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DE20010437U1 - Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider - Google Patents

Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider

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Publication number
DE20010437U1
DE20010437U1 DE20010437U DE20010437U DE20010437U1 DE 20010437 U1 DE20010437 U1 DE 20010437U1 DE 20010437 U DE20010437 U DE 20010437U DE 20010437 U DE20010437 U DE 20010437U DE 20010437 U1 DE20010437 U1 DE 20010437U1
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DE
Germany
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ruler
connecting portion
auxiliary device
hole
threaded hole
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20010437U
Other languages
English (en)
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LUI WUN HUI
Original Assignee
LUI WUN HUI
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Filing date
Publication date
Application filed by LUI WUN HUI filed Critical LUI WUN HUI
Priority to DE20010437U priority Critical patent/DE20010437U1/de
Publication of DE20010437U1 publication Critical patent/DE20010437U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/225Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for scoring or breaking, e.g. tiles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/0076Implements for finishing work on buildings for marking and cutting tiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Reinhardt Söllner Ganahl
pT'tT'n &tgr; &agr; &ngr; w ä l &tgr; &egr;
Patentanwälte Reinhardt Sollner Ganahl ■ P.O. Box 12 26 ■ D-85542 Kirchheim b. München
28/06/2000 Deutsches Gebrauchsmuster 200 10437.3
Lui, Wun-Hui
DE-2386
Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein ein Werkzeug zum Fliesenschneiden, und betrifft insbesondere eine kompakte Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider.
Hintergrund der Erfindung
Ein herkömmlicher Fliesenschneider ist für gewöhnlich so unhandlich, daß er nicht einfach gelagert und/oder versandt werden kann. Darüber hinaus sind die herkömmlichen Fliesenschneider im Prinzip so aufgebaut, daß sie für den kommerziellen Einsatz gedacht sind und daher sehr teuer sind. Solche unhandliche und teuere Fliesenschneider sind daher nicht für den Heimwerker geeignet (Do-it-yourself). Ganz allgemein ausgedrückt, ist das Do-it-yourself-Verfahren zum Schneiden von Fliesen relativ primitiv. Zum Beispiel wird zuerst eine Schneidelinie auf der Oberfläche einer Fliese mittels eines Stahllineals und mittels eines Diamantschneiders gemacht. Dann wird
European Patent and Hausen 5b RO. Box 12 26
Trademark Attorneys D-85551 Kirchheim b. München D-85542 Kirchheim b. München
Dipl.-Ing. Markus Reinhardt, j··· .". P^f]ßrf'. .'. .**. &iacgr; "" ""&idigr;&Ggr;&bgr;&Igr; +49 (§9)«j)480081
Dipl.-Ing. Udo Söllner : : ;·· .'efmaS: Jnfofepatmen.jomj i.;· # *; ;# Fax+J9 (Jg) 90480083 (G3)
Dipl.-Phys. Bernhard Galwbr t... .!.. lntarnef:**ww.patr?ien*(!om · ·· Fax+49189)9tT48 00 84 (G4)
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die Fliese entlang dieser Linie auseinander gebrochen. Ein solches primitives Verfahren, wie gerade beschrieben, kann jedoch nicht dazu verwendet werden, die Fliese unter einem spezifischen Winkel zu schneiden.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider zu schaffen, mit dem die Fliese unter einem bestimmten Winkel geschnitten werden kann. Diese Hilfseinrichtung soll zudem kompakt und kostengünstig sein.
