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DE2061043C3 - Gesenkschmiedepresse mit selbsttätigem Werkstücktransport - Google Patents

Gesenkschmiedepresse mit selbsttätigem Werkstücktransport

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Publication number
DE2061043C3
DE2061043C3 DE2061043A DE2061043A DE2061043C3 DE 2061043 C3 DE2061043 C3 DE 2061043C3 DE 2061043 A DE2061043 A DE 2061043A DE 2061043 A DE2061043 A DE 2061043A DE 2061043 C3 DE2061043 C3 DE 2061043C3
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Germany
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transport
piston
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forging press
press
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DE2061043A
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Rolf 5070 Berg.Gladbach Berger
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EUMUCO AG fur MASCHINENBAU 5090 LEVERKUSEN
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EUMUCO AG fur MASCHINENBAU 5090 LEVERKUSEN
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Priority to US00206768A priority patent/US3760957A/en
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    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/05Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/05Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
    • B21D43/055Devices comprising a pair of longitudinally and laterally movable parallel transfer bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Gesenkschmiedepresse mit selbsttätigem Werkstücktransport, z. B. Exzenterpresse, Keilpresse od. dgl., bei der zum Transport des Werkstückes von einer Gravur zur anderen Gravur Transportbalkcn und ein selbständiger Antrieb für diese vorgesehen sind, wobei die Transportbalkcn zwischen sich das Werkstück aufnehmen, eine Längsbewegung, eine Hub- und Senkbewegung und eine Querbewegung zu- und voneinander mittels Cietriebcvorrichlungen ausführen.
Bei den bekannten Pressen mit automatischem Werkslücktransport der vorstehend genannten Art sind die Antriebe untenliegend, d. h. unterhalb der theoretischen Gcsenkmitle, an den Pressen links und rechts des Pressenständers angeordnet, wobei der Antriebsmechanismus von unten stehend nach oben geführt ist und mit den wesentlichen Vorrichtungstcilcn sich unter dem Arbeksflur der Gesenkschmiedepresse befindet..
Bei Maschinen für die Kaltumformung ist es bekannt, Transportvorrichtungen für das Werkstück oberhalb der Werkzeuge anzuordnen. Hierbei befinden sich die Hauptantriebsteile für die Transportvorrichtung im unteren Teil der Maschine, d. h. unterhalb der Werkzeuge, und es führen Hubstangen u.dgl. zu weiteren Getriebe- und Übcrtraguiigsteilcn oberhalb der Werkzeuge. Bei einer weiteren Kaltumformmaschine, bei der Muttern gepreßt werden, isi der Antriebsmechanismus für die Haltcarme oberhalb der Maschine angeordnet, wobei die Gestängeteile über die Bauhöhe der Maschine hinausgehen »ei Kaltumformmaschinen sind die Probleme dei Verschmutzung durch Zunder od. dgl. nicht vorhanden. So ist man unbehindert, die Antriebsmechanismen fiii die Transportvorrichtung unter oder übet Flur anzuordnen.
Bei einer Schmiedepresse mit nur einem Gesenk isi es bekannt, die Transportvorrichtung oberhalb des Werkzeugs anzuordnen, wobei diese eng mit dem Mechanismus der Schmiedepresse mechanisch gekoppelt ist. Das Werkstück ist nicht allseitig vom Gesenk umschlossen, sondern ragt zum Zwecke de;· Transports über das Gesenk seitlich heraus. Bei cinei solchen Einzweckmaschine ist das Zunderproblcm im beachtlich.
Aufgabe der Erfindung isi es, bei einer Gesenkschmiedepresse für die Massivumformung im Warmzustand, bei der das zu schmiedende Werkstück mehrere Arbeitsplänen durchläuft und hierbei von Gravur zu Gravur bei selbständigem Antrieb transportiert wird, die Transportvorrichtung so anzuordnen und auszubilden, daß sie losgelöst von dem durch Zunder oc dgl. auftretenden Verschmutzungsproblem bei guter Raumausnutzimg an der Schmiedepresse einfach im Aufbau und dauerhaft für den Betrieb ist. Die Gesenkschmiedepresse mit einem selbsttätigen Werkstücktransport und selbständigen Antrieb, wobei die Transportbalken zwischen sich das Werkstück aufnehmen, eine Längsbewegung, eine Hub- und Senkbewegung und eine Querbcwegung zu- und voneinander mittels Gctricbcvorriclitungcn ausführen, zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß bei an sich bekannter Anordnung der Transportvorrichtung mit selbständigem Antrieb in ihrer Gesamtheit oberhalb vier Gesenkwerkzeuge die die Transportbalken hängend tragenden Transportarmc mit ihren oberen Enden an um Wellen schwenkbaren Traversen kardanartig angebracht und als Kolben-Zylindcr-Einhcitcn ausgebildet sind, bei denen die Transportbalkcn an der Kolbenstange angreifen.
