[go: up one dir, main page]

DE19808624C1 - Fassadenrollo - Google Patents

Fassadenrollo

Info

Publication number
DE19808624C1
DE19808624C1 DE1998108624 DE19808624A DE19808624C1 DE 19808624 C1 DE19808624 C1 DE 19808624C1 DE 1998108624 DE1998108624 DE 1998108624 DE 19808624 A DE19808624 A DE 19808624A DE 19808624 C1 DE19808624 C1 DE 19808624C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
roller blind
facade
cover
blind according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1998108624
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Poestges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POESTGES, SABINE, 41236 MOENCHENGLADBACH, DE
Original Assignee
POESTGES KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POESTGES KARL HEINZ filed Critical POESTGES KARL HEINZ
Priority to DE1998108624 priority Critical patent/DE19808624C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19808624C1 publication Critical patent/DE19808624C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/40Roller blinds
    • E06B9/42Parts or details of roller blinds, e.g. suspension devices, blind boxes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • E06B9/70Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive comprising an electric motor positioned outside the roller

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Blinds (AREA)

Abstract

Um ein Fassadenrollo mit verbessertem Sonnen-, Wärme- und Schallschutz bei gleichzeitig verminderter Verschmutzungsgefahr für den aufgewickelten Behang zu schaffen und zu verhindern, daß der Fallstab bei aufgewickeltem Behang einseitig tiefer hängen kann, wird ein Fassadenrollo (1) vorgeschlagen, bei dem der Fallstab (7) bei aufgewickeltem Behang (4) die untere Öffnung (16) der Abdeckung (11) verschließt, mindestens zwei Anschläge (17a, b) für den Fallstab (7) im Bereich von dessen Führungen (2) vorgesehen sind, gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang (4) stößt und im Inneren der Abdeckung auf den Behang (4) wirkende Führungsmittel (14a, b) angeordnet sind, die diesen in Richtung der von den beiden Führungen (2) für den Fallstab (7) aufgespannten Ebene verlagern.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fassadenrollo mit einer angetrie­ benen Welle im Bereich des Fenster-Sturzes, um die herum ein durchgehender Behang wickelbar ist, der an seinem freien Ende mit einem Fallstab verbunden ist, der zwischen senkrecht an der Fassade angeordneten Führungen beweglich angeordnet ist, sowie einer eine untere Öffnung für den Durchtritt des Behan­ ges aufweisenden Abdeckung für die Welle, wobei der Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der Abdeckung verschließt.
Derartige Fassadenrollos - auch als Senkrecht-Markise, Senk­ rechtbeschattung, Vertikalstore und in bestimmten Ausführun­ gen auch als Markisolette bezeichnet - sind handelsüblich und gehören damit zum Stand der Technik. Es handelt sich stets um sogenannte Außensysteme, die außerhalb des Raumes bzw. Hauses angebracht werden (vgl. Lexikon der textilen Raumausstattung, 2. Auflage 1996, Buch + Medienverlag Buurmann KG).
Das Fassadenrollo dient dem Sonnenschutz. Zugleich reduziert es den Eintritt von Wärmestrahlung, jedoch auch den Wärmever­ lust eines Raumes oder gesamten Gebäudes. Schließlich stellt ein gut schließendes Fassadenrollo eine Schallisolation dar, die sich insbesondere bei geöffnetem Fenster auswirkt.
Fassadenrollos sind regelmäßig für einen nachträglichen Ein­ bau an Fenstern ohne ursprünglichen Sonnen-, Wärme- und Schallschutz geeignet. Je nach Wunsch ist der Antrieb der Welle für den Behang mittels einer Handkurbel oder mit einem Motor möglich. Als Behang wird auf der Welle regelmäßig ein wetterfestes Tuch aufgewickelt, das an seinem freien Ende, d. h. dem an der Welle befestigten Ende des Behanges gegenüber­ liegenden Ende, mit einem Fallstab verbunden ist. Der als Vollprofil oder als Fallrohr beispielsweise mit Quarzsand­ füllung ausgestaltete Fallstab sorgt für eine ausreichende Spannung im Behang.
