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DE2062998A1 - Verfahren zum satten Anschließen eines Betonkörpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen - Google Patents

Verfahren zum satten Anschließen eines Betonkörpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen

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Publication number
DE2062998A1
DE2062998A1 DE19702062998 DE2062998A DE2062998A1 DE 2062998 A1 DE2062998 A1 DE 2062998A1 DE 19702062998 DE19702062998 DE 19702062998 DE 2062998 A DE2062998 A DE 2062998A DE 2062998 A1 DE2062998 A1 DE 2062998A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
elastic
concrete
solid
irregularly shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702062998
Other languages
English (en)
Inventor
Werner DipL-Ing. 7301 Berkheim Gebhardt
Original Assignee
Beton- u. Monierbau AG, 4000 Düsseldorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beton- u. Monierbau AG, 4000 Düsseldorf filed Critical Beton- u. Monierbau AG, 4000 Düsseldorf
Priority to DE19702062998 priority Critical patent/DE2062998A1/de
Publication of DE2062998A1 publication Critical patent/DE2062998A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G9/00Forming or shuttering elements for general use
    • E04G9/08Forming boards or similar elements, which are collapsible, foldable, or able to be rolled up
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D15/00Handling building or like materials for hydraulic engineering or foundations
    • E02D15/02Handling of bulk concrete specially for foundation or hydraulic engineering purposes
    • E02D15/06Placing concrete under water
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/16Jointing caissons to the foundation soil, specially to uneven foundation soil
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/063Tunnels submerged into, or built in, open water
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/0007Base structures; Cellars
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/10Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
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Description

  • Verfahren zum satten Anschließen eines Beton körpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum satten Anschließen eines Betonkörpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen.
  • Es ist bekannt, Sohlen und Erdböschungen durch betongefüllte Matten aus elastischen Geweben zu sichern, Diese Matten liegen jedoch lediglich unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes auf dem Untergrund auf und sind auch grundsätzlich auf diesen Anwendungsfall beschränkt. Spezielle Schritte, um eine weitestgehend konturengetreue Anlage am Untergrund zu erhalten, sind nicht vorgesehen, und insbesondere bietet der bekannte Einsatz betongefüll ter Matten keine Möglichkeit, Anschlüsse an nicht horizontal verlaufende Flächen, auf die das Eigengewicht also nicht einwirken kann, herzustellen.
  • Die deutsche Patentschrift 1 135 381 zeigt eine Schalung zum Herstellen von Betonwänden unter Wasser, beispielsweise von Molen, mit wasserdichten, unstarren Wänden in Form einer sack- oder schlauchförmigen Hülle , bei der eine oben offene Hülle an einem Eialterahmen aufgehängt ist und ihre Winde durch Einschnürungen oder Abstandshalter von oben nach unten in Längsstreifen unterteilt sind, deren Breite etwa der Stärke der herzustellenden Betonwand entspricht. Diese bekannte Schalung ermöglicht das Herstellen senkrechter Wände auch unter Wasser, ist jedoch auf Spezialzwecke dieser Art beschränkt und bietet nicht auch allgemein die Möglichkeit, Betonkörper beliebiger Formgebung an Flächen beliebiger, insbesondere unregelmäßiger Gestalt anzuschließen. Außerdem ist es in Verbindung mit dieser bekannten Schalung stets erforderlich, das gesamte Volumen der zu errichtenden Betonwände vor Ort mit Beton aufzufüllen. Besondere Maßnahmen zur Erzielung eines satten Anschlusses der Betonwände an die vom Wassergrund gebildete unregelmäßige Fläche werden auch hier nicht getroffen.