In Übereinstimmung mit dem Kerngedanken nach der vorliegenden Erfindung wird die oben genannte Aufgabe nach der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß die Hilfseinrichtung umfaßt: eine Klemmbasis, die einen plattenförmigen oberen Abschnitt, einen plattenförmigen unteren Abschnitt, und einen Verbindungsabschnitt hat, der die entsprechenden Seiten des oberen Abschnitts und des unteren Ab-Schnitts miteinander verbindet. Der obere Abschnitt ist dazu in der Lage, sich von dem unteren Abschnitt weg zu bewegen und darauf zu zu bewegen, und zwar indem eine Seite des Verbindungsabschnitts als ein Gelenk wirkt. Der obere Abschnitt ist mit einer Kontaktseite und mit einer oder mehreren Durchgangsöffnungen versehen, wobei deren Längsrichtung senkrecht zu der Kontaktseite verläuft. Der untere Abschnitt ist mit einem oder mehreren Gewindebohrungen versehen, die in der Positionierung den Durchgangsöffnungen entsprechen. Der untere Abschnitt ist mit einem Klemmabschnitt versehen. Eine Mehrzahl von Einstellbolzen steht mit den Gewindebohrungen über die Durchgangsöffnungen in Eingriff, und diese Einstellbolzen sind durch Schraubenfedern gesteckt, die an ihren beiden Enden den oberen Abschnitt und den unteren Abschnitt der Klemmbasis jeweils mit einer Druckkraft beaufschlagen. Der Abstand zwischen dem oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt wird eingestellt, indem die Tiefe des Eingriffs der Einstellbolzen mit den Gewindebohrungen eingestellt wird. Der obere Abschnitt ist mit einem Sitzblock versehen, der daran angelenkt ist. Dieser Sitzblock ist mit einer horizontalen Führungsöffnung und ist mit einer oberen Gewindebohrung versehen, die sich von der Oberseite aus erstreckt und die eine Verbindung mit der Führungsöffnung herstellt. Ein Lineal ist verschiebbar in der Führungsöffnung aufgenommen und ist mit einem Zeiger versehen, der einem Ende des Klemmabschnitts der Klemmbasis entspricht. Eine Befestigungs-
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schraube steht in Eingriff mit der oberen Gewindeöffnung, um das Lineal sicher zu positionieren, indem diese Befestigungsschraube gegen das Lineal drückt. Eine Winkelskala ist an einem Ende des Lineals angelenkt und befindet sich dort genau unter dem Zeiger. Diese Winkelskala ist halbkreisförmig ausgebildet und weist eine gerade Seite auf. Der Winkel zwischen dieser geraden Seite und dem Lineal wird durch den Zeiger angezeigt, und zwar in Verbindung mit den Winkelmarkierungen auf der Winkelskala. Diese Winkelskala ist sicher an dem Lineal durch ein Befestigungselement befestigt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine Teilexplosionsansicht der bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 zeigt eine Querschnittansicht entlang der Richtung der Linie 3-3 in der
20 Figur 1;
Figuren 4 bis 6 zeigen schematische Ansichten, in denen der Einsatz der bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung in einer Reihenfolge dargestellt ist;
Fig. 7 zeigt eine andere schematische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 zeigt eine schematische Ansicht einer Kombination der bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 9 zeigt eine schematische Ansicht einer anderen Kombination der bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Wie es in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, umfaßt die bevorzugte Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung die Bauteile, die im folgenden ausführlich beschrieben werden.
Eine Klemmbasis 10 setzt sich aus einer unteren Platte 11 und aus einer oberen Platte 12 zusammen, die aus einem Blech (Metallplatte) gefertigt sind. Die untere Platte 11 weist einen rechteckigen Bodenabschnitt 111 auf, der an einer seiner Längsseiten mit einem Klemmabschnitt 112 versehen ist, und der an der anderen Längsseite davon mit zwei Vorsprüngen 113 versehen ist. Dieser Bodenabschnitt 111 ist an den beiden Enden der Längsachse davon mit jeweils einer Gewindebohrung 114 versehen. Die obere Platte 12 weist einen rechteckigen oberen Abschnitt 121 auf, der an einer Längsseite davon mit einem Verbindungsabschnitt 122 versehen ist, der wiederum mit zwei Schlitzen 123 versehen ist, in denen die Vorsprünge 113 aufgenommen werden, wodurch es ermöglicht ist, daß sich der obere Abschnitt 121 relativ zum Bodenabschnitt 111 weg oder darauf zu bewegt. Der obere Abschnitt 121 weist eine gerade Kontaktseite 124 auf, die dem Klemmabschnitt 112 zugewandt ist. Der obere Abschnitt 121 ist mit zwei Durchgangsöffnungen 125 versehen, die in der Position den beiden Gewindebohrungen 114 des Bodenabschnitts 111 entsprechen, und weist eine Öffnung 126 auf, die zwischen den beiden Durchgangsöffnungen 125 angeordnet ist.
Zwei Einstellbolzen 20 stehen mit den beiden Gewindebohrungen 114 des Bodenabschnitts 111 in Eingriff, und zwar über die beiden Durchgangsöffnungen 125 des oberen Abschnitts 121, so daß die Köpfe 21 der Einstellbolzen 20 auf den oberen Abschnitt 121 drücken.
