[go: up one dir, main page]

DE2058799A1 - Kettengehaeuse fuer Fahrrad od.dgl. - Google Patents

Kettengehaeuse fuer Fahrrad od.dgl.

Info

Publication number
DE2058799A1
DE2058799A1 DE19702058799 DE2058799A DE2058799A1 DE 2058799 A1 DE2058799 A1 DE 2058799A1 DE 19702058799 DE19702058799 DE 19702058799 DE 2058799 A DE2058799 A DE 2058799A DE 2058799 A1 DE2058799 A1 DE 2058799A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain case
halves
chain
case according
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702058799
Other languages
English (en)
Other versions
DE2058799B2 (de
DE2058799C3 (de
Inventor
Geb Van Der Woerd Will Looijen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2058799A1 publication Critical patent/DE2058799A1/de
Publication of DE2058799B2 publication Critical patent/DE2058799B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2058799C3 publication Critical patent/DE2058799C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J13/00Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive
    • B62J13/04Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive completely enclosing the chain drive or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

Dipl.-lng. Conrad Köchfmg - Q
T--a:cntor.walt Av.fr. . ,, nr) p Z U 0 O / 3
Hagen, Reyer Straße 135
Telefon 81t<54 *Αΐιπι.: Villuiüine Johanna Looijeu
van der Woerd 3arn.eveld (ITiederlande) ■ St'aUionsvifer IGC
Köttenkasten für Fahrräder oder dergl.
Bsasxss sss ssssaasssssaisBsasB >ssass s
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kettenkasten für Fahrrader oder dergl. und besteht aus zwei HSlften mit U-förtnigem Querschnitt.Die Verbindung zwischen diesen beiden Hälften liegt in oder nahe bei einer durch die Kurbel- oder Hinterradachse laufenden Ebene und wird durch die ineinander greifenden Kanten begrenzt. Jede Hälfte umgibt etwa zur Hälfte die Zahnräder am Vorder- und Hinterrad sowie die dazwischenliegenden Teile der Kette; sie sind ferner mit Einsparungen für die Kurbelachse, die Hinterachse und Teile der Hintergabel versehen.
Kettenkasten, die aus zwei Hälften bestehen und aus dünnem Blech hftrg.esteilt sind, sind schon lange bekannt. Bei den meisten dieser Kettenkasten verbinden sich die Hälften jedoch in einer Ebene, die im wesentlichen die Kette miteinbegreift. Die Kette ist jedoch in einem solchen Falle schwer zugänglich, und auxh das Montieren und Abnehmen einer Kette kann zu Schwierigkeiten führen. Außerdem kennen wir Kettenkästen, bei denen die Verbindungsstellen zwischen den beiden Hälften in einer im wesentlichen durch die Kurbel- und Hinterachse laufenden Ebene liegt, um die Zugänglichkeit zum Kette nksten zu verbessern. Ein Nachteil bd. M.etallkettenkästen ist jedoch, daß sie leicht durch Eindellungen beschädigt werden, die sich nicht oder nur schwer beseitigen lassen, und die oft mit der Kette in Berührung kommen; auch ist es schwierig, die Verbindung zwischen, den beiden Hälften so gering zu halten, daß sie leioht getrennt werden können.
Die Erfindung erstellt einen Kettenkasten, der die Nachteile dieser Kästen nicht aufweist. Dieser Kettenkasten ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hläften aus starrem plastischen Material bestehen und wenigstens eine Hälfte an dem Teil des ganzen Fastens zwischen den Zahnrädern und den Kettenteilen mit Verstärkungen versehen ist,
