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DE205596C - - Google Patents

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Publication number
DE205596C
DE205596C DENDAT205596D DE205596DA DE205596C DE 205596 C DE205596 C DE 205596C DE NDAT205596 D DENDAT205596 D DE NDAT205596D DE 205596D A DE205596D A DE 205596DA DE 205596 C DE205596 C DE 205596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindles
frame
seats
frames
carousel
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT205596D
Other languages
English (en)
Publication of DE205596C publication Critical patent/DE205596C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/24Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 205596 -KLASSE 77 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1907 ab.
Bei den bekannten Karussells, bei denen die Fahrgestelle oder Sitze eine den Reiz des Fahrens erhöhende Eigenbewegung ausführen, wird die letztere dadurch hervorgebracht, daß die Fahrgestelle längs bestimmter, durch Schlitze oder Gleise der Plattform gebildeter Bahnen weitergezogen werden. Dieser Einrichtung haftet der Mangel an, daß die erwähnten Bahnen, welche über die Plattform
ίο vorspringen oder sie unterbrechen, die Betriebssicherheit solcher Karussells nachteilig beein-
. flüssen.
Die Erfindung bezweckt nun, eine Eigenbewegung der Sitze zu ermöglichen, ohne daß die Plattform mit irgendwelchen Führungen für die Sitze versehen sein muß. Dies wird dadurch erreicht, daß die Sitze auf in sich geschlossenen, gegebenenfalls verschiedenartig gekrümmten Rahmen angeordnet sind, die mit gleichmäßig ausgebildeten Spindeln kraftschlüssig in Verbindung stehen, so daß bei Drehung der Spindeln die Rahmen an den ersteren verschoben werden.
Auf der Zeichnung ist ein Karussell nach der Erfindung in Fig. 1 und 2 im Querschnitt und Grundriß dargestellt.
Die Rahmen a, welche die Fahrgestelle e in Gestalt von Wagen, Tierfiguren u. dgl. tragen, ruhen mittels der Rollen b auf der Plattform c, die auf Säulen k gelagert ist. Die Plattform wird von den unter sich gleichmäßig ausgebildeten Spindeln d durchsetzt, auf denen oberhalb und unterhalb der Plattform Zahnräder e ündy angeordnet sind. Die Zahnräder / kämmen sämtlich mit dem Antriebszahnrade g, das durch den Riemen- oder Seiltrieb h in Drehung versetzt werden kann. In den äußeren, mit Zähnen versehenen Rand der Rahmen α greifen die Zahnräder e ein, während der innere, glatte Rand gegen Stützrollen i anliegt.
Die Rahmen können auf beliebige Weise gekrümmt oder aus geraden und gekrümmten Teilen zusammengesetzt sein. Solange ein gerades Stück des Rahmens zwischen dem Zahnrade e und der Stützrolle hindurchgeschoben wird, bewegt sich auch das Fahrgestell in gerader Richtung, sobald jedoch die Zähne eines Kurvenstückes mit dem Zahnrade in Eingriff kommen, macht das Fahrgestell eine Schwingung, die um so rascher erfolgt, je kleiner der Krümmungsradius der Kurve ist. Durch verschiedenartige, beispielsweise wellenförmige Gestaltung der Rahmen α hat man es in der Hand, die Wagen, Schlitten u. dgl. mannigfaltige, eigenartige Bewegungen ausführen zu lassen.* Gegebenenfalls ist die Plattform c selbst drehbar, wodurch noch verwickeitere Bewegungen erzielt werden. Ferner kann die Verzahnung der Rahmen statt an der Außenseite an der Innenseite angebracht sein. Infolge der beschriebenen Einrichtung bleibt die Plattform von sperrigen Teilen frei, da die allein die Plattform durchsetzenden Spindeln unter den Sitzen liegen.
Der zur Bewegung der Rahmen durch die Spindeln dienende Zahntrieb läßt sich durch magnetische Kraft ersetzen, indem stark magnetische Spindeln bzw. als Spindeln ausgebildete Elektromagnete verwendet werden. Gegen

Claims (3)

  1. diese wird der Rahmen gezogen, und infolge der zwischen dem letzteren und den sich drehenden Spindeln auftretenden Reibung wird er allmählich weitergeschoben. In diesem Falle könnte die Stützrolle entbehrt werden.
    Pate NT-A ν sprüche:
    i. Karussell mit eine besondere Bewegung ausführenden Sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze (I) auf in sich geschlossenen, gegebenenfalls verschiedenartig gekrümmten Rahmen (a) angeordnet sind, die mit Spindeln (d) kraftschlüssig in ■ Verbindung stehen, so daß bei Drehung der Spindeln die Rahmen an den Spindeln verschoben werden.
  2. 2. Karussell gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks kraftschlüssiger Verbindung der Rahmen (a) mit den Spindein (d) auf den letzteren Zahnräder '(e) angebracht sind, die in den einen mit Zähnen versehenen Rand der Rahmen (a) eingreifen, während der andere glatte Rand sich gegen eine Stützrolle (i) legt.
  3. 3. Karussell gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks kraftschlüssiger Verbindung der Rahmen (a) mit den Spindeln (d) die letzteren als Magnete ausgebildet sind;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205596D Active DE205596C (de)

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DE205596C true DE205596C (de)

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DE (1) DE205596C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006054116B3 (de) * 2006-11-15 2008-04-17 Mack Rides Gmbh & Co Kg Schienengebundenes Fahrzeug für ein Vergnügungsfahrgeschäft

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006054116B3 (de) * 2006-11-15 2008-04-17 Mack Rides Gmbh & Co Kg Schienengebundenes Fahrzeug für ein Vergnügungsfahrgeschäft
US7836829B2 (en) 2006-11-15 2010-11-23 Mack Rides Gmbh & Co. Kg Rail-bound vehicle for an amusement park ride

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