DE2430003A1 - Universelle halterungsanordnung fuer einen windschutz - Google Patents
Universelle halterungsanordnung fuer einen windschutzInfo
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TELEFON 0821/75493
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Die Erfindung bezieht sich auf universell verwendbare
Vorrichtungen zum Befestigen von Windabweisern und betrifft insbesondere universell verwendbare Befestigungsvorrichtungen
zur Verwendung in Verbindung mit Zugmaschinen und Dächern von Fahrerhäusern.
Es hat sich gezeigt, daß Landfahrzeuge, insbesondere
Zugmaschinenanhänger und Lastkraftwagen mit nur einem Fahrgestell bezüglich ihres Betriebsverhaltens verbessert werden können, wenn man auf dem. Dach des Fahrerhauses einen
Windabweiser anordnet. Solche Windabweiser sind bekannt und z.B. in den U.S.A.-Patentschriften 3 241 876, 3 309 131
und 3 348 873 beschrieben.
Um das Befestigen solcher Windabweiser in einer optimalen
Lage zu ermöglichen, ist es erforderlich, eine Befestigungsvorrichtung
vorzusehen, die es ermöglicht, den
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Unterbau des Windabweisers zuverlässig mit dem Dach, des
Fahrerhauses zu verbinden und außerdem geeignet ist, nahe ihrer Oberseite den zugehörigen Windabweiser zuverlässig
festzuhalten. Ferner muß eine solche Befestigungsvorrichtung so ausgebildet sein, daß sie sich schnell zerlegen
läßt, damit man den Windabweiser nach unten schwenken kann, bis er eine in wesentlichen waagerechte Buhestellung einnimmt,,
so daß das Fahrzeug auch dort benutzbar ist, wo nur eine begrenzte Durchfahrtshöhe zur Verfügung steht.
Bei den bis Jetzt bekannten Vorrichtungen zum Befestigen
und Unterstützen von Windabweisern ergeben sich
erhebliche Schwierigkeiten. Da es zahlreiche verschiedene Ausführungsarten der Dächer von Fahrerhaus erη für Zugmaschinen
gibt, ist es bis Jetzt erforderlich, für jede bestimmte Fahrerhauskonstruktion eine eigens zu ihr passend
bemessene Vorrichtung zum Befestigen eines Windabweisers zu verwenden. Diese Tatsache bedingt eine große Lagerhaltung
und die Herstellung solcher Vorrichtungen in kleineren Serien; hieraus ergeben sich entsprechend höhere Kosten der
Befestigungsvorrichtungen. Wenn weitererFahrerhäuse von anderer Konstruktion hergestellt werden, muß man ferner
erneut eine Vorrichtung zum Befestigen eines Windabweisers an dem betreffenden Fahrerhaus entwickeln.
Bei den bis jetzt bekannten Befestigungsvorrichtungen besteht eine weitere Schwierigkeit darin, daß ihr Verhalten
beim Gebrauch unbekannt ist. Da nan für Fahrerhausdächer von unterschiedlicher Konstruktion jeweils eine eigens dazu
pausend gestaltete Befestigungsvorrichtung benötigt, ist . eine vollständige Erprobung des Betriebsverhaltens praktisch
unmöglich· Infolgedessen können bei bestimmten Konstruktionen von Befestigungsvorrichtungen nach dem Anbringen
am Dach eines Fahrerhauses äußerst störend· Trommelgeräusche auftreten, die auf eine unzureichende Anpassung
der Vorrichtung an das Dach zurückzuführen sind. In manchen Fällen kann die Verwendung einer nicht einwandfreien
Konstruktion zu einer solchen Beanspruchung des Fahrerhausd&oh·
führen, daß in den Blech des Dachs Bisse entstehen.
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Da auf solche Windabweiser sehr große Kräfte wirken, ist es ferner äußerst wichtig, daß die Vorrichtung zum
Befestigen des Windabweisers einwandfrei durchkonstruiert ist, und daß sie' dem betreffenden Fahrzeug sorgfältig angepaßt
und zuverlässig befestigt wird. Bei manchen bekannten Befestigungsvorrichtungen sind miteinander verschweißte
Teile vorhanden. In manchen Fällen wurden die Schweißverbindungen durch die auftretenden Kräfte zerstört, was ein
vollständiges Versagen der Befestigungsvorrichtungen zur Folge hatte.
