[go: up one dir, main page]

DE29905741U1 - Fliesenschneidevorrichtung - Google Patents

Fliesenschneidevorrichtung

Info

Publication number
DE29905741U1
DE29905741U1 DE29905741U DE29905741U DE29905741U1 DE 29905741 U1 DE29905741 U1 DE 29905741U1 DE 29905741 U DE29905741 U DE 29905741U DE 29905741 U DE29905741 U DE 29905741U DE 29905741 U1 DE29905741 U1 DE 29905741U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
tile
cutting
cutting device
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29905741U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LENARZ
Original Assignee
LENARZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LENARZ filed Critical LENARZ
Priority to DE29905741U priority Critical patent/DE29905741U1/de
Publication of DE29905741U1 publication Critical patent/DE29905741U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/225Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising for scoring or breaking, e.g. tiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

Fliesenschneidevorrichtuna
Die Erfindung betrifft eine Fliesenschneidevorrichtung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Die bekannten Vorrichtungen zum Schneiden von Fliesen weisen einen Tisch auf, der eine um einen Drehpunkt bewegliche Führungsschiene trägt. Der Drehpunkt liegt gegenüber der Bedienungsseite am Ende des Tisches. Die Führungsschiene lässt sich vertikal und horizontal bewegen. Um einen parallelen Schnittanschlag zu gewährleisten, gleitet die Führungsschiene an der Bedienseite in eine entsprechende Führung. Die Führungsschiene besteht aus zwei Stahlschienen, die im unteren Bereich an der Innenseite längs genutet sind. Durch zwei Passstücke, an jedem Ende der Führungsschiene, werden diese parallel verbunden und die Schlitzbreite für den Schlitten mit dem Schneidrad hergestellt. Seitlich wird der Schlitten durch die beiden Stahlschienen geführt. Die Drehung erfolgt über eine Stift (Achse), der in der inneren Längsnute der Stahlschiene geführt wird. Am Schlitten befindet sich ein Hebel, mit dem der Schlitten vorgeschoben wird und gegen die zu schneidende Schiene gedrückt wird. Bei diesem Schneidvorgang muss mit einer Hand die Führungsschiene auf die Fliese gedrückt und mit der anderen der Schlitten vorgeschoben
HL FSV02 2.·
werden. Der Schneidvorgang ist sehr kraftaufwendig, weil nur das Schneidrad sich dreht und der Schnittdruck auf den Stahlstift (Achse) übertragen wird. Es entsteht dadurch eine große Gleitreibung, die durch Staub und Schmutz noch vergrößert wird.
Das Leitlineal ist mit dem Seitenanschlag fest verbunden und wird in einem genuteten Flachprofil geführt. An der Vorderseite sind zwei Rändelschrauben, mit denen das Leitlineal fixiert wird. Bei einer Schnittbreiteneinstellung, über die Tischbreite hinaus, kann das Leitlineal aus der Führungsschiene fallen.
Der Anschlag für Diagonalschnitte ermöglicht keine präzise Lage der Fliese, weil die rechtwinklige Ausklinkung im Verhältnis zur Fliesengröße gering ist. Das Trennen der Fliese ist unzureichend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fliesenschneidevorrichtung zu schaffen, die sich leicht handhaben lässt, zuverlässig arbeitet und die es erlaubt Fliesen präzise diagonal zu schneiden.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1.
Die erfindungsgemäße Fliesenschneidevorrichtung weist eine feststehende Führungsleiste für den Schlitten auf, die vorne mit einem Flachstahl verschraubt ist und mit dem U-Profil des Leitlineals verbunden ist. An einem Winkelprofil, das an der hinteren Schmalseite des Tisches befestigt ist, befindet sich das andere Befestigungselement, das zugleich ein Verdrehen der Führungsleiste verhindert. Die Führungsleiste hat einen quadratischen Querschnitt, in die oben und unten eine rechteckige Längsnut eingearbeitet ist, die der Breite der Kugellager, einschließlich Seitenspiel, für den Schlitten entsprechen. Der Nutengrund ist ausgefräst, so dass die Auflagefläche des Lagers um 1/3 reduziert wird. Schmutzpartikel können so den Lauf des Schlittens nicht blockieren. Der Schlitten ist mit drei Kugellager bestückt. Vorzugsweise sind an der Unterseite zwei Kugellager vorgesehen, der ein Kugellager an der Oberseite mittig gegenüberliegt, das gegen die Führungsleiste vorgespannt ist. Dadurch wird dem Schlitten bei leichtem Lauf eine exakte lineare Bewegungsbahn gegeben.
