DE2061468B - Warnanzeigevorrichtung für einäugige Spiegelreflexkameras - Google Patents
Warnanzeigevorrichtung für einäugige SpiegelreflexkamerasInfo
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Description
14 ferner bewegungsübertragend tnh einem Winkelhebel
11 verbunden. Der Winkelhebel 11 ist in Abhängigkeit von einer vorgewählten Blendenöffnung
schwenkbar, so daß der Zeiger 15 in Abhängigkeit von der Verschlußgeschwindigkeit, Fdmeinpiindlichkeit
und vorgewählter Blendenstellung geführt ist. Ein unterhalb der Bewegungseinrichtungen des
Nachführzeigers angeordnetes Meßgerät 37 bildet zusammen mit einer Spannungsquelle 34, einem Fotoelement
35 und einem Widerstand 36 einen Lichtineßkreis. Ein Zeiger 38 des Meßgerätes 37 ist um
die gleiche Achse verschwenkbar wie der Nachführzeiger 15. Ferner weist der Lichtmeß' .reis Kontakte
22 und 23 auf, deren Bestimmung nachfolgend im einzelnen erläutert ist ,5
Die Rückseite 6 eines Wechselobjektivs für Belichtungseinstellung bei Offenblende ist überragt von
einem Vorwählstift 7, welcher an einem (nicht dargestellten) Vorwählring angeordnet und an einen Vorsprung
8 c eines gleitend an der Seitenfläche eines (nicht dargestellten) Spiegelgehäuses geführten Steuergleitstücks8
anlegbar ist. Das Steuergleitstücks hat Steuerflächen 8 α und 8 ft. an denen der eine Arm
eine·- Winkelhebels Il und ein Vorsprung 10 eines
mit einem Stift 39 schwenkbar am Kameragehäuse befähigten und durch eine Feder 17 im Oegcr.uhrzeigersinn
belasteten Hebels 10 anlegbar sind. Am Hebe! 10 ist mittels eines Stiftes 19 "ein Kilfshebel
18 schwenkbar befestigt und durch eine Feder 20 im Uhrzeigersinn belastet. Ein an einem Ende des Hilfshebe's
18 angeordneter abgewinkelter Vorsprung 18 α bewirkt das öffnen und Schließen der Kontakte
22 und 23 des Lichtmeßkreises. Die Kontakte 22 und
23 '•ind zur geschlossenen Stellung hin belastet, wobei
der Kontakt 22 in Anlage an einem Anschlag 24 gehalten ist. Der Kontakt 23 befindet sich in Anlage
am Vorsprung 23 und ist durch diesen in die geöffnete Stellung schwenkbar. Das Steuergleitstück 8
wird durch eine Feder 9 nach oben gedrückt.
An de. Vorderseite des Kameragehäuses ist ein Blendeneinstellhebel 25 angeordnet sowie mittels
Stiiten 26, 28 koaxial und gemeinsam drehbar mit
eaiem Hebel 27 verbunden. Der Hebel 27 befindet sich dabei innerhalb des Kameragehäuses zunächst
der Vorderwand. Er ist im Eingriff mit einem Stift 32 an einem Schubhebel 29. Ein Vorsprung 29 b des
Schubhebels 29 ist in Anlage an einem Blendeneinstellstift 30 des Objektivs. Der Schubhebel 29 ist
durch eine Feder 33 nach links belastet.
Die Vorgänge beim Schließen und öffnen der Kontakte 22 und 23 bei Verwendung verschiedener
Wechselobjektive sind in F i g. 2 und 3 dargestellt. Darin ist die Steuerfläche 8 a des Steuergleitstücks8
weggelassen, um andere Teile klarer zeigen zu kön-
55
Im Falle der Verwendung eines Wechselobjektivs für Belichtungseinstellung bei Offenblende ist der
Vorwahlstift 7 in Anlage am Vorsprung 8 c des Steueigleitstücks
8 und hält dieses gegen die Wirkung der Feder 9 abwärts verschoben. Dadurch verschiebt die
Steuerfläche 8 b den Vorsprung 10 a, so daß der Hebel
10 im Uhrzeigersinn um den Stift 39 verschwenkt ist. Damit ist auch der Hilfshebel 18 so weit bewegt,
daß der sonst abgehobene Kontakt 23 geschlossen ist, wie in F i g. 2 ausgezogen dargestellt. Der Zeiger
des Belichtungsmessers kann nun je nach der Helligkeit eines Aufnahmegegenstandes anschwingen.
