DE19808624C1 - Fassadenrollo - Google Patents
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Abstract
Um ein Fassadenrollo mit verbessertem Sonnen-, Wärme- und Schallschutz bei gleichzeitig verminderter Verschmutzungsgefahr für den aufgewickelten Behang zu schaffen und zu verhindern, daß der Fallstab bei aufgewickeltem Behang einseitig tiefer hängen kann, wird ein Fassadenrollo (1) vorgeschlagen, bei dem der Fallstab (7) bei aufgewickeltem Behang (4) die untere Öffnung (16) der Abdeckung (11) verschließt, mindestens zwei Anschläge (17a, b) für den Fallstab (7) im Bereich von dessen Führungen (2) vorgesehen sind, gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang (4) stößt und im Inneren der Abdeckung auf den Behang (4) wirkende Führungsmittel (14a, b) angeordnet sind, die diesen in Richtung der von den beiden Führungen (2) für den Fallstab (7) aufgespannten Ebene verlagern.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fassadenrollo mit einer angetrie
benen Welle im Bereich des Fenster-Sturzes, um die herum ein
durchgehender Behang wickelbar ist, der an seinem freien Ende
mit einem Fallstab verbunden ist, der zwischen senkrecht an
der Fassade angeordneten Führungen beweglich angeordnet ist,
sowie einer eine untere Öffnung für den Durchtritt des Behan
ges aufweisenden Abdeckung für die Welle, wobei der Fallstab
bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der Abdeckung
verschließt.
Derartige Fassadenrollos - auch als Senkrecht-Markise, Senk
rechtbeschattung, Vertikalstore und in bestimmten Ausführun
gen auch als Markisolette bezeichnet - sind handelsüblich und
gehören damit zum Stand der Technik. Es handelt sich stets um
sogenannte Außensysteme, die außerhalb des Raumes bzw. Hauses
angebracht werden (vgl. Lexikon der textilen Raumausstattung,
2. Auflage 1996, Buch + Medienverlag Buurmann KG).
Das Fassadenrollo dient dem Sonnenschutz. Zugleich reduziert
es den Eintritt von Wärmestrahlung, jedoch auch den Wärmever
lust eines Raumes oder gesamten Gebäudes. Schließlich stellt
ein gut schließendes Fassadenrollo eine Schallisolation dar,
die sich insbesondere bei geöffnetem Fenster auswirkt.
Fassadenrollos sind regelmäßig für einen nachträglichen Ein
bau an Fenstern ohne ursprünglichen Sonnen-, Wärme- und
Schallschutz geeignet. Je nach Wunsch ist der Antrieb der
Welle für den Behang mittels einer Handkurbel oder mit einem
Motor möglich. Als Behang wird auf der Welle regelmäßig ein
wetterfestes Tuch aufgewickelt, das an seinem freien Ende, d. h. dem an der Welle befestigten Ende des Behanges gegenüber
liegenden Ende, mit einem Fallstab verbunden ist. Der als
Vollprofil oder als Fallrohr beispielsweise mit Quarzsand
füllung ausgestaltete Fallstab sorgt für eine ausreichende
Spannung im Behang.
Der Fallstab und damit der Behang sind zwischen senkrecht an
der Fassade angeordneten Führungen beweglich, wobei die Füh
rungen üblicherweise als Spanndraht-, Stab- oder Schienen
führungen ausgeführt sind.
Zum Schutz der Welle und des Antriebs sowie insbesondere des
Behanges weist ein Fassadenrollo eine Abdeckung auf, die als
Kasten bzw. als Halbrundblende mit oder ohne Wetterschenkel
an der Vorderseite ausgestaltet ist.