Durch eine solche Anordnung und Ausbildung der Transportbalkcn aufweisenden Transport Vorrichtung zum Verbringen des Werkstücks über mehrere Gravuren erhält man eine Einrichtung, die allen Anforderungen bei einer solchen Schmiedemaschine gewachsen ist und viele Vorteile in sich vereinigt. Durch Herausheben der gesamten Einrichtung aus der Schmutz- und Zunderzone kann der Bewcgungsmcchanismus der Transportvorrichtung leichtgängig und leicht beweglich ausgebildet werden. Die die Tiansporlbalken haltenden Teile sind kardanisch und pendelnd aufgehängt. Die Anordnung von Dichtungen zum Fernhalten der Zundermengen entfällt. Man erzielt weiterhin eine günstige Raumausnulzung. Wartung und Übersichtlichkeit für die gesamte Transportvorrichtung. Die gesamte Konstruktion wird wirtschaftlicher und auch billiger als bei den vcrgleidiiKiren Transportvorrichtungen. Auch erzielt man eine beachtliche Einsparung bei den Wartungsarbeiten. Mit größerer Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit der Transportvorrichtung ist eine sichere Funktion der Hubbalkcntransportcinrichtung verbunden.
Die hängenden, als Kolben-Zylindcr-Einhcit aus-
gebildeten Transportarme ermöglichen es, den KoI-hL·!ι stangenseitig unter tier Wirkung einer Federung zu bringen, während die freie Seile de-, Kolbens pneumatisch mit konstantem Druck beaufschlagt k. ird, wobei die Koll-enkraft größer als die Federki ill bemessen ist. Hierbei können Kolben und KoI- |, iisiange unbefestigt und lösbar miteinander verhüiulen sein. Dadurch ist das Ausweichen der Transl„ η !balken bei einem unkontrollierten SuiLielhub iliiich die Federung in der Aufhängung auf einfache V\ ise verwirklicht. Zugleich kann ein leichter, einfach·.τ und schneller Wechsel der Werkzeuge ilurehgefiihrt werden. Ferner können die Transportbalken einfach und leicht angehoben werden, so daß die iin- !i- cn Werkzeuge bequem unter den angehobenen i ι inspoitbalken herausgenommen werden können. Dk- Schwenkbewegung der Transportarme kann durch Seile begrenzt werden.
Die Erfindung wird an Hand von zwei in der /-.•ichnun« dargestellten Ausfiilmiiigsbeispielcn nach- -; . iiend erläutert.
i ig.! zeigt eine Kx/uiieipresse in Ansicht selier.i.iiisch mil den Getriebekasten im Schnitt für den s.. ihsitätigen Werkstücktranspo.i, die auf die beiden Seilen des I'ressenständers verteilt sind, wobei der S; iiniit nach der I.inie I-I der F i g. 5 geführt ist:
Fie. 2 zeigt einen Schnitt durch de,, einen Getrie !.Kasten nach der Linie H-Il der I- i g. I:
!■ i g. 3 ist ein Schnitt durch den auf der anderen ν !le des I'ressenständers befindlichen Gctriebekaviii nach der Linie NI-III der Fig. I;
F ig. 4 stellt eine Draufsicht auf die Transportbal-Un nach der Linie IV-IV der Fig. 1 dar;
F ig. 5 zeigt die Ansicht auf den Ilauplgetriebeka- Wcn in Richtung des Pfeiles V der F ig. 1:
F i g. (1 stellt die Draufsicht auf den I lauptgetriebelasten der F" i g. 5 dar:
F i g. 7 veranschaulicht den Bewegungsablauf der Tiaiisportbalken iin Schema;
Γ· i g. S zeigt im Diagramm den Winkckintcil der linzeinen Bewegungen bei einem Arbeitstakt:
Fig.1) und IO zeigen einen Antriebsmechanismus für die Transportbalkcn mit Hydraulikantrieb, wobei |rig. (> die Ausbildung eines llauptgclricbckastcns mit Säulenfülirungcn und hydraulischem Antrieb «larstellt:
I" ig. K) zeigt die Seitenansicht des Haiiptgctricbckastens der Fig. «J mit Säulenführung und Hydraulikantrieb.
