DE18638C - Maschine zur Radfabrikation - Google Patents
Maschine zur RadfabrikationInfo
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- DE18638C DE18638C DENDAT18638D DE18638DA DE18638C DE 18638 C DE18638 C DE 18638C DE NDAT18638 D DENDAT18638 D DE NDAT18638D DE 18638D A DE18638D A DE 18638DA DE 18638 C DE18638 C DE 18638C
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- rim
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H7/00—Manufacture of wood-rimmed wheels, e.g. cart wheels, steering wheels
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
E. WILKE in BERLIN. Maschine zur Radfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1881 ab.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein Grundrifs und Fig. 3:
eine Seitenansicht der Maschine. Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Supportes mit dem Nabenhalter,
Fig. 5 ein Querschnitt des Supportes, Fig. 6 eine Vorderansicht des Felgentisches,
Fig. 7 und 8 sind Seitenansichten und Fig. 9 ist ein Grundrifs desselben, Fig. ι ο und 11
sind die Vorder- und Seitenansicht des Bügels zum Festhalten der Speichen beim Fräsen der
Felgenzapfen und Fig. 12 eine theilweise Vorderansicht
der Maschine.
Die Maschine dient zum Bohren und Stemmen der Speichenlöcher in die Nabe, zum Fräsen
der Felgenzapfen an die Speichen und zum Bohren der Zapfenlöcher in die Felgen.
Auf einem Bett B ruht der Spindelkasten C, in welchem die Welle D gelagert ist; dieselbe
wird durch die Handkurbel E in drehende Bewegung gesetzt, wenn der Riegel F aus der in
der Welle D befindlichen Nuth ausgerückt ist.
An der durch eine Welle mit der Kurbel G verbundenen Scheibe H ist die Zugstange / befestigt,
die durch die Hülse K wiederum mit der Welle D in Verbindung steht. Diese Vorrichtung
dient dazu, durch Drehung bezw. Druck gegen die Kurbel G der Welle eine vor- und
rückwärtsgehende Bewegung in ihrer Längsrichtung zu ertheilen. Der Riegel F ist dann,
wenn die Spindel D sich nicht drehen soll, in die Nuth eingerückt. Werden beide Kurbeln E
und G gleichzeitig gedreht, d. h. die Kurbel E mit der rechten Hand in Rotation gesetzt, während
die Kurbel G mit der linken Hand vor- oder zurückgedrückt wird, so empfängt die
Welle D durch die Kurbel E' eine rotirende und zugleich durch die Kurbel G, Scheibe H
und Zugstange / eine gleitende Längsbewegung.
Mit dem auf- und niederstellbaren Support N ist ein sogenannter Sturzsteller L durch Schraube
verbunden, auf dessen konischen Zapfen O, Fig. 5, der Nabenhalter P drehbar aufgesteckt
ist. Der Sturzsteller dient dazu, die Richtung des Stechbeutels gegen die Nabenachse zu
reguliren, da die Speichen nicht rechtwinklig zur Nabenachse stehen. Die schräge Richtung (Sturz)
der Speichenlöcher in der Nabe wird durch den Sturzsteller nach Bedarf herbeigeführt.
Der Index M hält durch den Druck einer Spiralfeder die an dem Nabenhalter P befestigte
Theilscheibe Q und somit den Nabenhalter in der gewünschten Stellung fest.
Als sicheres Widerlager der Nabe, hauptsächlich beim Stemmen der Speichenlöcher, dient
noch der auf den Zapfen T des Sturzstellers L
aufgesteckte Bügel S, Fig. 1, 3, 4 und 5, und ferner der Bock R, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
Fig. ι zeigt die Maschine in der Lage zum Stemmen der Speichenlöcher in die Nabe. Der
Riegel F ist in die Nuth der Welle D eingerückt, so· dafs durch die Drehung der Kurbel G
der an der Welle D befestigte Stechbeutel vor- und rückwärts geschoben wird.
Soll gebohrt werden, so wird der Riegel F ausgerückt, die Handkurbel E mit der rechten
Hand gedreht und gleichzeitig die Handkurbel G mit der linken Hand in die Richtung des Pfeiles
gedrückt. Hierdurch wird der an Stelle des Stechbeutels eingesteckte Bohrer eine drehende
und, je nach der Stärke des Druckes auf die Kurbel G, eine vorgehende Bewegung erhalten.
Auf dem Support N befinden sich, zur Regelung
des Sturzstellersj die Theilstriche U, Fig. 2.
Fig. 6 und 7 zeigen den an Stelle des Nabenhalters auf den Support aufgesteckten Felgentisch
V, zum Zweck des Bohrens von Speichenlöchern. Sollen die Zapfenlöcher in den Felgen
gebohrt werden, so wird an den Felgentisch V noch der Anschlagwinkel W, Fig. 8 und 9, angeschraubt,
um eine vollständige Gleichmäfsigkeit der Zapfen- (Dübel-) Löcher zu erzielen. Das Bohren geschieht wie oben erwähnt.
Fig. 12 zeigt die Art und Weise, wie die
Felgenzapfen an die Speichen gefräst werden. Die Nabe wird mit den eingelassenen Speichen
auf dem Nabenhalter befestigt; der Bock R dient jetzt zur Unterstützung der Speichen, während
diese durch den Bügel L auf R festgeschraubt werden. An Stelle des Bohrers wird auf die
Welle D ein Fräser geschraubt, und nachdem der Riegel F ausgerückt, wird die Handkurbel E
gedreht und die Kurbel G mit der anderen Hand in die Richtung des Pfeiles gedrückt,
wie beim Bohren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An der durch Zeichnung dargestellten Maschine zur Radfabrikation:a) der Bewegungsmechanismus der Welle D durch die beiden Kurbeln E und G, zur Erzielung einer entweder nur drehenden, oder nur vor- und zurückgehenden, oder endlich einer gleichzeitig drehenden und vor- und zurückgehenden Bewegung;b) der vertical stellbare Support N, der Sturzsteller Z, Nabenhalter F oder Felgentisch V, mit der Theilscheibe Q und Index M;c) der Felgenhalter R als Stütze der Nabe beim Stemmen und Bohren der Speichenlöcher.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18638C true DE18638C (de) |
Family
ID=295505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18638D Active DE18638C (de) | Maschine zur Radfabrikation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18638C (de) |
-
0
- DE DENDAT18638D patent/DE18638C/de active Active
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