Eine Schraubenfeder 30 ist jeweils über den Schaft 22 jedes Einstellbolzens 20 gesteckt, so daß die beiden Enden von jeder Schraubenfeder 30 jeweils gegen den oberen Abschnitt 121 und gegen den Bodenabschnitt 111 der Klemmbasis 10 drük-
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ken. Der Abstand zwischen dem oberen Abschnitt 121 und dem Bodenabschnitt 111 hängt von der Einschraubtiefe der Einstellbolzen 20 ab.
Ein Sitzblock 40 weist einen quaderförmigen Aufbau auf und ist mit einer horizontal verlaufenden Führungsöffnung 41, einer oberen Gewindebohrung 42, die sich von der Oberseite des Sitzblocks 40 aus erstreckt, um eine Verbindung mit der Führungsöffnung 41 zu schaffen, sowie mit einer unteren Gewindebohrung (in den Figuren nicht gezeigt) versehen, die sich von der Unterseite des Sitzblocks 40 aus erstreckt. Der Sitzblock 40 ist mit dem oberen Abschnitt 121 durch ein Gelenkteil 43 gelenkig verbunden, welches in die untere Gewindeöffnung eingreift, und zwar über die (Gelenk-) Öffnung 126.
Ein Lineal 50 ist verlagerbar durch die Führungsöffnung 41 des Sitzblocks 40 gesteckt und ist an einem Ende davon mit einem Zeiger 511 und einer axialen Öffnung 512 versehen, die in der Nähe des Zeigers 511 angeordnet ist.
Eine Befestigungsschraube 60 steht mit der oberen Gewindebohrung 42 in Eingriff, so daß das untere Ende des Schaftes 61 der Befestigungsschraube 60 gegen das Lineal 50 drückt, welches damit sicher positionierbar ist.
Eine Winkelskala 70 weist einen halbkreisförmigen Aufbau auf und ist direkt unter dem Zeiger 511 angeordnet, wobei die Skala an einem Ende des Lineals 50 durch einen Stift 71 angelenkt ist, der in der axialen Öffnung 512 aufgenommen ist. Die Winkelskala 70 ist entlang der bogenförmigen Kante vorgesehen, weist Winkelmarkierungen 72 auf und ist mit einer geraden Seite 73 versehen, die einen Winkel mit dem Lineal bilden kann. Dieser Winkel wird durch den Zeiger 511 angezeigt. Die Winkelskala 70 ist mit einer bogenförmigen Durchgangsöffnung 74 versehen, die zwischen der geraden Seite 73 und der bogenförmigen Kante der Winkelskala 80 angeordnet ist.
Ein Befestigungselement 80 weist einen Kopf 81 auf und hat ein hinteres Ende, welches mit einer Gewindebohrung 82 versehen ist. Ein Hilfselement 83 hat ein Druckstück 84 und eine Gewindestange 85, die sich von dem Druckstück 84 aus erstreckt.
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Die Gewindestange 85 steht mit der Gewindebohrung 82 des Befestigungselements 80 in Eingriff, und zwar durch die bogenförmige Öffnung 74 hindurch. Wenn das Befestigungselement 80 sicher befestigt ist, ist der Winkel zwischen dem Lineal 50 und der Winkelskala 70 fest gelegt.
