DE3017703A1 - Vorrichtung zum abspulen von faeden oder draehten von einer spule in richtung der spulenachse - Google Patents
Vorrichtung zum abspulen von faeden oder draehten von einer spule in richtung der spulenachseInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. H. "We ic :c man ν, Dipl^-Phys. ΌκΓκΊ Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Dr. Ing. H. Liska
TÖfin
Marcel BONNABAUD sooo München se, den- ft μ^\ .?3
etite rue e a Gare möhlstrasse 22, rufnummer 983921/22
POÜILLY.SUR.CHARIIEU, Loire, "
Frankreich
Frankreich
Vorrichtung zum Abspulen von Fäden oder Drähten
von einer Spule in Richtung der Spulenachse
von einer Spule in Richtung der Spulenachse
Ö300A7/0825
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtlang zum Abspulen eines Fadens oder Drahtes von einer Spule in Richtung
der Spulenachse ρ umfassend einen Spulenträger für die abzuwickelnde Spule, eine polierte Spindelkrone, die den
der Abzugsseite des Fadens oder Drahtes zugewandten Spulenflansch übergreift, eine mit radial gerichteten
Borsten oder Haaren versehene Borstenscheibe, die nahe
einer die Spindelkrone tragenden Scheibe und auf deren dem Abzugspunkt zugewandten Seite angeordnet ist, wobei
die die Spindelkrone bzw» die Borsten tragenden Scheiben um eine zur Spulenachse koaxiale Achse frei drehbar
gelagert sind,,
Es gibt zwei große Gruppen von Vorrichtungen zum Abspulen von Draht- oder Fadenspulen„ Bei dem einen System
(systeme a la deroulee) wird der Faden in einer Ebene senkrecht zur Achse der Spule abgezogen, wobei die
Spule um ihre Achse drehbar gelagert ist. Bei dem anderen System (systeme a la defilee) wird der Faden
von einem auf der Spulenachse liegenden Punkt aus abgezogen, v/obei die Spule im allgemeinen auf einem Träger
festsitzt.
Das letztgenannte System, bei dem der Faden oder Draht über Kopf abgezogen wird, wird mehr und mehr verwendet
und zwar im wesentlichen aus £wei Gründen: der erste
Grund liegt in der Entwicklung der Drahtseil- und Kabeltechnik, in der immer größere Spulen verwendet
v/erden selbst für sehr feine Drähte. Da die Abzugsgeschwindigkeiten immer größer werden, ist es wesentlich,
die rotierenden Massen so weit wie möglich zu verringern.
Dieser Nachteil wird bei dem Überkopfabzug dadurch vermieden, daß die Spule feststeht. In diesem System
wird manchmal ein um die Spulenachse rotierender Arm"
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verwendet, der um eine der Spulenachse entsprechende Achse drehbar gelagert ist0 Dieser Army dessen freies
Ende mit einem Röllchen für den durchlaufenden Draht versehen ist, soll eine Blockierung des Drahtes insbesondere
in dem Augenblick verhindern8 in dem sich der
Draht in Höhe des Spulenflansches befindet» Die Drehung
dieses Armes wird durch die Spannung des Drahtes gewährleistet.
Dies hat jedoch den Nachteil,, daß der Draht eine zusätzliche Spannung erhälts die über der bei
hohen Abzugsgeschwinriigkeiten zulässigen Spannung liegt.
Eine Lösung zur Beseitigung dieses Nachteiles besteht
darin, den Arm anzutreiben und seine Drehgeschwindigkeit in Abhängigkeit der an jedem Draht gemessenen Geschwindigkeit
zu regeln. Es handelt sich dabei jedoch um ein kostspieliges System, das nur für Spezialfälle
akzeptabel ist.
Aus diesem Grunde läßt man immer häufiger den Arm weg und zieht den Draht über eine hochpolierte Spindelkrone
ab, welche den auf der Abzugsseite liegenden Spulenflansch umgibt. Diese Spindelkrone kann durch eine
Scheibe ergänzt werden, die mit weichen radial gerichteten Borsten oder Haaren versehen ist, welche den
Draht bei seiner Drehung um die Spindelkrone bremsen.
