DE2058799A1 - Kettengehaeuse fuer Fahrrad od.dgl. - Google Patents
Kettengehaeuse fuer Fahrrad od.dgl.Info
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Description
Dipl.-lng. Conrad Köchfmg - Q
T--a:cntor.walt Av.fr. . ,, nr) p Z U 0 O / 3
Hagen, Reyer Straße 135
Telefon 81t<54 *Αΐιπι.: Villuiüine Johanna Looijeu
van der Woerd
3arn.eveld (ITiederlande) ■
St'aUionsvifer IGC
Köttenkasten für Fahrräder oder dergl.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kettenkasten
für Fahrrader oder dergl. und besteht aus zwei HSlften
mit U-förtnigem Querschnitt.Die Verbindung zwischen diesen
beiden Hälften liegt in oder nahe bei einer durch die
Kurbel- oder Hinterradachse laufenden Ebene und wird durch die ineinander greifenden Kanten begrenzt. Jede Hälfte umgibt
etwa zur Hälfte die Zahnräder am Vorder- und Hinterrad
sowie die dazwischenliegenden Teile der Kette; sie
sind ferner mit Einsparungen für die Kurbelachse, die Hinterachse und Teile der Hintergabel versehen.
Kettenkasten, die aus zwei Hälften bestehen und aus dünnem
Blech hftrg.esteilt sind, sind schon lange bekannt. Bei den
meisten dieser Kettenkasten verbinden sich die Hälften jedoch in einer Ebene, die im wesentlichen die Kette miteinbegreift.
Die Kette ist jedoch in einem solchen Falle schwer zugänglich, und auxh das Montieren und Abnehmen einer Kette
kann zu Schwierigkeiten führen. Außerdem kennen wir Kettenkästen,
bei denen die Verbindungsstellen zwischen den beiden Hälften in einer im wesentlichen durch die Kurbel-
und Hinterachse laufenden Ebene liegt, um die Zugänglichkeit zum Kette nksten zu verbessern. Ein Nachteil bd. M.etallkettenkästen
ist jedoch, daß sie leicht durch Eindellungen
beschädigt werden, die sich nicht oder nur schwer beseitigen lassen, und die oft mit der Kette in Berührung kommen;
auch ist es schwierig, die Verbindung zwischen, den beiden
Hälften so gering zu halten, daß sie leioht getrennt werden können.
Die Erfindung erstellt einen Kettenkasten, der die Nachteile dieser Kästen nicht aufweist. Dieser Kettenkasten
ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hläften aus starrem plastischen Material bestehen und wenigstens eine
Hälfte an dem Teil des ganzen Fastens zwischen den Zahnrädern
und den Kettenteilen mit Verstärkungen versehen ist,
die einen bestimmten Abstand zwischen den Seitenwänden
dor betreffenden Hafte einhalten.
Diese Abstandsvorrichtung kann aus inneren Vorsprüngen der Seitenwände bestehen, die einander unter normalen Bedingungen
berühren; die Wand der betreffenden Kastenhälfte ist, wenn sie abnegommen wird, an diesem eil genügend
biegsam, so daß diese Vorsprünge beim Montieren des Kettenkastens an den Kette vorbeibewegt werden können.
Der Kettenkasten naoh dieser Erfindung wird am besten so konstruiert, daß die beiden Hälften einander nur in der
Nähe der beiden Zahnrader berühren und der Mittelteil wenigstens der unteren Hälfte mit einem starren Verschluß
verschlossen werden kann, der zugleich als Distanzstück und Deckstreifen dient.
Genauer gesagt kann die Verschlußvorrichtung mit wenigstens einem hakenförmigen Ende versehen werden, das den
Teil des Kastens in der Nähe des vorderen Zahnrades mindestens zum Teil versohließt. Der Vorteil der Verwendung
von plastischem Material besteht darin, daß keine dauerhafte Einteilung auftritt, so daß die Kette wirksam geschützt
ist und den Kasten nicht berühren kann. Das verwendete DistanzstUck stellt eine zusätzliche Verstärkung
dar. Wird es als Verschlußteil für eine teilweise offenen Kasten ausgebildet, stellt dieses Stück auch einen Schutz
gegen Verschmutzung dar.
Außerdem können beide Hälften des Kettenkastens in der Nähe der Hinterachse mit einer länglichen Aussparung versehen
werden, um eine Anpassung an verschiedene Gabellängenzzu ermöglichen. Diese Einsparungen können mit einem
dünnwandigen FUllstUok vorsehen werden, das, falle erwüneoht,
woggebroohen werden kann.
