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DE2356666A1 - Elektrophotographische vervielfaeltigungsmaschine - Google Patents

Elektrophotographische vervielfaeltigungsmaschine

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Publication number
DE2356666A1
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DE
Germany
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copy paper
movable support
exposure
switch
zone
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2356666A
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English (en)
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DE2356666B2 (de
Inventor
Tatsuo Aizawa
Takaji Washio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kyocera Mita Industrial Co Ltd
Original Assignee
Mita Industrial Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Mita Industrial Co Ltd filed Critical Mita Industrial Co Ltd
Priority to DE19732356666 priority Critical patent/DE2356666B2/de
Publication of DE2356666A1 publication Critical patent/DE2356666A1/de
Publication of DE2356666B2 publication Critical patent/DE2356666B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)

Description

235666B
Ment.:!«..; __, ^....-icuiiiioir. 10
427-21.691P21.692H) 13- il. 1973
Mita Industrial Company Limited, O s a k a (Japan)
Elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem die Optik im Maschinenrahmen festangeordnet ist, eine zu vervielfältigende Vorlage auf einer im oberen Teil des Maschinenrahmens angeordneten beweglichen Auflage bewegt wird und synchron mit der Bewegung der Vorlage ein elektrophotographisch.es Kopierpapier aus einer Kopierpapier-Vorschubeinrichtungszone in einen Transportdurchlauf eingeführt wird zur Durchführung des Vervielfältigungsschrittes.
427-(48A)-sch
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Wenn bei bereits entwickelten elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschinen dieser Art die Belichtung erfolgt, während die Vorlage und das Kopierpapier entlang entsprechenden Durchlaufbahnen bewegt werden, muß eine komplizierte Synchronisationseinrichtung vorgesehen sein, die sicherstellt, daß die Bewegungen der Vorlage und des Kopierpapiers synchron ausgelöst werden; ein gleichmäßiger Betrieb dieser Synchronisations einrichtung ist nur unter Schwierigkeiten erreichbar.
Weiter bewegt sich die bewegliche Auflage immer entlang der der Torgegebenen Maximalgröße des Kopierpapiers entsprechenden Länge, ungeachtet der tatsächlichen Größe eines verwendeten Kopierpapiers, und der BeIichtungsschritt ist erst dann beendet, wenn die bewegliche Auflage sich über die gesamte dervorgegebenen Maximalgröße des Kopierpapiers entsprechende Belichtungslänge bewegt hat.
Dementsprechend wird die zum Erhalt einer Vervielfältigung erforderliche Zeit durch diese maximale Belichtungslänge bestimmt, und die bewegliche Auflage führt bei Verwendung eines kurzen Kopierpapiers eine überflüssige Bewegung aus. Daraus ergibt sich unweigerlich ein Zeitverlust, und die Vervielfältigungsarbeit kann nicht in leistungsfähiger Weise ausgeführt werden. Dies ist der Nachteil bereits entwickelter Vervielfältigungsmaschinen des oben erwähnten Typs.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine, bei der bei Durchführung der Belichtung während des Bewegens einer Vorlage und eines Kopierpapiers entlang ihren jeweiligen Durchlaufbahnen das Auslösen der Bewegungen der Vorlage und des Kopierpapiers vollständig durch Vorsehen einer einfachen Konstruktion synchronisierbar ist und die Belichtung wirksam und gleichmäßig erfolgen kann; dabei soll der während der Belichtung zurüekge-
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legte Weg der beweglichen Auflage verkürzt werden, wenn das "benutzte Kopierpapier geringe Länge hat, wodurch eine überflüssige Bewegung der Auflage ausgeschaltet und die Anzahl von während einer Zeiteinheit zu erhaltenden Vervielfältigungen erhöht werden kann, so daß also die Vervielfältigungsarbeit in wirksamer Weis« durchführ "bar ist; dabei soll ferner· die Belichtungsbewegung der beweglichen Auflage beendet sein in Abhängigkeit von der länge des Kopierpapiers, und selbst dann, wenn eine Einrichtung zum Auslösen des Rücklaufs aufgrund von Papierstau oder einer anderen Störung nicht betätigt wird, soll durch Vorsehen einer gesonderten Auslöseeinrichtung von einfacher Konstruktion die Belichtungsbewegung automatisch unterbrochen werden unmittelbar bei oder kurz nach- Beendigung des maximalen Belichtungsweges der bewegliehen Auflage, und der Rücklauf soll sofort ausgelöst werden, wodurch eine Störung oder Beschädigung der Maschine vermieden werden soll; weiter soll zum AuslöseZeitpunkt des Vervielfältigungsbetriebs die bewegliche Auflage von dem unmittelbar über dem Maschinenrahmen liegenden Anschlagpunkt verschoben werden zum Auslösepunkt des Belichtungsschrittes, während ein Kopierpapier von der Vorschubeinrichtung zum Transportdurchlauf eingeführt wird; sodann soll die bewegliche Auflage vom Auslösepunkt des Belichtungsschrittes umgekehrt werden und entlang dem Belichtungsweg synchron mit der Bewegung des durchlaufenden Kopierpapiers bewegt werden; der BeIichtungsschritt soll beendet werden in Abhängigkeit von der Länge des Kopierpapiers, und die bewegliche Auflage soll sofort umgestellt werden zum Auslösen des Rücklaufs, wodurch eine überflüssige Bewegung der Auflage während des Belichtungsschrittes vermieden werden soll; zum Zeitpunkt der Beendigung des gesamten VervieIfaltigungsVorganges soll die bewegliche Auflage am genannten Anschlagpunkt anliegen und zurückgehalten werden, und die Bewegungen der Vorlage und des Kopierpapiers, die entlang ihren Transportbahnen sich bewegen, sollen vollständig miteinander synchroni-
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siert werden, wodurch der Vervielfältigungsbetrieb ohne Zeitverlust durchführbar und die Länge der ■Vervielfältigungsmaschine verkürzbar und die Maschine in gedrängter Form zur Verringerung der Herstellungskosten ausführbar sein sollen; dabei soll die bewegliche Auflage immer am Anschlagpunkt unmittelbar über dem Maschinenrahmen zurückgehalten werden, während die Maschine nicht arbeitet, wodurch der Transport und Einbau sowie die Unterbringung der Maschine wesentlich erleichtert werden sollen; bei dieser Maschine soll die bewegliche Auflage daran gehindert werden, sich bei Beendigung des Vervielfältigungsbetriebs über den Anschlagpunkt hinausZubewegen oder sich bei abgeschalteter Stromquelle frei zu bewegen, wodurch die Bewegungen der beweglichen Auflage und des Kopierpapiers für den Belichtungsschritt vollständig synchronisierbar und das Auftreten von Störungen ebenfalls vollständig vermeidbar sein sollen; bei der erfindungsgemäßen Maschine soll eine Vorlage auf einer im oberen Teil des Maschinenrahmens angeordneten beweglichen Auflage aufliegend bewegbar und rollenfö'rmiges Kopierpapier von einer Abwickelspule abziehbar und in einen Transportdurchlauf in der Maschine einführbar sein, und die Vorlage und das Kopierpapier sollen mit synchroner Geschwindigkeit in die Belichtungszone einer Optik einführbar sein, wobei das Kopierpapier auf eine einer gewählten Belichtungslänge der Vorlage entsprechende länge zuschneidbar und der Rücklauf der beweglichen Auflage in Übereinstimmung mit der wählbaren Belichtungslänge der Vorlage auslösbar sein sollen; dabei soll die Maschine mit freier Wahl des Papierzuschnitts und des Rücklaufs arbeiten, wobei Kopierpapier ohne Abfall und effektiv benutzbar sein soll und der Kopierbetrieb in Abhängigkeit von der Belichtungslänge einer zu vervielfältigenden Vorlage schnell durchführbar sein soll; ferner soll die Maschine eine Anzahl von Kopierpapier-Transportdurchläufen aufweisen, etwa einen für bogenförmiges und einen für rollenförmiges Kopierpapier, wobei jeder dieser Durchläufe frei lösbar derart angeordnet sein soll, daß eine Inspektion der
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Maschine und ein Entfernen von blockierendem Papier beträchtlich erleichtert werden; weiter soll die erfindungsgemäße Maschine einen abwärts gebogenen Entwicklungsdurchlauf in einem Kopierpapier-Transportdurchlauf aufweisen, wodurch die Gefahr des Auftretens eines Papierstaus an den Einführ- und Abgabeteilen des Entwicklungsdurchlaufs weitgehend verringert werden soll; ein Transportdurchlauf für Kopierpapier soll in einem gedrängt ausgebildeten Maschinengehäuse enthalten sein, und bei Auftreten eines Papierstaus in diesem Durchlauf soll dieses Papier durch Öffnen des Transportdurchlaufs leicht aus der Maschine entfernbar sein; dabei soll eine einfach konstruierte Einrichtung vorgesehen sein, durch die effektiv ein Lichtprojektor, eine Optik und eine lichtdurchlässige Platte für die zu vervielfältigende Vorlage gekühlt werden können.
Eine elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine gemäß der Erfindung, mit einem eine Zone einer Kopierpapier-Vorschubeinrichtung, eine Ladeeinrichtungszone, eine Belichtungszone, eine Entwicklungseinrichtungszone und eine Trocken- oder Pixiereinrichtungszone aufweisenden Kopierpapier-Transportdurchlauf, entlang dem Kopierpapier durch eine Transporteinrichtung durch diese Zonen in der obigen Reihenfolge transportiert wird, mit einer Bewegungsbahn, entlang der eine eine lichtdurchlässige Platte-für eine zu vervielfältigende Vorlage aufweisende, am Maschinenrahmen befestigte, eine Belichtungsöffnung auf ihrer Oberseite aufweisende bewegliche Auflage so angetrieben wird, daß ihr eine Hin- und Herbewegung erteilt wird durch eine Antriebseinrichtung, die die Bewegungsrichtung der beweglichen Auflage umschalten kann, und mit einer im Maschinenrahmen festangeordneten Optik zuifi optischen Verbinden der lichtdurchlässigen Platte mit der Belichtungszone des Transportdurchlaufs und zum !Fokussieren eines Bildes der auf der lichtdurchlässigen Platte aufliegenden Vorlage auf das die BeIichtungszone durchlaufende Kopierpapier, ist gekenn-
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zeichnet durch einen in dem Transportdurehlauf angeordneten ersten Detektor zum Erfassen des Vorderendes des bewegten Kopierpapiers zum Betätigen eines ersten Schalters und anschließenden Erfassen des Hinterendes des Kopierpapiers zum Rückstellen des Schalters in den vorherigen unbetätigten Zustand; eine in der Bewegungsbahn angeordnete Einstelleinrichtung für die bewegliche Auflage zum Einstellen der Lage der beweglichen Auflage zum Auslösen des Belichtungsschrittes und zur Festlegung dieser Lage, wobei die Betätigungsstellung des ersten Detektors und die Lage des Vorderendes der auf der beweglichen Auflage aufliegenden Vorlage an der Auslöseposition des Belichtungsschrittes übereinstimmen mit Einführenden der Belichtungszone bzw. der BelichtungsÖffnung oder die beiden Positionen sich in der Nähe dieser Einführenden befinden, so daß die Zeit, bis das Vorderende des bewegten Kopierpapiers das Einführende der Belichtungszone erreicht, gleich der Zeitdauer ist, bis das Vorderende der auf der.beweglichen Auflage befindlichen Vorlage das Einführende der BelichtungsÖffnung erreicht, und wobei der erste Schalter durch den ersten Detektor betätigbar ist zum Antreiben der Antriebseinrichtung der beweglichen Auflage in Normalrichtung zum Verschieben der beweglichen Auflage in dieser Richtung aus der Auslösestellung des Belichtungsschrittes und wobei unmittelbar, nachdem das Hinterende des bewegten Kopierpapiers die Belichtungszone durchläuft, durch Rückkehr des ersten Detektors in den unbetätigten Ausgangszustand der erste Schalter eine Umschaltung der Antriebsrichtung der Antriebseinrichtung der beweglichen Auflage aus der Normalrichtung in die Umkehr richtung bewirkt und dadurch den Belichtungsschritt beendet und die Bewegungsrichtung der beweglichen Auflage umkehrt.
Die Erfindung kann Anwendung finden bei einer beliebigen elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem im Maschinenrahmen eine Optik festangeordnet ist und
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im oberen Teil des Maschinenrahmens eine bewegliche Auflage mit einer lichtdurchlässigen, Platte zum Auflegen einer Vorlage angeordnet ist und bei der ein in einen Transportdurchlauf des Maschinenrahmens eingeführtes Kopierpapier und die auf der beweglichen Auflage liegende Torlage mit synchroner Geschwindigkeit entsprechenden Belichtungszonen einer Optik zugeführt werden.
Beispielsweise ist die Erfindung gut anwendbar bei einer Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem bogenförmiges Kopierpapier von Hand von einer Endwand des Maschinenrahmens her eingeführt wird. Weiter kann die Erfindung ebenso angewendet werden bei einer Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem an einer Endwand.des Maschinenrahmens ein Behälter oder ein Einsatz für bogenförmiges Kopierpapier vorgesehen ist und solches Kopierpapier automatisch von diesem Behälter oder Einsatz eingeführt wird; weiter ist die Erfindung anwendbar bei einer Maschine des Typs, bei dem eine Abwickelspule, auf die rollenförmiges Kopierpapier aufgewickelt ist, an einem Endteil des Maschinenrahmens befestigt und das Kopierpapier von der Spule abziehbar und einem Transportdurchlauf zuführbar ist. Die Erfindung ist also nicht auf die im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Durch die Erfindung wird also eine elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine angegeben, bei der die Optik im Maschinenrahmen festangeordnet ist, eine zu vervielfältigende Vorlage auf einer im oberen Teil des Maschinenrahmens angeordneten beweglichen Auflage aufliegend bewegt wird und ein elektrophotographisch.es Kopierpapier synchron mit der Bewegung der Vorlage eingeführt wird aus einer Kopierpapier-Vorschubeinrichtungszone in einen Transportdurchlauf für Kopierpapier zur Herstellung der Vervielfältigung; dabei wird die Belichtung durchgeführt, während die Vorlage und das Kopierpapier
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entlang ihren entsprechenden Durchlaufen bewegt werden, die Auslösung der Bewegung sowohl der Vorlage als auch, des Kopierpapiers erfolgt vollständig synchron, und die Belichtungsbewegung der "beweglichen Auflage wird "bei kurzem Kopierpapier verkürzt, wodurch die Belichtung sehr wirksam und gleichmäßig erfolgen kann ohne eine überflüssige Bewegung der beweglichen Auflage; es ergibt sich hierbei ein sehr wirksam und ohne Zeitverlust durchführbarer Vervielfältigungsbetrieb.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1-A einen seitlichen Schnitt durch eine erfindungsgemäße elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine, wobei die Anordnung der einzelnen Einrichtungen und Teile gezeigt ist;
Pig. 1-B ein teilweise herausgeschnittener seitlicher Schnitt durch eine Papiervorschubzone einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine;
Pig. 2-A eine Seitenansicht eines Antriebssystems der in
1-A gezeigten Maschine;
Pig. 2-B eine Seitenansicht einer Schalteinrichtung zum Umschalten der beweglichen Auflage der erfindungsgemäßen Maschine;
Pig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Einrichtung zur Bestimmung des Belichtungsbereichs und der Schnittlänge eines Kopierpapiers in der in Pig. 1-A gezeigten Maschine;
Pig. 4-A Darstellungen, die die Anordnung von Detektor- und 4-B vorrichtungen in der Maschine von Pig. 1-A veranschaulichen; dabei zeigt Pig. 4-A insbesondere
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ein System zum frei wählbaren Schneiden, -und Pig. 4-B zeigt insbesondere eine Lageeinstelleinrichtung zum Auslösen des Belichtungsschrittes;
■ Pig. 4-0 eine Seitenansicht einer Lageeinstelleinrichtung zum Auslösen des Belichtungsschrittes;
Fig. 5 eine vereinfachte Darstellung einer Schaltung zum Betätigen einer Kopierpapier-Schneideinrichtung;
Fige 6 eine perspektivische Darstellung einer Hemmeinrichtung zum Anhalten einer beweglichen Auflage, die eine auf ihr liegende zu vervielfältigende Vorlage bewegt; und
Fig. 7 sin Schaltbild eines in der erfindungsgemäßen Maschine verwendeten elektrischen Systems.