Der E findung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Befestigen von Windabweisern zu schaffen, die
geeignet ist, bei allen gegenwärtig auf dem Markt befindlichen
Fahrerhäusern sowie bei allen in der absehbaren Zu-kunft
auf dem Markt erscheinenden Fahrerhauskonstruktionen
verwendet zu werden, die zuverlässig durchkonstruiert ist und nach ihrem Anbringen an einem beliebigen Fahrerhausdach
ein einwandfreies Betriebsverhalten gewährleistet, bei deren Benutzung das Entstehen von Trommelgeräuschen am
Dach des Fahrerhauses vermieden wird, die sich leicht und schnell an einem Fahrerhausdach anbringen läßt, und die
während des Gebrauchs nicht zum Aufreißen des Blechmaterials des Fahrerhausdachs Anlaß gibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Befestigen eines Windabweisers geschaffen
worden, die Halterungen für einen Windabweiser, eine Stütze, eine an einem Fahrerhaus befestigbare Halterung und
ein winkelverstellbares U-Profil aus Stahl aufweist. Dieses
U-Frof il wird an einem Ende mit dem Fahrerhauedach an einen
durch eine Tragkonstruktion unterstützten Teil des Fahrerhausdachs
verschraubt, und es erstreckt sich von dieser Verschraubung aus sun hinteren Eand des Fahrerhauedachs,
wo das andere Ende nit einer an den Fahrerhausdaoh befestigten
Halterung verschraubt ist. Der Verwendung eines einsigen Traggliedes, das an einem Ende direkt nit den Dach verschraubt
ist, z.B. des beschriebenen U-Profilβ, kommt eine
besondere Bedeutung zu, denn hierdurch wird es nöglich, auf
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die Verwendung angeschweißter Bauteile zu verzichten, wie
sie bei den bis jetzt bekannten Befestigungsvorrichtungen vorhanden sind. Auf diese Weise ist das Vorhandensein einer
zuverlässigeren Tragkonstruktion gewährleistet.
Das größte Problem, das sich bei der Schaffung einer universell benutzbaren Vorrichtung zum Befestigen von Windabweisern
ergibt, ist darauf zurückzuführen, daß die verschiedenen Hersteller bei den verschiedenen Fahrerhäusern
die verschiedensten Konstruktionen vorsehen. Die Fahrerhäuser unterscheiden sich nicht nur bezüglich der Form und
Neigung der Rückwand der Fahrerhäuser, sondern auch dadurch, daß die Dächer sowohl eine flache als auch eine gekrümmte
Form haben können, und daß die betreffenden geraden oder gekrümmten Flächen in den verschiedensten Eichtungen geneigt
sein können. Soll eine universell verwendbare Vorrichtung zum Befestigen von Windabweisern geschaffen werden, die sich
an einem Fahrerhausdach unmittelbar so befestigen läßt, daß die Flansche oder Seitenwände des U-Profils im wesentlichen
im rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche verlaufen, ist es erforderlich, dafür zu sorgen, daß das U-Profil winkelverstellbar
ist, damit die Krümmung des zugehörigen Teils des betreffenden Fahrerhausdachs ausgeglichen werden kann.
Es ist wichtig, die Flansche oder Schenkel des U-Profils in einer solchen Lage zu halten, daß sie sich im wesentlichen
im rechten Winkel zur Fahrbahnofrerfläche erstrecken, damit
die Befestigungsvorrichtung einwandfrei arbeitet; dies gilt insbesondere für den Fall, daß der Windabweiser nach unten
geschwenkt werden soll.
