DE20012620U1 - Rollerbremse - Google Patents
RollerbremseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L3/00—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L1/00—Brakes; Arrangements thereof
- B62L1/02—Brakes; Arrangements thereof in which cycle wheels are engaged by brake elements
- B62L1/04—Brakes; Arrangements thereof in which cycle wheels are engaged by brake elements the tyre surfaces being engaged
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
*· ·· Patentanwälte
20. Juli 2000
He-9625/GM
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollerbremse.
Eine herkömmliche Rollerbremse ist in den Fig. 1 und 2 gezeigt und umfasst eine Lenkstange 11, welche an einem oberen Ende eines Vorderrad-Trägerrohres 10 befestigt ist, und ein an der Lenkstange 11 befestigtes Bremsplatten-Bedienungsglied 12 sowie ein Bremsseil, das mit dem Bremsplatten-Bedienungsglied 12 und dem Bremsblock 16 verbunden ist, welcher Bremsblock vor dem Hinterrad 15 und nach dem Trittbrett 14 angeordnet ist. Der Bremsblock 16 hat in der Mitte eine Achse 160, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Das Bremsseil 13 ist mit dem unteren Ende des Bremsblocks 16 verbunden, wobei eine Schraubenfeder 161 den Bremsblock 16 federnd auf Druck beansprucht.
Falls das Bremsplatten-Bedienungsglied 12 manuell zum Ziehen des Bremsseiles 13 gedrückt wird, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, zieht das Bremsseil 13 den unteren Abschnitt des Bremsblockes 16 in Fig. 2 nach rechts, so dass das obere Ende des Bremsblocks 16 mit der Achse 160 als Schwenkachse verschwenkt, so dass sich der Bremsblock 16 nach hinten, d.h. in Richtung auf das Hinterrad 15, bewegt, das Hinterrad kontaktiert und dadurch einer Drehung des Hinterrades entgegenwirkt wird, wodurch die Bremsfunktion ausgeübt wird.
Die herkömmliche Rollerbremse ist kompliziert aufgebaut, besteht aus zahlreichen Komponenten, weist einen hohen Preis auf und erfordert zum Montieren viel Zeit und Mühen. Außerdem nutzt sich der Bremsblock 16 leicht ab, so dass er häufig auszutauschen ist. Ferner kann das Bremsseil 13 die Drehung des Vorderrades beeinträchtigen, was für den Gebrauch unvorteilhaft ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollerbremse zu schaffen, welche einfacher aufgebaut, bequemer zu gebrauchen und dauerhafter anwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Rollerbremse mit den Merkmalen des Schutzanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Rollerbremse hat zwei Fixierplattten zum Abstützen eines Hinterrades, eine schwenkbar mit den Fixierplatten verbundene Bremsplatte und eine die Bremsplatte beaufschlagende Drehfeder. Wenn die Bremsplatte heruntergedrückt, insbesondere heruntergetreten wird, kontaktiert die Bremsplatte das Hinterrad und stellt so die Bremsfunktion bereit.
Die Bremsplatte hat ein Schwenkglied, das schwenkbar mit den beiden parallelen Fixierplatten zum Abstützen des Hinterrades an einem hinteren Ende verbunden ist, welche Fixierplatten mit zwei seitlichen Enden einer Basis zum Aufnehmen eines Trittbretts verbunden sind. Eine Achse erstreckt sich durch das Schwenkglied und eine zwischen zwei parallelen Abschnitten des Schwenkgliedes angeordnete Drehfeder sowie zwei Bohrungen in den zwei Fixierplatten, so dass die Bremsplatte heruntergetreten werden kann und dadurch nach unten schwenkt, um das Hinterrad zu kontaktieren und abzubremsen, wobei die Bremsplatte, falls sie nicht nach unten gedrückt wird, in ihre ursprüngliche Position durch die Drehkraft der Drehfeder zurückschwingt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines bekannten Rollers;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer herkömmlichen Rollerbremse;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Rollers mit einer erfindungsgemäßen Rollerbremse;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer herkömmlichen Rollerbremse;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Rollers mit einer erfindungsgemäßen Rollerbremse;
Fig. 4 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Rollerbremse;
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Rollerbremse im nicht betätigten Zustand; und
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Rollerbremse im betätigten Zustand, in dem das Hinterrad durch die Bremse beaufschlagt ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rollerbremse ist in den Fig. 3 bis 5 gezeigt und umfasst eine Basis 20 eines Rollers 2, welche an einer hinteren Endfläche mit einer Einsteckbohrung 21 versehen ist, ein Hinterrad 3, das mit dem hinteren Abschnitt der Basis 20 mittels zweier Fixierplatten 30 verbunden ist, die an zwei Seiten des Hinterrades angeordnet und jeweils eine Bohrung 31 aufweisen. Eine Achse 4 erstreckt sich durch die beiden Bohrungen 31 der beiden Fixierplatten und hat eine Mutter 40 an einem hinteren Ende sowie ein Innengewinde 41, welches zum Einschrauben einer Schraube 42 in einem vorderen Ende ausgebildet ist.