Durch das Verdrehen eines (nicht gezeichneten) Vorwählringes verschiebt sich der Vorwahlstift 7 je nach
der eingestellten Vorwahl und bewegt dabei das Steuergleitstück 8. Infolgedessen wird der Nocken 14
über den Winkelhebel 11 und das Zugseil 13 verdreht. Er bewegt dabei den Nachführzeiger 15, bis er
sich mit dem Zeiger 38 deckt und damit die optimale Blendenstellung angibt.
Bei der Verwendung eines Objektivs für Belichtungseinstellung
bei Offenblende wird der Lichtmeßkreis in vorstehend beschriebener Weise automatisch
zum Einstellen der Belichtung geschlossen. Wird nun jedoch der Blendeneinstellhebel irrtümlich bzw.
falsch bedient, so erfolgt die Einstellung der Blende auf den jeweils vorgewählten Blendenwert, so daß
die auf das Fotoelement fallende Lichtmenge sich verringert und eine falsche Belichtungseinstellung erfolgt.
Die Erfindung sieht nun Einrichtungen vor, die solche falsche Einstellung verhindern. Wenn also der
Blendeneinstellhebel irrtümlich betätigt wird, öffnen die Kontakte 22, 23 wieder, so daß eine Belichtungseinstellung unmöglich wird Eine dies bewirkende
Anordnung ist im folgenden beschrieben.
Indem man den Hebel 25. wie in F i g. 2 gestrichelt dargestellt, im Gegenzeigersinn verdreht, verschiebt
sich der Schubhebel 29 und damit auch der St:-t 30 nach rechts. Sobald dadurch die Blendenöffnung
verkleinert ist, kommt der Vorsprung 29 a am linken Ende des Schubhebels 29 in Anlage am unteren
Teil 18 b des Hilfshebels 18 und verdreht diesen
gegen die Wirkung der Feder 20 im Gegenzeigersinn. Dadurch verschwenkt der Vorsprung 18 α den Kontakt
22 nach links und hebt ihn vom Kontakt 23 ab, so daß der Lichtmeßkreis unterbrochen ist. Daraufhin
kehrt der Zeiger 38 in die Ruhelage zurück und macht die Bedienungsperson damit auf die falsche
Bedienung aufmerksam.
Bei Verwendung eines Wechselobjektivs für Belichtungseinstellung
bei Arbeitsblerde spielt sich folgendes ab: Da ein solches Objektiv keinen Vorwahlstift
hat, an dem das Steuergleitstück 8 in Anlage käme, ist dieses durch die Feder 9 in der oberen
Endlage gehalten (Fig. 3). Somit ist der Hebel 10 mit dem Hilfshebel 18 nicht verschwenkt, so daß der
Vorsprung 18 α den Kontakt 23 anhebt und der Zeiger 38 des Belichtungsmessers in der Ruhelage
bleibt.
Wird nun der Blendeneinstellhebel 25 im Gegenzeigersinn
verdreht, so bewegt sich der Schubhebel 29 gegen die Wirkung der Feder 33 nach rechts und
die Blendenlamellen werden über den Stift 30 auf einen vorgewählten Blendenwcrt eingestellt. Inzwischen
kommt der Vorsprung 29 α in Anlage am rlilfshebel 18 und verdreht diesen im Gegenzeigersinn,
se daß der Kontakt 23 nach links schwenkt und den Lichtmeßkreis schließt. Daraufhin schwingt der
Zeiger 38 des Belichtungsmessers in Anzeigcstellung.
