DE2056038C - Isoherkanne - Google Patents
IsoherkanneInfo
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Description
6υ
Die Erfindung bezieht sich auf eine Isoüerkanne, bestehend aus einem das Füllgut aufnehmenden, insbesondere
mis doppelwandigem Glas bestehenden
Einsatz, einer diesen umgebenden Umhüllung und einem Ausgießer, bei der ein Unterteil der Umhüllung
über ein Befestigungselement und der Ausgießer ebenfalls über ein Befestigungselement mit einem
Oberteil der Umhüllung verbunden sind und der Einsatz zwischen dem Unterteil und dem Ausgießer eingeklemmt
ist.
Eine Isoüerkanne dieser Art ist bereits bekannt. Der Unterteil besteht in der Regel aus Kunststoff
und der Oberteil in der Regel aus Metallblech, beispielsweise rostfreiem Stahlblech, der an der sichtbaren
Außenseite aus ästhetischen Gründen vergütet, insbesondere glanzpoliert ist. Der Unterteil hat
die Aufgabe, beim Anschrauben an den Oberteil den Glaseinsatz zwischen den Ausgießer und dem Unterteil
einzuklemmen, damit sich dieser nicht in der Isoüerkanne verschieben kann. Zu diesem Zweck ist
zwischen einem die Einfüll- bzw. Ausgießöffnung der Isolierkanne bestimmenden Flansch des Ausgießers
und dem oberen Rand des Halses des Einsatzes ein Dichtungsring eingeklemmt Der Oberteil
wird in der Regef im Tiefziehverfahren hergestellt. Es hat sich jedoch bereits seit langem gezeigt, daß
die glanzpolierte oder sonstwie vergütete Außenfläche des Oberteils beim Tiefziehen beschädigt
wird, so daß es erforderlich war, nach dem Tiefziehen weitere Vergütungsmaßnahmen zu ergreifen,
beispielsweise ein zusätzliches Glanzpoüeren durchzuführen. Bereits dieser zusätzliche Arbeitsschritt
bedeutet einen sehr beträchtlichen Mehraufwand, der insbesondere dann sehr nachteilig ist. wenn der
Außenteil — wij üblich — im Querschnitt gebogen
Teile aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Isoüerkanne der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß sie aus einfachen Teilen und mil
niedrigen Herstellungskosten herstellbar ist, ohne den ästhetischen Gesamteindruck zu beeinträchtigen.
Die Erfindung besteht darin, daß der Oberteil aus einem Innenmantel und einem \ußenmantel besteht
und daß der Innenmantel mit den Befestigungselementen versehen und der Außenmantel zwischen dem
Ausgießer und dem Unterteil lose eingesetzt ist.
Die mit der Erfindung erzielte! Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Außenmantel nicht mit
Grinden oder anderen ausgesprochenen Befestigungselementen
versehen ;st. Es ist auch nicht er foiderlich, diesen so zu biegen, daß er zwischen ru
sätzliche Gewindeelemente und den Ausgießer b/.v. den Unterteil eingeklemmt -.»erden muß. Die Verbindung
des Ausgießen nut dem Unterteil über die Befestigungselemente, die auch als Spannelemente
dienen, übernimmt nämlich der Innenmantel, während der Außenmantel lediglich zwischen den Ausgießer
urid den Unterteil lose eingesetzt werden muß. Die Verwendung eines zusätzlichen Bauteiles, nämlich
des Innenmantels, bedeutet auch praktisch keine Erhöhung der Herstellungskosten, da dieser in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung aus wohlfeilem Kunststoff herstellbar ist. Während des Blasformens
sind dadurch auch gleichzeitig die Gewinde als Außengewinde anformbar.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Erfindung besteht der Außenmantel aus Blech
und ist zu einem zylindrischen oder kegeligen Ring gebogen, wobei die Ringenden durch einen Falz verbunden
sind. Dadurch z. B. das Tiefziehverfahren überflüssig werden, so daß nachträgliche Vergütungs-,
insbesondere Poliermaßnahmen, nicht ergriffen werden müssen. Die Herstellung von Falzkanten
längs einer durch die Kegel- bzw. Zylinderforni vor-
gegebenen geraden Linie bereitet keinerlei Schwierigkeiten und beeinträchtigt auch nicht die Oberflächenbeschpffenheit
des Außenmantels an den betreffenden Stellen. Die Stirnränder des Außenmantels sind
gießers 28 und des Unterteils 29 im ganzen so bemessen werden, daß sie etwas größer sind als die
betreffenden Durchmesser des Außenmantels 1. Statt dessen kann man aber auch an beiden Teilen je
32 33
zweckmäßigerweise in ringförmiee Aussparungen an 5 einen kleinen Flansch bzw. Aussparungen 32.33
vorsehen, die den Außenmantel I zentrieren. Der
Außenmantel 1 bildet dann nur noch eine Manschette, welche die inneren Bauteile von außen verdeckt.
