DE2065413A1 - Photoelektrostatische kopiermaschine - Google Patents
Photoelektrostatische kopiermaschineInfo
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Description
"Photoelektrostatische Kopiermaschine"
Die Erfindung betrifft eine photoelektrostatische Kopiermaschine zur Herstellung von Kopien von einem Original
mit einer Ladestation für das Kopiermaterial, einer Belichtungsstation
für das Kopiermaterial, einer Beleuchtungsstation für das Original mit einer hochintensiven
elektrischen Entladungslichtquelle, und einer Entwicklungsstation, die alle in Abständen längs eines Behandlungsweges
für das Kopiermaterial angeordnet sind, sowie einer ersten Betätigungseinrichtung für wenigstens einen Teil der
Behandlungsaggregate für das Kopiermaterial und einer zweiten Betätigungseinrichtung, die mit einem die Ankunft
des Kopiermaterials an der Belichtungsstation feststellenden Fühler ausgestattet ist, und schließlich einer die erste
und zweite Betätigungseinrichtung einbeziehenden elektrischen Schaltung zur Überführung der Behandlungsaggregate in einen
Betriebszustand»
Ein Beispiel für eine Kopiervorrichtung dieser Gattung zeigt das US-Patent 3 467 469. Bei dieser bekannten Kopiervorrichtung
wird das Kopiermaterial von einer Rolle abge-
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, DipI.-WifteCh.^ng·. Axei rraftsmarwi, uipl.-Phys. Sebastian Herrmann
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spult und mittels einer Schneidvorrichtung in einzelne
KopierblMtter unterteilt. Das Original wird an der Beleuchtungsstation
auf eine Platte gelegt. Zur Auswahl von zwei möglichen Kopierpapierformaten sind zwei getrennte Schalter
vorgesehen, mittels deren der Betrieb der Transportvorrichtung, der Schneidvorrichtung und der Beichtungsstation
eingeleitet werden. Bei Betätigung eines dieser Schalter wir zunächst eine Kurvenwelle gedreht, und zwar mit in
Abhängigkeit vom gewählten Format verschiedener Geschwindigkeit. Unter Steuerung durch die Kurvenwelle wird
auch eine Rollenförderkupplung betätigt, die die sonst leerlaufende Förderrollen wirksam werden lässt, um das
Kopierpapier durch die Schneidvorrichtung zu fordern, und wenn die gewünschte Papierlänge durch die Schneidstation
hindurchgelaufen wird, sorgt die Kurvenwelle auch für die
Betätigung der Schneidstation.- Am Ende der Belichtungsstation sind zwei, den verschiedenen Papierformaten zugeordnete
Fünfer angeordnet, von denen jeweils einer durch Auswahl eines der genannten Schalter in Betrieb, gesetzt wird, so
daB er ansprechen kann» Wenn dann das Kopierblatt aim dem
zugehörigen Fühler ankommt, sorgt dieser dafür, da3 die Lichtquelle tatig wird und das Kopierpapier in richtig ausgerichteter
Lage belichtet»
Unter Steuerung durch die genannte Kurvenwelle wird schließlich auch noch eine mit einer Zeitverzögerung arbeitende
Stauprüfeinrichtung betätigt, die mit einem am KopierblattauslaB
der Vorrichtung angeordneten Schalter zusammenarbeitet und den nächsten Kopiervorgang und die zugehörigen mechanischen
Operation unterbindet, wenn das Papier auf seinem Weg zwischen
der Schneidvorrichtung und dem Ausgangsschalter staut. Dabei wird dann auch die Schneidvorrichtung betätigt.
Als Lichtquelle für die Belichtung dient bei der bekannten Vorrichtung eine kurzzeitig belichtende stroboskopisch^
Lampe. In der deutschen Patentschrift 1 291 985 wird bereits
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die Verwendung einer Xenon-Blitzrohre zur Belichtung lichtempfindlicher
Materialien in Abbildungsgeräten beschrieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
elektrische Steuerung für die Entladungslichtquelle zu schaFfen, die einen zuverlässigen Betrieb derselben gewährleistet, so daß die Belichtungszeit tatsächlich auf einen
Bruchteil derjenigen Zeit beschränkbar ist, die bei Verwendung einer normalen Glühlampenlichtquelle erforderlich
ist und das Kopierblatt in der Belichtungsstation während der Belichtung nicht angehalten zu werden braucht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist dadurch'gekennzeichnet,
daß für die elektrische Entladungslichtquelle eine aufladbare Energieversorgungseinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängig
keit von der Inbetriebsetzung der ersten Betätigungsvorrichtung aufladbar ist und bei Feststellung der Ankunft des
.Kopiermaterials an dem Fühler der zweiten Betätigungsvorrichtung zur Speisung der Lichtquelle des Originales entladbar
ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Lichtquelle eine ansich bekannte Xenon-Lichtquelle ist.
Gemäß einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die erste Betätigungsvorrichtung einen Handschalter
enthält.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der
Erfindung anhand von Zeichnungen.
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In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 und 3 vergrößerte räumliche Ausschnitte aus der
Kopiervorrichtung nach Fig. 1, wobei die das Original aufnehmende Glasplatte und die klappbare
Abdeckung gezeigt wirö, die beim Kopieren, einzelner Blätter oder gebundener Schriftstücke
. und dergl. Verwendung findet.
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fig. 5 ein schematisches Schaltbild der elektrischen
Schaltungen der Kopiervorrichtung in einer bevorzugten Ausführungsform.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine schnell arbeitende elektrostatische
Kopiervorrichtung 10, welche aus einer Grundplatte und aus einem darauf befestigten Gehäuse 14 besteht. Bas
Gehäuse 14 umfaßt die Seitenwände 16 und 18 (18 nicht dar-
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gestellt) und die Vorder- und Rückwand 20 bzw. 22 (22 nicht
dargestellt), wobei die Vorderwand 20 aus zwei Türen 24 und
26 bestellt, die geöffnet werden können und Zugang zu den Hinrichtungen der Vorrichtung verschaffen.
Die Oberseite 28 der Kopiervorrichtung 10 enthält einen
angehobenen Tisch 30 (Flg. 3), der das Original aufnimmt.
Auf diesem Tisch 30 wird das dort befindliche Original
beleuchtet. Der Tisch 30 besteht aus drei senkrecht angeordneten
Seitenteilen 3?., 34 und 36 (34 und 36 in Fig. 3
nicht dargestellt) und aus einem geneigten Seitenteil 38·
Die Seiteuteile tragen ein Oberteil 40, welches ein Fenster
oder eine Glasplatte 42 (Fig. 3) zur Aufnahme des Originals
enthält. Die Kante 44 der Glasplatte 42 fluchtet mit der
oberen Kante 46 des Wandteiles 38, so daß ein Buch oder ein gebundenes Schriftstück 48, so wie in Fig. 3 gezeigt,
bequem aufgelegt werden kann.
An der Kante 50 des Oberteils 40 ist eine Abdeckung mit einem Scharnier 52 (Fig. 3) befestigt. Die Abdeckung
dient zum Abdecken eines zu kopierenden Originals auf der Glasplatte 42. Damit wird verhindert, daß Licht von außen
die Ausleuchtung des Originals beeinflußt.
Die Abdeckung 54 besteht aus dem Abdeckteil 56 mit den
Seitenwänden 58 und 60 und fern schrägen Wandstück 62. Ferner
umfaßt es ein oberes handstück 64, welches die anderen Wandteile verbindet. Die Abäeckeinrichtung 56 ist so groß, daß
sie über den Aufnahmetisch 30 gelegt werden kann, wobei die
Wandelemente 58, 60 und 62 an den Sexten die entsprechenden
Wandelemente 32, 36 und 38 des Tisches 30 (Fig. 2) überdecken.
Im oberen Wandelement 64 ist eine Öffnung 66 vorgesehen und eine Klappe 68 angebracht. 3in Riegelmechanismus
70 dient zum Schließen der Klappe 68, wenn dies gewünscht wird.
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Soll ein Buch oder ein gebundenes Schriftstück, so
wie durch die Bezugszahl 48 angedeutet, kopiert werden, dann wird die Klappe 68 geschlossen und die Abdeckung mit
Hilfe des Scharniers 52 geöffnet. Dann legt man das Buch
auf die Glasplatte, wobei die andere Hälfte des Buches über dein schrägen 17andelement 38 liegt. Die Abdeckung 56 kann
nun über dem Buch 48 geschlossen werden, wobei sichergestellt ist, daß kein Licht von außen sich störend auswirken
kann.
