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DE2063550A1 - Vorrichtung zum Verhindern der Ballon bildung beim Abwickeln eines Fadens, ins besondere an schutzenlosen Webstuhlen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern der Ballon bildung beim Abwickeln eines Fadens, ins besondere an schutzenlosen Webstuhlen

Info

Publication number
DE2063550A1
DE2063550A1 DE19702063550 DE2063550A DE2063550A1 DE 2063550 A1 DE2063550 A1 DE 2063550A1 DE 19702063550 DE19702063550 DE 19702063550 DE 2063550 A DE2063550 A DE 2063550A DE 2063550 A1 DE2063550 A1 DE 2063550A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
unwinding
wings
thread
organs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702063550
Other languages
English (en)
Inventor
Mario Florenz Boni (Italien)
Original Assignee
Officine Galileo SpA, Florenz (Italien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Officine Galileo SpA, Florenz (Italien) filed Critical Officine Galileo SpA, Florenz (Italien)
Publication of DE2063550A1 publication Critical patent/DE2063550A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/08Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by contact of running length of material with supply package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhindern der ikillonbildung, die üblicherweise an der Spule beim Abwickeln des Schußfadens bei schützen- und spulenlosen Webstühlen auftritt, und zwar infolge der Zentrifugalkraft und der hohen Abwickelgeschwindigkeit, die von null bis r/,\x einem J/Jaximum von vielen Metern pro Sekunde variiert. Ws ist bekannt, daß boim Abwickeln des Schußfadens von einer feststehenden Spule (bei der erwähnten, ständig zwischen null und vielen Metern pro Sekunde variablen Geschwindigkeit) sich
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spontan ein Ballon bildet, dessen Durchmesser um einige Zentimeter größer ist als der Durohmesser der Spule. Dies geschieht infolge der durch die hohe Abwicke!geschwindigke.it erzeugten Zentrifugalkraft sowie durch andere Umstände. Durch diese Ballenbildung wird "von der Spule eine größere Fadenmenge abgewickelt, als nach und nach "von den Scimßeinlegeraitteln des Webstuhls beim Weben verbraucht wird, und sie bewirkt ferner eine beträchtliche Verlangsamung des Badens auf der Strecke von der Spule bis zur Austrittsfadenbremse. Ferner kann die Ballonbildung die Gefahr von Yerschlingungen und Knotenbildungen im Faden zur Folge haben, je nach den Eigenschaften des Fadens und dessen, mehr oder weniger starken Zwirnung. Diese Yerschlingungen und Yerknotungen lösen sich nur schwer von selbst auf unter der Wirkung der weiteren Beförderung des Fadens. Sie können deshalb ein fehlerhaftes Einlegen des Fadens in das Kettfach bewirken und selbst in dem Gewebe verbleiben, was dessen Qualität beeinträchtigt.
Um diese Nachteile auszuschließen, enthält die Vorrichtung gemäß der Erfindung um die Spule angeordnete Organe, die zu streifenden Anlage an derSpule belastet sind, so daß sie den Faden während des Abwickelns in leichtem Kontakt mit der Spule halten. Man vermeidet so die spontane Ballonbildung, ohne daß eine merkliche Bremswirkung auf den Faden ausgeübt wird.
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In der Praxis können als derartige Organe mindestens zwei Ventilatorflügel vorgesehen sein, die um die Spule angeordnet voneinander unabhängig, an Stiften schwenkbar und während des Abwickeins des Padens in sehr leichtem Kontakt mit der Oberfläche der Spule gehalten sind. Die Sehwenkachsen der Ventilatorflügel· oder sonstigen Organe sind zu jeweils einer Eiantellinie der konischen oder zylindrischen Seitenfläche der Spule parallel und können von verstellbaren !Trägern gehalten sein.
Außer den beiden erwähnten VentilatorflügeIn kann auch mindestens ein weiterer Ventilatorflügel vorgesehen sein, der ebenfalls so angeordnet ist, daß er an der Spule anliegt. Mit fortschreitendem Abwickeln des Eadens von der Spule wird jedoch der oder jeder weitere Ventilatorflügel angehalten, so daß er nicht mehr der Seitenfläche der ständig im Durchmesser abnehmenden Spule folgt. Plan vermeidet somit eine gegenseitige Behinderung der Ventilatorflügel und eine unnötige Bremswirkung.
Die Flügel können ein gekrümmtes Profil haben, welches sich auf beiden Seiten der jeweiligen Schwenkachse erstreckt. Sie werden dann derart angedrückt, daß derjenige Teil ständig an der Spule streift, der in der Drehrichtung des ablaufenden Badens gesehen hiuter der Schwenkachse liegt, während der vor
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der Schwenkachse liegende Teil nur zu Beginn des Abspulens an der Spule anliegt und sich bei deren Durchraesserverringerung allmählich von ihr entfernt.
Die Flügel (bzv/. äquivalente Organe) können durch Schwerkraft oder durch gegebenenfalls regulierbare Federkraft um ihre Schwenkachse belastet sein.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen im Schnitt und in sehr schematischer Darstellung eine konische bzw. zylindrische Spule und die mit ihr zusammenwirkenden, die Ballenbildung verhindernden Organe.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen mögliche Anordnungen der Flügel.
In Fig. 1 und 2 ist mit 1 bzw. 11 der kegelförmige bzw. zylindrische Kern einer Spule 3 bzw. 13 bezeichnet, von der der Faden F durch den vom Webstuhl ausgeübten Zug über einen festen Fadenführer 5 abgewickelt wird, um als Schußfaden einem schützenlosen Webstuhl zugeführt zu werden. Mit 7 ist Träger für die Spule bezeichnet, mit 9 gegebenenfalls verstellbare Träger für die Gelenkwellen 10 von zwei Flügeln 12.
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Mit 14 sind kleine Torsionsfedern bezeich.net, die auf die Wellen 10 einwirken und deren Kraft mittels Regulierknöpfen 16 einstellbar ist.
Gemäß einer Ausführungsform sind die Iräger 9 orientierbar, um der Neigung der Seitenfläche der Spule 13 angepaßt zu werden, längs welcher sich die Windungen des Fadens F abwickeln. Die Konizität dieser Seitenfläche hängt iron der Art der Spule und von der Art des verwendeten Materials ab.
Die Federn 14 sind so angeordnet, daß sie die Hügel 12 gegen die Spule 13 andrücken, die im folgenden entsprechend Pig. 2 als zylindrisch angenommen wird, und zwar mit einer sehr leichten Andruckkraft, die ferner vorzugsweise mit der fortschreitenden Durchmesserverringerung der Spule beim Abwickeln des Fadens ständig abnimmt.
Wie man aus Fig, 3 erkennt, liegen die Flügel 12 nur sehr leicht und streifend an der Außenfläche der Spule an, wobei sie an gegenüberliegenden Seiten derselben anliegen. Sie sind derart gekrümmt, daß sie diese Seitenfläche umschließen, und sie sind mit den Fadenwicklungen gerichtet, die sich im Sinne des Pfeilen f1 von der festen Spule 13 abwickeln. Die Kontakt.!'Lache der Flügel kann sich bei der
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Abnahme des Spulendurchraessers bis zum Durchmesser 13A, d.h. Ms zum völligen Abwickeln des Fadens, ständig verringern.
Gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform kann außer den beiden einander gegenüberliegenden Flügeln 12 ein dritter Flügel 112 vorgesehen sein, der beispielsweise durch einen Anschlag 114 angehalten wird, wenn er die Stellung 112A erreicht hat, um nicht beim weiteren Abwickeln der Spule die beiden anderen Flügel 12 zu behindern. Es kann auch ein vierter Flügel vorgesehen sein, der bezüglich der Spulenachse symmetrisch zum dritten Flügel angeordnet ist. Durch diese Anordnung vergrößern sich die der Ballonbildung entgegenwirkenden Bereiche am[Umfang der Spule.
Für den gleichen Zweck können die Flügel mit gekrümmten Profilen versehen sein, die sich sowohl in der Abwickelrichtung der Fadenwicklungen, die durch den Pfeil f1 angedeutet ist, als auch in entgegengesetzter Richtung erstrekken, wie in Fig. 5 dargestellt. Hier weisen die Flügel 212 Verlängerungen 212A in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil f1 auf. Diese Verlängerungen sind anfangs wirksam, entfernen sich aber vom Umfang der Spule in dem Maße, in dem der Durchmesser durch Abwickeln der Fadenwindungen abnimmt.
Die Flügel sind entsprechend dem Außenprofil der Spulen
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profiliert, mit denen sie zusammenwirken sollen, auch "bezüglich der Neigung der Schwenkachsen 10 der Flügel. Die Dicke der Flügel ist sehr klein, und sie sind vorteilhafterweise flexibel.
Mit dieser Anordnung ist es möglich, ohne das Abwickeln des Fadens zu bremsen, die Ballenbildung zu verringern oder ganz zu verhindern. Gleichwohl bleibt die Möglichkeit, eine Verbindung von Kopf und Ende zwischen mehreren, am Webstuhl vorgesehenen Spulen, die nacheinander abgewickelt werden sollen, vorzunehmen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß wenigstens einer der Flügel für das Auswechseln einer Spule entfernt werden kann.
Je nach der Lage der Flügel und der Spule kann man auch ein Andrücken der Flügel nur durch Schwerkraft vorsehen, oder es könhen G-egengewichte verwendet werden, um die Flügel vollkommen bezüglich ihrer Schwenkachsen ins Gleichgewicht zu bringen.
Die beschriebene und dargestellte Ausführungsform ist nur als nicht einschränkendes Beispiel zu verstehen, und Änderungen und Ausgestaltungen liegen im Rahmen der Erfindung.
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Claims (8)