Der Fallstab und damit der Behang sind zwischen senkrecht an der Fassade angeordneten Führungen beweglich, wobei die Füh­ rungen üblicherweise als Spanndraht-, Stab- oder Schienen­ führungen ausgeführt sind.
Zum Schutz der Welle und des Antriebs sowie insbesondere des Behanges weist ein Fassadenrollo eine Abdeckung auf, die als Kasten bzw. als Halbrundblende mit oder ohne Wetterschenkel an der Vorderseite ausgestaltet ist.
Eine besondere Bauform des Fassadenrollos ist die Markiso­ lette. Hierbei handelt es sich um ein Fassadenrollo mit Aus­ stelltechnik. Ein in der Höhe einstellbarer Teil des Behanges bleibt stets senkrecht vor dem Fenster, während sich der un­ tere Teil ausstellen läßt. Die Markisolette gibt damit die Möglichkeit, das Fassadenrollo dem jeweiligen Sonneneinfall anzupassen. Da derartige Markisoletten im Handel erhältlich und deren Ausstelltechnik zum Stand der Technik gehört, er­ übrigt sich hier eine nähere Beschreibung. Wichtig ist ledig­ lich, daß sich die Erfindung auch an einem als Markisolette ausgestalteten Fassadenrollo realisieren läßt.
Bei den bekannten Fassadenrollos ergibt sich in der Seitenan­ sicht stets ein mehr oder weniger spitzer Winkel zwischen den senkrecht an der Fassade angeordneten Führungen und dem von der Welle abgewickelten Behang, abhängig davon, wie weit der Behang bereits von der Welle abgewickelt wurde. Infolge dessen erfüllen die bekannten Fassadenrollos ihre Sonnen-, Wärme- und Schallschutzfunktion nicht optimal, da zwischen den Führungen und dem Behang stets eine seitliche Öffnung verbleibt, durch die Sonnenlicht, Wärme und Schall hindurch­ treten kann.
Der schräge Verlauf des Behanges von der Wickelwelle in Rich­ tung der Führungen für den Fallstab zwingt zu einer relativ breiten unteren Öffnung in der Abdeckung, damit ein ungestör­ ter Durchtritt des Behanges gewährleistet ist. Die notwendige Breite der unteren Öffnung geht mit einem eingeschränkten Witterungsschutz einher, selbst bei Anordnung eines Wetter­ schenkels. Die Folge ist eine relativ starke Verschmutzung der letzten, nicht durch darüberliegende Wickellagen ge­ schützten Wicklung des Behanges, der über die untere Öffnung der Witterung ausgesetzt ist.
Schließlich hängt bei bekannten Fassadenrollos der Fallstab bei aufgewickeltem Behang häufig einseitig tiefer, was aus unterschiedlichen Dehnungen im insbesondere textilen Behang zurückzuführen ist.
Aus der DE-GM 71 34 852 ist bereits eine Unterleiste für ei­ nen Sonnenschutzvorhang als Außensystem bekannt, dessen Wickelwelle in einem Gehäuse gelagert ist, welches einen Bo­ denschlitz zum Durchtritt des Behanges hat. Die Unterleiste schützt den aufgerollten Behang vor Verschmutzungen, indem sie einen Verbindungsteil, der zur Befestigung an der Vor­ hangbahn dient und sich im aufgerollten Zustand des Behanges im wesentlichen innerhalb des Gehäuses befindet, und einen Abschlußteil hat, der im aufgerollten Zustand des Behanges den Bodenschlitz nach Art eines Deckels verschließt.
Nachteilig bei dieser Lösung ist, daß anstelle der üblichen kompakt bauenden Abdeckungen ein spezielles, relativ großes Gehäuse erforderlich ist, daß das weit in das Gehäuse ragende Verbindungsteil der Unterleiste aufnehmen kann. Der Boden­ schlitz zum Durchtritt des Behanges muß für den Durchtritt des Verbindungsteils relativ breit sein.
Ferner ist in der DE 196 05 629 A1 ein Rolladen mit einer End­ leiste an dem Behang beschrieben, die bei abgewickeltem Be­ hang auf einer Schwelle, beispielsweise einer Fensterbank aufliegt. Kommt es mangels Ebenheit dieser Schwelle zu Bie­ gungen der Endleiste, resultieren hieraus Verformungen des gesamten Behanges. Es wird deshalb vorgeschlagen, daß die Endleiste wenigstens ein Abstützorgan umfaßt, dessen bezüg­ lich des unteren Randes der Endleiste hervorstehende Höhe einstellbar ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, ein Fassadenrollo, insbesondere mit kompakt bauender Abdeckung zu schaffen, das bei ver­ bessertem Sonnen-, Wärme- und Schallschutz sowie gleichzeitig verminderter Verschmutzungsgefahr für den aufgewickelten Be­ hang eine zuverlässige Funktion auch bei unterschiedlichen Dehnungen des Behanges unterstützt.