die einen bestimmten Abstand zwischen den Seitenwänden dor betreffenden Hafte einhalten.
Diese Abstandsvorrichtung kann aus inneren Vorsprüngen der Seitenwände bestehen, die einander unter normalen Bedingungen berühren; die Wand der betreffenden Kastenhälfte ist, wenn sie abnegommen wird, an diesem eil genügend biegsam, so daß diese Vorsprünge beim Montieren des Kettenkastens an den Kette vorbeibewegt werden können.
Der Kettenkasten naoh dieser Erfindung wird am besten so konstruiert, daß die beiden Hälften einander nur in der Nähe der beiden Zahnrader berühren und der Mittelteil wenigstens der unteren Hälfte mit einem starren Verschluß verschlossen werden kann, der zugleich als Distanzstück und Deckstreifen dient.
Genauer gesagt kann die Verschlußvorrichtung mit wenigstens einem hakenförmigen Ende versehen werden, das den Teil des Kastens in der Nähe des vorderen Zahnrades mindestens zum Teil versohließt. Der Vorteil der Verwendung von plastischem Material besteht darin, daß keine dauerhafte Einteilung auftritt, so daß die Kette wirksam geschützt ist und den Kasten nicht berühren kann. Das verwendete DistanzstUck stellt eine zusätzliche Verstärkung dar. Wird es als Verschlußteil für eine teilweise offenen Kasten ausgebildet, stellt dieses Stück auch einen Schutz gegen Verschmutzung dar.
Außerdem können beide Hälften des Kettenkastens in der Nähe der Hinterachse mit einer länglichen Aussparung versehen werden, um eine Anpassung an verschiedene Gabellängenzzu ermöglichen. Diese Einsparungen können mit einem dünnwandigen FUllstUok vorsehen werden, das, falle erwüneoht, woggebroohen werden kann.
1Ο9829Λ1(Η9
In der Nähe des vorderen Zahnrades wird solch ein Kettenkasten am besten von einer runden Zentrierscheibe getragen, die auf der Außenseite des vorderen Zahnrades aufgebracht ist und mit einer peripherischen Nut vorsehen ist, dio die Kanton von halbkfcisförmigen Öffnungen in der Aussenwand beider Kettenkastenhälften ergreifen.
Die Zentrierscheibe umfaßt zwei Hälften, die durch in entsprechende Löcher eingesetzte Fluchtstifte in der richtigen Lage festgehalten werden können. Einesolche Soheibe kann direkt auf das Zahnrad montiert werden; es ist aber auch möglich, einen Montagering zu verwenden, der auf die gleiche Seite wie dir Zentrierscheibe oder aber auf der andern Seite des Zahnrades aufgebracht werden kann. Im ersteron Falle kann der Montagering eine ausreichend große Öffnung für den Durchgang des Pedals aufweisen; im letzteren Falle kann ein Montagering verwendet werden, der mit einem Querschlitz versehen ist, so daß er auf die Kurbelachse geschoben werden kann. Insbesondere kann die Zentrier· scheibe und /oder der Montagering mit Zapfen oder Haken versehen werden, die in die Speichen des Zahnrades eingreifen, können.
Auf diese Weise erhält man eine eindeutige Stütze des Kettenkastens, die von der Form der Hintergabel unabhängig ist , die ja so ser hr variieren kann, daß eine genormte Montage der Kettenkasten unmöglich wird.