  • Ferner ist es bekannt, ausgekolkte Stelle, wie sie sich beispielsweise an Ufermauern finden, in der Weise auszubessern, daß in den ausgekolkten Bereich zwischen Wassergrund und Oberseite der ausgekolkten Stelle eine geschlossene elastische Schalung eingebracht und diese dann mit einem Spezialbeton gefüllt wird, so daß die Ufermauer wieder in der erforderlichen Weise abgestdtzt wird. Diese bekannte Lösung ist jedoch ebenfalls auf einen Spezialfall beschränkt, nämlich bereits vorhandene Hohlräume auszufüllen, während ein allgemeiner Einsatz nicht infrage kommt.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, das es ganz allgemein ermöglicht, Betonkörper von im wesentlichen beliebiger Größe an Flächen praktisch jeder Gestalt mit einem Minimum an Aufwand und Kosten satt anschließen zu können, unabhängig davon, ob diese Flächen Bestandteile von Böden, Wänden oder Gewölben sind, und gegebenenfalls auch mit Füllvolumina auszukommen, die kleiner als die insgesamt anzuschließende Anordnung sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in den gewünschten Abmessungen des Betonkörpers entsprechendem Abstand von der unregelmäßig geformten Fläche ein Festkörper fixiert, sodann eine mindestens den freien Raum zwischen der unregelmäßig geformten Fläche-und dem Festkörper überspannende Schalung aus elastischem Gewebe mit der Oberfläche des gewünschten Betonkörpers außerhalb des Bereiches des Festkörpers und der unregelmäßigen Fläche entsprechender sowie der zulässigen Flächenpressung der unregelmäßig geformten Fläche angepaßt Formgebung dicht angebracht wird, so daß sie einen durchweg dicht abgeschlossenen Hohlraum begrenzt, und hierauf in diese Schalung unter gleichzeitiger kontinuierlicher Anpassung der Füllung sowohl an die unregelmäßig geformte Fläche als auch den gegenüberliegenden Beton Bereich des Festkörpers in die elastische Schalung/eingefüllt wird.
  • Durch diese Verwendung einer an sich bekannten, elastischen Schalung in Kombination mit dem gegenüber der unregelmäßig geformten Fläche fixierten Festkörper hat die in die elastische Schalung eingefüllte Betonmasse die Möglichkeit, sich praktisch an jede Art von Oberflächen - auch solche, die vertikal verlaufen oder die Unterseiten von Decken bilden - satt anzulegen, wobei die elastische Schalung dann für die Anpaßmöglichkeit, der fixierte Festkörper dagegen für den erforderlichen Anlagedruck sorgt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Möglichkeit, als Festkörper eine Stützschalung oder aber auch ein Fertigbauteil zu verwenden. Dient als Festkörper eine Stützschalung, so kann die elastische Schalung dann so gestaltet sein, daß sie die eingefüllte Betonmasse allseitig umschließt. Nach Abbinden der Betonfüllung kann die Stützschalung wieder entfernt werden, während der von der elastischen Schalung umschlossene Betonkörper beisAlielsweise zur Abstützung der angrenzenden unregelmäßig geformten Fläche zurückbleibt.
  • Zweckmäßigerweise können seitliche, zwischen der unregelmäßigen Fläche und der Stützschalung verlaufende Bereiche der elastischein Schalung im Verhältnis zu der Stützschalung mittels Leisten o. dgl. etwa rechtwinklig festgelegt werden, so daß der von der elastischen Schalung umschlossene Betonkörper eine weitgehend quaderförmige Gestalt erhält.
  • Wenn die unregelmäßige Fläche beispielsweise einem gewölbeartigen Gebirgsausbruch angehört, so kann der Boden dieses Gebirgsausbruches zunächst mit einem Sohlgewölbe versehen und dann auf dem Sohlgewölbe als Festkörper im Abstand von dem Gebirgsausbruch eine ringförmige Stützschalung fixiert werden, deren Umfang einen ähnlichen Verlauf wie der Querschnitt des Gebirgsausbruches hat, worauf der Zwischenraum zwischen ringförmiger Stützschalung und Gebirgsausbruchswandung sich wieder mit einer elastischen, jeweils bis zu dem Sohlgewölbe reichenden Schalung auskleiden läßt, die anschließend mit Beton gefüllt werden kann. Nach Abbinden der Betonmasse kann die Stützschalung entfernt werden, so daß die Gebirgswand eine intensive Abstützung erhält, insbesondere dann, wenn die Betonmasse mit einem bestimmten Überdruck in die elastische Schalung eingepreßt worden ist. Auf die schwierige und hohen Aufwand erfordernde Stirnschalung zwischen Sttzschalung und unregelmäßigem Gebirgsausbruch kann dabei verzichtet werden.
