DE29700906U1 - Metallschere - Google Patents
MetallschereInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D35/00—Tools for shearing machines or shearing devices; Holders or chucks for shearing tools
- B23D35/002—Means for mounting the cutting members
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B17/00—Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact
- B26B17/02—Hand cutting tools, i.e. with the cutting action actuated by muscle power with two jaws which come into abutting contact with jaws operated indirectly by the handles, e.g. through cams or toggle levers
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Description
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Univ. Udo Söllner
Dipl.-Ing. Univ. Markus Reinhardt
Dipl.-Ing. Univ. Markus Reinhardt
European Patent Attorneys
Zugelassene Vertreter vor dem EU-Markenamt {Alicante)
Hausen 5b
85551 Kirchheim b. München
&bgr; {089) 904 800 81
G3-Fax (089) 904 800 83
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Deutsches Gebrauchsmuster CHANG7 Jong-Shing
DE-1300
Jan, I3S7
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidevorrichtung für Metall und insbesondere eine Metallschere.
Mit herkömmlichen Metallscheren ist es möglich, Bolzen und starke Metalldrähte zu durchtrennen, und diese herkömmlichen
Metallscheren sind im allgemeinen aus zwei Backen, zwei Kniehebeln und zwei Handgriffen aufgebaut. Die Backen sind verschwenkbar
an beiden Enden eines Verbindungsteils befestigt und
sind mit zwei sich gegenüberliegenden Schneidekanten ausgerüstet. Die Kniehebel sind mit den Backen verbunden, um im Zusammenwirken
mit dem Verbindungsteil eine Hebelwirkung zu erzeugen. Die Handgriffe sind an den Kniehebeln befestigt, um die
Hebelkraft zu verstärken.
Solche herkömmlichen Metallscheren, wie oben beschrieben, sind insofern im Aufbau nachteilig, als daß die Backen und die
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Patentanwälte Reinhardt & Söilner DE-1300 Seite -2-
Schneidekanten einstückig ausgebildet sind, und daß deshalb die kompletten Backen ausgetauscht werden müssen, auch wenn nur die
Schneidekanten beschädigt sind. Diese Backen sind sehr teuer. Darüber hinaus ist es sehr zeitaufwendig, die Backen auszubauen
und mit hoher Genauigkeit wieder einzubauen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Metallschere
zu schaffen, bei der die Schneiden wirtschaftlich auszutauschen sind.
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Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon
sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist dabei darin zu sehen, daß eine Metallschere geschaffen ist, bei der die Backen
und die Schneiden bzw. Schneidmesser unabhängig voneinander vorgesehen sind.
Ein weiterer Vorteil nach der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß eine Metallschere geschaffen ist, bei der die Schneiden
unterschiedliche Schneidefunktionen ausführen können.
In Übereinstimmung mit dem Prinzip nach der vorliegenden Erfindung
wird die oben stehende Aufgabe durch eine Metallschere gelöst, die zwei Handgriffe, zwei Kniehebel, zwei Backen sowie
zwei Klemm- und Schneidelemente aufweist. Die Backen weisen zwei gegenüberliegende Vertiefungen auf, die jeweils mit einer
Lastaufnahmefläche versehen sind, die eine erste Aufnahmefläche
und eine zweite Aufnahme fläche hat. Die Klemm- und Schneidelemente
umfassen eine Mehrzahl von zweiten Lastaufnähmeflächen,
die in Kontakt mit der ersten Lastaufnahmefläche treten und umfassen eine Mehrzahl von Schneiden bzw. Schneidmessern. Die
Klemm- und Schneidelemente haben eine Länge, die dem Abstand zwischen der ersten und der zweiten Aufnahmefläche entspricht.
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Die Backen sind jeweils mit einem Halteteil versehen, welches gegen das Klemm- und Schneidelement drückt, um den Wechsel im
Schneidebetrieb der Metallschere zu erleichtern.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Metallschere nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung von Backen der Metallschere der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der
vorliegenden Erfindung;
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Fig. 3 eine Teil-Querschnittansicht entlang der Richtung der Linie 3-3 in der Figur 1; und
Fig. 4 eine Teil-Querschnittansicht, die der Ansicht nach
0 der Figur 3 ähnlich ist und die eine zweite bevorzugte Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung darstellt.
Wie es in den Figuren 1 bis 3 dargestellt ist, umfaßt eine Metallschere
10 nach der vorliegenden Aus führungs form zwei Handgriffe 12, zwei Kniehebel 14, zwei Backen 16 und zwei Kiemmund
Schneidelemente 18.