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In der Nähe des vorderen Zahnrades wird solch ein Kettenkasten
am besten von einer runden Zentrierscheibe getragen,
die auf der Außenseite des vorderen Zahnrades aufgebracht ist und mit einer peripherischen Nut vorsehen ist,
dio die Kanton von halbkfcisförmigen Öffnungen in der Aussenwand
beider Kettenkastenhälften ergreifen.
Die Zentrierscheibe umfaßt zwei Hälften, die durch in entsprechende
Löcher eingesetzte Fluchtstifte in der richtigen Lage festgehalten werden können. Einesolche Soheibe
kann direkt auf das Zahnrad montiert werden; es ist aber auch möglich, einen Montagering zu verwenden, der auf die
gleiche Seite wie dir Zentrierscheibe oder aber auf der andern Seite des Zahnrades aufgebracht werden kann. Im
ersteron Falle kann der Montagering eine ausreichend große Öffnung für den Durchgang des Pedals aufweisen; im letzteren
Falle kann ein Montagering verwendet werden, der mit einem Querschlitz versehen ist, so daß er auf die Kurbelachse
geschoben werden kann. Insbesondere kann die Zentrier· scheibe und /oder der Montagering mit Zapfen oder Haken
versehen werden, die in die Speichen des Zahnrades eingreifen, können.
Auf diese Weise erhält man eine eindeutige Stütze des Kettenkastens, die von der Form der Hintergabel unabhängig
ist , die ja so ser hr variieren kann, daß eine genormte Montage der Kettenkasten unmöglich wird.
Außerden kann die Innenwand jeder Kettenkastenhälfte mit
einer halbkreisförmigen Öffnung mit einem dickeren Rand versehen werden, die sich dem Lager der Kurbelachse anpaßt,
um die Stütze des Kettenkastens in ier Nähe des vorderen Zahnrades zu verbessern. Ee ist auch möglich, die
Hinterwand jeder Hälfte mit einer integrierenden Verbindungsvorrichtung zu versehen, in denen Halterungen für
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die Montage des Kastens auf die Hintergabel angebracht
werden können.
Schließlich kann für die Montage des Kettonkastens in der
Nähe des hinteren Zahnrades eine T-förmige Montageklomuio
verwendet werden, deren querlaufender eil sich an den
Enden aufgabelt; die aus beiden Hälften ausgesparten Kanten der Hinterachse passen in diese Enden, und der Arm \'-^
der Klemme ist mit einer Öffnung versehen, die auf der Hinterachse befestigt werden kann.
Abb. 1 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht einer bevorzugten Verkörperung eines Kettenkastens nach
dor Erfindung;
Abb. 2 eine isometrische Ansicht in größerem Maßstab einer Montageklemme für die Hinterseite eines solchen
Kettenkastens;
Abb. 3 einen Querschnitt, zum Teil in Vorderansicht, eines solchen Kettenkastens an der Hurbeiachse, die deutlich die Stutze durch eine Zentrierscheibe zeigt;
Abb. 4 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht einer
Verkörperung der Zentrierscheibe nach Abb. 3;
Abb. 5 zwei Teilquerschnitte einer Verbindungsvorrichtung
zwischen den Kanten der Kettenkastenhälften; und
Der in Abb. 1 gezeigte Kettenkasten besteht aus zwei Hälften 1 und 2 aus starrem plastischen ^aterial, die Jo eine
Hälfte eines Zahnrades und den Zwischenteil der Kette umschließen. Die Hälften weisen eine im wesentlichen U-förraigen Querschnitt auf. An den Enden 3 und 4 passen beide
Hälften aufeinander. Zu diesen Zweok kann man den Enden ein passendes Profil gebon.
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Beide Hälften werden an ihren Enden duroh weiter unten
beschriebene Montageteile zusammengehalten.
Nahe dem vorderen Ende 3 is' in der Außenwand jeder Hälfte
eine halbkreisförmige Öffnung 5 und in der Innenwand
eine halbkreisförmige Öffnung 6 vorgesehen; der Durchmesser der Öffnung 5 ist größer als der der Öffnung 6. Jenseits
der Öffnungen 5 und 6 haben beide Hälften die Kantet] 7 die auf dieselbe W ise wie die Enden 3 und 4 aufeinander
passen. Auf diese Kanten 7 folgt in beiden Wänden jeder Hälfte ein eingebuchteter Teil 8, dessen Kanten nach
dem Zusammenbau eine Öffnung zum Durchgang der Hintergabel
bilden. Zwisole η dem hinteren Ende 4 und dem eingebuchteten
Teil rt sind in beiden fanden beider Hälften weniger
eingebuchtete Kanten 9 vorgesehen, die nach dem Zusammenbau
des Kettenkastens einen länglichen Schlitz bilden, in
den die Hinterachse und ihre Befestigungsrautter passen.
Die Län/',e der Kanten 9 wird so gewählt, daß der Kettenkasten
für Hintergabeln verschiedener Länge geeignet ist. Natürlich ist es auch möglich, diesen Kasten einer einzigen
Länge anzupassen; in diesem Falle können die Kanten 9 beträchtlich
verkürzt werden.
In Abb. 1 wird auch ein Verschöußstreifen 10 gezeigt, der
in die Kanten 8 der unteren Kettenkastenhalfte 2 eingreift.
Diesem Streifen und/o.der den Kanten 8 kann man ein passendes
Profil geben, um einen genauen Sitz zu erzielen. Außerdem kann der Streifen 10 auf irgendeine passende Weise mit
der Kastenhiilfte 2 verbunden werden, z. B. durch Kl enimfedurn,
Schrauben, Leim oder dergl. Das Ende 11 dieses Streifens wird schräg nach oben festgehakt und verbindet den
Übergang zwischen den Kanten 7 und 8. Das andere Ende 12 ist bei der gezeigten Verkörperung gerade und in etwas Abstand
in eürien Teil 9 des Kettenkastens eingebaut. Dieses Lnde kann, wenn nötig, verkürzt werden. Es ist auch möglich,
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dieses Ende 12 wie das Ende Il abzuschrägen. Auf diese
Weise ist die untoro Ketteniastenhälfte 2 geschlossen,
und der Kettentoil in dieser Hälfte gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt. Außerdem stellt dieser Streifen
eine sehr beachtliche Verstärkung der Kettenhälfte 2 dar. Natürlich kann auch für die obere Kastenhälfte 1 ein
ähnlicher Streifen vorgesehen werden, so daß dann auch der obere Teil der Kette völlig umschlossen iat und das
Ganze noch steifer gestaltet wird. Übrigens ist auch bei Verwendung nur eines Deckstreifens 10 die obere Hälfte 1
durch korrektes Aufpassen auf die untere Hälfte 2 genügend verstärkt.
Durch die so erzielte Versteifung der betreffenden Kettenkastenhälf
te, die dadurch in einen kanalf örmigen Träger
verwandelt wird, kann bei relativ nur geringen Vanddicken des plastischen matorials eine sehr beträchtliche Steife
erzielt werden. Kin solcher Kettenkast en bietet deswegen einen guten Widerstand gegen auf ihn einwirkende Kräfte,
insbesondere in Fahrradschuppen. Außerdem ist das verwendete plastische Material so elastisch, daß keine dauernden
Eindellungon zurückbleiben, im Gegensatz zu den üblichen
Kettenkasten aus Metall, so daß also auch in diesem Fall einer beträchtlichen Verformung der Wand der Kettenkasten
wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt.
Die Kanten 9, die für die Aufnahme der Hinterachse gedacht sind, künnen, falls erwünscht, mit iiner füllenden Trennwand
versehen werden, deren Wanddicke geringer ist als die
übrigen \v**ndteile; sie haben begrenzende Kanten , die mit
den Kanten 4 fluchten. Da eventuall Teile dieser Trennwand
angebrochen weiden, schließen die verbleibenden Teile die Öffnung zwischen den Kantenteilen 9.
Abb. 2 zeigt eine Montageklemme für das hintere Ende des
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Kettenkastens, Die eingebuchteten Enden 9 eines inneren oder
äuüeren Wand beider Kettenkastenhälften sind in gestrichelten
Linien angegeben. Diese Klemme ist hauptsächlich T-förmig.,
Fuß 13 ist mit einer auf die Hinterachse passenden Öffnung
11 versehen. Steg.15 hat zwii aufgegabelte Enden IG,
in die beidenKanten 9 passen. In der gezeigten Verkörperung besteht diese Klemme aus zwei zusammengeschweißten T-förtai-
'sen Streifen ait etwas versetzten Enden 16. Eine solche
Klemme kann natürlich auch anders geformt werden, und z. B. mit iiner Öffnung 14 in Form eines offenen Schlitzes Versehen
weöden. Wenn Schenkel 13 mit einer Öffnung 14 auf die
Hinterachse gesetzt wird, und darauf befestigt wird, wird^ ^
die seitliche Stellung der Kanten 8 und 9 des Kastens eindeutig festgelegt» aber diese Hälften können noch in der
Längsrichtung gleiten, so daß eine derartige Stütze von der Stellung der Hinterachse gegenüber dem Kettenkasten, d. h.
der Gabellänge, unabhängig ist.
Die Abb. 3 und 4 zeigen, wie das andere Ende des Kettenkastens ,retragen wird* Die Kante der Öffnung 9 ist verdickt,
so daß sie fest auf der Außenfläche des Htcbeirachsenlagers
17 aufliegt, wodurch die Stellung des Kettenkasten in der
Längsrichtung eindeutig festgelegt wird. DIe7seitliche Stellugn
des Kastens wird jedoch durch die Tatsache kompliziert, daß die Gabelteile, die sich mit dem Kurbelachsen—
lafp r verbinden, nicht genormt sind, so daß für einen Kettenkasten,
dor für alle Arten von Fahrrädern geeignet sein soll, andere Stutzvorrichtungen verwendet werden müssen.
Nach der Erfindung wird eine Zentrierscheibe 18 verwendet,
die, wie sich aus Abb. 4 deutlich ergibt, aus zwei Hälften besteht. Diese Hälfte sind an Zahnrad 20 um Nabe 19 der Kurbel
21, die alt Zahnrad 20 vorbunden ist, befestigt, wie weiter unten noch beschrieben werden soll. Diese Sohoibe
umfaßteIne Flansch 22 und eine Manschette 23« Diese Man-
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eohette ist mit einor auf dem Umfang heruoilaufenden Nut
24 versehen, in die die Kanten 5 der äußeren Wand beider Kastenhälften 1 und 2 passen. Die sich zusammen mit Zahnrad
20 drehende Scheibe 18 ist aus einem geeigneten plastischen Material hor^eetollt, das mit dom Material der beiden Kastenhiilften i und 2 möglichst wenig Reibung erzeugt*
Auf diese Art und Weise ist die Stellung der «iufloron Wand
in der axialen wie radialen Richtung der Burbelachse unzweideutig festgelegt und damit auch in der Längsrichtung
dee Kettenkastens; die'verdickte Kante 6 bewirkt eine zusätzliche Stütze quer zur Burbelachse.
In der gezeigten Verkörperung sind beide Hälften der Scheibe 18 mit einem in Loch 26 der anderen Hälfte passenden
Fluchtstift 25 versehen, wodurch sichergestellt wird, daß beide Hälften genau zu einem Kreis zusammengefügt werden.
Wie gezeigt» ist Scheibe 18 mittels eines Montagerings 27
an Zahnrad 20 angebracht, der Flansch 22 der Scheibe 18 ergreift. Hing 27 besitzt zu diesem Zweck Löcher, in die
Schrauben 28 hineingesteckt werden; Die Schraubenkopfe,
falls erforderlich mit Zwisce henringen versehen, könnon auf Teilen des Speichonmustere von Zahnrad 20 ruhen. Da
die Kurbelnabe exzentrisch ist, kann sie nicht zum Zentrieren der Zentrierecheibe 18 verwendet werden, Zum Befestigen
dieser Scheibe wird eine auf dem Montagering 27 sitzende
Schablone verwendet, die mit einem in die Achsbohrung der Kurbel passenden Loitstift versehen werden kann.
Ee ist natürlich audi möglich, die scheibe 18 direkt auf
dem Zahnrad 20 zu befestigen oder einen auf der entgegengesetzten Seite des Zahnrades angebrachten Monaigering
mit einem passenden Durchlaß zu vorwenden, damit sie an der
[Unterseite an der Kurbelachse vorbeireiten kann. Es ist
auch möglich, die Suheibe oder einen Montagoring zu diesen
Zweok mit Uaken oder Zapfen eu versehen, die in die Speichen de· Zahnrades eingreifen können. Da die Speiohen-
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muster des Zanhrades nicht genormt sind, wird eine Schraubenbefstigung
bevorzugt. Wie gezeigt, kann die Grenze 29 der zentralen Öffnung der Scheibe abgeschrägt sein, um
Plata für dem Kurbelbolzon zu lassen*
In Abb. 5 werden zwei Verkörperungen von Sicherungsvorrichtungen für die beiden Kettenkastenhälften gezeigt. Dazu
kann ein Stift 30 mit einem Kopf 31 und einem Querteil 32
am entgegengesetzten Teil verwendet werden, wobei beide
Kantenteilo der Hälften i und 2 mit einem Schlitz 33 versehen
werden, ducch den das Querteil 32 gestockt werden kann.
Die Länge dieses Stiftes wird am besten so gewählt, daß der Quorteil 32 mit etwas Reibung gegen den hinteren Teil
des betriffenden Kettenkastens drückt, wodurch der Stift
nach einer Drehung in seine feste Lage gebracht wird. Die andere gezeigte Verkörperung umfaßt eine Feder 34 mit einem
Haken an einem Ende 35; Diese Feder ist mit einem Niet 36 an einer Hälfte befestigt, das hakenförmige Ende 35
reicht in eine AUSSPARUNG ») DER ANDEREN ilölfte. Dor bo-
37 treffende Kantenteil legt dieser Aussparung gegenüber, die mit einer durchgehenden Bohrung versehen ist, so daß
die Feder 34 mit einem Stift oder dergl. weggedrückt werden kann, um die beiden Kastenhälften zu lösen.
Es ist auch möglich, nach der Erfindung einen Kettenkasten
mit geschlossenen Seitenwänden zu erstellen. Abb. 6 zeigt den Querschnitt eines Mittelteils eines solchen Kettenkastens.
Um den Seitenwänden genligond Seife zu verleihen,
sind die Wände wenigstens einer Kastenhälfte mit Vorsprüngen
versehen 39, die unter normalen Bedingungen einander berühren. Bei der Wontage müssen die Seitenwande
des Kettenkastens nach außen gebogen werden, und zwar so
weit, daß-diese VorsprUngo an der Kette vorbeigleiten
können. Solche Voasprünge können auch an dem Kettenkasten
der Abu* 1 angebracht werden, z. 13. nafee an den Kantenteilen
7 oder 9 oder in den Kantenteilen 9, wo kein
iO99?q/irw.a
Deckstreifen 10 sich befindet, allerdings unter der Bedingung,
daü diese Vorspriin&e die Zahnräder oder die Kette freilassen, ßei einem völlig geschlossenen Kettenkasten
muß die Innenwand mit einer Öffnung oder Vertiefung versehen
v/erden, in die die Uintergabel hineinpaßt,
ICs ist klar, daß innerhalb des Rahmens dieser Erfindung
viele Abänderungen möglich sind. Insbesondere, wenn der
Kettenkasten für eine bestimmte Fahrradtype verwendet werden soll, können die Abmessungen diesem Typ angepaßt werden.
Es ist dann auch möglich, die Innenwand der Hälften 1 und 2 mit Vorrichtungen zu vorsehen, die die Montage auf \
P einem an der Uintorgabel befestigten Arm gestatten. Da
die Hälften 1 und 2 aus Plastik bestehen, lassen sich darauf leicht Vorspriinge mit Löchern, Schcalbenschwänzfin oder dergleichen
gießen. Es ist natürlich auch möglich, die Innenwände beider Hälften rait integralen Vorspriingen zu versehen,
mit denen Anpassungavorrichtungen verbunden werden können,
die dann daiau dienen, alle Arten von Montageannen
zu montieren. Auch im letzteren Falle verwendet man am besten die Zentrierscheibe 18, da sio die Lage der Außonwand
des Kettenkastens transversal zuui Zahnrad festlegt,
so daß unter allen Umständen eine Berührung zwischen Zahnrad
und Kettenkasten verhindert wird.
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Claims (1)
1. Ein Kettenkasten, bestehend aus zwei Hälften mit U-füruiigem Querschnitt, deren Verbindung in oder nahe einer
Ebene liegt, Äie iluroh die Kurbel- und Uintorachso läuft
und von ineinandergreifenden Kanten begrenzt wird» Jede dieser Hallten kann etwa die Hälfte der vorderen und hinteren Zahnräder und dazwischenliegende Teile der Kette umgeben. Sio sind mit fiussparungon für die Kurbelachse, die
Hinterachse und Teile der Hintergubel vorsehen. Er ist dadurch g ekenn zeichne t, daß die Hälften aus
sturrem jilastisohem UaAeilal bestehen und daß wenigstens
eine der Hälften in dem zwischen den Zahnrädern und den
Hälften liegenden Teil des vollständigen Kastens mit verstärkender Vorrichtung versehen ist, die einen bestimmten
Abstand zwischen den Seitenwänden der betreffenden Kastenhulfte festlegt.
2. Kettenkasten nach Anspruch 1, dadurch g e k ο η η ζ e ic fanet, dali die Abstandsvorrichtun&en aus inneren Vorsprtingen
der Seitenwände gebildet werden, die unter normalen Bedin»
gunmen einander berühren, und daß die Wand der Kastenhälfte
an dieseorütelle genügend biegsam ist, damit diese Voreprünge bei der kontage der KastenhäZfte an der Kette vorbeibewegt werden können«
b
3. Ein Kettenkasten naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- -zeichnet, daß die Hälften nur in der Nähe der Zahnräder ineinander greifen und daß der Mittelteil wenigstens der unteren Hälfte naoh der Montage aittele eines starren Versohl uüatücke, das als Abstandsstück und Deckstreifen dient,
verschlossen werden kann.
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4. LIn Kettenkasten naoh Anspruch 3, dadurch gekonnzeichnet,
daß das Verschlußstück mit wenigstens einem mit einem Haken
ausgerüsteten Ende versehen ist, der den Teil des Kastens in der Nahe dos vorderen Zahnrades wenigstes zum Toil vcrschlieüt.
5. Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Hälften eino Iringliche Aussparung
zur Aufnahme der Hinterachse vorhanden ist.
6. Ein Kettenkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzoichnpt,
daß in jeder Hinterachsenaussparung cine zusatzliche dünnwandige Trennwand vorhnnden ist, die weggeUrochen werden
kann.
7. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch eine an der Außenseite des Zahnrades der Kurbelachse zu befestigende ringföraii^e Zentrierscheibe,
die mit einer um den Umfang herumlaufenden Nut versehen
ist, in die die Kanten der halbkreisförmigen Öffnungen
in der Außenwand beider Kettenkastenwände passen.
8. Ein Kettenkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zontrierscheibe aus zwei Uiilften besteht.
9. Ein Kettenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekonnzeichnet,
daß beide Hälften durch in entsprechende Löcher passende Fluchtötifte in der richtigen Laye festüehalten
werden.
0O. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheibe direkt auf
das Zahnrad montiert werden kann.
1 Q 9 8 7 9 / 1 (
r* - ■ ■■ .■ ■ ·: '■■■ ■ ■ *■ ■
- 13 -
11. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
gekennzeichnet durch einen auf das Zahnrad befestigten Klemmring, der die Kante der Zentrierscheibe bedeckt.
12. Kin Kettenkasten naoli Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daü die zentrale Öffnung des Klcmmrings genügend groß
für den Durchgang des Pedals ist.
13. Üin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
gekennzeichnet durch einen Kinfcagining, der auf der Rückseite
des Zahnrades Montiert wird und einen Querdurchlaß aufweist; dor UIn^ kann mittels Schrauben mit der Zentrierscheibe
verbunden werden.
14. luin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheibe und/oder der Montaneriiiü mit Zapfen oder Haken versehen sind, die
in die bpeichcn des Zahnrades eingreifen können.
15. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand beider Kettenkastenhalften
«lit einer halbkreisförmigen Öffnung mit einora
dickoren Rand verschen ist, die auf dajs La^;er dpr Kurbelachse
aufgesetzt werden kann»
16. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 V)Is 15,
dadurch .^kennzeichnet, daß die Innenwand jeder Kettenkasttinhalfte
mit integralen Vorbindun^svorriohtun/'pn verseben
sind, in denen Arme für die Montage des Kastens auf das La^er der Kurbelachse angebracht werden können.
17. iLin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 3 bis 16,
iiekcruizeichnct durch eine T-fbrraige Montageklpmme, mit einem
an beiden Enden -aufgespaltenen Querteil, in das ilio Kanten
der Aus»sparun;;,en für die Hinterachse hineinpassen; der FuU
dor Klemme ist mit einer Öffnung versahen, die auf die Hin-
&&«ichoben werden kann.
1 0 S 8 ? 9 ■ / 1D U 9
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