Die Schneidradgabel bildet mit dem Druckhebel und der Schneidradführung eine Einheit. Sie ist drehbar in zwei Bundlager im unteren Bereich des Schlittens gelagert und entgegen der Andrückvorrichtung federnd vorgespannt. Die Bundlager sind außenseitig eingesetzt, damit wird die Bewegungsreibung der Schneidradgabel nur auf die Bundlager übertragen. Ein
HL rov 02 ok ····· > ·
Bundbolzen verbindet die Schneidradgabel mit dem Schlitten. Das Gewinde in der bundlosen Seite des Bolzens ermöglicht über eine Schraube mit Tellerfedern eine stabile Seitenführung. Die Schneidradführung weist vorne einen Anschlagschutz für das Schneidrad aus.
Das Leitlineal für den Seitenanschlag, so wie das Leitlineal für den Diagonalanschlag werden beidseitig in einem genuteten U-Profil geführt. Ein Herausfallen der Leitlineale nach oben ist somit ausgeschlossen. Bei einem Wechsel der Anschläge können die Leitlineale nur rechtsseitig aus dem genuteten U-Profil gezogen werden. Geklemmt werden die Leitlineale mit zwei Exenter, die an der Vorderseite gespannt und gelöst werden. Die Exenter sind im rechtwinkligen Anschlag eingelassen, der mit dem U-Profil eine Einheit ist. Dieser Anschlag ist immer im rechten Winkel zur Führungsleiste des Schlittens angeordnet. Die Exenter drücken beim Spannen das Leitlineal gegen die Vorderseite des U-Profils. Das ist sehr wichtig für die Justierung des Diagonalanschlags, weil dadurch die Führungsleiste des Diagonalanschlags, immer bündig am rechtwinkligem Anschlag anliegt.
Für den Diagonalanschlag wurde ein Leitlineal mit einer Einstelllänge von 500mm gewählt und ein rechtwinkliges Dreieck aus Aluminiumblech von 4mm Dicke. Diese Dicke ist somit immer geringer als die der zu schneidenden Fliese. Die Hypotenuse dieses Dreiecks bildet mit dem rechtwinkligen Anschlag einen Winkel von 45° und dient als Anschlag für die Seitenlänge der Fliesen. Ein Hinausschieben der Fliese entlang der Hypotenuse verhindert ein rechtwinklig ausgearbeiteter Anschlag, der bei Nullstellung des Leitlineals genau mittig unter der Führungsleiste des Schlittens liegt. Durch den Anlage- und Schneiddruck ist eine Vergrößerung des Anschlagwinkels von 45° möglich. Das wird mit einer Führungsleiste, die auf dem Dreieck angebracht und tischseitig angefast ist, so wie ein Niederhalter der mittels Rändelmutter gespannt wird verhindert. Wird das Leitlineal durch die zwei Exenter fixiert, liegt die Führungsleiste des Dreiecks immer bündig am rechtwinkligem Anschlag und wird durch den Niederhalter gespannt. Durch das Lösen der Exenter und des Niederhalters kann der Diagonalanschlag verschoben werden.
Der Seiten- wie auch der Diagonalanschlag können von dem jeweiligen Leitlineal mit einer Rändelmutter abgeschraubt werden. Das ist besonders für den Anschlag von Bedeutung, der beim Transport nicht auf dem Schneidetisch verbleibt, um ungewollte Veränderungen zwischen Leitlineal und Anschlag, auszuschließen.
ui ecu no * &lgr;*** * * · ·· *··
HL FSV 02 .4······
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Fliesenschneidevorrichtung in der Draufsicht
Fig. 2 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils Il in Fig. 1
Fig. 3 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils IM in Fig. 1
Fig. 4 den Exenter mit Spannhebel in der Draufsicht
Fig. 5 einen Schnitt durch den Exenter mit Spannhebel entlang der Linie IV-IV von Fig. 4
Fig. 6 das Leitlineal mit Prismenstücke zur Aufnahme des Seiten- und Diagonalanschlags
Fig. 7 den Seitenanschlag mit Rändelmutter
Fig. 8 den Schlitten mit der Schneideradgabel
Fig. 9 einen Schnitt durch den Schlitten entlang der Linie V-V von Fig.8