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1.) Vorrichtung zum Vermeiden der Ballenbildung beim Abwickeln des Schußfadens an schützenlosen und spulenlosen Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, daß um die Spule (1, 11) Organe (12, 112, 212) angeordnet sind, die mit leicht streifender Berührung an die Spule angedrückt sind derart, daß sie den Schußfadenswährend des Abwickeins in leichter Berührung mit der Spule halten und dadurch ohne merkliche Bremswirkung die Ballenbildung verhindern. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß mindestens zwei Flügel (12) um die Spule angeordnet sind, die voneinander unabhängig um Stifte schwenkbar sind und während des Abwickeins des Fadens mit leichtem Kontakt gegen die Spule gedrückt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Organe bzw. Hügel durch schwache Federn um ihre Schwenkachsen zur Anlage an der Spule gedreht werden.
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4. Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen der Organe oder Flügel (12) parallel zu einerMantellinie der konischen oder zylindrischen Spule angeordnet sind und von gegebenenfalls orientierbaren Prägern (9) gehalten sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Hügel (12, 112) um die Spule angeordnet sind und daß bei fortschreitendem Abwickeln von der Spule mindestens einer der !Flügel stillsetzbar ist, so daß er der Umfangsfläche der sich im Durchmesser verringernden Spule nicht mehr folgt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennze ichnet, daß die !"lüge! (212) ein gekrümmtes Profil aufweisen, das sich nach beiden Seiten ihrer Schwenkachse erstreckt, und daß die Flügel derart an die Spule andrückbar sind, daß der bezüglich der Äbwicklungsrichtung (f1) des Fadens hintere !eil ständig an der Spule anliegt und der vordere !eil nur zu Beginn des Abwickeins an der Spule anliegt und sich bei deren Uurohraesuerabnahrae allmählich von ihr entfernt.
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7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k θηη ζ e i e h η e t, daß die Organe bzw. Pliigel (12, 112, 212) durch Schwerkraft um ihre Achsen zur Anlage an der Spule belastet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel oder Organe durch gegebenenfalls regulierbare Federn (H) zur Anlage an der Spule belastet sind.
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DE19702063550 1969-12-31 1970-12-23 Vorrichtung zum Verhindern der Ballon bildung beim Abwickeln eines Fadens, ins besondere an schutzenlosen Webstuhlen Pending DE2063550A1 (de)

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EP0477978A1 (de) * 1990-09-28 1992-04-01 Tsudakoma Kogyo Kabushiki Kaisha Vorrichtung zum Anbringen einer Abwickelspannung an einem Wickel
CN115058819A (zh) * 2022-05-11 2022-09-16 苏州欧尼迪纺织科技有限公司 一种织布机纬线退绕防绊装置

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