In Fig. 1-A ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine gezeigt, bei der ein automatischer Vorschub von in Rollenform vorhandenem Kopierpapier erfolgt. Im Inneren eines Maschinenrahmens ist ein Durchlauf b zum Transport von elektrophotographischem Kopierpapier vorgesehen, bestehend aus einer Abwickelspule 2, auf die eine Vorratsrolle Kopierpapier 3 aufgewickelt ist, einer Zone 4 einer Papierschneideinrichtung, einer Zone 5 einer Ladeeinrichtung, einer Belichtungszone 6, einer Zone 7 einer Entwicklungseinrichtung und einer Zone 8 einer Trockenoder Fixiereinrichtung; diese Zonen sind in der angegebenen Reihenfolge vorgesehen. ·
Die Abwickelspule 2 ist lösbar und drehbar an dem in der Zeichnung rechten Seitenteil des Maschinenrahmens 1 gehalten. Die Abwickelspule 2 kann in einfacher Weise aus der Maschine entnommen werden, wenn eine wahlweise aufklappbare Klappe 9 ge-
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öffnet wird, die an der rechten Endwandung des Maschinenrahmens 1 befestigt ist. Eine Führungswalze 10 ist über der Abwickelspule 2 angeordnet zum Einführen von auf der Spule 2 aufgewickeltem Papier 3. Zwischen dieser Führungswalze 10 und der Zone 4 der Papierschneideinrichtung sind vorgesehen eine Führungsplatte 11 und ein Paar von angetriebenen Vorschubwalzen 12 und 12' mit einer Vorschubkupplung G3, die zu Beginn des Vervielfältigungsvorganges betätigt wird.
Die Zone 4 der Papierschneideinrichtung weist ein festes Messer 13 und ein drehbares Messer 14 auf. Das drehbare Messer 14 wird durch ein Schneid-Solenoid Ml gedreht, wodurch zwischen dem festen Messer 13 und dem drehbaren Messer 14 durchlaufendes Papier 3 durchschnitten wird. Auf der Abgabeseite der Zone 4 der Schneideinrichtung ist ein Paar von dauernd angetriebenen Walzen 15a und 15a1 vorgesehen für den Transport des Kopierpapiers 3. Die Zone 5 der Ladeeinrichtung weist zwei zwischen einem Paar von Antriebswalzen 15b und 15b1 und einem weiteren Paar von Antriebswalzen 15c und 15c' angeordnete Abschirmungen 16 und 16' auf, und die Koronaentladungselektroden 17 und 17' sind in die Abschirmungen 16 und 16f eingelegt. Die Belichtungszone 6 weist eine lichtdurchlässige Platte 18 auf zur Belichtung von zwischen einem Paar von Antriebswalzen 15c und 15c' und einem weiteren Paar von Antriebswalzen 15d und 15df liegendem Kopierpapier 3 sowie eine Führungsplatte 18f zum Führen des Kopierpapiers zu der lichtdurchlässigen Platte und zum Andrücken des Papiers an diese.
Die Zone 7 einer Entwicklungseinrichtung ist auf der Abgabeseite der Antriebswalzen 15d und 15d' angeordnet, und diese Entwicklungseinrichtungszone 7 enthält einen Tank 19 zur Aufbewahrung eines flüssigen Entwicklers c, und im oberen Teil des Tanks 19 sind eine obere Schale 20 und eine untere Schale 21 angeordnet. Zwischen der oberen und der unteren Schale 20
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■und 21 ist ein Entwicklungsdurchlauf 22 gebildet, durch den Kopierpapier 3 befördert wird. Der flüssige Entwickler c in dem Tank 19 wird in die obere Schale 20 durch eine Pumpe (nicht dargestellt) angesaugt und wird in den Entwicklungsdurchlauf 22 geleitet, wo das Entwickeln stattfindet. Auf der Abgabeseite des Entwicklungsdurchlaufs 22 ist ein Paar von Quetschwalzen 23 und 23' angeordnet, die überschüssigen flüssigen Entwickler aus dem Kopierpapier entfernen. Eine Trocken- oder Fixiereinrichtungszone 8, die beispielsweise eine Einführ-iulirungsplatte aufweist, ist auf der Abgabeseite der Quetschwalzen 23 und 23' angeordnet. Auf der Abgabeseite der Trocken- oder Pixiereinrichtungszone 8 ist ein Paar von Ausgangswalzen 15e und 15e' angeordnet, die das. Kopierpapier aus dem Maschineninneren auf einen Auffänger 24- herausführen.
Bei der erfindungsgemäßen elektrophotographischeη Vervielfältigungsmaschine ist der Entwicklungsdurchlauf 22 zur Kontaktierung des Kopierpapiers mit einem flüssigen Entwickler derart angeordnet, daß er nach unten gebogen, verläuft, und der Durchlauf 22 ist auf dem Boden des Maschinenrahmens 1 oder in der Nähe des Bodens so eingebaut, daß er wahlweise zusammen mit dem Tank 19 für den flüssigen Entwickler frei lösbar ist. Der Kopierpapier-Transportdurchlauf b ist in bezug auf die Horizontale derart geneigt, daß die Neigung des Transportdurchlaufs in der Ladeeinrichtungszone 5 und der Belichtungszone bzw. die Neigung des Transportdurchlaufe in der Trocken- oder Fixiereinrichtungszone 8 im wesentlichen übereinstimmen mit der Tangentialrichtung- des gebogenen Entwicklungsdurchlaufs 22 auf der Zuführseite bzw. der Abgabeseite.
Die ladeeinrichtungszone 5 und die Belichtungszone 6 sind definiert durch unterhalb des Transportdurchlaufs b angeordnete Teile 15b, 16, 17, 15c, 18' und 15d sowie durch oberhalb des Transportdurchlaufs b angeordnete Teile 15b1, 16', 17c, 15c1, 18 und 15d'. Die oberen Teile sind fest am Maschinenrahmen an-
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geordnet, und die unteren Teile 15b, 16, 17, 15c, 18' und 15d sind an einem Rahmenteil,25 "befestigt, das am Maschinenrahmen so angeordnet ist, daß es frei geöffnet und geschlossen werden kann, wobei die Achse zum Öffnen vorzugsweise auf der Kopierpapier-Einführseite liegt. Die Neigung des Transportdurchlaufs b in der Ladeeinrichtungszone 5 und der Belichtungszone 6 ergibt einen freien Raum SP, der zum Öffnen und Schließen des Rahmenteils 25 ausreicht. Wenn für den Kopierpapier-Transportdurchlauf diese Konstruktion verwendet wird, kann der Transport von Kopierpapier reibungslos erfolgen ohne irgendwelche Behinderungen an Einfuhr- und Abgabeteilen der Entwicklungszone, wo ein Papierstau am häufigsten auftritt, und so kann die Häufigkeit des Auftretens eines Papierstaus weitgehend verringert werden im Vergleich zu bereits entwickelten elektrophotographisehen Vervielfältigungsmaschinen mit Naßentwicklung. Da im übrigen die Durchlaufabschnitte der Lade-, Belichtungsund Entwicklungszone, durch die Kopierpapier transportiert wird, frei geöffnet werden können, ist bei tatsächlich auftretendem Papierstau oder anderen Störungen eine Inspektion dieser Durchlaufabschnitte und ein Entfernen von eine Stauung bewirkendem Papier in einfacher Weise möglich.
Da der Transportdurchlauf b derart angeordnet ist, daß er sich schräg geneigt von der Einführseite der Entwicklungszone erstreckt, sind im oberen Teil des Maschinenrahmens 1 ein Paar von Antriebswalzen 12 und 12' mit einer Papiervorschubkupplung 03, die Kopierpapier-Schneideinrichtung 4 und ein Paar von Kopierpapier-Transportantriebswalzen 15a und 15a1 angeordnet.
Im Pail einer Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem ein automatischer Vorschub von Kopierpapierbogen erfolgt, wird die oben beschriebene Maschine, bei der Kopierpapier automatisch von einer Vorratsrolle eingeführt wird, abgewandelt.
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Pig. 1-B zeigt einen an einem Ende des Maschinenrahmens 1 befestigten Behälter 2' für Kopierpapier 3f in Bogenform. Dieser Behälter 2! enthält einen an seinem Ende angeordneten Stift 4', der den gleichzeitigen Vorschub mehrerer Kopierpapierbogen 3! verhindert.
Der Papierbehälter 2' ist vorzugsweise lösbar an einem Ende des Maschinenrahmens 1 vorgesehen, und das Vorderende eines in dem Behälter 2' enthaltenen Kopierpapierbogens 3' wird von dem Stift 4' bestimmt. Eine angetriebene Papiervorschubwalze 12 mit einer Papiervorschubkupplung 03, die zu Beginn1 des Vervielfältigungsvorganges betätigt wird, ist über dem Behälter 2' derart angeordnet, daß die Vorschubwalze 12 mit dem Kopierpapierbogen 3' in Druckkontakt steht. Auf der Abgabeseite der Walzen 12 ist ein Paar von Kopierpapier-Transportwalzen 15a und 15a1 angeordnet. Alle in dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b angeordneten Teile und Einrichtungen haben den gleichen Aufbau und die gleiche Wirkungsweise wie bei der in Pig. 1-A gezeigten Maschine. Es erfolgt daher keine nähere Erläuterung dieser Teile und Einrichtungen.
Um bei elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschinen der in Pig. 1-A und 1-B gezeigten Art zusätzlich zum automatischen Vorschub von Kopierpapier 3 von einer Vorratsrolle oder bogenförmigem Kopierpapier 31 die von Hand erfolgende Einführung eines Papierbogens zu ermöglichen, ist im oberen Teil des Maschinenrahmens 1 eine Einführöffnung 26 zum Einführen von bogenförmigem Kopierpapier 3' vorgesehen, und zwischen der Papiereinführöffnung 26 und einem auf der Einführseite der Ladeeinrichtungszone 5 liegenden Paar von Antriebswalzen 15b und 15b1 sind vorgesehen ein Paar von Antriebswalzen 2? und 27' zum Vorschieben von bogenförmigem Kopierpapier 3! und eine führungsplatte 28 sowie eine ihr gegenüberliegende Einführplatte 28-', die einen Durchlauf für Kopierpapierbogen 3' definieren.
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So wird auf der Einfülirseite der Ladeeinrichtungszone 5 ein Durchlauf b1 zum Transport von manuell eingeführtem bogen- . förmigem Papier 3' gebildet, und zwar unabhängig von dem !Durchlauf b zum Transport von automatisch von einer Vorratsrolle zugeführtem Kopierpapier 3 oder bogenförmigem Kopierpapier 3'.
Im Pail einer Vervielfältigungsmaschine des Typs, bei dem nur eine manuell erfolgende Zuführung von bogenförmigem Kopierpapier erfolgt, können die automatische Papiervorschubeinrichtung und der Papiertransportdurchlauf b, beginnend mit der Papiervorschubeinrichtung und endend bei den Antriebswalzen 15"b und 15b', die auf der Einfülirseite der Ladeeinrich.-tungszone 5 liegen, entfallen. Das heißt, es genügt, wenn nur der beschriebene Durchlauf b' zum Transport von manuell eingegebenem Kopierpapier vorgesehen ist.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist am Maschinenrahmen 1 eine Führungsplatte 80 befestigt, die die untere Fläche des Durchlaufs b zum Transport von automatisch eingegebenem Kopierpapier definiert, und oberhalb der Pührungsplatte 80 ist ein den Durchlauf bildendes Mittelteil von integriertem Aufbau angeordnet, das auf der Oberseite eine Führungsplatte 28 aufweist, die die untere Fläche des Durchlaufs b1 zum Transport von manuell zugeführtem bogenförmigem Kopierpapier definiert, und auf der Unterseite eine Einführplatte 79 aufweist, die die Oberseite des Durchlaufs b zum Transport von automatisch zugefünrtem Kopierpapier definiert; dieses Mittelteil ist lösbar beispielsweise mit Schrauben 130 derart an der Maschine befestigt, daß zwischen der Einführplatte 81 und der Führungsplatte 79 ein vorgegebener Abstand vorhanden ist. Weiter ist über dem den Durchlauf bildenden Mittelteil ein durchlaufbildendes oberes Teil von einstückigem Aufbau vorgesehen, das auf der Unterseite■eine Einführplatte 28' aufweist, die
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die Oberseite des Durchlaufs b1 zum Transport von von Hand eingeführtem Kopierpapier definiert und auf der Oberseite einen Teil 82 der Oberseite des>Maschinengehäuses bildetJ das obere Teil ist an einem Ende ζ. B. durch eine Welle 83 an dem Maschinenrahmen 1 derart frei zu öffnen und zu schließen, daß zwischen der Einführplatte 28' und der führungsplatte 28 ein vorgegebener Abstand vorhanden ist. Wenn diese Führungsplatten abgenommen werden, können der Durchlauf b zum Transport von automatisch zugeführtem Kopierpapier oder der Durchlauf b1 zum Transport von manuell zugeführtem bogenförmigem Kopierpapier leicht geöffnet werden, und eine Inspektion eines Papierstaus oder das Entfernen von steckengebliebenem Papier kann leicht erfolgen.