Soll ein aus einem einseinen Blatt bestehendes Original 72 kopiert werden, dann wird die Abdeckung 56 über den
Tisch 30 gelegt und die Klappe 68, so wie in Fig. 2 gezeigt, geöffnet. Dann legt man das Blatt auf die Glasplatte, schließt
die Klappe 68, so daß Licht von außen das Original nicht mehr treffen kann, und beginnt mit dem Kopierprozeß. Sine
weiße oder reflektierende Fläche 74, die etwa so groß wie die Glasplatte 42 ist, befindet sich an der Innenseite 67
der Klappe 68, um die Ausleuchtung des zu. kopierenden Originals
durch Reflexion des von der Lichtquelle in der Maschine gelieferten Lichtes zu unterstützen. Die Reflexionsfläche 74
ist beim Kopieren lichtdurchlässiger oder transparenter Originale besonders nützlich.
In der Nähe des Tisches 30 auf der Oberseite 38 der
Kopiervorrichtung befindet sich das Bedienungsfeld 75 für
den Benutzer. Das Bedienungsfeld 75 ist am besten in Fig. 2
der Zeichnungen dargestellt. Ss umfaßt einen ersten Steuerknopf 76 zur Auswahl der gewünschten Kopierblattlänge,
einen Belichtungsknopf 78 zur Veränderung der zur Lichtquelle
gelieferten Snergie, einen Ein-Aus-Schalter 80, eine !Zähleinrichtung 82 für die Zahl der Kopien, einen
Kopierschalter 84 und eine Lampe 36, welche evtl. notwendige Wartungsarbeiten an der Vorrichtung anzeigt..
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Die !far tun gs lampe 85 zeigt an, öaß in der Vorrichtung
oiner von drei Zuständen eingetreten ist, die einen weiteren
Betrieb nicht zulassen. Damit der Benutzer feststellen kann, welcher Störungsaustand eingetreten ist,
muß er die Tür 2k der Vorrichtung IO öffnen. Dadurch wird
ein weiteres Bedienungsfeld >O freigegeben, das in Fig. i
dargestellt ist. Das Bedienungsfeld 90 enthält drei Lampen 92, 9l* und 96 mit entsprechenden Kennungen, welche die
Funktion der jeweiligen Lampe wiedergeben. Leuchtet die Lampe 92, dann bedeutet dies, daß Kopierpapier eingelegt
werden muß. Das Papier muß eingelegt werden, bevor die
Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Die Lampe 9^ gibt an, daß Toner in der Entwicklereinrichtung
der Vorrichtung zu ergänzen ist. Die Lampe 96 zeigt an, daß
eine Stauung in der Maschine eingetreten ist.
Die Stau-Betektoreinrichtung in der Kopiermaschine 10
so/gi.· dafür, daß eine entsprechende Lampe aufleuchtet, wenn
ein Stau oder eine Stockung eintritt. Nach der Beseitigung der Stockung bleibt die Maschine jedoch solange im Stillstand,
bis ein Stau-aücksetzknopf 98 gedrückt worden ist.
Danach nimmt die Vorrichtung ihren normalen Betrieb wieder auf. Der Rücksetzknopf ist als Sicherheitsmaßnahme vorgesehen,
welche nach der Beseitigung einer Stockung vom Benutzer der Maschine eine positive Aktion verlangt, um die
Vorrichtung wieder in den richtigen Betriebszustand zu bringen. Ein weiterer Knopf 99 ig* vorgesehen. Er dient zur
manuellen Ergänzung von Toner in der Entwicklungseinrichtung der Vorrichtung, und zwar für den Fall, daß die Kopien zu
wenig Kontrast zeigen.
Unterhalb des Bedienungsfeldes 90 befindet sich ein
Vorspannungsregler ±00, durch den der Benutzer die Vorspannμng
in der Sntwicklereinrichtung der Maschine erhöhen oder
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erniedrigen kann. Die oben erläuterten Bedien-ungseinrichtungeu
werden unten bei der Beschreibung der Ar-boitweise der Vorrichtung 10 im einzelnen beschrieben.
Auf der rechten Seite des Oberteils P.8 der Kopiervorrichtung 10 (Fig. l) ist eine· Ausgabeeinrichtutig 102
für. die Kopien vorgesehen. Dort worden die fertigen Kopien
von der Maschine ausgegeben und auf der Ablage 104 gestapelt. Sine Stapelleiste 106 ist im Stapelbereich 104 angebracht
und erleichtert das Stapeln der fertigen Kopien.
Aus Fig. 4 der Zeichnungen ist das Innere der Maschine
10 mit den für den ICopierprozeß notwendigen Einrichtungen zu ersehen.
Oben links in der Kopiervorrichtung 10 befindet sich die Beleuchtungseinrichtung JQ mit der Glasplatte 42 zur Aufnahme eines zu kopierenden Originals. Ferner befindet sich
dort die Abdeckung 54, welche den Einfall äußeren Lichts unterbindet aber auch den Benutzer von den Xenon-Lichtquellen
108 und 110, die zur Ausleuchtung des Originals verwendet werden, abschirmt. 3in Beleuchtungskasten 112,
der so gestaltet ist, daß er das Original möglichst gut
ausleuchtet, befindet sich unter der Platte 42 in der Vorrichtung 10. Ein optisches System, bestehend aus einer
Linsenanoränung 114, die mit dem Innenraum 116 des Beleuchtungskastens
verbunden ist, projiziert ein Bild des Originals zur Kopierblatt-Belicbtungseinrichtung 118. Sin Spiegel 120,
dex" mit zum optischen System gehört und unter einem Winkel
von etwa 45 Grad unter dem Linsensystem 114 angebracht und optisch mit dem Linsensystem und der Belichtungsstation
ausgerichtet ist, wird zur Reflexion eines 3ildes des Originals,
das von der Linseneinrichtung projiziert wird, zum lichtempfindlich gemachten Kopiermaterial 119 benutzt.
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Das sensibilisierte Kopiermaterial 119 lauft durch die Belichtungseinrichtung
110.
Eine Rolle 120 aus sensibilisiertem Kopiermaterial befindet sich in einem Behälter 122 auf einer Spindel 123
in der oberen rechten Ecke der Vorrichtung 10, so wie in Fig. 4 gezeigt. Das Kopiermaterial 119 läuft von der Rolle
ia Behälter 122 über die Zuführungsrollen 124 und 126 längs
des Weges 127 durch die Schneideinrichtung 128, in der sich ein rotierendes Schneidgerät 130 befindet. Das Schneidgerät
130 wird zum Abtrennen bestimmter Längen des Kopiermaterials
von der Rolle 120 benutzt.
Unterhalb der Schneidestation 128 befinden sich zwei
Führungsrollen 132 und 134, welche das sensibilisierte
Kopiermaterial II9 durch die Aufladungsstation I36 transportieren.
Die Aufladungseinrichtung I36 beinhaltet eine
Doppel-Koronaaufladungseinriclitung 138, welche das sensibilisierte
Kopiermaterial beim Hindurchlaufen und vor der selektiven Entladung in der Beiich tuiigsstation 118 auflädt.
Ein sensibilisiertes Kopierolatt 121 wird, nachdem es von
der Kopiermaterialrolle abgetrennt worden ist, mit Hilfe von Riemen 140 durch die Belichtungsstation 118 befördert. Die
Riemen 140 werden um die Rollen 144 und 146 entgegen dem Uhrzeigersinn
bewegt. Eine Vakuurueinrichtung 148 hinter den sich
bewegenden Riemen 140 sorgt für eine Verringerung des Druckes auf der Oberfläche der Riemen in der Belichtungsstation 118.
Das abgetrennte Kopierblatt 121 wird daher beim Belichten eben auf den Riemen 140 gehalten und ohne Anhalten während
der Beförderung durch die Belichtungsstation 118 belichtet.