Die Kniehebel 14 sind verdrehbar bzw. verschwenkbar an einem
'ersten Schwenkteil 40 so befestigt, daß die Kniehebel 14 je-
-· weils an' einem Ende davon mit den Handgriffen 12 verbunden
sind. Einer der beiden Kniehebel 14 weist eine Vertiefung 42 auf, die dazu dient, den Kniehebel 14 in zwei gegenüberliegende
Abschnitte aufzuteilen, sowie er darüber hinaus eine erste Schraube 44 und eine zweite Schraube 46 umfaßt. Die Innenwand
Patentanwälte Reinhardt & Söllner DE-1300 Seite -4-
einer der Seiten der Vertiefung 42 wird durch die erste Schraube 44 mit Druck beaufschlagt. Die zweite Schraube 46 gelangt
währenddessen mit einem der beiden Kniehebel 14 in Eingriff. Folglich können die erste Schraube 44 und die zweite Schraube
46 in ihrer Position relativ zu dem Kniehebel 14 justiert werden, um es dem Benutzer der Metallschere zu erlauben, die Weite
des Endbereiches der Vertiefung 42 zu verändern, wodurch der Benutzer die relative Position der beiden Backen einstellen
kann.
Die Backen 16 sind verschwenkbar an dem zweiten Schwenkteil 60 so befestigt, daß die Backen 16 verschwenkbar und jeweils an
einem Ende davon an den Kniehebeln 14 befestigt sind, und daß die Backen 16 verschwenkbar und jeweils an dem Verbindungsteil
66 befestigt sind, welches sich aus zwei Platten zusammensetzt, die eine geeignete Länge und Breite aufweisen.
Die Backen 16 sind mit zwei gegenüberliegenden Vertiefungen 7 0 versehen, von denen jede eine erste Lastaufnahmefläche 72, eine
erste Halte- bzw. Aufnahmefläche 74 und eine zweite Aufnahmefläche 76 umfaßt. Die ersten und zweiten Aufnahmeflächen 74 und
76 sind an beiden Enden der ersten Lastaufnahmefläche 72 so angeordnet, daß sie rechtwinkelig zu der ersten Lastaufnähmefläche
72 angeordnet sind. Die erste Aufnahmefläche 74 ist mit einer durchgehenden Gewindebohrung 50 versehen, die mit dem Halteteil
52 in Eingriff kommt. Die zweite Aufnahme fläche 7 6 ist mit einer Vertiefung 54 versehen, um darin eine Positionierkugel
56 aus Stahl aufzunehmen. Die Positionierkugel 56 hat einen Durchmesser, der größer ist als die Tiefe der Vertiefung 54.
Folglich ist die Positionierkugel 56 teilweise in der Vertiefung 54 aufgenommen. Die Vertiefung 70 weist eine Achse 58 auf.
Die durchgehende Gewindebohrung 50 der ersten Aufnahmefläche 74
und die Vertiefung 54 der zweiten Aufnahme fläche 76 sind mit
der Achse 58 ausgerichtet.
Patentanwälte Reinhardt & Söllner DE-1300 Seite -5-
Die Klemm- und Schneidelemente 18 sind säulenförmig aufgebaut und weisen einen dreieckigen Querschnitt auf. Jedes der Kiemmund
Schneidelemente 18 hat drei zweite Lastebenen 82 sowie drei prismatische Schneiden 84, die in einem Intervall von 120 Grad
zwischen den zweiten Lastebenen 82 angeordnet sind. Jedes Klemm- und Schneidelement 18 ist jeweils in der Mitte der oberen
und unteren Endfläche mit einer Vertiefung 80 versehen, die so dimensioniert ist, daß sie den Abschnitt des Halteteils 52
aufnimmt, welcher außerhalb der ersten Aufnahmefläche 74 verbleibt,
oder den Teil der Positionierkugel 56 aufnimmt, der außerhalb der zweiten Äufnahmeflache 76 verbleibt. Folglich ist
jedes Klemm- und Schneidelement 18 sicher in der Vertiefung 70 gehalten. Das Verbindungsteil 66 setzt sich aus zwei Platten
zusammen, die die Backen so halten, daß die Vertiefungen 70 sowie die Klemm- und Schneidelemente 18 teilweise zwischen diesen
beiden Platten gehalten sind.
Der Abstand dl zwischen der zweiten Lastaufnahmefläche 82 und
der Vertiefung 80 ist gleich dem Abstand d2 zwischen der Achse 58 und der ersten Lastaufnähmefläche 72. Folglich befinden sich
die erste Lastaufnahmefläche 72 und die zweite Lastaufnahmefläche 82 in enger Anlage, wenn die Klemm- und Schneidelemente 18
sicher in der Vertiefung 70 gehalten sind, wodurch es ermöglicht ist, daß die Klemm- und Schneidelemente 18 einem großen
Druck standhalten, ohne durch den darauf wirkenden Druck verformt zu werden.
Die Klemm- und Schneidelemente 18 weisen eine Länge auf, die kürzer ist als die Länge der Vertiefungen 70, wie es in der Figur
3 gezeigt ist. Die Klemm- und Schneidelemente 18 haben einen tetragonalen oder pentagonalen Querschnitt. Vorzugsweise
weisen die Metallscheren nach der vorliegenden Erfindung eine ungerade Anzahl von zweiten Lastflächen 82 und Schneiden 84
auf.
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Wie es in der Figur 4 dargestellt ist, ist die zweite Aufnahmefläche
76 mit einer Öffnung 78 versehen, die die Positionierkugel 56 und eine Feder 77 aufnimmt. Die Klemm- und Schneidelemente
18 haben eine Länge, die gleich der Länge der Vertiefungen 70 ist.