  • Besonders vorteilhafte Ergebnisse lassen sich mit Hilfe des erfindungsgemißen Verfahrens erzielen, wenn der Festkörper von einem Fertigbauteil gebildet wird. In diesem Fall kann das Fertig bauteil an seinem der unregelmäßigen Fläche zugewandten Ende von der elastischen Schalung dicht und gegen Verschiebungen gesichert umschlossen werden. Der von der elastischen Schalung eingeschlossene Bereich des Fertigbauteils kann in diesem Fall unmittelbar als Bestandteil der Schalung wirksam werden, so daß der eingefüllte Beton unmittelbar mit dem eingeschlossenen Ende des Fertigbauteils in Berührung kommt, Auf diese Weise ist es möglich, Fertigbauteile besonders einfach an einen unebenen Untergrund, wie er sich etwa bei Flußbetten findet, anzuschließen, Gegebenenfalls kann auch die unregelmäßig geformte Fläche von einem Fertigteil gebildet und dieses ebenfalls mittels der elastischen Schalung dicht und gegen Verschiebungen gesichert umschlossen werden, so daß das erfindungsgemäße Verfahren sich dann auch für die Verbindung zweier Fertigteile an Stoßstellen einsetzen läßt.
  • Die Erfindung wird nachstehend zusammen mit weiteren Merkmalen anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig, 1 schematisch eine Seitenansicht einer unregelmäßig geformten Fläche mit einem erfindungsgemäß daran angeschlossenen Betonkörper, der von einem als StUtzschalung ausgebildeten Festkörper gehalten wird; Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig, 1; Fig, 2a ausschnittweise eine etwas abgewandelte, an sich nicht erwünschte Ausführungsmöglichkeit der Fig. 2; Fig. 3 einen (uerschnitt durch einen erfindungsgemäß abgesetzten Gebirgsausbruch, wobei als Festkörper wiederum eine Ausschalung vorgesehen worden ist; Fig. 4 einen Längsschnitt durch Fig. 3 etwa längs der Linie IV-IV; Fig. 5 als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß mit einem Baugrund verbundenen Fundamentkörpers; Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem als Festkörper ein Fertigbauteil Verwendung findet; Fig. 7 in vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt aus Fig, 6; Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ähnlich Fig, 6 zur GrUndung eines Flußpfeilers; Fig, 9 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, nach dem sich zwei Fertigteile miteinander verbinden lassen; Fig. 10 eine Seitenansicht der Fig. 9 in wichtung des Pfeiles Xa; Fig. 11 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sur Unterquerung von Gewässern; Fig. 12 in vergrößertem Maßstab einen Ausschnitt aus Fig. 11; und Fig, 12a in weiter vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch Fig, 12 längs der Linie XIIa-XIIa.
  • Im einzelnen läßt Fig. 1 eine vertikale Wand 10 mit einer stark unregelmäßig geformten Oberfläche erkennen, an die erfindungsgemäß ein Betonkörper 14 angeschlossen iste Dazu wird - auf dem hier ebenfalls eine unregelmäßige Oberfläche aufweisenden Boden 102 - in einem den gewünschten Abmessungen des Betonkörpers 14 entsprechenden Abstand von der Wand 10 als Festkörper eine Stützschalung 12 festgelegt. In den zwischen der Wand 10 und der Stützschalung 12 begrenzten freien Raum wird eine einen geschlossenen Hohlraum einschließende elastische Schalung 16 aus einem geeigneten Gewebe gebracht, die den freien Raum zwischen der Wand 10 und der fixierten Stützschalung 12 überspannen kann.
  • In die elastische Schalung 16 wird Beton (oder auch Mörtel) eingefüllt, so daß die Schalung sich unter Abstützung an der Stützschalung mit der eingefüllten Betonmasse satt an die unregelmässige Oberfläche der Wand 10, gleichzeitig auch des Bodens 109 an legt. Nach ausreichender Abbindung der Betonmasse und Erstarrung zu dem Betonkörper 14 kann die Stützschalung 12 wieder entfernt und an anderer Stelle erneut in analoger Weise eingesetzt werden. Man erkennt, daß in vorteilhafter Weise ohne die jeweils nur unter Schwierigkeiten und mit hohem Aufwand erriehtbare Stirnschalung zwischen Stützschalung und unregelmäßigem Gebirgsausbruch ausgekommen werden kann.
  • Vorzugsweise kann, sofern der durch das Eigengewicht der Betonmasse sich ergebende Anpreßdruck nicht als ausreichend fü eine satte Anlage angesehen wird, beim Einfüllen ein zusätzliclier Überdruck auf die Betonmasse ausgeübt werden.
