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DE2061288A1 - Zurichtefolie fuer den Hochdruck - Google Patents

Zurichtefolie fuer den Hochdruck

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Publication number
DE2061288A1
DE2061288A1 DE19702061288 DE2061288A DE2061288A1 DE 2061288 A1 DE2061288 A1 DE 2061288A1 DE 19702061288 DE19702061288 DE 19702061288 DE 2061288 A DE2061288 A DE 2061288A DE 2061288 A1 DE2061288 A1 DE 2061288A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
layer
photopolymerizable
intermediate layer
finishing
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702061288
Other languages
English (en)
Other versions
DE2061288B2 (de
DE2061288C3 (de
Inventor
Gerd Schrodt
Otto Dr Volkert
Manfred Zuerger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE19702061288 priority Critical patent/DE2061288C3/de
Priority to CH1735271A priority patent/CH558953A/de
Priority to IT5464071A priority patent/IT945350B/it
Priority to BE776532A priority patent/BE776532A/xx
Priority to GB5743571A priority patent/GB1362979A/en
Priority to FR7144382A priority patent/FR2117623A5/fr
Priority to JP9989771A priority patent/JPS5533994B1/ja
Publication of DE2061288A1 publication Critical patent/DE2061288A1/de
Publication of DE2061288B2 publication Critical patent/DE2061288B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2061288C3 publication Critical patent/DE2061288C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M9/00Processes wherein make-ready devices are used
    • B41M9/02Relief make-readies
    • B41M9/04Relief make-readies photomechanical

Landscapes

  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG
Unser Zeichen: O.Z. 27 223 D/Ot
6700 Ludwigshafen, den 10.12.1970 Zurichtefolie für den Hochdruck
Die Erfindung betrifft eine Zurichtefolie für den Hochdruck.
Beirr. Hochdruck-Verfahren ist es zum Erzielen eines guten Druckergebnisses vor allem bei Bildern notwendig, daß Volltonflächen und höhere Rastertonwerte mehr Druck erhalten als hellere Rasterpartien. Dies wird durch Vervrendung einer Zurichtefolie erreicht, die unter dem Druckklischee oder im Aufzug i angebracht wird. Die Zurichtefolie enthält wie das druckende Klischee ein relief artiges Bild. Irr Gegensatz zum Druckklischee hängt bei ihr jedoch die Reliefhöhe vom Tonwert des zu druckenden Bildes ab. Sie ist bei Volltonflächen am größten, im allgemeinen zwischen 100 bis 150 ,um, und bei sehr kleinen Tonwerten praktisch null.
Bei den bisher bekannten und hauptsächlich benutzten Verfahren xiird die variable Reliefhöhe der Zurichtefolie auf jeweils verschiedene Weise erreicht, beispielsweise durch ein aufbauendes Quellverfahren (3M-Zurichtung), durch ein aufbauendes Streupulver-Verfahren (Primaton-Zurichtung) oder ein abbauendes a Ätzverfahren (MKZ-Zurichtung). All diesen Verfahren ist gemeinsam, daß auf der Zurichtefolie in der Druckmaschine erst ein Abzug des zu druckenden Motivs hergestellt werden rruß. Die bedruckte Folie wird dann je nach benutztem Zurichteverfahren weiter behandelt.
Weiterhin sind Versuche bekannt, eine Zurichtung für den Hochdruck auf photomechanischem Wege zu erreichen. Dabei wird durch Belichtung eines photographischen Spezialfilms durch die Trägerfolie und anschließende Oerbentwicklung ein entsprechendes Relief erhalten. Bei diesem Verfahren ist neben dem Spezialfilm noch ein normaler photographischer Film zur Herstellung der Zurichtung notwendig. Für die Her-
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stellung der photomechanischen Zurichtung sind zwei Abzüge von der in der Maschine geschlossenen Form nötig. Wegen der äußerst schwierigen Herstellung des Spezialfilms ist es nicht möglich, die photomechanische Zurichtung in der Praxis einzusetzen.
Ziel der Erfindung ist es, die verhältnismäßig komplizierten und umständlichen Zurichteverfahren zu vereinfachen. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Zurichtefolie unter Umgehung des Andrucks herzustellen. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, den Reliefaufbau in Abhängigkeit vom Tonwert und unabhängig von der Farbgebung herzustellen. Die erfindungsgemäße Zurichtefolie soll bessere Standardisierung und Reproduzierbarkeit der Zurichtung gestatten.