Über dem auf seiner Oberseite eine Belichtungsöffnung 52 aufweisenden Maschinenrahmen 1 ist eine bewegliche Auflage 30 vorgesehen mit einer lichtdurchlässigen Platte 29, die eine zu vervielfältigende "Vorlage a aufnimmt. Eine Druckplatte 31 ist auf der beweglichen Auflage 30 befestigt zum Andrücken der Vorlage a auf die lichtdurchlässige Platte 29. Die bewegliche Auflage 30 ist auf dem oberen Teil des Maschinenrahmens 1 mit EührungsOrganen wie Walzen (nicht dargestellt) derart angebracht, daß sie in Horizontalrichtung hin- und herbewegbar ist, und sie wird von einer Auflage-Antriebseinrichtung angetrieben, die eine Umkehr der Bewegungsrichtung bewirken kann, und die bewegliche Auflage 30 führt eine Hin- und Herbewegung auf einer Bewegungsbahn 32 aus. Zum Beispiel kann als Auflage-Antriebseinrichtung, die eine Umkehrung der Bewegungsrichtung bewirken kann, eine Kombination verwendet werden, bestehend aus einer Antriebswalze 33, die in Normal- und Umkehrrichtung angetrieben und gedreht wird, und einem Draht 34 (vgl. Pig. 2-A), Der'Draht 34 ist auf die Antriebswalze 33 aufgewickelt. Ein Ende des Drahtes 34 ist an einem Drahtbefestigungsteil 36 der beweglichen Auflage 30 festgelegt über eine an einem Ende des
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Maschinenrahmens 1 drehbar gelagerte Spule 35» und das andere Ende des Drahtes 34 ist ebenfalls an dem Drahtbefestigungsteil 36 der beweglichen Auflage 30 durch eine am anderen Ende des Maschinenrahmens 1 drehbar gelagerte Spule 35' festgelegt. In Pig. 2-B ist zu sehen, daß an dem Maschinenrahmen 1 elektromagnetische Kupplungseinrichtungen Gl und 02 befestigt sind, die von einer Antriebskette 37 angetriebene Kettenräder 37'f bzw. 37' haben. Eine Drehscheibe 02' der elektromagnetischen Kupplung C2, die Antriebswalze 33 und ein Kettenrad 39 sind auf eine Welle 38 aufgesetzt, während eine Drehscheibe Cl1 der elektromagnetischen Kupplung 01 und ein Kettenrad 40 auf die andere Welle 38f aufgesetzt sind. Zwischen den Kettenrädern 40 und 39 ist eine Kette 41 aufgehängt, und beide Wellen 38 und 38* werden in die gleiche Richtung gedreht, wobei die Drehgeschwindigkeit der Welle 38 höher ist als die der Welle 38'. Wenn durch Betätigen einer Umschalteinrichtung an die elektromagnetische Kupplungseinrichtung 02 ein elektrischer Strom angelegt wird und die Kupplung Cl in geöffnetem Zustand gehalten wird, gelangt die Drehscheibe 02* durch eine Magnetkraft in Kontakt mit einer Kupplungsplatte 37a1 des Kettenrades 37f, und die Antriebswalze 33 wird daher in die gleiche Richtung wie das Kettenrad 37' gedreht, wodurch die bewegliche Auflage 30 für den Belichtungsschritt verschoben wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Welle 38' durch das Kettenrad 39, das Kettenrad 40 und die Kette 41 gedreht, aber das Kettenrad 37ff dreht in bezug auf die Welle 38' im Leerlauf durch, da die elektromagnetische Kupplung 01 geöffnet gehalten wird. Wenn die Betätigung der Umschalteinrichtung freigegeben wird, wird ein elektrischer Strom in die elektromagnetische Kupplung öl eingespeist, und die elektromagnetische Kupplung 02 wird im geöffneten Zustand gehalten, wodurch das entgegen der Drehrichtung des Kettenrades 37' gedrehte Kettenrad 37" und die Welle 38' miteinander in Kontakt gelangen durch die Kupplung Cl, und die Antriebswalze 33 wird in einer zur oben genannten
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Drehrichtung entgegengesetzten Richtung mit höherer Geschwindigkeit als im obigen Pail gedreht durch das Kettenrad 40, die Kette 41, das Kettenrad 39 und die Welle 38, wodurch der Draht 34 so getrieben wird, daß er die Rückkehrbewegung der beweglichen Auflage 30 bewirkt. Ebenso wie das Kettenrad 37'' im obigen Pail wird das Kettenrad 37' in bezug auf die Welle 38 im Leerlauf durchdrehend gehalten.
Die Umschaltung der Richtung der Hin- und Herbewegung der beweglichen Auflage 30 wird in der beschriebenen Weise ausgeführt. Die. Geschwindigkeit der Rücklaufbewegung der beweglichen Auflage kann wahlweise höher gewählt werden als die Geschwindigkeit der Auflage während des Belichtungsschrittes, indem in geeigneter Weise die Anzahl der Zähne der Kettenräder 40 und 39 geändert wird. Anstelle der Kombination der Antriebswalze 33 mit dem Spanndraht 34 kann auch eine Anzahl von elektromagnetische Kupplungen aufweisenden Antriebswalzen, die gegeneinander gedreht werden, derart angeordnet werden, daß die bewegliche Auflage 30 in Horizontalrichtung hin- und herbewegt wird. ·
In 3?ig. 1-A ist zu sehen, daß zwischen dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b und der Bewegungsbahn 32 für die bewegliche Auflage 30 eine Optik so im Maschinenrahmen 1 festangeordnet ist, daß die Belichtungszone 6 des Kopierpapier-Transportdurchlaufs b optisch mit der lichtdurchlässigen Platte 29 der beweglichen Auflage 30 in Verbindung steht, so daß eine Abbildung einer Vorlage a auf ein sich entlang dem Transportdurchlauf bewegendes Kopierpapier 3 fokussiert wird. Diese Optik weist einen Lichtprojektor 44 auf mit einer Lichtquelle 42 und einer Reflexionswand 45, einem Reflexionsspiegel 45, eine einen Innenspiegel 46 aufweisende-Linse 47, einen Reflexionsspiegel 48 und ein Linsengehäuse 49, das eine lichtdurchlässige Platte 18 für die Belichtung von Kopierpapier trägt. Diese
Optik ist so aufgebaut, daß τοη der Lichtquelle 42 emittiertes und auf der Vorlage a reflektiertes Licht den Reflexionsspiegel 45, die Linse 47, den Innenspiegel 46 und den Reflexionsspiegel 48 durchsetzt und auf die lichtdurchlässige Platte 18 zur Belichtung von Kopierpapier auftrifft und auf diese ein Bild der Vorlage a fokussiert.
Das Linsengehäuse 49 lind der Lichtpro Rektor 44 sind derart angeordnet, daß sie im Inneren der Vervielfältigungsmaschine eine von dieser unabhängige Kammer 50 "bilden. Der obere Endabschnitt der Reflexionswand 43 des Lichtprojektors 44 und der obere Endabschnitt einer oberen Wand 51 des Linsengehäuses 49 ragen derart nach oben, daß ein Spalt sehr kleiner Öffnungsweite zwischen diesen Endabschnitten und der beweglichen Auflage 30 gebildet ist, und zwischen dem oberen Endabschnitt der Reflexionswand 43 und dem oberen Endabschnitt der oberen Wand 51 des Linsengehäuses 49 ist eine BelichtungsÖffnung 52 für die Vorlage a gebildet. Auf einer unteren Wand 53 des Linsengehäuses 49 sind eine Öffnung 54 und ein Luftkanal 55 vorgesehen, der sich zur !rocken- oder Fixierführungsplatte 8 des Kopierpapier-Transportdurchlaufs b erstreckt. Ein von einem Ventilatormotor IM getriebener Saugventilator 56 ist an dem die Öffnung 54 aufweisenden Abschnitt vorgesehen. Wenn die Optik in einer im wesentlichen geschlossenen Kammer 50 in der oben beschriebenen Weise so eingeschlossen ist, daß zwischen der Optik und der lichtdurchlässigen Platte 29 der beweglichen Auflage 30 ein Spalt verbleibt, und ein Ventilator 56 auf der unteren Wand 53 dieser Kammer 50 befestigt ist, strömt kalte Luft durch einen zwischen dem oberen Abschnitt des Maschinenrahmens 1 und der Unterseite der lichtdurchlässigen Platte 29 der beweglichen Auflage gebildeten Kanal und wird in die Kammer 50 der Optik eingeführt durch die BelichtungsÖffnung, wodurch die die Vorlage tragende lichtdurchlässige Platte 29 gekühlt wird. Wenn weiter im Inneren des Lichtprojektors 44 ein
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wärmeabsorbierendes Glas 57 angeordnet ist mit einer vor der die lichtquelle bildenden Röhre 42 belassenen spaltförmigen Öffnung und an der die lichtquelle 42 tragenden Seitenplatte des Maschinenrahmens 1 eine Öffnung 58 gebildet ist, wird kalte luft von der Außenseite der Maschine her um den Umfang der die lichtquelle bildenden Röhre 42 geleitet und kühlt diese und wird dann in die Kammer 50 der Optik eingeleitet. Durch den Wärmeaustausch mit der die Vorlage tragenden lichtdurchlässigen Platte 29 und der die lichtquelle bildenden Röhre 42 erwärmte luft wird von .dem Ventilator 56 angesaugt und in die Trocken- oder Fixiereinrichtungszone 8 des Kopierpapier-Transportdurchlaufs b durch die luftleitung 55 geleitet und erwärmt das aus der Entwicklungseinrichtungszone 7 kommende entwickelte Papier. Es ist möglich, im Inneren des luftkanals 55 eine Heizvorrichtung 59 vorzusehen, um so mehr Wärme zum Trocknen des Kopierpapiers an die aus dem linsengehäuse 49 austretende warme luft abzugeben.
Bei der erfindungsgemäßen elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine wird zum Beginn des Vervielfältigungsbetriebs die zum Auslösen dieses Betriebs dienende Schalteinrichtung betätigt, wodurch die Papiervorschubwalzen 12 und 12' angetrieben werden und von der Abwickelspule 2 Kopierpapier abgezogen wird. Bei der in Pig.. 1-B gezeigten Ausführungsform wird bei Betätigung der Schalteinrichtung zum Auslösen des Betriebs eine Papiervorschubwalze 12 so angetrieben, daß sie einen Bogen Kopierpapier 31 aus/einem Behälter 2' vorschiebt. Palis ein Kopierpapierbogen von Hand zugeführt wird, wird der Bogen 3' von Hand in eine Einführöffnung 26 eingelegt, wodurch die Schalteinrichtung betätigt wird und den Vervielfältigungsbetrieb auslöst. Das so zugeführte Kopierpapier 3 oder 31 wird durch Antriebswalzen 15a und 15a1 transportiert, die während des Vervielfältigungsbetriebs dauernd angetrieben werden, und zwischen Antriebswalzen 15b und 15bf der ladeeinrich-
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tungszone 5 eingeführt. So wird das Kopierpapier 3 oder 3f zwischen die Koronaentladungselektroden 17 und 17' geschobert, an die ein hohes Potential angelegt ist. Die Koronaentladung von den Elektroden 17 und 17' wird an das sich bewegende Kopierpapier angelegt, wodurch die photoleitende Schicht des Papiers gleichmäßig statisch aufgeladen wird.. Das so statisch aufgeladene Kopierpapier wird zwischen die Antriebswalzen 15c und 15c1 geführt und zwischen eine lichtdurchlässige Platte 18 zur Belichtung von Kopierpapier und eine Führungsplatte 18' geschoben. Die Bewegung des Kopierpapiers unterhalb der lichtdurchlässigen Belichtungsplatte 18 ist synchronisiert mit der Bewegung einer Vorlage a auf der BelichtungsÖffnung 52, die auf einer lichtdurchlässigen Platte 29 der beweglichen Auflage 30 aufliegt und mit dieser bewegt wird. So wird das Bild der Vorlage a auf die gleichmäßig statisch aufgeladene photoleitende Schicht des Kopierpapiers 3 oder 31 fokussiert, wodurch ein dem Bild der Vorlage a entsprechendes latentes Bild auf der photoleitenden Schicht des Kopierpapiers 3 oder 3' gebildet wird. Das das latente Bild aufweisende Kopierpapier wird in den Entwicklungsdurchlauf 22 eingeführt durch Antriebswalzen 15d und 15d', wo es mit einem flüssigen Entwickler c Kontakt hat, wodurch ein dem latenten Bild entsprechendes sichtbares Bild entsteht. Das das sichtbare' Bild aufweisende Kopierpapier 3 oder 31 wird dann zwischen Quetschwalzen 23 und 23' geführt zum Entfernen von überschüssigem flüssigem Entwickler. Dann wird das Kopierpapier in einer Trockenzone 8 getrocknet durch von einem Luftkanal 55 zugeleitete warme Luft und wird durch die Ausgangswalzen 15e und 15e' auf einen Auffänger 24 abgegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist entlang der Bewegungsbahn 32 der beweglichen Auflage 30 eine Hemmeinrichtung vorgesehen, die die Bewegung der Auflage 30 am Anschlagpunkt unmittelbar über dem Maschinenrahmen hemmt, und es sind entlang
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dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b und dem Bewegungsweg 32 der beweglichen Auflage 30 besondere Detektoren angeordnet, so daß der Beginn und das Ende des Belichtungs-Vorbereitungs-Schrittes, der Beginn und das Ende des Belichtungsschrittes und der Beginn und das Ende der Rücklaufbewegung der beweglichen Auflage 30 erreicht werden können durch von den Detektoren betätigte Schalteinrichtungen.
Insbesondere ist bei einer Maschine gemäß Fig. 1-A eine Einrichtung 60 (vgl. Fig. 3) zur Bestimmung des Belichtungsbereichs und der entsprechenden Schneidlänge des Kopierpapiers am Seitenrandabschnitt 30' der beweglichen Auflage 30 angeordnet zur Bestimmung eines wahlweisen Belichtungsbereichs in Abhängigkeit von der Länge der Vorlage a und einer entsprechenden Kopierpapier-Schneidlänge. Diese Einrichtung 60 ist entlang dem Seitenrandabschnitt 30' derart bewegbar, daß die Belichtungsbereichslänge oder die Kopierpapier-Schneidlänge Z χ wahlweise wählbar ist innerhalb eines Bereichs einer minimalen Belichtungsbereichslänge oder Kopierpapier-Schneidlänge Λ min bis zu einer maximalen Belichtungsbereichslänge oder Kopierpapierschneidlänge Xmax. Zum Einbau dieser Einrichtung ist beispielsweise am Seitenrandabschnitt 30' der beweglichen Auflage 30 eine nutenförmige Öffnung 61 gebildet, und in diese ist die Einrichtung 60 eingepaßt. Die Einrichtung 60 weist auf einen konvexen Teil 62 zum Eindrücken von Druckkontakten von auf dem Bewegungsweg der beweglichen Auflage 30 angeordneten Schaltern, einen Hebel 63 zum Verschieben der Einrichtung und eine Anzeigevorrichtung oder einen Zeiger 64 zum Bestimmen des Betriebsbereichs der Einrichtung 60 in Abhängigkeit von einer Skala 64', deren Einteilung von einer minimalen Belichtungsbereichslängenmarke Mmin bis zu einer maximalen Belichtungsbereichslängenmarke Mmax reicht.