Außerden kann die Innenwand jeder Kettenkastenhälfte mit einer halbkreisförmigen Öffnung mit einem dickeren Rand versehen werden, die sich dem Lager der Kurbelachse anpaßt, um die Stütze des Kettenkastens in ier Nähe des vorderen Zahnrades zu verbessern. Ee ist auch möglich, die Hinterwand jeder Hälfte mit einer integrierenden Verbindungsvorrichtung zu versehen, in denen Halterungen für
1G982S/KK9
die Montage des Kastens auf die Hintergabel angebracht werden können.
Schließlich kann für die Montage des Kettonkastens in der Nähe des hinteren Zahnrades eine T-förmige Montageklomuio verwendet werden, deren querlaufender eil sich an den Enden aufgabelt; die aus beiden Hälften ausgesparten Kanten der Hinterachse passen in diese Enden, und der Arm \'-^ der Klemme ist mit einer Öffnung versehen, die auf der Hinterachse befestigt werden kann.
Nachstehend wird die E findung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt. Diese zeigen in
Abb. 1 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht einer bevorzugten Verkörperung eines Kettenkastens nach dor Erfindung;
Abb. 2 eine isometrische Ansicht in größerem Maßstab einer Montageklemme für die Hinterseite eines solchen Kettenkastens;
Abb. 3 einen Querschnitt, zum Teil in Vorderansicht, eines solchen Kettenkastens an der Hurbeiachse, die deutlich die Stutze durch eine Zentrierscheibe zeigt;
Abb. 4 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht einer Verkörperung der Zentrierscheibe nach Abb. 3;
Abb. 5 zwei Teilquerschnitte einer Verbindungsvorrichtung zwischen den Kanten der Kettenkastenhälften; und
Abb. 6 einen Querschnitt des Mittelteils einer anderen Verkörperung des Kettenkastens naoh der Erfindung.
Der in Abb. 1 gezeigte Kettenkasten besteht aus zwei Hälften 1 und 2 aus starrem plastischen ^aterial, die Jo eine Hälfte eines Zahnrades und den Zwischenteil der Kette umschließen. Die Hälften weisen eine im wesentlichen U-förraigen Querschnitt auf. An den Enden 3 und 4 passen beide Hälften aufeinander. Zu diesen Zweok kann man den Enden ein passendes Profil gebon.
109829/1049
Beide Hälften werden an ihren Enden duroh weiter unten beschriebene Montageteile zusammengehalten.
Nahe dem vorderen Ende 3 is' in der Außenwand jeder Hälfte eine halbkreisförmige Öffnung 5 und in der Innenwand eine halbkreisförmige Öffnung 6 vorgesehen; der Durchmesser der Öffnung 5 ist größer als der der Öffnung 6. Jenseits der Öffnungen 5 und 6 haben beide Hälften die Kantet] 7 die auf dieselbe W ise wie die Enden 3 und 4 aufeinander passen. Auf diese Kanten 7 folgt in beiden Wänden jeder Hälfte ein eingebuchteter Teil 8, dessen Kanten nach dem Zusammenbau eine Öffnung zum Durchgang der Hintergabel bilden. Zwisole η dem hinteren Ende 4 und dem eingebuchteten Teil rt sind in beiden fanden beider Hälften weniger eingebuchtete Kanten 9 vorgesehen, die nach dem Zusammenbau des Kettenkastens einen länglichen Schlitz bilden, in den die Hinterachse und ihre Befestigungsrautter passen. Die Län/',e der Kanten 9 wird so gewählt, daß der Kettenkasten für Hintergabeln verschiedener Länge geeignet ist. Natürlich ist es auch möglich, diesen Kasten einer einzigen Länge anzupassen; in diesem Falle können die Kanten 9 beträchtlich verkürzt werden.
