenden Lücken zwischen den Sitzflächen und den Rückenlehnen der beiden Möbelteile und damit auf die Breite bzw. Größe der Lückenüberbrückungs-Elemente aus. Diese können entsprechend dimensioniert werden und somit leichter in den maximal ausbildbaren Hohlräume in der Rücklehne bzw. unter der Möbel-Sitzfläche verstaut werden.
Bei diesem Breitenverhältnis von z. B. 2 : 1 der beiden Möbelteile befindet sich das zusätzliche keilförmige Sitzflächenelement in seiner Verwahranordnung nicht unter dem zum Verschwenken vorgesehen Möbelteil, sondern vorzugsweise unterhalb des größeren anderen, weil dort seine Unterbringung aus Platzgrün-
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den leichter zu bewerkstelligen ist, als bei dem zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteil, das einen - engen - annähernd viertelkreisförmigen Rückenlehnen-Verlauf aufweist. Außerdem ist bereits in dessen Rückenlehne das zusätzliche Rückenlehnenelement untergebracht, für dessen Unterbau ebenfalls Platz benötigt wird.
Das Wechseln zwischen einer ersten und einer zweiten Aufstellungsanordnung eines z. B. aus zwei Möbelteilen gebildeten Möbels kann dadurch noch vereinfacht und beschleunigt werden, dass gleichzeitig beim Verschwenken des einen Möbelteils gegenüber dem anderen sozusagen automatisch das zusätzliche Rückenlehnenelement aus seiner Verwahrposition in seine, die beim Verschwenken entstehende Lücke zwischen den Rückenlehnen der beiden Möbelteil ausfüllende Position und das abgesenkte zusätzliche Sitzflächenelement zumindest in eine mit der entstehenden Sitzflächenlücke deckungsgleiche Position überführt wird, wenn diese u. U. nicht sowieso seiner Verwahranordnung entspricht. Hierzu kann z. B. das zusätzliche Rückenlehenelement mit dem nicht zum Verschwenken vorgesehenen anderen Möbelteil gekoppelt, z. B. fest verbunden sein, z. B . an seiner diesem benachbarten Stirnseite, und das zusätzliche - keilförmige - Sitzflächenelement auf einer, wegen des gemeinsamen Verschenkens seiner Form entsprechenden keilförmigen Trageplatte angeordnet sein, die z. B. mit der die Trennstelle zwischen beiden Möbelteilen mit bildenden Stirnseite des zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteils verbunden ist.
Zum Zurückschwenken des z. B. in die Kuscheleckenposition verschwenkten Möbelteils in dessen erste Aufstellungsanordnung müssen dann lediglich ggf. vor das zusätzliche lückenüberbrükkende Rückenlehnenelement gestellte Polsterkissen entfernt und das zusätzliche Sitzflächenelement aus der Sitzflächenlücke bis unter das Sitzflächenniveau abgesenkt werden, damit das verschwenkbare Möbelteil in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, z. B. zurückgeschoben werden kann. Hierbei können
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dann aufgrund der zuvor erwähnten vorgesehenen Verbindungen bzw. Koppelungen gleichzeitig auch das zusätzliche Rückenlehnenelement in z. B. die Rückenlehne des zurückgeschwenkten Möbelteils geschoben und das zusätzliche Sitzflächenelement z. B. unter die Sitzfläche des nicht verschwenkten Möbelteils geschoben werden.
Eine Veränderung der Grundform eines Sitz- und Liegemöbels kann aber auch ohne weiteres z. B. bei einem erfindungsgemäß aus zwei oder auch drei Möbelteilen gebildeten Sofa mit rechteckigem Grundriß herbeigeführt werden. Da hier, wie weiter unten noch anhand eines Ausführungsbeispiels ausgeführt werden wird, die Rückenlehnen der beiden Möbelteile jedoch geradlinig verlaufen, müssen auch die darin zur Verwahrung aufzunehmenden ein oder zwei zusätzlichen Rückenlehnenelemente geradlinig verlaufen können. Damit diese beim Herausziehen aus dem geradlinigen Rückenlehnenabschnitt die Verbindung zu der dabei ihm gegenüber sozusagen abknickenden Rückenlehne des zweiten bzw. dritten Möbelteils halten kann, müssen sie selbst auch einen entsprechenden Knick machen können, wofür sie z. B. ein Gelenk oder eine Gelenkvorrichtung aufweisen müssen.
Um das Verschwenken des wenigstens einen Möbelteils gegenüber dem anderen zwischen zwei Aufstellungspositionen bequem und insbesondere ohne Kraftaufwand eines Menschen vornehmen zu können, können entsprechende elektrisch angetriebene Vorrichtungen, wie z. B. Winden, vorgesehen werden, ebenso für das Anheben und Absenken des zusätzlichen Sitzflächenelements. Diese können auch derart zusammengeschaltet sein, dass unmittelbar nach dem per Schalter ausgelösten Verschwenken der dafür vorgesehenen Sofateile das oder die zusätzlichen Sitzflächenelemente automatisch in die hierbei entstehenden Sitzflächenlücken angehoben werden. Entsprechend kann umgekehrt zum Zurückführen des Sitz- und Liegemöbels aus seiner verschwenkten Aufstellungsanordnung in seine Grundform mit dem Auslösen per Schalter, ggf.