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Wenn β as belichtete Kopierblatt die Belichtungscinrichtung
118 verläßt, dann wird seine Ricutung aiit Hilfe
der Rieaenöinrichtung 150 geändert. Es gelangt dann zur Sntwicklereinriclitung
152 in der Kopiervorrichtung 10. Die
Riesncneinrichtung 150 umfaßt Rieinenelemente ±51, die eine
beschichtete Oberfläche aus nichtleitendem Material besitzen»
Die aufgeladene Oberfläche des Kopierblattes kann daher mit den Oberflächen der Riemenelemente in Berührung kommen,
ohne daß dabei das auf dem Kopierblatt befindliche Bild zerstört oder zerstreut wird» In der ZSntwicklerstation 152 befindet
sich eine sehr schnell arbeitende Magnetbürsten-3ntwicklereinricht"ung
152*, welche Xopierblätter mit einer
Geschwindigkeit von etwa 15 bis 18 Metern pro Minute entwickeln
kann. Transportrollen 156 und 158 "befördern das belichtete
Kopierbiatt durch die Entwicklereinrichtung, wo Tonerteilchen auf die geladenen Bereiche gebracht werden.
Nachdem die Tonerteilchen auf das i3s.ll elite te.. Kopierbiatt
in ßer Entwicklereinrichtung 152 aufgetragen worden sind,
läuft das entwickelte Kopierblatt durch die Fixiereinrichtung
l6o. Die Fixiereinrichtung i60 enthält ein hochwirksaiaes,
äußerst schnelles Fixiergerät 162, welches nur Druck (keine
Wärme) zur Fixierung der noch losen Tonerteilchen auf den
aufgeladenen Flächen des Kopierpapiers verwendet. Das Fixiergerät enthält zwei T/aIzen 1Ö3 und 165, die ,so angebracht sind,
daß sie mit relativ hohem Druck gegeneinander laufen. Der
Druck wird mit Hilfe einer Schraubenfeder 16? aufgebracht.
Ein entwickeltes Kopierblatt 121 wird zwischen die Walzen
geführt, wobei der dort ausgeübte Druck dafür sorgt, daß die
Tonerteilchen sehr rasch und dauerhaft mit fler Oberfläche des Kopierblattes verbunden werden.
Die Verwendung einer solchen Tonerfixiereinrichtung hat
eine sehr wichtige Auswirkung auf die Geschwindigkeit, mit
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eier Kopien gemacht werden. Ba nämlich Iceine Wärme benötigt
wird, verbraucht die Vorrichtung sehr wenig 3nei-gie und kann
daher mit der üblichen Netzspannung betrieben werden.
Nach dem Durchlaufen der Fixiereinrichtung 162 in der Fixierstation 16O wird die fertige Kopie durch die Führungselemente
164 und 166 zur Sinfädelstelle l60 von zwei endlosen
Transportriemen 170 und 172 gebracht. 3ie Transportriemen
laufen um entsprechende Rollen 174, 176, 178 und 180.
Die fertige If.op.ie wird zwischen die Transportriemen gezogen
und in Richtung des Pfeils 182 nach oben zun Ausgang 184 der Ausgabestation 102 befördert, wo die Kopien auf der Fläche *t
104 an der Oberseite 28 der Kopiervorrichtung 10 abgelegt v/ er den.
Ss sei darauf hingewiesen, daß das Kopiermaterial auf
dsm Kopierweg 127 durch die Kopiermaschine 10 mit einer
immer etwas größeren Geschwindigkeit von einer Station zur anderen transportiert wird. Diese fortgesetzte leichte Srhöhung
der Geschwindigkeit verhindert ein Knittern oder Verziehen des Papiers beim Übergang von der einen zur anderen
Behandlungseinrichtung. 3in einzelner Antriebsmotor 185 treibt die Rollen und Riemen für den Transport des Kopiermaterials.
Zur Änderung der Geschwindigkeiten in der beschriebenen "-.reise sind Ge triebe einrichtung en (nicht darge- ™
stellt) vorgesehen. Die Riemen 140, die Riemeneinrichtung 150 und die Riemen 170 und 172 werden ständig bewogt. Die
Zuführungsrollen 124, 126, 132 und 134 werden jedoch durch
die unten beschriebene Schaltung gesteuert.
In der Kopiermaschine 10 sind längs des Kopierweges Fühler zur Überwachung vorgesehen. Sie sorgen für einen einwandfreien und wirkungsvollen 3etrieb der Vorrichtung.
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1 2065Λ13
Unnvifctolbar vor den Tranöportrollen 124 und 126 oberhalb
dor r;r;hnoifleeinriciitung 18.8, wo öle vordere Kante deo aensi-•bi
Ii κι or ton Kopierpapiers 119 normalerweise liogt, befindet
sich ein Fühler 106, der die Anwesenheit von Kopiermaterial
anzeigt; ist daa auf der Rolle 120 vorhandene; Papior verbraucht,
dann sorgt der Fühlor 186 dafür, daß die Lampe 92
(Fig. 1) und die Lampe 86 (Fig. 2} aufleuchtet. Ferner werden
alle Einrichtungen in der Kopiermaschine angehalten, bis das Papier ergänzt worden ist.
Unterhalb der Auf-ladungseinrichtung 136 befindet sich ein
Fühler 180 für die Kopierblattlänge. Der Fühler 188 kann von TIaηG auf einen senkrecht verlaufenden 1/eg 190 in der Nähe
der Bolichtungseinrichtung 118 mit Hilfe eines Einstellknopfes
76 bewegt werden. Die Positionierung des Fühlers
bestimmt die Lange des Kopierblattes 121, das von der Rolle
120 abgeschnitten wird. Dieser Vorgang wird unten noch näher erläutert werden.
Der Längenfühler 188 dient noch einem anderen Zweck. Beim Drücken der Taste 84 (Fig. 2) -wird der Kopierprozeß eingeleitet,
wobei das Kopierpapier aus seiner normalen Position heraus längs des Kopierweges transportiert wird. Zu Beginn
des Kopierprozesseö wird aber auch eine Betriebssicherheits-Zeitgeberschaltung
zur Ermittlung" von Stauungen aktiviert. Die Zeitgoberschaltung, die unten näher erläutert werden wird,
gibt ein bestimmtes Zeitintervall vor, wenn sie erst einmal erregt worden ist. Dieses Seitintervall genügt für den Transportes
Kopierpapiere aus dor normalen Position zum Fühler.
108. Es wird dabei der vordere Rand des Kopierpapiers betrachtet.
Erreicht das Papier den Fühler 188 vor dem Ende des Vorgabezeitintervalleö der Zeitgeberschaltung, dann
läuft der Kopierprozeß normal ab. Wird andererseits das
Kopierpapier aus irgendeinem Grund aufgehalten, so daß es
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■ .
es .ilcui Fühler 108 nicht rechtzeitig erreicht um1, das Vorgabozei
fcint-ervall abläuft, dann wird an der Lar.ipe 86 und
an tier Laupo 96 oiuo Stauung angezeigt und die ICox)ioreinric'ifcungen
in dor Kopiermaschine automatisch abgeschaltet.
Da der Fühler 188 auf die normale Position dos vorderen
llnndes des Kopierpapiers 119 ^u- oder davon wegbewogt werden
kann, ist das Vorgabezeitintervall der Zoitgeberschaltung genügend groß gewählt worden, so daß das Kopiermaterial den
Fühler 188 auch noch am entferntesten Punkt rechtzeitig ■erreichen kann. Dadurch wird der normale Transport des
Kopiematerials sichergestellt und ein blinder Ctauungsalarn
vermieden.
Längs des Kopierwoges 127 und in der Nähe des Ausgangs
der Belichtungseinrichtung 118 befindet sich ein Belichtungsflihler
192. Der Fühler 192 wird zur Überwachung der Bewegung des vorderen Randes eines abgetrennten, aufgeladenen Kopierblattes
121 benutzt, das den Kopierpapierweg 127 durchläuft. Nach der Feststellung des vorderen Randes eines Kopierblattes
121 wird das Original ausgeleuchtet und das Kopierblatt belichtet. Die Belichtung des Kopierpapiers geschieht während
der Beförderung duroh die Belichtungsstation 118 hindurch.