In Abb. 1 wird auch ein Verschöußstreifen 10 gezeigt, der in die Kanten 8 der unteren Kettenkastenhalfte 2 eingreift. Diesem Streifen und/o.der den Kanten 8 kann man ein passendes Profil geben, um einen genauen Sitz zu erzielen. Außerdem kann der Streifen 10 auf irgendeine passende Weise mit der Kastenhiilfte 2 verbunden werden, z. B. durch Kl enimfedurn, Schrauben, Leim oder dergl. Das Ende 11 dieses Streifens wird schräg nach oben festgehakt und verbindet den Übergang zwischen den Kanten 7 und 8. Das andere Ende 12 ist bei der gezeigten Verkörperung gerade und in etwas Abstand in eürien Teil 9 des Kettenkastens eingebaut. Dieses Lnde kann, wenn nötig, verkürzt werden. Es ist auch möglich,
109829/1049
dieses Ende 12 wie das Ende Il abzuschrägen. Auf diese Weise ist die untoro Ketteniastenhälfte 2 geschlossen, und der Kettentoil in dieser Hälfte gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt. Außerdem stellt dieser Streifen eine sehr beachtliche Verstärkung der Kettenhälfte 2 dar. Natürlich kann auch für die obere Kastenhälfte 1 ein ähnlicher Streifen vorgesehen werden, so daß dann auch der obere Teil der Kette völlig umschlossen iat und das Ganze noch steifer gestaltet wird. Übrigens ist auch bei Verwendung nur eines Deckstreifens 10 die obere Hälfte 1 durch korrektes Aufpassen auf die untere Hälfte 2 genügend verstärkt.
Durch die so erzielte Versteifung der betreffenden Kettenkastenhälf te, die dadurch in einen kanalf örmigen Träger verwandelt wird, kann bei relativ nur geringen Vanddicken des plastischen matorials eine sehr beträchtliche Steife erzielt werden. Kin solcher Kettenkast en bietet deswegen einen guten Widerstand gegen auf ihn einwirkende Kräfte, insbesondere in Fahrradschuppen. Außerdem ist das verwendete plastische Material so elastisch, daß keine dauernden Eindellungon zurückbleiben, im Gegensatz zu den üblichen Kettenkasten aus Metall, so daß also auch in diesem Fall einer beträchtlichen Verformung der Wand der Kettenkasten wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt.
Die Kanten 9, die für die Aufnahme der Hinterachse gedacht sind, künnen, falls erwünscht, mit iiner füllenden Trennwand versehen werden, deren Wanddicke geringer ist als die übrigen \v**ndteile; sie haben begrenzende Kanten , die mit den Kanten 4 fluchten. Da eventuall Teile dieser Trennwand angebrochen weiden, schließen die verbleibenden Teile die Öffnung zwischen den Kantenteilen 9.
Abb. 2 zeigt eine Montageklemme für das hintere Ende des
109829/1049
Kettenkastens, Die eingebuchteten Enden 9 eines inneren oder äuüeren Wand beider Kettenkastenhälften sind in gestrichelten Linien angegeben. Diese Klemme ist hauptsächlich T-förmig., Fuß 13 ist mit einer auf die Hinterachse passenden Öffnung 11 versehen. Steg.15 hat zwii aufgegabelte Enden IG, in die beidenKanten 9 passen. In der gezeigten Verkörperung besteht diese Klemme aus zwei zusammengeschweißten T-förtai- 'sen Streifen ait etwas versetzten Enden 16. Eine solche Klemme kann natürlich auch anders geformt werden, und z. B. mit iiner Öffnung 14 in Form eines offenen Schlitzes Versehen weöden. Wenn Schenkel 13 mit einer Öffnung 14 auf die Hinterachse gesetzt wird, und darauf befestigt wird, wird^ ^ die seitliche Stellung der Kanten 8 und 9 des Kastens eindeutig festgelegt» aber diese Hälften können noch in der Längsrichtung gleiten, so daß eine derartige Stütze von der Stellung der Hinterachse gegenüber dem Kettenkasten, d. h. der Gabellänge, unabhängig ist.