Fig. 10 einen Schnitt durch den Schlitten entlang der Linie Vl-Vl von Fig. 9
Fig. 11 die Schneideradgabel in der Seitenansicht
Fig. 12 die Schneideradgabel in der Vorderansicht
Fig. 13 die Schnittdarstellung der Lagerung der Schneideradgabel im Schlitten
Fig. 14 den Diagonalanschlag in der Draufsicht mit angelegter Fliese, aber ohne Führungsleiste und Schlitten
Fig. 15 den Niederhalter im Schnitt im Maßstab 1:1 für den Diagonalanschlag im gespannten Zustand
Fig. 16 Lagerelement für das obere Kugellager in der Drauf- und Seitenansicht im Maßstab 1:1
Fig. 1 zeigt die Fliesenschneidevorrichtung in Draufsicht, während die Figuren 2 und 3 die Fliesenschneidevorrichtung in der Seiten- bzw. Vorderansicht zeigen. Die Fliesenschneide weist einen rechtwinkligen Schneidetisch 1 mit vier Füßen 2 auf. An seinen Schmalseiten 3 weist der Schneidetisch winkelförmige Profilleisten 4 auf, die vorne und hinten in eine entsprechende Ausfräsung der Platte 5 eingelassen sind. Die Profilleiste trägt vorne das genutete U-Profil 6, den Anschlag 7, das Leitlineal 8 mit Prismenstück 9 zur Aufnahme des Seitenanschlags 10, so wie die Rändelmutter 11 zum Abschrauben des Seitenanschlags. Mittig der Schmalseite trägt das U-Profil noch das Flachprofil 12 für die Aufnahme der Führungsleiste 13. An der hinteren Schmalseite trägt das Profil das Befestigungselement für die Führungsleiste 13.
Der Schlitten 15, der unter Bezugnahme auf die Figuren 8 bis 10 noch im Einzeln beschrieben wird, weist einen Hebel 16 auf, mit dem der Schlitten vor- und zurückgeschoben und das Schneidrad 17 gegen die auf dem Schneidtisch aufliegende Fliese gedrückt werden kann. Die Schneidradgabel 18 mit Hebel und Schneidradführung ist eine Einheit. Sie wird unter Bezugnahme der Figuren 11 bis 13 noch beschrieben.
Die zu schneidende Fliese wird auf den Schneidtisch aufgelegt und gegen Anschlag 7 und den Seitenanschlag 10 angelegt. Das eingestellte Breitenmaß liegt zwischen dem Schneidrad 17, mittig unter der Führungsleiste 13 und dem Seitenanschlag 10. Die Fliese kann nun auf das eingestellte Breitenmaß geschnitten werden. Der Hebel 16 wird nach unten gedrückt und der Schlitten nach vorne geschoben, so dass die Fliese angeritzt wird. Zur exakten Justierung des Seitenanschlags 10 ist auf dem Leitlineal 8 eine Skala 19 in Millimeterteilung angebracht. Das Markierungselement 20, in Form eines dünnen Bleches an dem U-Profil 6, zeigt auf diese Skala.
Das Breitenmaß des Seitenanschlags wird wie folgt eingestellt: Die beiden Exenter 21,22 werden mit den Hebeln 23,24 gelöst. Das Leitlineal 8 mit Skala 19 wird dann soweit verschoben, bis das gewünschte Maß am Markierungselement erscheint. Danach wird das Leitlineal mit den Exentern über die Hebel wieder gespannt. Der Niederhalter 25 liegt bei dieser Arbeitsweise parallel auf dem Anschlag 7.
Die Figur 4 zeigt den Exenter 21 in der Draufsicht und Figur 5 im Schnitt. Der Exenterbolzen 26 ist im Anschlag 7 und in der Platte 5 durchgehend gelagert. In der Einsenkung 27 ist der Spannring 28 auf dem Exenter gelagert. Über Bolzengewinde 29 und Mutter 30 ist der Exenterbolzen gegen Herausfallen gesichert. In Gegenrichtung erfolgt die Sicherung durch den Hebel 23. Ein kleiner Exenterhub ermöglicht über den Spannring bei der Klemmung über den Hebel einen großen Spanndruck auf das Leitlineal 8. Der Niederhalter 25 wird bei der Darstellung des Diagonalanschlags noch beschrieben.
HL FSV 02 ·6·····
Nachfolgend wird der Schlitten 15 unter Bezugnahme auf die Figuren 8 bis 10 im Einzelnen beschrieben. Der Schlitten weist zwei, die Führungsleiste 13 seitlich begrenzenden Seitenprofile 31 und 31' aus Aluminium auf. Die obere Querverbindung erfolgt über die Bolzen 31a und 31b. Am vorderen unteren Ende des Seitenprofils erfolgt die Querverbindung mit der Schraube 31c, und am hinteren, unterem Seitenprofil mit der Schraube 31 d. Diese Schrauben sind zugleich die Aufnahme der Kugellager 32, 33, die durch die Distanzhülsen 34d, 35d und 34c, 35c mittig im Schlitten geklemmt werden. Durch die Bolzen 31a, 31b und die Schrauben 31c, 31 d sind die Seitenprofile fest miteinander verbunden. Im Oberteil der Seitenprofile 31, 31' ist ein Lagerelement 36 eingesetzt und mit diesem verschraubt, wobei zwischen den Köpfen der Schrauben 37 und dem Lagerelement 36 Tellerfedern 38 eingesetzt sind, so dass das Lagerelement 36 in einer Richtung quer zur Führungsleiste 13 einstellbar ist. In diesem Lagerelement 36 ist das obere Kugellager 40 über die Achse 39 zu den unteren Kugellagern mittig eingesetzt. Das obere Kugellager 40 wird in der Längsnute 41 und die unteren Kugellager 32, 33 in der Längsnute 41' geführt.
Nun die Beschreibung der Schneidradgabel 18 unter Bezugnahme der Figuren 11 bis 13. Die Schneidradgabel weist zwei Seitenelemente 42 und 42' auf. Die Querverbindung erfolgt oben durch ein Rundprofil 43 und unten durch ein Flachprofil 44. Am oberen Rundprofil 43 ist zugleich der Hebel 16 und am unteren Flachprofil 44 ist die Schneidradführung 45 angebracht. Die überstehende Spitze der Schneidradführung 45 schützt das Schneidrad 17 beim Anfahren des Flachprofils 12. Das Schneidrad ist drehend in der Schneidradführung gelagert. Die Verbindung der Schneidradgabel 18 mit dem Schlitten 15 erfolgt über den Bundbolzen 46, der drehbar in den Bundlagern 49 und 50, die im Seitenprofil 31 und 31' befestigt sind, gelagert ist. Das Seitenspiel zwischen den Bundlagern und der Schneidradgabel wird durch die Schraube 47 und den Tellerfedern 48, die zwischen Schraubenkopf und Seitenelement 42' eingesetzt sind, eingestellt. Die Drehfedern 51 und halten das Schneidrad 17 in der angehobenen Position siehe Fig. 8. Die Distanzhülse 53 übernimmt die Seitenführung der Drehfedern.
Fig. 14 zeigt den Diagonalanschlag bzw. das Schneiden im Winkel von 45°. Das Leitlineal 8' ist bis auf die größere Länge identisch mit dem Leitlineal 8. Demzufolge ist die Führung und Handhabung des Leitlineals 8', der des Leitlineals 8. Für den Anschlag der Fliese im Winkel von 45° wurde ein rechtwinkliges Dreieck aus Aluminiumblech 54, dessen Dicke von 4mm unterhalb der Dicke der zu schneidenden Fliese liegt, gewählt. Die Hypotenuse 54' des Anschlags 54 bildet mit dem Anschlag 7 einen Winkel von 45° und dient als Anlage der Fliesenseitenlänge. Ein Hinausschieben der Fliesen entlang der Hypotenuse verhindert ein
HL FSV 02 · 7 ·
rechtwinkliger ausgearbeiteter Anschlag 55. Mit dem Flachprofil 56 über einen Vierkant 57, wie in Fig. 7 dargestellt, wird der Anschlag 54 mit der Rändelmutter 11' am Leitlineal festgeschraubt. Durch den Anlage- und Schnittdruck der Fliese ist eine Vergrößerung des Anschlagswinkels von 45° möglich. Das wird mit der Führungsleiste 58, die mit dem Anschlag 54 verbunden und tischseitig angefast ist, so wie einem Niederhalter 25 verhindert. Wird das Leitlineal 8' durch den Exenter 21 und 22 geklemmt, liegt die Führungsleiste 58 des Anschlags 54 immer bündig am Anschlag 7 und wird durch den Niederhalter 25 geklemmt. Durch das Lösen der Exenter und des Niederhalters kann der Anschlag verschoben werden. Bei der Nullstellung des Leitlineals liegt der Eckpunkt 59 genau unter dem Schneidrad.
Nachfolgend wird der Niederhalter 25 unter Bezugnahme der Fig. 15 im gespannten Zustand beschrieben. Der Niederhalter weist eine Spannlasche 60 auf, die an einer Seite mit eingefräster Nute 64 von dem Steg des U-Profils 6 geführt wird und an der anderen Seite eine Ausfräsung 65 unter 45°, mit der die angefaste Führungsleiste 58 gegen den Anschlag 7 über den Diagonalanschlag 54 auf die Platte 5 gedrückt wird. Über den Gewindebolzen 61 mit der Rändelmutter 62 erfolgt die Klemmung. Die vorgespannte Druckfeder 63 hebt, nach dem Lösen der Rändelmutter, die Spannlasche an, so dass der Anschlag 54 sich leicht vorschieben lässt, unter der Voraussetzung, dass die beiden Exenter 21 und 22 gelöst sind. Das Einbaumaß der Druckfeder 63 ist durch die Ausfräsung im Anschlag 7 wie auch in der Spannlasche 60 ausreichen.

Claims (8)

V·· HL FSV 02 · 8 Schutzansprüche:
1. Fliesenschneidevorrichtung mit
einem Schneidetisch (1) auf dem die Halterung (12,14), eine den Schneidetisch überspannende Führungsleiste (13), mit eingearbeiteter Längsnut (41,41*), fest justiert, die einen Schlitten (15) trägt, in dem eine Schneidradgabel (18) gelagert ist, die ein Schneidrad (17) aufweist, das mit einem Hebel (16) in der Höhe verstellbar und gegen die zu schneidende Fliese andrückbar ist, wobei auf dem Schneidetisch (1) ein Anschlag (7) und der verstellbare Seitenanschlag (10) angeordnet sind, gegen die die zu schneidende Fliese anlegbar ist.
2. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Leitlineale (8,8") in einem genuteten U-Profü (6) beidseitig geführt werden.
3. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Leitlineale (8,8*) über die Exenter (21,22) geklemmt werden.
4. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenanschlag (10) und der Diagonalanschlag (54) mit der Rändelmutter (11,11*) verschraubt bzw. gelöst werden kann.
5. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Diagonalanschlag (54) eine Anlage entlang der Hypotenuse (54') aufweist, die der Fliesenseitenlänge entspricht, einen Anschlag (55) für die Schnittbreiteneinstellung, eine Führungsleiste (58) die durch den
Niederhalter (25) gegen den Anschlag (7) gedrückt wird und den Anlegewinkel von 45° unveränderlich macht.
6. Fliesenschneidevomchtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, eine Führungsleiste (13) mit Längsnut (41 und 41*) aufweist, wobei der Schlitten (15) zwei Kugellager (32 und 33), die sich in der unteren Nute (41') abstützen und geführt werden, ein Kugellager (40), das sich in der oberen Nute (41) abstützt und geführt wird.
7. Fliesenschneidevomchtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Kugellager (40) und/oder die unteren Kugellager (32,33) federnd gegen die Führungsleiste (13) vorgespannt sind.
8. Fliesenschneidevomchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidradgabel (18) drehend im Schlitten (15) gelagert ist und die Drehfedern (51, 52) das Schneidrad (17) in gehobener Position halten.
DE29905741U 1999-03-29 1999-03-29 Fliesenschneidevorrichtung Expired - Lifetime DE29905741U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29905741U DE29905741U1 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Fliesenschneidevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29905741U DE29905741U1 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Fliesenschneidevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29905741U1 true DE29905741U1 (de) 1999-07-08