Eine besondere Bauform des Fassadenrollos ist die Markiso
lette. Hierbei handelt es sich um ein Fassadenrollo mit Aus
stelltechnik. Ein in der Höhe einstellbarer Teil des Behanges
bleibt stets senkrecht vor dem Fenster, während sich der un
tere Teil ausstellen läßt. Die Markisolette gibt damit die
Möglichkeit, das Fassadenrollo dem jeweiligen Sonneneinfall
anzupassen. Da derartige Markisoletten im Handel erhältlich
und deren Ausstelltechnik zum Stand der Technik gehört, er
übrigt sich hier eine nähere Beschreibung. Wichtig ist ledig
lich, daß sich die Erfindung auch an einem als Markisolette
ausgestalteten Fassadenrollo realisieren läßt.
Bei den bekannten Fassadenrollos ergibt sich in der Seitenan
sicht stets ein mehr oder weniger spitzer Winkel zwischen den
senkrecht an der Fassade angeordneten Führungen und dem von
der Welle abgewickelten Behang, abhängig davon, wie weit der
Behang bereits von der Welle abgewickelt wurde. Infolge
dessen erfüllen die bekannten Fassadenrollos ihre Sonnen-,
Wärme- und Schallschutzfunktion nicht optimal, da zwischen
den Führungen und dem Behang stets eine seitliche Öffnung
verbleibt, durch die Sonnenlicht, Wärme und Schall hindurch
treten kann.
Der schräge Verlauf des Behanges von der Wickelwelle in Rich
tung der Führungen für den Fallstab zwingt zu einer relativ
breiten unteren Öffnung in der Abdeckung, damit ein ungestör
ter Durchtritt des Behanges gewährleistet ist. Die notwendige
Breite der unteren Öffnung geht mit einem eingeschränkten
Witterungsschutz einher, selbst bei Anordnung eines Wetter
schenkels. Die Folge ist eine relativ starke Verschmutzung
der letzten, nicht durch darüberliegende Wickellagen ge
schützten Wicklung des Behanges, der über die untere Öffnung
der Witterung ausgesetzt ist.
Schließlich hängt bei bekannten Fassadenrollos der Fallstab
bei aufgewickeltem Behang häufig einseitig tiefer, was aus
unterschiedlichen Dehnungen im insbesondere textilen Behang
zurückzuführen ist.
Aus der DE-GM 71 34 852 ist bereits eine Unterleiste für ei
nen Sonnenschutzvorhang als Außensystem bekannt, dessen
Wickelwelle in einem Gehäuse gelagert ist, welches einen Bo
denschlitz zum Durchtritt des Behanges hat. Die Unterleiste
schützt den aufgerollten Behang vor Verschmutzungen, indem
sie einen Verbindungsteil, der zur Befestigung an der Vor
hangbahn dient und sich im aufgerollten Zustand des Behanges
im wesentlichen innerhalb des Gehäuses befindet, und einen
Abschlußteil hat, der im aufgerollten Zustand des Behanges
den Bodenschlitz nach Art eines Deckels verschließt.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß anstelle der üblichen
kompakt bauenden Abdeckungen ein spezielles, relativ großes
Gehäuse erforderlich ist, daß das weit in das Gehäuse ragende
Verbindungsteil der Unterleiste aufnehmen kann. Der Boden
schlitz zum Durchtritt des Behanges muß für den Durchtritt
des Verbindungsteils relativ breit sein.
Ferner ist in der DE 196 05 629 A1 ein Rolladen mit einer End
leiste an dem Behang beschrieben, die bei abgewickeltem Be
hang auf einer Schwelle, beispielsweise einer Fensterbank
aufliegt. Kommt es mangels Ebenheit dieser Schwelle zu Bie
gungen der Endleiste, resultieren hieraus Verformungen des
gesamten Behanges. Es wird deshalb vorgeschlagen, daß die
Endleiste wenigstens ein Abstützorgan umfaßt, dessen bezüg
lich des unteren Randes der Endleiste hervorstehende Höhe
einstellbar ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zugrunde, ein Fassadenrollo, insbesondere
mit kompakt bauender Abdeckung zu schaffen, das bei ver
bessertem Sonnen-, Wärme- und Schallschutz sowie gleichzeitig
verminderter Verschmutzungsgefahr für den aufgewickelten Be
hang eine zuverlässige Funktion auch bei unterschiedlichen
Dehnungen des Behanges unterstützt.