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Wenn eine Kopie mit einer der Vorlage entsprechenden Größe erhalten wird (vgl. ELg. 4-A), ist an dem Kopierpapier-Transport durchlauf b ein erster Detektor mit einem Schalter Sl und einem Druckstück 65 dieses Schalters an der Stelle oder in der Nähe des Einführendes der Belichtungszone 6 angeordnet und liegt in Bewegungsrichtung des Kopierpapiers im Abstand vom Betätigungspunkt der Kopierpapier-Schneideinrichtung 4,. cL. h. dem Auslösepunkt des Kopierpapiertransports, und zwar entspricht dieser Abstand der vorgegebenen minimalen Schneidlänge -/min (minimale Belichtungsbereichslänge). Das Druckstück 65 erfaßt das Vorderende des durchlaufenden Kopierpapiers und betätigt den Schalter Sl, und dieser wird geschlossen gehalten, während sich das Kopierpapier in Druckkontakt mit dem Druckstück 65 weiterbewegt. Wenn das Druckstück 65 das Hinterende des Kopierpapiers erfaßt, kehrt der Schalter Sl in den ursprünglichen geöffneten Zustand zurück.
Als erste Detektoreinriclitung kann beispielsweise ein. bereits entwickelter lichtelektrischer Detektor dienen.
Auf dem Bewegungsweg der beweglichen Auflage 30 ist ein weiterer Detektor mit einem Schalter S6 und diesem zugeordneten Druckstücken 66 angeordnet. Die Druckstücke 66 erfassen die oben beschriebene Einrichtung 60 der beweglichen Auflage 30, ' die sich entlang dem Weg 32 bewegt, zur Betätigung des Schalters S6. Dieser Detektor kann ebenfalls beispielsweise ein bereits entwickelter lichtelektrischer Detektor sein.
Gemäß Pig. 4-A ist dieser Detektor derart angeordnet, daß der konvexe Teil 62 der Bestinmmngseinrichtung 60 durch, seinen Kontakt mit dem Druckstück 66 erfaßt wird, wenn die bewegliche Auflage 30 an der Stelle Ps der Auslösung des Belichtungsschrittes liegt und die minimale Belichtungsbereichslänge £ min
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(minimale Kopierpapier-Schneidlänge) in der Bestimmungseinrichtung 60 eingestellt ist (d. h. wenn der Zeiger 64 von Pig. 3 auf die Minimalmarkierung Mmin zeigt). Durch Herstellen' einer derartigen positionsmäßigen Beziehung wird es möglich, das Kopierpapier in einer Länge abzuschneiden, die der Länge ^x des Belichtungsbereichs der Vorlage entspricht.
Wenn eine Kopie eine Größe hat, die η-mal so groß ist wie die Länge der Vorlage, oder wenn eine Kopie eine Größe hat, die l/n der Länge der Vorlage entspricht (mit n= einer Zahl größer als Eins), ist es offenbar, daß der erste Detektor an dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b an einer Stelle angeordnet ist, die von der Betätigungsstelle der Kopierpapier-Schneideinrichtung einen Abstand von η .Xmin oder l/n · -£min hat (mit A min = die minimale Belichtungsbereichslänge der' beweglichen Auflage), und daß das Kopierpapier transportiert wird mit einer Geschwindigkeit Vp von η · V-, oder l/n · V-, (mit V-, = Laufgeschwindigkeit der beweglichen Auflage).
Bei der in Fig. 1-A gezeigten elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine ist die Kopierpapier-Schneideinrichtung 4 derart angeordnet (vgl. Pig. 5), daß sie nur dann betätigt wird, wenn beide Schalter Sl und S6 betätigt, d. h. geschlossen, sind. Wie Pig. 7 zeigt, sind die Schalter Sl und S6 und das Relais R3 mit einer elektrischen Stromquelle reihengeschaltet, und ein Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R3-1 des Relais R3 ist reihengeschaltet mit einem Schneid-Solenoid Ml, und eine Papier-Vorschubkupplung 03 ist mit einem Ruhekontakt a des Relaiskontakts R3-1 verbunden. Wenn also das Relais R3 erregt wird zum Betätigen des Schneid-Solenoids Ml, wird der Pluß eines elektrischen Stroms in die Papier-Vorschubkupplung C3 unterbrochen. Weiter ist ein verzögerungsfreies Relais Rl parallel zur Papier-Vorschubkupplung 03 angeordnet, und ein
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Selbsthaltekontakt El-I des Relais El ist mit einem gemeinsamen Anschluß des Relaiskontakts R3-1 reihengeschaltet, so daß bei geöffnetem Kontakt a des Relaiskontakts R3-1 und geschlossenem Kontakt b der Eelaiskontakt Rl-I im geschlossenen Zustand gehalten wird für einen Zeitraum, der erforderlich ist, um das Schneid-Solenoid Ml im betätigten Zustand zu halten. Der gemeinsame Anschluß des Eelaiskontakts R3-1 ist mit der elektrischen Stromquelle reihengeschaltet durch Ruhekontakte a des Schalters PB, des Schalters S5, des Relaiskontakts R2-4 eines verzögerungsfreien Relais R2 und des Schalters S2.
Es wird nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 4 und 5 die Einrichtung beschrieben, durch die das Kopierpapier 3 auf eine Länge ZiL entsprechend einer wahlweisen Belichtungsbereichslänge .-Cn der Vorlage a zugeschnitten wird. Die Längenbestimmungsein— richtung 60 wird auf die Position .-£x eingestellt. Zum Zeitpunkt des Beginns des Vervielfältigungsbetriebs wird die diesen Betrieb auslösende Schaltvorrichtung PB geschlossen zum Betätigen der Papiervorschubkupplung 03, wodurch der Vorschub von Kopierpapier ausgelöst wird. Das Vorderende des Kopierpapiers erreicht das Einführende des Kopierpapierbelichtungszone und drückt das Druckstück 65 des ersten Detektors ein zum Betätigen des Schalters Sl. In diesem Augenbliok ist der Abstand zwischen dem Vorderende des Kopierpapiers und dem Betätigungspunkt der Schneideinrichtung gleich der Länge £ min, und die bewegliche Auflage 30 liegt am Auslösepunkt des Belichtungsschrittes zum Betätigen des Schalters S3. Das Vorderende Os der auf der beweglichen Auflage 30 aufliegenden Vorlage und das Vorderende des Kopierpapiers 3 werden von den genannten Punkten mit synchroner Geschwindigkeit in entsprechende Belichtungszonen eingeführt. Während das Kopierpapier 3 die Belichtungszone 6 durchläuft, wird der erste Detektor betätigt und dadurch der Schalter Sl im geschlossenen Zustand gehalten. Wenn die bewegliche Auflage 30 die Entfernung ( -^x - -^min) zu-
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rückgelegt hat, gelangt das Druckstück 66, das an der Bewegungsbahn 32 der "beweglichen Auflage 30 angeordnet ist, in Kontakt mit dem konvexen Teil 62 der Bestimmungseinrichtung 60, wodurch der Schalter S6 geschlossen wird. Wenn somit beide Schalter Sl und S6 geschlossen sind (vgl. Fig. 7), wird das Seiais R3 erregt und schließt den Arbeitskontakt b des Relaiskontakts E3-1, wodurch ein elektrischer Strom durch das Schneid-Solenoid Ml fließt und das Kopierpapier 3 durchschnitten wird. Wenn somit .das Durchschneiden des Kopierpapiers erfolgt ist, hat das Vorderende des Kopierpapiers 3 vom Betätigungspunkt der Schneideinrichtung 4 einen Abstand von XmIn + (Xx - /min), d. h. insgesamt einen Abstand von /x. Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist es also möglich, das Kopierpapier 3 auf eine länge zuzuschneiden, die der wahlweisen Belichtungsbereichslänge ~t'x der Vorlage entspricht, Es ist also möglich, das Kopierpapier in einfacher Weise in jeder beliebigen Länge abzuschneiden.
Im Pail der elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine von Pig. 1-B ist das Vorsehen der Bestimmungseinrichtung 60 und der Kopierpapier-Schneideinrichtung 4 nicht erforderlich, aber der erste Detektor, der einen Schalter Sl und ein Druckstück 65 dieses Schalters umfaßt, sollte unbedingt vorgesehen sein und ist wie im Pail der Maschine gemäß Pig. 1-A an dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b angeordnet. Der Schalter S6 muß ebenfalls unbedingt vorgesehen sein. Da bei dieser Ausführungsform die Bestimmungseinrichtung 60 für die Schneidlänge nicht vorgesehen ist, ist anstelle der vorgenannten Schaltvorrichtung, die mit der an der Bewegungsbahn 32 der beweglichen Auflage 30 angeordneten Bestimmungseinrichtung 60 in Kontakt gelangt, als Schalter S6 ein derart angeordneter Schalter vorgesehen, daß er zusammen mit dem Schalter S3 betätigt wird von dem Druckstück 75, wenn dieses die bewegliche
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Auflage 30 am Punkt Ps der Auslösung des Belichtungsschrittes der Bewegungsbahn 32 erfaßt. Alternativ kann der Schalter S6 derart am Transportdurchlauf b angeordnet sein, daß er zusammen mit dem Schalter Sl durch das Druckstück 65 des ersten Detektors betätigbar ist.
Bei der Erfindung ist wichtig, daß der erste Detektor am Transportdurchlauf b angeordnet ist zum Erfassen des Vorderendes des den Transportdurchlauf durchlaufenden Kopierpapiers und zum Betätigen der Schaltvorrichtung bei Erfassen des Vorderendes des Kopierpapiers sowie zum Erfassen des Hinterendes des Kopierpapiers und Rückführen der Schaltvorrichtung in den geöffneten Zustand bei Erfassen dieses Hinterendes, und daß der Arbeitspunkt des ersten Detektors und das Vorderende Os der auf der am Belichtungsauslösepunkt Ps befindlichen beweglichen Auflage 30 liegenden Vorlage übereinstimmen mit den Einführenden der Belichtungszone 6 bzw. der BeIichtungsÖffnung 52 (vgl. Fig. 4-A), oder das das Vorderende des durchlaufenden Kopierpapiers und das Yorderende Os der auf der beweglichen Auflage 30 liegenden Vorlage in der Nähe dieser Einführstellen liegen und daß die Zeit, die erforderlich ist, bis das Vorderende des Kopierpapiers das Einführende der BeIichtungszone 6 erreicht, gleich der Zeit ist, die erforderlich ist, biq&as Vorderende Os der Vorlage das Einführende der BelichtungsÖffnung 52 erreicht.
Wie Pig. 4-B zeigt, ist bei der erfindungsgemäßen Maschine ein Druckstück 78 zum Betätigen des am Maschinenrahmen 1 angeordneten Schalters S2 in Kontakt mit einem vorstehenden Hebel 68 angeordnet, der an der beweglichen Auflage an deren Anschlagpunkt (d. h. der durch eine ausgezogene Linie gezeigten Lage) unmittelbar über dem Maschinenrahmen 1 vorgesehen ist.
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Eine Hemmeinrichtung (vgl. Pig. 6) ist so angeordnet, daß sie an dem genannten Punkt die bewegliche Auflage 30 anhält, die den Belichtungsschritt "beendet hat und ohne !Freilauf in umgekehrte Richtung (auf dem Rückweg) bewegt wird, und die Hemmeinrichtung verhindert, daß sich die bewegliche Auflage 30 frei bewegt, wenn die elektrische Energiequelle der Maschine geöffnet ist. Diese Hemmeinrichtung weist einen am unteren Endrand 67 der beweglichen Auflage 30 angeordneten vorstehenden Hebel 68 auf, der sich über den Rand 67 hinauserstreckt, sowie ein Hängeteil 70 mit einer Kerbe 69, in die der vorstehende Hebel 68 eingreift. Das Hängeteil 70 ist so angeordnet, daß es um einen die Mitte bildenden Drehpunkt 71 schwingen kann., und Kraft wird auf das Hängeteil 70 von einem elastischen Organ 72 ausgeübt derart, daß die Kerbe 69 des Hängeteils 70 immer mit dem vorstehenden Hebel 68 der beweglichen Auflage 30 in Eingriff gelangen kann.
Der Schalter S2 ist derart angeordnet, daß er, wenn die bewegliche Auflage 30 am Haltepunkt gehemmt wird, d. h. wenn der vorstehende Hebel 68 in die Kerbe 69 des Hängeteils 70 eingreift,- betätigt wird durch das Druckstück 78, das vom Oberende 76 des vorstehenden Hebels 68 eingedrückt wird, und daß die Antriebsvorrichtung für die bewegliche Auflage 30 durch Betätigung des Schalters S2 geöffnet wird, wenn der vorstehende Hebel 68 der sich auf dem Rückweg befindenden beweglichen Auflage 30 mit der Kerbe 69 des Hängeteils 70 in Eingriff gelangt. Ein Ende 73 des Hängeteils 70 ist über ein Verbindungsstück 74 mit .einem Start-Solenoid M2 verbunden. So gelangen der vorstehende Hebel 68 und die Kerbe 69 nur dann äußer Eingriff, wenn das Start-Solenoid M2 betätigt wird. Das Start-Solenoid M2 ist derart elektrisch angeschlossen, daß es zu Beginn der Vervielfältigungszeit betätigt wird zum Lösen des vorstehenden Hebels 68 der beweglichen Auflage und daß das Start-Solenoid M2 im geschlossenen und betätigten Zustand
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gehalten wird während des Belichtungsvorbereitungsschrittes •und des Belichtungsschrittes und in den geöffneten und unbetätigten Zustand zurückgebracht wird zum Zeitpunkt der Beendigung des Belichtungsschrittes. Beispielsweise ist gemäß Fig. 7 das Start-Solenoid M2 mit der Stromquelle verbunden durch den Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R2-2 eines Relais R2 und den Relaiskontakt R4-1 eines Relais R4, und der Ruhekontakt a des Relaiskontakts R2-2 ist mit der Stromquelle reihengeschaltet, während der Relaiskontakt Rl-2 des Relais Rl mit der Papiervorschubkupplung 03 und dem Ruhekontakt a des Schalters Sl parallelgeschaltet ist. Bei einer derartigen elektrischen Schaltung wird das Start-Solenoid M2 betätigt gehalten während einer Zeitdauer vom Beginn des Auslösens des Vervielfältigungsbetriebs, d. h. vom Betätigungszeitpunkt der Papiervorschubkupplung C3 (zu diesem Zeitpunkt ist der Relaiskontakt Rl-2 geschlossen) zum Zeitpunkt des Auslösens " des Rücklaufs der beweglichen Auflage 30 (zu diesem Zeitpunkt ist der Relaiskontakt R2-2 des verzögerungsfreien Relais R2 geöffnet), und das Start-Solenoid M2 wird in den geöffneten Zustand zurückgebracht zum Zeitpunkt des Auslösens des Rücklaufs, wobei das Hängeteil 70 gestattet, daß die Kerbe 69 in' die Lage zurückkehrt, in der sie mit dem vorstehenden Hebel 68 der beweglichen Auflage 30 in Eingriff steht, wodurch ein Verriegeln und Anhalten der beweglichen Auflage 30 effektiv bewerkstelligt werden kann.