Neben der Auslösung der Belichtung des Kopierblattes
wird eine zweite mehrstufige Stauungsprüfschaltung aktiviert. (j|
Das'kumulative Vorgabezeitintervall der Stauungsprüfschaltung
ist genügend groß gewählt, so daß ein belichtetes Kopierblatt, welches die Belichtungsstation verläßt, durch die
Sntwicklereinrichtung 152 und die Fixiereinrichtung l60
laufen und rechtzeitig zu den Ausgabe-Föröerriesien 170 und
172 gelangen kann. An Ausgang der Fixiereinrichtung befindet sich ein Fühler 194. Läuft das ICopierpapier von der Belichtungsstation
durch die 3ntwicklereinriehtung unfl die Fixiereinrichtung
und erreicht es den Fühler 194 vor dea Ablauf des Vorgabezeitintervalles der Stauungsprüfschaltung, die
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beim Vorbeilauf en des Papiers aa Fühler 19?- aktiviert worden
ist, dann wird öiese Schaltung unterbrochen und das Papier zu
den Ilienen 170 und 172 weiterbefördert. Erreicht das Kopierpapier
andererseits aus irgendeinen Grund (Stauung oder dergl.) den Fühler 194 innerhalb des Vorgabezeitintervalles
nicht rechtzeitig, dann wird ein Stauungssignal erzeugt und die Tätigkeit der Transportrollen und Kopiereinrichtungen
unterbrochen.
Hat die fertiggestellte Kopie 121 den Fühler 194 mit
Sichsrheit passiert, dann wird sie aa Ausgang ±84 aus der
Vorrichtung ausgegeben und an der Oberseite 28 auf der
Fläche 104 gestapelt.
. Die Fühler und Zeitgeberschaltungen werden in Ver™ ·
bindung mit Fig. 5 öer Zeichnungen, welche eine bevorzugte
elektrische Schaltung für eine Kopiermaschine nach der 3rfindung zeigt, erläutert«
Der untere rechte Teil des Schaltbildes zeigt die gangsanselilUsss 200 und 202, die jeweils über eine entsprechende
Sicherung 204 .und 206 mit einer 220-Volt- bzw»
ll^-Volt-l/echselstromquelle (nicht dargestellt) zur Energie- Versorgung
verbunden werden können«,
Mehrere Verriegelungsschalter 208, 210, 212, 214, 216.
'-And 218 sind vorgesehen, um sicherzustellen, daß die Einrichtungen
der Kopiermaschine sich vor öer Inbetriebnahme in der richtigen Position befinden. Weisen alle Einrichtungen
der Kopiervorrichtung einen normalen Betriebszustand auf und
sind die äußeren Türen der Vorrichtung geschlossen, dann
sind auch die oben erwähnten Schalter geschlossen, s© daß Strom über di© Leitungen 220 und 222 fließen- katra.
309827/0916 Bad oR(GINAL
/iwisclien die Leitungen ?,20 und 222 sind die Kontakte
00a und 80b- eines ISin-Aus-Schalters 80 (Fig. 2) geschaltet.
3rne kurze Betätigung das Schalters 80 bewirk};, daß die
normalerweise offenen Kontakte 80a geschlossen utirl das
Relais KI über den normalerweise geschlossenen Kontakt 801)
und die normalerweise geschlossenen Xontakte K2a des Schaltrolais
K2 erregt wird. Das Relais X2 wird unten näher erläutert.
Durch die Srregung des Relais Ki werden die Kontakte
KIa und KIb geschlossen, und es fließt Strom u'oer den Transformator
224 zur Niederspannungs-Snergieversorgung 2R6. 3in
Ilaltekreis über den Kontakt Kia und den Kontakt 80b hält das
Relais Ki im erregten Zustand, so daß weiterliin Strom zur
3nergieversorgung 226 fließen kann, 3ine weitere kurze
Betätigung des Schalters 80 bewirkt, daß die normalerweise geschlossenen Kontakte 80b geöffnet und die Maschine abgeschaltet
wird.
Mit den Netzleitungen 220 und 222 sind die Energieversorgungseinrichtungen
23i für die Zenonlainpen über die
Leitungen 228 und 23o verbunden. Die Energieversorgungseinrichtungen
231 liefern während der Belichtung Strom zu
den Lampen 108 und HO (Fig. ^). Zwei mit der Leitung 23»
verbundene Verriegelungsschalter 232 und 23^ sorgen dafür,
daß die Znergieversorgungseinrichtungen 231 sich im richtigen
Zustand befinden, bevor ihnen Stron zugeführt wird.
3ine Energieversorgungseinrichtung 23ö für die Korona- ■
aufladungseinrichtungen 138 (Fig. 4) ist mit den Leitungen
220 und 222 über einen Relaiskontakt K'ia dos Korona-Steuerrelais Kk verbunden. Außerdem ist Cer Motor 185 (Fig· ^), der
die Transportrollen und Förderriemen (Fig. h) für das Kopiermaterial
treibt, mit den iletzleitungen 220 und 222 verbunden.
ISbenso ist eine Einrichtung 238 mit der Netzleitung P-20 gekoppelt,
un eine Vorspannung zur Entwicklereinrichtung 152
(Fig. h) liefern zu können.
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3098 27/0916 BAD
3s sei darauf hingewiesen, daß die Niederspannung^-.,
.luorgieversorguhg 22,6, welche über den Transformator 224
gespeist wird, Betriebsspannungen in der Größenordnung von
plus !> Volt und plus 27 Volt zu verschiedenen Stellen ±k den
Kopierinaschinenschaltungen über Standard-Filterschaltungen
(nicht dargestellt) liefert.
Bie Kopierinaschinensehaltungen beinhalten eine Kopiertaste 84 (?ig. 2) zuiij Einleiten des Kopierprozesses. Bei
der Herstellung einzelner Kopien nuß diese Taste 84 für jede herzustellende Kopie gedrückt werden. Bei der Herstellung
vieler Kopien von einen Original wird der Wählschalter 82 (Fig. 2) auf die Zahl der gewünschten Kopien eingestellt
und der rückwärts zählende Zähler 240 (Fig. 5) geht nach
der Herstellung jeder Kopie um einen Zählschritt zurück. Zur
Einleitung des Kopierprozesses für jede Kopie während des Multikopiebetriebs ist eine Gattereinrichtung 242 (Fig. 5)
mit den Gatterschaltungen Gi mad G2 vorgesehen. Diese Einrichtung
wird unten näher erläutert.
Bei Betätigung des Ein-Aus-Schalters 80 zur Zuführung
von Energie zu den Schaltungen in der Vervielfältigungsvorrichtung
werden der Fernsehalt-Zeitgeber 244 und der voreingestellte Zeitgeber 245 (in Fig. 5 als Blöcke dargestellt)
über die Energieversorgungseiurichtung 226 nit Strom versorgt.
Die Zeitgeberschaltungen beinhalten die in der Technik üblichen und bekannten Schaltelemente. Die Zeitgeber 244 und
245 beginnen sofort nit den Ablauf der Vorgabezeit. Das Vorgabezeitintervall
des voreingestellten Zeitgebers beträgt etwa o,6 Sekunden. Während dieses kurzen Zeitraums werden
die logischen Schaltungen in der Vorrichtung in den Normalzustand gesetzt und für den 3etrieb klar gemacht. Das Steuerregister
246 für den Kopierpapiertransport wird dabei auch in den Normalzustand gebracht, worauf es die Transistor-
- 17 -
09 82 7/0916 ' ■ ι -r
BAD ORIGINAL
treiberstuio PAS der Transporttrense betätigt. Bas Register
246 beinhaltet die Gatterschaltungen TCl und TC2. Die
Treiberstufe 248 erregt die Kopiernaterialbrense 25o, wodurch
die Koptorpapierrolle ±2o (Fig. 4) nicht mehu bewegt wird.
Die Steuer- und Treiberschaltung 252 für die Kopierlanpe versorgt über die Leitang 254 die Kopierlanpe 256 nit Energie,
wodurch angezeigt wird, daß die Vorrichtung für den Enpfang ■eines Kopierbefehls bereit ist. Die Schaltung 252 enthält
die Gatter G3 und G4 und den Transistor 253.
Wird kein Kopierbefehl zur Vervielfältigungsvorrichtung
innerhalb eiuer Zeitspanne von etwa 25 Sekunden geliefert, ^l
dann erregt der Zeitgeber 244 über die Leitung 258 das Fernschaltrelais K2. Das Zeitintervall von 25 Sekunden entspricht
dem Vorgabezeitintervall des Fernschalt-Zeitgebers 244. Durch die Erregung des Relais K2 werden die Kontakte K2a in Haltekreis
für das Relais ICl geöffnet und es wird dadurch das Relais Ki nicht mehr weiter erregt. Die Folge hiervon ist,
daß auch die Kontakte KIa und KIb geöffnet werden, worauf
kein Strom von der Wechselstrom-Energiequelle nehr zur Snergieversorgungseinrichtung
226 und zu den Schaltungen in der Kopiermaschine fließt. Soll die Maschine wieder in Betrieb
gesetzt werden, dann ist der Schalter 80 erneut zu betätigen.