Die lixzeiilerprcsse 1 weist einen f'ressenständer 2 5" Huf. der aus vier Säulen 3, 4, 5 und 6 gebildet ist. Der «las Obergesenk 9 tragende Stößel wird in bekannter Weise durch einen Hxzenterantricb auf- und nie '.erliewegt. wobei das Obergesenk mit einem Untererelenk 10 zusammenarbeitet. Auf der einen Seite des l'ressenstiinders befindet sich die Kupplung? zwi-•clien Antriebsvorrichtung und Fxzentcrwclle, während auf der anderen Seite des Pressenständers in bekannter Weise eine Bremsvorrichtung angeordnet ist.
Für den sclbstiäligcn Werkstücktransport dienen die Transpotlbalken 16 und 17, die seillieh und in der Hölie des Imlcrgesenks verlaufen. Die Transportbalken 16 und 17 hängen an Transportarmeu 25 und 26, die ihrerseits an den Steueriingsmcchanismen hängend angelenkt sind, die in den Getriebekasten II und 14 untergebracht sind. Die TransportbalVcnautomatik wel· t einen Hauptgetriebekasteii 11 mit An triebsmotor in Form eines Gctricbcbtemsinotors 12 und einem Schneckengetriebe 13 sowie den Nehengetriebekasten 14 auf. Beide Getriebekästen sind durch die Welle 15 und die Transportbnlken 16 und 17 miteinander verbunden.
Im Ilaupigetriebekusien Π befindet sich das Rastgetriebe X zum Transporthub, bestehend aus der Kurbel 18, der Lasche 19 und den beiden Schwingarmen 20 und 21. Die Kurbel 18 wird durch die Welle 22 angetrieben. Der Winkelhebel 23 verbindet das Rastgetriebe X über die mit Federn ausgerüsteten Laschen 24 mit den Transportarmen 25. Die Transportarme 26 befinden sich auf der Seite des Nebengetricbekastens 14. Die Bewegung des Rastgetriebes X auf die Transportarme 26 erfolgt über die Transportbalken 16 und 17. Die Hubbegrenzung wird durch die beiden Seilzüge 27 und 28 bewirkt. In den Transportarmen 25 und 26 sind die Kolbenslangen 29, die Federn 30 und die Kolben 31 untergebracht. Die Transportarmc 25 und 26 hängen an den Traversen 32, die schwenkbar um die Wellen 33 in den Getriebekasten '. 1 und 14 gelagert sind. In den Traversen 32 sind di Zahnstangen 34 gelagert. An einer Seite tier Zahnsiargen 34 befinden sich die Luftz.yliiider 35, und an der anderen Seite der Zahnstangen 34 greifen die Laschen j6 ties I Icbels 37 an. F.in solcher Hebel 37 befindet sich in beiden Getriebekästen 1! und 14. Der Hebel 37 im Hauptgetriebekasteii 11 ist über ein Rastgetriebe Y. bestehend aus der Kurbel 38, der Lasche 39 und den beiden Schwingarmen 40 und 41 und dem Hebel 42, über die Welle 43 verbunden. Die Kurbel 38 wird über die Welle 46 angetrieben und die beiden Kegelräder 44 und 45 sorgen für den Antrieb der Welle 22. Dio Zahnstangen 34 bewegen über die Zahnräder 47 die Hebel 48^ die über die Laschen 49, 50 und 51 mit den Transportarmen 25 und 26 verbunden sind. Di: Transportarme 52 sind zur Parallelführung tl?r Transportbalken vorgesehen. Die beiden Transportarme 25 und 52 können in ihrer Lage zueinander durch die Verstcllschrauben 54 eingestellt werden. Die verstellbaren Laschen 53 verbinden über die Welle 15 die Hebel 37 in den Getriebekasten 11 und 14.
Das Rastgetriebe X für den Transport, bestehend aus der Kurbel 18, dct Lasche 19 und den beiden Schwingarmen 20 und 21, ist durch die Wellen 22 und 46 mit den beiden Kegelrädern 44 und 45 mit dem Rastgetriebe Y für das öffnen bzw. Schließen und das Heben bzw. Senken der Transporlbalken, bestehend aus der Kurbel 38, der Lasche 39 und den beiden. SchwiiT'armen 40 und 41, so miieinandei verbunden, daß während tier Rast des eiinen Getriebes tlas andere in Bewegung ist.