Der Bewegungsbeginn der beweglichen Auflage 30 für die Belichtungsvorbereitung (also die Bewegung in eine Richtung, die zur Richtung des Belichtungsschrittes umgekehrt ist) wird durch Betätigen des Start-Solenoids M2 um eine Zeitdauer verzögert, die erforderlich ist zum Außer-Eingriff-Bringen des vorstehenden Hebels 68 der beweglichen Auflage 30 und der Kerbe 69 des Hängeteils 70.. Zu diesem Zweck ist mit dem Start-
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Solenoid M2 ein Verzögerungsrelais R5 parallelgeschaltet, und ein Relaiskontakt R5-1 ist mit dem Arbeitskontakt b des Schalters S2 parallelgeschaltet. Der Arbeitskontakt b des Schalters S2 ist mit einem gemeinsamen Anschluß eines Relaiskontakts R4-2 so verbunden, daß eine Umschaltung eines elektrischen Stroms zwischen einer Kupplung Cl zum Bewegen der beweglichen Auflage in Umkehrrichtung und einer Kupplung C2 zum Bewegen der Auflage in iTormalrichtung bewirkt wird. Nachdem beim Vervielfältigungsbetrieb das Start-Solenoid M2 betätigt wurde zum Lösen der beweglichen Auflage 30, wird das Verzögerungsrelais R5 erregt, wodurch ein elektrischer Strom durch die Kupplung Cl fließt zum Bewegen der beweglichen Auflage 30 in Umkehrrichtung über den Ruhekontakt a des Relaiskontakts R4-2, und es wird die in umgekehrte Richtung erfolgende Bewegung der beweglichen Auflage (d. h. die für die Belichtungsvorbereitung durchzuführende Bewegung) ausgeführt.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist eine Einstelleinrichtung für die bewegliche Auflage vorgesehen zum Einstellen der Lage der Auflage für die Auslösung des Belichtungsschrittes und zum Festlegen dieser Lage. Wie Pig." 4--C zeigt, weist diese Einstelleinrichtung einen Detektor auf, der mit dem an der beweglichen Auflage 30 angeordneten vorstehenden Hebel 68 in Eingriff gelangt, wenn die bewegliche Auflage 30 den Auslösepunkt Ps des Belichtungsschrittes erreicht,zum Betätigen der Schaltvorrichtung, um den Betrieb der die bewegliche Auflage treibenden Einrichtung zu unterbrechen, und außerdem weist die Einstelleinrichtung einen derart angeordneten Anschlag ST auf, daß dadurch der vorstehende Hebel 68 daran gehindert wird, sich über die Eingriffslage hinauszubewegen. Dieser Detektor weist einen am Maschinenrahmen 1 befestigten Schalter S3 und ein Druckstück 75 dieses Schalters auf. Die Lage der Einstelleinrichtung ist frei einstellbar, und wenn ihre Lage einmal festgelegt wurde, ist die Einstelleinrichtung in dieser fixierbar. -
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Durch. Vorsehen der Einstelleinrichtung ist es möglich, in einfacher Weise eine solche Einstellung vorzunehmen, daß der Betätigungspunkt des ersten Detektors mit dem Schalter Sl und dessen Druckstück 65 und die Lage des Vorderendes Os der auf der beweglichen Auflage 30 aufliegenden Vorlage, die an dem Auslösepunkt Ps des Belichtungsschrittes liegt, übereinstimmen mit Einführenden der Beiichtungszone 6 bzw. der Belichtungsöffnung 52, oder daß der Betätigungspunkt des ersten Detektors und die Lage des Vorderendes Os der Vorlage in der Nähe der Einführenden der Belichtungszone 6 bzw. der Belichtungsöffnung 52 eingestellt sind,und die Zeitdauer, bis das Vorderende des durchlaufenden Kopierpapiers das Einführende der Belichtungszone 6 erreicht, ist gleich der Zeitdauer, die erforderlich ist, bis$.as Vorderende Os der Vorlage das Einführende der BeIichtungsÖffnung 52 erreicht. Wenn weiter die Einstelleinrichtung nach Vornahme der Einstellung festgelegt wird, kann die beschriebene lagenmäßige Beziehung über einen langen Zeitraum hinweg ohne Verschiebung stabil gehalten werden.
Anstelle des oben beschriebenen Detektors mit einem Schalter S3 und einem Druckstück 75 dieses Schalters kann ein bereits entwickelter Detektor, z. B. ein lichtelektrischer Detektor, verwendet werden.
Wenn im Pail des automatischen Vorschubs von bogenförmigem oder rollenförmigem Kopierpapier zum AuslöseZeitpunkt des Vervielfältigungsbetriebs einen diesen Betrieb auslösende Schaltvorrichtung (Schalter PB in I1Ig. 7) betätige wird, wird die Papiervorschubkupplung C3 betätigt zum Vorschub von Kopierpapier 3 oder 3'.aus der Transportauslöselage (an der Stelle der Schneideinrichtung 4 im Fall einer Vorratsrolle Kopierpapier oder an der Stelle des Stiftes 4' zum Verhindern des Vorschubs mehrerer Bogen) in den Kopierpapier-Transportdurchlauf b. Gleichzeitig wird das Relais Rl erregt und
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schließt den Relaiskontakt Rl-2, wodurch das Start-Solenoid M2 die Hemmung der am Anschlagpunkt angehaltenen "beweglichen Auflage 30 löst, und das Verzögerungsrelais R5 wird erregt und der Relaiskontakt R5-1 betätigt mit einer Zeitverzögerung, die erforderlich ist zur Beendigung der Freigabe der beweglichen Auflage 30, wodurch ein elektrischer Strom an die Umkehrkupplung Gl angelegt wird durch den Arbeitskontakt a des Relaiskontakts R2-3, den Arbeitskontakt a des Schalters S3 und den Arbeitskontakt a des Relaiskontakts R4-2, und die Bewegung der beweglichen Auflage 30 vom Anschlagpunkt (von der in Pig. 1 mit einer ausgezogenen linie bezeichneten Lage) unmittelbar über dem Maschinenrahmen zum Belichtungsauslösepünkt wird ausgelöst.
Wenn im Pail des manuellen Yorschubs von bogenförmigem Kopierpapier ein solcher Bogen 3' in die EinführÖffnung 26 eingeführt wird, wird dieser Bogen zwischen einem Paar von dauernd getriebenen Antriebswalzen 27 und 27' ergriffen, und gleichzeitig wird der Auslöseschalter S5 für den Vervielfältigungsbetrieb betätigt zum Auslösen des Transports des Kopierpapiers 3' in den für manuell zugeführtes Kopierpapier vorgesehenen Durchlauf b'. Infolgedessen ist die Auslöseposition des Kopierpapiertransports der Betätigungspunkt des Schalters S5. Da das Start-Solenoid M2 die Hemmung der beweglichen Auflage '30 gleichzeitig mit der Betätigung des Schalters S5 löst, wird die bewegliche Auflage 30 angetrieben und das Verzögerungsrelais R5-erregt. Sodann wird der Belichtungsvorbereitungsschritt der beweglichen Auflage in der gleichen Weise ausgelöst, wie dies vorher im Zusammenhang mit automatischem Kopierpapiervorschub beschrieben wurde.
Wie bereits erwähnt, wird die Auslöseposition Ps des Belichtungsschrittes bestimmt durch die Einstelleinrichtung. Um eine Bestimmung dieser Position Ps zu erreichen, ist der den
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Schalter S3 "und dessen Druckstück 75 aufweisende Detektor am Bewegungsweg der beweglichen Auflage 30 angeordnet zum .Erfassen der Auflage 30 an der Auslöseposition Ps des Beliehtungsschrittes und zum Betätigen der Schaltvorrichtung zum Anhalten der Antriebsvorrichtung für die bewegliche Auflage, und der vorstehende Hebel 68 mit einem am unteren Seitenrand der beweglichen Auflage 30 vorgesehenen Oberende 76 ist in ähnlicher Weise angeordnet. Wenn die bewegliche Auflage 30 die Auslöseposition Ps des Belichtungsschrittes erreicht, drückt das Oberende 76 des vorstehenden Hebels 68 die Druckstücke 75 ein zum Betätigen der Schaltvorrichtung zum Unterbrechen des Betriebs der Antriebseinrichtung für die bewegliche Auflage und zum Beenden des Belichtungsvorbereitungsschrittes der beweglichen Auflage 30. Es wird eine Schaltvorrichtung verwendet, bei der der Arbeitskontakt a des Schalters S3 mit einem Relaiskontakt R4-2 reihengeschal- ■ tet ist für die Umschaltung eines elektrischen Stroms zwischen den Kupplungen Cl und 02 zur Umkehr der Antriebsrichtung der beweglichen Auflage 30, so daß dieser Arbeitskontakt a durch Betätigen des Schalters S3 geöffnet wird und der an die Kupplungen 01 und 02 angelegte Strom unterbrochen wird.
Bei den Vervielfältigungsmaschinen gemäß der Erfindung ist die Zeit, die erforderlich ist für die Bewegung der beweglichen Auflage von der Anschlagstelle zur Auslösestelle des Belichtungsschrittes, gleich oder kürzer als die Zeit, die erforderlich ist für die Bewegung des Vorderendes des Kopierpapiers von der Auslösestelle des Papiertransports zur Lage des Detektors.
Infolgedessen löst die bewegliche Auflage 30, die die Auslöseposition des Belichtungssohrittes erreicht, sofort den Belichtungsschritt aus, und zwar synchron mit dem den Transportdurchlauf durchlaufenden Kopierpapier, oder sie unterbricht
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ihre Bewegung an der Belichtungsschrittauslösestelle für eine gewisse Zeit, Ms das Kopierpapier die Position zum Auslösen des Belichtungsschrittes erreicht,, und wird dann synchron mit dem Kopierpapier weiterbewegt.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung "besteht darin, daß die bewegliche Auflage 30, die den Beliehtungsvorbereitungsschritt "beendet hat und an der Auslöseposition Ps des Belichtungsscnrittes liegt, die immer durch die Einstelleinrichtung korrekt eingestellt ist, unmittelbar in die Formalrichtung bewegt wird, ohne daß irgendeine der zeitlichen Abstimmung dienende Torrichtung vorgesehen werden muß, wenn das Druckstück 65 des ersten am Transportdurchlauf b angeordneten Detektors das "Vorderende des Kopierpapiers 3 oder 3' erfaßt und eine erste Schaltvorrichtung betätigt für den Betrieb der Antriebseinrichtung, die die bewegliche Auflage in Normalrichtung treibt, und so wird der Belichtungsschritt der beweglichen Auflage synchron mit der Bewegung des Kopierpapiers ausgelöst. Wie Pig· 7 zeigt, ist die genannte erste Schaltvorrichtung so ausgelegt, daß der gemeinsame Anschluß des Relaiskontakts R4-2 zum Umschalten eines Stroms zwischen der Umkehrkupplung Cl und der Formalrichtungskupplung 02 mit dem Arbeitekontakt b des Relaiskontakts R4-3 reihengeschaltet und der Arbeitskontakt b des Schalters S3 mit dem Relaiskontakt R2-1 und dem Relais R4 reihengeschaltet ist.
Sowie die bewegliche Auflage 30 den Belichtungsvorbereitungssehritt beendet, oder während sie an der Belichtungsschrittauslöseposition angehalten wird, drückt das Vorderende des Kopierpapiers 3 oder 3' das Druckstück des ersten Detektors ein und schließt den Arbeltskontakt b des Schalters Sl, wodurch das verzögerungsfreie Relais R2 erregt wird zum Schließen des Relaiskontakts R2-1 und ein elektrischer Strom an das Relais R4 angelegt wird durch den Kontakt b des Schalters S2,
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den Kontakt b des Schalters S3 und das Relais R2-1.
Durch Erregen des Relais R4 wird nicht nur der Relaiskontakt R4-3, sondern auch der Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R4-2 geschlossen, wodurch, ein elektrischer Strom an die Ήον-malrichtungskupplung 01 angelegt wird durch den Relaiskontakt R4-3 und den Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R4-2 zum Auslösen des Belichtungsschrittes der beweglichen Auflage 30 (d. h. Bewegung in Normalrichtung). Da das Relais R4 einen selbsthaltenden Kontakt R4-1 hat, wird selbst nach Öffnen des Arbeitskontakts b des Schalters S3 durch die Bewegung der beweglichen Auflage 30 in die Hormalrichtung der Fluß eines elektrischen Stroms in dem Relais R4 aufrechterhalten.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der erfindungsgemäßen Maschine besteht darin, daß sie so konstruiert ist, daß bei Durchlauf des Hinterendes des Kopierpapiers 3 oder 3' durch die Position des Druckstückes 65 des ersten Detektors der Schalter Sl geöffnet wird, und wenn dann das Hinterende des Kopierpapiers 3 oder 3' die Belichtungszone durchläuft, wird die Richtung der Antriebsvorrichtung für die bewegliche Auflage 30, die sich entlang dem Belichtungsweg bewegt, umgeschaltet, wodurch der Belichtungsschritt der beweglichen Auflage 30 beendet wird in Abhängigkeit von der vorgegebenen Länge -t-χ. des Belichtungsbereichs der Vorlage oder in Abhängigkeit von der Länge -£x des Kopierpapiers, und der Rücklauf der beweglichen Auflage 30 wird ausgelöst.