Diese Aufgabe wird bei einem Fassadenrollo der eingangs er
wähnten Art dadurch gelöst, daß mindestens zwei Anschläge für
den Fallstab im Bereich von dessen Führungen vorgesehen sind,
gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang stößt, und
im Inneren der Abdeckung auf den Behang wirkende
Führungsmittel angeordnet sind, die diesen in Richtung der
von den beiden Führungen für den Fallstab aufgespannten Ebene
verlagern.
Die auf den Behang wirkenden Führungsmittel erlauben es, die
untere Öffnung für den Durchtritt des Behanges so klein zu
gestalten, daß ein herkömmlicher Fallstab bei aufgewickeltem
Behang die untere Öffnung der Abdeckung verschließen kann.
Damit ist das Verschmutzungsproblem wirksam gelöst.
Die ebenfalls zum Ende des Aufwickelns zum Einsatz kommenden
Anschläge gleichen mit Hilfe des Antriebs unterschiedliche
Dehnungen im Behang aus und sorgen damit für eine stets ge
rade Anlage des Fallstabes an den beiden Anschlägen.
Besonders formschön fügt sich der Fallstab in die Abdeckung
ein, wenn die Abdeckung einen nach unten zu offenen, ovalen
Querschnitt aufweist, der durch den im Querschnitt runden
Fallstab zu einem vollständigen Oval ergänzt wird, wenn der
Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der
Abdeckung verschließt.
Mit lediglich zwei Formen läßt sich die Abdeckung einschließ
lich der Führungsmittel herstellen, wobei die Abdeckung aus
drei lösbar miteinander verbundenen Formteilen besteht, von
denen zwei die Seitenwände der Abdeckung bilden, überein
stimmend aufgebaut und durch ein oberes Formteil miteinander
verbunden sind, wobei die Seitenwände die auf den Behang wir
kenden Führungsmittel in Form eines zumindest teilweise ab
gerundeten Profils aufweisen, das sich parallel zu den die
untere Öffnung begrenzenden Kanten der Seitenwände erstreckt
und dessen konkave Oberfläche auf den Behang wirkt.
Da die Seitenwände mit einer Form hergestellt werden, sind
die auf den Behang wirkenden Führungsmittel doppelt vorhan
den. Die Abdeckung läßt sich daher sowohl bei links- als auch
rechtsdrehenden Wellen universell einsetzen.
Wird die Lagerung der angetriebenen Welle in den Führungen
für den Fallstab befestigt, sind lediglich vier Montagepunkte
für das Fassadenrollo, nämlich jeweils zwei für jede Führung
erforderlich. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich,
die Lagerung der angetriebenen Welle an der Fassade zu be
festigen.
Insbesondere wenn nicht lediglich einzelne Fenster, sondern
ganze, Fassaden mit den erfindungsgemäßen Fassadenrollos aus
gestattet werden sollen, empfiehlt es sich, daß die Welle ei
nen motorischen Antrieb aufweist. Hierzu kommen sämtliche für
derartige Fassadenrollos bekannten Wellenmotoren in Frage.
Als Behang kommen grundsätzlich sämtliche für den Außenbe
reich geeigneten Beschattungsstoffe zum Einsatz. Zu erwähnen
sind insbesondere Freiluft-Textilien, wie sie üblicherweise
für Markisen, Zelte, Balkonbespannung etc. eingesetzt werden.
Derartige Textilien sind regelmäßig nicht waschbar. Um so
mehr ergibt sich die Notwendigkeit, Verschmutzungen zu ver
hindern, wie dies bei dem erfindungsgemäßen Fassadenrollo der
Fall ist.
Eine verbesserte Wärmeschutzwirkung läßt sich durch einen Be
hang aus aluminiumbedampftem Trägermaterial erzielen. Das
Trägermaterial kann beispielsweise Polyester sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in den Figuren
gezeigten Ausführungsbeispieles des näheren erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Fassa
denrollos,
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht des Fassaden
rollos nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Fassadenrollo nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Detailansicht nach Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Abdeckung
des erfindungsgemäßen Fassadenrollos mit abge
nommenen Seitenwänden sowie
Fig. 6 eine Gesamtansicht mehrerer an einer Fassade mon
tierter Fassadenrollos.