In diesem Fall bleibt der Nachführzeiger 15 in einer durch die Verschlußgeschwindigkeit und die
Filmempfindlichkeit bestimmten Stellung. Man verdreht nun den Blendeneinstellring und verstellt damit
die Blende, bis der Zeiger 38 des Belichtungsmessers mit dem Nachführzeiger 15 in Deckung ist.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist bei Verwendung eines Wechselobjektivs für
Belichtungseinstellung bei Offenblende der Lichtmeßkreis zunächst geschlossen: der Stromfluß durch
den Belichtungsmesser ermöglicht die Einstellung der Belichtung. Lediglich bei falscher Bedienung des He-
bels 25 wird der Lichtmeßkreis unterbrochen, so daß 29 und verstellt damit die Blendenlamellen (F i g. 6).
eine Belichtungseinstellung bei Arbeitsblende nicht Gleichzeitig kommt das eine Ende 50 α eines Verbinmöglich
ist. Wenn andererseits ein Wechselobjektiv dungsteils 50, welches mit dem Schubhebel 29 über
eingebaut ist, bei dem die Belichtungseinstellung eine Feder 52 verbunden ist, in Anlage am unteren
nicht bei Offenblende erfolgt, bleibt der Lichtmeß- 5 Teil 44 b des Hebels 44 und verschwenkt diesen im
kreis zunächst unterbrochen. Erst bei Betätigung des Gegenzeigersinn, wie durch die gestrichelten Linien
Blendenstellhebels 25 wird er geschlossen und somit in F i g. 6 angedeutet. Dabei belastet das obere Ende
die Belichtungseinstellung bei Arbeitsblende. 44 α des Hebels 44 den Stift 49 des den Nachführzei-
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ger 15 tragenden Hebels 47, so daß der Nachführzeidient
der Nachführzeiger als Warnsignalgeber. Hier >o ger 15 gegen die Wirkung der Feder 41 im Gegenist
sowohl der Zeiger des Belichtungsmessers als zeigersinn zur Warnmarke D im Sucher schwingt und
auch der Nachführzeiger im Sucher sichtbar, und bei damit die falsche Bedienung anzeigt (F i g. 5).
falscher Betätigung der Blende schwingt der Nach- Im Falle der Verwendung eines Wechselobjektivs führzeiger auf eine Warnmarke ein, ohne daß der für Belichtungseinstellung bei Arbeitsblende ist der Lichtmeßkreis dabei unterbrochen wird. 15 Vorsprung 43 c des Steuergleitstücks 43 unbelastet,
falscher Betätigung der Blende schwingt der Nach- Im Falle der Verwendung eines Wechselobjektivs führzeiger auf eine Warnmarke ein, ohne daß der für Belichtungseinstellung bei Arbeitsblende ist der Lichtmeßkreis dabei unterbrochen wird. 15 Vorsprung 43 c des Steuergleitstücks 43 unbelastet,
Der über einen Stift 42 in Anlage an der Zahn- da das Objektiv keinen Vorwahlstift aufweist. Das
stange 4 befindliche Belichtungsmesser 37 ist in die- Steuergleitstück 43 ist daher durch die Feder 9 in der
ser Ausführung drehbar auf einer Welle 40 geführt oberen Endstellung gehalten. Wird in diesem Falle
und wird in Abhängigkeit von der jeweiligen Ver- der Vorwahlring verdreht, so erfolgt keine Drehung
Schlußgeschwindigkeit und Filmempfindlichkeit ver- 20 des Nachführzeigers 15, sondern dieser bleibt an der
dreht. Eine Feder 41 belastet den Belichtungsmesser Warnmarke A und zeigt dadurch an, daß der Blen-
37 zur Ruhelage hin. Ein den Nachführzeiger 15 tra- deneinstellhebel 25 betätigt werden muß (F i g. 5).
gender Hebel 47 ist unterhalb des Belichtungsmes- Verdreht man nun den Blendeneinstellhebel 25 im
sers 37 derart angeordnet, daß er koaxial mit dessen Gegenzeigersinn, so bewegt sich der Schubhebel 29
Zeiger schwenkbar ist. Eine Feder 48 belastet den 35 nach rechts, das Ende 50 a des Verbindungsteils 50
Hebel 47 üb Uhrzeigersinn. komnu in Anlage am unteren Teil 44 b des Hebels
Ein an einem Arm des Hebels 47 hervorstehender 44, und dieser wird im Gegenzeigersinn verschwenkt.