Diese Aufgabe wird bei einem Fassadenrollo der eingangs er­ wähnten Art dadurch gelöst, daß mindestens zwei Anschläge für den Fallstab im Bereich von dessen Führungen vorgesehen sind, gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang stößt, und im Inneren der Abdeckung auf den Behang wirkende Führungsmittel angeordnet sind, die diesen in Richtung der von den beiden Führungen für den Fallstab aufgespannten Ebene verlagern.
Die auf den Behang wirkenden Führungsmittel erlauben es, die untere Öffnung für den Durchtritt des Behanges so klein zu gestalten, daß ein herkömmlicher Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der Abdeckung verschließen kann. Damit ist das Verschmutzungsproblem wirksam gelöst.
Die ebenfalls zum Ende des Aufwickelns zum Einsatz kommenden Anschläge gleichen mit Hilfe des Antriebs unterschiedliche Dehnungen im Behang aus und sorgen damit für eine stets ge­ rade Anlage des Fallstabes an den beiden Anschlägen.
Besonders formschön fügt sich der Fallstab in die Abdeckung ein, wenn die Abdeckung einen nach unten zu offenen, ovalen Querschnitt aufweist, der durch den im Querschnitt runden Fallstab zu einem vollständigen Oval ergänzt wird, wenn der Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der Abdeckung verschließt.
Mit lediglich zwei Formen läßt sich die Abdeckung einschließ­ lich der Führungsmittel herstellen, wobei die Abdeckung aus drei lösbar miteinander verbundenen Formteilen besteht, von denen zwei die Seitenwände der Abdeckung bilden, überein­ stimmend aufgebaut und durch ein oberes Formteil miteinander verbunden sind, wobei die Seitenwände die auf den Behang wir­ kenden Führungsmittel in Form eines zumindest teilweise ab­ gerundeten Profils aufweisen, das sich parallel zu den die untere Öffnung begrenzenden Kanten der Seitenwände erstreckt und dessen konkave Oberfläche auf den Behang wirkt.
Da die Seitenwände mit einer Form hergestellt werden, sind die auf den Behang wirkenden Führungsmittel doppelt vorhan­ den. Die Abdeckung läßt sich daher sowohl bei links- als auch rechtsdrehenden Wellen universell einsetzen.
Wird die Lagerung der angetriebenen Welle in den Führungen für den Fallstab befestigt, sind lediglich vier Montagepunkte für das Fassadenrollo, nämlich jeweils zwei für jede Führung erforderlich. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, die Lagerung der angetriebenen Welle an der Fassade zu be­ festigen.
Insbesondere wenn nicht lediglich einzelne Fenster, sondern ganze, Fassaden mit den erfindungsgemäßen Fassadenrollos aus­ gestattet werden sollen, empfiehlt es sich, daß die Welle ei­ nen motorischen Antrieb aufweist. Hierzu kommen sämtliche für derartige Fassadenrollos bekannten Wellenmotoren in Frage.
Als Behang kommen grundsätzlich sämtliche für den Außenbe­ reich geeigneten Beschattungsstoffe zum Einsatz. Zu erwähnen sind insbesondere Freiluft-Textilien, wie sie üblicherweise für Markisen, Zelte, Balkonbespannung etc. eingesetzt werden. Derartige Textilien sind regelmäßig nicht waschbar. Um so mehr ergibt sich die Notwendigkeit, Verschmutzungen zu ver­ hindern, wie dies bei dem erfindungsgemäßen Fassadenrollo der Fall ist.
Eine verbesserte Wärmeschutzwirkung läßt sich durch einen Be­ hang aus aluminiumbedampftem Trägermaterial erzielen. Das Trägermaterial kann beispielsweise Polyester sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispieles des näheren erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Fassa­ denrollos,
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht des Fassaden­ rollos nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Fassadenrollo nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Detailansicht nach Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Abdeckung des erfindungsgemäßen Fassadenrollos mit abge­ nommenen Seitenwänden sowie