Die Lösung der Aufgabe besteht in einem Verfahren zur Herstellung einer Zurichtefolie für den Hochdruck, wobei man die photopolymerisierbare Schicht einer mehrschichtigen Folie unter einem Negativ durch den Träger hindurch belichtet und die unbelichteten Anteile der photopolymerisierbaren Schicht einschließlich der sich darunter befindlichen Teile der Zwischenschicht mit einem Lösungsmittel von der unbelichteten Seite her auswäscht.
Die mehrschichtige Folie ist aufgebaut aus
a) einem für aktinisches Licht transparenten dimensionsstabilen Träger,
b) einer 5 bis 60 ,um starken, nicht photopolymerisierbaren,
in Lösungsmitteln löslichen und 0,01 bis 10 Gew.ft aktinisches Licht absorbierende Verbindungen enthaltenden Zwischenschicht und
c) einer 20 bis 250 ,um starken, photopolymerisierbaren, 0,01 bis 10 Gew.JS aktinisches Licht absorbierende Verbindungen enthaltenden Schicht.
Die erfindungsgemäße Zurichtefolie ist aus mehreren Schichten aufgebaut. Als Träger wird eine für aktinisches Licht trans-
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parente Kunststoff-Folie von einer Stärke von 20 bis 250 ^uir verwendet. Eine weitere Forderung an diesen Träger ist Diir.ensionsstabilität gegenüber den mechanischen Beanspruchungen beim Druck. Als geeignete Trägerir.aterialien, die die genannten Forderungen erfüllen, haben sich beispielsweise Polyesterfolien, Polyvinylchlorid-oder Zelluloseacetatfolien als geeignet erwiesen. Bevorzugt hat sich eine Polyesterfolie aus Polyäthylenterephthalat von einer Stärke von 20 bis 250 ^um bewährt.
Auf der Trägerfolie befindet sieh eine Schicht, genannt Zwischenschicht, eines Materials, welches nicht photopolymerisierbar ist, jedoch lösbar in den Lösungsmitteln, die {
zum Auswaschen der nicht belichteten Teile der photopolymerisierbaren Schicht verwendet werden. Die Zwischenschicht hat zweckmäßigerweise eine Stärke von 5 bis 60 ,um.
Im einfachsten Fall besteht die Zwischenschicht aus dem gleichen Material wie die photopolyinerisierbare Schicht, jedoch ohne Photoinitiator und gegebenenfalls ohne Monomere.
Es erweist sich als besonders vorteilhaft, wenn die Zwischenschicht für aktinisches Licht etwa die gleichen optischen Eigenschaften im Hinblick auf optische Dichte bzw. Durchlässigkeit für UV-Strahlung, wie die photopolymerisierbare Schicht aufweist. Das wird dadurch erreicht, daß die Zwischenschicht die gleichen Zusätze von 0,01 bis 10 Gew.$, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zwischenschicht, an aktinisches Licht absorbierenden Verbindungen enthält,
Die photopolymerisierbare Schicht besitzt eine Grundzusammensetzung, wie sie beispielsweise in der US-Patentschrift 2 760 oder in der britischen Patentschrift 1 173 043 für Photopolymerschichten beschrieben werden.
Sie besteht aus einem polymeren Basismaterial, Monomeren mit olefinisch ungesättigten Doppelbindungen, Photoinitiatoren und geringen Kengen an thermischen Polymerisationsinhibitoren.
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Als polymere Basismaterialien genannt seien Vinylpolymerisate, wie Polyvinylchlorid, Vinylidenchlorid -Polymerisate, Copolymere aus Vinylchlorid und Vinylestern von Monocarbonsäuren und/oder Vinylalkohol, Polymere aus überwiegenden Mengen von olefinisch ungesättigten Carbonsäuren mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen und/oder deren Estern und/oder Amiden, z.B. von Acrylsäure, Methacrylsäure und deren Estern mit Alkanolen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie Acrylamid oder Methacrylamid. Auch Polymere auf der Basis von Styrol oder Vinylestern von Monocarbonsäuren mit 2 bis 11 Kohlenstoffatomen, wie von Vinylacetat und Vinylchloracetat sind geeignet. Genannt seien auch die Polymeren auf Basis von Methacryl- und Acrylsäureester von aliphatischen Diolen und Polyolen, wie von Äthylenglykol, 1,*4-Butandiol oder Glycerin. Schließlich können auch lösliche Cellulosederivate, Polyester und Polyäther verwendet werden.