Die erste Schaltvorrichtung für das soeben beschriebene Merkmal ist beispielsweise gemäß Pig, 7 ausgelegt; das Relais R2 ist mit dem Arbeitskontakt b des Schalters Sl durch einen G-leichrichter reihengeschaltet, und eine Reihenschaltung eines Widerstandes R und eines Kondensators 0 ist mit diesem Relais R2 parallelgeschaltet, wodurch ein verzögerungsfreier Strom-
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kreis zum Aufrechterhalten der Erregung des Relais.R2 gebildet ist, Ms das Hinterende des Kopierpapiers 3 oder 3' die Belichtungszone 6 durchlaufen hat. Es ist natürlich •möglich, anstelle dieses verzögerungsfreien Relais ein normales Relais in Kombination mit normalerweise geöffneten Schaltvorrichtungen oder Detektoren (Betätigungsstück) zu verwenden, die die Erregung des Relais aufrechthalten, während das Vorderende des Kopierpapiers das Einführende der Belichtungszone erreicht und das Hinterende des Papiers sich vom Abgabeende der Belichtungszone trennt. Die Treibeinrichtung für die bewegliche Auflage, d. h. die Umkehrkupplung öl und die ITormalrichtungskupplung 02 (Belichtungsschrittkupplung), ist mit dem Ruhekontakt a bzw. dem Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R4-2 des Relais R4 verbunden. Das Relais R4 ist mit dem Relaiskontakt R2-1 des verzögerungsfreien Relais R2 auf der Seite des Arbeitskontakts b reihengeschaltet. In der beschriebenen Anordnung wird durch das Durchlaufen des Hinterendes des Kopierpapiers 3 oder 3! durch den Betätigungspunkt des Druckstückes 65 des Schalters Sl das Relais R2 geöffnet, aber durch die verzögerungsfreie Wirkung wird der Relaiskontakt R2-1 des Relais R2 nicht geöffnet, bevor das Hinterende des Kopierpapiers die Belichtungszone 6 durchläuft. Sowie das Relais R4 geöffnet wird, wird die Normalrichtungskupplung, also die Be'lichtungsschrittkupplung 02, geöffnet zur Beendigung des .Belichtungsschrittes, und gleichzeit wird ein elektrischer Strom eingespeist in die Umkehrkupplung 01, wodurch der Rücklauf der beweglichen Auflage 30 eingeleitet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Relaiskpntakt R4-1 geöffnet, und die zur Belichtung dienende Lichtquelle L wird abgeschaltet.
Gemäß der Erfindung kann in der beschriebenen Weise ein beliebig wählbarer Rücklauf der beweglichen Auflage .erreicht werden, wobei die Beendigung des Belichtungsschrittes und die
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Auslösung des Rücklaufs durchgeführt werden in Abhängigkeit von der wahlweisen Belichtungsbereichslänge -^x der zu vervielfältigenden Vorlage oder von der Länge des Kopierpapiers. Aufgrund dieses Merkmals kann bei der erfindungsgemäßen Maschine der Vervielfältigungsbetrieb wesentlich schneller als bei bereits entwickelten Maschinen erfolgen, und ein Zeitverlust kann vollständig vermieden werden.
Es ist bei der erfindungsgemäßen Maschine möglich, eine Rücklaufvorrichtung für die bewegliche Aufläge 30 unabhängig von der beschriebenen beliebig wählbaren Rücklaufeinrichtung vorzusehen, wodurch selbst dann, wenn durch eine zufällige Störung (z. B. Papierstau oder eine Störung der Schneideinrichtung für rollenförmiges Kopierpapier) die zum beliebigen Rücklauf dienende Rücklaufvorrichtung nicht betätigt wird, die Beendigung des Belichtungsschrittes und das Auslösen des Bücklaufs der beweglichen Auflage 30 automatisch durchführbar sind.
Eine derartige Rücklaufvorrichtung wird unter Bezugnahme auf Fig. 4-B beschrieben. Ein einen Schalter S4 mit einem Druckstück 77 aufweisender Detektor ist an der linken Seite der Bewegungsbahn 32 der beweglichen Auflage 30 so angeordnet, daß bei Eindrücken des Druckstückes 77 des Schalters S4 durch das Oberende 76 des am unteren Seitenrand der Auflage 30 vorgesehenen vorstehenden Hebels 68 der Belichtungsschritt der beweglichen Auflage auch durch dieses Eindrücken beendet und der Rücklauf der Auflage 30 ausgelöst wird. Es ist wichtig, daß der Schalter S4 und sein Druckstück 77 derart angeordnet sind, daß sie betätigbar sind, wenn die bewegliche Auflage von der Belichtungsschrittauslöseposition aus einen Weg zurücklegt, der gleich ist wie oder etwas länger als die maximale Beliehtungslänge -tmax der Vorlage.
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Vorzugsweise ist der Ruhekontakt a des Schalters S4 in den Schaltkreis des Relais R4 in Reihe mit diesem eingeschaltet (vgl. Pig. 7).
Wenn diese Rücklaufvorrichtung vorgesehen ist, werden selbst dann, wenn der Schalter Sl nicht in den ursprünglich offenen " Zustand zurückkehrt, sondern durch einen Papierstau o. ä. "betätigt bleibt, durch Drücken des Oberendes 76 des vorstehenden Hebels 68 gegen das Druckstück 77 des Detektors sowohl der Schalter S4- als auch das Relais R4 geöffnet, und der Relaiskontakt R4-2 kehrt in den geöffneten Zustand zurück, wodurch ein Strom angelegt wird an die Umkehrkupplung Cl durch den Kontakt b des Schalters S2, den Kontakt a des Schalters S3 und den Kontakt a des Relaiskontakts R4-2, und der Rücklauf der beweglichen Auflage wird ausgelöst. Weiter wird der Relaiskontakt H4-1 geöffnet, und die der Belichtung dienende Lichtquelle L wird abgeschaltet. Es kann für diese Zwecke beispielsweise ein bereife entwickelter lichtelektrischer Detektor verwendet werden. '
Wenn bei der beschriebenen erfindungsgemäßen Maschine das Hinterende des Kopierpapiers 3 oder 3' den Betätigungspunkt des Druckstückes 65 des Schalters Sl durchläuft, Wird der Schalter Sl geöffnet, wodurch der Belichtungsschritt der beweglichen Auflage 30 beendet und gleichzeitig die Bewegungrichtung der Auflage umgekehrt und der Rücklauf ausgelöst wird. Gleichzeitig werden das verzögerungsfreie Relais R2 und der Relaiskontakt R2-2 dieses Relais geöffnet, und da der Schalter S5 in diesem Augenblick geöffnet wird im Fall des automatischen Vorschubs von rollenförmigem Kopierpapier oder Kopierpapierbogen, oder da das Hinterende des Kopierpapiers bereits den Schalter S5- durchlaufen hat und ihn im Pail der manuellen Einführung von Papierbogen geöffnet hat, wird, wenn der Schalter S6 einmal geschlossen ist, das Relais R3 geschlossen und
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der Relaiskontakt R3-1 dieses Relais geöffnet. Infolgedessen wird das Relais Rl geöffnet, und da der Relaiskontakt Rl-2 bereits geöffnet wurde, wird die Zuführung eines elektrischen Stroms an das Start-Solenoid M2, dem eine Antriebskraft zur !Freigabe der Hemmung der beweglichen Auflage durch die Hemmeinrichtung erteilt wird, unterbrochen. Durch Unterbrechen des an das Start-Solenoid M2 angelegten Stroms wird bewirkt, daß das Hängeteil 70 seine Kerbe 69 in die zum Eingriff mit dem vorstehenden Hebel 68 der beweglichen Auflage 30 bestimmte Lage zurückbringt, wodurch die ihre Rücklaufbewegung ausführende Auflage 30 sicher am Anschlagpunkt angehalten wird, ohne sich darüber hinauszubewegen, und die bewegliche Auflage 30 wird an dieser Anschlagstelle automatisch in einem für den nächsten Yervielfältigungsschritt bereiten Zustand gehalten.
Da bei der erfindungsgemäßen Maschine das Halten der beweglichen Auflage mit Hilfe der Hemmeinrichtung dadurch bewirkt wird, daß die Antriebskraft zum Lösen dieser Hemmung unterbrochen wird, wird die bewegliche Auflage selbst dann nicht aus der Haltelage freigegeben, wenn die elektrische Stromquelle für die Maschine geöffnet wird, und daher kann die Halterung der beweglichen Auflage effektiv erfolgen,und die Auflage kann selbst dann an einer freien Bewegung gehindert werden, wenn die Stromquelle für die Maschine geöffnet ist.
Um ein Auftreten von kontinuierlichem Papierstau im Kopierpapier-Transportdurchlauf b zu vermeiden, ist ein Schalter S2 mit einem Druckstück 78 auf der Bewegungsbahn 32 der beweglichen Auflage 30 derart angeordnet, daß bei am Anschlagpunkt befindlicher beweglicher Auflage 30 das Oberende 76 des am unteren Seitenrand der Auflage 30 angeordneten vorstehenden Hebels 68 das Druckstück 78 des Schalters S2 eindrückt. Eine Warnlampe PL ist mit dem Ruhekontakt a des Schalters S2 durch den Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R2-4 reihenge-
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schaltet. Wenn in dem Kopierpapier-Transportdurchlauf b ein Papierstau derart auftritt, daß das Kopierpapier 3 oder 31 das Druckstück 65 des ersten Detektors eindrückt, wird die bewegliche Auflage 30 an der normalen Anschlagstelle angehalten, und da der Arbeitskontakt "b des Schalters Sl zu diesem Zeitpunkt geöffnet ist, bleibt das Relais R2 erregt, und der Arbeitskontakt b wird geschlossen. Dementsprechend ist die Warnlampe PL durch den Relaiskontakt R2-4 und den Schalter S2 mit der Stromquelle verbunden und wird eingeschaltet, wodurch der Bedienungsperson das Auftreten eines Papierstaus angezeigt wird. Die Papiervorschubkupplung· G3 ist mit dem Ruhekontakt a des Relaiskontakts R2-4 durch den Sehalter PB verbunden, und wenn ein Papierstau auftritt, wird die Papiervorschubkupplung G3 nicht betätigt, da der Ruhekontakt des Relaiskontakts R2-4 geöffnet ist.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine kann in der beschriebenen Weise der Vervielfältigungsbetrieb mit manueller Zuführung von bogenförmigem Kopierpapier dadurch erfolgen, daß die manuelle Zuführeinrichtung unabhängig von der automatischen Vorschubeinrichtung für rollenförmiges Kopierpapier angeordnet ist. Zu diesem Zweck ist ein Schalter S5 (zum Auslösen des Vervielfältigungsbetriebs) derart an dem Transportdurchlauf b1 für Kopierpapierbogen angeordnet, -daß er bei manueller Zuführung eines Kopierpapierbogens betätigt wird. Der Ruhekontakt a dieses Schalters S5 ist mit einem die Papiervorschubkupplung C3 und den Schalter PB aufweisenden Stromkreis reihengeschaltet, und das Verzögerungsrelais R5 und der Ruhekontakt des mit dem Start-Solenoid M2 verbundenen Relaiskontakts R2-2 sind auf der Seite des Arbeitskontakts b mit dem Schalter S5 parallelgeschaltet. Wenn ein Kopierpapierbogen von Hand eingeführt wird, wird der Arbeitskontakt b des Schalters S5 geöffnet und das Start-Solenoid M2 betätigt, wodurch die bewegliche Auflage 30 von der Hemmeinrichtung freigegeben wird. G-leich-
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zeitig wird der Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R5-1 des Verzögerungsrelais R5 geschlossen, wodurch ein elektrischer Strom in die Kupplung Cl eingespeist wird durch einen Relaiskontakt E.4-2 zum Umschalten der Bewegungsrichtung der beweglichen Auflage.
Ein Relaiskontakt R5-2 des Relais. R5 ist mit dem Relaiskontakt Rl-2 derart parallelgeschaltet, daß seihst dann, wenn der Schalter S2 durch die Bewegung der beweglichen Auflage geöffnet wird, die SeIbsthaitewirkung auftritt.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine wird die bewegliche Auflage 30 an dem Anschlagpunkt angehalten, an dem der Belichtungsvorbereitungsschritt beendet ist, und wenn das Torderende des Kopierpapiers von dem Druckstück 65 des ersten Detektors zum Betätigen des Schalters Sl erfaßt wird, wird der Belichtungsschritt der beweglichen Auflage 30 durch Betätigen des Schalters Sl ausgelöst. Im Zusammenhang mit diesem Merkmal wird angestrebt, daß eine zur Belichtung dienende Lichtquelle L zuerst angeschaltet wird und bei Erreichen eines Helligkeits-Bezugswertes der Belichtungsschritt ausgelöst wird; dadurch kann eine unerwünschte Erscheinung effektiv vermieden werden, daß nämlich die Belichtung durchgeführt wird, solange die zur Belichtung dienende lichtquelle unmittelbar nach dem Anschalten noch unstabil ist, d. h. daß die Helligkeit einen Bezugswert noch nicht erreicht hat. Zu diesem Zweck ist die Maschine so aufgebaut, daß die zur Belichtung dienende Lichtquelle L mit der Stromquelle verbunden ist, wenn das Oberende 76 des vorstehenden Hebels 68 der beweglichen Auflage das Druckstück 75 eindrückt zum Schließen des Arbeitskontakts b des Schalters S3. Da die Geschwindigkeit V1 1 der in umgekehrter Richtung laufenden beweglichen Auflage 30 größer ist als die Geschwindigkeit V1 der in Normalrichtung laufenden Auflage 30 (Geschwindigkeit des Belichtungsschrittes) und da die Kopier-
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papier-Iransportgeschwindigkeit mit der Belichtungsschritt-Geschwindigkeit der "beweglichen Auflage synchron ist, erreicht das Vorder ende des Kopierpapiers^ den Betätigungspunkt des Druckstücks 65 des ersten Detektors später, als das Oberende 76 des vorstehenden Hebels der beweglichen Auflage das Druckstück 75 des Schalters S3 erreicht, und zwar um eine Zeitperiode, die wie folgt ausgedrückt wird:
t = .•i'min (1/V1 - 1/V1V)
mit t = Verzögerungszeit;
--^ min, V-, und V-, ' haben die bereits erwähnten Bedeutungen.
¥enn also die Werte von V-, und V-, ' in geeigneter Weise gewählt werden, ist es möglich, den Belichtungsschritt auszulösen nach Ablauf einer bestimmten Zeitperiode, z. B. 0,3-1 s, nach dem Anschalten der Lichtquelle; zu dieser Zeit hat die Helligkeit der Lichtquelle einen stabilen Bezugswert erreicht.