Auch die mangelnde Stabilität, insbesondere
den Außenseiten des Unterteils und des Au^gießers eingc>eizi.
Besondere Vorteile ergibt eine weitere Ausbildung der Erfindung, nach der sich die Außenfläche — — — ^ .
des Innenmantels an der Innenfläche des Außen- io gefalzter Außenmäntel, verursacht keine Komplikamantels
abstützt. Dadurch wird einerseits dafür ge- tionen mehr, weil sie einen festen Halt gewinnen,
soret. daß sich der Innenmantel beispielsweise beim sobald sie zwischen dem Ausgießer28 und dem
Verschrauben der Einzelteile nicht nach außen aus- Unterteil 29 beim Zusammenschrauben festgeklemmt
wölbt. Andererseits kann der Außenmantel aus sind. Ein doppelwandiger. verspiegelter, aus Glas
relativ dünnwandigem Material hergestellt werden. 15 bestehender, evakuierter Einsatz 13 stützt sich mit dem
da nicht die Gefahr besteht, daß dieser nach innen oberen Rand eines Halses 14 an einem Dichtungsring
gedrückt werden kann, wenn Kräfte an ihm zur Ein- 16 aus Gummi ab. der seinerseits an einem Flansch
wirkung gelangen. Selbst ein Nach-Außen-Ziehen 17 des Ausgießers28 eine Abstützung finuet. Der
des Außenmantels an der Befestieunesstelle eines Flansch 17 bestimmt die Einfull- bzw. Ausgieß-Henkels
mit demselben wird praktisch vermieden, :o Öffnung des Ausgießers 28. der an der einem Henkel a
abgewandten Seite mit einem Schnabel bzw. einer Gießschnauze 15 versehen ist. Damit der Einsatz 13
fest in der Isolierkanne \erankeit ist und damit kein Fülleut in den Zwischenraum /wischen dem Außen-
Darüber hinaus ist es zweckmäßig, wenn der 25 mantel 1 und dem Einsat/ 13 eindringt, muß der
Innenmantel zur Aufnahme von Henkelbefestigungs- obere Rand des Halses 14 fest in Richtung zum
elementen eine nach innen gewendete Einbauchung
aufweist, die gleichzeitig zur Abstützung des Innenmantels am Einsatz dient. Dadurch kann der 'nnen- .
aufweist, die gleichzeitig zur Abstützung des Innenmantels am Einsatz dient. Dadurch kann der 'nnen- .
mantel nicht nach innen ausweichen, wenn die 30 des Unterteils 29 auf das Gewinde 27 verlangt, hin
Schraubverbindungen hergestellt werden und eine eingezogener Einsatz 18 des_ Unterteils 29 dient als
gewisse Zugspannung auftritt.
An Hand der Zeichnung ist ein Beispiel einci cifindungsgemäßen
Isolierkanne dargestellt, die im
da der Innenmantel ein ent' 'echerdes Nach-Einwärt^-Ziehen
von Außenmanteiteilen in insbesondere von der Befestigunsstelle entgegengesetzten Bereichen
verhindert.
Flansch 17 gedrückt werdet., so daß der Dichtungsring
16 gut abdichte!. Zu diesem Zweck wird eine nicht unerhebliche Vorspannung beim Aufschrauben
Widerlager für den Einsatz 13.
Der Innenmantcl 25 wird hier dadurch zur Abstützung des Außenmantels 1 herangezogen, daß die
folgenden näher erläutert wird. Dabei ist im linkin 35 Bereiche 50, 51 ' am Innenmantel 25 den Außen-Teil
ein Schnitt durch Innen- und Außenmantei und mantel 1 gegen Eindrücken abstützen. Die Wandim
recuten Teil ein Schnitt lediglich durch den Außen- stärke des Außenmantels 1 kann daher zum Zwecke
mantel gezeigt. der Kostenersparnis reduziert werden. Zusätzlich
Gemäß der Zeichnung ist der Außenmantd I ge- findet der Innenmantel 25 infolge der wulstringförzogen:
er kann auch aus einem Metallband gefalzt 40 migen. nach innen gewendeten Einbauchung40 am
werden. Ein Gewinde27 aus insbesondere Kunststoff thermisch isolierenden Einsatz 13 an der Stelle52
ist mit einem oberen, insbesondere gleichfalls aus dann eine Abstützung, wenn infolge der beim Zu-KuiT-tstoff
bestehenden Gewinde 26 durch ein man- sammenschrauben auftretenden Zugspannung die
telförmiges Zwischenstück zu einem Innenmantel 25 Tendenz auftritt, daß sich der Durchmesser des
verbunden. Dieser Innenmantel 25 fängt die zwischen 45 Innenmantels 25 vermindert.
einem Ausgießer .7.8 und einem Unterteil 29 auftre- Der zweckmäßigerweise ebenso wie der Ausgießer
teiide Zugspannung ab. Somit entfällt nicht nur die Anfertigung von zwei getrennten Gewinderingen,
sondern auch deren umständliche Befestigung am
oberen und unteren Rand des Mantels. Selbst auf 50 näher erläuterten und nicht dargestellten Henkclbeeine
Bearbeitung der Stirnräder des Außenmantels 1 festigungci:lementes 39 mit den Außenmantel 1 verkann
verzichtet werden, da der Ausgießer 28 und bunden. Die Einbauchung 40 dient daher dem weider
Unterteil 29, vor allem wenn sie aus Kunststoff teren Zweck, zusätzlichen freien Raum für das
bestehen, ohne weiteres so ausgebildet werden Henkelbefestigungselement 39 zur Verfügung zu
können, daß sie an den Anschlußstellen die Stirn- 55 stellen. An Stelle der Einbauchung40 könnte der
ränder des Außenmantels 1 etwas überdecken. Zu Innenmantel 25 auch mit einer entsprechenden Ausdiesem
Zweck können die Durchmesser des Aus- sparung versehen sein.
28 aus Kunststoff bestehende und mit diesem starr verbundene oder in einem Stück hergestellte Henkel 5
ist mit einem unteren Arm 34 mittels eines nicht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Isoüerkanne. bestehend aus einem das Füllgut
aufnehmenden, insbesondere aus doppelwandigem Glas bestehendem Einsatz, einer diesen
umgebenden Umhüllung und einem Ausgießer, bei der ein Unterteil der Umhüllung über ein
Befestigungselement und der Ausgießer ebenfalls über ein Befestigungselement mit einem Oberteil
der Umhüllung verbunden sind und der Einsatz zwischen dem Unterteil und dem Ausgießer eingeklemmt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil aus einem Innenmantel (25) und einem Außenmante! (1) besteht und daß der
Innenmantel (25) mit den Befestjgungseiementen
(26.27) versehen und der Außenmanic! (!) zv.if.chen dem Ausgießer (28) und dem Unterteil
(29) lose einsetzt ist.
2. Isolierkanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel (1) aus Blech
besteht und zu einem Ring gebogen ist, wobei die Ringenden durch einen FaI/ verbunden sind.
?. Isolier! anne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß d^r Innenmantel (25)
aus Kunststoff hergestellt ist.
4. Isolierkanne nach einem der vorhergehender, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Außenmantel (I) aus einem an der Außenseite vergüteten BIo^h besteht.
5. Isolierknnne nach einem Jer vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnränder des Außenmantels 1) in ringförmige
Aussparungen (32,33) an der Außenseile des Unterteils (29) und des Ausgießers (28) eingesetzt
sind.
6. Isolicrkanne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Außenfläche des Innenmantels (25) an der Innenfläche des Außenmantels (1) abstützt.
7. Isolierkanne nach ein:m der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Innenfläche des Innenmantels (25) an der Außenfläche des Einsatzes (13) abstützt.
H. Isoüerkanne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Δ<.<
Innenmantel (25) zur Aufnahme von Henkelbefestigungselementen (39) eine nach innen gewendete
Einbauchurig (40) aufweist, die gleichzeitig zur Abstützung des innenmantels (25) am Einsatz
(13) dient.
9. Isoüerkanne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Befestigungselement des Ausgießers (28) ein nadi
innen gewendeter Flansch eines Halses desselben ist, den ein nach außen gewendeter Flansch am
Oberrand des Innenmantels (25) übergreift.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702056038 DE2056038C (de) | 1970-11-13 | Isoherkanne | |
| GB5272371A GB1356127A (en) | 1970-11-13 | 1971-11-12 | Vacuum insulated containers |
| FR7140589A FR2114623A5 (de) | 1970-11-13 | 1971-11-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702056038 DE2056038C (de) | 1970-11-13 | Isoherkanne |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2056038A1 DE2056038A1 (de) | 1972-05-25 |
| DE2056038C true DE2056038C (de) | 1973-06-20 |
Family
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