Besonders geeignete Polymere sind die in üblichen organischen und insbesondere alkoholischen Lösungsmitteln löslichen lihearen synthetischen Polyamide mit wiederkehrenden Amidgruppen in der Molekülhauptkette. Von ihnen werden Mischpolyamide, die in üblichen Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemieehen, wie in niederen aliphatischen Alkoholen, Alkohol-Wasser-Gemiechen oder Gemischen von Alkoholen mit anderen Lösungsmitteln, jg.B. Beneol-Alkohol-Wasser-Gemische, oder in Ketonen, Eetern oder aromatischen Kohlenwasserstoffen löslich sind, bevorzugt. Diee sind e.B. Mischpolyamide, die in üblicher Weise durch Polykondensation oder Polymerisation, e.B. aktivierte anionische Polymerisation, aus ewei oder mehreren Lactamen mit 5 bis 13 Ringgliedern hergestellt worden sind. Solche Lactame sind beispielsweise Pyrrolidon, Caprolactam, önantholactam, Capryllactam, Laurinlactam bzw. entsprechende C-Bubstituierte Lactame, wie C-Methyl-£ -caprolactam, £-Äthyl- £-caprolactam oder S -Äthylönanthlactam. Anstelle der Lactame können die ihnen zugrundeliegenden Aminocarbonsäuren polykondensiert worden sein. Weitere geeignete Mischpolyamide sind Polykondensationsprodukte aus Salzen vom Typ Diamin/Dicarbonsäure, die aus mindestens drei polamidbildenden Ausgangs-
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..stoffen hergestellt worden sind. Hierfür geeignete Dicarbonsäuren bzw. Diamine sind bevorzugt aliphatische Dicarbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, wie Adipinsäure, Korksäure, Sebacinsäure, Dodecandicarbonsäure, sowie entsprechende Substitutionsprodukte, wie o(,oC-Diäthyladipinsäure, oC-Äthylkorksäure, Heptadecandicarbonsäure-1,8 oder Heptadecandicarbonsäure-1,9 bzw. deren Gemische sowie aliphatische oder aromatische Ringsysteme enthaltende Dicarbonsäuren. Geeignete Diamine sind besonders aliphatische oder cycloaliphatische Diamine mit 2 primären und/oder sekundären Aminogruppen, insbesondere mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, wie Pentamethylendiamin, Hexamethylendiamin, Heptamethylendiamin, Octamethylendiamin oder C- und/oder N-substituierte Derivate dieser Amine, ä wie N-Methyl-N-Äthyl-hexamethylendiamin, l,6-Diamino-4-methylhexan, ^,^»-Diaminodicyclohexylmethan oder 4,4'-Diaaiinodicyclohexylpropan, ferner aromatische Diamine, wie m-Fhenylendiamin, m-Xylylendiamin oder 4,4'-Diaminodiphenyl!» than, wobei bei allen Ausgangsstoffen die Brückenglieder zwischen den beiden Carbonsäuregruppen bzw. Aminogruppen auch durch Heteroatome, z.B. Sauerstoff-, Stickstoff- oder Schwefelatome unterbrochen sein können. Besonders geeignete Mischpolyamide sind solche, die durch Mischkondensation eines Gemisches aus einem oder mehreren Lactamen, insbesondere Caprolaotam, und mindestens einem Dicartoonsäure/Diamin-Salz hergestellt worden sind, z.B. aus g-Caprolactam, Hexamethylendiammoniuu-adipat und 4,4·- Diaminodicyclohexylmethanadipat. "
Als Monomere kommen Verbindungen mit photopolymerisierbaren olefinisch ungesättigten Doppelbindungen in Frag·, die su mindestens JJQ bis 50 Gewichtsprozent mit den mitverwendeten Polymeren verträglich sind. Die überwiegende Menge der verwendeten Monomeren, bevorsugt 70 bis 100 Gewichtsprozent der insgesamt verwendeten Monomeren, soll hierbei mehr al* eine photopolymerisierbare olefinische Doppelbindung enthalten. Seity geeignete Monomere mit mindesten· zwei polymer isierbaren olefinischen Doppelbindungen, die besonders für Mischungen mit löslichen linearen Polyamiden günstig sind, sind solche, die neben den Doppelbindungen noch Amidgruppen enthalten,
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wie von der Acryl- und/oder der Methacrylsäure abgeleitete Amide. Genannt seien die Alkylen-bis-(meth)acrylamide, wie Methylen-bisacrylamid, Methylen-bis-methacrylamid, die Bis-acrylamide, Bismethacrylamide von aliphatischen, cycloaliphatischen und aromatischen Di- oder Polyaminen mit 2 bis 12 C-Atomen, wie von Äthylendiamin, Propylendiamin, Butylendiamin, Pentamethylendiamin, Hexamethylendiamin, Heptarnethylendiamin, Octamethylendiamin, Xylylendiamin sowie ferner von Polyaminen und anderen Diaminen, die auch verzweigt und durch Heteroatome, wie Sauerstoff-, Stickstoffoder Schwefelatome