Dabei sind verschiedene Ausführungsformen möglich:
Die Spindelkrone und die Haar- oder Borstenscheibe stehen fest;
Die Spindelkrone ist um eine zur Spulenachse koaxiale
Achse drehbar gelagert, während die. Haaroder Borstenscheibe feststeht;
die Spindelkrone und die Haar- oder Borstenscheibe sind um eine zur Spulenachse koaxiale
030047/Q82S
Achse drehbar gelagerte
Bei drehbarer Lagerung der Spindelkrone spielt diese eine ähnliche Rolle wie der oben genannte Arm, in dem
sie das Abspulen des Drahtes erleichterte Wenn man jedoch zu sehr hohen Abzugsgeschwindigkeiten übergeht,
stellt man fest, daß die Spannung mit der Geschwindigkeit zunimmt und daß sie während des Abspulens nicht
konstant ist, da am Ende des Abwickelvorganges die Umlaufgeschwindigkeit des Drahtes wesentlich höher ist«,
Venn schließlich die abgebende Maschine rasch abgebremst
wird, dreht sich die Spindelkrone weiter und kann den Draht mitnehmen, wodurch eine Entspannung des Drahtes
hervorgerufen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, welche die Aufrechterhaltung einer bestimmten Spannung des Drahtes oder Fadens während
des Betriebes gewährleistet und eine Entspannung des abzuziehenden Fadens oder Drahtes vermeidet, wenn
die Abwickelvorrichtung beispielsweise aufgrund eines Faden- oder Drahtbruches angehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Reibungsbremsvorrichtung vorgesehen ist, um die
Drehbewegung der die Spindelkrone tragenden Scheibe und der Borstenscheibe beim Anhalten einer den Draht oder
Faden von der Spule abziehenden Abzugsmaschine abzubremsen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung,
welche in Verbindung mit den beiliegenden Figuren
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die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung während des Drahtabzuges
und
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt beim Anhalten der Abzugsmaschine.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist insbe-,sondere
zum Abwickeln von Feindrahtspulen bestimmt. In den Figuren erkennt man einen Spulenkörper 2, auf
dem ein Draht 3 aufgewickelt ist. Der Spulenkörper 2 ist unter Zwischenschaltung eines Zwischendornes 5 auf
einer Spindel 4 gelagert, die eine zentrale Bohrung aufweist. Zwischen dem Spulenkörper 2 und der Abzugsvorrichtung,
von der lediglich eine Drahtführungsöse 6 und eine Vorrichtung 7 zur Einstellung der Drahtspannung
dargestellt sind, ist eine Anordnung von Teilen vorgesehen, die beweglich auf einer Welle 13 gelagert sind.
Die Welle 13 ist mit der Spindel 4 über eine Bajonettverbindung
8 verbunden. Die vorstehend genannte Anordnung umfaßt einen an einem Andruckstück 10 befestigten
weichen Abschnitt 9, der zur Anlage an dem der Abzugsvorrichtung zugewandten Spulenflansch bestimmt ist, um
die Spule in ihrer Lage festzuhalten. Auf der Welle 13 ist ein Teil 12 frei drehbar gelagert, das eine erste
Scheibe 14 trägt, die ihrerseits als Träger für eine Spindelkrone 15 dient. Deren freier Randabschnitt ist
über den zur Abzugsvorrichtung hinweisenden Spulenflansch gebogen. Das Teil 12 trägt ferner eine zweite
Scheibe 16, die an ihrem Umfang mit radial gerichteten
Haaren oder Borsten 17 versehen ist, die über die Spinde !krone 15 hinausragen.
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Von der der Abwickelvorrichtung zugewandten Fläche der Scheibe 16 stehen Finger 18 vor, von denen in den Figuren
nur einer dargestellt ist.
Auf der Welle 13 ist drehfest aber axial verstellbar ein Teil 19 gelagert. Dieses Teil 19 trägt eine Scheibe 20,
auf der ebenfalls radial gerichtete Haare oder Borsten in einem Abstand von der Achse angeordnet sind, der dem
Abstand der Finger 18 von der Achse entspricht. Unter normalen Betriebsbedingungen wird das Teil 19 mittels
einer Feder 23 in einem Abstand von der die Borsten 17 tragenden Scheibe 16 gehalten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ferner einen
auf der der Abzugsvorrichtung abgelegenen Seite der Spule angeordneten Stoß-Elektromagneten 24, der mit
einem Stößel 25 zusammenwirkt, dessen freies Ende auf den einen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels 26 einwirkt.