Wird ein Kopierbefehl vor Ablauf des Vorgabezeitintervalles
des Fernschalt-Zeitgebers 244 zur Kopiervorrichtung
gegeben, wozu die Taste 84 gedrückt werden nuß, dann erstellt die Kopiervorrichtung in der unten beschriebenen
Weise eine Kopie von einem Original, das auf dem Tisch 50
(Fig. 3) auf der Oberseite der Vervielfältigungsvorrichtung
liegt..
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3 0 9 827/0916 BAD ORIGINAL
Beim Brücken der Taste 84 fließt ein Impuls zum Eingang 260 des Gatters G5. Das Ausgangssignal.des Gatters G5
gelangt über öio RC~Schaltung RGl" als P ο sit i on, s impuls zum
Eingang 262 des Gatters Go. Das Gatter g6 liefert einen
Impuls zum Eingang 264 öes Gatters G7-. Ein Impuls an Ausgang
266 des Gatters G7 fließt über die Leitung 268 zum Leitgatter-!
register 27o. Das Register 27o enthält die Gatter TGl und IG2
und ist selbst Teil der Zeitgeberschaltung 272 (durch unterbrochene
Linien angedeutet). Das Register 270 ändert zu 3eginn des Ablaufs des Vorgabezeitintervalles des, Zeltgeberteils
274 der Schaltung seine Zustände. Daraufhin gibt das
Gatter G8 am Ausgang 278 einen Impuls ab. Das Gatter G8 ist
nämlich über die Leitung 276 mit dem Register 270 verbunden.
Der aus der RC-Schaltung RC2 fließende Impuls weist eine
Impulsbreite von etwa 80 MikroSekunden auf und fließt über
die Leitung 280 zum Eingang 282 des Gatters G9. Vom Ausgang
284 des Gatters G9 gelangt dieser Impuls, über die Leitung
286 zum Gatter GlO. Ein Ausgangssignal des Gatters GiO ändert auf dem Wege über die Leitung 288 den Zustand des
Transport-Steuerregisters 246. Ein sich dabei ergebendes
Signal bringt über die Leitung 290 die Treiberschaltung
für die Transportbrense in den nichtleitenden Zustand und löst die Transportbremse 250 für die Kopiermaterialrolle.
Die Änderung des Zustandes des Registers 246 bewirkt ferner t
daß über die Leitung 292 der Treibertransistor 294 für die Transportkupplung leitend wird und die Rollenföraerkupplung
296 aufgrund des Signals über die Leitung 297 nit dem Transport von Kopierpapier von der Rolle 120 (Fig. 4) beginnt.
Das Gatter GlO liefert über die Leitung 298 auch ein Operationssignal zum Xenon- und Koronasteuerregister: 300,
welches die Gatterschaltungen XCl und XC2 beinhaltet. Die
Änderung des Zustandes des Registers 3OO bewirkt drei Dinge,
Erstens wird ein Signal vom Ausgang 302 des Gatters
309827/0916
BAD ORIGINAL
über das Gatter GIi und die Leitung 3"04 zun Eingang 306 des
Gatters' Gi2 der Koronasteuerschaltung 307 geliefert. Das Ausgangssignal
des Gatters Gi2 betätigt die Transistor-Relais-Treiberschaltung 308, welche daraufhin das Relais K4 über die
Leitung 310 erregt. Durch die Betätigung des Relais K4 werden
die Kontakte K4a geschlossen und die Korona-Snergieversorguugseinrichtung
236 i« Betrieb gesetzt. Zweitens wird ein
Signal von Ausgang 312 des Gatters XC2 über die Leitung 314
zum Gatter G13 geschickt. Das Ausgangssignal des Gatters G13 fließt über die Leitung 316 zum Eingang des Gatters Gk in der
Treiberschaltung 252 für die Kopierlampe. Es wird dabei die gm
Kopierlanpe 256 gelöscht, was die gerade laufende Erstellung
einer Kopie anzeigt. Drittens wird von Ausgang 312 des Gatters XCS zun Eingang 313 des Gatters G14 ein Signal geliefert,
und das Ausgangssignal des Gatters GXk fließt über die Leitung
318 zur Xenon-Steuertransistorschaltung 320, wobei über die
Leitung 322 di* Aufladung der Xenon-Energieversorgungseinrichtung
231 veranlaßt wird.
Wenn das Steuerregister 246 für den Kopiermaterialtransport seinen Zustand ändert und der Transport von Kopierpapier
von der Rolle 120 (Fig. 4) beginnt, dann wird gleichzeitig
einZeitgebernechanisnus oder eine Stauungsprufeinrichtung
324 aus Gründen der Betriebssicherheit erregt. Die Erregung Wi
geschieht über die Leitung 326 vom Ausgang der Transistortreiberschaltung
248 her. Die Stauungsprufeinrichtung 324 hat sicherzustellen, daß das Kopierpapier von der Rolle 120 den
Sensor 188 für die Papierlänge ohne Stockung erreicht. Das Vorgabezeitintervall der Stauungsprufeinrichtung.324 ist so
groß gewählt, daß das mit normaler Geschwindigkeit transportierte
Kopierpapier den Längensensor 188 auf den Kopierpapierweg 127 (Fig. 4) auch in der entferntesten Stellung
rechtzeitig erreichen kann.
- 20 -309827/0916 'BAD ORlGlNM.
Staut sich das Kopierpapier in der Vorrichtung auf den
Meg vou seiner normalen Ruheposition an Eingang zur Schneideeinrichtung
130 (Fig. 4) zum Längenfühler, dann wird die
Vorrichtung angehalten, ,un weitere Stauungen zu'verhindern.
Läuft das Vorgabezeitintervall der Stauungsprüfschaltung 324,
"bevor das Kopierpapier den Längenfühler 188 erreicht, dann fließt ein Impuls über die Leitung 328 zu den Eingängen 329
und 331 des Gatters G15. Der Längenfühler .188 enthält vorzugsweise eine photoelelctrische empfindliche Einrichtung oder
dergl. Das über die Leitung 330 fließende Ausgangssignal
des Gatters G15 bewirkt die Änderung des Zustandes des Stauungsdetektorregisters
332, welches die Gatter JDl und JD2 enthält. Ein Ausgangssignal des Gatters JDi über die Leitungen
334 und 336 bewirkt, daß die Störungsdetektorschaltung
338, welche das Gatter GI6 und die Transistortreiberschaltung
340 enthält, die Wartungslampe 86 in Betrieb setzt, und daß
die Transistortreiberschaltung 3^2 über die Leitung 343 die
Stauungslanpe 96 (Fig. i) aufleuchten läßt und das normalerweise
nicht erregte,von Hand bedienbare Stauungsrücksetzrelais IC3 erregt.
Das Ausgangssignal des Gatters G l6 fließt über die
Leitung 344 auch zum Eingang des Gatters G12 und zu den
Eingängen 348 und 350 des Gatters Gi?, das seinerseits über die Leitung 351 mit den Eingang des Gatters TCl des Transportsteuerregisters
246 verbunden ist, Die über die zuletzt genannten Leitungen fließenden Signale unterbrechen die Zuführung
von Kopierpapier von der Rolle 120, indem sie das
TransportSteuerregister 246 zurücksetzen und damit die
Bremse 250 aktivieren und die Zuführungskupplung 296
deaktivieren. Ferner wird durch diese Signale die Snergieversorgungseinrichtung
236 für die Korona-Aufladungseinrichtung abgeschaltet. Ist eine Stauung behoben, dann muß
der von Hand zu bedienende Rücksetzknopf 98 rückgesetzt
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309827/0916
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werden. Dadurch wird der Schalter 38a (Fig. 5) betätigt
und aan Ilelais K3 wieder zurückgesetzt. Biese Rüclcsetzung
rju3 ausgeführt werden, bevor die Sinrichtungen in der
Vorvielfältigungsvorriclitung ihren Betrieb wieder aufnehmen
können.
