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DE2068C - Ausrückung des Zahnkranzes bei der HORTONschen Planscheibe - Google Patents

Ausrückung des Zahnkranzes bei der HORTONschen Planscheibe

Info

Publication number
DE2068C
DE2068C DENDAT2068D DE2068DA DE2068C DE 2068 C DE2068 C DE 2068C DE NDAT2068 D DENDAT2068 D DE NDAT2068D DE 2068D A DE2068D A DE 2068DA DE 2068 C DE2068 C DE 2068C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring gear
screws
coupling
clamping jaws
shows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2068D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. ANDREE und M. SlEVERT in Berlin
Publication of DE2068C publication Critical patent/DE2068C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16045Jaws movement actuated by screws and nuts or oblique racks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

1878.
Klasse 49.
FRITZ ANDREE und MAX SIEVERT in BERLIN. Ausrückung des Zahnkranzes bei der Horton'schen Planscheibe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1878 ab,
Die im Folgenden beschriebene Planscheibe gestattet infolge der Unabhängigkeit ihrer Spannbacken jedes beliebige Drehstück auf derselben einzuspannen. Beim Ein- oder Ausspannen eines Drehstückes, gleichviel ob centrisch oder excentrisch, hat man nur nöthig, an einer der in der Planscheibe sitzenden Vierkant-Schrauben zu drehen. Ebenso einfach ist die Planscheibe zu einer gewöhnlichen umzugestalten, indem man an der hinteren Seite der Planscheibe zwei Flügelmuttern mit der Hand löst, um ein Stück C/5 Umdrehung) verschiebt und dann wieder festzieht, wodurch eine Unabhängigkeit der Backen hergestellt wird.
Die Construction der Planscheibe ist folgende: Zwei gufseiserne runde Scheiben A und B (Fig. ι bis 7) sind vermittelst einer Nabe a, welche an der inneren Seite der hinteren Scheibe .# angegossen ist und durch die vordere Scheibe A hindurchgeht, zusammengepafst und gegen ein seitliches Verschieben gesichert. Zusammengehalten werden die beiden Scheiben A und B durch acht Schrauben b (Fig. 2 und 7). In der vorderen Scheibe A sind vier Schlitze, c gegenüberliegend, eingefräst (Fig. 2 und 4), in welche vier Spannbacken d schieberartig eingepafst sind (Fig. 8). Die Backen d werden durch Schrauben e (Fig. 4 bis 6), welche durch die nach innen vorstehenden Zapfen/ der Spannbacken d gehen, vor- und rückwärts bewegt. Da die Schlitze c ein zu weites Verschieben der Spannbacken d nicht gestatten, sind letztere noch an den Spannseiten mit zwei Absätzen versehen, welche so eingetheilt sind, dafs alle Dimensionen zwischen der kleinsten und gröfsten Spanngröfse eingespannt werden können. Die Drehung der Schrauben e geschieht durch das Vierkant. Geführt werden die Schrauben e halb in der vorderen Scheibe A und halb in der hinteren Scheibe B durch die Lager g (Fig. 4 bis 6), sowie von den Stirnseiten durch die auf ihnen sitzenden Zahntriebe /z; die letzteren verhindern ein Verschieben nach aufsen oder innen; ferner sind die Schrauben e noch an dem Zapfen α der hinteren Scheibe B gegen einen Druck nach innen gesichert.
Um ein gleiches Fortbewegen der Spannbacken d zu bewirken, greift in den Zahntrieben h ein nach der hinteren Seite der Planscheibe verstellbarer Zahnkranz i ein (Fig. 5 und 7), welcher, wenn an einer der Schrauben e gedreht wird, alle übrigen gleichzeitig mitdreht.
Sollen die Spannbacken d einzeln bewegt werden, so ist es nöthig, den Zahnkranz i aus den Zahntrieben h auszurücken. Die Ausrückung desselben geschieht vermittelst einer Zahnkupplung, welche unter dem Zahnkranze nach der hinteren Seite der Planscheibe zu gelagert ist, und zwar so, dafs der innere Theil k der Kupplung den Zahnkranz i trägt (Fig. 5 und 7).
Die Kupplung besteht aus zwei Theilen K und M (Fig. 5, 7, 9 bis 11), wovon der innere Theil K drehbar, der äufsere Theil M dagegen fest mit der hinteren Scheibe B durch acht Schrauben verbunden ist (Fig. 3 und 7). Jeder der Theile K und M hat vier Stück Zähne (Fig. 9 bis 11), welche so aufeinandergepafst sind, dafs bei % Umdrehung des inneren Theiles K auf dem äufseren Theil M, der innere um die Zahnhöhe des Zahnkranzes i gehoben oder gesenkt werden kann. Die Drehung des inneren Theiles K geschieht durch zwei Schrauben n, welche in denselben in zwei gegenüberliegenden Zähnen eingesetzt sind (Fig. 9 und 10) und durch den äufseren Theil M hindurchgehen, wo sie noch so viel vorstehen, dafs eine Scheibe mit Flügelmutter aufgeschraubt werden kann.
Um das Drehen der Schrauben η in dem festen Theil M der Kupplung zu ermöglichen, sind in demselben zwei Schlitze r (Fig. 3 und 11) angebracht, welche '/5 Umdrehung des inneren Theiles K zulassen.
Die Verbindung des Zahnkranzes i mit dem inneren Theil der Kupplung geschieht durch zwei im Zahnkranze i nach innen zu schräg eingesetzte, verschiebbare Schieberplatten /, welche durch zwei Schrauben s (Fig. 7 und 9) mit dem Theile K der Kupplung verbunden sind. Um ein Drehen der Schieberplatten/ im Zahnkranze i zu ermöglichen, ist letzterer mit einer eingedrehten nach innen zu schrägen Aussparung / versehen (Fig. 5, 7 und 9), welche ein Drehen der Schieberplatten im Zahnkranze zuläfst, aber doch bei Zusammenziehung der Kupplung den Zahnkranz mitnehmen läfst. Die seitliche Führung erhalten Zahnkranz und Kupplung in der im hinteren Theile B eingedrehten Nuth u (Fig. 5 und 7), welche so tief ist, dafs ein Eingreifen des Zahnkranzes in die durch die

