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DE20002570U1 - Kite - Google Patents

Kite

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Publication number
DE20002570U1
DE20002570U1 DE20002570U DE20002570U DE20002570U1 DE 20002570 U1 DE20002570 U1 DE 20002570U1 DE 20002570 U DE20002570 U DE 20002570U DE 20002570 U DE20002570 U DE 20002570U DE 20002570 U1 DE20002570 U1 DE 20002570U1
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DE
Germany
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kite according
cell walls
kite
stiffeners
stabilizing element
Prior art date
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DE20002570U
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English (en)
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Individual
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Publication date
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Publication of DE20002570U1 publication Critical patent/DE20002570U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/10Kite-sails; Kite-wings; Control thereof; Safety means therefor
    • B63H8/14Ram-air kites, i.e. kites at least partly inflated by air entering their leading edges during use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/06Kites
    • B64C2031/065Kites of inflatable wing type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

TIEDTKE - BÜHLTNG - MfäE SbPARTNER (GbR) &Ggr;
TBK-Patent POB 20 19 18 80019 München Patentanwälte
Dipl.-Ing. Harro Tiedtke Dipl.-Chem. Gerhard Bühling Dipl.-Ing. Reinhard Kinne Dipl.-Ing. Hans-Bernd Pellmann Dipl.-Ing. Klaus Grams Dipl.-Ing. Aurel Vollnhals Dipl.-Ing. Thomas J.A. Leson Dipl.-Ing. Dr. Georgi Chivarov Dipl.-Ing. Matthias Grill Dipl.-Ing. Hans-Ludwig Trösch Dipl.-Ing. Alexander Kühn Dipl.-Chem. Dr. Andreas Oser Dipl.-Ing. Rainer Böckelen Dipl.-Ing. Olaf Ungerer Dipl.-Ing. Jürgen Feldmeier Dipl.-Ing. Stefan Klingele Dipl.-Chem. Stefan Bühling
14. Februar 2000
DE 26254
1. MICHAEL SCHWEIGER
2. ACHIM SCHISZLER
83646 Bad Tölz / DE
„KITE"
Deutsche Bank München Dresdner Bank München Postbank München
DaMchi-Kangyo Bank München Sanwa Bank Düsseldorf
Kto. 286 1060 BLZ 700 700 Kto. 3939 844 BLZ 700 800
Kto!j5}O42 *BLZ f 00»2O7 |0
Telefon: +49 89 544690
Telefax (G3): +49 89 532611 "Qelei?x(G3+G4): +49 89 5329095 &sfgr;-Majl: postoffice@tbk-patent.de ,Internet: http://www.tbk-patent.de Bavarfaring 4-6, 80336 München
DE26254
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Kite, das im wesentlichen das Profil eines Flügels aufweist und dazu dient, Personen oder Geräte durch Windkraft zu ziehen.
Besonders in der Surfszene haben sich derartige Kites verbreitet, die Gleitschirmen ähneln und mittels Leinen mit dem Gurt eines Surfers verbunden werden, um diesen auf einem Surfbrett durch das Wasser zu ziehen. Auch zum Antrieb von Strandbuggys und dergleichen werden derartige Kites verwendet.
Herkömmliche Kites sind ähnlich wie Gleitschirme aufgebaut, d.h. sie weisen eine Kappe auf, deren Profil durch Luft, die über Einlassöffnungen in die Kappe einströmt, erst ausgebildet wird. Die das Profil bildende Kappe weist ein Obersegel und ein Untersegel auf, die zumindest über profilbildende Zellwände verbunden sind. Im vorderen Bereich der Kappe, meistens an der Unterseite, sind Einlassöffnungen vorgesehen, durch die der Wind in die Kammern der Kappe eintritt und das eigentliche Profil aufstellt.
Bei Kites, die auf dem Wasser verwendet werden, um Surfer und dergleichen durch das Wasser zu ziehen, hat sich die Wasserstartfähigkeit als problematisch erwiesen, da einerseits Wasser in die Kappe eintreten kann, wenn diese auf dem Wasser liegt, was dazu führen kann, dass das Tuch der Kappe im Inneren der Kappe aneinander haftet, was ein Ausbilden des gewünschten Profils erschwert, und zum anderen, wenn die nicht gefüllte Kappe auf dem Wasser liegt, die Gefahr besteht, dass die Einlassöffnungen auf
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dem Wasser zu liegen kommen, so dass ein Eintreten von Wind in die Kappe erschwert oder sogar unmöglich wird.