Bei der universell benutzbaren Mndabweiser-Befestigungsvorrichtung
nach der Erfindung ist mindestens ein Ende des U-Profils mit einem schwenkbaren, einem Kugelgelenk
ähnelnden Gelenk versehen. Daher ist es möglich, das U-Profil nach Bedarf auf einem flachen oder einem gekrümmten Dach
so anzuordnen, daß die Schenkel des U-Profils in einer Lage gehalten werden, in der sie sich im wesentlichen im
rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche erstrecken. Am hinteren
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Ende des U-Profils ist mit dem Profil ein Ende einer an
dem Fahrerhaus befestigbaren Halterung drehbar verbunden, deren anderes Ende an der Bückwand des Fahrerhauses befestigt
ist. Da diese Halterung mit dem U-Profil drehbar verbunden,
ist, ist es möglich, die Halterung nach Bedarf an einer ebenen oder einer gekrümmten Wand eines Fahrerhauses zu befestigen.
Da sich ferner die Rückwände verschiedener Fahrerhäuser bezüglich ihrer Form unterscheiden können, ist es
möglich, eine standadisierte Halterung vorzusehen, die sich biegen läßt, um der Form des Fahrerhauses angepaßt zu werden,
an dem die Halterung befestigt werden soll.
Die weiteren Teile der universell verwendbaren Befestigungsvorrichtung
werden durch eine Halterung für den Windabweiser und eine Stütze für den Windabweiser gebildet.
Das Basisende der Stütze für den Windabweiser ist mit dem U-*Prof il an seinem hinteren Ende in der Nähe der an dem
Fahrerhaus anbringbaren Halterung gelenkig verbunden, und von diesem Punkt aus erstreckt sich die Stütze allgemein nach
oben; das andere Ende der Stütze ist mit dem eigentlichen Windabweiser an der gewünschten Stelle verbunden· Die den
Windabweiser zugeordnete Halterung weist einen Abschnitt auf, der an dem Windabweiser nahe seiner Basis befestigt
ist, sowie einen weiteren Abschnitt, der mit dem U-Profil an einem Punkt gelenkig verbunden ist, welcher gegenüber
der Verbindungsstelle zwischen der Stütze und dem U-Profil nach vorn versetzt ist. Die Lage der Punkte, an denen die
Halterung für den Windabweiser und die Stütze mit dem U- ^rofil verbunden sind, richtet sich nach der gewünschten
Neigung des Windabweisers.
Bei der bevorzugten Ausführungsform werden zwei gleichartige universell verwendbare Befestigungsvorrichtungen
benutzt, um die Stabilität und Starrheit zu gewährleisten, die erforderlich ist, um einen störungsfreien Gebrauch
des Windabweisers sicherzustellen.
Die E findung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden anhand schemata.scher Zeichnungen
an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 eine teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer
universell verwendbaren Vorrichtung zum Befestigen eines
Windabweisers in Verbindung mit einem Teil des Daches eines Fahrerhauses, wobei der eigentliche Windabweiser teilweise
ait gestrichelten Linien angedeutet ist;
Fig. 1A eine verkleinerte Seitenansicht der universell verwendbaren Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1,
in der der mit gestrichelten Linien angedeutete Windabweiser nach unten geschwenkt worden ist;
Fig. 2 und 3 jeweils eine Seitenansicht des hinteren Teils der Befestigungsvorrichtung, wobei dargestellt ist,
auf welche Weise sich die Befestigungsvorrichtung unterschiedlich geformten Bückwänden von Fahrerhäusern anpassen
läßt;
Fig. 4- die Draufsicht von Teilen zweier Befestigungsvorrichtungen,
die an einem Fahrerhaus mit einer konvex gekrümmten Rückwand angebracht worden sind;
Fig. 5 die Vorderansicht von Teilen zweier Befestigungsvorrichtungen,
die an einem konvex gekrümmten Dach eines Fahrerhauses befestigt worden sind; und
Fig. 6 eine in einem erheblich größeren Haßstab, teilweise als Schnitt gezeichnete Stirnansicht einer bevorzugten
Ausführungsform eines winkelverstellbaren U-Profils,
das einen Bestandteil einer Befestigungsvorrichtung bildet.