Fig. 6 eine Gesamtansicht mehrerer an einer Fassade mon­ tierter Fassadenrollos.
Ein insgesamt mit 1 gekennzeichnetes Fassadenrollo besteht aus zwei senkrecht an der Fassade angeordneten Führungsprofi­ len 2, einer elektromotorisch angetriebenen Welle 3 sowie ei­ nem auf der Welle 3 auf- bzw. abwickelbarem Behang 4, der an seinem freien Ende 5 über eine Nut-Keder-Verbindung 6 mit ei­ nem Fallrohr 7 verbunden ist. An seinen äußeren Enden weist das Fallrohr 7 Führungszapfen 8 auf, die gleitend in vertikal verlaufenden Nuten 9 der Führungsprofile 2 verschieblich sind.
Schließlich weist das Fassadenrollo 1 eine insgesamt mit 11 bezeichnete Abdeckung zum Schutz der Welle 3, insbesondere des aufgewickelten Behanges 4 auf.
Die Abdeckung 11 besteht, wie insbesondere aus Fig. 4 er­ sichtlich, aus drei lösbar miteinander verbundenen Formteilen 12a, 12b und 12c, wobei die Formteile 12a, b überein­ stimmend aufgebaut sind und die Seitenwände der Abdeckung 11 bilden.
Die Formteile 12a, 12b weisen im Bereich ihrer unteren Rän­ der 13a, 13b einstückig angeformte Führungsmittel 14a, 14 b auf, deren Querschnitt ein Halbrundprofil 15a, b ein­ schließt, dessen konkave Oberfläche auf den Behang 4 wirkt. Je nach Auslegung des Fassadenrollos als Rechts- oder Links­ dreher kommt ständig das Führungsmittel 14a oder 14b zum Einsatz. Es hat sich jedoch in der Herstellung als preiswer­ ter herausgestellt, die Formteile 12a, 12b mit einer über­ einstimmenden Form herzustellen und infolge dessen ein über­ zähliges Führungsmittel 14a oder 14b zu haben.
Wie weiter aus Fig. 4 und auch Fig. 5 ersichtlich, geben die unteren Ränder 13a, 13b eine Öffnung 16 für den Durch­ tritt des Behanges 4 frei. Der lichte Abstand zwischen den unteren Rändern 13a, 13b ist geringfügig größer (etwa 2-5 mm) als der Durchmesser des Fallrohres 7, das bei aufge­ wickeltem Behang 4 die untere Öffnung 16 verschließt.
Zwei Anschläge 17a, 17b begrenzen die Aufwärtsbewegung des Fallrohres 7. Die Anschläge 17a, 17b sind integraler Be­ standteil von stirnseitigen Wänden 18a, 18b, die die Ab­ deckungen 11 seitlich begrenzen.
Wie insbesondere gut aus Fig. 4 ersichtlich, kann aufgrund der Führungsmittel 14a, 14b die untere Öffnung 16 so schmal ausfallen, daß sie mit einem Fallrohr üblicher Abmessungen bei symmetrischer Lagerung der Abdeckhaube zwischen den Füh­ rungsprofilen 2 verschlossen werden kann. Es besteht nicht die Gefahr, daß der Behang 4 beim Auf- bzw. Abwickeln an den unteren Rändern 13a, 13b der Abdeckung schleift und ver­ schleißt.
Gleichzeitig verhindert die schmale Öffnung 16, daß der auf­ gewickelte Behang der Witterung ausgesetzt ist und damit die letzte frei liegende Wicklung stärker verschmutzt als der Rest des Behanges.
Schließlich ermöglicht diese Art der Abdeckung ohne besonde­ ren zusätzlichen Aufwand die Anordnung von zwei Anschlägen im Seitenbereich des Fallrohres 7, die stets eine horizontale Lage des Fallstabes bei aufgewickeltem Behang sicherstellen, was bei herkömmlichen Fassadenrollos aufgrund der vielfach ungleichmäßigen Dehnung des Behangstoffes nicht gewährleistet ist.
Neben den funktionalen Vorteilen des erfindungsgemäßen Fassa­ denrollos ist insbesondere auf die optisch ansprechende Form, die insbesondere aus den perspektivischen Darstellungen der Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, hinzuweisen.
Fig. 5 verdeutlicht, daß die Abdeckung 11 ein im Querschnitt unten offenes Oval ist, das durch den im Querschnitt runden Fallstab zu einem vollständigen Oval ergänzt wird, wenn der Fallstab bei aufgewickeltem Behang 4 die untere Öffnung 16 der Abdeckung 11 verschließt.
Bezugszeichenliste
1
Fassadenrollo
2
Führungsprofile
3
Welle
4
Behang
5
freies Ende
6
Nut-Keder Verbindung
7
Fallrohr
8
Führungszapfen
9
Nuten
10
frei
11
Abdeckung
12
a, b, cFormteile
13
a, bUntere Ränder
14
a, bFührungsmittel
15
a, bHalbrundprofile
16
Öffnung
17
a, bAnschläge
18
a, bWände