  • Die elastische Schalung 16 kann vor der Füllung mit Beton an der Frontplatte der Stützschalung 12 in der mit Fig. 1 und 2 veranschaulichten Weise durch Hilfsmittel wie Leisten 18 festgelegt werden, die dafür sorgen, daß die horizontale Deckfläche bzw, die beiden seitlichen Abschlußflächen der Schalung 16 jeweils einen zu der Frontplatte etwa rechtwinkligen Verlauf haben. Dadurch wird inbesondere vermieden, daß die den Raum zwischen der Wand 10 und der Stützschalung 12 überspannenden Bereiche der elastischen Schalung sich ballonförmig einziehen, wie das mit Fig. 2a angedeutet ist. Werden nämlich mehrere Betonkörper 14 zntsprechend Fig. 1 bzw. Fig. 2 nebeneinander angeordnet und sollen die dazwischen verbleibenden Zwischenräume nachträglich noch mit - --sue r-5 q t werden, so ergeben sich bei der Situation entsprechend Fig, 2a relativ ungünstige Verhältnisse, die der nachträglichen Ausfüllung mit Beton nur wenig mechanischen Halt bieten würden.
  • Mit Fig> 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, nach dem sich ein gewölbeartiger Gebirgsausbruch in besonders günstiger und bequemer Weise abstützen läßt -sofern die Gebirgswand 22 vorübergehend eine ausreichende Standfähigkeit aufweist, die über eine ausreichende Streckenlänge einen Vollausbruch des Gesteins zuläßt. Am Boden des Gebirgsausbruchs kann dazu ein Sohlgewölbe24 entsprechend Fig. 3 herges1lt werden. Auf diesem Sohlgewölbe 24 wird eine ringförmige Stützschalung 26 abgesetzt, deren Umfang ähnlich der Gebirgswand 22, jedoch in einem bestimmten Abstand davon verläuft. In den freien Raum zwischen der den fixierten Festkörper bildenden Stützschalung 26 und der die unregelmäßig geformte Fläche bildenden Gebirgswand 22 wird eine elastische Schalung 28 eingebracht, in die dann in ähnlicher Weise wie in die Schalung 16 der Fig. 1 bzw. 2 Beton eidngefüllt werden kann, der sich mit der elastischen Schalung 28 satt an die Gebirgswand 22 anlegt und dann zu dem Betonkörper 30 erstarrt. Nach der Abbindung kann die Stützschalung 26 wieder entfernt werden. Solche Betonkörper 30 können - wie mit Fig. 4 angedeutet - mit Zwischenräumen 32 nacheinander als Stützkörper errichtet werden, wobei die Zwischenraulne 32 zwischen den Stützgewölben anschließend in herkömmlicher Weise geschlossen werden können Auch hier kann durch Leisten 189 o. dgl. erreicht werden, daß die sich zwischen Gebirgswand 22 und Stützschalung 26 erstreckenden Wandungsteile der elastischen Schalung 28 etwa rechtwinklig zu der Gebirgswand 22 ausgerichtet sind* Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht es wiederum, eine Gewölbeabstützung mit geringem Aufwand und in kurzer Zeit errichten zu können, ohne dazu einen besonders großen Streckenabschnitt abschalen oder jeweils noch teure Stirnschalungen anbringen zu müssen Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fig. 5.
  • Danach wird auf dem Untergrund 36 einer Ausschachtung 37 eine elastische Schalung 40 angeordnet, ein Fundamentkörper 38 in seiner gewünschten Lage zunächst durch äußere Hilfsmittel wie einen Kran, Abstützungen o. dgl. fixiert und sodann die elastische Schalung 40 mit Beton ausgepreßt, so daß sich der Betonkörper 42 ergibt, auf dem der Fundamentkörper 38 satt und mit im wesentlichen gleichförmiger Flächenpressung aufruht und der seinerseits den Fundamentkörper satt auf dem Untergrund 36 aufliegen läßt. Sobald der eingefüllte Beton zu dem Betonkörper erstarrt ist, können die äußeren Hilfsmittel wieder entfernt werden.