In Fig. 1 ist eine universell verwendbare Vorrichtung 20 zum Befestigen eines Windabweiser« dargestellt, die an
einem Fahrerhausdach 22 befestigt ist und dazu dient, einen mit gestrichelten Linien angedeuteten Windabweiser 24- zuverlässig
zu unterstützen. Zn der Befestigungsvorrichtung
20 gehören als tragendes Bauteil ein winkelverstellbares Ü-Profil 26 aus Stahl, eine dem Windabweiser 24 zugeordnete
Halterung 28, eine Stütze 30 und eine Halterung 32, die dem
Fahrerhaus 22 zugeordnet ist, das ein Fahrerhausdach 34·
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und eine Rückwand 36 aufweist.
Das U-Profil 26 besitzt parallele Schenkel oder Seitenwände 27, und es erstreckt sich vorzugsweise von einem
Punkt nahe dem vorderen Ende des Fahrerhausdaches 34 aus zum hinteren Ende des Fahrerhausdaches, wo sich an das Dach
die Rückwand 36 des Fahrerhauses anschließt. Gleichzeitig erstreckt sich das U-Profil 26 vorzugsweise im wesentlichen
parallel zu den Seitenwänden des Fahrerhauses 22. Das vordere Ende des U-Profils 26 ist unmittelbar mit dem Fahrerhausdach
34 verschraubt. Vorzugsweise ist das U-Profil 26 mit einem tragenden Bauteil des Fahrerhauses 22, z.B. gemäß
Fig. 1 einem tragenden Querglied 38, verschraubt. Steht kein solches tragendes Bauteil des Fahrerhausdaches zur
Verfugung, ist es möglich, das U-Profil 26 direkt mit dem Fahrerhausdach 34 zu verschrauben. Zu diesem Zweck wird das
Fahrerhausdach mit Bohrungen versehen, und es werden auf bekannte Weise die Beanspruchungen aufnehmende Verstärkungeteile
verwendet. Wie im folgenden näher erläutert, kann die vordere Befestigungsschraube 41 winkelverstellbar sein, doch
ist bei einem flachen Dach 34 eine solche Winkelversteilbarkeit nicht erforderlich, so daß man eine gewöhnliche
Schraube 41 verwenden kann. Gegebenenfalls kann man eine flache dicke Beilegscheibe zwischen dem U-Profil und dem
Dach anordnen.
Das hintere Ende des U-Profils 26 ist direkt mit der Fahrerhaushalterung 32 verschraubt, die ihrerseits durch
Schrauben direkt mit der Rückwand 36 des Fahrerhauses 22 verbunden ist. Der Windabweiser 24 wird durch die Stütze
und die zugehörige Halterung 28 zuverlässig in der gewünschten Lage gehalten. Die Windabweiserhalterung 28 ist
mit dem Windabweiser 24 nahe seinem unteren Rand fest verbunden und mittels einer Schraube 42 an einem der Schenkel
27 des U-Profils 26 angelenkt.
Die Stütze 30 ist an ihrem unteren Ende mit den Schenkeln
27 des U-Profils 26 durch eine Schraube 44 gelenkig verbunden und mit ihrem oberen Ende an dem Windabweiser 24
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mittels einer Schraube 46 angelenkt. Bei der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 1 weist der Windabweiser 24 einen
Lagerbock 48 auf, mit dem die Stütze 30 durch die Schraube 46 gelenkig verbunden ist.
Beim Gebrauch des Windabweisers ist es wichtig, daß sich der Windabweiser von der Befestigungsvorrichtung 20
leicht trennen läßt, damit es möglich ist, ihn so nach unten zu schwenken, daß er eine im wesentlichen waagerechte
Ruhestellung einnimmt, in der er sich im wesentlichen parallel zum Dach 34 des Fahrerhauses 22 erstreckt, wie es
in Fig. 1A gezeigt ist. Diese Bewegbarkeit des Windabweisers ist erforderlich, damit die betreffende Zugmaschine mit
einem Anhänger bzw. ein Sattelschlepper bzw. ein normaler Lastkraftwagen auch dort benutzt werden kann, wo nur eine
geringe Durchfahrtshöhe zur Verfügung steht. TJm das Herabschwenken des Windabweisers 24 zu ermöglichen, wird die
Schraube 44 gelöst und entfernt, woraufhin der Windabweiser zusammen mit der Stütze 30 gemäß Fig. 1 und 1A nach vorn
geschwenkt wird, bis er seine im wesentlichen waagerechte Lage erreicht hat. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist
die Schraube 44 als schnell lösbare Spreizschraube ausgebildet, um ein schnelles Lösen der Verbindung zu ermöglichen.