Ein insgesamt mit 1 gekennzeichnetes Fassadenrollo besteht
aus zwei senkrecht an der Fassade angeordneten Führungsprofi
len 2, einer elektromotorisch angetriebenen Welle 3 sowie ei
nem auf der Welle 3 auf- bzw. abwickelbarem Behang 4, der an
seinem freien Ende 5 über eine Nut-Keder-Verbindung 6 mit ei
nem Fallrohr 7 verbunden ist. An seinen äußeren Enden weist
das Fallrohr 7 Führungszapfen 8 auf, die gleitend in vertikal
verlaufenden Nuten 9 der Führungsprofile 2 verschieblich
sind.
Schließlich weist das Fassadenrollo 1 eine insgesamt mit 11
bezeichnete Abdeckung zum Schutz der Welle 3, insbesondere
des aufgewickelten Behanges 4 auf.
Die Abdeckung 11 besteht, wie insbesondere aus Fig. 4 er
sichtlich, aus drei lösbar miteinander verbundenen Formteilen
12a, 12b und 12c, wobei die Formteile 12a, b überein
stimmend aufgebaut sind und die Seitenwände der Abdeckung 11
bilden.
Die Formteile 12a, 12b weisen im Bereich ihrer unteren Rän
der 13a, 13b einstückig angeformte Führungsmittel 14a, 14
b auf, deren Querschnitt ein Halbrundprofil 15a, b ein
schließt, dessen konkave Oberfläche auf den Behang 4 wirkt.
Je nach Auslegung des Fassadenrollos als Rechts- oder Links
dreher kommt ständig das Führungsmittel 14a oder 14b zum
Einsatz. Es hat sich jedoch in der Herstellung als preiswer
ter herausgestellt, die Formteile 12a, 12b mit einer über
einstimmenden Form herzustellen und infolge dessen ein über
zähliges Führungsmittel 14a oder 14b zu haben.
Wie weiter aus Fig. 4 und auch Fig. 5 ersichtlich, geben
die unteren Ränder 13a, 13b eine Öffnung 16 für den Durch
tritt des Behanges 4 frei. Der lichte Abstand zwischen den
unteren Rändern 13a, 13b ist geringfügig größer (etwa 2-5
mm) als der Durchmesser des Fallrohres 7, das bei aufge
wickeltem Behang 4 die untere Öffnung 16 verschließt.
Zwei Anschläge 17a, 17b begrenzen die Aufwärtsbewegung des
Fallrohres 7. Die Anschläge 17a, 17b sind integraler Be
standteil von stirnseitigen Wänden 18a, 18b, die die Ab
deckungen 11 seitlich begrenzen.
Wie insbesondere gut aus Fig. 4 ersichtlich, kann aufgrund
der Führungsmittel 14a, 14b die untere Öffnung 16 so schmal
ausfallen, daß sie mit einem Fallrohr üblicher Abmessungen
bei symmetrischer Lagerung der Abdeckhaube zwischen den Füh
rungsprofilen 2 verschlossen werden kann. Es besteht nicht
die Gefahr, daß der Behang 4 beim Auf- bzw. Abwickeln an den
unteren Rändern 13a, 13b der Abdeckung schleift und ver
schleißt.
Gleichzeitig verhindert die schmale Öffnung 16, daß der auf
gewickelte Behang der Witterung ausgesetzt ist und damit die
letzte frei liegende Wicklung stärker verschmutzt als der
Rest des Behanges.
Schließlich ermöglicht diese Art der Abdeckung ohne besonde
ren zusätzlichen Aufwand die Anordnung von zwei Anschlägen im
Seitenbereich des Fallrohres 7, die stets eine horizontale
Lage des Fallstabes bei aufgewickeltem Behang sicherstellen,
was bei herkömmlichen Fassadenrollos aufgrund der vielfach
ungleichmäßigen Dehnung des Behangstoffes nicht gewährleistet
ist.