Auch bei Kites, die nicht auf dem Wasser verwendet werden, hat sich die Befüllung des Kite mit Luft zur Ausbildung des Profils und damit zur Startfähigkeit bzw. die Möglichkeit, das Kite in den Betriebszustand aufziehen zu können, teilweise als problematisch erwiesen, wenn das Kite während der Benutzung durch Strömungsabriss ungünstig im nicht gefüllten Zustand auf dem Boden zu liegen kommt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kite zu schaffen, das auch unter ungünstigen Umständen gut zu starten ist.
Die Aufgabe wird durch Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Mit der Erfindung wird ein Kite geschaffen, das eine profilierte Kappe aufweist, die in mehrere Kammern unterteilt ist und im wesentlichen durch Obersegel, Untersegel und Zellwände gebildet wird. Die Zellwände verlaufen im wesentlichen in Profilrichtung und sind mittels einer Aussteifung versteift.
Durch diese Aussteifung wird erreicht, dass die Zellwände nicht in sich zusammen fallen, sondern wie steife Rippen stehen bleiben. Wenngleich die versteiften Zellwände grundsätzlich umklappen können, so dass die Kappe trotz Versteifung der Zellwände so stark zusammenfällt, dass der Lufteintritt durch die Einlassöffnungen unmöglich oder stark behindert ist, tritt ein derartiges Umklappen im Normalfall nicht auf. Durch das Ober- und Untersegel wird eine Zugkraft auf die Zellwände aufgebracht, die verhindert, dass diese komplett umklappen. Selbst wenn die Kappe weitgehend entleert zusammenfällt, wird diese so zu liegen kommen, dass zumindest bei einigen Kammern Spannung
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auf dem Ober- oder Untersegel ist, so dass die Zellwände dieser Kammern am Umklappen gehindert werden. Wenn aber die Eintrittsöffnungen dieser Kammern offen sind und die Kammern zumindest weitgehend offen sind, können diese Kammern leicht durch die eintretende Luft befüllt werden. Über Öffnungen in den Zellwänden, sogenannte Crossports, werden dann auch die Nachbarkammern befüllt, selbst wenn bei diesen eine Befüllung über die Eintrittsöffnungen nicht möglich ist.
Die Aussteifungen können mit den Zellwänden auf verschiedenste Art und Weise verbunden werden. Diese können aufgenäht, aufgeklebt werden oder mittels anderer form- oder kraftschlüssiger Verbindungsmittel, beispielsweise Klettverschlüsse, Reißverschlüsse oder dergleichen mit der Zellwand verbunden sein.
Die Zellwände können auch zumindest in Teilbereichen doppellagig ausgebildet sein und die Versteifung kann zwischen den Lagen angeordnet sein, indem diese beispielsweise einfach in den Zwischenraum eingeschoben wird und, falls erforderlich, beispielsweise mittels eines Klettverschlusses gesichert wird.
Zweckmäßig besteht die Aussteifung aus einem flächigem Material. Bewährt haben sich grundsätzlich schaumstoff- oder styroporartige Materialien. Je nach Art der Konstruktion können auch andere Materialien, beispielsweise Mylar, zum Einsatz kommen.
Die Aussteifung kann im wesentlichen den Umriss oder die Form der Zellwand aufweisen, wobei die Zellwand besonders im vorderen Bereich ausgesteift sein sollte, um ein Offenhalten der Eintrittsöffnung zu gewährleisten. Weiterhin ist eine Aussteifung im oberen Bereich, also im Bereich
des Obersegels vorteilhaft. Wird die Versteifung nicht bis zum Achterliek geführt, also der hintere Bereich der Zellwand nicht ausgesteift, ergibt sich eine genau definierte Stelle, an der das Profil durch Herabziehen des Achterlieks beispielsweise mittels Bremsleinen verändert werden kann. Wird dagegen die Aussteifung über die ganze Länge der Zellwand vorgesehen, kann eine erwünschte Profilveränderung erschwert sein.
Die Aussteifung kann Ausnehmungen aufweisen, wodurch zum einen deren Gewicht vermindert werden kann, ohne die Steifigkeit wesentlich zu reduzieren. Weiterhin können Ausnehmungen erforderlich sein, um eine Verbindung der Kammern über Öffnungen in den Zellwänden, sogenannten Crossports, zu ermöglichen. Über Ausnehmungen kann jedoch auch die erzielte Steifigkeit differenziert beeinflusst werden. Ausnehmungen wie auch eine Reduzierung der Stärke der Versteifung können vorgesehen werden, um die Steifigkeit der Versteifung in bestimmten Bereichen oder Richtungen zu reduzieren.