Wenn die Hubbalkeii bei Beginn eines Arbeitsspiel ; in Stellung »0« (F i g. 7) sind., ti. ti. die Hubbalkcn sind gespreizt und befinden sich in Ticfstcllung in i'ibernahmeposition, beginnt für das Rastgetriebe )' tier Bewegungsablauf. Durch die Kurbel 38 werden über die Lasche 39 die beiden Sehwingarmc 40 und 41 aus der gestreckten Lage bewegt und hierdurch der Hebel 42 geschwenkt. Die Schwenkbewegung wirtl über die Wellen 43 auf die IHobel 37 übertrag n. Die beiden Wellen 43 im Hauptgetriebekasten '1 und im Nebengetriebekasten 114 sind dim Ii die Welle 15 und die Laschen 53 miteinander wj blinden. Durch Schwenken der Hebe! 37 weiden die Zahnstangen 34, die über die Läse! 36 miteinander verbunden sind, in Längsrichtung verschoben, und
zwar so lange, bis Hebel 37 und die Laschen 36 gestreckt sind, d. h. eine Gerade bilden (gezeichnete Stellung). Die Zahnstangen 34 drehen über die Zahnräder 47 die Kurbeln 48, wodurch die Transporlbalkcn 16 und 17 über die Laschen 49, 50' und 51 in Richtung auf die Werkstücke in Klcnmistcllung gebracht werden. Durch Wcitcrschwcnkcn des Hebels 37 über die Strecklagc hinaus wird das Anheben der Huhbalken bewirkt. Während diescrAufwärtsbewcgung wird die Klemmung der Hubbalkcn 16 und 17 durch die Luftzylinder 35 unterstützt. Bei der Aufwärtsbewegung schwenkt die Traverse 32, an der die Transportbalkcn 1*5 und 17 über die Transportiirmc 25 und 26 befestigt sind, um die Wellen 33. Wenn die Aufwärtsbewegung abgeschlossen üst, beginnt die Rast des Getriebes Y und die Bewegung des Getriebes X. Die Kurbel 18 zieht über die Lasche 19 die Schwingarmc 20 und 21 aus ihrer gestreckten Lage und leitet über den Winkclhebel 23 die Transportbewegung (F i g. 7) ein. Die Transportarmc 25 auf der Hauptgetriebcscitc, verbunden über die federnden laschen 24, weiden durch den Winkelhebcl 23 bis zur Ablcgestation geschwenkt. Der Transporlhub wird durch die Seilzüge 27 und 28 begrenzt. Die Seilzüge sind deshalb vorgesehen, weil Anschlagplattcn sich als nicht verschleißfest genug erweisen. Die Seile sind so lang bemessen, daß der entstehende Bogen für den Transport der Werkstücke keine Rolle spielt. Der iJbcrhub des Winkclhcbcls 23 wird durch die Federn in den Laschen 24 aufgenommen.
Nach erfolgtem Transporthub folgt die Rast des Getriebes X und das Getriebe Y sorgt durch Beendigung seiner Rast für das Senken und Spreizen der Transportbalkcn in umgekehrter Reihenfolge wie eingangs zum Klemmen und Heben beschrieben. Für den Rücklauf der Transporlbalkcn sorgt dann das Getriebe X nach Beendigung seiner Rast. Der Pressenhub wird in der bekannten Weise durch Kontaktgabc während der Rücklaufbewegung der Transportbalken ausgelöst.
Die Kolben 31 in den Transportarmen 25 und 26 sind mit konstanter Luft beaufschlagt und stützen sich mit ihrer Unterseite in den Zylindern der Transportarmc ab. Die Kolbenkraft ist größer bemessen als die den Kolben entgegenwirkenden Federn 30. Wenn ein Unterwerkzeug ausgebaut werden soll, werden die Transportbalkcn 16 und 17 durch Ablassen der Luft über den Ko'ben 31 durch die Federn 30 über die Kolbenstangen 29 so weit angehoben, daß die Werkzeuge bequem unter dem angehobenen Transportbalken herausgenommen werden können. Durch das anschließende Belüften· der Kolben 21 werden die Transportbalken wieder in ihre Normal-Iagc gebracht.
Die in den Transportarmen befindlichen Federn 30 und Kolben 31 dienen zum leichteren Wechsel der Werkzeuge und zum Ausweichen der Hubbalken bei Auslösung eines unbeabsichtigten Pressenhubs, wenn die Balken geschlossen sind und bereits mit der Abwärtsbewegung begonnen haben. Unbeabsichtigte Prcssenhübc können dann erfolgen, wenn durch Verunreinigung das Bremsventil nicht geschaltet hat und die Presse im oberen Totpunkt nicht angehalten wird, sondern der Prcsscnstiißcl einen weiteren Hub inaclit, oder aber das Kupplungsventil durch Verschmutzung nicht ordnungsgemäß gearbeitet hat und die Bremse /.war einfällt, aber die Kupplung nicht ausgeschaltet wird. In diesem Fall macht die Presse
to ebenfalls einen weiteren Hub, da das Kupplungsmomcnt wesentlich größer als das Bremsmoment der Presse ist und somit die Bremse gegen die Kupplung arbeitet. Außerdem können unbeabsichtigte Prcssenhübc durch Wackelkontakte in der Presse erfolgen.