  • Mit Fig. 6 ist veranschaulicht, wie das erfindungsgemäße Verfahren sich vorteilhaft auch dazu einsetzen läßt, ein Fertigbauteil mit einer unregelmäßig begrenzten Fläche zu verbinden. Das hier den Festkörper bildende Fertigbauteil 47 wird mit Hilfe eines Krans oder von Abstützungen in seine gewünschte Lage relativ zu einem unregelmäßig geformten Untergrund 46 gebracht. Das freie Ende des Fertigbauteils 47 wird von einer elastischen Schalung 48 umschlossen, die in diesem Fall dicht und gegen Verschiebungen gesichert mit dem Fertigbauteil 47 verbunden wird. Dazu kann -wie insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich - an der Außenseite des Fertigbauteils 47 eine Hohlnut 50 angeordnet sein, in die die elastische Schalung 48 mit einem einen Stab 54 umfassenden Hohlsaum 52 eingehängt werden kann. Damit ist gewährleistet, daß die elastische Schalung 48 sich im Verhältnis zu dem Fertigbauteil nicht verschieben kann, andererseits mit diesem aber auch dicht verbunden ist, so daß der Beton an dieser Stelle nicht entweichen kann. Statt mittels Hohlnut und eingehängtem bzw. eingeschobenem Stab kann die Schalung an dem Fertigbauteil 47 auch mit Hilfe einer Klemmvorrichtung wie etwa einerRohrschelle befestigt werden.
  • Durch einen etwa als Injektionsrohr ausgebildeten Kanal 56 kann der Beton unmittelbar durch das Fertigbauteil 47 in den Hohlraum der elastischen Schalung 48 eingeführt werden, so daß die elastische Schalung 48 sich aufweitet und die mit Fig. 6 angedeutete Gestalt annimmt Innerhalb der Schalung 48 entsteht der Betonkörper 6O, der sich mit großer Konturentreue an den Untergrund 46 anliegt0 Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet sich insbesondere für Situationen, in denen die unregelmäßige Fläche sich unter Wasser befindet. Die erfindungsgemäß vorgesehene Anpassung der Formgebung der elastischen Schalung an die für die unregelmäßig geformte Fläche zulässige Flächenpressung, wie das in Fig, 6 durch die breite Ausbildung des Betonkörpers 60 geschehen ist, erweist sich in diesem Zusammenhang als besonders vorteilhaft. Dadurch wird nicht nur gewährleistet, daß das schmale Fertigteile 47 satt an den Untergrund 46 angeschlossen wird, sondern diesen auch nicht zu stark belastet, wie das leicht der Fall sein könnte, wenn der Untergrund 46 aus Kies bestechen würde und dann die relativ kleine Grundfläche des Fertigteiles unmittelbar abstützen sollte.
  • Gegebenenfalls können an dem unteren Ende des Fertigbauteils 56, das in diesem Fall mit seiner Oberfläche einen unmittelbaren Bestandteil der Schalung für den Betonkörper 60 bildet - blattartige Federn 62 befestigt sein, die auf die elastische Schalung 48 eine Spreizwirkung ausüben und damit für eine Vorformung der Schalung 48 vor dem Einfüllen des Betons sorgen. Das gleiche gilt grundsätzlich auch für die übrigen in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten elastischen Schalungen.
  • In S lickler Weise können außerdem auf der Außenseite der elastischen Schalungen Sparschalungen angebracht werden, die gleichfalls für eine Vorformung der elastischen Schalungen sorgen. Ferner können sich von dem durch die Schalung eingeschlossenen Ende des Fertigteils aus Armierungsstäbe oder ein Armierungskorb erstrecken, Entsprechend Fig. 8 kann das Fertigbauteil 47 Bestandteil eines kastenartigen Rahmens 47a sein, der sich mit Hilfe zweier Betonkörper 60 entsprechend Fig. 6 auf dem Untergrund 46 eines Flusses oder eines sonstigen Gewässers abstützen läßt0 Durch die besonders innige Anschließung der Betonkörper 60 an den unregelmäßigen Verlauf des Untergrundes 46 ist dabei auch weitgehend für eine wasserdichte Verbindung gesorgt, Nach dieser Aufstellung des ersten Rahmens 47a können auf diesen weitere Rahmen 47b, 47c.....