Die Aussteifung kann nach unten weisende Stege aufweisen. Wird die Aussteifung nicht vollflächig ausgeführt, können nach unten weisende Stege vorgesehen werden, die zu den Stellen am Untersegel führen, an denen die Leinen der Kappe angelenkt sind. Auf diese Weise können derartige Aussteifungen wie auch vollflächige Aussteifungen die Verteilung des Leinenzuges auf die Zellwände bzw. die Kappe verbessern.
Zusätzlich zu den beschriebenen Aussteifungen der Zellwände können zwischen Zellwänden Versteifungen vorgesehen sein. Diese können in einem im wesentlichen rechten Winkel zu den Zellwänden angeordnet sein. Bei einer derartigen Anordnung
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bietet es sich an, die Versteifungen am Ober-, eventuell auch am Untersegel, vorzusehen bzw. an diesen zu führen.
Die Versteifungen können auch in einem Winkel deutlich kleiner als 90°, bevorzugt ca. 45°, zu den Zellwänden angeordnet sind. Zwei benachbarte Versteifungen können etwa V-Form aufweisen. Zwischen zwei Zellwänden können auch zwei Versteifungen vorgesehen sein, die zusammen etwa eine X-Form aufweisen. Zwei Versteifungen können miteinander verbunden sein. Derartige Konstruktionen werden anhand der Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Zwischen benachbarten Zellwänden kann jeweils nur eine Versteifung vorgesehen sein oder auch mehrere, die in Profilrichtung hintereinander oder versetzt angeordnet sein können. Die Breite der Versteifungen in Profilrichtung kann unterschiedlich bemessen werden. Grundsätzlich kann etwa derselbe Effekt, der mit einer breiten Versteifung erzielt wird, auch mit zwei schmalen beabstandeten Versteifungen erzielt werden. Wie ausgeführt, können auch mehrere bevorzugt schmale Versteifungen hintereinander oder leicht versetzt vorgesehen sein.
Die Verbindung von Aussteifungen oder Versteifungen miteinander oder mit anderen Elementen des Kite kann mittels Nähen, Kleben, oder kraft- oder formschlüssiger Verbindungselemente erfolgen. Es können aber auch elastische Verbindungsmittel zum Einsatz kommen, die die Bewegung der Kappe in sich nicht so stark beeinträchtigen und die Profilausbildung nicht so stark beeinflussen wie eine steife Verbindung.
Weiterhin kann im wesentlichen quer zur Profilrichtung ein versteifendes Stabilisierungselement vorgesehen werden. Das Stabilisierungselement kann mit Zellwänden verbunden sein.
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Diese Verbindung kann mittels Einschnürungen am Stabilisierungselement geschaffen werden, die mit entsprechenden evtl. elastisch ausgebildeten Öffnungen in den Zellwänden in Eingriff kommen, die so bemessen sind, dass ein ungewolltes Verschieben des Stabilisierungselements weitgehend ausgeschlossen ist.
Das Stabilisierungselement kann aus einem aufblasbaren Holm oder einer zerlegbaren Stange bestehen. Eine Stange kann aus mehreren mittels Gummizügen oder Federn verbundenen Elementen bestehen, die ähnlich einer Zeltstange leicht zusammen gesteckt werden können.
Das Stabilisierungselement kann durch Ausnehmungen in Zellwänden verlaufen. Das Stabilisierungselement kann so angeordnet werden, dass es durch die Crossports der Zellwände verläuft. Das Stabilisierungselement kann nur an den Enden mit der Kappe verbunden sein, um diese in Querrichtung aufzuspannen bzw. ein Zusammenfallen in Querrichtung zu vermeiden. Es muss also nicht unbedingt mit Zellwänden verbunden sein. Natürlich kann das Element mit einzelnen oder auch mit allen Zellwänden verbunden sein. Grundsätzlich genügt es jedoch, wenn das Element in der Kappe ggf. auch spannungsfrei angeordnet ist und so ein Zusammenfallen der Kappe in Querrichtung wirksam verhindert.