unterbrochen sein können. Sehr geeignet sind Diäther aus 1 Mol eines aliphatischen Diols oder Polyols und 2 Mol N-Methylol-(meth)acrylamid. Gut geeignet sind auch photopolymerisierbare Monomere, die, gegebenenfalls neben Amidgruppen, noch Urethan- oder Harnstoffgruppen enthalten, wie die Umsetzungsprodukte von Mono-(meth)acrylaten von aliphatischen Diolen mit Diisocyanaten oder die entsprechenden Umsetzungsprodukte von Mono-(meth)acrylamiden von Diaminen mit Diisocyanaten. Von Stickstoff enthaltenden Monomeren sind ferner geeignet Triacryloylperhydrotriazin oder Triallylcyanurat. Weiterhin geeignet sind die Di-, Tri- oder Tetra-acrylate oder Methacrylate von zwei oder mehrwertigen Alkoholen und Phenolen, z.B. Di- und Triäthylenglykoldi(meth)acrylat. Die Verwendung bi- oder mehrfunktioneller polymerisierbarer Monomerer ist jedoch nicht auf die oben genannte Auswahl begrenzt. Sie schließt auch andere Monomere mit mindesten« zwei polymerisierbaren Doppelbindungen ein, sofern diese zu mindestens 20 bis 50 % mit den genannten Mischpolyamiden verträglich sind, was sich durch einen einfachen Handversuch leicht feststellen läßt.
Neben den Monomeren mit mehr ala einer polymeriaierbaren olefinischen Doppelbindung können in untergeordneter Menge, bevorzugt in einer Menge von weniger als 30 Gewichtsprozent der Gesamtmonomerenmenge, auch Monomere mit nur einer polymeriaierbaren olefinischen Doppelbindung mitverwandt werden, wie aromatische Kohlenwasserstoffe, z.B. Styrol oder Vinyltoluol, Acrylamid· oder Methacrylamide und deren Substitutionaprodukte, wie N-Methylol(meth)-acrylamid oder deren Äther oder Ester oder Monoeater von olefinisch ungesättigten Carbonsäuren mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen
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und aliphatischen Di- oder Polyolen, z.B. Mono(meth)acrylate von Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Glycerin, 1,1,1-Trimethylolpropan oder Ι,Ί-Butandiol. Für die geeignete Auswahl gelten die oben genannten Merkmale, die Auswahl hängt ferner von der Verwendungsart der lichtempfindlichen bzw. härtbaren Mischungen ab.
Sehr geeignete photopolyinerisierbare bzw. härtbare Mischungen enthalten in weitgehen einheitlicher Mischung 10 bis 50 und insbesondere 20 bis 10 Gewichtsprozent an Monomeren und 90 bis 50 und insbesondere 80 bis 60 Gewichtsprozent an festen Polymeren, wie löslichen Polyamiden. Bevorzugte Mischungen sind fest und sind auch beim Erwärmen auf höhere Temperaturen, z.B. 50 bia 60°C, nicht klebrig.
Geeignete Photoinitiatoren sind vor allem Verbindungen, die unter der Einwirkung von Licht bzw. Strahlung in Radikale zerfallen und die Polymerisation der Monomeren starten, beispielsweise vicinale Ketaldony!verbindungen, wie Diacetyl, Benzil; o(-Ketaldonylalkoho-Ie, wie Benzoin; Acyloinäther, wie Benzoinmethyläther oder Benzoinisopropyläther, o(-substituierte aromatische Acyloine, wie OC -Methylbenzoin. Die Photoinitiatoren werden in üblichen Mengen, zweckmäßigerweise in Mengen von 0,01 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise in Mengen von 0,01 bis 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgemisch, verwendet. |
Geeignete Polymerisationsinhibitoren sind die Üblichen zur Verhinderung einer thermischen Polymerisation verwendeten, beispielsweise Hydrochinon, p-Methoxyphenol, p-Chinon, Kupfer-I-chlorid, Methylenblau, ß-Naphthol, Phenole, Salze des N-Nitrosocyclohexylhydroxylamins u.a.* Die Polymerisationsinhibitoren werden üblicherweise in Mengen von 0,01 bis 2,0 Gewichtsprozent, vorzugsweise in Mengen von 0,05 bie 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamt gemisch, verwendet.
Die Stärke der photopolymerisierbaren Schicht beträgt zweckir.äßigerweise 20 bis 250 /Um, vorzugsweise l\0 bis 150 ^um. Durch Zusatz von Verbindungen, die Licht im aktinischen
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Bereich absorbieren, besitzt die photopolymerisierbare Schicht die optimale optische Dichte, Diese ist erhaltbar durch einen Zusatz von insbesondere im ultravioletten Teil des Spektrums absorbierenden Verbindungen in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.J5, bezogen auf das Gesamtgewicht der photopolymerisierbaren Schicht.
Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, daß die als Träger dienende Kunststoff-Folie zur besseren Haftung der aufgebrachten Schichten zusätzlich mit einem Haftvermittler versehen ist. Als Haftvermittler werden zweckmäßigerweise elektrostatisch vorbehandelte Polyäthylenfolien oder Haftlacke auf Basis von Polyestern oder Polyurethanen eingesetzt.
Die eigentliche Zurichtung für den Hochdruck wird hergestellt, indem man die photopolymerisierbare Schicht der mehrschichtigen Folie, aufgebaut aus den drei Schichten a), b) und c), unter einem Negativ durch die Trägerfolie hindurch belichtet und die unbelichteten Anteile der photopolymerisierbaren Schicht einschließlich der sich darunter befindlichen Teile der Zwischenschicht mit einem Lösungsmittel von der unbelichteten Seite her auswäscht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform wird die photopolymerisierbare Schicht beispielsweise durch ein aufgerastertes Negativ durch die Trägerfolie hindurch belichtet.
Durch anschließendes Auswaschen mit einem Lösungsmittel von der unbelichteten Seite her wird ein Relief erhalten, dessen Höhe der optischen Dichte des Negativs weitgehend proportional ist.
Eine photopolymerisierbare Schicht mit einer Stärke von 20 bis 250 ,um hat beispielsweise eine Zusammensetzung von 50 bis 90 Gew.? eines Mischpolyamids, auf der Basis eines Gemisches aus Hexamethylendiamin-adipat, 4,4-Diaminodicyclohexylmethan-adipat und C -Caprolactam, 10 bis 50 Gew.iS einer oder mehrerer photopolymerisierbar vernetzenden Acrylsäurederi-
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"vate, wie N-Methylolacrylamid, m-Xylylenbisacrylamid, Triäthylenglykoldiacrylat oder des Diäthers aus Äthylenglykol und N-Methylolacrylamid sowie Zusätze von 0,5 bis 5 Gew,% Photoinitiator, wie cC-Methylolbenzoinniethyläther, Benzoinisopropyläther, von 0,1 bis 1 Gew.% thermischen Inhibitor, wie Natrium-N-Nitrosocyclohexylhydroxylamin, p-Methoxyphenol und gegebenenfalls Zusätze, wie beispielsweise Äthylenglykol oder Weichmacher.
Zum Erreichen einer optimalen optischen Dichte enthält die photopolymere Schicht einen Zusatz von Verbindungen zur Lichtabsorption im aktinischen Bereich, die natürlich photochemisch und chemisch inaktiv sein sollen und in die Vernetzungsreaktion ' nicht eingreifen dürfen.
Die Belichtung erfolgt im allgemeinen durch Flächenlicht, Als Strahlungsquellen dienen die üblichen Larapen mit einem hohen Anteil an aktinischem Licht, wie Quecksilberdampflampen, Xenonlampen und Leuchtstoffröhren. Unter aktinischem Licht wird hierbei nahes UV-Licht der Wellenlänge 300 bis 400 ,um verstanden.
Um eine tonwertabhängige Reliefhöhe zu erreichen, ist es erforderlich, daß die durch das aufgerasterte Negativ hindurchgetretenen Lichtstrahlen sich gut überlappen, d.h. die durch i das Raster gebildeten Lichtbündel sollen in eine möglichst homogene Lichtfront umgewandelt werden. Dies wird einmal durch Verwendung von Flächenlicht erreicht. Verstärkt wird dieser Effekt aber noch durch die Maßnahme, daß beim Belichten das Negativ in einem gewissen Abstand von der photopolymerisierbaren Schicht gehalten wird. Der konstante Abstand wird durch Belichten von der Rückseite erreicht, da sich in diesem Fall zwischen dem Negativ und der photopolymerisierbaren Schicht die Trägerfolie befindet, welche als "Abstandhalter" wirkt.
Um eine tonwertabhängige Reliefhöhe zu erreichen, ist außerdem eine genügend hohe optische Dichte der photopolymerisierbaren Schicht für die aktinische Strahlung erforderlich. Mit einer
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hohen optischen Dichte ist es möglich, einen steilen Gradienten der Lichtintensität innerhalb der photopolymerisierbaren Schicht zu erzeugen. Vom Intensitätsabfall des aktinischen Lichts innerhalb der photopolymeren Schicht hängt eine reproduzierbare Photovernetzung und damit die Reliefhöhe der Zurichtefolie ab.