Family

ID=8071559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29905741U Expired - Lifetime DE29905741U1 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Fliesenschneidevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29905741U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103182745A (zh) * 2013-03-07 2013-07-03 李社远 一种滑块侧挂手提电动切割机的切割机架
CN110900848A (zh) * 2019-10-22 2020-03-24 中国一冶集团有限公司 一种高精度批量砌块开槽装置及开槽方法
EP3575055A4 (de) * 2017-01-26 2021-01-06 Germans Boada, S.A. Selbstverstellende vorrichtung für einen schneidkopf für monogeführte schneider

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103182745A (zh) * 2013-03-07 2013-07-03 李社远 一种滑块侧挂手提电动切割机的切割机架
EP3575055A4 (de) * 2017-01-26 2021-01-06 Germans Boada, S.A. Selbstverstellende vorrichtung für einen schneidkopf für monogeführte schneider
CN110900848A (zh) * 2019-10-22 2020-03-24 中国一冶集团有限公司 一种高精度批量砌块开槽装置及开槽方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3690023C1 (de) Vorrichtung zum Eindrehen von Schrauben mit Unterlegscheiben
DE102011050520B4 (de) Fliesenschneider
EP0647499A2 (de) Schraubzwinge
DE2910095C2 (de) Schiebetisch für Tischkreissägen
AT399120B (de) Einrichtung zum schneiden von fliesen und/oder platten
DE7922198U1 (de) Geraet zum schneiden von fliesen
DE29905741U1 (de) Fliesenschneidevorrichtung
DE3313367A1 (de) Skikantenschaerfer
DE29600050U1 (de) Fliesenschneidevorrichtung
EP0624442A1 (de) Anschlaglineal für ein Fliesenschneidgerät
DE102007037227B3 (de) Anschlaglineal mit Niederhalter für Tischkreissägen
DE2647331A1 (de) Geraet zum schneiden von fliesen aus fayence, steingut oder anderem keramischen material
DE3520309C2 (de)
DE3404806C2 (de)
DE3347887C2 (de)
DE2827342C2 (de)
DE509479C (de) Schleifvorrichtung, bei welcher ein Traeger fuer einen waagerecht verschiebbaren Schlitten auf zwei Stangen senkrecht verschoben werden Kann
DE956917C (de) Kleinzeichenvorrichtung
DE102022105130A1 (de) Hypomochlion eines Operationstisches
DE2539713A1 (de) Zeichentisch
DE29902034U1 (de) Fliesenschneidgerät
DE9319358U1 (de) Schneidvorrichtung
DE2246777A1 (de) Laufwagenzeichenmaschine
DE7131288U (de) Zeichenkopf für Zeichenmaschinen, Reißbretter, Zeichenplatten und dgl
DE7705554U1 (de) Arbeitstisch mit einer arbeitsplatte

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19990819

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20021001