Wird das Stabilisierungselement in die Kappe eingespannt, beeinflusst dieses die Profilausbildung, was, wenn dieser Effekt berücksichtigt wird, erwünscht sein kann, aber nicht zwangsläufig unbedingt erwünscht ist. Bei einer spannungsfreien Anordnung tritt keine Profilbeeinflussung auf. Eine derartige Anordnung kann beispielsweise mittels hülsenartiger Aufnahmen geschaffen werden, in denen das Element gleiten kann. Aber auch schlaufenartige Aufhängungen und dergleichen sind hierzu geeignet. Die Aufnahme des Elements
kann auch in einem schlauchartigen Kanal erfolgen, so dass das Element einfach von außen, beispielsweise von der Seite her eingeschoben und arretiert wird. Dabei kann der Kanal und die Arretierung so beschaffen sein, dass eine spannungsfreie Aufnahme erfolgt oder eine gewisse Spannung auf die Kappe aufgebracht wird. Ein derartiger Kanal kann an verschiedensten Stellen mit der Kappe verbunden sein.
Die Erfindung wird näher anhand konkreter Ausführungsbeispiele beschrieben.
Figur 1 zeigt die Kappe eines Kite
Figur 2 zeigt eine versteifte Zellwand gemäss einer ersten Ausführungsform
Figur 3 zeigt eine versteifte Zellwand gemäss einer zweiten Ausführungsform
Figur 4 zeigt Versteifungen zwischen zwei Zellwänden gemäss der ersten Ausführungsform
Figur 5 zeigt Versteifungen zwischen zwei Zellwänden gemäss der zweiten Ausführungsform
Figur 6 zeigt eine Ausführungsform mit Stabilisierungselement
Figur 1 zeigt die Kappe 1 des Kite in perspektivischer Darstellung mit Leinen 2, mittels denen die Kappe 1 mit dem Surfer oder dergleichen verbunden wird. Im wesentlichen besteht die Kappe 1 aus einem Obersegel 3, einem Untersegel 4 und Zellwänden 5, die die Kappe 1 in mehrere längliche Zellen 6 unterteilen, die im Bereich der Profilnase Einlassöffnungen 7 aufweisen, über die Wind in die Zellen 6
eintritt und somit das Profil ausgebildet wird. Die äußeren Zellen verfügen nicht über Einlassöffnungen 7, sondern werden ausschließlich über Öffnungen in den Zellwänden von den inneren Zellen 6 her mit Luft beaufschlagt.
Figur 2 zeigt eine Zellwand 5 mit aufgebrachter Aussteifung 8. Die Zellwand 5 ist mit Öffnungen, sog. Crossports 9 versehen, die ein Durchtreten von Luft von einer Zelle in die benachbarte Zelle ermöglichen. Fast auf die gesamte Zellwand 5 ist eine flächige, im wesentlichen aus Styropor bestehende Aussteifung 8 aufgenäht. Nur im hinteren Bereich wird auf die Aussteifung 8 verzichtet, um ein Herunterziehen des Achterlieks 10 und des hinteren Bereichs der Kappe 1 zur Erhöhung der Profilwölbung nicht zu behindern. Wird die Steuerleine 12 zur Erhöhung der Profilwölbung herunter gezogen, wird das Profil ganz definiert an der Hinterkante 11 der Aussteifung 8 abgebogen und klappenartig deformiert.
Figur 3 zeigt eine andere Variante, bei der keine vollflächige Aussteifung 8 zum Einsatz kommt, sondern eine Aussteifung 8, die den gesamten Nasenbereich der Zellwand sowie weitgehend den oberen Bereich der Zellwand 5 aussteift, jedoch auf deren Unterseite Bereiche unausgesteift belässt. Diese Konstruktion kann relativ leicht ausgeführt werden und erzielt dennoch eine ausreichende Steifigkeit. Vom oberen Bereich der Aussteifung 8 erstrecken sich V-förmige Stege 13 nach unten, die am Untersegel 4 an den Stellen enden, an denen die Leinen 2 angelenkt sind. Durch diese Stege 13 wird nicht nur die Steifigkeit der Zellwand 5 erhöht, sondern auch die Zugkraft der Leinen 2 besser von den Anlenkpunkten am Untersegel 4 über die Zellwand 5 auf die gesamte Kappe 1 verteilt.
