DE20013337U1 - Ankupplungshilfsvorrichtung - Google Patents
AnkupplungshilfsvorrichtungInfo
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Description
LEWALD · VONNEfJlANN-1K-IlOiBER · HÜBNER Patentanwälte - European Patent Attorneys - Markenanwälte - European Trademark Attorneys
Lewald et al. - Rindermarkt 6 - 80331 München
München - Hamburg - Lüneburg - Kempten
Dipl. Ing. D. LEWALD.
Dr.-Ing. G. VONNEMANN Dipl-Phys. Dr. T. KLOIBER
Dipl. Chem. Dr. H. STACH bis 1988
Dipl.-Chem. Dr. H. MEYS Dipl. Ing. H. J. HÜBNER
D-80331 München
Telefon: +49 (O) 89 2308930 Telefax: +49 (O) 89 23089320 e-Mail: Lewald@vonnemann.de Homepage: www.vonnemann.de
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Ankupplungshilfsvorrichtung für ein Zugfahrzeug und ein anzukuppelndes Fahrzeug.
Beim Ankuppeln von Fahrzeugen an ein Zugfahrzeug, insbesondere bei großen Anhängern bzw. kleineren beladenen Anhängern, ist es notwendig, mit dem Zugfahrzeug möglichst nahe an das anzukuppelnde Fahrzeug heranzufahren und die Kupplung des Zugfahrzeuges mit der Gegenkupplung des anzukuppelnden Fahrzeuges zusammen zu bringen.
Problematisch ist, dass für den Fahrer des Zugfahrzeuges beim Rangieren die Kupplung und die Gegenkupplung meist nicht einsehbar sind. Insbesondere in Situationen, wo keine zweite Person zum Einweisen in die richtige Position des Zugfahrzeuges vorhanden ist, können große Schäden sowohl an der Kupplung als auch an dem Zugfahrzeug oder dem anzukuppelnden Fahrzeug auftreten. Eine solche Situation ist beispielsweise beim Bauer auf dem Feld, der heutzutage überwiegend alleine arbeitet, bei Speditionsunternehmen, die unter Zeitdruck stehen, aber auch im privaten Bereich nicht selten.
Besondere Probleme in dieser Hinsicht treten bei dem Versuch auf, einen Anhänger am Berg an ein Zugfahrzeug anzukuppeln.
Es gibt mehrere Ansätze, solche Probleme zu lösen, beispielsweise das Anbringen eines Spiegels oder einer Kamera, die dem Fahrer Einblick in den Zwischenraum zwischen Zugfahrzeug und anzukuppelnden Fahrzeug geben.
Bei Spiegeln ist das größte Problem, das Spiegel leicht kaputt gehen und eine passende Position des Spiegels am Fahrzeug gefunden werden muss. Der Spiegel sollte zudem noch abnehmbar sein und die Ästhetik des Fahrzeugs sollte nicht gestört sein.
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Eine Videokamera anzubringen stößt auf die gleichen Probleme und ist dazu noch mit wesentlich höheren Kosten verbunden.
Es ist folglich Aufgabe der Erfindung, die vorgenannten Problem zu lösen und eine Vorrichtung anzugeben, die günstig ist und bei den meisten vorstellbaren Ankupplungsvorgängen eingesetzt werden kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird dadurch gelöst, dass eine erste Positioniervorrichtung, vorzugsweise Stange, relativ zu einer Kupplung des Zugfahrzeuges angeordnet ist und eine zweite Positioniervorrichtung, vorzugsweise Stange, relativ zu einer Gegenkupplung des anzukuppelnden Fahrzeuges angeordnet ist, wobei die Positioniervorrichtungen mit Befestigungsmitteln, vorzugsweise in einem unteren Bereich, durch eine Wirkverbindung lösbar montiert sind, wobei die Positioniervorrichtungen, vorzugsweise deren oberer Bereich, von einem Fahrer des Zugfahrzeugs eingesehen werden können, und wobei Enden der Positioniervorrichtungen die relative Position der Kupplung und der Gegenkupplung anzeigen.