Gegebenenfalls kann man an Rand des Windabweisers eine Halteeinrichtung, z.B. ein Halteseil, befestigen, das
mit dem Fahrerhaus an einer entsprechend gewählten Stelle verbunden werden kann, um unerwünschte Bewegungen des herabgeschwenkten
Windabweisers insbesondere dann zu verhindern, wenn die Zugmaschine ohne den zugehörigen Anhänger
betrieben wird.
Das einzige Bauteil der universell verwendbaren windabweiser-Befestigungsvorrichtung,
das dem betreffenden Fahrerhaus angepaßt und entsprechend abgeändert werden muß,
ist die am Fahrerhaus zu befestigende Halterung 32. Jedoch wird nur ein einziges Universalstanzwerzeug zum Herstellen
sämtlicher Ausgangsteile für die Halterungen 32 benutzt, und wenn eine Bestellung auf eine bestimmte Ausführungsform
einer solchen Halterung eingeht, wird eines der ausgestanzten
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universell verwendbaren Bauteile in die erforderliche endgültige
Form gebracht. In Fig. 2 und 3 sind zwei typische Formen von Fahrerhausdächern bruchstückweise mit gestrichelten
Linien angedeutet und jeweils in Verbindung mit einer daran befestigten Halterung dargestellt, die zu der betreffenden
Dachform passend gebogen wurde.
Bei dem Dach nach Fig. 2 muß die Halterung 32A in der dargestellten Weise gebogen werden, um sie der Form der
Rückwand des Fahrerhauses so anzupassen, daß ein ausreichender Kaum verfügbar bleibt, der es ermöglicht, die Halterung
mit dem U-Profil 26 zu verschrauben. Bei der Dachform
nach Fig. 3 braucht die Halterung 32B nicht abgeändert zu werden, sondern man kann ein beliebiges der vorstehend
beschriebenen, universell benutzbaren Ausgestanzten Halterungsteile verwenden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform werden zwei der
beschriebenen universell verwendbaren "Vorrichtungen 20 auf dem Dach eines Fahrerhauses so montiert, wie es im wesentlichen
aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Der Deutlichkeit halber sind bei diesen Vorrichtungen in Fig. 4 und 5 die
Stützen 30 und die dem Windabweiser 24 zugeordneten Halterungen
28 fortgelassen.
Fig. 4 und 5 machen die universelle Verwendbarkeit bzw. Anpassungsfähigkeit der Befestigungsvorrichtungen 20
dadurch besonders deutlich, daß sie die Anbringung der beiden Vorrichtungen an einem Fahrerhaus 52 zeigen, das ein
im wesentlichen konvexes Dach 54- und eine konvexe Rückwand
56 aufweist.
Gemäß Fig. 4 ist das U-Profil 26 Jeder Vorrichtung mit dem Fahrerhausdach 54- vorzugsweise durch zwei Schraurbenbaugruppen
40 verbunden, von denen die eine nahe einem Ende des U-Profils und die andere etwa in der Mitte zwischen
seinen Enden angeordnet ist. Zwar wird jedes U-Profil vorzugsweise
an zwei Stellen mit dem Dach des Fahrerhauses verbunden, um der Konstruktion eine größere Stabilität zu
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verleihen, doch kann es in bestimmten Fällen auch ausreichen, nur eine Befestigungsstelle vorzusehen.
Das andere Ende jedes U-Profils 26 wird mit der zugehörigen
Halterung 32 des Fahrerhauses jeweils durch eine einzige Schraube 50 verbunden, so daß sich die Halterung
um die Längsachse der Schraube 50 drehen läßt. Wegen dieser Drehbarkeit kann man die Halterung 32 leicht an der konvex
gekrümmten Rückwand 56 des Fahrerhauses 52 sowie an
jeder beliebigen anders geformten Bückwand befestigen, die bereits bekannt ist oder erst in absehbarer Zukunft auf den
Markt kommt. Gegebenenfalls kann man die Halterung 32 mit
dem TJ-Profil 26 durch eine Schraubenbaugruppe 40 verbinden,
die relative Schwenkbewegungen der beiden Bauteile zuläßt.