Tritt keine Stauung ein und erreicht das Kopierpapier
von der Holle 120 her den entsprechend positionierten
Längensensor 188 vor den Ablauf des durch die Stauungsprüfschaltung
324 gegebenen Vorgabezeitintervalles (d.h. die vordere Kante des Kopierpapiers wird von Längensensor
180 rechtzeitig festgestellt), dann fließt ein Impuls über
die Leitung 352. Der lapuls gelangt zur Längenfühlerschaltung
354 und wird dort über den Singang 356 von Gatter Gl8a.
aufgenonnen. Bas Gatter G18 liefert daraufhin ein Ausgangssignal
über die Leitung 357 zum Gatter G18b. 3in Inpuls des
Gatters Gljb auf der Leitung 358 fließt zun Eingang des
Gatters G19. Bas Gatter G19 sendet ein Ausgangssignal über
die Leitung 36O zun Gatter G17, welches das Transportsteuerregister
246 durch ein Signal auf der Leitung 351 zun
3ingang des Gatters TCl zurücksetzt. Dadurch wird die Zuführungskupplung
296 gelöst und die Bremse 250 aktiviert.
Gleichzeitig nit der Einstellung der Zuführung von Kopierpapier
durch die Sollen 124 und 126 (Fig. 4) (20 Millisekunden
später) fließt das Ausgangssignal des Gatters G19 über die Leitung 364 zun Gatter G20 der Schneidesteuerschaltung
365 (nit unterbrochenen Linien angedeutet). Bas über die
Leitung 368 z'cxx Gatter G21 fließende Ausgangssignal des Gatters G20 bewirkt einen Ausgangsinpuls auf der Leitung 370,
dor die Transistortreiberschaltung 372 leitend nacht um"1·
öanit den Arbeitsnagneten 374 der Schneideeinrichtung in
Betrieb setzt. Die Schneideeinrichtung 128 (Fig. 4) wird in Drehbewegung versetzt und trennt ein Kopierblatt 121 (Fig. 4)
bestimmter Länge von der Kopierpapierrolle 120 ab. Neben der
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Aktivierung Cor Schneideeinrichtung wird die Zeitgebereinrichtung
tier Stauungsprüfschaltung 324 deaktiviert, damit
keine Stauung fälschlicherweise angezeigt wird. Das Signal\
das die Stauungsprüfschaltung zurücksetzt, wird über öic
Leitung 326 von der Transistortreiberschaltung 248 der
TransTJortbrerase her übertragen. Während der oben beschriebenen
Operationen läuft das Voi'gabezeitintervall der Leitgatter-Zeitgebersciialtung
274 weiter.
Wenn das Kopierpapier durch die Korona-Aufladungsstation
I3O wandert, dann wird es aufgeladen. Die Einrichtung ±36
wurde zu Beginn des Kopiarprozesses in Betrieb gesetzt. Bas
nun abgetrennte Kopierblatt 121 wird mit Hilfe der ständig
laufenden Transportbänder 140 ztia Fühler 192 weiterbefördert
(Pig. 4). Der Fühler 192 bewirkt die Belichtung des Kopierblattes,
wenn es durch die Beliclitungsstation 118 wandert.
Mach der Zeit, die voia Abschneiden des Kopierblattes 121 von der Solle 120 bis zun 3rreichen des Fühlers 192 vorstrsicht,
wird die Leitgatter-Zeitgeberschaltung 274 deaktiviert
und das Leitgatterregister 270 zurückgesetzt.
Das Vorgabezeitinterifall der Leitgatter-Zeitgebersclialtung
274 ändert sich in Abhängigkeit von der. gewählten Länge
des Kopierblattes, d.h. in Abhängigkeit von der Position des Längenfülilers 188. Das Vorgabezeitintervall ist aber
in jeden Fall größer als öia Zeit, die normalerweise bis zur
Ankunft des Kopierpapiers an Längenfühler 188 verstireicirt.
Für eine Kopierblattlänge von weniger als etwa 30 cn beträgt
das Vorgabezeitintervall UBgefälir 1,2 Sekunden. Für.©ine
Kopierblattlängo von neär als etwa 30 cn beträgt das Vorgabezeit
int ervall ungefähr 1,8 Sekunden. DieWahl des
Seitintervalles geschieht ait Hilfe des Wähllraopfes- ?6
(Fig. 2) für die Kopierblattlänge. Mit der-Achse'des von
Hand zu bedienenden Knopfes 76 ist ein Leitgatter~Sc5ialter
309827/0916 ' '~ 23 "
verbunden. 3ei einer Längenwahl von weniger alö etwa 30 cn
befindet sich der Schalter 362 in der in Fig. 5 gezeigten
Position. Bei einer Längenwahl von nehr als 30 cn wird die
Schaltereinrichtung 373 nach oben zun Kontakt 375 bewegt. Für die beiden Einstellungen wird entweder eine \!±üerstandsschaltung
377 oder 379 über die Leitung 381 in die Leitgatter-Zeitgeberschaltung
274 einbezogen, was das Vorgabcscitintervall
entsprechend ändert. Die Vorgabezeitintervallo
sind so gewählt, daß ein bestimmter Abstand zwischen
axifoinanöer-folgenden Kopierblättern vorbleibt und eine
Überlappung auf den Verarbeitungsweg in der dieser Erfindung entsprechenden Vervielfältigungsvorrichtung während des gi
Multikopiebetriebs vernieden wird. Biese Betriebsart wird
unten näher erläutert.
Tfenn die vordere Kante des abgetrennten Kopierblattes
121 (Fig. A) den Belichtungsfühler ±92 erreicht, dann sendet
dieser Fühler ein Signal über die Leitung 376 zun Eingang
378 der ersten von einer Reihe von Gatterschaltungen G22a,
G22b, G22c, G22d und G26, die in der Belichtungsfühlerschaltung
380 enthalten sind. Ein an Ausgang 382 des Gatters
G26 abgegebenes Signal setzt das Register 300 zurück, wodurch über die Xenonlanpen-Steuerschaltung 320 und die
Leitung 384t die Xenonlanpen-Energieversorgung zündet und
das durch die Belichtungsstation 118 laufende Kopierblatt M
belichtet wird. Zur selben Zeit wird wegen des Rücksetzens des Registers 300 ein Signal Über die Leitung 385 zun Gatter
GIl und von dort aus über die Leitung 302^ zun Eingang 306
des Gatters G12 in der Koronasteuerschaltung 307 geschickt.
Dieses Signal bewirkt die Deaktivierung des Relais K4 und
die Abschaltung der Koronasteuerschaltung 236 und der Aufladungseinrichtung
138 (Fig. *t). Zusätzlich sorgt ein Signal über das Gatter G13 dafür, daß die Kopierlanpe 256
aufleuchtet, was den Benutzer der Vorrichtung anzeigt, daß
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eine weitere Kopie produziert v/erden kann. Gleichzeitig, alt der
ICopiorlaapo 256 wird der Fernsehaltzeitgeber 242 liber die
Leitung 388 aktiviert, wobei das Vorgabezeitintervall abzulaufeii
beginnt.
Der bein "Anstoß" durch das Kopierblatt .121 von Belichtuugsfiililer
192 erzeugte Impuls bewirkt auflerden einen Impuls
an Ausgang 393 des Gatters G22a. Dieser Impuls fließt über die
Leitung 395 sun Gatter GP.3. Das Gatter G23 liefert daraufhin
ein Ausgangssignal über die Leitung 390 zum Eingang mehrerer GtauungsprÜfschaltungen 392, 394 und 396. Jede dieser Stauungsprüfschaltungen
enthält ein Registei·, wie es auch in der GtauungsprÜfschaltung 396 gezeigt ist. Das Register bestellt
aus den Gatterschaltungen JCi, und JC2 und aus einer Zeitgebersclialtung,
wie etwa durch die Bezugszahl 398 angedeutet. Die Stauungsprüfschaltungen 392 und 394 sind der Einfachheit halber
als Blöcke wiedergebeben, un eine mehrfache Darstellmig zu
vermeiden. Der über die Leitung 390 fließende Impuls setzt
das Register (nicht dargestellt) der Gtauuugsprüfschaltung
392 und stößt die Zeitgeberschaltung an. Die Stauungsprüfschaltungen
392, 394 und,396 arbeiten nacheinander bei der Gtautmgsprüfung
für die Xopierblätter auf den lieg zwischen dem
Belichtungssensor I90 und den Fühler ±94 am Ausgang der Fixiereinrichtung
(Fig. h und Fig. 5)·
Nach Ablauf des Ze-itgeberintervalles der Stauungsprüfschaltung
392 wird das zugehörige Registei" zurückgesetzt und dabei
das Register der Dtauungsprüfschaltung 394 gesetzt. Das Zeitgeberintervall
der Prüfschaltung 394 läuft auch wieder ab, wobei
das Register der Prüfschaltung 396 gesetzt wird. Die Bereitstellung
mehrerer GtauungsprÜfschaltungen, die nacheinander arbeiten, erlaubt die Überwachung mehrerer dicht aufeinander-'
folgender Kopierblättcr auf den Verarbeitungsweg zwischen den
Fühler 192 und den Fühler 194.