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Wie es in der Figur 4 gezeigt ist, wird dort eine Fliese senkrecht geschnitten. Das Lineal 50 wird zuerst senkrecht zu der geraden Seite 73 der Winkelskala 70 ausgerichtet. In Abhängigkeit von der Größe der Fliese 90 wird dann die Klemmbasis 10 entlang dem Lineal 50 bewegt, und zwar weg von der Winkelskala 70, in einen &rgr;&agr;&bgr;&iacgr; &Ogr; senden Abstand hierzu. Danach wird die Hilfseinrichtung auf die (keramische) Fliese gelegt, so daß die gerade Seite 73 der Winkelskala 70 gegen eine Seite der Fliese 90 drückt und dazu ausgerichtet ist. Danach wird die Klemmbasis 10 nach innen gedrückt, entlang dem Lineal 50, so daß die Außenkante des Klemmabschnitts 112 unter die Fliese 90 gesteckt ist, und so daß die Kontaktseite 124 des oberen Ab-Schnitts 121 gegen die Seite der Fliese 90 drückt, und zwar ausgerichtet. Das Lineal 50 wird dann durch die Befestigungsschraube 60 befestigt. Im Ergebnis wird die Fliese 90 sicher an Ort und Stelle fest gehalten, und zwar durch die Kontaktseite 124 des oberen Abschnitts 121 der Klemmbasis 10 und durch die gerade Seite 73 der Winkelskala 70. Schließlich werden die Befestigungsschrauben 20 angezogen, um das Lineal 50 auf die Oberfläche der Fliese 90 zu drücken, so daß die Kontaktseite 124 des oberen Abschnitts 121 gegen die Seite der Fliese 90 gedrückt wird, und zwar ebenfalls ausgerichtet. Das Lineal 50 wird dann durch die Befestigungsschraube 60 befestigt. Im Ergebnis wird die Fliese 90 sicher an Ort und Stelle fest gehalten, nämlich durch die Kontaktseite 124 des oberen Abschnitts 121 der Klemmbasis 10 und durch die gerade Seite 73 der Winkelskala 70. Schließlich werden die Einstellschrauben 20 befestigt, um das Lineal 50 nahe auf die Oberfläche der Fliese 90 zu drücken. Die Fliese 90 wird durch den Klemmabschnitt 112 sicher und fest gehalten, wie es in der Figur 5 gezeigt ist. Eine Hand drückt dann auf das Lineal 50, während die Bedienperson mit der anderen Hand einen Diamantschneider hält, um die Schnittlinie auf die Fliese entlang dem Lineal 50 aufzubringen, wie es in der Figur 6 gezeigt ist. Danach wird die Befestigungsschraube 60 gelöst, um das Abnehmen der Klemmbasis 10 entlang des Lineals 50 zu erlauben. Die Hilfseinrichtung kann dann weg genommen werden. Die Fliese 90 wird dann entlang der Schnittlinie gebrochen.
Patentanwälte Reinhardt - Söllner - Ganahl DE-2386 Seite -7-
Die Hilfseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann auch benutzt werden, um eine Fliese in einem bestimmten Winkel zu schneiden. Wie es in der Figur 7 gezeigt ist, wird die Fliese 90 unter einem Winkel von 45° geschnitten. Die gerade Seite der Winkelskala 70 wird gegen eine Seite der Fliese 90 gedrückt, bevor der untere Abschnitt 111 der Klemmbasis 10 unter die Fliese 90 gesteckt wird, so daß der obere Abschnitt 121 gegen die Seite der Fliese 90 drückt. Wenn die gerade Seite der Winkelskala 70 und das Lineal 50 den Winkel von 45° einschließen, wird die Befestigungsschraube 60 befestigt, um dadurch das Lineal 50 in der Position sicher fest zu legen. Die Schnittlinie wird auf die Oberfläche der Fliese 90 durch einen Diamantschneider aufgebracht, der entlang der Seite des Lineals 50 bewegt wird.
Die Hilfseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann auch benutzt werden, um die Schnittlinie auf die Oberfläche von Fliesen aufzubringen, die eine unterschiedliehe Dicke haben. Die vorliegende Erfindung ist mit zwei Befestigungsschrauben 20 versehen, mit denen der obere Abschnitt 121 der Klemmbasis 10 und das Lineal 50 angehoben werden können oder abgesenkt werden können.
Wie es in der Figur 8 gezeigt ist, wird das Lineal 50 nach der vorliegenden Erfindung durch ein Hauptlineal 51 und durch ein Verlängerungsliheal 52 gebildet. Die Winkelskala 70 ist an einem Ende des Hauptlineals 51 angelenkt, welches an dem anderen Ende davon mit einem Verbindungsabschnitt 514 versehen ist. Der Verbindungsabschnitt 514 ist mit einem Vorsprung 515 und mit einer Gewindebohrung 516 versehen. Das Verlängerungslineal 51 ist an einem Ende mit einer Paßöffnung 522 und mit einer Durchgangsöffnung 523 versehen. Das Verlängerungslineal 52 ist mit dem Hauptlineal 51 fest verbunden, so daß der Vorsprung 515 in die Paßöffnung 522 eingesteckt ist, und daß der Verbindungsabschnitt 514 mit einem Ende des Verlängerungslineals 52 durch eine Schraube 53 fest verbunden ist, die in die Gewindebohrung 516 eingeschraubt ist, und zwar durch die Durchgangsöffnung 523 hindurch. Mittels des Verlängerungslineals 52 können auch Fliesen mit großer Erstreckung aufgenommen werden. Selbstverständlich kann das Verlängerungslineal 52 wieder abgenommen werden, um eine Fliese mit einer kleinen Größe aufzunehmen, wie es in der Figur 9 gezeigt ist.