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auch mit dem Knopf einer Fernbedienung, das Absenken des oder der zusätzlichen Sitzflächenelemente aus der oder den Sitzflächenlücken ausgelöst und anschließend automatisch sofort das Zurückschwenken des oder der betreffenden Sofateile in die Grundaufstellungsanordnung ausgelöst wird.
Anhand von schematischen Zeichnungen von Ausführungsbeispielen wird nachfolgend die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht ein von zwei Sofateilen gebildetes dreisitziges Sofa in deren seiner Grundform entsprechenden ersten Aufstellungsanordnung;
Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht das Sofa nach Fig. 1 in der zweiten Aufstellungsanordnung seiner beiden Sofateile und mit zwischen ihnen lückenüberbrückend angeordneten zusätzlichem Sitzflächen- und zusätzlichem Rückenlehnenelement;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein stilisiert dargestelltes, von wenigstens zwei Möbelteilen gebildetes Sitz- und Liegemöbel in deren ersten Aufstellungsanordnung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Sitz- und Liegemöbel nach Fig. 3 in der zweiten Aufstellungsanordnung der gezeigten zwei Möbelteile und mit zwischen ihnen lückenüberbrückend angeordneten zusätzlichem Sitzflächen- und zusätzlichem Rückenlehnenelement;
Fig. 5 eine Ansicht eines stilisierten Querschnitts durch das linke Sofateil des Sofas nach Fig. 1 im Bereich des in dessen Rückenlehne eingeschobenen zusätzlichen Rückenlehnenelements, in Richtung zum linken Ende des linken Möbelteils gesehen;
Fig. 6 eine Ansicht eines stilisierten Querschnitts durch das Sofa nach Fig. 2 im Bereich der beiden zwischen den beiden Möbelteilen lückenüberbrückend angeordneten zu
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sätzlichen Sitzflächen- und Rückenlehnenelemente, in Richtung zum linken Möbelteil gesehen;
Fig. 7 eine stilisierte kombinierte Seiten-ZQuerschnittsansicht durch das rechte Sofateil des Sofas nach Fig. 1 im Bereich des unter die Sitzfläche abgesenkten zusätzlichen Sitzflächenelements, in Richtung zum Ende des rechten Möbelteils gesehen;
Fig. 8 eine stilisierte kombinierte Seiten-/Querschnittsansicht im Bereich des in die Sitzflächenlücke zwischen den Möbelteilen angehobenen zusätzlichen Sitzflächenelements, in Richtung zum Ende des rechten Möbelteils gesehen;
Fig. 9 in einer perspektivischen Ansicht einen Federrast-Mechanismus zum Anheben des zusätzlichen Sitzflächenelements in die Sitzflächenlücke;
Fig. 10 als Detail in einer Ansicht von unten die Betätigungshilfe für den Federrast-Mechanismus nach Fig. 9;
Fig. 11 eine Draufsicht auf ein dreisitziges Sofa mit zwei nach vorn verschwenkbar an einem mittleren Teil angeordneten Seitenteilen in deren seiner Grundform entsprechenden ersten Aufstellungsanordnung und
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Sofa nach Fig. 11 in der zweiten Aufstellungsanordnung mit nach vorn verschwenkten Seitenteilen und zwischen diesen und dem mittleren Sofateil lückenüberbrückend angeordneten zusätzlichen Sitzflächen- und Rückenlehnenelementen.
Bei dem beispielhaft in Fig. 1 gezeigten Sitz- und Liegemöbel handelt es sich um ein dreisitziges Sofa mit einer nierenartig gebogenen Grundform, wodurch die Krümmung seiner Rückenlehne ellipsengleich von der Sofamitte zu den Sofaseiten hin, nach vorn gerichtet, zunehmend annähernd kreisbogenförmig gerundet
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zunimmt, bis sie an den Enden annähernd viertelkreisförmig gerundet ausläuft.
Das Sofa besteht aus zwei einzelnen Sofateilen 1 und 2, die jeweils eine Sofa-Sitzteilfläche 3 bzw. 4 und einen Abschnitt 5 bzw. 6 der Sofa-Rückenlehne bilden und eine zu ihrem Untergestell gehörende Vorderblende 7 bzw. 8 aufweisen.