Eine Bremsplatte 5 ist schwenkbar mit der Achse 4 verbunden und oberhalb des Hinterrades 3 angeordnet. Die Bremsplatte 5 hat ein U-förmiges Schwenkglied 50, das sich nach innen von einem unteren, inneren Ende erstreckt und mit zwei Bohrungen 51 versehen ist, welche in zwei parallelen Abschnitten miteinander fluchten.
Eine Drehfeder 6 ist um die Achse 4 zwischen den beiden parallelen Abschnitten des Schwenkgliedes 50 eingebaut und hat ein vorderes Ende 60, das eine Innenfläche der Bremsplatte 5 federnd beaufschlagt und nach oben drückt sowie ein hinteres Ende 61, das in die Einsteckbohrung 21 an der hinteren Endfläche der Basis 20 eingesteckt ist.
Zum Zusammenbauen der erfindungsgemäßen Rollerbremse wird mit Bezug auf die Fig. 3 bis 5 zunächst die Drehfeder 6 in dem Raum zwischen den beiden parallelen Abschnitten des Schwenkkörpers 50 der Bremsplatte 5 angeordnet, wobei die Mitte der Drehfeder 6 mit den Bohrungen 51 des Schwenkgliedes 50 fluchtet und das vordere Ende 60 die Innenfläche der Bremsplatte 5 beaufschlagt. Dann wird die Bremsplatte an den zwei Fixierplatten 30 des Hinterrades 3 platziert, wobei das rückseitige Ende 61 der Drehfeder 6 in die Einsteckbohrung 21 der Basis 20 eingesteckt wird. Dann werden die zwei Bohrungen 51 des Schwenkgliedes 50 zu den beiden Bohrungen 31 der beiden Fixierplatten 30 ausgerichtet, so dass die Achse 4 ordnungsgemäß durch die eine Bohrung 31, die Bohrungen 51, anschließend durch die Drehfeder 6
und durch die andere Bohrung 31 hindurchgesteckt werden kann, damit die Schraube 42 in das Innengewinde 41 der Achse 4 einschraubbar ist. Damit ist die Bremsplatte 5 in einer geneigten Position angeordnet, in der sie durch die Drehfeder 6 oberhalb des Rades 3 gehalten ist. Damit ist die Rollerbremse vollständig an dem Roller moniert, woraus ersichtlich ist, dass die erfindungsgemäße Rollerbremse leicht und schnell anbringbar ist.