Die Abb. 3 und 4 zeigen, wie das andere Ende des Kettenkastens ,retragen wird* Die Kante der Öffnung 9 ist verdickt, so daß sie fest auf der Außenfläche des Htcbeirachsenlagers 17 aufliegt, wodurch die Stellung des Kettenkasten in der Längsrichtung eindeutig festgelegt wird. DIe7seitliche Stellugn des Kastens wird jedoch durch die Tatsache kompliziert, daß die Gabelteile, die sich mit dem Kurbelachsen— lafp r verbinden, nicht genormt sind, so daß für einen Kettenkasten, dor für alle Arten von Fahrrädern geeignet sein soll, andere Stutzvorrichtungen verwendet werden müssen.
Nach der Erfindung wird eine Zentrierscheibe 18 verwendet, die, wie sich aus Abb. 4 deutlich ergibt, aus zwei Hälften besteht. Diese Hälfte sind an Zahnrad 20 um Nabe 19 der Kurbel 21, die alt Zahnrad 20 vorbunden ist, befestigt, wie weiter unten noch beschrieben werden soll. Diese Sohoibe umfaßteIne Flansch 22 und eine Manschette 23« Diese Man-
109829/1049
eohette ist mit einor auf dem Umfang heruoilaufenden Nut 24 versehen, in die die Kanten 5 der äußeren Wand beider Kastenhälften 1 und 2 passen. Die sich zusammen mit Zahnrad 20 drehende Scheibe 18 ist aus einem geeigneten plastischen Material hor^eetollt, das mit dom Material der beiden Kastenhiilften i und 2 möglichst wenig Reibung erzeugt* Auf diese Art und Weise ist die Stellung der «iufloron Wand in der axialen wie radialen Richtung der Burbelachse unzweideutig festgelegt und damit auch in der Längsrichtung dee Kettenkastens; die'verdickte Kante 6 bewirkt eine zusätzliche Stütze quer zur Burbelachse.
In der gezeigten Verkörperung sind beide Hälften der Scheibe 18 mit einem in Loch 26 der anderen Hälfte passenden Fluchtstift 25 versehen, wodurch sichergestellt wird, daß beide Hälften genau zu einem Kreis zusammengefügt werden. Wie gezeigt» ist Scheibe 18 mittels eines Montagerings 27 an Zahnrad 20 angebracht, der Flansch 22 der Scheibe 18 ergreift. Hing 27 besitzt zu diesem Zweck Löcher, in die Schrauben 28 hineingesteckt werden; Die Schraubenkopfe, falls erforderlich mit Zwisce henringen versehen, könnon auf Teilen des Speichonmustere von Zahnrad 20 ruhen. Da die Kurbelnabe exzentrisch ist, kann sie nicht zum Zentrieren der Zentrierecheibe 18 verwendet werden, Zum Befestigen dieser Scheibe wird eine auf dem Montagering 27 sitzende Schablone verwendet, die mit einem in die Achsbohrung der Kurbel passenden Loitstift versehen werden kann.
Ee ist natürlich audi möglich, die scheibe 18 direkt auf dem Zahnrad 20 zu befestigen oder einen auf der entgegengesetzten Seite des Zahnrades angebrachten Monaigering mit einem passenden Durchlaß zu vorwenden, damit sie an der [Unterseite an der Kurbelachse vorbeireiten kann. Es ist auch möglich, die Suheibe oder einen Montagoring zu diesen Zweok mit Uaken oder Zapfen eu versehen, die in die Speichen de· Zahnrades eingreifen können. Da die Speiohen-
109829/1049