Stift 49 ist in Anlage am oberen Ende 44 α eines Die Drehbewegung kommt zum Stillstand, sobald der
Schwenkhebels 44, welcher mittels eines Stiftes 46 Stift 45 an einem Finger 43 0 des Schiebers 43 in
schwenkbar am Kameragehäuse befestigt ist. Ein »o Anlage komtnt (F i g. 7). Daraufhin bewegt sich nur
oberhalb des Drehpunktes 46 am Hebel 44 vorste- noch der Schubhebel 29 in seine Endstellung, um die
hender Stift 45 ist in Anlage an einer Steuerfläche Blende auf einen vorgewählten Wert einzustellen,
43 α eines Steuergleitstücks 43. Ein Vorsprung 4i c wobei die Feder 52 gedehnt wird und der Zeiger 38
des Stcuergleitstücks 43 dient als Anschlag für den des Belichtungsmessers 37 in eine entsprechende
Vorwahlstift 7 eines Wechselobjektivs für Beiich- 35 Stellung schwingt. Währenddessen bleibt der Nachtungseinstellung
bei Offenblende. Dabei ist dann das führzeiger 15 in der StellungB (Fig.5). Wird nun
Steuergleitstück 43 gegen die Wirkung der Feder 9 der Vorwahlring weitergedreht, während der Hebel
abwärts verschoben, und die Steuerfläche 43 ο ver- 25 in der Betätigungsstellung verharrt, dann schwingt
schiebt den Stift 45 abwärts, so daß der Hebel 44 im der Zeiger 38 entsprechend der Drehung, bis er mit
Gegenzeigersinn um den Stift 46 verschwenkt ist. 40 dem Nachführzeiger 15 in Deckung kommt. Damit
Das obere Ende 44 α des Hebels 44 belastet nun den ist die optimale Blendeneinstellung erreicht.
Stift 49 und verdreht damit den den Nachführzeiger Bei der zweiten Ausfuhrungsform schwingt also tragenden Hebel 47 gegen die Wirkung der Feder 48 der Nachführzeiger an eine Warnmarke im Sucher, um die Welle 40. In diesem Zustand befindet sich sobald eine falsche Bedienung erfolgt. Die Warnder Nachführzeiger 15 am Punkt B, also am An- 45 marke ist vorzugsweise rot gefärbt und durchsichtig fangspunkt des Lichtmeßbereichs (F i g. 5). oder durchscheinend. In einer Abwandlung dieser
Stift 49 und verdreht damit den den Nachführzeiger Bei der zweiten Ausfuhrungsform schwingt also tragenden Hebel 47 gegen die Wirkung der Feder 48 der Nachführzeiger an eine Warnmarke im Sucher, um die Welle 40. In diesem Zustand befindet sich sobald eine falsche Bedienung erfolgt. Die Warnder Nachführzeiger 15 am Punkt B, also am An- 45 marke ist vorzugsweise rot gefärbt und durchsichtig fangspunkt des Lichtmeßbereichs (F i g. 5). oder durchscheinend. In einer Abwandlung dieser
Verdreht man nun den Vorwahlring, so bewegt Ausführung kann der Nachführzeiger bei falscher
sich der Stift 7 und der Nachführzeiger 15 folgt dem Bedienung auch aus dem Sucherbild ausschwenken.