Die Lichtquelle L ist zwischen dem Arbeitskontakt des Schalters S3 und einer elektrischen Stromquelle angeordnet, und zwischen dem Arbeitskontakt b und einer weiteren Stromquelle ist ein Relaiskontakt R4-1 vorgesehen zum Zweck der Selbsthaltung des Relais R4»
Eine elektrische Ho chspannungsquelle HV der Ladeeinrichtung ist zwischen dem Arbeitskontakt b des Schalters S2.und der elektrischen Stromquelle angeordnet, und während der Bewegung der beweglichen Auflage 30 wird daran ein elektrischer Strom angelegt.
Der Betrieb der Einrichtungen und Teile der elektrophotographischen Vervielfältigungsmaschine der Erfindung erfolgt durch eine in Pig. 7 gezeigte Schaltung in folgender Weise.
I. Automatischer Vorschub von rollenförmigem Kopierpapier:
1) Ein Eingangs s ehalt er MS wird geschlossen zum.Betätigen eines Antriebsmotors M.
2) Ein Schalter PB (Schalter zum Auslösen des Vervielfältigungsbetriebs) wird geschlossen zum Betätigen einer Papiervorschubkupplung C3 (Auslösen des Vorschubs von Kopierpapier). Gleichzeitig wird ein verzögerungsfreies Relais Rl· erregt zum Erreichen der Selbsthaltung eines Relaiskontakts Rl-I. Ein Relaiskontakt Rl-2 wird geschlossen zum Betätigen eines Start-Solenoids M2 (Auslösen einer Antriebskraft zum Zurückhalten einer "beweglichen Auflage 30) durch einen Ruhekontakt a eines Schalters Sl, einen Relaiskontakt Rl-2 und einen Relaiskontakt R2-2. Der Relaiskontakt Rl-2 wird geschlossen zum Erregen eines Verzögerungsrelais R5. Nach einer vorgegebenen Verzögerungsdauer wird ein Relaiskontakt R5-1 geschlossen zum Betätigen einer Kupplung Cl zum Bewegen der beweglichen Auflage in die Umkehrrichtung (Belichtungsvorbereitungsschritt der Auflage 30) durch einen Relaiskontakt R5-1, einen Relaiskontakt R2-3, einen Ruhekontakt a eines Schalters S3 und einen Ruhekontakt a eines Relaiskontakts R4-2. Eine Spannungsquelle-HV einer Ladeeinrichtung wird durch den Relaiskontakt R5-1 und den Relaiskontakt R2-1 betätigt.
3) Durch die Bewegung der beweglichen Auflage 30 wird ein
Ruhekontakt a eines Schalters S2 geöffnet und ein Kontakt b des Schalters S2 geschlossen, aber die Papiervorschubkupplung G3 arbeitet weiter aufgrund der Selbsthaltung des Relaiskontakts Rl-I.
4) Die bewegliche Auflage 30 erreicht die Auslöseposition des Belichtungsschrittes, und ein Oberende 76 eines vorstehenden Hebels 68 der beweglichen Auflage 30 drückt ein Druckstück
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eines Schalters S3 ein. Ein Ruhekontakt a des Schalters S3 wird geöffnet, und der Betrieb der Kupplung 01 zum Bewegen der "beweglichen Auflage 30 in Umkehrrichtung wird unterbro-' chen (die bewegliche Auflage 30 wird in dieser Lage angehalten, und der Belichtungsvorbereitungsschritt ist beendet). Ein Arbeitskontakt b des Schalters S3 wird geschlossen, und eine zur Belichtung dienende Lichtquelle L wird angeschaltet.
5) Das Yorderende von durch die Papiervorschubkupplung C3 zugeführtem Kopierpapier 3 drückt ein Druckstück eines ersten Detektors ein'zum Betätigen eines Schalters Sl. Ein Arbeitskontakt b des Schalters Sl wird geschlossen zum Erregen eines verzögerungsfreien Relais R2. Ein Relaiskontakt R2-1 wird geschlossen zum Erregen eines Relais R4 durch einen Arbeitskontakt b eines Schalters S2, einen Arbeitskontakt b des Schalters S3, den Relaiskontakt R2-1 und einen Schalter S4. Ein Relaiskontakt R4-1 wird geschlossen zum Erreichen der Selbsthaltung des Relais R4, und daher bleibt die Lichtquelle L angeschaltet, selbst wenn der Schalter S3 geöffnet wird. Ein Arbeitskontakt b eines Relaiskontakts R4-2 und ein Relaiskontakt R4-3 werden geschlossen, und eine Kupplung 02 zum Bewegen der beweglichen Auflage 30 in Normalrichtung (Belichtungsschritt der beweglichen Auflage) wird durch Relaiskontakte R4-3 und R4-2 betätigt. Ein Arbeitskontakt b eines Relaiskontakts R2-2 wird geschlossen, und der Betrieb des Start-Solenoids M2 wird fortgesetzt.
6) Die bewegliche Auflage 30 bewegt sich in Normalrichtung, und ein konvexer Teil 62 einer Bestimmungseinrichtung 60 drückt ein Druckstück 66 ein zum Schließen eines Schalters S6. Sowohl der Arbeitskontakt b des Schalters Sl als auch der Schalter S6 werden geschlossen zum Erregen eines Relais R3. Durch Erregen des Relais R3 wird ein Ruhekontakt a eines Relai.skontakts R3-1 geöffnet zum Öffnen des Relais Rl und Uhter-
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brechen des Betriebs der Papiervorschubkupplung C3 (Unterbrechen des Papiervorschubs). Ein Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R3-1 wird gesclilossen zum Betätigen des Schneid-Solenoids Ml (Schneiden von Kopierpapier). Das Relais Rl wird geöffnet, "und der Relaiskontakt Rl-I wird nach einer kurzen Verzögerungszeit durch das verzögerungsfreie System geöffnet zur Freigabe der Selbsthaltung des Relais Rl.
7) Das Hin.teren.de des Kopierpapiers durchläuft die Position des Druckstücks 65 des ersten Detektors, wodurch der Arbeitskontakt b des Schalters Sl in den geöffneten Zustand zurückkehrt. Die Selbsthaltung des Relais R2 wird erreicht durch eine verzögerungsfreie Schaltung eines Widerstandes R und eines Kondensators 0, bis das Hinterende des Kopierpapiers die Bell chtungszone 6 durchläuft, und anschließend wird die Selbsthaltung des Relais R2 freigegeben. Der Relaiskontakt R2-1 wird geöffnet, und daher wird das Relais R4 geöffnet zum Öffnen des Selbsthaltekontakts R4-1,. wodurch die zur Belichtung dienende Lichtquelle L abgeschaltet wird. Durch Öffnen des Relais R4 kehrt der Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R4-2 in den geöffneten Zustand zurück und unterbricht den Betrieb der Kupplung 02 zum Bewegen der beweglichen Auflage in Hormalrichtung, und der Ruhekontakt a des Relaiskontakts R4-2 kehrt in den geschlossenen Zustand zurück, wodurch die Kupplung Gl zum Bewegen der beweglichen Auflage in Umkehrrichtung betätigt wird (der Rücklauf der beweglichen Auflage wird eingeleitet). Der Arbeitskontakt b des Relaiskontakts R2-2 wird in den geöffneten Zustand zurückgebracht, der Betrieb des Start-Solenoids M2 wird unterbrochen, und ein Hängeteil 70 kehrt in die HOrmallage zurück.
8) Die bewegliche Auflage 30 läuft in Umkehrrichtung und drückt den Schalter S2 ein zum Öffnen von dessen Kontakt b, wodurch
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der Betrieb der Kupplung Cl zum Bewegen der beweglichen Auflage in Umkehrrichtung unterbrochen wird. Der am unteren Seitenrand der beweglichen Auflage 30 angeordnete vorstehende Hebel 68 gelangt mit einer Kerbe 69 des Hängeteils 70 in Eingriff zum Anhalten und Zurückhalten der beweglichen Auflage 30. Der Kontakt b des Schalters S2 kehrt in den geöffneten Zustand zurück, und die elektrische Spannungsquelle HY für die Ladeeinrichtung wird abgeschaltet.
Der Vervielfältigungsvorgang wird in der oben beschriebenen Weise wiederholt. Wenn von einer Vorlage fortlaufend eine größere Anzahl.von Vervielfältigungen erhalten werden soll, wird der Schalter PB in geschlossenem Zustand gehalten, nachdem eine vorgegebene Anzahl von Vervielfältigungen erhalten wurde.
II. Automatischer Vorschub von bogenförmigem Kopierpapier:
Da die Betätigung der Schneideinrichtung und die Bestimmungseinriehtung für die Schneidlänge entfallen, werden die im folgenden beschriebenen Änderungen vorgenommen; .alle anderen Arbeitsschritte sind die gleichen wie in dem unter I beschriebenen Fall.
6f) Wenn der Schalter S3 beim Schritt (4) geschlossen wird, oder wenn der Schalter Sl beim Schritt (5) betätigt wird, wird gleichzeitig der Schalter S6 geschlossen. Sowohl der Arbeitskontakt b des Schalters Sl als auch der Schalter S6 werden geschlossen zum Erregen des Eelais R3. Durch Erregen des Relais R3 wird der Ruhekontakt a des Relaiskontakts R3-1 geöffnet zum Öffnen des Relais Rl und Unterbrechen des Betriebs der Papiervorschubkupplung 03 (Unterbrechen von Papiervorschub). In diesem Jail ist das Sehneid-Solenoid Ml nicht erforderlich. Das Relais Rl wird geöffnet zum Öffnen des Relaiskontakts Rl-I
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und zur !Freigabe der Selbsthaltung des Relais Rl. Es ist in diesem Pail nicht immer erforderlich, daß das Relais Rl ein verzögerungsfreies Relais ist.
III. Manuelle Einführung von bogenförmigem Kopierpapier:
Der Vervielfältigungsbetrieb wird wie im Pall des automatischen Vorschubs von rollenförmigem Kopierpapier durchgeführt; dabei wird der Betrieb atisgelöst durch Eindrücken und Schließen des Schalters PB im Pail des automatischen Vorschubs von rollenförmigem Kopierpapier, jedoch wird in diesem Pail der Betrieb der Maschine ausgelöst, wenn ein bogenförmiges Kopierpapier von Hand in den Kopierpapier-Transportdurchlauf b1 eingeführt wird.
2') Wenn ein bogenförmiges Kopierpapier von Hand eingeführt wird, wird ein Arbeitskontakt b eines Schalters S5 (Schalter zum Starten des Vervielfältigungsbetriebs) geschlossen zum Erregen eines Verzögerungsrelais R5. Gleichzeitig wird ein Start-Solenoid M2 betätigt (Preigabe der beweglichen Auflage 30), Nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit wird ein Relaiskontakt R5-1 geschlossen zum Betätigen einer Kupplung Gl zum Bewegen der beweglichen Auflage 30 in Umkehrrichtung (Auslösen der Umkehrbewegung der Auflage). Eine Energiequelle HV für die Ladeeinrichtung wird betätigt. Da der Schalter PB nicht geschlossen ist, wird weder eine Papiervorschubkupplung C3 noch ein Schneid-Solenoid Ml noch ein Relais Rl betätigt. Anschließend wird der Vervielfältigungsbetrieb entsprechend den Schritten (3) bis (8) durchgeführt.
Wenn die Vervielfältigungsmaschine ausschließlich mit manueller Eingabe von Kopierpapierbogen benutzt wird, ist es nicht erforderlich, den Schalter PB, die Kupplung 03, das Schneid-Solenoid Ml, das Relais Rl, den Relaiskontakt Rl-I und den Relaiskontakt R3-1 vorzusehen,,
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Wenn die Beendigung des Belichtungsschrittes und das Auslösen des Rücklaufs der "beweglichen Auflage 30 nicht durch eine in der Rücklaufeinrichtung auftretende Störung erfolgen (die Betätigung des Schalters Sl wird nicht gelöst), drückt in jedem der drei vorher beschriebenen Fälle das Oberende des am unteren Seitenrand der beweglichen Auflage 30 angeordneten vorstehenden Hebels 68 das Druckstück 77 des Detektors ein zum Öffnen des Schalters S4 und des Relais R4, wodurch der Relaiskontakt R4-2 in den geöffneten Zustand zurückkehrt. Dementsprechend wird ein elektrischer Strom angelegt an die Umkehrkupplung Cl, und zwar durch den Arbeitskontakt b des Schalters'■ S2, den Ruhekontakt a des Schalters S3 und den Ruhekontakt a des Relaiskontakts R4-2, und der Belichtungsschritt wird beendet und der Rücklauf der beweglichen Auflage ausgelöst. Weiter wird der Relaiskontakt R4-1 geöffnet und die zur Belichtung dienende lichtquelle L abgeschaltet.
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Claims (15)

  1. Patentansprüche
    fly Elektrophotographische Vervielfältigungsmaschine, mit einem eine Zone einer Kopierpapier-Vorschubeinrichtung, eine Ladeeinrichtungszone, eine Belichtungszone, eine Entwicklungseinrichtungszone und eine Trocken» oder Fixiereinrichtungszone aufweisenden Kopierpapier-Transportdurchlauf, entlang dem Kopierpapier durch, eine Transporteinrichtung durch diese Zonen in der obigen Reihenfolge transportiert wird, mit einer Bewegungsbahn, entlang der eine eine lichtdurchlässige Platte für eine zu vervielfältigende Vorlage aufweisende, am Maschinenrahmen befestigte, eine BeIichtungsÖffnung auf ihrer Oberseite aufweisende bewegliche Auflage so angetrieben wird, daß ihr eine Hin- und Herbewegung erteilt wird durch eine Antriebseinrichtung, die die Bewegungsrichtung der beweglichen Auflage umschalten kann, und mit einer im Maschinenrahmen festangeordneten Optik zum optischen Koppeln der lichtdurchlässigen Platte mit der Belichtungszone des Transportdurchlaufe und zum Fokussieren eines Bildes der auf der lichtdurchlässigen Platte aufliegenden Vorlage auf das die BeIichtungsζone durchlaufende Kopierpapier, gekenn zei chnet durch
    einen in dem Transportdurchlauf (b; b1) angeordneten ersten Detektor (65) zum Erfassen des Vorderendes des bewegten Kopierpapiers (3» 31) zum Betätigen eines ersten Schalters (Sl) und anschließenden Erfassen des Hinterendes des Kopierpapiers (3; 3!) zum Rückstellen des Schalters .(Sl) in den vorherigen unbetätigten Zustand;
    eine in der Bewegungsbahn (32) angeordnete Einstelleinrichtung für die bewegliche Auflage (30) zum Einstellen der Lage der beweglichen Auflage (30) zum Auslösen des Belichtungsschrittes und zur Festlegung dieser Lage, wobei die Betätigungsstellung des ersten Detektors (65) und die Lage des Vorderendes (Os)
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    der auf der beweglichen Auflage (30) aufliegenden Torlage (a) an der Auslöseposition des Belichtungsschrittes übereinstimmen mit Einführenden der Belichtungszone (6) bzw. der Belichtungsöffnung (52) oder die beiden Positionen sich in der Nähe dieser Einführenden-befinden, so daß die Zeit, bis das Vorderende des bewegten Kopierpapiers (3» 31) das Einführende der Belichtungszone (6) erreicht, gleich der Zeitdauer ist, bis das Yorderende (Os) der auf der beweglichen Auflage (30) befindlichen Vorlage (a) das Einführende der Belichtungsöffnung (52) erreicht, und wobei der erste Schalter (Sl) durch den ersten Detektor (65) betätigbar ist zum Antreiben der Antriebseinrichtung (33, Cl, 02) der beweglichen Auflage (30) in Normalrichtung zum Verschieben der beweglichen Auflage in dieser Richtung aus der Auslösestellung des Belichtungsschrittes und wobei unmittelbar, nachdem das Hinterende des bewegten Kopierpapiers (3» 31) die Belichtungszone (6) durchläuft, durch Rückkehr des ersten Detektors (65) in den unbetätigten Ausgangszustand der erste Schalter (Sl) eine Umschaltung der Antriebsrichtung der Antriebseinrichtung (33, Cl, 02) der beweglichen Auflage (30) aus der Normalrichtung in die Umkehrrichtung bewirkt und dadurch den Belichtungsschritt beendet und die Bewegungsrichtung der beweglichen Auflage (30) umkehrt.
  2. 2. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung der beweglichen Auflage (30) aufweist: einen eine zu weit gehende Bewegung der beweglichen Auflage (30) durch Eingriff mit einem an der Auflage (30) angeordneten vorstehenden Hebel (68) verhindernden Anschlag (SiE) und einen Schalter (S3) zum Erfassen der beweglichen Auflage (30) an der Eingriffsstelle oder in deren Nähe; und daß die Einstelleinrichtung der beweglichen Auflage (30) derart entlang der Bewegungsbahn (32) angeordnet ist, daß bei Erreichen der beweglichen Auflage (30) eines Endes der Bewegungsbahn (32) der Anschlag (ST) in Eingriff mit dem vorstehenden Hebel (68) fällt.
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  3. 3. Vervielfältigungsmaschine nach. Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bewegungsbahn (32) ein Sicherheitsschalter vorgesehen ist zum Erfassen der beweglichen Auflage (30), wenn diese sich, in Normalrichtung aus der Auslösestellung (Ps) des Belichtungsschrittes um einen Betrag bewegt, der gleich oder etwas größer ist als die vorgegebene maximale Belichtungslänge ^max, und zum Umschalten der Antriebsrichtung der Antriebsvorrichtung (33, 01, 02) der beweglichen Auflage (30) aus der Normalrichtung in die Umkehrrichtung bei Erfassen der beweglichen Auflage (30).
  4. 4· VervielfältigungsmascMne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösestellung (Ps) des Belichtungsschrittes in der Bewegungsbahn (32) der beweglichen Auflage (30) auf einen Punkt eingestellt ist, der in umgekehrter Richtung von einem Anschlagpunkt der beweglichen Auflage (30) im Abstand liegt, und daß die Auslösestellung (Ps) des Belichtungs· Schrittes und der Anschlagpunkt der beweglichen Auflage (30) derart angeordnet sind, daß die Zeitdauer, bis die bewegliche Auflage (30) sich vom Anschlagpunkt zur Auslösestellung (Ps) des Belichtungsschrittes bewegt, gleich oder etwas kurzer ist als die Zeit, bis sich das Vorderende des Kopierpapiers (3; 3') von der Auslösestellung des Kopierpapiers (3; 31) in der Vorschubeinrichtungszone zum ersten Detektor (65) bewegt.
  5. 5. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (33, Cl, C2) der beweglichen Auflage (30) aufweist: ein Organ (33) zum Bewegen der beweglichen Auflage (30) entlang deren Bewegungsbahn (32), eine Kupplung (C2) zum Einstellen der Antriebsrichtung des Antriebsorgans (33) in Normalrichtung und eine Kupplung (Cl) zum Einstellen der Antriebsrichtung des Antriebsorgans (33) in Umkehrrichtung, wobei die Kupplungen (02, Cl) abwechselnd derart betätigbar sind, daß bei Betätigung des ersten Schal-
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    ters (Sl) die ¥ormalrichtungskupplung (02) und bei Freigabe des Schalters (Sl) die Umkehrkupplung (Cl) betätigt werden.
  6. 6. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Freigabe des ersten Schalters (Sl) durch Rückkehr des ersten Detektors (65) in den unbetätigten Ausgangszustand die Umschaltung von der Normalrichtungskupplung (C2) zur Umkehrrichtungskupplung (Cl) mit hinreichender Zeitverzögerung durchgeführt wird, so daß das Hinterende des Kopierpapiers (3; 3') die Belichtungszone (6) des Transportdurchlaufs (b; b1) vollständig durchlaufen kann.
  7. 7. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bewegungsbahn (32) der beweglichen Auflage (30) angeordnet sind: ein zweiter Detektor (S2) zum Erfassen der beweglichen Auflage (30) am Anschlagpunkt und Unterbrechen des Betriebs der Antriebsvorrichtung (33, Cl, 02) der beweglichen Auflage (30) und eine Hemmeinrichtung zum Hemmen der Bewegung der beweglichen Auflage (30) durch Eingriff mit dieser an dem Anschlagpunkt und zum Lösen dieser Hemmung bei Ausüben einer dazu bestimmten Antriebskraft; daß ein den Vervielfältigungsbetrieb auslösender Schalter (PB) auf die Hemmeinrichtung eine Antriebskraft zum lösen der Hemmung ausübt bei Auslösen des Transports des Kopierpapiers (3; 3') und zum Treiben der Antriebsvorrichtung (33, Cl, 02) der beweglichen Auflage (30) in Umkehrrichtung, wobei der erste Schalter (Sl) und der zweite Schalter (S2) derart angeordnet sind, daß während der Betätigung des ersten Schalters (Sl) die- Antriebsvorrichtung (33) der beweglichen Auflage (30) deren Bewegung in Normalrichtung hält und bei Rückkehr des ersten Schalters (Sl) in den unbetätigten Ausgangszustand die Ausübung der auf die Hemmeinrichtung wirkenden Antriebskraft zum Lösen der Hemmung der beweglichen Auflage (30) unterbrochen wird.
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  8. 8. VerTxelfaltigungsmascliirLe nach. Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmeinrichtung derart angeordnet ist, daß sie mit einem als Mitte wirkenden Drehpunkt (71) schwingt, wobei die Hemmeinrichtung aufweist: ein Hängeteil (70) mit einer an einer Seite vorgesehenen Kerbe (69), in die ein an der beweglichen Auflage (30) angeordneter vorstehender Hebel (68, 76) eingreifen kann, ein elastisches Organ (72) zum Halten des Eingriffs zwischen der Kerbe (69) des Hängeteils (70) und dem vorstehenden Hebel (68, 76) der beweglichen Auflage (30), und ein mit dem Hängeteil (70) durch ein Verbindungsstück (74) derart verbundenes Solenoid (M2), daß dieses bei Betätigung die Verbindung zwischen der Kerbe (69) und dem vorstehenden Hebel (68, 76) löst.
  9. 9. VervielfältigungsmascMne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Kopierpapier-Transportdurchlauf (b; b1) angeordnete Vorschubeinrichtung eine Abwickelspule (2) für den Vorschub von rollenförmigem Kopierpapier (3) sowie eine Kopierpapier-Schneideinrichtung (Ml, 13, 14) aufweist; daß der Abstand zwischen dem Arbeitspunkt der Kopierpapier-Schneideinrichtung (Ml, 13, 14) und dem ersten Detektor (65) als vorgegebene minimale Schneidlänge des Kopierpapiers (3·) eingestellt ist; daß die bewegliche Auflage (30) eine Einrichtung (60) aufweist zum Bestimmen eines wählbaren Belichtungsbereichs (-^x) und einer Schneidlänge des Kopierpapiers (3) in Abhängigkeit von dem wählbaren Belichtungsbereich (£x)i daß ein dritter Detektor (66) die Bestimmungseinrichtung (60) erfaßt, während sie sich entlang der Bewegungsbahn (32) der beweglichen Auflage (30) bewegt, und bei Erfassen der Bestimmungseinrichtung (60) einen dritten Schalter (S6) betätigt; daß der dritte Detektor (66) derart angeordnet ist, daß er die Bestimmungseinrichtung (60) erfaßt, wenn die bewegliche Auflage (30) sich an der Auslösestelle (Ps) des Belichtungsschrittes befindet und die Bestimmungseinrichtung (60) die
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    minimale Länge ( min) des Belichtungsbereichs bezeichnet; und daß die Kopierpapier-Schneideinrichtung (Ml, 13, 14) nur dann mit einer Stromquelle verbunden ist, wenn der erste Schalter (Sl) und der dritte Schalter (S6) betätigt sind, wodurch das Schneiden des Kopierpapiers (3) und die beliebige Rückkehr der beweglichen Auflage (30) durchführbar sind in Abhängigkeit von einer wählbaren Belichtungsbereichslänge einer zu vervielfältigenden Vorlage (a).
  10. 10. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopierpapier-Vorschubeinrichtung aufweist einen Vorschubdurchlauf (b) für rollenförmiges Kopierpapier (3) mit einer Abwickelspule (2) und einer Kopierpapier-Schneideinrichtung (Ml, 13, 14) sowie einen Transportdurchlauf (b1) für bogenförmiges Kopierpapier (31) mit einem Paar von Antriebswalzen (27, 27') zum Ergreifen von bogenförmigem Kopierpapier (3f) zwischen sich und Transportieren des Kopierpapiers zur folgenden Zone, wobei der Transportdurchlauf (b) für rollenförmiges Kopierpapier (3) und der Transportdurchlauf (b!) für bogenförmiges Kopierpapier (3') sich vor dem Einführende der ladeeinrichtungszone (5) vereinigen.
  11. 11. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine am Maschinenrahmen (l) befestigte, die untere Fläche des Transportdurchlaufs (b) für rollenförmiges Kopierpapier (3) bildende JTührungsplatte (ll)j ein durchlauf bildendes Mittelteil von integriertem Aufbau, dessen Oberseite eine die Unterseite des Transportdurchlaufs (b1) für bogenförmiges Kopierpapier (31) bildende !Führungsplatte (28) definiert und dessen Unterseite eine die Oberseite des Transportdurchlaufe (b) für rollenförmiges Kopierpapier (3) bildende Einführplatte (79) definiert/ wobei das durchlaufbildende Mittelteil über der Hihrungsplatte angeordnet und lösbar derart an der Maschine befestigt ist, daß zwischen der Einführplatte und der Führurigs-
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    platte ein vorgegebener Abstand entstellt; und durch ein an der Unterseite eine die Oberseite des Transportdurchlaufs (b1) für bogenförmiges Kopierpapier (31) definierende Einführplatte (28') aufweisendes durchlaufbildendes Oberteil, das über dem durchlaufbildenden Mittelteil angeordnet -und lösbar derart am Maschinenrahmen befestigt ist, daß zwischen dem durchlaufbildenden Oberteil und dem durchlaufbildenden Unterteil ein vorgegebener Abstand vorhanden ist, wodurch der Transportdurchlauf (b) für rollenförmiges Kopierpapier (3) und der Transportdurchlauf (b') für bogenförmiges Kopierpapier (31) wahlweise geöffnet oder geschlossen werden können.
  12. 12. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungseinrichtungszone (7) einen Entwicklungsdurchlauf zur Kontaktierung von Kopierpapier (3» 3') mit einem flüssigen Entwickler (c) aufweist, wobei der Durchlauf (22) nach unten bogenförmig verläuft und lösbar am Boden des Maschinenrahmens (l) oder in dessen Nähe befestigt istJ daß der Kopierpapier-Transportdurchlauf (b) in bezug auf die Horizontalrichtung derart geneigt ist, daß die Neigung des Kopierpapier-Transportdurchlaufs (b) in der ladeeinrichtungszone (5) und der Belichtungszone (6) bzw. die Neigung des Kopierpapier-Transportdurchlaufs (b) in der Trocken- oder Fixiereinrichtungszone (8)im wesentlichen übereinstimmen mit der Tangentialrichtung des abgebogenen Entwicklungsdurchlaufs (22) auf der Einführseite bzw. der Tangentialrichtung des abgebogenen Entwicklungsdurchlaufs (22) auf der Abgabeseite; daß sowohl die Ladeeinrichtungszone (5) als auch die Belichtungszone (6) in einen oberen und einen unteren, durch den Kopierpapier-Transportdurchlauf (b) definierten Abschnitt unterteilt sind; und daß die unteren Abschnitte der Ladeeinrichtungszone (5) und der BeIichtungszone (6) an einem Hahmenteil (25) befestigt sind, das lösbar am Maschinenrahmen (l) an-
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  14. geordnet ist, und die Neigung des Kopierpapier-Transportdurchlaufs (b) in der Ladeeinrichtungszone (5) und der BeIichtungszone (6) derart ist, daß ein zum Lösen des Rahmenteils (25) vom Maschinenrahmen (l) ausreichender Zwischenraum gebildet ist.
  15. 15. Vervielfältigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Optik aufweist: einen Lichtprojektor (44) mit einer Lichtquelle (42) zur Lichtprojektion auf eine auf der lichtdurchlässigen Platte (29) aufliegende Vorlage und eine an der Innenfläche der Platte (29) vorgesehene Reflexionswand (43), eine Belichtungsführungsplatte (18) zum Belichten von sich bewegendem Kopierpapier (3; 3') sowie eine Gruppe optischer Elemente (45, 47, 46, 48) zum Fokussieren einer Abbildung der Vorlage (a) auf die Oberfläche des Kopierpapiers (3; 3')» daß die Optik im wesentlichen in einer geschlossenen Kammer (50) enthalten ist, die gebildet ist durch eine Trennwand zusammen mit den optischen Elementen, der Oberseite des Maschinenrahmens (l), dem Lichtprojektor (44) und der Belichtungsführungsplatte (18); und daß eine Luftauslaßöffnung (54) an einem Teil der Trennwand unabhängig von der BeIichtungsöffnung (52) derart vorgesehen ist, daß Kaltluft von außerhalb der Maschine durch die BelichtungsÖffnung (52) entlang der Unterseite der lichtdurchlässigen Platte (29) in die Kammer (50) angesaugt und aus'der Auslaßöffnung (54) abgegeben wird.
    14. Vervielfältigungsmäschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Auslaßöffnung (54) abgegebene Warmluft in die Trocken- oder Fixiereinrichtungszone (8) eingeführt wird ο
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