Der Hebel 26 ist um eine senkrecht zur Spulenachse gerichtete Achse 27 schwenkbar gelagert und greift mit
seinem anderen Hebelarm an dem Teil 19 an, welches die Borstenscheibe 20 trägt. Der Elektromagnet 24 wird derart
gespeist, daß er nicht erregt wird, wenn die Abzugsmaschine läuft.
Auf dem Gestell, welches die Spindel 4 trägt ist in Flucht mit dieser ein Ring 28 angeordnet, der verhindert,
daß der Draht oder Faden bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten aufgrund der eine Ballonwirkung hervorrufenden
Fliehkräfte aus dem Wirkungsbereich der Borsten 17 an der Scheibe 16 gelangt.
In der Paxis legen sich bei Ausübung eines Zuges auf den Draht die Borsten 17 der Scheibe 16 an, wodurch eine
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■ bestimmte Spannung des Drahtes aufrechterhalten und die
mit der Scheibe 16 verbundene Spindelkrone 15 in Drehung versetzt wird. Je mehr die Abzugsgeschwindigkeit
wächst, um so mehr nimmt auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spindelkrone 15 und der Scheibe 16
zu, erreicht jedoch niemals exakt die Umlaufgeschwindigkeit des Drahtes um die Spule. Dadurch besteht stets
eine Reibung zwischen den Borsten 17 der Scheibe 16 was sich jedoch nicht in der Geschwindigkeit ausdrückt,
wie dies der Fall mit einer feststehenden Scheibe wäre.
Das gleiche ergibt sich wenn die Umlaufgeschwindigkeit aufgrund der Abnahme des Wicklungsdurchmessers der Spule
zunimmt,
Wenn die Abzugsvorrichtung anhält, wird der Elektromagnet 24 während der Abbremszeit erregt und stößt den
Stößel 25 in der Figur 1 nach rechts, wodurch der Hebel 26 verschwenkt wird und das Teil 19 entgegen der
Spannung der Feder 23 verschiebt. Die Borsten 22 der
Scheibe 20 kommen in Eingriff mit den Fingern 18 an der Scheibe 16, wie dies in Figur 2 dargestellt ist
und bewirken eine Abbremsung der Scheibe 16 und der Spindelkrone 15, so daß weder eine Entspannung noch
ein weiteres Abwickeln des Drahtes oder Fadens stattfindet.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt sondern umfaßt auch weitere Ausführungsformen.
So ist zwar die Vorrichtung als besonders geeignet zum Abspulen feiner Drähte beschrieben
worden, bei denen die Spulenabmessungen es ermöglichen, eine Vorrichtung vorzusehen, die in Form eines einzigen
leicht betätigbaren Teiles in der Spindel untergebracht werden kann. Es ist jedoch auch möglich bei Verwendung
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einer aus mehreren Elementen bestehenden anderen Anordnung dieselbe Vorrichtung für dicke Spulen mit isolierten
oder nicht isolierten Drähten großen Durchmessers zu verwenden.
Es ist ferner möglich, eine andere Reibungsvorrichtung vorzusehen sowie eine andere Steuervorrichtung, die
beispielsweise einen ziehenden Elektromagneten verwendet, der vor der Spindel angeordnet sein kann anstelle
der vorstehend beschriebenen Anordnung des Elektromagneten hinter der Spindel.
Die vorstehend beschriebene Spule wurde als feststehend beschrieben. Die gesamte Anordnung kann jedoch auch
auf einer drehenden Spindel angeordnet sein, um eine Verdrillung des Drahtes zu vermeiden oder um ein zusätzlichen
Drall auf den Faden aufbringen zu können.
Da alle beweglichen Teile als Drehteile ausgebildet und somit ausgewuchtet sind, kann die Spindelachse jede
beliebige Stellung einnehmen also horizontal, vertikal oder unter einem beliebigen Winkel gegenüber der Vertikalen
geneigt sein.
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Claims (6)
1. Vorrichtung zum Abspulen eines Fadens oder Drahtes von
einer Spule in Richtung der Spulenachse, umfassend einen Spulenträger für die abzuwickelnde Spule, eine
polierte Spindelkrone, die den der Abzugsseite des Fadens oder Drahtes zugewandten Spulenflansch übergreift,
eine mit radial gerichteten Borsten oder Haaren versehene Borstenscheibe, die nahe einer die Spindelkrone
tragenden Scheibe und auf deren dem Abzugspunkt zugewandten Seite angeordnet ist, wobei die die Spindelkrone
bzw. die Borsten tragenden Scheiben um eine zur Spulenachse koaxiale Achse frei drehbar gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Reibungsbremsvorrichtung (18 bis 26) vorgesehen ist, um die Drehbewegung
der die Spindelkrone (15) tragenden Scheibe (14) und der Borstenscheibe (16, 17) beim Anhalten einer den
Draht oder Faden (3) von der Spule (2) abziehenden Abzugsmaschine abzubremsen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spindelkrone (15) tragende Scheibe (14)
und die Borstenscheibe (16, 17) derart drehfest miteinander
verbunden sind, daß es genügt, eine Reibungsbremsvorrichtung (18 bis 26) vorzusehen, die nur an
der Borstenscheibe (16, 17) angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, die Borstenscheibe (16, 17) auf ihre dem Abzugspunkt
zugewandten Seite mindestens einen Finger (18) aufweist, daß die Reibungsbremsvorrichtung eine weiteremit
radial gerichteten Borsten oder Haaren versehene Borstenscheibe (20, 22) aufweist, die auf einem Träger
(19) angeordnet ist, der seinerseits auf der dem
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. Abzugspunkt zugewandten Seite der ersten Borstenscheibe (16, 17) drehfest aber axial verschiebbar auf einer zur
Spulenachse koaxialen Welle (13) gelagert ist, und daß der zweiten Borstenscheibe (20, 22) Mittel (23 bis 26)
zugeordnet sind, welche die zweite Borstenscheibe (20,22) während des Abwickelvorganges in einem Abstand zur
ersten Borstenscheibe (16, 17) halten und im Falle eines
Anhaltens der Abzugsmaschine an die erste Borstenscheibe (16, 17) annähern derart, daß die Borsten (22) der zweiten
Borstenscheibe (20, 22) in Eingriff mit den Fingern (18) an der ersten Borstenscheibe (16, 17) kommen, um
diese abzubremsen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die der zweiten Borstenscheibe (20, 22) zugeordneten
Mittel einen Elektromagneten (24) und mindestens eine dem Elektromagneten entgegenwirkende Feder (23) umfassen,
wobei der Elektromagnet (24) und die Feder (23) in Abhängigkeit des Erregungszustandes des Elektromagneten
(24) die zweite Borstenscheibe (20, 22) in die eine oder die andere ihrer beiden Endstellungen bewegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder die zweite Borstenscheibe (20, 22) in
Richtung auf ihre Freigabestellung vorspannt, in welcher die Borsten (22) außer Eingriff mit den Fingern (18)
sind, und daß der Elektromagnet (24) während beispielsweise eines Bruches des Fadens oder Drahtes (3) erregt
wird und die Verschiebung der zweiten Borstenscheibe
. (20, 22) in Richtung auf die erste Scheibe (16, 17) entgegen der Federvorspannung bewirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (24) auf der dem Abzugspunkt
entgegengesetzten Seite der Spule \2) angeordnet ist
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und auf einen Stößel (25) einwirkt, welcher die die Spule
(2) tragende Welle (4; und die die beiden Borstenscheiben (16, 17; 20, 22) und die Spindelkrone (15)
tragende Welle (, 13) durchsetzt, wobei das freie Ende
des Stößels (25) auf einen V/inkelhebel (26; einwirkt,
der um eine zur Spulenachse senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist und an der dem Abzugspunkt zugewandten
Seite der zweiten Borstenscheibe (20, 22) angreift, und wobei der Elektromagnet (24) derart ausgebildet ist,
daß er bei seiner Erregung den Stößel (25) verschiebt.
30047/082B
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