DE29905741U1 - Fliesenschneidevorrichtung - Google Patents
FliesenschneidevorrichtungInfo
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- B28D1/22—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
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Description
Fliesenschneidevorrichtuna
Die Erfindung betrifft eine Fliesenschneidevorrichtung nach dem Oberbegriff des
Schutzanspruchs 1.
Die bekannten Vorrichtungen zum Schneiden von Fliesen weisen einen Tisch auf, der eine
um einen Drehpunkt bewegliche Führungsschiene trägt. Der Drehpunkt liegt gegenüber der
Bedienungsseite am Ende des Tisches. Die Führungsschiene lässt sich vertikal und
horizontal bewegen. Um einen parallelen Schnittanschlag zu gewährleisten, gleitet die
Führungsschiene an der Bedienseite in eine entsprechende Führung. Die Führungsschiene
besteht aus zwei Stahlschienen, die im unteren Bereich an der Innenseite längs genutet
sind. Durch zwei Passstücke, an jedem Ende der Führungsschiene, werden diese parallel
verbunden und die Schlitzbreite für den Schlitten mit dem Schneidrad hergestellt. Seitlich
wird der Schlitten durch die beiden Stahlschienen geführt. Die Drehung erfolgt über eine Stift
(Achse), der in der inneren Längsnute der Stahlschiene geführt wird. Am Schlitten befindet
sich ein Hebel, mit dem der Schlitten vorgeschoben wird und gegen die zu schneidende
Schiene gedrückt wird. Bei diesem Schneidvorgang muss mit einer Hand die Führungsschiene auf die Fliese gedrückt und mit der anderen der Schlitten vorgeschoben
HL FSV02 2.·
werden. Der Schneidvorgang ist sehr kraftaufwendig, weil nur das Schneidrad sich dreht und
der Schnittdruck auf den Stahlstift (Achse) übertragen wird. Es entsteht dadurch eine große
Gleitreibung, die durch Staub und Schmutz noch vergrößert wird.
Das Leitlineal ist mit dem Seitenanschlag fest verbunden und wird in einem genuteten
Flachprofil geführt. An der Vorderseite sind zwei Rändelschrauben, mit denen das Leitlineal
fixiert wird. Bei einer Schnittbreiteneinstellung, über die Tischbreite hinaus, kann das
Leitlineal aus der Führungsschiene fallen.
Der Anschlag für Diagonalschnitte ermöglicht keine präzise Lage der Fliese, weil die
rechtwinklige Ausklinkung im Verhältnis zur Fliesengröße gering ist. Das Trennen der Fliese
ist unzureichend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fliesenschneidevorrichtung zu schaffen, die
sich leicht handhaben lässt, zuverlässig arbeitet und die es erlaubt Fliesen präzise diagonal
zu schneiden.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Schutzanspruches 1.
Die erfindungsgemäße Fliesenschneidevorrichtung weist eine feststehende Führungsleiste
für den Schlitten auf, die vorne mit einem Flachstahl verschraubt ist und mit dem U-Profil
des Leitlineals verbunden ist. An einem Winkelprofil, das an der hinteren Schmalseite des
Tisches befestigt ist, befindet sich das andere Befestigungselement, das zugleich ein
Verdrehen der Führungsleiste verhindert. Die Führungsleiste hat einen quadratischen
Querschnitt, in die oben und unten eine rechteckige Längsnut eingearbeitet ist, die der
Breite der Kugellager, einschließlich Seitenspiel, für den Schlitten entsprechen. Der
Nutengrund ist ausgefräst, so dass die Auflagefläche des Lagers um 1/3 reduziert wird.
Schmutzpartikel können so den Lauf des Schlittens nicht blockieren. Der Schlitten ist mit drei
Kugellager bestückt. Vorzugsweise sind an der Unterseite zwei Kugellager vorgesehen, der
ein Kugellager an der Oberseite mittig gegenüberliegt, das gegen die Führungsleiste
vorgespannt ist. Dadurch wird dem Schlitten bei leichtem Lauf eine exakte lineare
Bewegungsbahn gegeben.
Die Schneidradgabel bildet mit dem Druckhebel und der Schneidradführung eine Einheit. Sie
ist drehbar in zwei Bundlager im unteren Bereich des Schlittens gelagert und entgegen der
Andrückvorrichtung federnd vorgespannt. Die Bundlager sind außenseitig eingesetzt, damit
wird die Bewegungsreibung der Schneidradgabel nur auf die Bundlager übertragen. Ein
HL rov 02 ok ·····
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Bundbolzen verbindet die Schneidradgabel mit dem Schlitten. Das Gewinde in der
bundlosen Seite des Bolzens ermöglicht über eine Schraube mit Tellerfedern eine stabile
Seitenführung. Die Schneidradführung weist vorne einen Anschlagschutz für das Schneidrad
aus.
Das Leitlineal für den Seitenanschlag, so wie das Leitlineal für den Diagonalanschlag
werden beidseitig in einem genuteten U-Profil geführt. Ein Herausfallen der Leitlineale nach
oben ist somit ausgeschlossen. Bei einem Wechsel der Anschläge können die Leitlineale
nur rechtsseitig aus dem genuteten U-Profil gezogen werden. Geklemmt werden die Leitlineale mit zwei Exenter, die an der Vorderseite gespannt und gelöst werden. Die Exenter
sind im rechtwinkligen Anschlag eingelassen, der mit dem U-Profil eine Einheit ist. Dieser
Anschlag ist immer im rechten Winkel zur Führungsleiste des Schlittens angeordnet. Die
Exenter drücken beim Spannen das Leitlineal gegen die Vorderseite des U-Profils. Das ist
sehr wichtig für die Justierung des Diagonalanschlags, weil dadurch die Führungsleiste des
Diagonalanschlags, immer bündig am rechtwinkligem Anschlag anliegt.
Für den Diagonalanschlag wurde ein Leitlineal mit einer Einstelllänge von 500mm gewählt
und ein rechtwinkliges Dreieck aus Aluminiumblech von 4mm Dicke. Diese Dicke ist somit
immer geringer als die der zu schneidenden Fliese. Die Hypotenuse dieses Dreiecks bildet
mit dem rechtwinkligen Anschlag einen Winkel von 45° und dient als Anschlag für die
Seitenlänge der Fliesen. Ein Hinausschieben der Fliese entlang der Hypotenuse verhindert
ein rechtwinklig ausgearbeiteter Anschlag, der bei Nullstellung des Leitlineals genau mittig
unter der Führungsleiste des Schlittens liegt. Durch den Anlage- und Schneiddruck ist eine
Vergrößerung des Anschlagwinkels von 45° möglich. Das wird mit einer Führungsleiste, die
auf dem Dreieck angebracht und tischseitig angefast ist, so wie ein Niederhalter der mittels
Rändelmutter gespannt wird verhindert. Wird das Leitlineal durch die zwei Exenter fixiert,
liegt die Führungsleiste des Dreiecks immer bündig am rechtwinkligem Anschlag und wird
durch den Niederhalter gespannt. Durch das Lösen der Exenter und des Niederhalters kann
der Diagonalanschlag verschoben werden.
Der Seiten- wie auch der Diagonalanschlag können von dem jeweiligen Leitlineal mit einer
Rändelmutter abgeschraubt werden. Das ist besonders für den Anschlag von Bedeutung,
der beim Transport nicht auf dem Schneidetisch verbleibt, um ungewollte Veränderungen
zwischen Leitlineal und Anschlag, auszuschließen.
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HL FSV 02 .4······
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Fliesenschneidevorrichtung in der Draufsicht
Fig. 2 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils Il in Fig. 1
Fig. 3 die Fliesenschneidevorrichtung in der Ansicht aus der Richtung des Pfeils IM in Fig. 1
Fig. 4 den Exenter mit Spannhebel in der Draufsicht
Fig. 5 einen Schnitt durch den Exenter mit Spannhebel entlang der Linie IV-IV von Fig. 4
Fig. 6 das Leitlineal mit Prismenstücke zur Aufnahme des Seiten- und Diagonalanschlags
Fig. 7 den Seitenanschlag mit Rändelmutter
Fig. 8 den Schlitten mit der Schneideradgabel
Fig. 9 einen Schnitt durch den Schlitten entlang der Linie V-V von Fig.8
Fig. 10 einen Schnitt durch den Schlitten entlang der Linie Vl-Vl von Fig. 9
Fig. 11 die Schneideradgabel in der Seitenansicht
Fig. 12 die Schneideradgabel in der Vorderansicht
Fig. 13 die Schnittdarstellung der Lagerung der Schneideradgabel im Schlitten
Fig. 14 den Diagonalanschlag in der Draufsicht mit angelegter Fliese, aber ohne
Führungsleiste und Schlitten
Fig. 15 den Niederhalter im Schnitt im Maßstab 1:1 für den Diagonalanschlag im gespannten
Zustand
Fig. 16 Lagerelement für das obere Kugellager in der Drauf- und Seitenansicht im Maßstab
1:1
Fig. 1 zeigt die Fliesenschneidevorrichtung in Draufsicht, während die Figuren 2 und 3 die
Fliesenschneidevorrichtung in der Seiten- bzw. Vorderansicht zeigen. Die Fliesenschneide
weist einen rechtwinkligen Schneidetisch 1 mit vier Füßen 2 auf. An seinen Schmalseiten 3
weist der Schneidetisch winkelförmige Profilleisten 4 auf, die vorne und hinten in eine
entsprechende Ausfräsung der Platte 5 eingelassen sind. Die Profilleiste trägt vorne das
genutete U-Profil 6, den Anschlag 7, das Leitlineal 8 mit Prismenstück 9 zur Aufnahme des
Seitenanschlags 10, so wie die Rändelmutter 11 zum Abschrauben des Seitenanschlags.
Mittig der Schmalseite trägt das U-Profil noch das Flachprofil 12 für die Aufnahme der
Führungsleiste 13. An der hinteren Schmalseite trägt das Profil das Befestigungselement
für die Führungsleiste 13.
Der Schlitten 15, der unter Bezugnahme auf die Figuren 8 bis 10 noch im Einzeln
beschrieben wird, weist einen Hebel 16 auf, mit dem der Schlitten vor- und zurückgeschoben
und das Schneidrad 17 gegen die auf dem Schneidtisch aufliegende Fliese gedrückt werden
kann. Die Schneidradgabel 18 mit Hebel und Schneidradführung ist eine Einheit. Sie wird
unter Bezugnahme der Figuren 11 bis 13 noch beschrieben.
Die zu schneidende Fliese wird auf den Schneidtisch aufgelegt und gegen Anschlag 7 und
den Seitenanschlag 10 angelegt. Das eingestellte Breitenmaß liegt zwischen dem
Schneidrad 17, mittig unter der Führungsleiste 13 und dem Seitenanschlag 10. Die Fliese
kann nun auf das eingestellte Breitenmaß geschnitten werden. Der Hebel 16 wird nach
unten gedrückt und der Schlitten nach vorne geschoben, so dass die Fliese angeritzt wird.
Zur exakten Justierung des Seitenanschlags 10 ist auf dem Leitlineal 8 eine Skala 19 in
Millimeterteilung angebracht. Das Markierungselement 20, in Form eines dünnen Bleches an
dem U-Profil 6, zeigt auf diese Skala.
Das Breitenmaß des Seitenanschlags wird wie folgt eingestellt: Die beiden Exenter 21,22
werden mit den Hebeln 23,24 gelöst. Das Leitlineal 8 mit Skala 19 wird dann soweit
verschoben, bis das gewünschte Maß am Markierungselement erscheint. Danach wird das
Leitlineal mit den Exentern über die Hebel wieder gespannt. Der Niederhalter 25 liegt bei
dieser Arbeitsweise parallel auf dem Anschlag 7.
Die Figur 4 zeigt den Exenter 21 in der Draufsicht und Figur 5 im Schnitt. Der Exenterbolzen
26 ist im Anschlag 7 und in der Platte 5 durchgehend gelagert. In der Einsenkung 27 ist der
Spannring 28 auf dem Exenter gelagert. Über Bolzengewinde 29 und Mutter 30 ist der
Exenterbolzen gegen Herausfallen gesichert. In Gegenrichtung erfolgt die Sicherung durch
den Hebel 23. Ein kleiner Exenterhub ermöglicht über den Spannring bei der Klemmung
über den Hebel einen großen Spanndruck auf das Leitlineal 8. Der Niederhalter 25 wird bei der Darstellung des Diagonalanschlags noch beschrieben.
HL FSV 02 ·6·····
Nachfolgend wird der Schlitten 15 unter Bezugnahme auf die Figuren 8 bis 10 im Einzelnen
beschrieben. Der Schlitten weist zwei, die Führungsleiste 13 seitlich begrenzenden
Seitenprofile 31 und 31' aus Aluminium auf. Die obere Querverbindung erfolgt über die
Bolzen 31a und 31b. Am vorderen unteren Ende des Seitenprofils erfolgt die
Querverbindung mit der Schraube 31c, und am hinteren, unterem Seitenprofil mit der
Schraube 31 d. Diese Schrauben sind zugleich die Aufnahme der Kugellager 32, 33, die
durch die Distanzhülsen 34d, 35d und 34c, 35c mittig im Schlitten geklemmt werden. Durch
die Bolzen 31a, 31b und die Schrauben 31c, 31 d sind die Seitenprofile fest miteinander
verbunden. Im Oberteil der Seitenprofile 31, 31' ist ein Lagerelement 36 eingesetzt und mit
diesem verschraubt, wobei zwischen den Köpfen der Schrauben 37 und dem Lagerelement
36 Tellerfedern 38 eingesetzt sind, so dass das Lagerelement 36 in einer Richtung quer zur
Führungsleiste 13 einstellbar ist. In diesem Lagerelement 36 ist das obere Kugellager 40
über die Achse 39 zu den unteren Kugellagern mittig eingesetzt. Das obere Kugellager 40
wird in der Längsnute 41 und die unteren Kugellager 32, 33 in der Längsnute 41' geführt.
Nun die Beschreibung der Schneidradgabel 18 unter Bezugnahme der Figuren 11 bis 13.
Die Schneidradgabel weist zwei Seitenelemente 42 und 42' auf. Die Querverbindung erfolgt
oben durch ein Rundprofil 43 und unten durch ein Flachprofil 44. Am oberen Rundprofil 43
ist zugleich der Hebel 16 und am unteren Flachprofil 44 ist die Schneidradführung 45
angebracht. Die überstehende Spitze der Schneidradführung 45 schützt das Schneidrad 17
beim Anfahren des Flachprofils 12. Das Schneidrad ist drehend in der Schneidradführung
gelagert. Die Verbindung der Schneidradgabel 18 mit dem Schlitten 15 erfolgt über den
Bundbolzen 46, der drehbar in den Bundlagern 49 und 50, die im Seitenprofil 31 und 31'
befestigt sind, gelagert ist. Das Seitenspiel zwischen den Bundlagern und der Schneidradgabel wird durch die Schraube 47 und den Tellerfedern 48, die zwischen
Schraubenkopf und Seitenelement 42' eingesetzt sind, eingestellt. Die Drehfedern 51 und
halten das Schneidrad 17 in der angehobenen Position siehe Fig. 8. Die Distanzhülse 53
übernimmt die Seitenführung der Drehfedern.
Fig. 14 zeigt den Diagonalanschlag bzw. das Schneiden im Winkel von 45°. Das Leitlineal 8'
ist bis auf die größere Länge identisch mit dem Leitlineal 8. Demzufolge ist die Führung und
Handhabung des Leitlineals 8', der des Leitlineals 8. Für den Anschlag der Fliese im Winkel
von 45° wurde ein rechtwinkliges Dreieck aus Aluminiumblech 54, dessen Dicke von 4mm
unterhalb der Dicke der zu schneidenden Fliese liegt, gewählt. Die Hypotenuse 54' des
Anschlags 54 bildet mit dem Anschlag 7 einen Winkel von 45° und dient als Anlage der
Fliesenseitenlänge. Ein Hinausschieben der Fliesen entlang der Hypotenuse verhindert ein
HL FSV 02 · 7 ·
rechtwinkliger ausgearbeiteter Anschlag 55. Mit dem Flachprofil 56 über einen Vierkant 57,
wie in Fig. 7 dargestellt, wird der Anschlag 54 mit der Rändelmutter 11' am Leitlineal
festgeschraubt. Durch den Anlage- und Schnittdruck der Fliese ist eine Vergrößerung des
Anschlagswinkels von 45° möglich. Das wird mit der Führungsleiste 58, die mit dem
Anschlag 54 verbunden und tischseitig angefast ist, so wie einem Niederhalter 25 verhindert.
Wird das Leitlineal 8' durch den Exenter 21 und 22 geklemmt, liegt die Führungsleiste 58
des Anschlags 54 immer bündig am Anschlag 7 und wird durch den Niederhalter 25 geklemmt. Durch das Lösen der Exenter und des Niederhalters kann der Anschlag
verschoben werden. Bei der Nullstellung des Leitlineals liegt der Eckpunkt 59 genau unter
dem Schneidrad.
Nachfolgend wird der Niederhalter 25 unter Bezugnahme der Fig. 15 im gespannten
Zustand beschrieben. Der Niederhalter weist eine Spannlasche 60 auf, die an einer Seite mit
eingefräster Nute 64 von dem Steg des U-Profils 6 geführt wird und an der anderen Seite
eine Ausfräsung 65 unter 45°, mit der die angefaste Führungsleiste 58 gegen den Anschlag
7 über den Diagonalanschlag 54 auf die Platte 5 gedrückt wird. Über den Gewindebolzen 61
mit der Rändelmutter 62 erfolgt die Klemmung. Die vorgespannte Druckfeder 63 hebt, nach
dem Lösen der Rändelmutter, die Spannlasche an, so dass der Anschlag 54 sich leicht
vorschieben lässt, unter der Voraussetzung, dass die beiden Exenter 21 und 22 gelöst sind.
Das Einbaumaß der Druckfeder 63 ist durch die Ausfräsung im Anschlag 7 wie auch in der
Spannlasche 60 ausreichen.
Claims (8)
1. Fliesenschneidevorrichtung mit
einem Schneidetisch (1) auf dem die Halterung (12,14), eine den Schneidetisch überspannende Führungsleiste (13), mit eingearbeiteter
Längsnut (41,41*), fest justiert, die einen Schlitten (15) trägt, in dem eine
Schneidradgabel (18) gelagert ist, die ein Schneidrad (17) aufweist, das mit einem Hebel (16) in der Höhe verstellbar und gegen die zu schneidende
Fliese andrückbar ist, wobei auf dem Schneidetisch (1) ein Anschlag (7) und der verstellbare Seitenanschlag (10) angeordnet sind, gegen die die zu
schneidende Fliese anlegbar ist.
2. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitlineale (8,8") in einem genuteten U-Profü (6) beidseitig geführt
werden.
3. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitlineale (8,8*) über die Exenter (21,22) geklemmt werden.
4. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenanschlag (10) und der Diagonalanschlag (54) mit der Rändelmutter (11,11*) verschraubt bzw. gelöst werden kann.
5. Fliesenschneidevorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet,
dass der Diagonalanschlag (54) eine Anlage entlang der Hypotenuse (54') aufweist, die der Fliesenseitenlänge entspricht, einen Anschlag (55) für die
Schnittbreiteneinstellung, eine Führungsleiste (58) die durch den
Niederhalter (25) gegen den Anschlag (7) gedrückt wird und den Anlegewinkel von 45° unveränderlich macht.
6. Fliesenschneidevomchtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, eine Führungsleiste (13) mit Längsnut (41 und 41*)
aufweist, wobei der Schlitten (15) zwei Kugellager (32 und 33), die sich in der unteren Nute (41') abstützen und geführt werden, ein Kugellager (40),
das sich in der oberen Nute (41) abstützt und geführt wird.
7. Fliesenschneidevomchtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das obere Kugellager (40) und/oder die unteren Kugellager (32,33) federnd gegen die Führungsleiste (13) vorgespannt sind.
8. Fliesenschneidevomchtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schneidradgabel (18) drehend im Schlitten (15)
gelagert ist und die Drehfedern (51, 52) das Schneidrad (17) in gehobener
Position halten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29905741U DE29905741U1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Fliesenschneidevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29905741U DE29905741U1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Fliesenschneidevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29905741U1 true DE29905741U1 (de) | 1999-07-08 |
Family
ID=8071559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29905741U Expired - Lifetime DE29905741U1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Fliesenschneidevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29905741U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103182745A (zh) * | 2013-03-07 | 2013-07-03 | 李社远 | 一种滑块侧挂手提电动切割机的切割机架 |
| CN110900848A (zh) * | 2019-10-22 | 2020-03-24 | 中国一冶集团有限公司 | 一种高精度批量砌块开槽装置及开槽方法 |
| EP3575055A4 (de) * | 2017-01-26 | 2021-01-06 | Germans Boada, S.A. | Selbstverstellende vorrichtung für einen schneidkopf für monogeführte schneider |
-
1999
- 1999-03-29 DE DE29905741U patent/DE29905741U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103182745A (zh) * | 2013-03-07 | 2013-07-03 | 李社远 | 一种滑块侧挂手提电动切割机的切割机架 |
| EP3575055A4 (de) * | 2017-01-26 | 2021-01-06 | Germans Boada, S.A. | Selbstverstellende vorrichtung für einen schneidkopf für monogeführte schneider |
| CN110900848A (zh) * | 2019-10-22 | 2020-03-24 | 中国一冶集团有限公司 | 一种高精度批量砌块开槽装置及开槽方法 |
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Effective date: 20021001 |