Eine Metallschere umfaßt zwei Handgriffe, zwei Kniehebel, zwei Backen sowie zwei Klemm- und Schneidelemente. Die Backen weisen
zwei gegenüberliegende Vertiefungen auf, die jeweils mit einer ersten Lastaufnahmefläche versehen sind, die eine erste Aufnahmefläche
und eine zweite Aufnahme fläche hat. Die Klemm- und Schneidelemente umfassen eine Mehrzahl von zweiten Lastaufnahmeflächen,
die in Kontakt mit der ersten Lastaufnahmefläche treten und umfassen eine Mehrzahl von Schneiden bzw. Sehneidmessern.
Die Klemm- und Schneidelemente haben eine Länge, die dem Abstand zwischen der ersten und der zweiten Aufnahmefläche
entspricht. Die Backen sind jeweils mit einem Halteteil versehen, welches gegen das Klemm- und Schneidelement drückt, um den
Wechsel im Schneidebetrieb der Metallschere zu erleichtern
Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche
und die Zeichnung verwiesen.
Claims (9)
1. Metallschere mit:
zwei Handgriffen (12);
zwei Kniehebeln (14) , die jeweils an einem Ende davon an den Handgriffen (12) so befestigt sind, daß die Kniehebel (14)
verschwenkbar mit einem ersten Schwenkteil (40) verbunden sind; zwei Backen (16) , die jeweils an einem anderen Ende der
Kniehebel (14) mittels eines zweiten Schwenkelementes (60) befestigt sind und die an einem mittleren Abschnitt davon an einem
Verbindungsteil (66) befestigt sind, wobei die beiden Bakken (16) zwei sich gegenüberliegende Vertiefungen (70) aufweisen,
die eine erste Lastaufnahmefläche (72), eine erste Aufnahmefläche (74) , die an einem Ende der ersten Lastaufnahmefläche
(72) so angeordnet ist, daß die erste Aufnähmet lache (74)
rechtwinkelig zu der ersten Lastaufnahmefläche (72) verläuft, sowie eine zweite Aufnahmefläche (76) umfassen, die so an einem
anderen Ende der ersten Lastaufnahmefläche (72) angeordnet ist,
Patentanwälte Reinhardt & Söüner
DE-1300
daß die zweite Aufnahmefläche (76) rechtwinkelig zu der ersten
Lastaufnahmefläche (72) verläuft;
zwei Klemm- und Schneidelementen (18), die eine Mehrzahl von Schneiden (84) und eine Mehrzahl von zweiten Lastaufnahmeflächen
(82) aufweisen, die mit der ersten Lastaufnähmefläche
(72) in Kontakt kommen; und
zwei Halteteilen (52), die an den Backen (16) so befestigt sind, daß die Halteteile (52) die Klemm- und Schneidelemente
(18) festhalten.
2. Metallschere nach Anspruch 1, wobei die Halteteile (52) Schrauben sind, die ein Ende aufweisen, welche sich in die Vertiefungen
(70) erstrecken.
3. Metallschere nach Anspruch 2, wobei die Klemm- und Schneidelemente
(18) jeweils in der Mitte eines ihrer Enden mit einem vertieften Abschnitt (80) für die Schrauben (52) versehen sind,
die sich in die Vertiefungen (7 0) erstrecken.
4. Metallschere nach Anspruch 1, wobei die zweite Aufnahmefläche (76) mit einem Positionierelement (56) versehen ist; und
wobei die Klemm- und Schneidelemente (18) jeweils in einer Mitte eines der Enden davon mit einem vertieften Abschnitt (54)
zur Aufnahme des Positionierelementes (56) versehen sind.
5. Metallschere nach Anspruch 4, wobei die zweite Aufnahmefläche (76) mit einer Öffnung (54) versehen ist; und wobei das Positionierelement
(56) eine Kugel aus Stahl ist, die einen Durchmesser aufweist, der größer ist als die Tiefe der Öffnung
(54).
6. Metallschere nach Anspruch 1, wobei das Halteteil (52) eine Schraube ist, die an einer der Backen (16) so befestigt ist,
daß die Schraube die erste Aufnahmefläche (74) durchdringt; und
5 wobei die zweite Aufnahmefläche (76) mit einem Positionierele-
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ment {54, 56) versehen ist, welches koaxial zu der Schraube
ausgerichtet ist.
7. Metallschere nach Anspruch 1, wobei sich das Verbindungsteil
(66) aus zwei Platten zusammensetzt, die die Backen (16) so
halten, daß die Klemm- und Schneidelemente (18) sowie die Vertiefungen (70) teilweise zwischen diesen beiden Platten gehalten
sind.
8. Metallschere nach Anspruch 7, wobei die Klemm- und Schneid-
elemente (18) eine Länge haben, die kürzer ist als die Länge der Vertiefungen (70) .
9. Metallschere nach Anspruch 1, wobei die zweiten Lastaufnahmeflachen
(82) und die Schneiden (84) der Klemm- und Schneidelemente (18) in einer ungeraden Anzahl vorgesehen sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970424 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20001101 |