Fig. 5 zeigt bei jeder Vorrichtung 20 eine dem U-Profil
26 zugeordnete Schraubenbaugruppe 40, die eine Winkelverstellbarkeit bietet, damit es möglich ist, das U-Profil
auf einem profilierten Dach, z.B. dem konvexen Dach 54 des
Fahrerhauses 52, so zu montieren, daß beide Schenkel 27 eine Lage einnehmen, in der sie sich im wesentlichen im
rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche erstrecken. Diese Möglichkeit, jedes U-Profil so anzuordnen, ist deshalb von
Bedeutung, weil es auf diese Weise möglich ist, Tragvorrichtungen für Windabweiser zu schaffen, die sich nach Bedarf
auf der einen oder anderen Seite eines bestimmten Fahrerhausdaches ohne Bücksicht auf dessen Form so anordnen
lassen, daß es nach wie vor möglich ist, den Windabweiser in der beschriebenen Weise zu lösen und ihn nach unten zu
schwenken. Ferner gewährleistet diese Anordnung, daß die verschiedenen Bauteile nur in einem minimalen Ausmaß beansprucht
werden, so daß ein im wesentlichen störungsfreier Gebrauch sichergestellt ist.
In Fig. 6 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer winkelverstellbaren Schraubenbaugruppe 40 dargestellt, die
eine Kopfschraube 60 aufweist, ferner ein Mutterteil 62, eine Verstärkungsplatte 64, eine Flechdichtung 68, eine
Mutter 70 und eine Unterlegscheibe 72. Die Kopfschraube 60
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ragt durch das U-Profil 26 und ist mit diesem durch das
Mutterteil 62 fest verbunden. Das Mutterteil 62 weist eine untere Fläche 66 auf, die einen Teil einer Kugelfläche
bildet. Die Verstärkungsplatte 64 stützt sich an der abgerundeten
Fläche 66 des Mutterteils 62 ab. Diese Konstruktion, ermöglicht es der Verstärkungsplatte 64, gegenüber der abgerundeten
Fläche 66 Winkelbewegungen über einen Bereich von 25° um einen auf der Achse der Kopfschraube 60 liegenden
Punkt auszuführen. Daher ist es möglich, die Verstärkungsplatte 64 direkt zur Anlage an dem Fahrerhausdach praktisch
jedes beliebigen "Fahrzeugs zu bringen, und zwar ohne Rücksicht auf die Form des Daches, so daß die Achse der Kopfschraube
60 im wesentlichen im rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche verläuft und sich die Schenkel 27 des U-Profils
26 im wesentlichen parallel zur Achse der Kopfschraube erstrecken.
Die Dichtung 68 ist zwischen der Verstärkungsplatte und dem Fahrerhausdach 54- angeordnet. Die gesamte Baugruppe
wird mit dem Fahrerhausdach mittels einer Beilegscheibe 72 und einer Mutter 70 verbunden, die auf die Kopfschraube 60
aufgeschraubt wird, um die Beilegscheibe 72 mit der Unterseite
des Baugliedes 38 zu verspannen. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Dichtung 68 so gestaltet, daß eine
metallische Berührung zwischen der Unterseite des mit der
abgerundeten Fläche 66 des Mutterteils 62 zusammenarbeitenden Abschnitt der Verstärkungsplatte 64 und der Oberseite des
Fahrerhausdaches 54- herbeigeführt werden kann.