  • aufgesetzt werden, so daß sich ein huber den Wasserspiegel hinausragender Kasten ergibt, Der so hergestellte Kasten kann entweder unmittelbar mit Unterwasserbeton gefüllt werden und dan; die Außenwand eines Flußpfeilers bilden oder aber als Baugrubenum schließung dienen, in deren Schutz die Gründungssohle für einen Pfeiler 64 freigelegt und sodann der Pfeiler 64 in herkömmlicher Weise gegründet werden kann, Statt Kästen können naturgemäß in analoger Weise ebenso Platten oder sonstige Konstruktionsteile verwendet werden. Wesentlich ist bei dieser Lösung - ähnlich wie bei den übrigen Anwendungsfällen unter Wasser -, daß ohne Famfflarbeiten ausgekommen werden kann, was vor allem dann bedeutsam ist, wenn kein rammfähiger Untergrund gegeben ist oder aber Hammarbeiten bspw. aus Gründen der Geräuschbelästigung vermi eden werden müssen.
  • Fig. 9 zeigt eine weitere interessante Ausführungsmöglichkeit der Erfindung, bei der sowohl der Festkörper als auch die unregelmäßig geformte Fläche von zwei gleichartigen Fertigbauteilen 47a' und 47ate gebildet werden. Die beiden Fertigbauteile bildet eine Stoßstelle, die beispielsweise SinscllnitteAlaben kanu in dellen sich ein Bügelkorb 68 erstreckt. Ähnlich wie das lertigbauteil {t7 der Fig, 6 sind die Iertigbauteile 17a1 und 47a'' mit seitlichen ilohlnuten 72 versehen, in die beiderseits der Stoßstelle elastisehe Schalungen 73 eingehängt werden können, so daß sie dicht und gegen Verschiebungen gesichert festgelegt sind. Der so von den Konturen der Fertigteile 47a', 47arzt in Verbindung mit den elastischen Schalungen 73 begrenzte Hohlraum wird mit einer Betonfüllung 74 beschickt, die die beiden Fertigbauteile an der Stoßstelle verbindet, Wegen der dichten Verbindung der Schalung 73 mit den Fertigbauteilen 46at, 47a" kann auch in diesem Fall ohne Schwierigkeiten eine Füllung der Schalung mit Beton unter Wasser erfolgen.
  • Mit Fig. 10 ist eine Seitenansicht der mit Fig. 9 veranschaulichv ten Stoßstelle wiedergegeben.
  • Mit den Fig. 11 - 12a ist gezeigt, wie erfindungsgemäß auf sehr einfache und wirtschaftliche Weise ein Flußbett 76 so unterquert werden kann, daß beispielsweise unterhalb des Flußbettes 76 geführte Holirleitungen auch nach ihrer Verlegung noch kontrolliert und gewartet werden können (wobei das Problem der Unterquerung von Flußläufen bzw. ganz allgemein von Gewässern sich nicht nur in Verbindung mit der Errichtung von ohrleitungen (Pipelines), sondern auch im Zusammenhang mit dem Ausbau von Verkehrssystemen aller Art stellt). Erfindungsgemäß wird quer zum Flußbett 76 ein Graben (nicht dargestellt) ausgebaggert, in den Tunnelstücke 80 eingebracht werden. An den Unterseiten der Tunnelstücke 80 sind, wie insbesondere mit Fig. 12a gezeigt, in ähnlicher Weise wie die elastischen Schalungen 48 an den Unterseiten der Fertigteile 47 der Fig. 6 elastische Schalungen 82 befestigt, in die - während die Tunnelstücke zunächst noch mittels eines Krans oder mittels Abstützungen in der gewünschten Endlage gehalten werden - Beton eingepreßt wird, so daß die Betonkörper 84 entstehen, mit denen vorab eine genaue Höhenjustierung vorgenommen werden kann (vgl.
  • Fig. 12), Anschließend kann in zwischen den Betonkörpern 84 befindliche weitere elastische Schalungen 86 ebenfalls Beton eingepreßt werden, der wiederum sich satt an den Untergrund 78 anlegende Betonkörper 88 bildet, die zusammen mit den zur Höhenjustierung verwendeten Betonkörpern 84 für eine durbehgehende, gleich massige Auflagefläche der Tunnelstücke 80 sorgen.
  • Anschließend kann wieder der Grabenquerschnitt aufgefüllt und das ursprüngliche Flußprofil hergestellt werden, so daß die Anschlußarbeiten an beiden Enden der Tunnelröhre vorgenommen werden können0 Die die Rohrleitungen aufnehmenden Tunnelstücke lassen sich begehbar ausbilden, so daß eine bequeme Wartung der Rohrleitungen auch in dem ein Flußbett o. dgl. unterquerenden Bereich möglich ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Tunnelbildung kann auch für die Flußbettunterquerung die schwierige Herstellung einer ebenen Gründungssohle unter Wasser nach bisher üblichen Verfahren bzw.