Je höher die optische Dichte der Schicht, umso besser die Reproduzierbarkeit und um so kleiner die rittleren Fehlerabweichungen in der Reliefhöhe. Andererseits erfordern zu hohe optische Dichten eine für die Praxis unzumutbar lange Belichtungszeit. Man ist daher gezwungen, einen Kompromiß zu wählen.
Die günstigsten optischen Dichten werden erreicht durch Zusätze von Verbindungen, die insbesondere im ultravioletten Teil des Spektrums absorbieren und die Strahlung in diesem Bereich photochemisch unwirksam machen.
Geeignet hierfür sind zum Beispiel eine große Anzahl üblicher UV-Stabilisatoren für Kunststoffe, wie sie z.B. in den Artikeln von R. A. Coleman, J. A. Weicksel, Modem Plastics, Band 36, Nr. 12, Seiten 117 bis 121 und 198 bis 200 (1959) und H. Gysling und H. J. Heller, Kunststoffe £1 (I96I) Seiten 13 bis 17 beschrieben sind. Geeignete Verbindungen sind z.B. o-Hydroxybenzophenone oder Bisphenole, die in Nachbarstellung zu den Hydroxy-Gruppen substituiert sind, wie 2,2'-Dihydroxy-^-methoxybenzophenon oder Bis(2-hydroxy-3-tert.-butyl-5-methyl-phenyl)methan. Sehr geeignet sind aromatische Di- und Trinitro-Verbindungen, wie 2,4-Dinitrophenol und lösliche Farbstoffe mit einem komplex gebundenen Schwermetallatom, wie sie in Color Index im allgemeinen unter dem Begriff "Solvent Dyes" zusammengefaßt sind. Die Metallkomplexfarbstoffe sind hierbei vorzugsweise 1 : 1 oder 1 : 2-Komplexe von Azo- oder Azomethinfarbstoffen mit 0-Carboxy-o1-hydroxy- oder o-Amino-o'-hydroxy-Gruppen und insbesondere ο,ο'-Dihydroxy-Gruppen. Als Komplexiretall kommt dabei besonders Chrom und Kobalt in Frage. Geeignete Farbstoffe sind z.B. in den deutschen Patentschriften 1 226 727 und 1 263 947 beschrieben. Als Phthalocyanine sind
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vorzugsweise die kupferhaltigen Verbindungen zu nennen. Geeignete Farbstoffe sind insbesondere in der deutschen Patentanmeldung P 19 05 012.5 angegeben.
Es können auch UV-absorbierende anorganische Pigmente, vjie Eisenoxid, Chromoxid, Titandioxid usw. verwendet werden.
Die Menge des Zusatzes an UV-absorbierenden Verbindungen richtet sich nach ihrem Extinktionskoeffizienten, den Schichtdicken und sie richtet sich danach, für welche Tonwerte noch eine Zurichtung erwünscht ist. Im allgemeinen beträgt der Zusatz 0,01 bis 10 Gew. Ji, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Schicht. Bevorzugt wird ein Zusatz von 0,1 bis 1 Gew.Si. Bei Schichtdicken von 100 ,um und optischen Dichten zwischen 1 und 2 liegen dann die zugehörigen Belichtungszeiten beispielsweise bei Verwendung von Leuchtstoffröhren zwischen 2 bis 5 Minuten.
Eine Voraussetzung für eine gute Qualität des Druckes ist, daß die hellen Partien eines Bildes vom Tonwert 0 bis etwa 30 % keine Zurichtung erhalten. Das erfordert, daß bei der Belichtung durch das Negativ die den Tonwerten zwischen 0 und etwa 30 % entsprechende, hindurchfallende Lichtintensität in der photopolyinerisierbaren Schicht Photopolymerisation bzw. Relief bildung nicht mehr auslösen darf.
Diese Forderung läßt sich erfüllen durch den erfindungsgeir.äßen mehrschichtigen Aufbau der Zurichtefolie. Die nicht photopolymerisierbare Zwischenschicht und die eigentliche photopolymerisierbare Schicht.
Die Zwischenschicht hat eine Stärke von 5 bis 60 ,um, ist nicht photopolymerisierbar und hat etwa die gleichen optischen Eigenschaften, insbesondere bezüglich der optischen Dichte, wie die Photopolymerschicht, Dadurch kann erreicht v/erden, daß die Lichtintensitäten, die den Tonwerten bis etwa 30 % entsprechen, in der Zwischenschicht absorbiert werden und in der photopolymerisierbaren Schicht keine Vernetzungsreaktion mehr auslösen können. 209826/0828
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Zur Erreichung einer exakten Reproduzierbarkeit der Reliefhöhen von der optischen Dichte des Filmnegativs ist es zweckmäßig, den optimalen Abstand des Negativs von der photopolymeren Schicht einzuhalten.