Wenn, wie vorher beschrieben, ein unbeabsichtigter Prcsscnlnib erfolgt und die Transportbalkcn geschlossen sind und eine Aufwärtsbewegung gemacht haben, so werden die Transportbalkcn 16 und 17 durch den Stößel nach unten gedruckt, wobei die
ao Kolbenstangen 29 aus den Kolben 31 herausgezogen werden und, da Kolben und Kolbenstangen nicht miteinander befestigt sind, zusammen den Transportbalken 16 und 17 der Stößclbewegung nachfolgen. Nach erfolgtem Pressenhub drücken die Federn 30
as die Transporlbalkcn 16 und 17 in ihre Normallagc. Selbstverständlich wird der Antrieb des automatischen Transports in diesem Fall sofort abgeschaltet. Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 9 und IO ist ein hydraulischer Antrieb für die Bewegungen der Transportbalkcn IS und 16 vorgesehen. Die Transportarme 25 und 26 sind an einem Schlitten 55 bei 56 und 57 schwenkbar gelagert. Der .Schlitten 55 ist längs der waagerechten Führungsstangen 58 verschiebbar, wodurch die Transportbalken 15 und 16 den Vor- und Rücklauf ausführen können. Die liilirungsstangen 58 sind an ihren Enden an den vertikalen Säulen 59 geführt, wobei die Höhenverstellung mittels der Kolben- Zylinder-Einheit 60 erfolgt, die bei 61 drehbar gelagert ist. Die Verstellung des Schlittens 55 längs der Führungsstangen 58 wird mittels der Kolbcn-Zylinder-Einheit 62 vorgenommen, die bei 63 schwenkbar gelagert ist. An dem Schlitten 55 ist eine weitere Kolbcn-Zylinder-Einheit 64 bei 65 schwenkbar gelagert. Die Kolbenstange des Zylinders 64 wirkt auf einen Bolzen 66, der in einem Langloch 67 verschiebbar ist. An dem Bolzen 66 greifen die Laschen 68 und 69 an, die mit ihren freien Enden an den Transportarmen 25 und 26 gelenkig angelcnkt sind. Mittels der Kolbcn-Zylinder-Einheit 64 wird eine Spreizbewegung der Transportbalken 15 und 16 vorgenommen, und zwar entweder zum Klemmen des Werkstückes oder zum Freigeben desselben.
Die Bewegungsautomatik für die Transportbalken kann ferner mittels Kurvenscheiben und sonstiger Gestänge betrieben werden. Für die Haltbarkeit und Verschleißfestigkeit ist die erstere Ausführungsform mit Drehgelenken bei den aufgehängten Transportarmen die wirkungsvollste.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Gesenkschmiedepresse mit selbsttätigem Werkstücktransport, z. B. Exzenterpresse, Keilpresse oil. dgl., bei der zum Transport des Werk- S Stückes von einer Gravur zur anderen Gravur Transportbalken und ein selbständiger Antrieb für diese vorgesehen sind, wobei die Transportbalken zwischen sich das Werkstück aufnehmen, eine Längsbewegung, eine Hub- und Senkbewe- i.i gung und eine Querbewegung zu- und voneinander mittels Getriebevorrichtungen ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß hei an sich bekannter Anordnung der selbsttätigen Transportvorrichtung mit selbständigem Antrieb in ihrer Gesamtheit oberhalb der Gesenkwerkzeuge, die die Transporlbalken hängend tragenden Transportarme (25, 26) mit ihren oberen Enden an um Wellen (33) schwenkbaren Traversen (32) kardanartig angebracht und als Kolben-Zy- 2η lindcr-Einheiten ausgebildet sind, bei denen die Transportbalkcn (16, 17) an der Kolbenstange (29) angreifen.
2. Schmiedepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (31) stangenscitig unter der Wirkung einer Federung (30) steht, während die freie Seite des Kolbens (31) pneumatisch mit konstantem Druck beaufschlagt ist. wobei die Kolbenkraft größer als die Fcderkiaft bemessen ':.;, und daß Kolben (31) und Kolbenstange (29) unbefestigt und lösbar verbunden sind.
3. Schmiedepresse nach \nspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Schwenkbewegung der Transportarmc durch Seile (27, 28) begrenzbar ;:ind.
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