  • im Trockenen im Schutze von Baugrubenumschließungen entfallen.
  • Patentansprüche:

Claims (13)

  1. Patent ansprüche 1. Verfahren zum satten Anschließen eines Betonkörpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen, dadurch gekennzeichnet, daß in den gewünschten Abmessungen des Betonkörpers entsprechendem Abstand von der unregelmäßig geformten Fläche ein Festkörper fixiert, sodann eine mindestens den freien Haum zwischen der unregelmäßig geformten Fläche und dem Festkörper überspannende Schalung aus elastischem Gewebe mit der Oberfläche des gewünschten Betonkörpers außerhalb des Bereiches des Festkörpers und der unregelmäßigen Fläche entsprechender sowie der zulässigen Flächenpressung der unregelmKlSig geformten Fläche angepaßter Formgebung dicht angebracht wird, so daß sie einen durchweg dicht abgeschlossenen Hohlraum begrenzt, und in diese Schalung unter gleichzeitiger kontinuierlicher Anpassung der Füllung sowohl an die unregelmäßig geformte Fläche als auch den gegenüberliegenden Bereich des Festkörpers in die elastische Schalung Beton eingefüllt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der azeton mit Überdruck eingefüllt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Festkörper eine Stützschalung verwendet wird, die elastische Schalung den Betonkörper allseitig umschließt und die Stützschalung nach Abbindung des Betonkörpers wieder entfernt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der unregelmäßigen Fläche und der Stützschalung frei verlaufende Bereiche der elastischen Schalung im Verhältnis zu der Stützschalung mittels Leisten o. dgl. etwa rechtwinklig festgelegt worden.
  5. 5, Verfahren nach Anspruch l,-bei dem die unregelmäßige Fläche von einem gewölbeartigen Gebirgsausbruch gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der Boden des Gewölbes mit einem Sohlgewölbe versehen und auf dem Sohlgewölbe als Festkörper im Abstand von dem Gewölbeausbruch eine ringförmige Stützschalung mit dem Querschnitt des Gewölbeausbruches entsprechendem Verlauf fixiert wirde
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Festkörper ein Fertigbauteil verwendet und ein der unregelmäßigen Fläche zugewandtes Ende des Fertigbauteils mittels der elastischen Schalung dicht und gegen Verschiebungen gesichert umschlossen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch die unregelmäßig geformte Fläche von einem Fertigteil gebildet und dieses ebenfalls mittels der elastischen Schalung dicht und gegen Verschiebungen gesichert umschlossen wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fertigbauteil zur Festlegung der elastischen Schalung längs seines Umfangs mit einer Hohlnut versehen und in diese der Saum der elastischen Schalung mittels eines Stabes o. dgl. eingehängt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Schalung an dem Fertigbauteil mittels einer Klemmvorrichtung befestigt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 6 oder 8, bei dem die unregelmäßige Fläche von einem Flußbett gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Fertigbauteil ein erster kastenartiger Rahmen verwendet und auf diesen nach dem Auspressen der Gewebeschalung mit Beton und anschließendem Abbinden des Betons weitere derartige Rahmen unter Bildung eines Kastens aufgesetzt werden, hierauf innerhalb des Kastens befindliches Wasser abgepumpt und in dem Raum innerhalb der aufeinandergesetzten Rahmen ein Flußpfeiler gegründet wird.
  11. 11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der elastischen Schalung eine Feder zur Vorformung der Schalung angebracht wird.
  12. -12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der elastischen Schalung eine Sparschalung zur Vor formung der Schalung angebracht wird.
  13. 13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 - 12, daaurcn gekennzeichnet, daß die Betonftillung dem Hohlraum der elastischen Scba lung über ein durch das Fertgbauteil verlaufendes Injektionsrohr zugeführt wird.
    L e e r s e i t e
DE19702062998 1970-12-22 1970-12-22 Verfahren zum satten Anschließen eines Betonkörpers an eine unregelmäßig geformte Fläche unter Verwendung elastischer Schalungen Pending DE2062998A1 (de)

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