Beim Gebrauch ist die Bremsplatte 5, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, vor ihrem Einsatz in der geneigten Position gehalten, in die sie durch das vordere Ende 60 der Drehfeder gebracht ist. In diesem geneigten Zustand ist die Bremsplatte 5 von der Oberfläche des Hinterrades 3 durch einen bestimmten Abstand getrennt, so dass das Hinterrad 3 in der Lage ist, gleichmäßig und ungestört zu rotieren. Falls ein Benutzer den Roller abbremsen möchte, drückt dieser die Bremsplatte mit einem Fuß nach unten. Die Bremsplatte schwingt dann abwärts, so dass ihre Innenfläche die Oberfläche des Hinterrades 3 berührt und das Hinterrad allmählich an einer Drehung hindert, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Das vordere Ende 60 der Drehfeder 6 ist in diesem Zustand heruntergedrückt, so dass die Drehfeder eine Drehkraft erzeugt, welche die Bremsplatte 5 beaufschlagen und in ihre ursprüngliche Position zurückschwenken kann. Dann berührt die Bremsplatte nicht länger das Hinterrad 3, so dass dieses wieder frei rotieren kann. Die erfindungsgemäße Rollerbremse ist einfach zu gebrauchen und weist nur wenige Komponenten auf, was die Kosten beträchtlich senkt.
Vorstehend wurde eine bevorzugte Ausfuhrungsform des Erfindungsgegenstandes nächer erläutert. Es wird daraufhingewiesen, dass zahlreiche Abänderungen an dem Erfindungsgegenstand vorgenommen werden können und dass der beigefügte Schutzanspruch sämtliche solcher Abänderungen mit umfasst, die in den Schutzumfang der Erfindung fallen.
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Claims (1)
- Rollerbremse, umfassend
eine Basis (20), welche mit einer Einsteckbohrung (21) in einer hinteren Endfläche versehen ist, zwei Fixierplatten (30) mit hinteren Enden zum Abstützen eines Hinterrades (3) und vorderen Enden, welche mit zwei hinteren Längsseiten der Basis (20) verbunden sind, wobei die Fixierplatten (30) jeweils eine Bohrung (31) haben und die Bohrungen miteinander fluchten, eine Achse (4), die sich durch die beiden Bohrungen (31) der beiden Fixierplatten (30) hindurch erstreckt,
eine Bremsplatte (5), die durch die Achse (4) schwenkbar mit den beiden Fixierplatten (30) verbunden und oberhalb des Hinterrades (3) angeordnet ist,
ein U-förmiges Schwenkglied (50), das mit einem unteren Ende einer Innenwand der Bremsplatte (5) verbunden ist und jeweils eine Bohrung (51) in zwei parallelen Abschnitten aufweist, wobei die Bohrungen (51) miteinander fluchten,
eine Drehfeder (6), die sich um die Achse (4) erstreckt und in einem Raum zwischen den zwei parallelen Abschnitten des Schwenkgliedes (50) angeordnet ist, wobei die Drehfeder (6) ein vorderes Ende (60), das eine Innenfläche der Bremsplatte (5) federnd beaufschlagt, und ein hinteres Ende (61) hat, das in die Einsteckbohrung (21) der Basis (20) eingesteckt ist, wobei die Bremsplatte (5) zum Kontaktieren des Hinterrades (3) und zum Herbeiführen einer Bremsfunktion nach unten schwenkbar ist, wenn die Bremsplatte (5) mit dem Fuß heruntergedrückt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20012620U DE20012620U1 (de) | 2000-07-20 | 2000-07-20 | Rollerbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20012620U DE20012620U1 (de) | 2000-07-20 | 2000-07-20 | Rollerbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20012620U1 true DE20012620U1 (de) | 2000-11-30 |
Family
ID=7944215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20012620U Expired - Lifetime DE20012620U1 (de) | 2000-07-20 | 2000-07-20 | Rollerbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20012620U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107215422A (zh) * | 2017-05-11 | 2017-09-29 | 台州市迷你摩托斯车业有限公司 | 一种电动滑板车的刹车系统 |
| CN113911248A (zh) * | 2021-09-23 | 2022-01-11 | 深圳市自由侠科技有限公司 | 一种电动滑板车的制动方式及电动滑板车 |
-
2000
- 2000-07-20 DE DE20012620U patent/DE20012620U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107215422A (zh) * | 2017-05-11 | 2017-09-29 | 台州市迷你摩托斯车业有限公司 | 一种电动滑板车的刹车系统 |
| CN113911248A (zh) * | 2021-09-23 | 2022-01-11 | 深圳市自由侠科技有限公司 | 一种电动滑板车的制动方式及电动滑板车 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010104 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20040203 |