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Tritt eine Stauung zwischen den Fühlern 192 und 194
auf, dann liefert die Prüfschaltung 396 ein Signal über die
Leitung 400 zua Gatter JD2 des Registers 332, Der Zustand dieses Registers wird dadurch geändert, die Staulanpe 96 in
Betrieb gesetzt und das von Hand rücksetzbare Relais K3 erregt.
Gleichzeitig wird über das Gatter Gl6 die Störungslanpe 86 zua Aufleuchten gebracht, wodurch das Eintreten
einer Stauung angezeigt ist. Ein Signal über die Leitung zun Eingang 348 des Gatters Gl? und damit zua Transportstcuerregister
246 unterbricht die weitere Zuführung von
Kopierpapier von der Rolle 120, weil die 3rense 250 aktiviert
und die Zuführungskupplung 296 deaktiviert wird.
Tritt keine Stauung auf und erreicht das Blatt den Fühler 194 sicher, dann liefert der Fühler 194 ein Signal
über die Leitung 402 zu den Eingängen 404 und 406 des Gatters
G27. Dieses Signal aktiviert die Summierungsschaltung 408,
welche dann über die Leitung 409 den Sunsiierungszähler
in Betrieb setzt. Der Zähler 410 errechnet die Zahl der in der Vervielfältigungsvorrichtung 10 erzeugten Kopien und
kann daher für die Kostenberechnung und dergl. benutzt
werden.
Während der Beförderung des Kopierblattes 121 von Belichtungsfühlor
192 zun Fühler 194 an Ausgang öer Fixiereinrichtung wird das Kopierblatt in der Entwicklerstation
(Fig. 4) entwickelt. Zu diesen Zweck wird ein Tonerpulver auf das in der Belichtungsstation 118 erzeugte elektrostatische
Bild auf den Kopierblatt aufgetragen und in der Fixiereinrichtung
l6Ö (Fig. 4) durch Anwendung von Brück mit Hilfe der
Druckeinrichtung 162 mit den Blatt 121 fest verbunden.
Bein Erreichen des Fühlers 194 wird die vordere Kante des
Kopiorblatto 121 von den unlaufenden Förderriemen 170 und
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Dieser Prozeß läuft so lange ab, bis der rückwärts . zählende Zähler den Zählzustand Null erreicht. Ist dies
der Fall, dann wird der Schalter 412 in die normale Lage zurückgebracht. . .
Während des Multikcpiebetriebs bleibt das Xenon- und
Koronasteuerregister 300 im Setzzustand und die Kopierlampe leuchtet während der Herstellung der gewünschten
Zahl von Kopien nicht auf. Das zur Zündung der Xenonlampen-Energieversorgungseinrichtung
benötigte Signal wird vom; ~
Gatter G23 geliefert, und zwar immer dann, wenn ein Kopierblatt
vom Belichtungssensor 192 festgestellt wird. Dieses Signal fließt über die Leitung 413 zum Eingang des Gatters
G14, welches über die Leitung 318 und die Schaltung. 320 die Xenonlampen-Energieversorgungseinrichtung zündet. Der Fernschaltzeitgeber
244 "läuft" außerdem solange nicht ab, bis die Korona-Steuerschaltung abgeschaltet wird* Der Zeitgeber
wird nämlich über die Leitung 388 von. dieser Steuerschaltung gesteuert. . " ' -
Die Aufhebung des Sperrzustandes auf der Kopierleitung bewirkt, daß ein Impuls immer dann erzeugt wird, wenn die
Leitgatter-Zeitgeberschaltung 274 "abläuft". Der über die Leitung 430 zum Gatter G2B fließende Impuls sorgt dafür,
daß ein Impuls zum Gatter G1 der Multikopie-Aktivierungs-. gatterschaltungen gelangt. Das Gatter G 1 erzeugt seinerseits
einen Kapierimpuls,, der über die Leitung 432 zum Eingang 433 des Gatters G 6 fließt und das Leitgatterregister
270 zurücksetzt» Die Zeitgebsrschaltung 274 beginnt daraufhin erneut zu laufen. Dieser Vorgang wiederholt sich bsi
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erfaßt. Das .Kopierblatt wird zwischen den Sienen gehalten,
nach oben sur Ausgabestation 102 äer Kopieriaaschine gebracht
und an der Oberseite der Vorrichtung 10 (Fig. 4t) gestapelt.
Der Fernschaltzeitgeber, der schon früher angestoßen
worden ist, "läuft ab", wenn der Maschine 10 kein weiterer Kopierbefehl gegeben wird, und schaltet die Vorrichtung Io
in der oben beschriebeneu Weise ab.
Sollen nehrere Kopien von einen Original in der Kopiervorrichtung
hergestellt werden, dann wählt der Benutzer der Maschine nit Hilfe des Wahlschalters 82 (Fig. 2) die Zahl
der gewünschten Kopien. Der Kopierprozeß wird in der gleichen M
Weise eingeleitet wie bei der Herstellung einer einzelnen Kopie, und die erste Kopie wird auch in der oben beschriebenen T/eise hergestellt. Wird nur eine einzige Kopie verlangt,
dann fließt ein Sperrsignal von Gatter G28 zu den Gattern Gl und G2 für Multikopiebetrieb. Das Gatter G28 ist
nlt dem Leitgatterregister 270 verbunden. Es können also keine
Signale zu den Gattern Gi und G2 übertragen werden- und damit
läßt sich auch nur eine einzige Kopie herstellen. Bein
Multikopiebetrieb wird aber der rückwärts zählende Zähler auf einen Zählwert eingestellt, der größer als Null ist.
Ferner wird der Multikopieschalter 412 automatisch in einen
Zustand gebracht, bei den seine Einrichtung 414 mit den M
Kontakt 416 in Berührung könnt, Ss wird daher jedes Mal,
wenn das Steuergatter G20 für die Schneideeinrichtung aktiviert ist, ein Inpuls über die Leitung 418 zun Eingang des
Gatters G29 der Steuerschaltung 420 für den Eückwärtszählbetrieb
geliefert. Die Transistortreiberstufe 422 dieser Steuerschaltung bedient den rückwärts zählenden Zähler 240
über die Leitung 424.
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309827/0916 baoobiginal
jeder herzustellenden Kopie, bis die letzte von ihnen produziert worden ist.
"Wie oben erwähnt, wird der Abstand zwischen den Kopierblättern
bein Multikopiebetrieb durch das Vorgabezeitintervall
der Leitgatter-Zeitgeberschaltung 274 bestinnt. Das
Vorgabezeitintervall kann in Übereinstimmung nit den Wahlschalter
76 für die Kopierblattlänge geändert werden. Für relativ lange Blätter (größer als etwa 30 cn) wird von
der Leitgatterschaltung ungefähr alle 1,8 Sekunden ein
Kopierinpuls erzeugt, bis die letzte Kopie hergestellt worden ist. Bei Kopierblattlängen von weniger .als etwa 30 cn
φ wird ungefähr alle 1,2 Sekunden ein Kopierinpuls geliefert.
Da das Transportregister zurückgesetzt wird, un die Zuführung von Kopiornaterial zu unterbrechen, wenn das Kopiernaterial
den Längenfühler erreicht, was vor den "Ablauf" des Leitgatter-Zeitgebers der Fall ist (d.h., das Vorgabezeitintervall ist größer), wird ein Sicherheitsabstand
zwischen den aufeinanderfolgenden Kopien erreicht und es
tritt keine Überlappung bei den Kopierblättern auf.