Zwischen den beiden unterschiedlich breiten Sofateilen 1 und 2 verläuft in ihrer in Fig. 1 gezeigten, der Sofa-Grundform entsprechenden Aufstellungsanordnung eine in der Fig. 1 als Linie angedeutete Trennstelle 9 querschnittartig und damit kürzestmöglich von der Vorder- bis zur Rückseite des Sofas, an welcher sie im wesentlichen bündig aneinander anschließen. Dadurch fällt die Trennstelle 9 in dieser Sofa-Grundform nicht als solche ins Auge, weshalb auch nicht der von ihm wegen seiner gebogenen Form ausgehende gemütliche Eindruck beeinträchtigt wird.
Das rechte Sofateil 2 ist annähernd doppelt so breit wie das linke Sofateil 1. Wegen der Nierenform des Sofas und seiner dementsprechend elliptisch gekrümmten Rückenlehne ist das linke Sofateil 1, ab der Trennstelle 9, stärker gekrümmt als rechte Sofateil 2.
Die auf Füßen 10 stehenden, die gekrümmte Grundform des gezeigten Sofas bestimmenden Untergestelle der beiden Sofateile 1, 2, umschließen jeweils einen ggf. unterteilten Hohlraum und tragen jeweils eine Platte, auf der eine die jeweilige Sitzfläche 3, 4 bildende Schaumstoff-Polsterplatte angeordnet ist.
In der in Fig. 1 gezeigten Grundaufstellung des Sofas befindet sich, wie jeweils durch Strichlinien angedeutet, unterhalb der Sitzfläche 4 des rechten Sofateils 2 im von dessen Untergestell gebildeten, von der Vorderblende 8 verdeckten, zur Trennstelle 9 hin offenen Hohlraum ein zusätzliches keilförmig ausgebilde-
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tes Sitzflächenelement 12 versteckt in einer abgesenkten Anordnung. Ebenfalls versteckt ist in einen in der Rückenlehne 5 des linken Sofateils 1 zur Trennstelle 9 hin offen ausgebildeten Hohlraum ein zusätzliches, wie die Rückenlehne 5 gekrümmtes Rückenlehnenelement 13 von der Trennstelle 9 her eingeschoben.
Die beiden Sofateile 1, 2 sind durch ein an den inneren Ecken ihrer Vorderblenden 7, 8 angeordnetes Gelenk 14, das die Trennstelle 9 überbrückt, beweglich miteinander verbunden. Dadurch kann bestimmungsgemäß das kürzere, in seinem Rückenlehnenbereich ab der Trennstelle 9 gegenüber demjenigen des Sofateils 2 stärker gekrümmte Sofateil 1 wegen der querschnittartig durch das Sofa verlaufenden Trennstelle 9 auf einer Kreisbahn mit einem der Länge der Trennstelle 9 entsprechenden Radius um dieses Gelenk 14 geschwenkt werden, bis es zum Teil nach vorn in den Raum vor das Sofa vorsteht, wie in Fig. 2 gezeigt. In dieser Stellung, in der es mit dem zweiten Sofateil einen spitzen Schwenkwinkel von z. B. 45° einschließt, ist es mit seinem annähernd viertelkreisförmig auslaufend gekrümmten Ende dem rechten Sofateil 2 soweit angenähert, dass beide Sofateile 1, 2 eine durch ihren sich zunehmend nach vorn gerundeten Rückenlehnen-Verlauf sehr gemütliche, zum Kuscheln einladende Kuschelekke von fast 90° bilden.
In der in Fig. 2 gezeigten verschwenkten Aufstellungsanordnung des linken Sofateils 1 wird die hierbei zwischen ihren Rückenlehnen 5, 6 entstandene Lücke durch das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 und die sich keilförmig von vorn nach hinten erweiternd entstandene Lücke zwischen ihren Sitzflächen 3, 4 durch das zusätzliche, daran angepaßt ebenfalls keilförmig ausgebildete Sitzflächenelement 12 unauffällig überbrückt.
Der an der Trennstelle 9 beginnende, zur Aufnahme des zusätzliches Rückenlehnenelements 13 vorgesehenen und dementsprechend hohl ausgebildete Abschnitt der Rückenlehne 5 des Sofateils 1
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weist einen anfangs auf ausreichender Länge gleichmäßigen bogenförmigen Krümmungsverlauf auf, wodurch das gleichermaßen gekrümmte zusätzliche Rückenlehnenelement 13 von der Trennstelle 9 aus ohne hängenzubleiben in die Rückenlehne 5 eingeschoben und auch wieder daraus herausgezogen werden kann.
Wie in Fig. 5 in einem stilisierten Querschnitt gezeigt, hat das zusätzliches Rückenlehnenelement 12 die gleiche, nur schwächer dimensionierte Querschnittsform wie die es aufnehmende Rückenlehne 5 und dementsprechend eine dünneren Schaumstoff-Polsterung 15. Es hat einen steifen kastenartigen Unterbau 16, wodurch es einen in der Rückenlehne 5 seitwärts verschiebbaren, schalenartig gebogenen starren Körper bildet.
Im aus der Rückenlehne 5 herausgezogenen Zustand kann sich das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 entweder hinter dem zusätzlichen Sitzflächenelement 12 oder über diesem befinden. Dahinter befindet es sich z. B. dann, wenn zur Rückenlehnen-Polsterung Polsterkissen vorgesehen sind, durch die dann die zwischen ihm und den Rückenlehnen 5 und 6 der beiden Sofateile 1 und 2 entstehende Stufe ausgeglichen werden kann. Darüber verläuft es, wenn es sich bei der Rückenlehnenpolsterung um eine Festpolsterung handelt, also keine losen Polsterkissen vorgesehen sind. In diesem Fall kann der steife Element-Unterbau 16, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, an seiner Unterseite mittels eines in einer Führungsnut geführten Führungsstiftes 17 so geführt werden, dass er am Ende der Verschiebebewegung des zusätzlichen Rückenlehnenelements 13 in dessen die Rückenlehnen-Lücke überbrückende Position so weit nach vorn geschoben wird, dass die Polsterung des zusätzlichen Rückenlehnenelements 13 mit derjenigen der beiden angrenzenden Rückenlehnen 5 und 6 fluchtet, wie in Fig. 6 stilisiert gezeigt, um so eine Stufenausbildung zwischen ihnen zu vermeiden.
Die in Fig. 6 zwischen der Polsterung des zusätzlichen Rückenlehnenelements 13 und dem in die Sitzflächenlücke angehobenen
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zusätzlichen Sitzflächenelement 12 zu sehende Spalt kann noch durch hier nicht dargestelltes so genanntes Obermaterial verdeckt sein.
An seinem oberen Ende kann das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 von einem gerundeten Klotz 18 geführt sein, um zu vermeiden, dass sein Bezugsstoff an der Innenseite der Außenwandung des Rückenlehnengestells scheuert und sich abnutzt.
Das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 ist mit seiner Stirnseite 19 an der entsprechenden Stirnseite der Rückenlehne 6 des rechten Sofateils 2 starr befestigt, z. B. angeschraubt. Dadurch wird es beim Verschwenken des linken Sofateils 1 aus dessen in Fig. 1 gezeigten ersten Aufstellungsanordnung in die in Fig. 2 gezeigte zweite Aufstellungsanordnung automatisch quasi vom rechten Sofateil 2 aus der Rückenlehne 5 des linken Sofateils 2 zum Überbrücken der hierbei entstehenden Lücke zwischen den Rückenlehnen 5 und 6 der beiden Sofateile 1 und 2 herausgezogen, bzw. wird es hierbei von der Rückenlehne 5 sozusagen freigegeben, und ist somit automatisch zum Lückenüberbrücken richtig positioniert. Beim Zurückschwenken des Sofateils 1 in seine Ausgangsstellung wird es auch genauso wieder automatisch vom rechten Sofateil 2 in dessen Rückenlehne 5 zurückgeschoben bzw. von dieser aufgenommen.
Das zusätzliche Sitzflächenelement 12 ist, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, auf einer Vorrichtung angeordnet, die ihrerseits auf einer waagerechten, sich wie die Sitzflächenlücke keilförmig von der Vorder- zur Rückseite erweiternden Trageplatte 21 befestigt ist. Diese ggf. durch einen Fuß abgestützte Trageplatte 21 ist mit dem linken Sofateil 1 an dessen mit die Trennstelle 9 bildenden Stirnseite fest verbunden. Sie befindet sich in der in Fig. 1 gezeigten Anordnungsstellung der beiden Sofateile 1 und 2 zusammen mit dem zusätzlichen Sitzflächenelement 12 unterhalb des der Trennstelle 9 benachbarten Teils der
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Sitzfläche 4 des rechten Sofateils 2, wie in Fig. 1 durch Strichlinien angedeutet ist.
Beim Verschwenken des linken Sofateils 1 nach vorn in die in Fig. 2 gezeigte zweite Aufstellungsposition nimmt nicht nur das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 automatisch seine lückenüberbrückende Position ein, indem es aus der Rückenlehne 5 herausfährt, sondern es wird auch gleichzeitig das zusätzliche Sitzflächenelement 12 vom linken Sofateil 1 unter dem rechten Sofateil 2 hervorgezogen. Die Verschwenkbewegung des Sofateils 1 wird, z. B. durch einen entsprechenden Anschlag, gestoppt, wenn das zusätzliche Sitzflächenelement 12 vollständig aus dem Hohlraum unter dem rechten Sofateil 1 herausgetreten ist, wodurch der Schwenkwinkel zwischen den beiden Sofateilen 1 und 2 und damit auch die Größe der Sitzflächenlücke, die vom zusätzliche Sitzflächenelement 11 überbrückt werden soll, definiert ist, und hier eine Größenordnung von etwa 45° hat.
In dieser vom Sofateil 1 in der Fig. 2 eingenommenen vorgegebenen Verschwenkposition kann nun das zusätzliche Sitzflächenelement 12 in die Sitzflächenlücke bis auf das von den Sitzflächen 3 und 4 der beiden Sofateile 1 und 2 vorgegebenen Niveau angehoben werden, wie das anschaulich auch in Fig. 8 zu sehen ist.
Anhand der beiden Fig. 3 und 4 sollen die zuvor erläuterten Zusammenhänge zwischen der Anordnung eines zusätzlichen Sitzflächenelements und eines zusätzlichen Rückenlehnenelements an einem wie dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Sofa und ihre Positionsveränderungen beim Verschwenken um z. B. 45° nach vorn eines dafür vorgesehenen linken Sofateils gegenüber einem allerdings hier gerade verlaufenden - rechten - Sofateil in zwei sehr schematischen Draufsichten veranschaulicht werden, wobei die sich mehr oder weniger entsprechenden Teile bzw. Elemente mit den gleichen, jedoch mit einem Index versehenen Bezugszeichen wie in Fig. 1 gekennzeichnet sind.
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Zum Anheben und auch anschließenden wieder Absenken des zusätzlichen Sitzflächenelements 12 ist in einer komfortablen Ausführung des erfindungsgemäßen Sofas die in Fig. 8 schematisch gezeigte, von einem Elektromotor 22 angetriebene Winde 23 mit zwei gegenläufigen, selbsthemmenden Spindeln 24, 25 vorgesehen, wobei der Motor 22 über einen z. B. versteckt am Sofa angebrachten Schalter betätigt werden kann.
In einer einfacheren, kostengünstigeren Ausführungsform kann zum Anheben des zusätzlichen Sitzflächenelements 12 ein manuell zu betätigender Federrast-Mechanismus 23a vorgesehen werden, wie er beispielhaft in Fig. 9 gezeigt ist. Er hat zwei Paar ineinander angeordneter Hülsen 26 und 27, die jeweils gegen die Kraft einer Druckfeder 28 bis in eine untere Position ineinander geschoben werden können, in welcher sie jeweils von einem in eine entsprechende Aussparung in den äußeren Hülsen 26 eingreifenden, an den inneren Hülse 27 befestigten Raststift 29 gehalten werden, welche wiederum von einer auf eine Betätigungsstange 30 wirkende Zugfeder 31 (Fig. 10) in den Aussparungen gehalten werden. Diese Position würde der unter das Sitzflächenniveau abgesenkten Position des zusätzlichen Sitzflächenelements 12 entsprechen.
Wird die z. B. versteckt unter dem Sofateil 1 angeordnete, bis z. B. nahe an die Rückseite seiner Vorderblende 7 reichende Betätigungsstange 30 gegen die Kraft der Zugfeder 31 nach vorn gezogen, drehen sich entsprechend die äußeren Hülsen 26 und geben die Raststifte 29 frei, so dass die Druckfedern 28 das zusätzliche Sitzflächenelement 12 nach oben in die Sitzflächenlücke drücken können, wie es in der Fig. 9 gezeigt ist.
Wird die Betätigungsstange 30 wieder losgelassen, wird sie von der Zugfeder 31 zurückgezogen. Dabei drehen sich die äußeren Hülsen 26 gegen der Uhrzeigersinn, bis die Raststifte 29 in die unteren Aussparungen aufgenommen sind, in welcher Position sie
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von der auf die Betätigungsstange 30 wirkenden Zugfeder 31 gehalten werden, so dass das Gewicht eines auf dem zusätzlichen Sitzflächenelement 12 sitzenden Menschens von den Raststiften 29 aufgefangen, über die Hülsen 26 und 27 in die untere Trageplatte 19 eingeleitet werden kann.
Soll das zusätzliche Sitzflächenelement 12 aus der Sitzflächenlücke in seine abgesenkte Position übergeführt werden, braucht nur die Betätigungsstange 30, z. B. mit der linken Hand, nach vorn gezogen werden, um die Raststifte 29 außer Eingriff zu bringen, um dann bei festgehaltener Stange 30 mit der rechten Hand das zusätzliche Sitzflächenelement 12 nach unten zu drükken. Wird dabei die Stange 30 wieder losgelassen, rasten die Raststifte 29 in ihre untere Halteposition ein und halten so das zusätzliche Sitzflächenelement 12 wieder in seiner abgesenkten Position.
In dieser Position kann nun das Sofateil 1 in seine der Grundform des Sofas entsprechenden erste Aufstellungsanordnung zurückgeschoben werden, wobei gleichzeitig automatisch das zusätzliche Rückenlehnenelement 13 in dessen Rückenlehne 5 zurückkehrt und das zusätzliche Sitzflächenelement 12 in seine Verwahrposition unter die Sitzfläche 4 des rechten Sofateils 2 geschoben wird.
Das beispielhaft in den Fig. 11 und 12 gezeigte dreisitzige Sofa hat, wie in Fig. 11 zu sehen ist, eine rechteckige Grundform und besteht aus drei Sofateilen 32, 33 und 34. Das linke und das rechte Sofateil 32 und 34 sind zum Verschwenken gegenüber dem mittleren Sofateil 33 in eine Stellung in den Raum davor bestimmt, wie in Fig. 12 gezeigt. Hierzu sind, ähnlich wie beim zuvor beschriebenen Sofa-Ausführungsbeispiel, zwischen dem mittleren Sofateil 33 und den beiden äußeren Sofateilen 32 und 34 zwei jeweils von der Vorder- bis zur Rückseite des Sofas schräg nach außen gerichtet verlaufende Trennstellen 35 und 36
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vorgesehen, längs der die Sitzflächen 37, 38 und 39 der Sofateile 32, 33 und 34 ebenfalls wiederum paarweise bündig aneinander anschließen und über die sie paarweise im Bereich der benachbarten Ecken ihrer aneinander angrenzenden Vorderblenden jeweils durch ein Gelenk 40 und 41 miteinander verbunden sind.
Gemäß der rechteckigen Sofa-Grundform verläuft auch die von den Rückenlehnen 42, 43 und 44 der drei Sofateile 32, 33 und 34 gebildete Sofa-Rückenlehne geradlinig und müssen folglich die hier erfindungsgemäß in diese Rückenlehne zum Überbrücken der beim Verschwenken der beiden Sofateile 32 und 34 entstehenden Rückenlehnenlücken aufzunehmenden beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente 45 und 46, anders als beim zuvor beschriebenen Sofa-Ausführungsbeispiel, geradlinig verlaufen.
Damit sie dennoch den beim Verschwenken der Sofateile 32 und 34 nach vorn jeweils zwischen ihnen und dem mittleren Sofateil 33 entstehenden "Knick" mitmachen können, müssen sie aufgrund ihrer notwendigen Breite entsprechend geteilt sein, hier z. B. vertikal in zwei Hälften 45a und 45b bzw. 46a und 46b, die durch Gelenkvorrichtungen 47 und 48, z. B. in Scharnierform, wieder miteinander verbunden sind.
In der in Fig. 11 gezeigten Sofa-Grundform sind die beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente 45 und 46 jeweils mit dem Teil 39a bzw. 40a in einen jeweils zur betreffenden Trennstelle 35 und 36 hin offenen Hohlraum in den Rückenlehnen 42 und 44 der beiden verschwenkbaren Sofateile 32 und 34 und mit einem Teil 39b und 40b in zwei entsprechende Hohlräume in der Rückenlehne 43 des mittleren Sofateils 33 eingeschoben.
Damit die beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente 4 5 und 4 6 aber nicht nur bei der auf einer Kreisbahn mit einem der jeweiligen Länge der Trennstellen 35, 36 entsprechenden Radius erfolgende Verschwenkung der beiden Sofa-Seitenteile 32 und 34 um
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das jeweilige Trennstellen-Gelenk 40 und 41 nach vorn in den Raum vor das Sofa mitmachen können und hierbei ggf. auch wiederum automatisch aus den besagten Rückenlehnenabschnitten 42, 43 und 4 4 herausgezogen werden können, sondern beim Zurückschwenken der beiden Sofateile 32 und 34 in ihre in Fig. 11 gezeigte Ausgangsstellung ggf. auch wieder automatisch in diese zurückgeschoben werden können, sind die in die Rückenlehnen 42 und 44 der verschwenkbaren Sofateile 32 und 34 eingeschobenen Teile 45a bzw. 46a der beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente 45 und 46 zumindest an ihren Unterkanten jeweils auf einer ausziehbaren Führung 4 9 bzw. 50, z. B. in der Art eines Schubladenvollauszugs, angeordnet, auf der sie nahezu vollständig, durch einen Anschlag gegen Herausfallen gesichert, aus den Rückenlehnen 42 und 44 herausziehbar und anschließend auch wieder hineinschiebbar sind.
Die jeweils zweiten Teile 45b und 46b der beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente 45 und 46, die einerseits jeweils von der mittigen Gelenkvorrichtungen 47 bzw. 48 frei verschwenkbar getragen werden, sind auf ihrer anderen Seite ebenfalls gegen Herausziehen aus der Rückenlehne 43 des mittleren Sofateils 33 gesichert bzw. hierfür entsprechend mit diesem gekoppelt bzw. verbunden.