Von diesen Aussteifungen 8 abgesehen, können noch Versteifungen 14 zwischen den Zellwänden 5 vorgesehen sein, wie aus Figur 4 ersichtlich. Bewährt hat sich dabei eine V-förmige Anordnung, bei der zwei Versteifungen 14 von der Unterkante der Zellwände 5 zur Oberkante oder dem oberen Bereich einer dazwischen liegenden Zellwand 5 verlaufen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Versteifungen an beiden Enden mit der jeweiligen Zellwand 5 vernäht. Bei dieser Ausführungsform handelt es sich bei den Versteifungen 14 um bandartige, aber relativ steife Elemente aus Styropor, die eine Breite von nur einigen Zentimetern aufweisen. Derartige Versteifungen 14 können nur an einer Stelle zwischen zwei benachbarten Zellwänden vorgesehen sein oder aber an mehreren Stellen. Zweckmäßig sind bei dieser Ausführungsform zwei Versteifungen 14 in Profilrichtung hintereinander im vorderen Bereich vorgesehen. Es können jedoch auch mehrere derartige Versteifungen 14 über die Profiltiefe vorgesehen werden.
Mit derartigen Versteifungen 14 versehene Zellwände 5 können nicht mehr umklappen, da sich durch die Einbeziehung des Obersegels 3 und des Untersegels 4 eine fachwerkartige Struktur ergibt. Da zwar die Versteifungen 14 und die Aussteifungen 8 aus einem relativ festen steifen Material bestehen, nicht jedoch das Ober- und Untersegel 3,4 könnte die Kappe 1 allenfalls so zusammengeschoben werden, dass die Zellwände 5 aufeinander zu liegen kommen. Durch die V-förmige Anordnung müssten allerdings die Zellwände 5, bei denen die Versteifungen 14 im oberen Bereich angelenkt sind, angehoben werden, damit die Zellwände 5 aufeinander zu liegen kommen. Durch die Schwerkraft kommen die Zellwände 5 jedoch nahezu immer in der aus Figur 4 ersichtlichen Weise zu liegen. Lediglich zum Verpacken des Kite kann die Kappe 1 vom Benutzer in der Weise zusammengelegt werden, dass die Zellwände 5 aufeinander zu liegen kommen.
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Sobald die Kappe 1 jedoch etwas auseinander gezogen wird, kommt diese, wie in Figur 4 zu sehen, zu liegen.
Figur 5 zeigt eine alternative Konstruktion, bei der die Versteifungen 14 X-förmig angeordnet sind. Bei der gezeigten Variante sind die Versteifungen im Knotenpunkt der X-förmigen Anordnung miteinander verbunden. Die das „X" bildenden Versteifungen 14 können jedoch auch hintereinander, also versetzt ohne gegenseitige Verbindung angeordnet werden. Wie bei der Ausführungsform gemäss Figur 4 können über die Profiltiefe mehrere Versteifungen 14 hintereinander vorgesehen sein.
Bei der dargestellten Variante werden die Zellwände 5 sehr gut auseinander gespreizt, weitgehend unabhängig von Ober- und Untersegel 3, 4. Sollen die Zellwände 5 zum Zusammenpacken der Kappe 1 jedoch aufeinander gelegt oder anders verpackt werden, müssen die Versteifungen 14 deformiert werden. Bei den bei dieser Variante eingesetzten Versteifungen 14 muss daher darauf geachtet werden, dass die Versteifungen 14 zwar ausreichend steif sind, jedoch auch hinreichend elastisch verformbar sind, um ein hinreichend kleines Packvolumen zu ermöglichen.
Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem in Profilquerrichtung verlaufenden Stabilisierungselement 15. Bei diesem Ausführungsbeispiel kommen zwar Aussteifungen 8 der Zellwände 5 zum Einsatz, jedoch keine Versteifungen zwischen den Zellwänden 5, die jedoch grundsätzlich natürlich zusätzlich möglich sind.
Das Stabilisierungselement 15 wird durch eine mehrteilige Stange gebildet, deren Segmente mit Gummizügen verbunden sind. Die Stange wird von einer Profilspitze her durch eine erste hülsenartige Aufnahme 16 hindurch durch die Cross-
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ports 9 der Zellwände 5 hindurch in die Kappe 1 eingeschoben. An der gegenüberliegenden Profilspitze wird die Stange von einer zweiten hülsenartigen Aufnahme 17 aufgenommen, deren Ende verschlossen ist. Ist die Stange vollständig eingeführt, wird die Einführöffnung der ersten Aufnahme durch einen mit einem Bajonettverschluss versehenen Kunststoffstopfen 18 verschlossen, um ein Herausfallen der Stange zu verhindern.