Neben den funktionalen Vorteilen des erfindungsgemäßen Fassa
denrollos ist insbesondere auf die optisch ansprechende Form,
die insbesondere aus den perspektivischen Darstellungen der
Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, hinzuweisen.
Fig. 5 verdeutlicht, daß die Abdeckung 11 ein im Querschnitt
unten offenes Oval ist, das durch den im Querschnitt runden
Fallstab zu einem vollständigen Oval ergänzt wird, wenn der
Fallstab bei aufgewickeltem Behang 4 die untere Öffnung 16
der Abdeckung 11 verschließt.
1
Fassadenrollo
2
Führungsprofile
3
Welle
4
Behang
5
freies Ende
6
Nut-Keder Verbindung
7
Fallrohr
8
Führungszapfen
9
Nuten
10
frei
11
Abdeckung
12
a, b, cFormteile
13
a, bUntere Ränder
14
a, bFührungsmittel
15
a, bHalbrundprofile
16
Öffnung
17
a, bAnschläge
18
a, bWände
Claims (9)
1. Fassadenrollo, mit einer angetriebenen Welle im Bereich
des Fenster-Sturzes, um die herum ein durchgehender Be
hang wickelbar ist, der an seinem freien Ende mit einem
Fallstab verbunden ist, der zwischen senkrecht an der
Fassade angeordneten Führungen beweglich angeordnet ist,
sowie einer eine untere Öffnung für den Durchtritt des
Behanges aufweisenden Abdeckung für die Welle, wobei der
Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der
Abdeckung verschließt,
dadurch gekennzeichnet,
- 1. daß mindestens zwei Anschläge (17a, b) für den Fall stab (7) im Bereich von dessen Führungen (2) vorgese hen sind, gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang stößt,
- 2. und im Inneren der Abdeckung (11) auf den Behang wir kende Führungsmittel (14a, b) angeordnet sind, die diesen in Richtung der von den beiden Führungen (2) für den Fallstab (7) aufgespannten Ebene verlagern.
2. Fassadenrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (11) stirnseitig durch die Anschläge
(17a, b) aufweisende Wände (18a, b) begrenzt ist.
3. Fassadenrollo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdeckung (11) einen nach unten zu
offenen, ovalen Querschnitt aufweist, der durch den im
Querschnitt runden Fallstab (7) zu einem vollständigen
Oval ergänzt wird, wenn der Fallstab bei aufgewickeltem
Behang (4) die untere Öffnung (16) der Abdeckung
verschließt.
4. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (11) aus drei lösbar
miteinander verbundenen Formteilen (12a, b, c) besteht,
von denen zwei (12a, b) die Seitenwände der Abdeckung
bilden, übereinstimmend aufgebaut und durch ein oberes
Formteil (12c) miteinander verbunden sind, wobei die
Seitenwände die auf den Behang (4) wirkenden Führungs
mittel (14a, b) in Form eines zumindest teilweise abge
rundeten Profils aufweisen, das sich parallel zu den die
untere Öffnung (16) begrenzenden Kanten (13a, b) der
Seitenwände erstreckt und dessen konkave Oberfläche auf
den Behang wirkt.
5. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung der angetriebenen Welle
(3) in den Führungen (2) für den Fallstab (7) befestigt
ist.
6. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung der angetriebenen Welle
(3) an der Fassade befestigt ist, in der das Fenster
liegt.
7. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Welle (3) einen motorischen An
trieb, insbesondere einen elektromotorischen Antrieb auf
weist.
8. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rollobehang (4) als Freiluft-Tex
tilbehang ausgebildet ist.
9. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behang (4) aus aluminiumbedampf
tem Trägermaterial besteht.
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Publications (1)
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE19808624C1 (de) |
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1998
- 1998-02-28 DE DE1998108624 patent/DE19808624C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: POESTGES, SABINE, 41236 MOENCHENGLADBACH, DE |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: P?STGES, KARL-HEINZ, 41812 ERKELENZ, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |