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DE20007498U1 - Sonnenschutzanlage mit einem Fallrohr mit Volant - Google Patents

Sonnenschutzanlage mit einem Fallrohr mit Volant

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DE20007498U1
DE20007498U1 DE20007498U DE20007498U DE20007498U1 DE 20007498 U1 DE20007498 U1 DE 20007498U1 DE 20007498 U DE20007498 U DE 20007498U DE 20007498 U DE20007498 U DE 20007498U DE 20007498 U1 DE20007498 U1 DE 20007498U1
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DE
Germany
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sun protection
flap
downpipe
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Expired - Lifetime
Application number
DE20007498U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Warema Renkhoff SE
Original Assignee
Warema Renkhoff SE
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Publication date
Application filed by Warema Renkhoff SE filed Critical Warema Renkhoff SE
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Publication of DE20007498U1 publication Critical patent/DE20007498U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
    • E04F10/0692Front bars
    • E04F10/0696Front bars with means to attach an auxiliary screen
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F10/02Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
    • E04F10/06Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
    • E04F10/0633Arrangements for fastening the flexible canopy material to the supporting structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

Sonnenschutzanlage mit einem Fallrohr mit Volant
Die Erfindung befaßt sich mit einer Sonnenschutzanlage mit einem ausfahrbaren Behang, an dessen freiem Ende ein Fallrohr mit einem herabhängenden Volant vorgesehen ist.
Bei Sonnenschutzanlagen, wie z.B. Gelenkarmmarkisen, ist es üblich, daß das Fallrohr am Ende des ausfahrbaren Behangs nicht den optischen Abschluß der Sonnenschutzanlage bildet, sondern an dem Fallrohr ein herabhängender Volant angebracht ist. Dieser verbessert das optische Erscheinungsbild der Anlage und dient bei tief stehender Sonne als zusätzlicher Blendschutz. Nachteilig bei den üblichen Volants ist, daß sie auch im eingefahrenen Zustand der Sonnenschutzanlage der Witterung ausgesetzt sind und daher besonders schnell verschmutzen. Dies fällt optisch um so mehr auf, als die Volants aus demselben Material wie der ausfahrbare Behang bestehen, so daß bereits leichte Verschmutzungen des Volants zu farblichen Unterschieden führen. Besonders nachteilig ist, daß mit der starken Verschmutzung des Volants auch eine sehr schnelle Verwitterung des Volants einhergeht. So ist oft der Austausch eines beschädigten Volants mehrmals während der Lebensdauer des aus dem gleichen Material bestehenden Behangs notwendig. Hinzu kommt, daß der herabhängende Volant bei eingefahrener Sonnenschutzanlage oberhalb einer Fensteröffnung für einen unerwünschten Verschattungseffekt sorgt. Beide zuvor genannten Nachteile machen sich besonders im Winter bemerkbar, wenn die Sonnenschutzanlage gar nicht genutzt wird und der Volant dennoch verschmutzt und den Lichteinfall behindert. Das Entfernen des Volants stellt keine befriedigende Lösung dar, da dieser umständlich vom Fallrohr gelöst und anschließend wie-
der an diesem befestigt werden müßte. Ferner müßte für den Volant auch ein geeigneter Lagerplatz vorhanden sein, da in der Garage oder einem normalen Kellerraum wiederum mit Verschmutzungen zu rechnen wäre.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Sonnenschutzanlage zu schaffen, deren Volant bei Nichtnutzung weniger stark verschleißt und verschmutzt sowie einen besseren Lichteinfall erlaubt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Sonnenschutzanlage der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welcher der Volant durch eine sich über seine gesamte Breite erstreckende Öffnung in das Fallrohr einführbar ist die bei im Fallrohr verstauten Volant wenigstens teilweise verschließbar ist. Mit dieser konstruktiv einfachen Lösung bietet die erfindungsgemäße Sonnenschutzanlage die Möglichkeit, den Volant durch einfaches Verstauen im Fallrohrinneren über den Winter vor Verschmutzung geschützt aufzubewahren. Der verstaute Volant ist besser vor Verwitterung und Beschädigung geschützt, so daß bei der erfindungsgemäßen Sonnenschutzanlage eine gleich lange Lebensdauer von Behang und Volant erreichbar ist. Bei verstautem Volant verbessert sich außerdem der Lichteinfall in das Rauminnere durch die unterhalb der Sonnenschutzanlage befindliche Fensterfläche erheblich, so daß Kosten für künstliche Beleuchtung gespart werden können.