Claims (1)

  1. Oeffnungen k hindurchtretenden Zahntriebe möglich ist (Fig. 6).
    Zum richtigen Einstellen der Spannbacken d befindet sich auf der vorderen Seite der Scheibe A (Fig. 2) eine Scala, welche in Millimeter eingetheilt ist. Dieselbe erleichtert auch das Stellen der Backen, wenn ein Stück excentrisch abgedreht werden soll, da man nur eine oder zwei der Spannbacken d um soviel nach der vorhandenen Scala zu versetzen hat, wie die verlangte Excentricität des betreffenden Drehstückes beträgt.
    Die in Fig. 2 und 7 angegebenen vier Schrauben / dienen zum Festschrauben des Spindelfutters JV.
    Die mit ν bezeichneten- Oeffnungen in der Scheibe B dienen zum Herausnehmen hineingefallener Spähne (Fig. 3 und 6).
    Fig. 4 zeigt die innere Ansicht der vorderen Scheibe A mit den eingesetzten Spannbacken d, wie die Aussparungen und Verstärkungen zu den Schraubenlöchern. Schnitt nach CD (Fig. 5) giebt die Lagerung der Schrauben e, sowie die Stellung des eingerückten Zahnkranzes i an.
    Fig. 6 giebt die innere Seite des Theiles B mit zwei eingelegten Schrauben e an, sowie die Oeffnungen k, durch welche die Zahntriebe h mit dem Zahnkranz i in Verbindung treten. Schnitt nach EFG (Fig. 7) giebt die Tiefe der Nuth u, in welcher Zahnkranz und Kupplung seitlich gelagert sind, an; aufserdem zeigt sie den Zahnkranz in ausgerückter Stellung. Fig. 9, 10 und 11 stellen die Kupplung in verschiedenen Ansichten dar. In Fig. 9 sind die beiden Theile K und M in auseinandergezogener Stellung gezeichnet, sowie der Zahnkranz / im Schnitt mit eingelegter Schieberplatte/ und Schrauben s. Fig. 10 zeigt die Ansicht der Zähne des Theiles K mit Schrauben und an der durchschnittenen Stelle der Kupplung einen Theil des darunterliegenden Zahnkranzes mit Schieberplatte. Fig. 11 giebt die Ansicht der Zähne des Theiles M mit den eingefrästen Schlitzen v.
    Patent-Anspruch: Die Einrichtung der Planscheibe, in Bezug auf die Ein- und Ausrückung des Zahnkranzes bezw. der Spannbacken durch die Zahnkupplung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT2068D Ausrückung des Zahnkranzes bei der HORTONschen Planscheibe Active DE2068C (de)

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DE (1) DE2068C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986003999A1 (fr) * 1985-01-02 1986-07-17 Lieber Werkzeugmaschinenfabrik Mandrin de serrage de diametre variable entre 300-5000 mm
DE4202134C1 (de) * 1992-01-27 1993-08-26 Hoesch Maschinenfabrik Deutschland Ag, 4600 Dortmund, De

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WO1986003999A1 (fr) * 1985-01-02 1986-07-17 Lieber Werkzeugmaschinenfabrik Mandrin de serrage de diametre variable entre 300-5000 mm
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