Zeiget 38 des Belichtungsmessers zum Einstellen d& Somit gewährleistet die Erfindung bei einer einäu-
Beliehhmg bei Offenblende, WiFd jedo§h bei Ve>
50 gjgen Spiegelreflexkamera mit ychtmessung durch
Wendung eines Wechselobjektivs für Belichtungsein^ das Objektiv das fehlerfreie Einstellen der optimalen
stellung bei Offenblende der Blendenejnstellhebel Belichtung auch im Falle der Verwendung verschie-
versehentlieh betätigt, so bewegt sieh dejr SchuhhebeJ deaer Arten von Wechselobjektiven,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2799
Claims (2)
1. Warnanzeigevorrichtung für einäugige Spie- Anlage befindlichen Hebel, einem an einen Vorwähl-
gelreflexkameras mit Wechselobjektiven and 5 stift des Objektivs anlegbaren und in Abhängigkeit
Lichtmessung durch das Objektiv, bei denen das von einem vorgewählten Blendenwert verschiebbaren
Einstellen der Belichtung je nach dem jeweüs Steuergleitstwck, einem mit einem Anlageteil an das
eingesetzten Objek!iv sowohl bei Arbeitsblende Steuergleitstück anlegbaren, schwenkbaren Hebel
als aach bei Offenble^de möglich ist, gekenn- und aus einem zwischen einem Warcanzeigebereich
zeichnet durch einen an einen Stift (30) » und einem Lichtmeßbereich bewegbaren Warnsignalzum Einstellen der Blendenöffnung eines Objek- geber, welcher bei Anlage des Vorwählstiftes des
tivs anlegbaren Schubhebel (29), durch einen an Objektivs am Steuergleitstück mittels des schwenkbadem Schubhebel (29) zum Einstellen der Blenden- ren Hebels in den Uchüneßbereich und bei Betätiöffnung in Anlage befindlichen Hebel (27), gui % des Blendeneinstellhebels bei in Anlage an dem
durch ein an einen Vorwahlstift CT) des Objektivs 15 Steuergleitstück befindlichem Vorwählstift des Obanlegbares und in Abhängigkeit von einem vorge- jektivs mittels des Schubhebels und des schwenkbawählten Blendenwert verschiebbares Steuergleit- ren Hebels in den Warnanzeigebereicb^bewecbar ist.
stück (8, 43), durch einen mit einem Anleetei! 1st in einer mit de. erfindungsgcmäßen Warnan-(10
a, 45) an Jas Steuergleitstück anleebaren zeigevorrichtung versehenen einäugigen Spiegeireschwenkbaren
Hebel (10, 44) und durch" einen 30 flexkamera mit Lichtmessung durch das Objektiv ein
zwischen einem Warnanzeigebereich und einem Wechselobjektiv für Lichtmessung bei Offenblende
Lichtmeßbereich bewegbaren Warnsignalgeber, eingesetzt, so ist der Schaltkreis des Lichtmessers gewelcher
bei Anlage des Vorwahlstiftes CT) am schlossen, und es fließt ihm ein Strom zu. Wird je-Steuergleitstück
(8,43) mittels des schwenkbaren doch der Blendeneinstellhebel falsch bzw. irrtümlich
Hebels (10, 44) in den Lichtmeubereich und bei 35 betätigt, so wird der Schaltkreis geöffr.et und damit
Betätigung des Bkr.dcneinstellhebels (25) bei in eine Lichtmessung bei Arbeitsblende verhindert. Fin-Anlage
an dem Steuergleitstück befindlichem det andererseits ein Objektiv für Lichtmessung bei
Vorwahlstift (T) des Objektivs mittels des Schub- Arbeitsblende Verwendung, so ist der Lichtmeßhebels
und des schwenkbaren Hebels in den Warn- Schaltkreis nur bei Betätigung des Einstellhebels geanzeigebereich
bewegbar ist. 30 schlossen.
2. Vorrichtung nach Anspru«.n i, dadurch ge- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
kennzeichnet, daß der Warn .ignalgeber der Zei- Zeichnungen dargestellt. In diesen ist
ger (38) eines Belichtungsmessers (ST) ist. Fig. 1 eine Schrägansicht einer ersten Au^uh-
rungsform der Erfindung,
35 F i g. 2 eine schematisierte Ansicht der Anord
nung nach Fig.! zur Erläuterung von deren Wirkungsweise
bei Verwendung eines Wechselobjektivs für die Belichtungseinstellung bei Arbeitsblende,
Die Erfindung bezieht sich auf eine Warnanzeige- F i g. 3 eine Ansicht entsprechend F i g. 2, jedoch
vorrichtung für einäugige Spiegelreflexkameras mit ,0 bei Verwendung eines Wechselobjektivs für B.lich-Wechselobjektiv
und Lichtmessung durch das Objek- tungseinstellung bei Offenblende,
tiv, bei denen das Einstellen der Belichtung je nach F i g. 4 eine Schrägansicht einer zweiten Ausfüh-
tiv, bei denen das Einstellen der Belichtung je nach F i g. 4 eine Schrägansicht einer zweiten Ausfüh-
dem jeweils eingesetzten Objektiv sowohl bei Ar- rungsform der Erfindung,
beitsblende als auch bei Offenblende möglich ist. F i g. 5 eine Ansicht zur Erläuterung der verschie-
beitsblende als auch bei Offenblende möglich ist. F i g. 5 eine Ansicht zur Erläuterung der verschie-
Einäugige Spiegelreflexkameras dieser Art liabcn 45 denen Stellungen eines Nachführzeigers der erfin-Einrichtungen,
die bei Verwendung der Kamera mit dungsgemäßen Vorrichtung im Gesichtsfeld eines Sueinem
Objektiv mit Vorwahlblende, bei welchem die chers,
Lichtmessung bei Offenblende erfolgt, zum Einstel- F i g. 6 eine schematisierte Ansicht zur Erläuterung
len des Belichtungsmessers auf eine vorgewählte der Wirkungsweise eines senkrecht beweglichen Teils
Blendeneinstellung einen die Vorwahl anzeigenden 50 der zweiten Ausführungsform der Erfindung bei VerStift
am Objektiv abtasten, und ferner Einrichtungen Wendung eines Wechselobjektivs für Belichtungseinzum
Verstellen der Blendenlamellen auf einen vorge- stellung bei Offenblende und
wählten Blendenwert bei Verwendung eines Wechsel- F i g. 7 eine Ansicht entsprechend F i g. 6, jedoch
objektivs mit Lichtmessung bei Arbeitsblende. Wird bei Verwendung eines Wechselobjektivs für Belichbei
solchen Kameras bei Verwendung eines Objek- 55 tungseinstellung bei Arbeitsblende,
tivs für Belichtungseinstellung bei Offenblende die Eine erste Ausführungsform der Erfindung verVorrichtung zum Einstellen der Blende irrtümlich wendet als Warnsignalgeber einen Zeiger im Belich- oder falsch bedient, so wird der Belichtungsmesser tungsmesser. In der Ausführung nach F i g. 1 ist eine doppelt eingestellt, und es ergibt sich eine fehlerhafte Einstellskala für die Filmempfindlichkeit 2 koaxial Belichtung. 60 an einem Einstellknopf 1 für die Verschlußgeschwin-
tivs für Belichtungseinstellung bei Offenblende die Eine erste Ausführungsform der Erfindung verVorrichtung zum Einstellen der Blende irrtümlich wendet als Warnsignalgeber einen Zeiger im Belich- oder falsch bedient, so wird der Belichtungsmesser tungsmesser. In der Ausführung nach F i g. 1 ist eine doppelt eingestellt, und es ergibt sich eine fehlerhafte Einstellskala für die Filmempfindlichkeit 2 koaxial Belichtung. 60 an einem Einstellknopf 1 für die Verschlußgeschwin-
Die Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung digkeit befestigt. Ein koaxial fest mit dem Einstelleiner
einfachen Warneinrichtung für einäugige Spie- knopf 1 verbundenes Zahnrad 3 ist über eine Zahngelreflexkameras
der genannten Art zum Anzeigen stange 4 antriebsübertragend mit einem Zeigernokeiner
falschen Betätigung des Blendeneinstellhebels keu5 verbunden. Ein zweiter Nocken 14 mit einen
bei Verwendung eines Wechselobjektivs für Beiich- 65 Nachführzeiger 15 ist koaxial über dem Nocken ί
tungseinstellung bei Offenblende. angeordnet und mittels einer herkömmlichen Stift
Eine Warnanzeigevorrichtung der genannten Art und-Schlitzverbindung bewegungsübertragend mi
ift erfindungsgemäß zusammengesetzt aus einem an diesem verbunden. Über ein Seil 13 ist ein Nockei
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