Bei einer ersten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß der Volant durch die Öffnung einschiebbar ist und diese mit einer Klappe auch bei eingeschobenem Volant verschließbar ist.
Diese Lösung ist konstruktiv einfach gehalten, erlaubt aber dennoch einen sehr guten Schutz des Volants in verstautem Zustand.
Das Fallrohr kann beispielsweise im wesentlichen aus einem offenem Rohrkörper und einer an diesem schwenkbar angebrachten Klappe bestehen. Besonders bevorzugt ist die Ausbildung des Rohrkörpers und der Klappe als Strangpreßprofile, die sich besonders kostengünstig herstellen lassen und gute mechanische Festigkeitseigenschaften aufweisen, wobei sich die Öffnung über die gesamte Länge des Rohrkörpers erstreckt. Selbstverständlich sind seitliche Abdeckplatten für den Rohrkörper sinnvoll, so daß sich bei geschlossener Klappe ein zur Umgebung hin weitestgehend abgedichteter Raum ergibt, der den nötigen Schutz vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit bietet. Eine gewisse Durchlüftung des Fallrohrinneren vermeidet die Entstehung von Schimmel, insbesondere wenn der Volant versehentlich in leicht feuchtem Zustand in das Innere des Fallrohrs eingeschoben worden ist.
Die Klappe kann grundsätzlich über jegliche Art von Gelenk an dem Rohrkörper schwenkbar angelenkt sein. Eine konstruktiv besonders einfache Lösung sieht vor, daß die Klappe an einer Seite mit einem gebogenem Endbereich mit im wesentlichen ringförmigem Querschnitt versehen ist, der in einer offnen Nut mit ringförmigem Querschnitt am Rohrkörper schwenkbar geführt ist. Die einfache Art von Gelenk erfordert keine zusätzlichen Teile und die das Gelenk ausbildenden Teile des Rohrkörpers und der Klappe werden bereits durch das Strangpreßverfahren hergestellt. Diese konstruktiv einfache Lösung senkt die Herstellungskosten und minimiert den Montageaufwand des zweigeteilten Fallrohrs.
Der gebogene Endbereich der Klappe ist vorzugsweise an einer Stelle offen als Kedernut für die Behangbefestigung am Fallrohr ausgebildet. Bei dieser Lösung ist keine zusätzliche Kedernut im Rohrkörper notwendig, so daß dieser einfach strukturiert bleibt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß unmittelbar neben der der Anlenkstelle
der Klappe gegenüberliegenden Flanke der Öffnung eine Kedernut zum Befestigen des Volants am Rohrkörper vorgesehen ist. Beispielsweise kann die Kedernut des Volants nach außen offen sein, wobei bei in das Fallrohr eingeschobenem Volant dieser zwischen dem Rohrkörper und der Klappe einklemmbar ist. Die
Anordnung dieser Kedernut unmittelbar neben der Öffnung vermeidet freiliegende Bereiche des Volants in verstauter Stellung, die sichtbar verschmutzen könnten. Eine nach innen offene Kedernut ist ebenso denkbar, der Volant ist dann im herabhängenden Zustand zwischen der Klappe und der Profilaußenseite im Bereich der Kedernut eingeklemmt.
Vorzugsweise ist die Klappe in ihrer geschlossenen und/oder
einer geöffneten Stellung einrastbar. Dadurch wird verhindert,
daß die Klappe beispielsweise bei den Erschütterungen
während des Ausfahrens des Behangs oder unter Windeinwirkung aufspringen kann. Bei einer wiederum besonders einfachen Lösung kann das Einrasten in der geschlossenen Stellung der
Klappe dadurch bewirkt werden, daß die Klappe an ihrem freien Ende derart profiliert ist, daß sie unmittelbar oder über den Volant an der Außenseite der Kedernut des Volants festklemmbar ist.