Claims (9)

1. Fassadenrollo, mit einer angetriebenen Welle im Bereich des Fenster-Sturzes, um die herum ein durchgehender Be­ hang wickelbar ist, der an seinem freien Ende mit einem Fallstab verbunden ist, der zwischen senkrecht an der Fassade angeordneten Führungen beweglich angeordnet ist, sowie einer eine untere Öffnung für den Durchtritt des Behanges aufweisenden Abdeckung für die Welle, wobei der Fallstab bei aufgewickeltem Behang die untere Öffnung der Abdeckung verschließt, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß mindestens zwei Anschläge (17a, b) für den Fall­ stab (7) im Bereich von dessen Führungen (2) vorgese­ hen sind, gegen die der Fallstab bei aufgewickeltem Behang stößt,
  • 2. und im Inneren der Abdeckung (11) auf den Behang wir­ kende Führungsmittel (14a, b) angeordnet sind, die diesen in Richtung der von den beiden Führungen (2) für den Fallstab (7) aufgespannten Ebene verlagern.
2. Fassadenrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (11) stirnseitig durch die Anschläge (17a, b) aufweisende Wände (18a, b) begrenzt ist.
3. Fassadenrollo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abdeckung (11) einen nach unten zu offenen, ovalen Querschnitt aufweist, der durch den im Querschnitt runden Fallstab (7) zu einem vollständigen Oval ergänzt wird, wenn der Fallstab bei aufgewickeltem Behang (4) die untere Öffnung (16) der Abdeckung verschließt.
4. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (11) aus drei lösbar miteinander verbundenen Formteilen (12a, b, c) besteht, von denen zwei (12a, b) die Seitenwände der Abdeckung bilden, übereinstimmend aufgebaut und durch ein oberes Formteil (12c) miteinander verbunden sind, wobei die Seitenwände die auf den Behang (4) wirkenden Führungs­ mittel (14a, b) in Form eines zumindest teilweise abge­ rundeten Profils aufweisen, das sich parallel zu den die untere Öffnung (16) begrenzenden Kanten (13a, b) der Seitenwände erstreckt und dessen konkave Oberfläche auf den Behang wirkt.
5. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der angetriebenen Welle (3) in den Führungen (2) für den Fallstab (7) befestigt ist.
6. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der angetriebenen Welle (3) an der Fassade befestigt ist, in der das Fenster liegt.
7. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (3) einen motorischen An­ trieb, insbesondere einen elektromotorischen Antrieb auf­ weist.
8. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollobehang (4) als Freiluft-Tex­ tilbehang ausgebildet ist.
9. Fassadenrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (4) aus aluminiumbedampf­ tem Trägermaterial besteht.
DE1998108624 1998-02-28 1998-02-28 Fassadenrollo Expired - Fee Related DE19808624C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998108624 DE19808624C1 (de) 1998-02-28 1998-02-28 Fassadenrollo

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998108624 DE19808624C1 (de) 1998-02-28 1998-02-28 Fassadenrollo