Durch solch eine Ankupplungshilfsvorrichtung kann der Fahrer auf einfache Weise zwei Stangen so anbringen, dass er beim folgenden Ankupplungsvorgang genau die Position trifft, in der das anzukuppelnde Fahrzeug einfach an das Zugfahrzeug ohne Hilfe einer weiteren Person und ohne große Anstrengung angekuppelt werden kann. Die relative Position der Kupplung bzw. der Gegenkupplung wird durch die ins Blickfeld des Fahrers hineinragenden Stangen dargestellt. Der Fahrer muss beim Rangieren nur noch die beiden Stangen in die richtige Position zueinander bringen. Danach muss er nur noch die Kupplung mit der Gegenkupplung verbinden und kann die beiden lösbaren Positioniervorrichtungen leicht und schnell wieder entfernen. Die relative Position der beiden Stangen sollte so gewählt sein, dass in Kupplungsposition die Enden der beiden Stangen näherungsweise dieselbe Position im Raum aufweisen. Die günstigste Möglichkeit, die Stangen an den beiden Fahrzeugen zu befestigen, wird die sein, dass eine an der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs befestigt wird und die andere an der Deichsel des Anhängers. In diesem Fall muss eigentlich nur eine der beiden Stangen um einen bestimmten Winkel in Richtung der anderen Stanjge geneigt .\werden und.dk3 Längender Stange
ungefähr an die Höhenunterschiede der beiden Kupplungen angepasst werden, so dass die oberen Enden der beiden Stangen ca. in der gleichen Höhe liegen.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest eines der oberen Enden als Anvisierelement insbesondere als beleuchtete Anvisierkugel, vorzugsweise mit Reflektor oder mit eingebautem Lichtkörper, ausgebildet ist. Gerade bei schlechter Sicht oder bei älteren Fahrzeugen ist es sinnvoll die Enden der beiden Stangen mit zwei gleichartigen Anvisierelementen auszustatten, da dann durch die Perspektive die Entfernung der beiden Anvisierelemente am besten abgeschätzt werden kann. Bei Nachtfahrten ist es insbesondere vorteilhaft auf den Anvisierelementen Vektoren oder eingebaute Lichtkörper anzubringen, dass selbst bei Nacht oder bei schlechter Sicht ein sicheres Ankuppeln gewährleistet ist.
Es dient der besseren Handhabbarkeit der Stangen, dass diese als Teleskopstangen klappbar oder in starrer flexibler Art und Weise ausgeführt sind. Insbesondere die Teleskopstangen nehmen sehr wenig Stauraum in Anspruch, weshalb diese gerade bei Privatfahrzeugen sehr vorteilhaft sind, da sie beim normalen Werkzeug im Auto untergebracht werden können.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung schlägt vor, die Stangen in einer imaginären Ebene näherungsweise orthogonal zur Fahrtrichtung des Zugfahrzeuges schwenkbar auszubilden. Da bei Fahrzeugen, bei welchen die Sicht nach hinten versperrt ist, eine senkrecht nach oben ragende Stange ebenso nicht gesehen werden kann, ist es vorteilhaft, diese Stangen schwenkbar auszugestalten.
Es ist weiterhin vorteilhaft, mindestens eine der Wirkverbindungen als Gelenk mit Arretierschraube auszubilden. Auf diese Art und Weise kann die Stange eingesteckt werden und in der richtigen Position einfach mittels des Gelenks angeordnet werden.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass bei Erreichen einer Kuppelposition ein Licht und/oder ein Tonsignal ausgegeben wird. Ein solches Signal kann insbesondere hilfreich sein, wenn die Stangen, bedingt durch die Länge des Zugfahrzeuges, sehr weit entfernt sind.
Es ist weiterhin sehr sinnvoll, dass die Stangen abmontiert an der Deichsel befestigt werden können. Man führt in diesem Fall die Ankupplungshilfsvorrichtung immer nur mit, wenn man das anzukuppelnde Fahrzeug im Einsatz hat. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung dargestellt, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Ankupplungsvorrichtung und
Fig.2 eine Ansicht auf eine Ausführungsform des Erfindungs
gegenstandes bei geschlossenem Zugfahrzeug von hinten.
In Fig. 1 ist auf der linken Seite ein Teil des Zugfahrzeuges 1, an dem die Kupplung 4 befestigt ist gezeigt. An dieser Kupplung 4 kann mittels einer an sich bekannten Rohrschelle 7, die sowohl seitlich als auch nach oben ein Gelenk 11 mit Einstellfunktion und Arretierschraube für die Stange 3 aufweist. Dieses Gelenk soll in einer Ebene orthogonal zur Fahrtrichtung des Zugfahrzeuges schwenkbar sein, falls das Zugfahrzeug 1 den Blick des Fahrers durch das Heck beeinträchtigt oder verhindert. In diesem Fall soll, wie in Fig. 2 dargestellt, die Ankupplungshilfsvorrichtung einfach zur Seite geklappt werden, so dass der Fahrer mit Hilfe des Außenspiegels oder durch das seitliche Fenster die oberen Enden 9,10 der Stangen 3, 5 einsehen kann.
Zum leichteren Verstauen können die grundsätzlich starr flexibel ausgerichteten Stangen 3, 5 auch teleskopartig oder klappbar ausgebildet sein.
Auf der rechten Seite der Fig. 1 ist das anzukoppelnde Fahrzeug 2 mit der Gegenkupplung 6 zur Kupplung 4 abgebildet. An diesem ist in ähnlicher Weise eine Stange 5 befestigt, die ebenfalls als Teleskopstange oder klappbar ausgebildet sein kann und deren oberes Ende 10 und insbesondere eine Anvisierkugel 14 vom Fahrer einsehbar ist. Die Wirkverbindung 12 kann ebenfalls als Gelenk mit Arretiervomchtung ausgebildet sein, um die gleichen Schwenkbewegungen wie bei
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Stange 3 zu ermöglichen. Zusätzlich kann eine der Stangen oder beide Stangen um einen kleinen Winkel in Richtung der anderen Stange neigbar sein, damit die Anvisierkugeln 13 und 14 die relativen Positionen der Kupplung 4 und Gegenkupplung 6 genauer wiedergeben.
Die Stange kann ebenso mit einer Verbindung 12 an der Gegenkupplung 6 durch einen Befestigungsmittel 8, beispielsweise aufgeschweißt, befestigt sein.
| »···«· · · ·· · · *· | Zugfahrzeug | |
| Bezugszeichenliste | anzukuppelndes Fahrzeug | |
| Positioniervorrichtung, Stange | ||
| 1: | Kupplung | |
| 2: | Positioniervorrichtung, Stange | |
| 3: | Gegenkupplung | |
| 4: | Befestigungsmittel | |
| 5: | Befestigungsmittel | |
| 6: | oberes Ende | |
| 7: | oberes Ende | |
| 8: | Wirkverbindung | |
| 9: | Wirkverbindung | |
| 10: | Anvisierkugel | |
| 11: | Anvisierkugel | |
| 12: | ||
| 13: | ||
| 14: | ||
Claims (11)
1. Ankupplungshilfsvorrichtung für ein Zugfahrzeug (1) und ein anzukuppelndes Fahrzeug (2), dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Positioniervorrichtung (3), vorzugsweise Stange (3), relativ zu einer Kupplung (4) des Zugfahrzeuges (1) angeordnet ist und eine zweite Positioniervorrichtung (5), vorzugsweise Stange (5), relativ zu einer Gegenkupplung (6) des anzukuppelnden Fahrzeuges (2) angeordnet ist, wobei die Positioniervorrichtungen (3, 5) mit Befestigungsmitteln (7, 8), vorzugsweise in einem unteren Bereich, durch eine Wirkverbindung (11, 12) lösbar montiert sind, wobei die Positioniervorrichtungen (3, 5), vorzugsweise deren obere Bereiche, von einem Fahrer des Zugfahrzeugs (1) eingesehen werden können, und wobei Enden (9, 10) der Positioniervorrichtungen (3, 5) die relative Position der Kupplung (4) und der Gegenkupplung (6) anzeigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden bei Erreichen einer Kupplungsposition näherungsweise dieselbe Position im Raum einnehmen.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der oberen Enden (9, 10) als Anvisierelement (13, 14) insbesondere als beleuchtete Anvisierkugel, vorzugsweise mit Reflektor oder mit eingebautem Lichtkörper, ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (3, 5) teleskopartig ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (3, 5) klappbar ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Stangen (3, 5) zumindest teilweise starr und/oder teilweise flexibel ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (3, 5) in einer näherungsweise orthogonal zu der Fahrtrichtung des Zugfahrzeuges liegenden Ebene schwenkbar ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Befestigungsmittel (18) als Rohrschelle ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Wirkverbindungen (11, 12) als Gelenk, vorzugsweise mit einer Arretierschraube, ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen einer Kupplungsposition ein Licht- und/oder Tonsignal ausgegeben wird.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Stangen (3, 5) abmontiert an einer Deichsel des anzukuppelnden Fahrzeuges montiert werden kann.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20013337U DE20013337U1 (de) | 2000-08-02 | 2000-08-02 | Ankupplungshilfsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20013337U DE20013337U1 (de) | 2000-08-02 | 2000-08-02 | Ankupplungshilfsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20013337U1 true DE20013337U1 (de) | 2000-09-28 |
Family
ID=7944713
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20013337U Expired - Lifetime DE20013337U1 (de) | 2000-08-02 | 2000-08-02 | Ankupplungshilfsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20013337U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20215368U1 (de) | 2002-10-07 | 2003-01-09 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik, 35713 Eschenburg | Ankuppelvorrichtung für Anhänger |
| DE20313442U1 (de) | 2003-08-29 | 2003-10-30 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik, 35713 Eschenburg | Ankupplungshilfsvorrichtung |
| DE102012006779A1 (de) * | 2012-01-25 | 2013-07-25 | Gerhard Adriaans | Kupplungshilfe mit Diebstahlsicherung |
-
2000
- 2000-08-02 DE DE20013337U patent/DE20013337U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20215368U1 (de) | 2002-10-07 | 2003-01-09 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik, 35713 Eschenburg | Ankuppelvorrichtung für Anhänger |
| DE20313442U1 (de) | 2003-08-29 | 2003-10-30 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik, 35713 Eschenburg | Ankupplungshilfsvorrichtung |
| EP1510372A1 (de) | 2003-08-29 | 2005-03-02 | Reich KG, Regel- und Sicherheitstechnik | Ankupplungshilfsvorrichtung |
| DE102012006779A1 (de) * | 2012-01-25 | 2013-07-25 | Gerhard Adriaans | Kupplungshilfe mit Diebstahlsicherung |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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