Die Kopiervorrichtung nach der Erfindung kann sowohl
vorgeschnittene Kopierblätter oder Offset-Vorlagen als auch Kopierpapier von der Rolle 120 verarbeiten. Sollen
α vorgeschnittene ICopierblätter verarbeitet werden, dann
wird die Klappe 197 £ür die nanuello Eingabe (Fig. i, 2
und 4) in Pfeilrichtung (Fig. 4) geöffnet, so daß das
vorgeschnittene Slatt in den Schacht 199 eingegeben und
danit in den Verarbeitungsweg der Vorrichtung 10 eingeführt werden kann. Bein Öffnen der Klappe 197 werden die Schalterkontakte
434 und 436 (Fig. 5) betätigt und die Schneideeinrichtung
374 außer Betrieb gesetzt. Über die Leitung
438 wird ferner der Kopierschalter deaktiviert, so daß
eine versehentliche Betätigung dieses Schalters keine ent-
- 2· —
309827/0916
BAD ORIGINAL
sprechendem Operationen in der Vorrichtung IO auslöst.
Ί/οηη das vorgeschnittene Blatt in den Schacht 199 eingeführt
worden ist,' dann sorgt der von Hand bedienbare Üborbrückungs scha lter 2Oi dafür, daß ein Signal von Gatter
GlOa über die Leitung 440 zuzi 3ingang 442 des Gatters XC2
des Xenon- und Koronasteuerregisters 300 übertragen und der
Fernschaltzeitgeber 244 deaktiviert wird. Das Register ändert seinen Zustand, wodurch die Xenonlanpen-3nergieversorgungseinriclitung
231 die Einrichtung 236 auflädt. Auf diese "/eise
kann das vorgeschnittene Blatt aufgeladen werden, und es wird die Kopierlampe 256 abgeschaltet. Das Register 300
bleibt gesetzt, bis der vordere Rand des vorgeschnittenen
Blattes den Belichtungsfühler ±92 erreicht. Vorher wird
das Blatt bein Durchlauf durch die Auflaflungsstation I36
(Fig. 4) aufgeladen.
Erreicht die vordere Kante des 31attes den Fühler 192,
dann ändert das Xenon- und Koronasteuerregister 3QO seinen Zustand, wobei die Korona-Einrichtung 236 abgeschaltet
wird und die Xenonlanpen-Energievers übungseinrichtung zündet.
Das vorgeschnittene Kopierblatt wird dadurch über das optische Systen 114 belichtet (Fig. 4), und die Kopierlanpe
256 leuchtet auf. Der Fernschaltzeitgeber 244 beginnt außerden
nit den Ablauf seines Vorgabezeitintervalles. Die StauprUfschaltungen
392, 394 und 396 werden über die Leitung 390 aktiviert und sorgen für eine sichere und störungsfreie
Beförderung des Kopierblattes von der Beliclitungsstation
118 zün Fühler 194 (Fig. 4). Die Überwachung dieser Vorgänge geschieht in genau derselben Weise wie oben in
Verbindung nit einen von der Rolle 120 abgeschnittenen Kopierblatt beschrieben.
- 30 309 827/09 16 .BAD
Dio Kopiervorrichtung 10 ist, wie oben erläutert; auch1"
nit oinon Detektor 444 ausgerüstet, tier das-Fehlen1 von .
Kopierpapier anzeigt und von einem entsprechenden Fühler 186 (Fig. 4 und 5) betätigt wird. Der Fühler 186 liefert >
ein Signal über die Leitung 446 zum Gatter ?01 der Papier-Betelctorschaltung
444. Sin Ausgangssignal des Gatters POl bringt die Transistor-Treiberschaltung 448 in den leitenden
Zustand .■ Die Schaltung 443 setzt dann die Lampe 92 in
Betrieb, welche das Fehlen von Papier anzeigt. Das Signal auf der Leitung 446 fließt auch zun Eingang 450 des Gatters
Gl6 der Stö'rungsdetektorschaltting 338, welche in der oben
A beschriebenen Weise die Wartungslampe 86 an der Oberseite der
•Kopiermaschine aufleuchten läßt. Neben den Aufleuchten der
Lampen fließt ein Ausgangssignal des Gatters Gl6 über die Leitung 344 und setzt das Xenon- und Koronasteuerregister
300 zurück, so daß die ZCorona-Sinrichtutig 236 und die
Xenonlanpen-Snergieversorgungseinrichtung 231 nicht tätig
werden kann. Das Transportregister 246 wird ebenfalls zurück
gesetzt, wodurch verhindert wird, daß die Zuführungskupplung
296 die Rolle 120 in Bewegung setzt, usw. Die Kopierlampe 256 bleibt ausgeschaltet und der Kopierschalter 84 wird gesperrt,
so daß er nicht betätigt werden kann.
In der Entwicklerstation 152 (FIg0 4) befindet sich ein
™ Fühler 452, der das Fehlen von Toner oder die Erschöpfung des
Tonergemisches meldet. T/irel das Fehlen· von Toner festgestellt,
dann fließt ein Signal über die Leitung 454 zum Gatter GI6, worauf die Kopiermaschine abgeschaltet wird, und
zwar in der oben in Verbindung mit den Papier-Detektor 444 beschriebenen Weise. Ferner leuchtet die Wartungslanpe 86
und die Lampe 94, welche das Fehlen von Toner anzeigt, auf»
In der Sntwicklerstation 152 befindet sich außerdem eine
Einrichtung, welche die Anteile an Tonerpulver und Träger-
3098277Q9T6 ;' . " 31 "
BAD ORIGINAL·
tauchen in einen Is: on stallten Verhältnis hält. Es soli tlanit
eine optimale Kopierliilclsohwärzung erreicht werden. Diese Einrichtung
ist hier nicht dargestellt und wird auch nicht boschriebon.
Eine detaillierte Beschreibung oiner solchen !Hinrichtung,
findet sich in der U.G.A.-?atentschrift 3 399 652.
Tie Erfindung liefert eine Kopiervorrichtung zur Herstellung
von Kopien von einen Original nit einer relativ hohen Geschwindigkeit (etwa 15 "bis 18 Meter pro Minute).
Die Benutzung von Zenon-Lanpen für die Ausleuehtung des
Originals bei der Belichtung der Kopierblätter auf ihren Weg durch die Belichtungs stat ion und die Anwendung von Druclc
zur Fixierung der Tonerteilchen nacht es möglich, eine Kopie ohne irgendeinen Stillstand zu erzeugen, liegen der Anwendung
von Druck statt Tiarneenergie zur Fixierung der Tonerteilchen
auf der Oberfläche des Kopierblattes kann die Vorrichtung nit der üblichen Heizspannung betrieben werden. 3s bedarf außerdem
keiner Vorwarnzeit bei der Herstellung von Kopien.
309827/0916 BA0 ORIGINAL
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHEPhotoelektrostatische Kopiermaschine zur Herstellung von Kopien von einem Original mit einer Ladestation für das Kopiermaterial, einer Belichtungsstation für das Kopiermaterial, einer Beleuchtungsstation für das Original mit einer hochintensiven elektrischen Entladungslichtquelle, und einer Entwicklungsstation, die alle in Abständen längs eines Behandlungsweges für das Kopiermaterial angeordnet sind, sowie einer ersten Betätigungseinrichtung für wenigstens einen Teil der Behandlungsaggregate für das Kopiermaterial und einer zweiten Betätigungseinrichtung, die mit einem die Ankunft des Kopiermaterials an der Belichtungsstation feststellenden Fühler ausgestattet ist, und schließlich einer die erste und zweite Betätigungseinrichtung einbeziehenden elektrischen Schaltung zur überführung der Behandlungsaggregate in einen Betriebszustand, dadurch gekennzeichnet, daß für die elektrische Entladungslichtquelle (108) eine aufladbare Energieversorgungseinrichtung (231) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der Inbetriebsetzung der ersten Betätigungsvorrichtung (64) aufladbar ist und bei Feststellung der Ankunft des Kopiermaterials an dem Fühler (192) der zweiten Betätigungsvorrichtung zur .Speisung der Lichtquelle und Belichtung des Originales entladbar ist. 2309827/0916Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle in an sich bekannter Weise eine Xenon Lichtquelle ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Betätigungsvorrichtung einen hand betätigten Schalter (64) enthält.309827/0 916Leerseite
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| DE2065412A Expired DE2065412C3 (de) | 1969-12-31 | 1970-12-18 | Überwachungs- und Steuereinrichtung für eine elektrofotografische Kopiermaschine |
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