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19808624C1 true DE19808624C1 (de) 1999-11-11

Family

ID=7859309

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998108624 Expired - Fee Related DE19808624C1 (de) 1998-02-28 1998-02-28 Fassadenrollo

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19808624C1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009007682A1 (de) * 2009-02-05 2010-08-19 Roma Rolladensysteme Gmbh Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung
EP2305944A3 (de) * 2009-10-05 2014-04-09 WAREMA Renkhoff SE Verschattungsanlage mit Behangumlenkung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7134852U (de) * 1971-12-02 Hueppe J Unterleiste für einen aufrollbaren Sonnenschutzvorhang
DE4104749C2 (de) * 1991-02-15 1993-10-07 Perfecta Rolladen Gmbh Rolladen
DE19605629A1 (de) * 1995-02-21 1996-08-22 Bubendorff Sa Rolladen für Türen, Fenster oder dergleichen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7134852U (de) * 1971-12-02 Hueppe J Unterleiste für einen aufrollbaren Sonnenschutzvorhang
DE4104749C2 (de) * 1991-02-15 1993-10-07 Perfecta Rolladen Gmbh Rolladen
DE19605629A1 (de) * 1995-02-21 1996-08-22 Bubendorff Sa Rolladen für Türen, Fenster oder dergleichen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009007682A1 (de) * 2009-02-05 2010-08-19 Roma Rolladensysteme Gmbh Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung
EP2216486A3 (de) * 2009-02-05 2012-11-21 Roma Kg Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung
DE102009007682B4 (de) * 2009-02-05 2013-03-07 Roma Kg Vorrichtung zum Verschließen einer Gebäudeöffnung
EP2305944A3 (de) * 2009-10-05 2014-04-09 WAREMA Renkhoff SE Verschattungsanlage mit Behangumlenkung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69519764T2 (de) Jalousierbarer Rolladen
DE3521084C2 (de)
DE8990082U1 (de) Jalousievorrichtung für ein Fenster in einem geneigten Dach
DE102019008027A1 (de) Sonnenschutz
DE10126729B4 (de) Rollladenvorrichtung
DE19808624C1 (de) Fassadenrollo
DE19805272B4 (de) Einrichtung zum Schützen, Abdecken, Verschließen, Abtrennen o. dgl. Abgrenzen von Bereichen
DE19513925C2 (de) Zusatzrollo
CH571641A5 (en) Hinged-slatted venetian draw-blind - with bottom slat angled when lowered for progressive angled overlap on raising
DE19830195B4 (de) Verschlusseinrichtung für Einfahröffnungen, insbesondere von Garagen
DE29902888U1 (de) Fenster- oder Türanordnung an Wohnwagen, Wohnmobilen oder sonstigen Fahrzeugen
AT508177B1 (de) Rollladen mit führungsschienen und anschlägen
DE4304923A1 (de) Rolladenelement und damit ausgerüstetes Gebäude
EP4446556B1 (de) Gebäudeöffnungsverschattungsvorrichtung und seitenführungsschiene hierfür
DE9210938U1 (de) Rollo-Vorrichtung
EP1172513B1 (de) Aufnahmekasten für Sonnenschutz-, Wetterschutz- und/oder Verdunklungseinrichtungen an Fenstern und Türen
DE202015009572U1 (de) Raffstore
DE19706314A1 (de) Führungsleiste für Rolladenpanzer
DE8327232U1 (de) Jalousie zum abdecken einer wandoeffnung
DE19839332A1 (de) Multifunktionsrolladen
DE19809025C2 (de) Fassadenrollo und Führungsschiene für ein Fassadenrollo
DE3815493A1 (de) Feuerdaemmendes rolltor
DE8633840U1 (de) Vorgefertigte Fenster- und Rolladenvorrichtung für Häuser u. dgl.
DE202009009925U1 (de) Gelenkarmmarkise mit zusätzlichem Sonnenschutz
DE1509395C (de) Sonnenschutzvorrichtung vor Gebäude fenstern

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of patent without earlier publication of application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: POESTGES, SABINE, 41236 MOENCHENGLADBACH, DE

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: P?STGES, KARL-HEINZ, 41812 ERKELENZ, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee