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DE20016325U1 - Abschlussschiene für Rolladenkästen - Google Patents

Abschlussschiene für Rolladenkästen

Info

Publication number
DE20016325U1
DE20016325U1 DE20016325U DE20016325U DE20016325U1 DE 20016325 U1 DE20016325 U1 DE 20016325U1 DE 20016325 U DE20016325 U DE 20016325U DE 20016325 U DE20016325 U DE 20016325U DE 20016325 U1 DE20016325 U1 DE 20016325U1
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DE
Germany
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end rail
rail according
roller shutter
profile
strip
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20016325U
Other languages
English (en)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20016325U priority Critical patent/DE20016325U1/de
Publication of DE20016325U1 publication Critical patent/DE20016325U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • E06B9/17007Shutter boxes; Details or component parts thereof
    • E06B9/1703Fixing of the box; External plastering of the box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Anmelder:
Herr
Fritz Wiehofsky Möwenweg 3 86938 Schondorf
Vertreter:
Patentanwälte
Dipl.-Ing. H.-D. Ernicke Dipl.-.ng. Klaus Ernicke Schwibbogenplatz 2b 86153 Augsburg / DE
Datum:
Akte:
19.09.2000
477-96 er/ge
BESCHREIBUNG
Abschlussschiene für Rollladenkästen
Die Erfindung betrifft eine Abschlussschiene für Rollladenkästen mit den'Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine solche Abschlussschiene ist aus dem DE-G 92 13 bekannt. Sie ist als Profilteil ausgebildet und besitzt eine Aufnahmenut für die Kastenwand, welche von zwei seitlich hochstehenden Profilschenkeln gebildet und seitlich begrenzt wird. Die Profilschenkel tragen am freien Ende vorspringende Halteleisten, die in Nuten an der Kastenwand eingreifen können. Die Profilschenkel sind unterschiedlich lang, wobei ein sehr großer Höhenunterschied besteht. Außerdem hat die Aufnahmenut eine große Querschnittsbreite. Die vorbekannte Abschlussschiene ist für konventionelle Rollladenkästen vorgesehen, die sehr dicke Wandstärken aufweisen. Die Wandstärke ist bedingt durch die Dicke der eingelegten Wärmedämmschicht, die aus Styropor oder einer weichen Fasermatte besteht. Außerdem ist die empfindliche Wärmedämmschicht an beiden Außenseiten von harten Deckplatten flankiert. Neuerdings gibt es Rollladenkästen mit wesentlich dünneren Kastenwänden, die aus einem dicht gepressten Werkstoff aus Fasern oder Granulat bestehen und die eine große Härte besitzen. Für solche Rollladenkästen ist die bekannte Abschlussschiene nicht konzipiert und auch nicht geeignet.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine andere und besser passende Abschlussschiene aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch. Bei der erfindungsgemäßen Abschlussschiene, die vorzugsweise auch als Putzschiene ausgebildet ist, haben die Profilschenkel nur noch einen geringfügigen Höhenunterschied zueinander, der wesentlich geringer als bei den vorbekannten Ausführungsformen ist. Hierbei bildet die Aufnahmenut einen fast quadratischen Querschnitt. Hierdurch hält die Abschlussschiene besser und zuverlässiger an der Kastenwand. Außerdem lässt sie sich leichter und besser aufclipsen.
Insbesondere ist die erfindungsgemäße Abschlussschiene nun auch für die modernen dünn- und hartwandigen Rollladenkästen geeignet. Sie kann an deren außenliegender Kastenwand direkt befestigt werden. Die Abschlussschiene umgreift die harte, einlagige und formstabile Kastenwand beidseitig und sitzt durch die Clipsverbindung und die Unnachgiebigkeit der Wand besonders fest. Mit der Dämmschicht oder einem anderen weichen Wandteil kommt die Abschlussschiene vorzugsweise nicht in Kontakt oder in mittelbare Verbindung.
In einer optimierten Ausführungsform haben die Aufnahmenut und die Profilschenkel die in den Unteransprüchen angegebenen Abmessungen. Außerdem ist es günstig, wenn der kürzere Profilschenkel an der Außenseite und der längere Profilschenkel an der Innenseite des Rollladenkastens angeordnet sind, wodurch sich die Abschlussschiene in ergonomisch günstiger Weise von der Kastenaußenseite her ansetzen und einclipsen lässt.
Für den sicheren Halt und die optimale Handhabung ist es günstig, wenn die Halteleisten als abgerundete oder angeschrägte Clipsleisten ausgebildet sind. Dies ist insbesondere für die hart- und dünnwandigen Kastenwände von Vorteil. Außerdem empfiehlt es sich, die Abschlussschiene als biegesteifes und hartes Profilteil
auszubilden.
Die schmale Abschlussschiene ermöglicht auch eine bessere Verbindung mit einem Deckelbeschlag für einen Deckel, der die offene Unterseite des Rollladenkastens verschließt. Hierbei kann die Abschlussschiene an der Unterseite von einer vorspringenden Deckleiste des Deckelbeschlags abgedeckt werden, der hierüber gleichzeitig abgestützt wird. Die Optik des Abschlusses verbessert sich erheblich, da die Deckleiste nunmehr als Randabschluss eingesetzt wird und nicht mehr nur einen Teil der Abschlussschiene abdeckt. Der Deckelbeschlag und der damit verbundene Deckel können außerdem besser befestigt werden.
In den Unteransprüchen sind weitere .vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
• m · ·
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Figur 1: in einem abgebrochenen Querschnitt die
Wand eines Rollladenkastens mit einer Abschlussschiene am unteren Wandende,
Figur 2: eine vergrößerte Stirnansicht der Abschlussschiene von Figur 1 und
Figur 3: eine Variante der Abschlussschiene von
Figur 2.
Figur 1 zeigt den unteren Rand einer außenliegenden Kastenwand (3) eines Rollladenkastens (2) mit einer daran angebrachten Abschlussschiene (1), die vorzugsweise zugleich als. Putzschiene dient. Der Rollladenkasten (2) hat ansonsten eine beliebig geeignete Formgebung und ist insbesondere als im wesentlichen U-förmiges Bauteil ausgebildet. Die Abschlussschiene (1) kann an ein oder beiden längs laufenden und den Rollladenkasten (2) seitlich begrenzenden Kastenwänden (3) angeordnet sein.
- Der Rollladenkasten (2) ist von moderner Bauart und besitzt äußere einlagige stabile Kastenwände (3), die aus einem unter hohem Druck zusammengepressten Fasermaterial bestehen und ggf. innenseitig mit einer Dämmschicht (28) bedeckt sind. Alternativ oder zusätzlich kann auch granuliertes Material in die Kastenwände (3) eingearbeitet sein. Beim Ausgangswerkstoff kann es sich um Faserabfälle, granulierte Abfallprodukte oder dergleichen handeln. Die Kastenwand (3) hat eine große Härte und Festigkeit sowie eine Wandstärke, die z.B. im Bereich zwischen 10 mm und 14 mm, vorzugsweise bei ca. 12 mm liegt. Trotz der geringen Wandstärke hat diese Kastenwand (3) eine hohe
Dämmfähigkeit.
Die Kastenwand (3) hat an ihrem unteren Endbereich an der Außen- und Innenseite (4,5) jeweils mindestens eine und vorzugsweise mehrere übereinander angeordnete Clipsnuten (17,18). Die Clipsnuten (17) an der Außenseite (4) sind als normale und im wesentlichen U- oder V-förmige, in Kastenlängsrichtung laufende Nuten ausgebildet. Sie haben untereinander den gleichen Abstand. Die Clipsnuten (18) an der Innenseite (5) des Rollladenkastens (2) zeigen ein Sägezahnprofil. Sie bestehen aus einem normalen, im wesentlichen horizontalen unteren Nutgrund und einer im wesentlichen vertikal aufsteigenden Nutwand, welche dann nach einem kleinen Stück in eine schräg nach außen geneigte Nutenwand (19) übergeht. Die schräge Nutenwand
(19) endet dann wieder am Boden der nächsthöheren Clipsnut (18). Die oberste Clipsnut (18) kann dabei als normale U- oder V-förmige Nut ausgebildet sein. An der innenseitigen Unterkante hat die Kastenwand (3) eine ähnliche Anschrägung (20), die u. U. ein Stück unterhalb der benachbarten Clipsnut (18) endet. Die Zahl der inneren und äußeren Clipsnuten (17,18) ist gleich. Durch diese Formgebung kann die Kastenwand (3) als Standardwand für unterschiedlich hohe Rollladenkästen (2) eingesetzt werden, wobei eine evtl. benötigte kürzere Wandlänge durch Abschneiden des unteren Wandendes in geeigneter Höhe erhalten wird.
Die Zuordnung der Clipsnuten (17,18) ist in jeder Höhenlage gleich. Hierbei sind die äußeren Clipsnuten (17] geringfügig tiefer als die inneren Clipsnuten (18) angeordnet. Diese Gestaltung hat genauso wie die schrägen Wandbereiche- (19,20) Vorteile beim Aufclipsen der Abschlussschiene (1) .
Die Abschlussschiene (1) ist als Profilteil ausgebildet, welches vorzugsweise als Strangpressteil aus Leichtmetall, insbesondere aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung, ausgebildet ist. Die Abschlussschiene (1) ist hierbei vorzugsweise als biegesteifes und hartes Profilteil ausgebildet. Durch diese Gestaltung umgreift es die Kastenwand (3), schnappt mit einem metallischen Klicken an den Clipsnuten (17,18) beidseitig ein und sitzt sehr fest.
Die Abschlussschiene (1) ist in der bevorzugten Ausführungsform speziell an diese Formgebung des modernen Rollladenkastens (2) und seiner Kastenwand (3) angepasst. Sie eignen sich insbesondere für derartige harte und dünne Kastenwände (3) und wird auf diesen direkt befestigt. Die Dämmschicht (28) endet gemäß Figur 1 vorzugsweise mit Abstand oberhalb des unteren Kastenwandrandes und über den obersten Nuten (17,18). Die Dämmschicht (28) wird von der Abschlussschiene (1) nicht erfasst.
Die Abschlussschiene (1) besitzt eine Aufnahmenut (6) für das untere Ende der Kastenwand (3), welche von einem Nutboden (12) und zwei hiervon im rechten Winkel nach oben abstehenden Profilschenkeln (7,8) gebildet wird. Die Profilschenkel (7,8) haben einen geringfügigen Höhenunterschied zueinander, der deutlich geringer als bei vorbekannten Abschlussschienen ist. Der kürzere Profilschenkel (7) ist dabei vorzugsweise für die Außenseite (4) der Kastenwand (3) und der längere Profilschenkel (8) für die Innenseite (5) vorgesehen. Die Aufnahmenut (6) hat durch diese Schenkelgestaltung einen fast quadratischen Querschnitt. Dies ist für die dünnen und harten Kastenwände (3) besonders günstig und bietet einen optimalen Halt und eine clipsgünstige Formgebung.
Die Profilschenkel (7,8) sind am oberen Ende jeweils mit einer nach innen zur Aufnahmenut (6) gerichteten Halteleiste (9,10) versehen. Die Halteleisten (9,10) sind
vorzugsweise als Clipsleisten ausgebildet und besitzen eine am vorderen und oberen Ende abgerundete und/oder angeschrägte Nasenspitze (11). Dies gilt zumindest für die Clipsleiste (10) des längeren Profilschenkels (8). Durch diese Gestaltung kann die Clipsleiste (10) besonders gut an der Oberfläche der Kastenwand (3) beim Einclipsen entlang rutschen und dann zielsicher in die zugehörige Clipsnut einschnappen. Bei der gezeigten Ausführungsform wird die Abschlussschie.ne (1) zum Aufclipsen zunächst mit der Clipsleiste (9) des außen liegenden und kürzeren Profilschenkels (7) in der zugehörigen Clipsnut (17) eingehängt und dann durch Drehen mit der Clipsleiste (10) des innen liegenden längeren Profilschenkels (8) an der innen liegenden Clipsnut (18) eingeschnappt.
Figur 2 und 3 zeigen zwei bevorzugte Ausführungsformen der Abschlussschiene (1). Hierbei hat die Aufnahmenut (6) eine innere lichte Weite oder Querschnittsbreite b, die eine Größe von 10 mm bis 14 mm, vorzugsweise ca. 12 mm besitzt.
Der kürze und vorzugsweise außen liegende Profilschenkel
(7) besitzt eine Länge c von 8 mm bis 12 mm, vorzugsweise ca. 10 mm. Demgegenüber hat der längere und vorzugsweise innen liegende Profilschenkel (8) eine größere Länge d von 10 mm bis 14 mm, vorzugsweise ca. 12 mm. Die Längenangaben beziehen sich auf die Außenseiten der Profilschenkel (7,8) gemäß Figur 2. Die innere' lichte Höhe der Profilschenkel (7,8) bis zur Unterkante der quer vorspringenden Clipsleisten (9,10) ist entsprechend um die doppelte Profildicke kleiner. Bei einer bevorzugten Profildicke von ca. 1 mm beträgt die bevorzugte lichte Höhe des kürzeren Profilschenkels (7) 8 mm und des längeren Profilschenkels
(8) 10 mm. Der Höhenunterschied der Profilschenkel (7,8) beträgt bei der bevorzugten Ausführungsform 2 mm oder zwei mal die Profildicke. Der Höhenunterschied beträgt dabei 1/6 der Außenlänge des größeren Profilschenkels (8). Das gleiche Verhältnis besteht auch bzgl. der Querschnittsbreite b der Aufnahmenut (6). In der
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bevorzugten Ausführungsform sind auch die Querschnittsbreite b und die äußere Profilschenkellänge d im wesentlichen gleich groß.
Die Abschlussschiene (1) kann ansonsten eine an die jeweiligen Einsatzerfordernisse angepasste Formgebung haben. In der bevorzugten Ausführungsform hat sie an der Außenseite (4) einen in Verlängerung des Nutbodens (12) vorspringenden Putzsteg (13), der am Ende eine nach oben und unten vorstehende Hakenleiste (24) als Putzverankerung aufweist. Der Putzsteg (13) kann an der Oberseite mehrere in Kastenlängsrichtung verlaufende vertiefte Rillen (16) für die verbesserte Putzhaftung aufweisen. Gleichartige Rillen (16) können auch an der Außenwand des Profilschenkels (7) angeordnet sein.
Die Abschlussschiene (1) kann an der Innenseite (5) eine Klemmnut (14) aufweisen. Diese ist in der Ausführungsform von Figur 1 und 2 als nach unten offene Nut ausgebildet und besitzt an den seitlichen Innenwänden in Kastenlängsrichtung verlaufende vorspringende Rippen (15) als Rückhalteelement. Eine solche Klemmnut (14) ist besonders zur klemmenden Aufnahme von Beschlägen (21) eines Deckels (27) geeignet, der die offene Unterseite des U-förmigen Rollladenkastens (2) verschließt. Ggf. können auch in die Klemmnut (14) Haltemittel, wie Schraube, Niete, Gipsanker oder dergleichen eingreifen.
Figur 1 zeigt einen solchen Deckelbeschlag (21) in einer abgebrochenen und geschnittenen Darstellung. Der Deckelbeschlag (21) besitzt eine hochstehende Klemmleiste (22), die in der 'Klemmnut (14) eingesteckt und verankert ist. Darüber hinaus hat der Deckelbeschlag (21) auch noch eine über die Klemmleiste (22) nach vorn vorspringende Deckleiste (23), die sich unterhalb und in Anlage am Nutboden (12) und Putzsteg (13) bis zur Hakenleiste (24) erstreckt. Die Hakenleiste (24) kann an der Unterseite
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einen Vorsprung (25) aufweisen, der die Deckleiste (23) stirnseitig abdeckt. An der Rückseite weist der Deckelbeschlag (21) ebenfalls eine im wesentlichen horizontal vorspringende Stützleiste (26) auf, die den lose aufgelegten Deckel (27) hält. Der in Figur 1 gestrichelt angedeutete Deckel (27) kann auch mit dem Deckelbeschlag (21) fest verbunden sein. An der Oberseite kann der Deckel (27) an die Dämmschicht (28) anschließen.
Der Deckelbeschlag (21) ist über die Deckleiste (23) an der Abschlussschiene (1) zusätzlich geführt und stützt sich an ihr gegen das Deckelgewicht unter Aufnahme des Drehmoments ab. Ggf. kann die Deckleiste (23) auch zwischen dem Vorsprung (25) und der Klemmnut (14) eingespannt sein. Dabei deckt und schützt die Deckleiste (23) auch die Unterseite der Abschlussschiene (1).
In der Variante von Figur 3 ist die Klemmnut (14) seitlich offen und ist als hinterschnittene Hammerkopfnut ausgebildet. Hier kann z.B. eine Dichtleiste mit Bürste oder Schlauch oder dergleichen andere Elemente befestigt werden. In der Variante von Figur 2 befindet sich der Nutenboden am oberen Ende des Profilschenkels (8) und bildet die Verlängerung der Clipsleiste (10). Die Klemmnut
(14) kann auch kürzer oder schmäler sein. Bei der Variante von Figur 3 ist die Klemmnut (14) mit den sie bildenden Profilstegen am unteren Ende des Profilschenkels (8) angeordnet.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform sind in verschiedener Weise möglich. In Anpassung an andere konventionelle Rollladenkästen (2) können die Abmessungen der Abschlussschiene (1) entsprechend variieren. Veränderlich sind auch die sonstigen Gestaltungsmerkmale der Abschlussschiene (1) und auch der Werkstoff.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Abschlussschiene, Putzschiene
2 Rolladenkasten
3 Kastenwand
4 Außenseite
5 Innenseite
6 Aufnahmenut
7 Profilschenkel, außen, kurz
8 Profilschenkel, innen, lang
9 Halteleiste, Clipsleiste, außen
10 Halteleiste, Clipsleiste, innen
11 Nasenspitze
12 Nutboden
13 Putzsteg
14 Klemmnut für Deckelbeschlag
15 Rippe
16 Rille
17 Clipsnut, außen
18 Clipsnut, innen
19 schräge Nutenwand
20 Anschrägung
21 Deckelbeschlag
22 Klemmleiste
23 Deckleiste
24 Hakenleiste
25 Vorsprung
26 Stützleiste
27 Deckel
28 Dämmschicht
b Querschnittsbreite c Länge Profilschenkel, außen d Länge Profilschenkel, innen

Claims (13)

1. Abschlussschiene, insbesondere Putzschiene, für Rollladenkästen, wobei die Abschlussschiene eine Aufnahmenut mit zwei seitlich hochstehenden, unterschiedlich langen und am freien Ende mit vorspringenden Halteleisten versehenen Profilschenkeln aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschenkel (7, 8) einen geringfügigen Höhenunterschied aufweisen, wobei die Aufnahmenut (6) einen fast quadratischen Querschnitt besitzt.
2. Abschlussschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenut (6) eine Querschnittsbreite b von 10 bis 14 mm, vorzugsweise ca. 12 mm besitzt
3. Abschlussschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kürzere Profilschenkel (7) eine Länge c von 8 bis 12 mm, vorzugsweise ca. 10 mm, besitzt.
4. Abschlussschiene nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Profilschenkel (8) eine Länge d von 10 bis 14 mm, vorzugsweise ca. 12 mm, besitzt.
5. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kürzere Profilschenkel (7) an der Außenseite (4) der Abschlussschiene (1) bzw. des Rollladenkastens (2) und der längere Profilschenkel (8) an der Innenseite (5) angeordnet ist.
6. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteleisten (9, 10) als abgerundete oder angeschrägte Clipsleisten ausgebildet sind.
7. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) als biegesteifes Profilteil ausgebildet ist.
8. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) als Strangpressteil aus Leichtmetall, vorzugsweise aus einer Aluminium oder Magnesiumlegierung, ausgebildet ist.
9. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) an der Innenseite (5) eine nach unten oder seitlich offene Klemmnut (14) aufweist.
10. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) an der Außenseite (4) einen vorspringenden Putzsteg (13) aufweist.
11. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) mit einem Deckelbeschlag (21) für den Deckel (27) des Rolladenkastens (2) verbunden ist, der mit einer Klemmleiste (22) in der Klemmnut (14) verankert ist.
12. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) an der Unterseite von einer vorspringenden Deckleiste (23) des Deckelbeschlags (21) bedeckt ist, die stirnseitig an einen Vorsprung (25) an einer Hakenleiste (24) des Putzstegs (13) anschließt.
13. Abschlussschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussschiene (1) für Rollladenkästen (2) mit dünnen und harten Kastenwänden (3) vorgesehen ist, welche an der einen Seite ein oder mehrere im wesentlichen U- oder V-förmige Clipsnuten (17) und an der anderen Seite ein oder mehrere zahnartige Clipsnuten (18) aufweisen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2879232A1 (fr) * 2004-12-09 2006-06-16 Terreal Sa Caisson pour volet roulant
FR2893077A1 (fr) * 2005-11-10 2007-05-11 Jmd Sas Soc Par Actions Simpli Coffre de volet roulant sous linteau, a parois mixtes en aluminium et ctbx, integrable dans un mur fini de 220 mm d'epaisseur, par l'application exterieure d'un enduit de finition mono couche de 15 mm.
AT17487U1 (de) * 2021-07-26 2022-06-15 Actual Fenster Tueren Sonnenschutz Gmbh Montagekasten für einen Sonnenschutz

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