Auch bei dem in Fig. 11 gezeigten rechteckigen Sofa sind, wie bei dem weiter oben beschriebenen Sofa-Ausführungsbeispiel, die beiden zusätzlichen Sitzflächenelemente 51 und 52 jeweils auf einer an der betreffenden Trennstelle 35 und 36 stirnseitig mit dem verschwenkbaren Sofa-Seitenteil 32 bzw. 34 verbundenen Trageplatte angeordnet, so dass sie mit derem Verschwenken automatisch aus ihrer abgesenkten Anordnung unter der Sitzfläche 38 des mittleren Sofateils 33 in die Position hervorgezogen werden, in der sie in die jeweils hierbei entstandene Sitzflächenlükke angehoben werden können, und zwar ebenfalls mittels einer Vorrichtung, wie sie schon weiter oben beim anderen Sofa-Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.
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Durch die hier, wie ebenfalls schon beim weiter oben beschriebenen Sofa-Ausführungsbeipiel, in Abhängigkeit von den bei einem Sofa mit der üblichen Tiefe verfügbaren Hohlräume unter der Sofa-Sitzfläche für das Verwahren von zusätzlichen Sitzflächenelemente gewählte Teilung führt hier dazu, dass hier die beiden äußeren Sofateile 32 und 34 ebenfalls um jeweils 45° nach vorn verschwenkt werden können, wodurch dieses Sofa einen besonders einladenden Eindruck macht, darauf Platz zu nehmen. Denn durch die beiden hier einander angenäherten, einen 90°- Winkel miteinander bildenden Sofaseiten entsteht für den Benutzer eine gewisse Abschirmung oder Abkapselung gegenüber der Umgebung, was zu einem Behaglichkeitsgefühl führt, im Gegensatz zu einem geradlinig-"offenen" Sofa, auf dem man demgegenüber wie auf einem Präsentierteller sitzt.
Ebenfalls kann bei diesem Sofa, wie schon beim zuvor beschriebenen Sofa, sowohl das Verschieben bzw. Verschwenken der beiden Sofa-Seitenteile 32 und 34 gegenüber dem mittleren Sofateil 33 wie auch das Anheben und Absenken der beiden zusätzlichen Sitzflächenelemente 46 und 47 komfortabel, z. B. mittels elektrisch betätigter Vorrichtungen, wie z.B. Winden, erfolgen.
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Claims (18)
1. Sitz- und Liegemöbel, insbesondere Sofa, mit einem untergestellartigen Unterbau mit von Blenden umschlossenen Hohlräumen, darauf angeordneter Sitzflächenpolsterung und zumindest in Teilbereichen doppelwandig-hohl ausgebildeter Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel wenigstens wobei in einer die Grundform des Möbels darstellenden ersten Aufstellungsanordnung der beiden Möbelteile (1, 2)
- aus zwei einzelnen Möbelteilen (1, 2) gleicher oder unterschiedlicher Breite gebildet ist und
- ein zusätzliches Sitzflächenelement (12) und
- ein zusätzliches Rückenlehnenelement (13) aufweist,
- zwischen beiden Möbelteilen (1, 2) eine von der Vorderbis zur Rückseite des Möbels verlaufende Trennstelle (9) vorgesehen ist, längs der sie im wesentlichen bündig aneinander anschließen, wobei beide Möbelteile (1, 2) im Bereich ihrer aneinander grenzenden Vorderblenden (7, 8) über die Trennstelle (9) hinweg gelenkig (14) miteinander verbunden sind,
- für wenigstens eines der beiden Möbelteile (1) eine durch eine Verschwenkbewegung einnehmbare zweite definierte Aufstellungsanordnung vorgesehen ist, in der es zumindest zum Teil nach vorn in den Raum vor dem Möbel vorsteht und dementsprechend mit dem anderen Möbelteil (2) wenigstens einen spitzen Schwenkwinkel einschließt, in welcher Anordnung zwischen den Sitzflächen (3, 4) und zwischen den Rückenlehnen (5, 6) der beiden Möbelteile (1, 2) eine Sitzflächenlücke bzw. eine Rückenlehnenlücke ausgebildet ist, zu deren Überbrücken das zusätzliche Sitzflächenelement (12) bzw. das zusätzliche Rückenlehnenelement (13) jeweils bestimmt und angepasst ist,
- das zusätzliche Sitzflächenelement (12) sich in einer abgesenkten Position in einem zumindest unterhalb der Sitzfläche (4) eines der beiden Möbelteile (2) zur Trennstelle (9) hin offen ausgebildeten Hohlraum in einer Verwahranordnung befindet, aus welcher es in der zweiten Aufstellungsanordnung entweder unmittelbar oder erst nach einer seitwärts aus dem Hohlraum heraus erfolgten Verschwenkbewegung in die Sitzflächenlücke angehoben werden kann, wobei eine Vorrichtung (23; 23a) vorgesehen ist, durch die es zumindest in dieser angehobenen Stellung arretierbar ist und
- das zusätzliche Rückenlehnenelement (13) in einen zumindest in der Rückenlehne (5) eines der beiden Möbelteile (1) zur Trennstelle (9) hin offen ausgebildeten Hohlraum, seitwärts herausziehbar, in eine Verwahrposition eingeschoben ist.
2. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel eine nierenartig gebogen ausgebildete Grundrissform mit annähernd viertelkreisförmig gerundet auslaufenden seitlichen Enden und Rückenlehnen (5, 6) aufweist.
3. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Verschwenken bestimmte Möbelteil (1) annähernd nur halb so breit ist wie das andere Möbelteil (2).
4. Sitz- und Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstelle (9) nach Art eines Querschnitts durch das Möbel verläuft.
5. Sitz- und Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Sitzflächenelement (12) höhenverstellbar auf einer mit einem der beiden Möbelteile (1) verbundenen Trageplatte (21) angeordnet ist.
6. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageplatte (21) mit dem zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteil (1) verbunden ist.
7. Sitz- und Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückenlehnenelement (13) in der ersten Aufstellungsanordnung in der Rückenlehne (5) des zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteils (1) eingeschoben ist.
8. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückenlehnenelement (13) mit dem nicht zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteil (2) gekoppelt ist.
9. Sitz- und Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (23; 23a) zum Arretieren des zusätzlichen Sitzflächenelements (12) auch zumindest für dessen Anheben in die Sitzflächenlücke ausgelegt ist.
10. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorrichtung ein elektrisch angetriebener Windenmechanismus (23) vorgesehen ist.
11. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorrichtung ein Federrast-Mechanismus (23a) vorgesehen ist.
12. Sitz- und Liegemöbel nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auch zum Verschwenken des zum Verschwenken vorgesehenen Möbelteils (1) eine Vorrichtung vorgesehen ist.
13. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Vorrichtung eine elektrisch betätigte Schrauben-Winde vorgesehen ist.
14. Sitz- und Liegemöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Rückenlehnenelement (13) auf seinem Verschiebeweg durch eine Führung (17) geführt ist.
15. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (17) einen mit den Rückenlehnen (5, 6) der beiden Möbelteile (1, 2) bündigen Übergang des zusätzlichen Rückenlehnenelements (12) herbeiführt.
16. Sitz- und Liegemöbel, insbesondere Sofa, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es wobei in einer die Grundform des Möbels darstellenden ersten Aufstellungsanordnung der drei Möbelteile (32, 33, 34)
- aus drei einzelnen Möbelteilen (32, 33, 34) gebildet ist, von denen eines als ein mittleres Möbelteil (33) bestimmt und angepasst ist und die beiden anderen (32, 34), beidseits von ihm angeordnet, jeweils für ein Verschwenken ihm gegenüber in den Raum vor dem Möbel bestimmt und angepasst sind, und
- zwei zusätzliche Sitzflächenelemente (51, 52) und
- zwei zusätzliche Rückenlehnenelemente (45, 46) aufweist, welche vertikal in wenigstens zwei gelenkig (47, 48) miteinander verbundene Teile (45a, 45b; 46a, 46b) aufgeteilt sind,
- zwei jeweils zwischen dem mittleren Möbelteil (33) und jeweils den beiden äußeren Möbelteilen (32, 34) von der Vorder- bis zur Rückseite des Möbels verlaufende Trennstellen (35, 36) vorgesehen sind, längs der die betreffenden Möbelteile (32, 33; 33, 34) jeweils im wesentlichen bündig aneinander anschließen, wobei die drei Möbelteile (32, 33, 34) paarweise jeweils im Bereich ihrer aneinander grenzenden Vorderblenden über die jeweilige Trennstelle (35, 36) hinweg gelenkig (40, 41) miteinander verbunden sind und
- die beiden zusätzlichen Sitzflächenelemente (51, 52) sich in abgesenkter Anordnung jeweils in einem zumindest unterhalb der Sitzfläche des mittleren Möbelteils (33) zur Trennstelle (35 bzw. 36) hin offen ausgebildeten Hohlraum befinden und
- jeweils ein Teil (45a bzw. 46a) der beiden zusätzlichen Rückenlehnenelemente (45, 46) in einen Hohlraum in der Rückenlehne (42 bzw. 44) eines der beiden äußeren Möbelteile (32 bzw. 34) und ein Teil (45b bzw. 46b) in einen Hohlraum in der Rückenlehne (43) des mittleren Möbelteils (33) eingeschoben ist, wobei wenigstens eines dieser Teile (45a, 46a) von wenigstens einer mit ihm aus dem Hohlraum ausziehbaren Führung (49, 50) geführt ist.
17. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Rückenlehnen (42, 44) der beiden äußeren Möbelteile (32, 34) eingeschobenen Teile (45a, 45b) der beiden zusätzlichen Rückenlehenelemente (45, 46) auf einer ausziehbaren Führung (49, 50) geführt sind.
18. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (49, 50) nach Art eines Schubladenvollauszugs ausgebildet ist.
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