Im einfachsten Fall besteht die Zwischenschicht aus demselben Gemisch wie die eigentliche Photopolymerschicht unter Weglassung des Photoinitiators. Gegebenenfalls sind in der Zwischenschicht auch in der Photopolymerschicht enthaltene Monomere nicht enthalten. Die Zwischenschicht hat eine bevorzugte Stärke von 15 bis 30 ,um. Die Dicke der Zwischenschicht richtet sich danach, für welche Tonwerte noch eine Zurichtung erhalten werden soll.
Möglichst gleiche optische Eigenschaften der Zwischenschicht und der photopolymerisierbaren Schicht werden durch dieselben Zusätze von absorbierenden Verbindungen erreicht.
Als eine beispielhafte Zusammensetzung für eine Zwischenschicht sei angeführt, ein Mischpolyamid auf der Basis von etwa gleichen Teilen Hexamethylendiamin-adipat, ^,^'-Diaminodicyclohexylmethan-adipat und ^-Caprolactam, das 2,Ί-ϋίηίΐΓο-phenol oder Zapponechtschwarz enthält und dem gegebenenfalls außerdem der Diäther aus A'thylenglykol und Methylolacrylamid, N-Methylolacrylamid, Äthylenglykol, Natrium-N-Nitrosocyclohexylhydroxylamin zugesetzt sein können.
Eine etwa gleiche Zusammensetzung der Schichtdicke, wie die Photopolymerschicht hat den Vorteil, daß die Zwischenschicht beim Entwickeln des Reliefs ohne jede Schwierigkeit mit dem gleichen Lösungsmittel mit herausgelöst werden kann.
Nach der Belichtung werden die nicht belichteten Teile der photopolymerisierbaren Schicht durch Lösungsmittel herausgewaschen. Als Lösungsmittel haben sich u.a. niedrige, aliphatische Alkohole, bevorzugt Äthanol/Wasser etwa im Molverhältnis Ί : 1 bewährt.
Dabei wird die Zwischenschicht an den Stellen ohne Photovernetzung bzw. Reliefbildung entsprechend den niederen Tonwerten,
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die keine Zurichtung erhalten sollen, mitgelöst, während bei höheren Tonwerten die lösliche Unterschicht durch das darüberliegende photopolymerisierte Material gegen das Auswaschlösungsmittel geschützt ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Zurichtefolie werden ausgezeichnete Druckergebnisse erreicht. Das Zurichteverfahren wird weitgehend vereinfacht und bringt wesentliche Zeitersparnis. Dem Drucker ist eine tonwertrichtige Zurichtefolie in die Hand gegeben, bei deren Herstellung eine fertige Druckform bzw. ein Andruck umgangen wird. Durch die Zurichtefolie, ausgehend vom Filmnegativ, werden zeitraubende und schwierig auszuführende | Handkorrekuren unnötig und es wird eine verbesserte Standardisierung des Druckverfahrens erreicht.
In Pig. 1 ist kurvenmäßig der Zusammenhang zwischen Tonwert und photopolymerisierter Schichtdicke bzw, Reliefhöhe dargestellt, wobei in diesem Beispiel Tonwerte bis 20 keine Zurichtung erhalten.
Gegebenenfalls kann die Zurichtefolie auch ohne Zwischenschicht hergestellt werden. Man erhält dann zwar auch eine Reliefhöhe in Abhängigkeit vom Tonwert, jedoch muß, wie Fig. 2 zeigt und auch aus Beispiel 3 hervorgeht, gegebenenfalls die Zurichtefolie für niedere Tonwerte korrigiert werden, I
Beispiel 1
Auf eine 125 /Um dicke Polyesterfolie wird eine 25 /Um dicke Schicht folgender Zusammensetzung aufgebracht:
89 Teile eines Mischpolyamids aus etwa gleichen Teilen Hexamethylendiamin-adipat, ^,M'-Diaminodicyclohexylmethan-adipat und £-Caprolactam, 27 Teile des Diäthers aus 1 Mol Äthylenglykol und 2 Mol N-Methylolacrylamid, 0,2 Teile Na-SaIz des N-Nitrosocyclohexy!hydroxylamine und 0,35 Teile Zapponechtschwarz RE, 1:2 Chrom-Miechkomplex der Azofarbstoffe aus den Komponenten
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<4-Nitro-2-aminophenol, 5~Mitro-2-aminophenol und ß-naphthol. Auf diese Schicht wird anschließend eine 80 ,um dicke Schicht der gleichen Zusammensetzung mit einem Zusatz von 2 Teilen 0(-Methylolbenzoinmetnyläther aufkaschiert. Die erhaltene Folie wird durch einen Rastergraukeil 2 Minuten durch die Trägerfolie hindurch belichtet. Durch Belichten in einem Vakuumkopierrahmen wird ein enger Kontakt zwischen Trägerfolie und Rastergraukeil gewährleistet. Als Lichtquelle dienen Leuchtstoffröhren mit hohem UV-Anteil, die sich im Abstand von 3 cm über der Folie befinden. Anschließend wird der nicht polymerisierte Anteil von der Vorderseite her mit Äthanol/H„0 4:1 ausgewaschen. Nach dem Belichten und Auswaschen erhält man die in Abb. 1 gezeigte Abhängigkeit der polymerisierten Schichtdicke vom Tonwert des Films. Eine Probe dieser Folie, die in einem Praxisversuch als Zurichtefolie erprobt wird, ergibt ausgezeichnete Ergebnisse.