Zwar handelt es sich hierbei um die bevorzugte Ausführungsform der Schraubenbaugruppe 40 in Verbindung mit
dem U-Profil 26, doch ist es auch möglich, ein U-Profil zu verwenden, das an seiner Basis im wesentlichen abgerundet
ist, und das im Bereich seiner gekrümmten Fläche an verschiedenen Punkten mit Bohrungen versehen werden kann, die
es ermöglichen, das U-Profil so an einem Fahrerhausdach zu befestigen, daß die Schenkel des U-Profils im wesentlichen
im rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche verlaufen. Eine solche Ausführungsform ist insbesondere für Fahrerhäuser
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geeignet, deren Dächer zwischen ihren iiängskanten gekrümmt
sind. Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, daß es die Verwendung des U-Profils oder Baugliedes 26, das sich
direkt mit dem Dacheines Fahrerhauses verschrauben läßt,
ermöglicht, auf die bei bekannten Konstruktionen benötigten angeschweißten Bauteile zu verzichten, und daß es die Erfindung
in einem erheblichen Ausmaß erleichtert, eine Vorrichtung zum Befestigen von Windabweisern vorzusehen, die
eine zuverlässige Konstruktion bildet und geeignet ist, bei ihrem Gebrauch Kräfte von erheblicher Größe aufzunehmen·
Ansprüche ι
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Claims (6)
1.) Baugruppe zum Befestigen eines Windabweisers an eiern
budengebundenen Transportfahrzeug, gekennzeichnet durch ein langgestrecktes tragendes Bauglied
(26), das mittels Schrauben am Dach (34·; 54·) eines Tränsportfahrzeugs
befestigbar ist, ein Windabweiser-Halterungsteil (28), das an dem Windabweiser (24·) befestigt und mit
dem tragenden Bauglied an einem Punkt zwischen den Enden des Baugliedes gelenkig verbunden ist, eine an dem Windabweiser
befestigte Stütze (30), die mit dem tragenden Bauglied nahe einem Ende des Baugliedes gelenkig verbunden ist,
sowie durch ein Halterungsteil (32; 32A; 32B), das mit dem tragenden Bauglied nahe einem Ende des Baugliedes gelenkig
verbunden und mit dem Transportfahrzeug durch Schrauben
verbindbar ist.
2, Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß dem langgestreckten tragenden Bauglied
(26) eine Schwenkbewegungen zulassende Schraubenbaugruppe (4-0) zugeordnet ist, die eine Kopf schraube (60)
zum Befestigen des tragenden Baugliedes am Dach (34·; 54-)
des Transportfahrzeugs aufweist, ferner eine auf die Kopfschraube aufgeschraubte, zwischen dem tragenden Bauglied
und dem Dach des Transportfahrzeugs angeordnete Mutter (62) mit einer konvex gekrümmten Stirnfläche sowie eine Verstärkungsplatte
(64), die geeignet ist, mit der konvex gekrümmten Stirnfläche der Mutter zusammenzuarbeiten, um Schwenkbewegungen
der Verstärkungsplatte gegenüber der konvex · gekrümmten Fläche der Mutter um einen aufder Achse der Kopfschraube
liegenden Punkt zu ermöglichen, so daß die Verstärkungsplatte schwenkbar ist, um zu ermöglichen, daß die
Baugruppe an einem Fahrzeugdach von jeder beliebigen Form so befestigt wird, daß sich die Achse der Kopfschraube im
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wesentlichen im rechten Winkel zur Fahrbahnoberfläche
erstreckt,
3. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Halterungsteil (32; 32A; 32B)
mit dem langgestreckten tragenden Bauteil (26) durch eine einzige Schraube (50) verbunden und um die Achse dieser
Schraube schwenkbar ist.
4. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Halterungsteil (32; 32A; 32B)
durch Schrauben mit der Rückwand (36; 56) des Transportfahrzeuge
durch Schrauben verbunden ist.
5. Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Windabweiser (24) aus einer
allgemein aufrechten Gebrauchsstellung nach unten in' eine
Ruhestellung schwenken läßt, nachdem eine der Einrichtungen (44) zum Befestigen der Stütze (30) an dem Windabweiser entfernt
worden ist.
6. Vorrichtung zum Befestigen eines Windabweisers an einem bodengebundenen Transportfahrzeug, dadurch gekennzeichnet , daß zu der Vorrichtung zwei Baugruppen
(20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 gehören, die an dem Transportfahrzeug in im wesentlichen paralleler Lage so
befestigt sind, daß sie sich im wesentlichen parallel zu den Längsseiten des Transportfahrzeugs erstrecken.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Baugruppen (20) an
dem Windabweiser (24) jeweils nahe einem seitlichen Rand des Windabweisers befestigt ist.
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Leerseite
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