Die Länge der Stange und der hülsenartigen Aufnahmen 16, ist bei dieser Ausführungsform so bemessen, dass die Stange ein geringfügiges Spiel innerhalb der Aufnahmen 16, 17 hat. Im aufgeblähten Zustand der Kappe 1 hat die Stange somit keinerlei Einfluss auf die Profilausbildung. Natürlich kann die Stange auch so bemessen werden, dass die Kappe 1 durch die Montage der Stange unter Spannung kommt und die Stange somit die Profilausbildung beeinflusst.
In jedem Fall wird durch das Stabilisierungselement 15 in Form der Stange erreicht, dass die Kappe 1 in Querrichtung nicht oder nur unwesentlich zusammengedrückt werden kann. Durch die Aussteifungen 8 der Zellwände 5 wird erreicht, dass die Kappe 1 auch in Profilrichtung hinreichend steif ist und nicht oder kaum zusammengedrückt werden kann. Somit ergibt sich eine Konstruktion, die unabhängig davon wie stark oder gut die Kappe 1 mit Luft gefüllt ist, nie so stark zusammenfallen kann, dass ein Starten auf dem Wasser oder Boden unmöglich oder nur schwer möglich ist. In jedem Fall werden Einlassöffnungen 7 offen und so ausgerichtet sein, dass ein Start problemlos möglich ist.

Claims (26)

1. Kite mit einer profilierten Kappe, die in mehrere Kammern unterteilt ist und im wesentlichen durch Obersegel, Untersegel und Zellwände gebildet wird, die im wesentlichen in Profilrichtung verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass Zellwände (5) mittels einer Aussteifung (8) versteift sind.
2. Kite nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (8) auf die Zellwände (5) aufgenäht oder aufgeklebt ist.
3. Kite nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellwände (5) zumindest teilweise doppellagig ausgebildet sind und die Versteifung (8) zwischen den Lagen angeordnet ist.
4. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (8) aus einem flächigem Material besteht.
5. Kite nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Material Schaumstoff oder Styropor aufweist.
6. Kite nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (8) im wesentlichen den Umriss oder die Form der Zellwand (5) aufweist.
7. Kite nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (8) Ausnehmungen (9) aufweist.
8. Kite nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifung (8) nach unten weisende Stege aufweist.
9. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Bereich der Zellwand (5) nicht mit der Aussteifung (8) versehen ist.
10. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Zellwänden (5) Versteifungen (14) vorgesehen sind.
11. Kite nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungen (14) in einem im wesentlichen rechten Winkel zu den Zellwänden (5) angeordnet sind.
12. Kite nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungen (14) in einem Winkel deutlich kleiner als 90°, bevorzugt ca. 45° zu den Zellwänden (5) angeordnet sind.
13. Kite nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Versteifungen (14) etwa V-Form aufweisen.
14. Kite nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Zellwänden (5) zwei Versteifungen (14) vorgesehen sind, die zusammen etwa eine X-Form aufweisen.
15. Kite nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Versteifungen (14) miteinander verbunden sind.
16. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung von Aussteifungen (8) oder Versteifungen (14) miteinander oder mit anderen Elementen des Kite mittels Nähen, Kleben, oder kraft- oder formschlüssiger Verbindungselemente erfolgt.
17. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung von Aussteifungen (8) oder Versteifungen (14) miteinander oder mit anderen Elementen des Kite mittels elastischer Verbindungsmittel erfolgt.
18. Kite nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen quer zur Profilrichtung ein versteifendes Stabilisierungselement (15) vorgesehen ist.
19. Kite nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) mit Zellwänden (5) verbunden ist.
20. Kite nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) Einschnürungen aufweist, an denen es mit den Zellwänden (5) verbunden ist.
21. Kite nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) aus einem aufblasbaren Holm oder einer zerlegbaren Stange besteht.
22. Kite nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) durch Ausnehmungen (9) in Zellwänden (5) verläuft.
23. Kite nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) nur an den Enden mit der Kappe verbunden ist.
24. Kite nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) spannungsfrei in der Kappe von Aufnahmen (17) aufgenommen wird.
25. Kite nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (17) hülsenartig ausgebildet sind und das Stabilisierungselement (15) spannungsfrei gleitend aufnehmen.
26. Kite nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungselement (15) in einem in der Kappe angeordneten Kanal aufgenommen wird.
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