muster des Zanhrades nicht genormt sind, wird eine Schraubenbefstigung bevorzugt. Wie gezeigt, kann die Grenze 29 der zentralen Öffnung der Scheibe abgeschrägt sein, um Plata für dem Kurbelbolzon zu lassen*
In Abb. 5 werden zwei Verkörperungen von Sicherungsvorrichtungen für die beiden Kettenkastenhälften gezeigt. Dazu kann ein Stift 30 mit einem Kopf 31 und einem Querteil 32 am entgegengesetzten Teil verwendet werden, wobei beide Kantenteilo der Hälften i und 2 mit einem Schlitz 33 versehen werden, ducch den das Querteil 32 gestockt werden kann. Die Länge dieses Stiftes wird am besten so gewählt, daß der Quorteil 32 mit etwas Reibung gegen den hinteren Teil des betriffenden Kettenkastens drückt, wodurch der Stift nach einer Drehung in seine feste Lage gebracht wird. Die andere gezeigte Verkörperung umfaßt eine Feder 34 mit einem Haken an einem Ende 35; Diese Feder ist mit einem Niet 36 an einer Hälfte befestigt, das hakenförmige Ende 35 reicht in eine AUSSPARUNG ») DER ANDEREN ilölfte. Dor bo-
37 treffende Kantenteil legt dieser Aussparung gegenüber, die mit einer durchgehenden Bohrung versehen ist, so daß die Feder 34 mit einem Stift oder dergl. weggedrückt werden kann, um die beiden Kastenhälften zu lösen.
Es ist auch möglich, nach der Erfindung einen Kettenkasten mit geschlossenen Seitenwänden zu erstellen. Abb. 6 zeigt den Querschnitt eines Mittelteils eines solchen Kettenkastens. Um den Seitenwänden genligond Seife zu verleihen, sind die Wände wenigstens einer Kastenhälfte mit Vorsprüngen versehen 39, die unter normalen Bedingungen einander berühren. Bei der Wontage müssen die Seitenwande des Kettenkastens nach außen gebogen werden, und zwar so weit, daß-diese VorsprUngo an der Kette vorbeigleiten können. Solche Voasprünge können auch an dem Kettenkasten der Abu* 1 angebracht werden, z. 13. nafee an den Kantenteilen 7 oder 9 oder in den Kantenteilen 9, wo kein
iO99?q/irw.a
Deckstreifen 10 sich befindet, allerdings unter der Bedingung, daü diese Vorspriin&e die Zahnräder oder die Kette freilassen, ßei einem völlig geschlossenen Kettenkasten muß die Innenwand mit einer Öffnung oder Vertiefung versehen v/erden, in die die Uintergabel hineinpaßt,
ICs ist klar, daß innerhalb des Rahmens dieser Erfindung viele Abänderungen möglich sind. Insbesondere, wenn der Kettenkasten für eine bestimmte Fahrradtype verwendet werden soll, können die Abmessungen diesem Typ angepaßt werden. Es ist dann auch möglich, die Innenwand der Hälften 1 und 2 mit Vorrichtungen zu vorsehen, die die Montage auf \ P einem an der Uintorgabel befestigten Arm gestatten. Da die Hälften 1 und 2 aus Plastik bestehen, lassen sich darauf leicht Vorspriinge mit Löchern, Schcalbenschwänzfin oder dergleichen gießen. Es ist natürlich auch möglich, die Innenwände beider Hälften rait integralen Vorspriingen zu versehen, mit denen Anpassungavorrichtungen verbunden werden können, die dann daiau dienen, alle Arten von Montageannen zu montieren. Auch im letzteren Falle verwendet man am besten die Zentrierscheibe 18, da sio die Lage der Außonwand des Kettenkastens transversal zuui Zahnrad festlegt, so daß unter allen Umständen eine Berührung zwischen Zahnrad und Kettenkasten verhindert wird.
109829M049