In einer zweiten erfindungsgemäßen Alternative ist vorgesehen, daß der Volant auf einer im Fallrohr drehbaren Welle aufwickelbar ist.
Der Vorteil dieser Lösung besteht in der vereinfachten Bedienung, wobei als weiterer Vorzug das glattflächige Aufwickeln des Volants zu erwähnen ist, das einer Faltenbildung entgegenwirkt .
Das Verdrehen kann beispielsweise in der Weise bewerkstelligt werden, daß auf wenigstens einer Seite der Welle ein Steckschlüssel einsteckbar ist, wobei die Welle vorzugsweise als Hohlwelle ausgebildet und innenseitig mit einer Profilierung versehen ist, in welche der Steckschlüssel drehstarr einsteckbar ist. Eine derartige Hohlwelle läßt sich beispielsweise als Strangpreßprofil kostengünstig fertigen, wobei der Steckschlüssel beispielsweise flach mit einer Breite ausgebildet ist, die im wesentlichen dem Innendurchmesser der Hohlwelle entspricht. Aufgrund des geringen Eigengewichtes des Volants und der nur geringen Anzahl notwendiger Umdrehungen der Welle zum Aufwickeln des Volants ist kein Übersetzungsgetriebe erforderlich.
Die Zugänglichkeit zur Hohlwelle kann beispielsweise mit einer seitlichen Klappe ermöglicht werden.
Zum Verschließen der Öffnung bei eingefahrenem Behang ist in bevorzugter Weiterbildung der Sonnenschutzanlage mit aufwikkelbarem Volant vorgesehen, daß am freien Ende des Volants eine im wesentlichen über die Breite durchgängige Eindrehbegrenzung oder mehrere kürzere Eindrehbegrenzungen mit Abstand zueinander angeordnet sind, die den Einfahrweg des Volants
durch Anlage an die Ränder der Öffnung begrenzen und diese ganz oder teilweise verschließen. Die Eindrehbegrenzungen kann aus einer einfachen Verdickung, beispielsweise durch Umnähen des Behangendes oder durch separate Elemente gebildet sein.
Nachfolgend wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher auf Ausführungsbeispiele der Erfindung eingegangen. Es zeigen:
Fig. la-d die Abfolge des Einschiebens des Volants bei einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 eine schematische Schrägansicht eines Fallrohrs mit aufwickelbarem Volant.
Die Fig. 1 zeigt schematische Querschnitte eines Fallrohres 10 einer Sonnenschutzanlage, an welchem das freie Ende eines Sonnenschutzbehangs 12 und ein nach unten senkrecht herabhängender Volant 14 befestigt sind. Das Fallrohr besteht aus einem einseitig offenen, profilierten Rohrkörper 16 und einer Klappe 18, die sich über die gesamte Strecke des Rohrkörpers 16 erstreckt und an diesem verschwenkbar festgelegt ist. Mit Hilfe der Klappe 18 ist die Öffnung 20 des Rohrkörpers 16 verschließbar, wobei seitliche Abdeckplatten (nicht gezeigt) bei geschlossener Klappe 18 dafür sorgen, daß das Innere des Fallrohrs 10 staubdicht verschlossen ist.
Sowohl der Rohrkörper 16 als auch die Klappe 18 sind als Strangpreßprofile herstellt.
An ihrem an dem Rohrkörper 16 angelenkten Ende ist die Klappe 18 mit einem gebogenen Endbereich 22 mit im wesentlichen ringförmigem Querschnitt versehen, der in einer offenen Nut 24 mit ringförmigem Querschnitt am Rohrkörper 16 schwenkbar geführt ist. Der Endbereich 22 und die offene Nut 24 bilden damit Gelenkhälften, die bereits durch die Herstellung der beiden Teile im Strangpreßverfahren entstehen. Der gebogene Endbereich 22 der Klappe 18 ist gleichzeitig an einer Stelle offen als Kedernut 26 für den Sonnenschutzbehang 12 ausgebildet, der entsprechend mit einem Keder 28 in ihr festgelegt ist.
Unmittelbar neben der der Anlenkstelle 24 der Klappe 18 gegenüberliegenden Flanke der Öffnung 20 ist eine weitere Kedernut 20 zum Befestigen des Volants 14 am Rohrkörper 16 vorgesehen. Die Kedernut 30 ist nach unten offen, so daß der mit Hilfe eines Keders 32 festgelegte Volant 14 nach unten hängt. Das freie Ende 34 der Klappe ist entsprechend der Profilaussenfläche der Kedernut 30 zum Befestigen des Volants 14 ausgebildet, so daß die Klappe 18 in geschlossener Stellung am Rohrkörper 16 einrastet.
Die Fig. 1 zeigt von links nach rechts die Schrittfolge a-d beim Verstauen des Volants im Inneren des Fallrohres 10. Zunächst (a) wird die Klappe 18 geöffnet und anschließend der Volant zunächst über die gesamte Breite des Fallrohres 10 eingedrückt (b). Anschließend wird das noch nicht im Inneren des Fallrohres befindliche Ende 36 des Volants eingeschoben, so daß sich in verstauter Stellung (c) eine eingerollte Lage des Volants 14 ergibt. Zum Schluß wird die Klappe 18 verschlossen, wobei der Volant zwischen der Kedernut 30 und dem freien Ende 34 der Klappe 18 eingeklemmt wird (d). Das Innere
des Fallrohres 10 ist nunmehr staubdicht verschlossen, so daß der Volant 14 beispielsweise über Winter nicht verschmutzen kann. Im Frühjahr öffnet man einfach die Klappe und zieht an dem Volant 14, so daß dieser wieder in seine senkrecht nach unten am Fallrohr 10 hängende Lage zurückkehrt (a).
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer Sonnenschutzanlage mit einem Fallrohr 40 dargestellt, welches ähnlich dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Kedernut 42 zur Verankerung des nicht dargestellten Sonnenschutzbehangs besitzt. Das als hohles Strangpreßprofil ausgebildete Fallrohr 14 nimmt eine Volantwelle 44 auf, die in dem Fallrohr 14 drehbar gelagert ist, beispielsweise in oder an seitlichen Blenden (nicht dargestellt). Die Volantwelle 44 verfügt über eine Kedernut 46, in welcher ein Keder 48 ein Ende des Volants 50 festlegt. Auch die Volantwelle ist als stranggepreßtes Hohlprofil ausgebildet. Eine über die gesamte Breite des Fallrohres 40 verlaufende schlitzförmige Öffnung 52 ermöglicht den Austritt des Volants 50 aus dem Inneren des Fallrohres 40. Das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wellenförmig ausgebildete freie Ende des Volants 50 verfügt über mehrere Eindrehbegrenzungen 54, die im Bereich der Zungen des wellenförmigen Endes des Volants 50 an dessen äußerstem Rand in entsprechendem Abstand zueinander angeordnet sind. Diese Eindrehbegrenzungen 54 legen sich bei vollständig aufgewickeltem Volant 50 an die Ränder der Öffnung 52 an und begrenzen somit die Eindrehbewegung, so daß ein problemloses Wiederauslassen des Volants 50 gewährleistet ist. Ferner verdecken sie auch einen Teil der Öffnung 52, so daß das Eindringen von Schmutz erschwert wird, wobei auch breitere Eindrehbegrenzungen und ggf. - bei geeigneter Ausbildung des freien Endes des Volants 50 - auch eine durchgän-
gige Ausbildung über die gesamte Breite des Fallrohres 40 denkbar ist.
Die Volantwelle 44 ist innenseitig wenigstens im Bereich eines seitlichen Randes mit sich diametral gegenüberliegenden Profilierungen 56 versehen, in welche ein flacher, plattenförmig ausgebildeter Steckschlüssel 58, dessen Breite im wesentlichen dem Innendurchmesser der Volantwelle 44 entspricht, einsteckbar ist, so daß eine drehstarre Verbindung entsteht und die Volantwelle 44 mit Hilfe des Steckschlüssels 58 zum Einholen oder Ausfahren des Volants 50 verdrehbar ist. Der Zugang zu der Profilierung 56 kann im Normalbetrieb durch eine bewegliche Klappe verschlossen sein, um ein optisch ansprechenderes Erscheinungsbild zu erreichen und das Eindringen von Schmutz zu verhindern.

Claims (16)

1. Sonnenschutzanlage mit einem ausfahrbaren Behang (12), an dessen freiem Ende ein Fallrohr (10) mit einem herabhängenden Volant (14) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Volant (14; 50) durch eine sich über seine gesamte Breite erstreckende Öffnung (20; 52) in das Fallrohr (10; 40) einführbar ist, die bei im Fallrohr verstautem Volant (14; 50) wenigstens teilweise verschließbar ist.
2. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Volant (14) durch die Öffnung (20) in das Fallrohr (10) einschiebbar und diese Öffnung (20) mit einer Klappe (18) auch bei eingeschobenem Volant (14) verschließbar ist.
3. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fallrohr (10) im wesentlichen aus einem offenen Rohrkörper (16) und der an diesem schwenkbar angebrachten Klappe (18) besteht.
4. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper (16) und die Klappe (18) als Strangpreßprofile ausgebildet sind und sich die Öffnung (20) über die gesamte Länge des Rohrkörpers (16) erstreckt.
5. Sonnenschutzanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (18) an einer Seite mit einem gebogenen Endbereich (22) mit im wesentlichen ringförmigem Querschnitt versehen ist, der in einer offenen Nut (24) mit ringförmigem Querschnitt am Rohrkörper (16) schwenkbar geführt ist.
6. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene Endbereich (22) der Klappe (18) an einer Stelle offen als Kedernut (26) für die Befestigung des Behangs (12) am Fallrohr (10) ausgebildet ist.
7. Sonnenschutzanlage nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar neben der der Anlenkstelle (24) der Klappe (18) gegenüberliegenden Flanke der Öffnung (20) eine Kedernut (30) zum Befestigen der Volants (14) am Rohrkörper (16) vorgesehen ist.
8. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kedernut (30) des Volants (14) nach außen offen ist und bei in das Fallrohr (10) eingeschobenem Volant (14) dieser zwischen dem Rohrkörper (16) und der Klappe (18) einklemmbar ist.
9. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (18) von einer Rückstellfeder in Richtung ihrer geschlossenen Stellung vorbelastet ist.
10. Sonnenschutzanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (18) in ihrer geschlossenen und/oder einer geöffneten Stellung einrastbar ist.
11. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (18) an ihrem freien Ende (34) derart profiliert ist, daß sie unmittelbar oder über den Volant an der Außenseite der Kedernut (30) des Volants festklemmbar ist.
12. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Volant (50) auf einer im Fallrohr (40) drehbaren Welle (44) aufwickelbar ist.
13. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer Seite der Welle (44) ein Steckschlüssel (58) zum Verdrehen der Welle (44) einsteckbar ist.
14. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (44) als Hohlwelle ausgebildet und innenseitig mit einer Profilierung (56) versehen ist, in welche der Steckschlüssel (58) drehstarr einsteckbar ist.
15. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckschlüssel (58) flach mit einer Breite ausgebildet ist, die im wesentlichen dem Innendurchmesser der Hohlwelle (44) entspricht.
16. Sonnenschutzanlage nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Volants (50) eine im wesentlichen über die Breite durchgängige Eindrehbegrenzung oder mehrere kürzere Eindrehbegrenzungen (54) mit Abstand zueinander angeordnet sind, die den Einfahrweg des Volants (50) durch Anlage an die Ränder der Öffnung (52) begrenzen und diese dabei ganz oder teilweise verschließen.
DE20007498U 1999-04-30 2000-04-26 Sonnenschutzanlage mit einem Fallrohr mit Volant Expired - Lifetime DE20007498U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20208615U1 (de) 2002-06-04 2002-08-14 WEINOR Dieter Weiermann GmbH & Co., 50829 Köln Ausfahrbarer Sonnenschutz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20208615U1 (de) 2002-06-04 2002-08-14 WEINOR Dieter Weiermann GmbH & Co., 50829 Köln Ausfahrbarer Sonnenschutz

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AT4477U1 (de) 2001-07-25
CH694300A5 (de) 2004-11-15
DE29907648U1 (de) 1999-08-26

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Effective date: 20060704

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