Beispiel 2
Auf eine 75 ,u starke Trägerfolie aus Polyester werden zwei Schichten aufgebracht:
Eine 25 /Um dicke Zwischenschicht bestehend aus 100 Teilen des im Beispiel 1 beschriebenen Mischpolyamids, 0,2 Teilen Na-SaIz des N-Nitrosocyclohexy!hydroxylamine und 0,2 Teile 2,4-Dinitrophenol. Eine 75 /Um dicke photopolymeriaierbare Schicht folgender Zusammensetzung wird darauf aufkaschiert: 100 Teile des gleichen Mischpolyamids, 8 Teile Triäthylenglykol-bisacryliamid, 20 Teile m-Xylylenbisacrylamid, 30 Teilt N-Methylolacrylamid, 0,1 Teile Na-SaIz des N-Nitrosocyolohexy!hydroxylamin und 0,3 Teile 2,4-Dinitrophenol. Das Belichten und Auswaschen erfolgte wie im Beispiel 1 beschrieben. Man erhält eine Abhängigkeit der polymerisierten Schichtdicken vom Tonwert des Films ähnlich Fig. 1. Ein Druckversuch mit dieser Zurichtefolie ergibt ebenfalls ausgezeichnete Ergebnisse.
- 15 209826/0828
- 15 - O.Z. 27 223
Beispiel 3
Auf eine 125 /U dicke Polyesterfolie wird eine 100 ,u photopolymerisierbare Schicht folgender Zusammensetzung aufgebracht:
6h Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Mischpolyamids, 27 Teile des Diäthers aus Äthylenglykol und N-Methylolacrylamid, 2 Teile OC-Methylolbenzoinmethyläther, 8 Teile iithylenglykol, 0,2 Teile Na-SaIz des N-Nitrosocyclohexylhydroxylamins und 0,3 Teile Zapponechtschwarz RE. Die erhaltene Folie wird wie im Beispiel 1 beschrieben 2 Minuten durch einen Rastergraukeil belichtet und anschließend von der Vorderseite her ausge- t
waschen. Man erhält ein Relief, dessen Höhe vom Tonwert des Films abhängt (Abb.2). Ein Druckversuch mit dieser Folie ergibt befriedigende Ergebnisse. Die hellen Töne des Druckes (Tonwert 0 bis 20) sind jedoch noch etwas zu stark ausgeprägt.
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- 16 -

Claims (2)

  1. - 16 - 0.2. 27 223
    Patentansprüche
    fly Verfahren zur Herstellung einer Zurichtefolie für den Hochdruck, dadurch gekennzeichnet, daß man die photopolymerisierbare Schicht einer mehrschichtigen Folie unter einem Negativ durch den Träger hindurch belichtet und die unbelichteten Anteile der photopolymerxsierbaren Schicht einschließlich der sich darunter befindlichen Teile der Zwischenschicht mit einem Lösungsmittel von der unbelichteten Seite her auswäscht.
  2. 2. Verwendung einer mehrschichtigen Folie als Zurichtefolie für den Hochdruck, aufgebaut aus
    a) einem für aktinisches Licht transparenten dimensionsstabilen Träger,
    b) einer 5 bis 60 .um starken, nicht photopolymerisierbaren, in Lösungsmittel löslichen und 0,01 bis 10 Gew.* aktinisches Licht absorbierende Verbindungen enthaltenden Zwischenschicht und
    c) einer 20 bis 250 ,um starken, 0,01 bis 10 Gew.% aktinisches Licht absorbierende Verbindungen enthaltenden photopolymerisierbaren Schicht.
    Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG Zeichn.
    209826/0828
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