Claims (1)

ANSPRUCIIE
1. Ein Kettenkasten, bestehend aus zwei Hälften mit U-füruiigem Querschnitt, deren Verbindung in oder nahe einer Ebene liegt, Äie iluroh die Kurbel- und Uintorachso läuft und von ineinandergreifenden Kanten begrenzt wird» Jede dieser Hallten kann etwa die Hälfte der vorderen und hinteren Zahnräder und dazwischenliegende Teile der Kette umgeben. Sio sind mit fiussparungon für die Kurbelachse, die Hinterachse und Teile der Hintergubel vorsehen. Er ist dadurch g ekenn zeichne t, daß die Hälften aus sturrem jilastisohem UaAeilal bestehen und daß wenigstens eine der Hälften in dem zwischen den Zahnrädern und den Hälften liegenden Teil des vollständigen Kastens mit verstärkender Vorrichtung versehen ist, die einen bestimmten Abstand zwischen den Seitenwänden der betreffenden Kastenhulfte festlegt.
2. Kettenkasten nach Anspruch 1, dadurch g e k ο η η ζ e ic fanet, dali die Abstandsvorrichtun&en aus inneren Vorsprtingen der Seitenwände gebildet werden, die unter normalen Bedin» gunmen einander berühren, und daß die Wand der Kastenhälfte an dieseorütelle genügend biegsam ist, damit diese Voreprünge bei der kontage der KastenhäZfte an der Kette vorbeibewegt werden können« b
3. Ein Kettenkasten naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- -zeichnet, daß die Hälften nur in der Nähe der Zahnräder ineinander greifen und daß der Mittelteil wenigstens der unteren Hälfte naoh der Montage aittele eines starren Versohl uüatücke, das als Abstandsstück und Deckstreifen dient, verschlossen werden kann.
109829/1049
4. LIn Kettenkasten naoh Anspruch 3, dadurch gekonnzeichnet, daß das Verschlußstück mit wenigstens einem mit einem Haken ausgerüsteten Ende versehen ist, der den Teil des Kastens in der Nahe dos vorderen Zahnrades wenigstes zum Toil vcrschlieüt.
5. Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Hälften eino Iringliche Aussparung zur Aufnahme der Hinterachse vorhanden ist.
6. Ein Kettenkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzoichnpt, daß in jeder Hinterachsenaussparung cine zusatzliche dünnwandige Trennwand vorhnnden ist, die weggeUrochen werden kann.
7. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an der Außenseite des Zahnrades der Kurbelachse zu befestigende ringföraii^e Zentrierscheibe, die mit einer um den Umfang herumlaufenden Nut versehen ist, in die die Kanten der halbkreisförmigen Öffnungen in der Außenwand beider Kettenkastenwände passen.
8. Ein Kettenkasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zontrierscheibe aus zwei Uiilften besteht.
9. Ein Kettenkasten nach Anspruch 8, dadurch gekonnzeichnet, daß beide Hälften durch in entsprechende Löcher passende Fluchtötifte in der richtigen Laye festüehalten werden.
0O. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheibe direkt auf das Zahnrad montiert werden kann.
1 Q 9 8 7 9 / 1 (
r* - ■ ■■ .■ ■ ·: '■■■ ■ ■ *■ ■
- 13 -
11. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen auf das Zahnrad befestigten Klemmring, der die Kante der Zentrierscheibe bedeckt.
12. Kin Kettenkasten naoli Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daü die zentrale Öffnung des Klcmmrings genügend groß für den Durchgang des Pedals ist.
13. Üin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen Kinfcagining, der auf der Rückseite des Zahnrades Montiert wird und einen Querdurchlaß aufweist; dor UIn^ kann mittels Schrauben mit der Zentrierscheibe verbunden werden.
14. luin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierscheibe und/oder der Montaneriiiü mit Zapfen oder Haken versehen sind, die in die bpeichcn des Zahnrades eingreifen können.
15. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand beider Kettenkastenhalften «lit einer halbkreisförmigen Öffnung mit einora dickoren Rand verschen ist, die auf dajs La^;er dpr Kurbelachse aufgesetzt werden kann»
16. Ein Kettenkasten nach einem der Ansprüche 1 V)Is 15, dadurch .^kennzeichnet, daß die Innenwand jeder Kettenkasttinhalfte mit integralen Vorbindun^svorriohtun/'pn verseben sind, in denen Arme für die Montage des Kastens auf das La^er der Kurbelachse angebracht werden können.
17. iLin Kettenkasten nach einem der Ansprüche 3 bis 16, iiekcruizeichnct durch eine T-fbrraige Montageklpmme, mit einem an beiden Enden -aufgespaltenen Querteil, in das ilio Kanten der Aus»sparun;;,en für die Hinterachse hineinpassen; der FuU dor Klemme ist mit einer Öffnung versahen, die auf die Hin-
&&«ichoben werden kann.
1 0 S 8 ? 9 ■ / 1D U 9
DE19702058799 1969-11-30 1970-11-30 Kettenkasten für Fahrräder Expired DE2058799C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6917987A NL164518C (nl) 1969-11-30 1969-11-30 Kettingkast uit stijve slagvaste kunststof voor een rijwiel of dergelijke.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2058799A1 true DE2058799A1 (de) 1971-07-15
DE2058799B2 DE2058799B2 (de) 1979-03-01
DE2058799C3 DE2058799C3 (de) 1979-10-18

Family

ID=19808512

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702058799 Expired DE2058799C3 (de) 1969-11-30 1970-11-30 Kettenkasten für Fahrräder

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE759594A (de)
DE (1) DE2058799C3 (de)
GB (1) GB1318928A (de)
NL (1) NL164518C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435853A1 (de) * 1973-08-15 1975-02-27 Geb Van Der Woerd Will Looijen Glied zur in bezug auf die pedalwelle eines fahrrades zentrischen unterstuetzung eines kettenkastens oder -schirmes aus starrem material
US4993508A (en) * 1987-01-27 1991-02-19 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Rear wheel supporting device for a motorcycle
US7066856B1 (en) * 2002-09-06 2006-06-27 Rogers James K Chain ring protector
US8235849B2 (en) 2007-08-29 2012-08-07 Eko Sport, Inc. Combined chain ring protector and chain guide
US9327786B2 (en) 2012-08-17 2016-05-03 Eko Sport, Inc. Chain guard with unitary bracket extension

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3317157A1 (de) * 1983-05-11 1984-11-15 Unikap N.V., Nieuwleusen Ov. Befestigungsvorrichtung fuer den kettenkasten bei zweiraedern
NL1022879C2 (nl) * 2003-03-10 2004-09-13 Woerd Bv Kettingkastsamenstel.

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2435853A1 (de) * 1973-08-15 1975-02-27 Geb Van Der Woerd Will Looijen Glied zur in bezug auf die pedalwelle eines fahrrades zentrischen unterstuetzung eines kettenkastens oder -schirmes aus starrem material
US4993508A (en) * 1987-01-27 1991-02-19 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Rear wheel supporting device for a motorcycle
US7066856B1 (en) * 2002-09-06 2006-06-27 Rogers James K Chain ring protector
USRE42436E1 (en) 2002-09-06 2011-06-07 Eko Sport, Inc. Chain ring protector
USRE44379E1 (en) 2002-09-06 2013-07-16 Eko Sport, Inc. Chain ring protector
USRE45508E1 (en) * 2002-09-06 2015-05-05 Eko Sport, Inc. Chain ring protector
US8235849B2 (en) 2007-08-29 2012-08-07 Eko Sport, Inc. Combined chain ring protector and chain guide
US8491429B2 (en) 2007-08-29 2013-07-23 Eko Sport, Inc. Combined chain ring protector and chain guide
US9327786B2 (en) 2012-08-17 2016-05-03 Eko Sport, Inc. Chain guard with unitary bracket extension

Also Published As

Publication number Publication date
DE2058799B2 (de) 1979-03-01
BE759594A (nl) 1971-04-30
DE2058799C3 (de) 1979-10-18
NL164518C (nl) 1982-09-16
GB1318928A (en) 1973-05-31
NL164518B (nl) 1980-08-15
NL6917987A (de) 1971-06-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69401614T2 (de) Stuhl
EP0917514B1 (de) Elastische lagerung eines hydraulischen aggregates einer fahrzeugbremsanlage
DE2715703A1 (de) Fahrzeugrad
DE19939615B4 (de) Sitzgestell für einen Sitz in Kraftfahrzeugen
DE3214613C2 (de)
DE69408824T2 (de) Fussbrettstruktur eines motorrollerartiges Fahrzeug
DE10028117B4 (de) Pedalhalterungskonstruktion
DE2058799A1 (de) Kettengehaeuse fuer Fahrrad od.dgl.
DE19807943A1 (de) Rad für ein Fahrzeug, insbesondere Ersatzrad für ein Kraftfahrzeug
EP2422998B1 (de) Befestigungselement zur Fixierung eines Rads an einer Radachse
DE2344854C3 (de) Radgewicht für Fahrzeuge
DE2932415A1 (de) Radblendenanordnung
DE2261066A1 (de) Radzierdeckel
DE10003868A1 (de) Dachgepäckhalteranordnung für Kraftfahrzeuge
DE3039254A1 (de) Fahrzeugradverkleidung
DE69114250T2 (de) Schlossanordnung.
EP0572632A1 (de) Fahrzeugbremse mit schmutzblech und herstellungsverfahren.
DE3508380C2 (de)
DE3909787C2 (de)
DE29813193U1 (de) Schiebegriff für einen Transportwagen
DE3231893C2 (de) Schnellverschluß zum Verbinden von Werkstücken
DE202024105236U1 (de) Dekoratives Objekt
DE9400819U1 (de) Befestigungsbügel für einen Fahrradkettenschutz
DE3246509C2 (de) Lagerung für die Hinterachse und die Bremswelle eines Kinderfahrzeuges
DE2920325A1 (de) Fahrradgabel

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee