DE2053091A1 - Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen wie Knöpfen, Druckknopfver schlußhalften od dgl an Tragerstoffen - Google Patents
Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen wie Knöpfen, Druckknopfver schlußhalften od dgl an TragerstoffenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE Dipl.-Phys. Mentzel
DiPL-ING. LUDEWIG · DiPL-PHYS. BUSE · DiPL-PHYS. MENTZEL
515
Kennwort: "Knopfbefestiger"
Firma VJiHian Prym-Werke KG. 519 Stolberg/Rheinland
Zweifaller Str. 5-7
Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen, wie Knöpfen, Druckknopfverschlußhälften od.dgl., an
Träcrerstoffen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen, wie Knöpfen,
Druckknopfverschlußhälften od.dgl. an Trägerstoffen mit einem Aussparungen aufweisenden Befestigungsplättchen
sowie einem daran angebrachten Befestigungsfaden, der
durch den Trägerstoff durchziehbar und mit
einem Fadenabschnitt in den Aussparungen des Befestigungsplättchens
verschlaufbar ist.
Zur Befestigung von Knöpfen an Kleidungsstücken ist es bekannt, in einem aus plastischem Kunststoff hergestellten,
von der Plattenmitte ausgehenden Faden mit einer öse zu versehen, durch welche die Scheibe
zwecks Verriegelung durchgeknöpft wird. Der Nachteil besteht darin, daß nach Anbringung eines Knopfes eine
ziemlich lose Verbindung herrscht und die Gefahr besteht, daß die Scheibe auf umgekehrtem Wege durch
die r'5ae hindurchgelangt und der Knopf verlorengeht.
Ferner ist es bekannt, in einer aln Gegenplatte zu einem
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Knopf dienenden Scheibe, an weIcher dor Faden einendig
festgelegt ist. einen Durchbruch vorzusehen, in welchen·
das andere Fadenende durch lilehntoffnasaen fest.jchalttn
wird. Der ilachteil besteht hier in der Verwendung
zusätzlicher Klebstoffmassen. Ferner nuß eine ausreichende
Aushärtungszeit berücksichtigt werden. Man hat ferner
in einem Gegenhaltungkörper zu einem Knopf, welcher einen Befestigungsfaden mit wellenförmigen Ende aufweist,
einen Kanal mit Verengungen vorgesehen, in welchem sich das Fadenende festklemmen Bollte. Hier ist aber die
Kingriffsfestigkeit unzureichend gewesen, wie auch in einem anderen Fall, wo ein Knopf mit einer hinterschnittenen
Ringnut verwendet wurcte. um welche das freie Fadenende
in mehrfachen Windungen gelegt und dessen federnde Nadelspitze sich gegen din Viand der Ringnut abstüztr.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Befestigungselement
der eingancrs genannten Art zu entwickeln, welchen einfach gestaltet ist und sich durch große Befestigungssicherheit des im Befestigungsplättchen verrschlauf ten
Fadenabschnittes auszeichnet.
Dies wird im wesentliehen dadurch erreicht, daß das
Befestigungsplättchen zwei einander kreuzende Fadenführungen aufweist, welche in ihrer Iiöheiilage derart zueinander
verlaufen, daß ein Fadenabschnitt durch einen nachfolgenden, der Fadenspitze ferneren FadeηabSchnitts
festgekniffen wird.
Wird bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eines an einem
Tr/igerstoff angebrachten derartigen nefestigunnsolernentes
ein Zug auf den Faden ausgeübt, so drückt infolge der einander kreuzenden Fadenführungen der die Zugkraft
zunächst erfahrende hintere Fadenabschnitt auf den ihm voreilenden, spitzennäheren darunterliegenden Fadenab--Schnitts
und kneift ihn mit wachsender Zugkraft immer
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fester in seiner im Befestigungsplättchen eingenommener
Lage fest. Hinzu kommt noch, daß infolge der einander
kreuzenden Fadenführungen die Zugkräfte infolge der mehrfachen Umlenkungen bis zum festgekniffenen
Fadenabschnitts stufenweise abnehmen. Doch selbst die letzte Komponente der Zugkraft wird keine Möglichkeit
haben, der Reibung entgegen, das letzte Fadenstück im Befestigungsplättchen aus ssiner Fadenführung
herauszuziehen, denn dieses wird durch eine viel größere Kraftkomponente des nachfolgenden Fadenabschnittes
im Bef estigungsplättchen f es torehalten, so daß selbst bei
extremen Beanspruchungen die Ruhelage gesichert ist.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement kann zur Anbringung
von Bekleidungsknöpfen, Druckknopfverschlußhälften od.dgl. dienen. Dabei befindet sich das
Befestigungsplättchen auf der Rückseite der Trägerstoffe,
von v/o aus der Faden auf die Vorderseite durchstochen wird, das zur Anbringung bestimmte Verschlußteil erfaßt
und dann wieder auf die Rückseite des Trägerstoffes hindurchgeführt ist, wo es dann die beiden einander
kreuzenden Fadenführungen im Befestigungsplättchen
durchläuft. Der Faden kann auch mehrfach durch den Trägerstoff nacheinander hindurchgeführt werden, um
z.B. mehrere öffnungen nacheinander in dem anzubringenden Verschlußteil zu durchlaufen. Eine v/eitere Anwendungsmöglichkeit besteht aber auch darin, das Befestigungsplättchen
selbst als Verschlußteil auszubilden, also z.B. ihm eine Knopfform zu geben oder ihn mit Druckknopfverschlußhälften,
wie Patrizenteilen oder Matrizenteilen zu versehen. In diesem Falle befindet sich das Plättchen
als Verschlußteil auf der Vorderseite des Trägerstoffes,
von wo aus der an ihm einendig angebrachte Fadenabschnitt auf die Trägerrückseite geführt, dort umkehrt und wieder
auf die Trägervorderseite hindurchgestochen ist. Eine
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Gegenhalteplatte kann in dieseir Falle auf der Trägerrückseite
fehlen. Nach Verschlaufung des Fadenendes in den beiden einander kreuzenden Kanälen kann
das überschüssige Fadenende abgeschnitten werden. Immer ist aber durch die Fadenführungen erfindungsgemäß
dafür gesorgt, daß derybpitzennäherjfadenabschnitt
von einem nachfolgenden Fadenabschnitt an der Kreuzungsstelle der Fadenführungen übergriffen wird.
Um das Festkneifen des >6pitzennäherraderiabschnitts
mit Sicherheit zu gewährleisten, empfiehlt es sich fc die für ihn bestimmte Fadenführung als offene Rinne
auf der Gehauseite des Befestigungsplättchens auszubilden.
Diese Rinne kann durch Vorsprünge auf der Plattenschauseite
gebildet sein, welche zweckmäßigerweise von der Kreuzuncjssteile
entfernt im Bereich der Plattenränder angeordnet sind. Besonders vorteilhaft ist es aber die Rinne in
die schauseitige Ebene des Befestigungsplättchens einzulassen, so daß der eingeführte Fadenabschnitt nicht mehr
störend über die Plattenebene emporragt. Die Ausbildung
der Fadenführung als Rinne hat grundsätzlich den Vorteil einer sehr einfachen Einführung des Fadens.
Die Führung für den nachfolgenden Fadenabschnitt, welcher
W gegenüber dom Fadenende weiter entfernt zurückliegt, be-'
steht vorzugsweise aus einem Paar von quer zur Ebene des befestigungsplättchens verlaufende^Durchbrüche/t welche
ncheinander in Schlaufenform von diesem Fadenabschnitt durchbogen werden. Die Rinne für den voreilenden Fadenabschnitt
liegt zwischen den beiden Durchbrüchen. Die Kreuzungsstelle der beiden Fadenführungen liegt somit im
Scheitelpunkt des in Schlaufenform durch die beiden Durchbrüche hinrturchgeführten Fadenabschnitts. Zweckmäßigerweise
kreuzt die Rinne senkrecht die Verbindungslinie zwischen den beiden Durchbrüchen, wodurch sich cine boson- :
ders wirksame Fostklexnmunu an der Kreuzum-nst-.elIr cnf.ibt.
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Das Festkneifen des voreilenden Fadenabschnittes an Befestigungsplättchen ist hei derart gestalteten
Faden führungen dann besonders groß, wenn der in der Rinne liegende Fadenabschnitt an der Kreuzungsstelle möglichst eng von dem im Schlaufenform zwischen
den Durchbrüchen geführten Fadenabschnitts übergriffen
wird. Aus diesem Grunde ist es empfehlenswert, den Zwischenraum zwischen den Durchbrüchen etwa gleich
den Fadendurchmesser auszubilden, wonit sich eine besonders wirksame Festklemmung ergibt.
Die vorerwähnten Durchbrüche in der Befestigungsplatte '
können entv/eder als Bohrungen oder als Sandkerben ausgebildet sein. Randkerben haben den Vorteil, daß
sie eine besonders einfache Durchführung des Faden-abschnittes zulassen. Um eine Absenkung auch im
Bereich des Schlaufenscheitels im nachfolgenden Fadenabschnitt, der zwischen den beiden Durchbrüchen
verläuft, zu erhalten, empfiehlt es sich die Durchbrüche durch eine Nut zu verbinden, welche auf der Schauseite
der Befestigungsplatte eingelassen ist. In diesem Fall ergibt sich eine selbst bezüglich des Schlaufenscheitels
im übergreifenden Abschnitt vollkommene Absenkung der Festhaltestellen unter die schauseitige Plattenebene. Λ
Um aber eine wirksame Festklemmung an der Kreuzungsstelle der Schlaufenabschnitte zu gewährleisten, sollte die
v/irksame Absenkung der Rinne bezüglich des Schlaufenscheitels im übergreifenden Fadenabschnitt kleiner,
höchstens gleich dem Fadendurchmesser ausgebildet sein.
Der Verlauf des Befestigungsfadens in Zusammenwirken mit
dem Befestigungsplättchen läßt sich mit einem Knoten vergleichen, wo das Plättchen selbst ein Teils bück
dc3 Knotens bildet.
Das Durchführen des zugespitzten Fadenendes durch den 209819/0307
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Trägerstoff erfolgt ohnr. Verwendung von Nadeln. Da der Faden für seinen Schiaufenvcrlauf möglichst
flexibel sein soll, andrerseits aber eine zu große Flexibilität das Durchdringen von dichten
and dicken Trägerstoffen erschv/ert, empfiehlt es
sich, das Fadenende im Anschluß an seine Spitze mit einem verdickten Anfangsstück zu versehen, das
für eine ausreichende Steifigkeit sorgt. Hinzu kommt,
daß durch die Verdickung des Fadenanfangotückes eine gute Griffigkeit des Fadens für seine Handhabung beim
Befestigungsvorgang erzielt v/ird. Zweckmäßigorweise
ist das Befestigungsplättchen zusammen mit dem Faden einstückig aus Kunststoff durch Spritzgußherstellung
erzeugt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführ
ungnbeispielen dargestellt. Es zeigen:
Flg. 1 in starker Vergrößerung und teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines
Befestigungselementes nach der Erfindung , vor seiner Anbringung an einer Stoffbahn,
Fig. 2 die Schnittansicht auf das Befestigungselement von Fig. 1 längs der Schnittlinie
II - II
Fig. 3 in etwas kleinerer Darstellung das an einer Stoffbahn zur Anbringung eines Knopfes
verwendete befestigungselement von Fig. 1,
Fig. 4 die Rückenansicht der Stoffbahn von Fig.
Fig. 5 die Draufsicht auf die Schauseite eines
Befestigungsplättchens eine-s demgegenüber abgewandelten Befestigungoelernentes
Fig. 6ein weiteres Befestigungselement, worin das Befestigungsplättchen selbrst als Knopf
ausgebildet ist.
Flg. 7 in starker Vergrößerung die Schnittansicht durch ein als Druckknopfverschlußhälfte
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ausgebildetes Befestigungsplättchen eines weiteren
Ausführungsbeispiels nach der Erfindung,
Fig. 8-10 die verschiedenen Verfahrensschritte zur Anbringung
eines Knopfes an einem Trägerstoff mittels eines erfindungsgemäßen Befestigungselementes
entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel von Fig. 1.
Das Befestigungselement 10 in der Ausführung von Fig. 1 bis
besteht aus einem Faden 11 und einem Plättchen 12, welche einstückig aus Kunststoff hergestellt sind. Als Kunststoff
ist Polyamid verwendet. Jach seiner Spritzgußherstellung hat (
der Faden noch nicht seine endgültige Form erfahren. Danach wird der Faden in seinem vorderen Abschnitt erfaßt und auf
etwa die. dreifache Länge gereckt» wobei sich eine entsprechende
Ouerschnittsreduzierung ergibt. Dadurch v/ird das chemische Gefüge in der Anordnung der Mollekülc in Längsrichtung
orientiert, was die gewünschten großen Festigkeiten des Fadens hervorruft. Bei diesen Recken v/ird dafür gesorgt,
daß die Ansatzstolle 13 des Fadens am Plättchen 12 in ihrer ursprünglichen Dicke verbleibt; durch diese Verdickung wird
ein leichtes Abbrechen des Fadens an dieser an sich gefährdeten Zone verhindert. Ferner v/ird das Anfangsstück 14 des Fadens
bei der Reckung geschont, so daß es dicker und steifer als der für die Verschlaufung entscheidende mittlere Abschnitt des ™
Fadens 11 ausgebildet ist, welcher in Fig. 1 aus Platzersparnisgründen abgebrochen anzeichnet wurde. Der Faden 11 besitzt
eine Spitze 15, welche ohne Verwendung zusatzlieh#er Mittel
zum-Durchstechen durch einen Träger 16 dienlich x.it, wie aus
der ersten Arbeitsstufe beim AnbringungsVorgang, gemäß Fig.
zu erkennen ist. Die Fadenspitze 15 ist durch einfaches Schrägschneiden des Fadens erzeugt. Auf diese Weise ist es
möglich, zv/ei Plättchen mit ihren Fäden in einem Spritzgußvorgang herzustellen und diese beiden dann durch Schrägschneiden
in der Ilitto ihrer zunächst zusammenhängenden Fäden ohne Abfall
■Or ich rdt Spitzen zu vrrsehen.
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SAD GRi
Das Befestigungsplättchen 12 besitzt zwei Fadenführ ungen für zwei Fadenabschnitte 17, 18, welche
in Fig. 1 schenatisch eingezeichnet sind und in Fig. 3 und 4 im eingeführten Zustand im Plättchen
zu erkennen sind. Die eine Fadenführung besteht aus einc?r auf dor unteren Gehauseite 19 der Platte eingelassenen
Rinne 20, welche die kreisförmig gestaltete Platte als Sekante durchschneidet, wie Fig. 2
zeigt. Die Rinne ist an ihren an den Plattenrändern
befindlichen finden mit Einschnitten 21 versehen.
Als andere Fadenführung dient ein Paar von Bohrungen 22, welche zwischen sich die Rinne 20 schließen. Der
Längsverlauf der Rinne 20 steht senkrecht zu einer gedachten Verbindungslinie zwischen den beiden Bohrungen
22. Der Zwischenraum zwischen den Bohrungen 22 entspricht dem Durchmesser der Rinne 20, welcher seinerseits
etwa gleich dem Durchmesser des Fadens in dessen mittlerem Teilstück ausgebildet ist.
Durch diese Bohrungen 22 wird der Faden 11 in Schlaufenforn hindurchgeführt, wie aus der diese
Arbeitsj'hase darstellt ndt-ui Figur 9 zu crkennc-n ist.
Dies geschieht in folgender Weise. Zunächst einmal
w
wird, wie bereits erahnt warder das mit der Spitze 15 versehene steife Fad.enanfangsstück 14 gemäß Fig. 8 von der Rückseite 23 des Trägerstoffes 16 aus auf die Vorderseite 24 hindurchgestochen, wo ein Knopf 25 mit einer öse gomrß Fig. 3 oder mit einem Lochpaar gemäß Fig. 9 von dem Faden 11 durchzogen wird, bevor dieser , in umgekehrter Richtung, von der Trägerstoff-Vorderseite 24 wieder auf die Rückseite 23 zurücktritt. Hier befindet sich das Plättchen 12, an dessen einem Randbereich bei 13 das eine Ende des Fadens 11 angeformt ist. Im gegenüberliegenden Randbereich befinden sich die
wird, wie bereits erahnt warder das mit der Spitze 15 versehene steife Fad.enanfangsstück 14 gemäß Fig. 8 von der Rückseite 23 des Trägerstoffes 16 aus auf die Vorderseite 24 hindurchgestochen, wo ein Knopf 25 mit einer öse gomrß Fig. 3 oder mit einem Lochpaar gemäß Fig. 9 von dem Faden 11 durchzogen wird, bevor dieser , in umgekehrter Richtung, von der Trägerstoff-Vorderseite 24 wieder auf die Rückseite 23 zurücktritt. Hier befindet sich das Plättchen 12, an dessen einem Randbereich bei 13 das eine Ende des Fadens 11 angeformt ist. Im gegenüberliegenden Randbereich befinden sich die
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Fadenführungen 20,22, V7ie aus der Draufsicht in Fig.
deutlich zu erkennen ist. Der Faden 11 wird nun zunächst in dc-r Arbeitsphase nach Fig. 9 in
Schlaufonform nacheinander durch das Bohrungspaar 22,22 hindurchgefädelt. Daraufhin wird an der entstandenen
Schlaufe 26 zwischen den Bohrungen 22, 22 gezogen» bis der Knopf 25 auf der Vorderseite 24 und das
Plättchen 22 auf der Rückseite 23 des Trügerstoffes 16 anliegtkl·,
Nun v/ird entsprechend der letzten Arbeitsphase, gemäß
Fig. 10 das Fadenende mit seiner Spitze 15 durch (
die Schlaufe 26 hindurchgeführt, welche auf der
Schauseite 19 des Plättchens 12 hervortritt, das sich auf der Trägerstoff-Rückseite 23 in Anlage befindet.
Danach wird an den1. Fadenende gezogen, bis sich der Faden fest in die zwischen den Bohrungen 22 befindliche
Rinne 20 einlegt, wobei der Faden 11 , von der Unterseite 27 des Plättchens 12 aus der letzten
Bohrung 22 tretend, sich in den einen Einschnitt am Ende der Rinne 20 einlegt. Nach dem Festziehen
des Fadens v/ird das überschüssige Ende am gegenüberliegenden Plattenrand abgeschnitten. Hach seiner
Anbringung an den Trägerstoff 16 stellt sich g
das Plättchen 12 in der Draufsicht entsprechend Fig. dar. Man erkennt, daß in der durch die Bohrungen
bestimmten einen Fadenführung ein rückwärtiger Fadenabschnitt 18 hindurchgezogen ist, v/elcher
einen zur Spitze 15 de3 Fadens 11 näher liegenden, voreilenden Fadenabschnitts 17 übergreift, der in der
durch die Rinne 20 gebildeten Fadenführung liegt. Zwischen diesen beiden Abschnitten 17,18 des Fadens
befindet sich ein Zwischenstück 28 , das auf der Plattenunterseite 27 verläuft, wie aus Fig. 3
zu erkennen ist und um die Plattenkante und den Rand der einen Bohrung herumgeführt ist. Diese scharfen
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Umlenkungssteilen vermindern die auf den Faden 11
im Gebrauchs falle einwirkende Zugkraft in Richtung
auf das abgeschnittene Fadenende· hin. üntschoidcnd
kommt aber noch hinzu, daß eine Kreuzungsstelle zwischen den beiden Fadenabschnitten 17.18 entsteht, an v/elcher
der rückwärtige Fadenabischnitt 10 auf den ihn gegenüber
voreilenden Fadenabschnitt 17 kneift. Jc fester an dem
aii Träger 16 angebrachten Knopf 25 gezogen v/ird, umso
fester bekneift der Fadenabschnitt lfi den darunter
liegenden Lindabschnitt 17 und ur.so sicheror v/ird das
Fadenende zwischen dem Abschnitt 13 einerseits und der Platte 22 andrerseits eingepreßt. Die Verbindung ist y
nicht mehr lösbar.
Aus Fig. 1 ist erkennbar, daß der Zwischenraum zwischen den Bohrungen 22 etwa der !Toto der Rinne 20 entspricht,
welche ihrerseits dom Fadendurchmessor angepaßt ist.
Die dünnen, in Fig. 1 gezeigten >7ände 29 zwischen den Bohrungen und der Rinne 20 werden im iiofcstigungszustand
deformiert und die Schlaufe 26 den zurr1. Faden-·
abschnitt 18 führenden FacJcnteilotücken mit ihrem
Scheitel gegen den Grund der Rinne 20 eingezogen, so
daß es im fertigen Zustand nicht nur wegen der I'insenkung der Rinne 20 in die schauseitlge Plattenebene 19 bedingten Absenkung des Fadenabr.chnittes 17 , sondern.
auch zu einer praktisch vollständigen Absenkung des Scheitelbogena im darüber gelegten Abschnitt IR
kommt. Aus Gründen der Deutlichkeit ist dies in Fig. nicht mit der genügenden Schärfe dargestellt worden.
In der Praxis ragt keiner der beiden Fadenabschnitte 17,18 über die Plattenebene 19 nach Anbringung störend heraus.
Dies könnte man zudem auch noch dadurch weiterfördern,
daß man die beiden Bohrungen 20 durch eine Wut miteinander
verbindet.
In Fig. 5 1st ein demgegenüber abgewandeltes Ausführungs-
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beisj'iel dargestellt, wo in Anlehnung an die Darstellung
von Fig. A, lediglich die Unterseite 19'
eines Befestigungsplättchens 12' gezeigt ist. Zur Benennung entsprechendor Teile sind die gleichen
Bezugszeichc-n verwendet, aber zur Unterscheidung
mit einen Strich versehen.
Ein Unterschied besteht darin, daß die Rinne 2Q1
nicht durch eine Absenkung in der Plattenflr.chc ID1
erzielt is L, sondern durch Vorsprung^aare 30,30
bentinuxt ist, die an <; -g^nü; er lic gr.iuien Rändern
des Pl"ttclirns 12' angeordnet nind. Die- quer dazu
verlaufende andere- Fadenführung besitzt nur eine einzige Bohrung 22', welcher eine Randkerbe 31
zugeordnet ist, durch die- der Durchführungsvorgang des zugehörigen Fadens bei Gebrauch erleichtert ist.
Bei den AuBführungrsbeisf-iel nach Fig. 6 ist ein
Knopf 25" zugleich als Plättchen in Sinne der
!Erfindung gestaltet, an welchem unterseitig ein Faden 32 angrfori.it ist. Zo Sier^.wochc η trägt 0er
Knopf auf seiner fichausci t<
einen hochgf zogenen Rand 33. Bohruncren 34, welche in ihrer Funktion raii.
den Bohrungen 22 des ersten Ausführungsbeis^iels vergleichbar sind, befinden sich im mittleren
Bereich des Knopfes, der etwa diametral von einer Rinne 35 durchzogen wird, welche die Verbindungslinie
zwischen den beiden Bohrungen 34 senkrecht kreuzt. Die Bohrungen 31 und die Rinne 35 dienen in der
geschilderten Ueise als Fadsnführungen. Auf der
Rückseite des Trägerstoffes würde in einfachsten
Fall überhaupt kein Gogenkörper vorgesehen sein. Im Bedarfsfälle könnte i'an aber eine mit Bohrungen
versehene Oeoei);->lattr verwenden.
In Ausführan^nboispiel von Fig. 7 ist das erfindungs-209819/0307
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gemäße Prinzip zur Anbringung eines Druckknopfverschlusses
verwirklicht, wovon in Fig. 7 eine Matrizenschließhälfte 36 gezeigt ist. Diese
besteht , in. bekannter Weise, zunächst aus einer Grundplatte 37, welche die zugehörigen matrizenförmigen
Kuppelflachenteile 38 in Form eines
Durchbruches trägt. Diese Grundplatte 37 ist zugleich als Befestigungsplättchen im Sinne der Erfindung
gestaltet. Daher ist auf der Unterseite der Grundplatte 37 ein Faden 39 angesetzt, während am
gegenüberliegenden Rand die Fadenführungen nach der Erfindung in Form von Bohrungen 34* und einer
Rinne 35' vorliegen. Das Zentrum der matrizenförmigen
Kuppelflachenteile 38, die Ansatzstelle des Fadens 39
an der Grundplatte und die beiden eine Kreuzungsstelle der eingelegten Faden ab schnitte festlegenden Bohro-ncren 34'
befinden sich auf einer gemeinsamen Linie, die einen Durchmesser der vorzugsweise rund ausgebildeten Grundplatte
37 bildet. Mit diesen Mitteln läßt sich die Druckknopfverschlußhälfte 36 an den Trägern ohne
zusätzliche Arbeitsmittel leicht und zuverlässig anbringen.
Es versteht sich, daß die Erfindung nur ein Ausführungsbeispiel darstellt, das in verschiedenster Hinsicht,
im Schutzumfang der. Erfindung abgewandelt werden kann. So kann natürlich das Plättchen oder die Knöpfe bzw.
Matrizenschlioßhälften statt runde Form auch eckige ovale oder längliqhc Form aufweisen. Ferner ist es
möglich, einem Plättchen mehrere Befestigungsfäden und mehrere Fadenführungen zuzuordnen, die eine mehrfache
Anbringung an Trägerstoffen gestatten.
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Al
Für das Durchbohren von Trägern 16 könnte das Anfangsstück 14 des Fadens 11 statt durch Querschnittsverdickung
auch auf andere VJeise versteift sein. So wäre es möglich, bei einstückiger Herstellung
von Faden und Fadenspitze den Werkstoff einer chemischen Umwandlung zu unterwerfen,durch welche
der Kunststoff in dem Anfangsstück sich weiter verhärtet,
gegenüber dem mittleren Teilstück des Fadens 11, welcher flexibel bleibt. Statt das ganze Gefüge
des WerHstoffes zu verändern, wäre es ferner möglich,
statt dessen das als Nadel ausgebildete Anfangsstück des Fadens mit einem metallischen überzug zu versehen,
z.B. durch Galvanisieren.Hierdurch erfolgt eine beachtliche Versteifung des ursprünglichen flexiblen
Kunststoffes und ferner eine Verhärtung der Oberfläche im Bereich der Nadelspitze. Diese Schicht braucht nur
einige Tausendstel Millimeter zu betragen. Ferner wäre es auch möglich, das Anfangsstück des Fadens aus gegenüber
seinem Werkstoff artwfremdem Material zu bilden, z.B. bei einem Kunststoffaden eine metallische Spitze
aufzusetzen. In diesem Falle könnte die Nadel als metallische Hülse gestaltet sein, in welche der Faden
aufgenommen ist. Damit wäre die Fadenspitze als metallische Spitzennadel gestaltet, mit der man praktisch
jeden Träger durchbohren könnte, z.B. auch Leder, Kunststoff oder Gummi. Schließlich bestünde auch die
Möglichkeit, keine eigentliche Spitze am Faden vorzusehen, vielmehr hierfür eine übliche Nähnadel zu verwenden,
durch deren iladelöse der Faden für das Durchbohren des
Trägers durchgezogen wird. Sofern man den Träger mit Lochwerkzeugen durchbohrt, brauchte man eigentlich am
Faden des erfindungsgemäßen Befestigungskörpers nicht
einmal eine Syitz0 vorzusehen.
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'-'■··.· ; ■. - · ORIGINA
Claims (14)
1. Befestigungselement zura Anbringen von Verschlußteilen,
wie Knöpfen, Druckknopfverschlußhälften od.dgl., an Trägerstoffen riit einem , Aussparungen aufweisenden
Jofestigunysplättchen sowie einen daran angebrachten
Befentigungsfaden, der e durch den 'Präge rs to ff
durchziehbar und riit einem Fadenabschnitt in den Aussparungen des Befestigungsplättchens verschiaufbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Befesticungsplättchen (12) zvzei einander kreuzende
Fadenführungen (22,20) zuri Bekneifen eines Fadenabschnitts
(17) durch einen nachfolgenden ,der Fadenspitze (15) .
ferneren Fadenabschnitt (18) aufweist.
2'. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsplattchen J^5;37) selbst als
der am Trägerstoff anzubringende Verschlußteil (36) aqs·- gebildet ist. (Fig.6,7)
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führung für den spitzennäheren Fadenabschnitt (17)eine zur üchauseite (19,19') des Befestigungsplättchens
(12; 12') hin offene Rinne (20.20'),
aufweist.
4. Befestigungsplattchen nach einem oder irehreren dor
Ansprüche 1 bia 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für den nachfolgenden Fadenabschnitt (IB)
ausf einejn Pfiar von quer zur Ebene des Befestigungen
plattchens (19;19') verlaufenden/ DurchbrücheH(22;22';31)
besteht, welche nacheinander in Schiaufinform (26) von
den Fadenabschnitt durchziehbar sind.
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AS
5. Befestigungselement nach Anspruch 3 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Durchbrüche (22) die Rinne (10) zwischen sich fassen.
6. Befestigungselement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (20) die Verbindungslinie
zwischen den beiden Durchbrüchen (22) senkrecht kreuzt.
7. Befestigungselement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den I
Durchbrüchen (22) etwa gleich dem Fadendurchmesser (11)
ausgebildet ist.
3. Befestigungselement nach einen dor Ansprüche 4 bis 1,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Durchbrüche als Randkerbe (31) ausgebildet ist. (Fig.5)
9. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinne (20) in die schauseitiere.
j.,bene (19) dea Defestigungsplättchens (12) eingelassen ist
10. Befestigungselement nach Anspruch 3, 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne; (20) bezüglich des Schlau- \
fenscheitels im übergreifenden Fadenabschnitt (1P>)
eine wirksame Absenkung aufweist, welche kleiner als der Fadendurchnesser (11) ausgebildet ist.
11. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet»
daß die Führungsrinne (20*) durch Vorsprünge (3O) auf der Plattenschauseite (19) gebildet
ist. (Fig. 5)
12. Befestigungaelr-iaent nach einem oder mehreren der
Zvnsprüche 1 bis. 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
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BAD
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ÜurchbrÜche durch eine auf der Schauseite der
Plattenebcne eingelassene Hut riitoinander verbunden sind.
13. Befestigungselement nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenende im Anschluß an seine ,Spitze
(15} ein verdicktes Padeηanfangsstück (14) aufweifst.
(fir/. 1)
14. Befestigungselement nach einem oder mehreren
P der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsplcittchon (12)" zusammen
mit dem Faden (11) einstückig aus Kunststoff her aesteilt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702053091 DE2053091A1 (de) | 1970-10-29 | 1970-10-29 | Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen wie Knöpfen, Druckknopfver schlußhalften od dgl an Tragerstoffen |
| US00193369A US3785009A (en) | 1970-10-29 | 1971-10-28 | Attaching of buttons and the like without sewing |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702053091 DE2053091A1 (de) | 1970-10-29 | 1970-10-29 | Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen wie Knöpfen, Druckknopfver schlußhalften od dgl an Tragerstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2053091A1 true DE2053091A1 (de) | 1972-05-04 |
Family
ID=5786499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702053091 Pending DE2053091A1 (de) | 1970-10-29 | 1970-10-29 | Befestigungselement zum Anbringen von Verschlußteilen wie Knöpfen, Druckknopfver schlußhalften od dgl an Tragerstoffen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3785009A (de) |
| DE (1) | DE2053091A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2677228A1 (fr) * | 1991-06-05 | 1992-12-11 | Terrien Vincent | Attache universelle pour fixer notamment un bouton sur un tissu. |
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-
1970
- 1970-10-29 DE DE19702053091 patent/DE2053091A1/de active Pending
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1971
- 1971-10-28 US US00193369A patent/US3785009A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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|---|---|
| US3785009A (en) | 1974-01-15 |
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