Patentanwälte Reinhardt - Söllner - Ganahl DE-2386 Seite -8-
Eine Hilfseinrichtung zum Schneiden einer Fliese umfaßt also eine Klemmbasis, die einen Bodenabschnitt und einen oberen Abschnitt hat, der einstellbar an dem Bodenabschnitt befestigt ist, und zwar mittels einer Schraube, die mit einer Schraubenfeder zusammenwirkt und die über die Schraube gesteckt ist. Ein Sitzblock ist verschwenkbar an dem oberen Abschnitt der Klemmbasis befestigt und ist mit einer Führungsöffnung versehen, durch die ein Lineal gesteckt ist, welches darin verlagerbar ist. Dieses Lineal ist an einem Ende verschwenkbar mit einer halbkreisförmigen Winkelskala versehen, um das Schneiden der Fliesen in einem bestimmten Winkel zu ermöglichen.
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Claims (10)

1. Hilfseinrichtung für einen Fliesenschneider, mit:
- einer Klemmbasis, die einen oberen Abschnitt, einen Bodenabschnitt, und einen Verbindungsabschnitt aufweist, der den oberen Abschnitt und den Bodenabschnitt miteinander verbindet, wobei der Verbindungsabschnitt eine Seite hat, die als Drehpunkt dient, um es dem oberen Abschnitt zu ermöglichen, relativ zu dem Bodenabschnitt zu verschwenken, wobei der obere Abschnitt mit einer Kontaktseite und zumindest einer Durchgangsöffnung versehen ist, deren Längsrichtung senkrecht zu der Kontaktseite verläuft, wobei der Bodenabschnitt mit zumindest einer Gewindebohrung versehen ist, die in der Position der Durchgangsöffnung in dem oberen Abschnitt entspricht, und wobei der Bodenabschnitt einen Klemmabschnitt aufweist, der in der Position der Kontaktseite entspricht und der sich bis hinter die Kontaktseite erstreckt;
- zumindest einer Einstellschraube, die mit der Gewindebohrung des Bodenabschnitts in Eingriff steht, durch die Durchgangsöffnung des oberen Abschnitts hindurch;
- zumindest einer Schraubenfeder, die über die Einstellschraube gesteckt ist, so daß ein Ende der Schraubenfeder gegen den oberen Abschnitt der Klemmbasis drückt, und daß das andere Ende der Schraubenfeder gegen den Bodenabschnitt der Klemmbasis drückt, wodurch der Kopf der Einstellschraube gegen den oberen Abschnitt gedrückt wird, so daß der obere Abschnitt und der Bodenabschnitt auseinander gedrückt werden, nämlich auf einen bestimmten Abstand, der mit der Einstellschraube eingestellt wird;
- einem Sitzblock, der an dem oberen Abschnitt der Klemmbasis angelenkt ist und der mit einer Führungsöffnung und mit einer oberen Gewindebohrung versehen ist, die sich von der Oberseite des Sitzblocks aus erstreckt und eine Verbindung mit der Führungsöffnung herstellt;
- einem Lineal, welches verschiebbar durch die Führungsöffnung des Sitzblocks gesteckt ist und welches an einem Ende mit einem Zeiger versehen ist;
- einer Befestigungsschraube, die mit der oberen Gewindebohrung in Eingriff steht, so daß ein unteres Ende der Befestigungsschraube gegen das Lineal drückt;
- einer Winkelskala, die an dem einen Ende des Lineals angelenkt ist und die mit einer geraden Seitenfläche versehen ist, die der Klemmbasis gegenüberliegt, und mit einer Vielzahl von Winkelmarkierungen; und
- einem Befestigungselement zum Befestigen der Winkelskala relativ zum Lineal.
2. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Klemmbasis aus einer Bodenplatte und aus einer oberen Platte gebildet ist; wobei der Bodenabschnitt an der Bodenplatte angeordnet ist, wobei der obere Abschnitt an der oberen Platte angeordnet ist, und wobei der Klemmabschnitt sich von einer Seite der Bodenplatte aus erstreckt: wobei der Verbindungsabschnitt an der oberen Platte angeordnet ist, so daß der Verbindungsabschnitt an den Klemmabschnitt anschließt; wobei die obere Platte mit einem Vorsprung versehen ist, wobei die Bodenplatte mit einem Paßschlitz versehen ist, in dem der Vorsprung aufgenommen ist, und wobei die obere Platte relativ zu der Bodenplatte um den Vorsprung als Drehpunkt verschwenkt werden kann.
3. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kontaktseite des oberen Abschnitts der Klemmbasis gerade ausgeführt ist.
4. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der obere Abschnitt der Klemmbasis mit zwei Durchgangsöffnungen versehen ist; und wobei der Sitzblock verschwenkbar . zwischen den beiden Durchgangsöffnungen befestigt ist.
5. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei der obere Abschnitt der Klemmbasis mit einer Gelenköffnung versehen ist; wobei der Sitzblock mit einer unteren Gewindebohrung versehen ist, wobei der Sitzblock verschwenkbar an dem oberen Abschnitt der Klemmbasis durch eine Schraube befestigt ist, die mit der unteren Gewindebohrung über die Gelenköffnung in Eingriff steht.
6. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei das Lineal aus einem Hauptlineal und aus einem Verlängerungslineal gebildet ist, welches abnehmbar an einem Ende des Hauptlineals befestigt ist, wobei das Hauptlineal verschwenkbar an dem anderen Ende an der Winkelskala befestigt ist.
7. Hilfseinrichtung nach Anspruch 6, wobei das Hauptlineal und das Verlängerungslineal abnehmbar durch einen oberen Verbindungsabschnitt und einen unteren Verbindungsabschnitt, auf dem der obere Verbindungsabschnitt aufliegt, aneinander befestigt sind, wobei der untere Verbindungsabschnitt mit einer Paßöffnung und mit einer Gewindebohrung versehen ist, wobei der obere Verbindungsabschnitt mit einem Vorsprung und einer Gewindebohrung versehen ist, wobei der obere Verbindungsabschnitt und der untere Verbindungsabschnitt aneinander durch eine Schraube befestigt sind, so daß die Schraube mit der Gewindebohrung des unteren Verbindungsabschnitts über die Durchgangsöffnung des oberen Verbindungsabschnitts in Eingriff steht, und daß der Vorsprung des oberen Verbindungsabschnitts in die Paßöffnung des unteren Verbindungsabschnitts eingesetzt ist.
8. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Winkelskala verschwenkbar unter dem einen Ende des Lineals durch ein Gelenk befestigt ist und mit einer bogenförmigen Durchgangsöffnung versehen ist, wobei das Gelenk den Kreismittelpunkt der bogenförmigen Durchgangsöffnung bildet; wobei das Lineal mit einer Durchgangsöffnung versehen ist, die in der Position der bogenförmigen Durchgangsöffnung entspricht; wobei das Befestigungselement einen zylindrischen Aufbau hat und an einem oberen Ende davon mit einem Kopf versehen ist, und an einem unteren Ende davon mit einer Gewindebohrung versehen ist; wobei die Winkelskala durch das Befestigungselement mit einem Hilfselement befestigt ist, welches ein Druckstück und eine Gewindestange hat, die sich von der Oberseite des Druckstückes aus erstreckt, wobei die Gewindestange mit der Gewindebohrung des Befestigungselements über die bogenförmige Durchgangsöffnung der Winkelskala in Eingriff steht.
9. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Winkelskala einen halbkreisförmigen Aufbau hat und in ihrem Kreismittelpunkt mit dem Lineal verschwenkbar verbunden ist; wobei die Winkelmarkierungen entlang einer gekrümmten Kante der halbkreisförmigen Winkelskala angeordnet sind.
10. Hilfseinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Führungsöffnung des Sitzblocks eine Form aufweist, die der Form des Querschnitts des Lineals entspricht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10050118A1 (de) * 2000-10-11 2002-06-20 Sgobbo Giuseppe Klinkenschneider
DE20203907U1 (de) * 2002-03-11 2002-08-29 Benna, Gerhard, 35325 Mücke Vorrichtung für konische Fliesenschnitte zur Montage an handbetriebenen Profi-Fliesenschneidern
DE20217718U1 (de) 2002-11-08 2003-01-30 Weschenfelder, Heinz, 76694 Forst Führung für ein Werkzeug
WO2006123136A1 (en) * 2005-05-16 2006-11-23 Thinc In Ltd Builder’ tool

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